Frage von user7667665, 1.409

Warum schafft es der Islam nicht sich zu modernisieren?

Warum sehen die Muslime nicht ein, dass der Koran ein Buch ist, dass vor vielen Jahrhunderten geschrieben wurde? Ein Buch das man heute nicht mehr wörtlich auslegen sollte, sondern zuerst in einem historisch-kritischen Kontext sehen muss.

Mir ist natürlich bewusst, dass es bereits Muslime gibt, die dies tun. Mir geht es hier einfach um die Mehrheit, die dies leider eben nicht tut.

Antwort
von Sonja66, 1.316

Eine Modernisierung wäre vielleicht gar nicht notwendig, auch kann man Bücher wie den Koran oder die Bibel selten ganz wörtlich nehmen: oftmals handelt es sich um Gleichnisse, die sich eher bildlich verstehen.
Oder die Texte enthalten Botschaften, die es für sich zu entschlüsseln gilt.

Ein Gleichnis im engeren Sinn ist ein in die Form einer Erzählung gekleideter Vergleich.
Jesus macht darin alltägliche Dinge wie Saat und Ernte, das Backen von Brot oder das Suchen eines verlorenen Geldstücks zum Bild für die eigentlich unvergleichliche Wirklichkeit des Reiches Gottes.
So weist z.B. das Gleichnis vom Senfkorn (Markus 4,30-32) auf den Kontrast zwischen dem winzigen Samenkorn und der großen Senfpflanze hin. Damit ermutigt es, darauf zu vertrauen, dass aus den unscheinbaren Anfängen, die in der Gegenwart schon sichtbar sind, tatsächlich das Reich Gottes erwächst. Die Verwendung der Bilder macht das Gemeinte in der Regel unmittelbar verständlich und lässt die Gleichnisse gut im Gedächtnis haften.

Darin liegt natürlich die Gefahr, es sich so auszulegen, wie es einem gerade passt und nicht so, wie es eigentlich gemeint ist. Und wie ich finde passiert dies Moslems wohl schon. Natürlich auch Anderen.
Das Geschriebene sollte man vielleicht auf sich wirken lassen und hinterfragen. Dabei sollte man vermutlich beachten, dass vieles symbolisch gemeint ist.

Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."Matthäus 22.39

Das meint meiner Ansicht nach, dass man sich erst einmal selbst lieben muss, bevor man überhaupt jemand anderen lieben kann.
Und echt, also wenn ich sehe, wie viel ich schon allein damit zu tun habe, dann bin ich erst mal gut beschäftigt, weg von der Strasse und komme gar nicht auf "dumme Gedanken" ;-)
Das ist für mich dann der (innere) heilige Krieg, den ich allerdings mit mir selbst führe und nicht im Außen mit Mord und Totschlag ;-)

Antwort
von stolpe1, 81

Bei dieser Frage muss ich mich an ein Gespräch erinnern, welches ich von ca. 15 Jahren mit einem muslimischen Kollegen geführt habe. Das Gespräch fand definitiv vor dem 11.9.2001 statt.

Ich war damals, wie mein Kollege, Doktorand an der Uni, aber an einem anderen Lehrstuhl, im Fachbereich Maschinenbau.

Wie genau weiss ich nicht mehr, aber wir kamen darauf zu sprechen, weshalb Muslime bestimmte Regeln so strikt auslegen.

Er antwortete, dass der Koran das direkte Wort Allahs sei, gesprochen durch den Propheten. Daher könne man bestimmte Dinge nicht Interpretieren.

Ich erwiderte, das der Koran doch auch nur ein altes Buch sei, wie die christliche Bibel oder die jüdische Tora. Wie könne er also wissen, dass der Koran das Wort Allahs sei.

Daraufhin erwiderte er, dass man das an dem göttlich hohen Sprachniveau erkennen könne, welches natürlich nur im arabischen Original erfahrbar ist und welches kein Mensch jemals erreichen könne.

An dieser Stelle brach ich, mich gruselnd, das Gespräch ab, denn auf dieser Basis ist keine weitere Diskussion möglich.

Wenn den Moslems in den Koran-Schulen tatsächlich solche Dinge gelehrt werden und sie glauben, dass der Koran das unmittelbare Wort Allahs ist und deshalb wörtlich zu nehmen ist, dann ist jeder Versuch einer Modernisierung des Islams von Vorne hinein zum Scheitern verurteilt.

Mein muslimischer Kollege ist ein intelligenter Mensch und naturwissenschaftlich gebildet, aber so mit den Lehren des Islams indoktriniert, dass er nicht mehr in der Lage ist, seinen Glauben zu hinterfragen.

Antwort
von Tomatensalat93, 117

Gegenfrage: Im Christentum: 

Warum ist es üblich in diesem Glauben andere Aufgrund der Sexualität, des Unglaubens an diese Religion oder anderer Dinge zu verurteilen? Ist im Endeffekt derselbe Quark. 

Es ist so ziemlich egal in welcher Religion du suchst. Es gibt immer irgendwelche kranken Spinner die der Meinung sind Religion oder Glauben so auslegen zu dürfen, dass sie ihrer eigenen Geilheit auf Blut und Mord Abhilfe verschaffen können oder jemanden unterdrücken zu können nur um ihr Ego zu befriedigen. 

Es gibt ja den schönen Spruch "vor Gott sind alle Menschen gleich". Dennoch wird Homosexualität nicht anerkannt. Das heißt, am Ende ist doch nicht jeder gleich weil irgendwer auf die lustige Idee kam sich die jeweiligen Personen zu schnappen und an den Pranger zu stellen. Wer dieser Person und den komischen Kerlchen im Hintergrund das Recht gegeben hat zu beurteilen was nun Sünde ist und nicht, ist mir persönlich unklar. Kann mich jedenfalls nicht daran erinnern das irgendwo in der Bibel geschrieben steht. Oder das Sex mit Kondom Sünde sei, steht da auch nicht. Steht auch nicht, dass du definitiv in den Himmel kommst wenn du die besagten Menschen dafür unterdrückst, beleidigst und ausgrenzt. Alles Auslegungssache.

Du kennst doch noch die Sache mit den Interpretationen in der Schule? 5 Leute sind einer Meinung warum das Buch genau so geschrieben ist, 2 einer anderen usw. irgendwer kommt dann auf die Idee den einen zu verprügeln weil er mit der Meinung nicht einverstanden ist und sich in seiner eigenen Position beleidigt fühlt usw. usw.

Und dann halt die Typen die einfach der Meinung sind sie hätten Recht und nicht raffen, dass sie nicht wissen ob sie richtig liegen. Woher auch? Ich bin keine 2000 Jahre alt und kann dir nicht aus der Zeit berichten. Der Koran ist deutlich jünger, schaff ich trotzdem nicht.

LG

Tomate

Antwort
von nowka20, 421

das schafft der islam nicht, da er die "idschihat", ein werk zur anpassung des islam, abgeschaft hatte

Antwort
von schicksi, 158

Ich denke, dass liegt gar nicht so sehr an der Religion an sich, sondern an den Umständen in vielen Islamischen Ländern (natürlich gibt es auch Ausnahmen). Wenn viele Menschen arm und weniger gut ausgebildet sind, wenn es viel Analphabetismus gibt und die wirtschaftliche Lage schlecht ist, ist es schlicht einfacher, die Menschen zu radikalisieren. Die Religion dient den Anführern dabei nur als Krücke. So wie das eben auch im Christentum war und teilweise noch ist (ich sag nur Inquisition) und auch in Religionen wie dem Hinduismus wird und wurde viel Missbrauch getrieben. Da wir heute in einer globalisierten Welt leben, wird es schneller gehen, bis wohlhabende Staaten mit einem guten Bildungssystem zu einer moderneren Lebensweise kommen. Allerdings hat die Globalisierung auch zur Folge, dass es Länder gibt, in denen Menschen ausgebeutet werden (ja auch von uns Europäern, vor allem von uns) und dann steigen Hass, Frust und die Bereitschaft, radikalisierten Religionsführern hinterherzulaufen.

Antwort
von Hamburger02, 1.083

Mangelnde Bildung der Gläubigen und die Aufklärung ist in jenen Ländern auch nicht bekannt. Daher bleiben sie mental im Mittelalter stecken.

Antwort
von Djeti, 393

Um diese Frage zu beantworten müsste man definieren, was modern ist. Heutzutage werden die westlichen Werte als modern angenommen. Wenn man etwas nachgelesen hat bzw. verschiedene Quellen in Betracht zieht, weiß man, das vor 1000 Jahren der Islam den Menschen beigebracht hat Mensch zu sein.(z.B. Frauen hatten keinen Wert, Mädchen wurden lebendig begraben oder Männer hatten mehr als 20 Frauen. Der Islam begrenzte dies indem er gesagt hat MAX. 4, dies ist jedoch kein muss. Heutzutage kommen die Menschen nicht mit einer Frau klar, daher ist es kein muss 4 anzuheiraten um Missverständnisse vorzubeugen.) Moderne ist nicht sich hautenge Kleider anzuziehen und oder sich zu besaufen und Handlungen auszuführen die keinen Unterschied zu dem eines Tieres hat. Wie in der Öffentlichkeit urinieren. Den der Mensch Unterscheidet sich vom Tier, indem er normalerweise beurteilen kann, was richtig und was falsch ist.

Antwort
von ragglan, 477

Und warum sehen Islamferne nicht ein, dass es diese amorphe Masse an Muslimen gar nicht gibt? (Auch wenn immer ein eingeschobener Nebensatz a la ... "jaja, nicht alle aber "... folgt) Die Mehrheit lebt den Islam, der für sie, in Anbetracht der Rahmenbedingungen, wenigsten Nachteile ergibt und den größten Sinn, in Bezugnahme eigener Vorstellungen und durchaus wandelnden Weltbild, macht. Ohne damit aktiv in die Komfortzone anderer einzudringen.

Auch die Bibel wird von ner Menge Christen wörtlich ausgelegt, auch gibt es ne ganze Horde an Christen, welche ein sehr altertümliches Weltbild vertreten ... jaja ... Christen machen grad nich son Mist (zumindest hier in diesen Breiten nicht erkennbar), vor allem nicht im Namen des ... nagnagnag ... und dabei wird bei der Bibel nie behauptet, dass es das direkte Wort Gottes sei, sondern eher ein Journal, welches durch die Redaktion ging und verschiedene Auflagen hat. Nicht falsch verstehen, ich halte die Bibel für ein äußerst wertvolles Buch, welches, richtig (und richtig bedeutet, für die individuelle Temperatur angemessen) ausgelegt, auch gute Unterstützung und Inspiration sein kann.

der Koran hingegen wurde als Regelwerk angelegt aber Muhammed war ein Reformator in seiner Zeit ... eine Grundlage ist, dass es keine Neuerung geben soll ... nun ... es ist nun Auslegungssache, ob die kulturell-religiöse-gesellschaftliche Reform eine Neuerung ist, wenn eben Muhammed bereits damalige Dogmen gebrochen hat und erneuerte wo es nur ging, gerade so, wie die Menschen Veränderungen verkraften konnten. Ob jetzt nur ein Gebetskettchen eine Neuerung ist oder nicht ... halte ich für ein Spiel Gelangweilter. Meine Kritik an die Muslime, welche sich weitestgehend in altertümlichen Riten und Regelungen versteifen, gar zu Mitteln greifen, welche alles andere als eine muslimische Zierde sind, besteht darin, dass sie sich eben nicht an den Grundsatz der Veränderbarkeit zum Frieden zwischen den Menschen hin halten, sondern eine Reliquie hochhalten, welche so - meiner Ansicht nach - vom Initiator nicht angedacht war.

Der historisch-kritische Kontext ist aber auch etwas, an das man erstmals geraten muss, um diesen in Betracht zu ziehen. Was für sehr viele - und zwar nicht nur für Muslime, wie man immer wieder an recht kruden Behauptungen hiesiger Mitbürger erkennen kann - scheinbar nicht gegeben ist. 

Wie Menschen ihre Religion (sofern sie eine haben) ausleben ist Privat, so wird es in unserer Kultur/Gesellschaft gefordert. So fern die Auslebung auch eben mit den hiesigen Gesetzen in Einklang ist. Ist dem mal nicht so, kümmern sich die drei Gewalten drum, wenn sie eine Chance dazu bekommen - wie bei allen Gesetzesverstößen eben auch.

Die Daesh z.B. versuchen Vorstellungen auf der Basis eines Islams durchzusetzen, welcher eben nicht wörtlich dem Koran entspring, vielmehr extrahieren sie aus wenigen (und eben nicht im historisch-kulturellen Kontext) Passagen etwas, was ihnen scheinbar nützlich erscheint, um ihr krankes Weltbild zu transportieren.



Antwort
von Ontario, 340

Wenn Menschen auf einem relativ niedrigen Bildungsniveau gehalten werden, sind sie einfacher zu lenken und glauben uneingeschränkt, was der Vorbeter denen sagt. Hätten diiejenigen studiert, dann würden sie Fragen stellen, Erklärungen verlangen, auf die es meist keine Antworten gibt. Dann heisst es eben, dass du daran glauben musst, ohne zu hinterfragen. Das führt eben dazu, dass der Wissensstand irgendwo auf der Strecke bleibt. Woher bezieht ein Analphabet sein Wissen ? Er übernimmt es von Erzählungen, kann sich selber aus der Literatur nicht weiterbilden, nicht wirklich feststellen, ob das, was ihm erzählt wird auch stimmt. Nehmen wir nur mal die Rechte der Frau. Wie sehen diese bei uns aus, wie sehen diese im Islam aus ? Eine Muslima wird niemals zugeben, das sie sich unterdrückt fühlt, weil sie es nicht anders kennt. Die Männergesellschaft schreibt ihr vor, was sie zu tun und zu lassen hat. Folgt sie den Vorgaben nicht, hat das für sie Folgen die mitunter tiefgreifend sind. Hier haben wir das Problem wenn Moslems ihre Frauen züchtigen, was ja erlaubt ist und es kommt zu einer Anzeige vor einem deutschen Gericht. Da wird nach unseren Gesetzen geurteilt, was Moslems nie akzeptieren können und werden. Ich hatte mal Gelegenheit einen solchen Prozess vor einem deutschen Gericht zu verfolgen. Die Muslima wurde von ihrem Mann krankenhausreif geschlagen und sie hatte den Mut, ihn anzuzeigen. Er wurde vor Gericht wegen schwerer Körperveletzung bestraft. Vor dem Gericht standen einige Moslems, die gegen das Urteil, welches sie nicht verstehen konnten, lautstark protestierten. Klar gibt es auch Übergriffe bei deutschen Männern auf ihre Frauen,  aber die Frauen haben das Recht gegen den Mann vorzugehen. Religion hin oder her. Hier geht es um die Würde des Menschen.

Antwort
von Realist1011, 235

Der Koran ist buchstäblich das Wort Gottes, des Allwissenden, Allweisen. Du wirst darin keinen Fehler finden, es ist die reine Wahrheit. Im Gegensatz zu unserem Wissen und unserer Meinungen   über die Welt (welche nebenbei bemerkt immer im Wandel sind), sind Seine Worte und Gesetzte vollkommen. Es macht keinen Sinn den Koran zu „modernisieren“, es würde nur eine Lüge entstehen, die einzig und alleine die Wünschen und Vorstellungen unserer Gesellschaft wiedersiegelt.
Meiner Meinung nach wär das außerdem eine blanke Blasphemie, du würdest damit behaupten, dass Seine Worte nicht stimmen und dass der Mensch, Seine Schöpfung, es bessere weis. Außerdem geht es im Islam nicht darum, den Koran zu verändern, sondern viel mehr sich selber zu verändern, seinen inneren Schweinehund zu besiegen etc.

MfG Realist

Kommentar von earnest ,

Das ist von vorn bis hinten erzkonservative religiöse Propaganda pur. 

Und du wirst diesen Satz vermutlich als "blanke Blasphemie" empfinden.

Antwort
von Seelenspiel, 1.076

Im Grunde bin ich der Meinung, dass das ein Thema ist, das Muslime unter sich klären sollten. Eine Einmischung von Menschen/Religionen außerhalb des Islams, ist unnötig (da ohnehin zwecklos). Und wie es aussieht, scheint ja die Mehrheit der Muslime der Auffassung zu sein, dass eine Reformation nicht nötig/möglich ist. Gut, dann soll das eben so sein...

Die Frage ist dann, inwieweit die restliche Bevölkerung (nicht Muslime) bereit ist, den Islam als Bereicherung bzw. als ungefährlich anzusehen. Und in welchem Außmaß sie ihm entgegenkommen möchte. Die Bereitschaft hierzu, ist momentan noch sehr groß. Das kann und wird sich, meiner Meinung nach, aber zukünftig ändern.

Die Muslime wären also gut beraten, wenn sie sich langsam mal zusammensetzen und überlegen würden.

Antwort
von WotansAuge, 621

Wenn man den Koran im historisch-kritischen Kontext auslegen will, dann verliert dieser seinen Absolutheitsanspruch, dass alles darin wahr wäre und direkt von Allah käme. Dann würde man auch den Anspruch aufgeben, dass Mohammed der letzte und endgültige Prophet war.

Antwort
von Kandahar, 911

Ich denke mal, dass sich die Menschen sehr viel besser leiten lassen, wenn sie auf einem Jahrhunderte alten Stand bleiben. Welcher aufgeklärte Mensch würde sonst den "Gelehrten" ohne Wenn und Aber folgen und sogar den Märtyrertod anstreben?

Antwort
von Darklin, 68

Es gibt immer menschen die zu hart an ihrem glauben halten. Aber es sind nicht nur Muslime die in dem Punkt so abgehen. So mancher Katholische Pfaffe ist da noch übler. MFG Darklin

Antwort
von woflx, 424

Zunächst mal: Wenn wir unsere Vorstellung von Modernisierung als etwas Erstrebenswertes ansehen, heißt das noch lange nicht, daß Moslems das genauso sehen. Wir können zwar, bzw. müssen sogar von den bei uns lebenden Moslems erwarten, daß sie unsere Denkweise teilen oder zumindest respektieren, es wäre aber anmaßend, mit unserem Modernismus die ganze Welt quasi missionieren zu wollen.

Zum anderen ist jede Reformbewegung innerhalb einer Ideologie ein Rückgriff auf ihre Ursprünge, auf die "reine Lehre". Das ist im Christentum so, denken wir etwa an Franz von Assisi oder Martin Luther, das ist im Islam, beispielsweise den Wahhabiten, genauso. Reformer sind prinzipiell Fundamentalisten, die kritisch gegenüber Neuerungen sind, die man einerseits als Weiterentwicklungen loben, andererseits als Auswüchse verurteilen kann.

In den Unterschieden der Lehre von Christentum und Islam liegt allein der Grund, warum christliche Reformbewegungen meist Demut, Bescheidenheit und Nächstenliebe predigen, während islamische Reformbewegungen einen aggressiv kriegerischen Charakter haben. Die Erwartung, es könne irgendwann einen "Reform-Islam" geben, der die Werte der modernen westlichen Welt vertritt, wird sich deshalb nicht erfüllen.

Antwort
von egglo2, 707

Wir hatten eben das Glück, dass es einen wie Martin Luther gab, der die Reformation angestoßen hat. Es war allerdings dennoch ein langer Prozess, bis sich die Menschen sehr langsam der Macht der Kirche teilweise entziehen konnten.

Ab etwa 1700 hatten wir dann das Zeitalter der Aufklärung, in welchem die Vernunft und rationales Denken half, alte Denkweisen und Strukturen aufzubrechen.

Die Islamische Welt steht in Bezug auf solche Ereignisse seit Jahrhunderten still und bleibt zurück.



Antwort
von realsausi2, 634

Das Christentum hatte einen Luther und mußte sich mit der Aufklärung auseinander setzen.

Dies findet im Islam (noch) nicht statt. Wohl auch, weil er keine so zentralistische geistliche Führung hat wie das Christentum. Da gibt es keine feste Instanz, die vielleicht an der Richtung etwas ändern könnte.

Kommentar von realsausi2 ,

Die sind gegenüber den "Pädophilen im Vatikan" auch nicht besser.

Kommentar von Abahatchi ,

Das Christentum hatte einen Luther und mußte sich mit der Aufklärung auseinander setzen.

Nun, dies kann ich nicht als Argument gelten lassen, wenn es um den Islam geht. Luther ging es darum, das Christentum wieder auf die Füsze der Bibel  zu stellen, denn Ablaszhandel ist gegen die Bibel. Der IS stellt ja den Islam wieder auf die Füsze des Koran, weil ihr Handeln durch ihre Deutung des Koran eben genau zu diesem Handeln ermächtigt ist. Der IS ist genau genommen der Luther des Islam. 

Würde man nach unseren weltlichen Maszstäben einen Islam reformieren, würde dies ja nur die Abschaffung des Islam bedeuten, denn ein "reformierter Islam" könnte sich nicht mehr bedingungslos an den Koran halten und der Koran fordert ja genau dies. 

Gemäsz des Koran selbst, stellt ein reformierter Islam ein Paradoxon dar.

Kommentar von realsausi2 ,

Für mich zählt da nur, was bis heute draus geworden ist. Und da ist doch offenkundig, dass die evangelische Kirche deutlich liberaler ist als die katholische. Dass das nicht für Luther in seiner Zeit gilt, ist sicher richtig.

Kommentar von Abahatchi ,

Für mich zählt da nur, was bis heute draus geworden ist.

Nun, die Bibel läszt aber viel mehr Spielraum für Auslegungen aller Art, schon weil es sich bei dem Gott ja offensichtlich um zwei verschiedene zu handeln scheint, wenn man mal die beiden Testamente vergleicht.

Kommentar von realsausi2 ,

Nun, die Bibel läszt aber viel mehr Spielraum für Auslegungen aller Art,

Das mag daran liegen, dass da sehr viele Verstrahlte dran rumgewerkelt haben. Beim Koran war´s nur einer.

Kommentar von Abahatchi ,

Da kannst Du mal sehen, für so viel Unsinn der Bibel bedurfte es noch vieler Schreiber, nur ein Mohammed kann, was Unsinn betrifft, jedem das Wasser reichen ;-)

Kommentar von realsausi2 ,

Nun war es aber der Protagonist der Bibel, der dieses dann schnurstracks in Wein verwandelt hat.

Ungeachtet der Autorenschaft geben sich Bibel und Koran beim Unsinn die Klinke in die Hand.

Antwort
von Aquilaya, 636

Ich vermute deshalb, weil viele Islamisten die moderne Welt ablehnen. Womöglich denken sie, dass Modernität mit Gottesglauben nicht in konform gehen kann. Ist aber nur meine Vermutung. 

Antwort
von stine2412, 719

Ich habe gestern in einer Reportage einen muslimischen Religionsunterricht an deutschen Schulen gesehen. Was dort den Kindern beigebracht wurde, hörte sich gut an und war dem Alter der Kinder angepaßt. Aber mit der Geschichte des Islams hatte das wenig zu tun. Wie mögen diese Kinder einmal reagieren, wenn sie diese Geschichte erfahren? So gewalttätig, so menschenverachtend? Ich kann  nicht beurteilen, was daraus einmal wird.

Die Bibel ist auch schon ein altes Buch. Während das AT mehr die Geschichte der Israeliten erzählt, viele Prophezeiungen enthält und auch wunderschöne Passagen in den Psalmen und Sprüchen, so ist das NT auf die Lehren Jesus Christus aufgebaut - der größte Mensch, der je lebte. Seine Lehren reichen bis in unsere heutige Zeit und wie z.B. die Sprüche aktueller denn je - und das seit Jahrtausenden.

Leider wurde dieser Glaube mißbraucht, was aber prophezeit wurde, dass nach dem Tod des letzten Apostels sich Wölfe in Schafspelzen um die Herde Christi kümmern würden.  Die Bibel ist nicht veraltet, obwohl alt. Würden wir alle nach der Lehre Jesu leben, hätten wir Frieden auf Erden. Das ist beim Koran nicht so!! Und deshalb ist es interessant, den momentanen Verlauf des Weltgeschehens zu beobachten. Die großen christlichen Kirchen verlieren an Zustimmung und Mitglieder, was sicher auch im muslimischen Bereich der Fall sein kann/wird. Nur das mit den Mitgliedern - ich habe gehört, wenn man mal Muslim ist, dann ist man das für immer?

Hier kleine Auszüge von der islamseite.de:) Wenn die Bibel aber Gottes Wort ist, wäre es der Koran ebenfalls nicht , weil er mit der Bibel in fast allen Aussagen im Widerspruch steht. oder: Ob diese Aussage des Korans zutrifft, kann jeder sehr einfach überprüfen. Dabei wird er feststellen, daß der christliche Glaube dem entspricht, was in der Bibel steht. Für den Islam ist das ein schwerwiegendes logisches Problem, da Mohammed seine Behauptung, er sei ein Prophet Gottes, auf eben diese angebliche Kontinuität zwischen Bibel und Koran, zwischen ihm und Jesus stützt.

Also,IchBinEs, warten wir ab! Auf jeden Fall wird es zu einem guten Ende führen! Warum ich das weiß? Nun, wem gehört denn die Erde? Siehste, und Gott wird sich seine Schöpfung nicht endgültig kaputtmachen lassen, sondern will, dass seine Erde von friedliebenden Menschen bevölkert sein wird. Steht so in der Bibel!



Kommentar von ragglan ,

Wie mögen diese Kinder einmal reagieren, wenn sie diese Geschichte erfahren? So gewalttätig, so menschenverachtend?

Wahrscheinlich ähnlich, wie Kinder auf die blutige und menschenverachtende Geschichte des Christentums reagieren, wenn sie mit dieser konfrontiert werden.

Nur das mit den Mitgliedern - ich habe gehört, wenn man mal Muslim ist, dann ist man das für immer?

Schwierig zu bewerkstelligen, denn dann wärest du ... nach dem Glauben der Muslime ebenfalls Muslim ... immer ;) würdest du das von dir behaupten? Also ... kann das, was du gehört wirklich zutreffen?




Kommentar von stine2412 ,

ragglan, z.T. hast du ja recht. Nur das Ur-Christentum war nicht blutig und menschenverachtend! Das weiß auch der Papst und hat sich nach langen Jahrhunderten endlich für die Zeit danach entschuldigt. Trotzdem gab es Ende des 20. Jahrhundert noch solche Massaker wie in Ruanda. Der Islam jedoch fing gleich blutig an! Ich finde es deshalb nicht schlecht, dass ein sanfter Islam gelehrt wird, vielleicht bewirkt das ja was.

Kommentar von stine2412 ,

Noch ein Nachtrag: islamische Religionslehrerinnen haben es aber schwer mit den Jungens. Die nehmen sie nicht ernst und benehmen sich im zarten Alter schon radikal!

Kommentar von ragglan ,

Wenn dann liegt das an der gelebten Kultur, in der Frauen nicht respektiert werden. Auch wenn es so ausschauen mag, am Islam liegt es nicht, sondern an den patriachalischen Strukturen.

Kommentar von ragglan ,

Nicht der Islam fing blutig an, es war allgemein eine rüde Zeit. Überall gab es Kämpfe. Entweder man kämpfte oder man starb oder wurde versklavt. Was hättest du getan?

Kommentar von stine2412 ,

Was hättest du getan?

Du solltest fragen: "Was hätte der Herr Jesus Christus getan?"

Kommentar von ragglan ,

Ich sollte schon mal gar nicht.

Isas Prophetie unterscheidet sich von der aller anderen Propheten. Seine Prophetenrolle war die des Lichts, sein Weg ist der erleuchtete. Muhammed an Isa messen zu wollen ist schon vermessen.

Antwort
von EmoIsMyHeart09, 128

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier...

Antwort
von wespe13, 263

Für Millionen Muslime ist der Islam unerträglich geworden und sie flüchten aus ihrer Heimat, aber dann leben sie in fremden Ländern wieder Koran und tragen Stolz Bärte und Kopftücher u.a.m., das verstehe mal einer.

Die Menschen, die der Nazi Kultur entkommen sind, haben mit Sicherheit kein Hakenkreuz mehr getragen.

Kommentar von ragglan ,

Die Menschen flüchten nicht vor dem Islam, sondern vor Id*i*oten, die sie umbringen wollen.

Die Menschen, die der Nazi Kultur entkommen sind, haben mit Sicherheit kein Hakenkreuz mehr getragen.

Was für ein schräger Vergleich. Aber die Deutschen, waren nach Nazideutschland immer noch Deutsche - oder wurden sie plötzlich was anderes?

Antwort
von webheiner, 460

Der Islam hat eine andere Geschichte als das westliche Christentum. Während wir das Mittelalter schon lange hinter uns gelassen haben, stecken die islamischen Gesellschaften mittendrin. In ein paar Jahrhunderten werden sie vielleicht auf unserem moralischen Niveau angekommen sein, haben Aufklärung und Säkularisation hinter sich und sind immer noch die ewig Gestrigen. Alles braucht seine Zeit.

Antwort
von Ganonking, 146

-Laut der Islamischen Zeitrechnung haben wir das Mittelalter

-Im Koran steht (berichtigen falls falsch): "Der Islam ist mit dem Schwert zu verbreiten"

-Einige stellen im Koran können von Extremisten falsch gedeutet werden, womit diese dann ihre Schandtaten rechtfertigen

Kommentar von ragglan ,

Es wird von manchen gesagt, dass der Islam mit dem Schwert verbreitet wurde. Es steht aber nicht im Koran, dass der Islam mit dem Schwert verbreitet werden solle.

Kommentar von earnest ,

Da stehen aber genug Passagen, in denen zum Töten "Ungläubiger" aufgerufen wird.

Antwort
von Iflar, 506

Der Islam bringt eine facettenreiche Kultur mit sich, die sich eben nur sehr vereinzelt ändert, wenn es denn für die Mitglieder zwingend notwendig ist. In Deutschland lebt man auch noch immer eine abendländische, christliche Kultur, auch wenn wir technisch sehr fortschrittlich sind. Warum sollte man nun erwarten, dass sich der Islam "modernisiert" bzw. technisiert, wie wir es sind ? Warum nimmst du dir das Recht raus, zu behaupten, dass die deutsch-christliche Art zu leben die "modernste" ist ? Übrigens leben eher wenige Muslime fundamentalistisch nach dem exakten Wortlaut des Koran, vielmehr leben sie nach einem gewissen muslimischen roten Faden ihr Leben und nehmen somit auch an der muslimischen Kultur teil. 


Kommentar von Epicmetalfan ,

du redest an der frage vorbei.

es geht nicht um technisiertes leben, das kann jeder machen, wie er möchte.

aber in bei uns nimmt niemand die Bibel als Gesetz, oder hält sie für wirklich so passiert (na gut, es gibt konervative ausnahmen, aber selbst die passen sich der gesellschaft an und führen keine kreuzzüge).

im vielen islamischen ländern wird die sharia als Gesetz genommen, obwohl sie gegen sämtliche menschenrecht verstößt und für viele menschen dort gilt der koran als das buch, nach dem sie leben sollen. ein buch, das dazu auffordert, ungläubig zu töten, in dem es normal ist, kinder zu verheiraten und noch viele weiter dinge zu tun, die  mit einem gesunden zusammenleben einfach nicht zu vereinbaren sind.

Kommentar von Iflar ,

aber in bei uns nimmt niemand die Bibel als Gesetz,

Unsere Verfassung besteht zum größten Teil aus den Moralvorstellungen der Bibel. Da liegst du falsch! Auch ist die größte Partei stets christlich und Kirchensteuern müssen von jedem deutschen Einwohner bezahlt werden. Die klare Trennung zwischen Religion bzw. Kirche und Staat, die du Deutschland im Gegensatz zu muslimischen Ländern zusprichst, ist zumindest eine Übertreibung und teilweise(wie gezeigt) einfach falsch.

Kommentar von skyfly2004 ,

z.b. die Religionsfreiheit: Mein Ethiklehrer hat gesagt, dass in der Bibel steht: Liebe Gott und deinen nächsten. Das sagt ja nicht aus, wie man Gott lieben soll.

Kommentar von LolleFee ,

Wer nicht Mitglied der Kirche ist, muss auch keine Kirchensteuern zahlen; es sei denn, der weniger verdienende Ehepartner ist Mitglied der Kirche.

Kommentar von stine2412 ,

iflar, Kirchensteuern müssen von jedem deutschen Einwohner bezahlt werden, stimmt nicht. Nur wer Mitglied einer der großen Staatskirchen ist. Außerdem besteht nur in Deutschland das System der Kirchensteuer. Für viele ehemaligen Kirchenmitglieder war u.a. die Kirchensteuer ein Grund des Austritts; sie bezahlen nichts mehr. Freikirchen finanzieren sich selbst durch Spenden. In einigen Staaten wird von der allgemeinen´Steuer für die Kirchen Geld abgezweigt, Schweden z.B. Das bezahlen alle! Auch Moslems .

Kommentar von Iflar ,

Eure Unwissenheit ist echt einfach nur traurig!

Nur ein winziger Anteil der Einnahmen der deutschen christlichen Kirche kommen durch die optionale Kirchensteuer, die von der Konfession des zahlenden Bürgers abhängig ist, bezahlt. Priester, Bischöfe und Vikare werden ausschließlich von deutschen Steuergeldern bezahlt. Die exorbitant hohen Gehälter für diese "heiligen" Menschen werden also von jedem der Steuerabgaben macht, also von jedem der arbeitet oder konsumiert erreicht. 

---> In Deutschland MUSST du Angestellte der Kirche bezahlen. 

Kommentar von tanztrainer1 ,

Kirchensteuer gibt es meines Wissens auch in Österreich und der Schweiz.

Kommentar von earnest ,

Unfug.

Die größte Partei NENNT sich christlich - und nur Mitglieder der beiden großen Kirchen müssen Kirchensteuer zahlen.

Antwort
von GFHOF, 80

Es ist das Wort Gottes und man soll es nicht verändern sondern mehr auf Aufklärung setzen (sowohl bei Muslimen als auch nicht-muslimen) und mit gesundem Menschenverstand an die Sache rangehen.Wenn mehr Toleranz, Respekt,Fokus auf sich selbst,Menschlichkeit und Auseinandersetzung mit dem Thema von beiden Seiten kommen würde gäbe es kaum noch Probleme.Allein diesen ISIS-Dreck kann man mit folgendem Koranvers wiederlegen:

"Wer einen Menschen tötet, für den soll es sein, als habe er die ganze Menschheit getötet. Und wer einen Menschen rettet, für den soll es sein, als habe er die ganze Welt gerettet." (Koran 5:32)

Man soll seinen Glauben ,,gesund" ausleben und praktizieren ohne dass andere zu Schaden kommen 

Kommentar von reziprok26 ,

Einspruch, im Koran stehen über 100 Aufforderungen Ungläubige zu Töten.

Antwort
von Umckaloabooo, 65

Mit dieser Frage kannst du nicht nur den Islam bzw. den Koran hinterfragen, sondern auch jegliche extreme Religionspraxis. Es gibt genauso genügend fanatische Christen, die getreu nach den biblischen Motto leben und das ja zum Teil auch nicht bekannt für seine Modernisierung ist. 
Beispiele hierfür wären ja ganz aktuelle Themen wie gleichgeschlechtliche Ehen, Abtreibung, Sex ohne Kondom etc pi pa po. 

Kommentar von earnest ,

Du lenkst ab.

Das sind zwar grundsätzlich relevante Punkte, aber hier geht es um den ISLAM.

Antwort
von Eselspur, 383

Die Eigenreflexion von Glauben ist eine kulturelle Leistung, die nicht selbstverständlich ist.

Das gibt es auch - wie du schreibst - im Islam. Ich vermute: Je mehr Duck von außen kommt, desto schwerer kann sich ein intellektuell verantworteter Islam innerhalb der muslimischen Community durchsetzen. 

Kommentar von Alanbar33 ,

Korchide, ist angeblich Theologe aber lehrt ne Auslegung die alle Muslime ablehnen sowie Sunniten und Schiiten!

Korchide Buch ist was er denkt aber nicht 1,5 Milliarden das muss man immer bedenken , sein Buch mit Bücher von Gelehrten im Islam zu vergleichen , wird das Buch von Korchide kein Halt finden weil es Komplet dem Quran widerspricht

Kommentar von earnest ,

Was für ein arrogant vorgetragener Unfug, Alanbar. Khorchide ist nicht nur ANGEBLICH Theologe, er IST es. Und es ist eine - ich sag mal vorsichtig - falsche Behauptung, daß ALLE Muslime seine Auslegung ablehnen. 

Kennst du die Auslegungen dieses (von dir falsch geschriebenen) Theologen überhaupt? Oder übernimmst du hier das Urteil z.B. eines erzkonservativen Imams?

Kommentar von Eselspur ,
  1. Hey Leute, ich bin katholisch. Mit Khorchide habe ich persönlich schon zu tun gehabt und habe das Gespräch mit ihm sehr angenehm erlebt. Dass er umstritten ist, weiß ich, habe auch den Link zum Wikipedia-Artikel gepostet, in dem das steht. Wahrscheinlich  gibt es auch viele andere islamische Denker, die ihren Glauben intellektuell redlich reflektieren und vermitteln.
  2. An Moslems hier: Bitte geht nicht auf irgendeinen los, sondern zeigt selber, wie der Islam heute gut und bereichernd in der westlichen Welt gelebt werden kann!
  3. An Nicht-Moslems hier: Bitte helft Moslems, ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft zu sein/zu werden!
Antwort
von killuminatiiii, 72

weil modernisieren nach eurer sichtweise bedeutet, jede art von perversität auszuleben, keine schamgefühle und keine hemmungen zu haben. einfach kein unterschied zwischen mensch und tier vorhanden sein. die menschen die denken "modern" zu sein, können nicht mal ne familie führen, keiner hört auf keinen, außer pfiffi deren hund. ihr hund ist der psychologische ventil, um etwas im leben zu haben, was ihnen gehorcht.

Kommentar von SibTiger ,

 kein unterschied zwischen mensch und tier vorhanden 

Menschen sind Tiere. Wir gehören übrigens zur Unterordnung der Trockennasenaffen.



Kommentar von killuminatiiii ,

auf dich kann es ja vllt zutreffen, aber ich weiß das Allah mich erschaffen hat. Ich stamme von adam und eva ab, wenn du meinst deine vorfahren wären affen, dann ist das deine meinung.

Kommentar von SibTiger ,

Da empfehle ich Dir, Dich einmal mit der Evolution zu beschäftigen. Ist viel interessanter und aufschlussreicher als der Koran.

Kommentar von killuminatiiii ,

die evolutionstheorie wurde schon zig mal wiederlegt, außerdem wenn es bewiesen wäre, würde man es nicht theorie nennen. verstehst du das? ich empfehle dir den koran zu lesen, damit du du endlich verstehst, was es heißt ein mensch zu sein.

Kommentar von SibTiger ,

Wenn ich den Koran nicht gelesen hätten (zumindest  in Form von  Übersetzungen) hätte ich nicht gesagt, dass Naturwissenschaften, wie die Evolution interessanter sind. 

Die Evolution wurde nicht wiederlegt. Wir können sie sogar überall auf der Erde beobachten.

Kommentar von killuminatiiii ,

demnach scheiden sich unsere interessen in dieser hinsicht. außerdem denke ich nicht, das man die evolution überall auf der welt beobachten kann, nur weil das im fernsehen so propagiert wird. es ist ein muss, in jeder doku etc. die evolution zu erwähnen, dies beruht auf druck durch diverse lobbys. viele die sich dem widersetzt haben, wurden gekündigt und diffamiert.

es ist eigentlich genau das gegenteil der fall, es wurde bisher noch nie eine übergangsart gefunden, weder lebend noch durch fossilien. wenn deine auffasung stimmen würde, dann müssten von millionen lebewesen, übergangsformen in die nächste evolutionsebe existieren, aber dies ist bis heute nicht der fall. es wurde noch nie eine evolution beobachtet. millionen jahre alte fossilien funde bezeugen, das die tiere sich nie verändert haben. charles darwin hat nicht mal selber an seine eigene theorie geglaubt, aber wegen politischem druck, wurde es ihm aufgezwungen es irgendwie zu beweisen. dies tat er, indem er ein schwarz afrikaner nahm und als beweis darstellt, das sein aussehen der eindeutige beweise wäre, das menschen vom affen abstammen. dunkelhäutige menschen würden sich demnach noch weiterentwickeln, zum hellhäutigen menschen.

die beweise gegen die evolution sind noch endlos lang, wie z.b. die information in der dna, wissenschaftlich gesehen unmöglich druch zufall zu entstehen usw., es würde hier den rahmen sprengen alles aufzuzählen.

tut mir leid für dich, an einer lüge festzuhalten und sich auf die stufe der tiere gleichzustellen und dabei jede logik außer acht zu lassen.

Kommentar von SibTiger ,

Gute Hinweise für die Evolution bieten Rudimentäre Organe, wie der Appendix, aufgrund von Rückbildungen ehemaliger Organe o oder auch der Atavismus.

Hinweise geben beispielsweise auch die Beinreste bei Riesenschlangen oder die Entwicklung einer Giftdrüse bei manchen Wassernattern, wie unsere einheimischen Ringelnatter.

Nicht zuletzt findet in den letzten Jahren in Australien eine Art von Blitz-Evolution statt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/blitz-evolution-gift-kroete-hat-jetzt-l...

Kommentar von killuminatiiii ,

in dem artikel seh ich kein beweis für deren behauptungen, manche tatsachen werden auch dermaßen verdreht, damit das in die evolutionslüge passt. die meisten veränderungen in der natur, haben mit dem eingreifen der menschen zutun, von daher reden wir aneinander vorbei. glaub du was du für richtig hältst und ich genau so.

Antwort
von Virginia47, 236

Warum schafft es der christliche Glaube nicht, sich zu modernisieren?

Kommentar von Virginia47 ,

Was willst du mir damit sagen? Dass eine Reformation stattgedunden hat? Das weiß ich selber. alleerdings ist sie schon sol lange her, dass sie auch nicht mehr zeitgemäß ist.

Kommentar von earnest ,

Hat er schon, falls die das entgangen sein sollte, Virginia. Hat er schon.

Kommentar von Virginia47 ,

Muss mir entgangen sein.

Ich sehe nur die veeralteten Ansichten.

Antwort
von Victoryice, 2

Viele wollen es einfach nicht!Halten an alte Sitten usw.fest und das verändert sich nie!Wird von der Familie an ihren Nachkommen weiter gegeben!

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