Frage von Syyntax, 22

Warum schmecken die Soft Drinks in den USA besser?

Da ich ein Fan von US Lebensmittel, Getraenken und Suessigkeiten bin bestelle ich mir manchmal Sachen aus Importlaeden. Ist zwar teuer, aber ich bin einfach neugierig. Mir ist aufgefallen, dass mir da viele Sachen viel besser schmecken. Weil es ist ein ganz anderer Geschmack. Wenn man sich in Deutschland Suessigkeiten kauft die man nicht kennt, dann merkt man trotzdem dass es Deutsch ist. Bei den amerikanischen Suessigkeiten hat man einen ganz anderen Geschmack den man hier nicht kennt. Irgendwie so ziemlich suess und etwas salzig. Ich finds lecker.

Dass das alles nicht ganz gesund ist weiss ich, jedoch bin ich niemand der auf sein Gewicht achten muss. War bei mir noch nie ein Problem.

Jedenfalls sind mir die Soft Drinks besonders aufgefallen. Die schmecken alle viel besser als bei uns. Selbst die normale Fanta Orange schmeckt dort viel mehr nach Orange, hat eine andere Farbe und schmeckt viel intensiver. Selbst die Coca Cola schmeckt mir dort besser. Ich trinke sonst fast nie irgendwelche Soft drinks ausser mal eine Cola beim essen. Aber die Drinks aus Amerika schmecken um Welten besser. Warum sind die bei uns nicht so gut?

Besonders das Root Beer von A&W ist das leckerste Getraenk das ich je getrunken habe. Schmeckt mir noch besser als Cola. Leider ist das importieren sehr teuer und hier in Deutschland gibts kein Root Beer.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Vivibirne, 17

Der Geschmack ist für dich besser weil viel Zucker drin ist, viel süßstoffe/ farbstoffe/ zusatzstoffe/ aromen, die hier vielleicht garnicht zugelassen werden

Antwort
von Brunnenwasser, 13

Du bemängelst zum einen den Geschmack, zum anderen aber auch die Auswahl. 

Was die Auswahl betrifft gibt es halt einen "amerikanischen Geschmack", der Stilblüten wir Dr. Pepper und Root Beer hervorbringt. Vergiß nicht, daß sehr viele Amerikaner alles auf Eis trinken. Nicht magenschonend, aber dafür geschmackstötend. Nix für mich -.-

Was den unterschiedlichen Geschmack betrifft, ist das über den Gehalt von Zucker und Fruchtsaft zu steuern. Die Fanta ist ein gutes Beispiel, was habe ich mich gefreut als letztes Jahr die Fanta in der Retroflasche kam. Leider nicht mit der alten Rezeptur wie noch vor 20 Jahren.

Cola das gleiche Thema, in D weniger Zucker und vermutlich auch weniger Orangenöl. Kleiner Trost: in den USA schmeckt das Bier auch nicht so gut wie hier.

Wenn Du Süßigeiten von "drüben" lieber isst frage ich Dich, liegt es wirklich am Geschmack oder nur an der Abwechslung ? Ich könnte nicht regelmäßig Hershey Schokolade essen, aber wenn man sie mal da hat ist es ganz OK. Und seit dem ersten Butterfinger weiß ich daß Erdnußbutter für mich nichts in Süßigkeiten verloren hat.

Kommentar von Syyntax ,

Hersheys Milk Chocolate ist total ekelhaft. Schmeckt saeuerlich nach Erbrochenem. Das ist das einzige was mir bis jetzt garnicht geschmeckt hat. Aber Sachen wie Twinkies oder Reese's Peanut Butter Cups find ich lecker.

Antwort
von ShatteredSoul, 22

Weil hier in Deutschland extrem viele Inhaltsstoffe nicht (mehr) erlaubt sind. Vielleicht sind die Sachen aus den USA dadurch ungesünder, aber es schmeckt halt besser. Ich persönlich find es übertrieben, was hier bei uns in den letzten Jahren an den Lebensmitteln so verändert wurde. Viele Produkte wurden komplett aus dem Sortiment genommen wegen Inhaltsstoffen. Z.B. die Nestlé Weiße Joghurt Crisp Schokolade, die ich als Kind so geliebt hab und da war ich nicht der einzige. Auch Fanta z.B. schmeckte früher (bis Ende der 90er) viel besser. Und es gab ganz viele Sorten davon. Heute gibts fast überall nur 1 oder 2 Sorten und ab und zu mal Fanta Mango oder Erdbeere als Limited Edition für begrenzte Zeit. Die Hersteller sind scheinbar dem Schlankheitswahn verfallen, denn es gibt mittlerweile unzählige Light-Produkte.

Antwort
von Maisbaer78, 19

Naja weil bei den Amis viel weniger Beschränkungen beim Einsatz von Geschmacksverstärkern existieren.

In den USA muss man erst beweisen, dass etwas schädlich ist, bevor es die Zulassung verliert.

In Europa ist das umgekehrt, so lange man nicht zweifelsfrei belegen kann, dass ein Stoff nicht in irgend einer Form giftig ist, darf er nicht in Lebensmitteln eingesetzt werden.

Die Amis pumpen einfach alles mögliche da rein, so lang sich keiner beklagt ist das nach deren Recht in Ordnung, auch wenn in ein paar Jahren plötzlich die Krebszahlen nach oben schießen, was Sie ja sowieso schon tun.

gibt ne Menge Shops die Wurzelbier anbieten und eigentlich auch nicht sehr teuer.


https://www.google.de/search?q=wurzelbier+deutschland&ie=utf-8&oe=utf-8&...

Kommentar von Francescolg ,

Zu deiner Feststellung, dass man in den USA erst beweisen muss, dass etwas schädlich ist, für ein Zulassungsverbot, nur zwei Hinweise: Erstens, es gibt horrende Schadensersatz-Forderungen, wenn sich etwas als schädlich rausstellt. Zweitens, die FDA kontrolliert sehr wohl, auch wenn etwas nicht schädlich ist, muss ein neues Produkt durch ein Zulassungsverfahren. (Manchmal wird es erst später gemacht bei "ganz neuen" Produkten, siehe E-Zigaretten.)

Man muss also genauer hinsehen! Nicht Alles wird erlaubt, oder zugelassen und wenn es Probleme gibt, hat man zwar vielleicht eine Leber weniger, aber dafür 10 Millionen Dollar, nicht wie hier! ;)

Kommentar von Maisbaer78 ,

Natürlich wird nicht alles erlaubt, es wird aber vorallem auf Inhaltsstoffe geprüft, die bereits auf dem Index sind, nicht die Inhaltsstoffe selbst.

Ein neues Medikament muss generell auf Verträglichkeit geprüft werden, darf aber in dieser Zeit, so sich der Hersteller seiner Sache sicher ist, veröffentlicht werden.

Ein neues Lebensmittel muss nicht geprüft werden, es finden Kontrollen auf problematische Stoffe statt. Sofern aber ein Stoff nicht als solcher eingestuft ist, kein Problem.

Niemand kann sagen, wann ein Inhaltstoff auf lange Sicht nachteilig wirkt. In Europa müssen Langzeitstudien durchgeführt werden bevor eine Zulassung erteilt wird. In den USA findet diese Studie am Konsumenten statt.

Was die Schadensersatzansprüche angeht, wo kein Kläger da kein Richter. Vorallem nicht, wenn man nicht Bürger der USA ist. Frag mal die Opfer der Chemiefabrik in Bhopal die dem US-Unternehmen Dow Chemical unterstellt ist. Entschädigt wurden von den vielen tausend betroffenen (man geht von 25000 Toten in Folge aus) lediglich 3 US-Angestellte, die nicht mal schlimm verletzt waren.

Wenn man sich als US-Amerikaner auf die Gerichtsbarkeit als Institution der gesundheitlichen Vorsorge und Rücksicht verlassen will, meinetwegen. Als Ausländer hat man da schlechte Karten :)

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