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Warum schämen sich manche Leute davor, öffentlich zu Gott zu stehen?

gefragt von H0LLYW00Dx3H0LLYW00Dx3 am 05.05.2009 um 16:43 Uhr

Hallo,
ich frage mich seit langer Zeit, warum manche Leute sich davor schämen, öffentlich zu Gott zu stehen. Sie sagen immer, sie glauben an Gott. Bei mir in der Schule ist das auch so. Wenn man zu zweit ist und den anderen fragt, ob er an Gott glaubt, dann sagen sie alle immer ja. Wenn wir dann aber in einer Gruppe sind und die anderen fragen, sagen diejenigen, die vorher ja gesagt haben, plötzlich nein. Warum? Man muss sich doch nicht davor schämen zu Gott zu stehen. Ich tue das auf jeden Fall persönlich nicht und ich stehe dazu.

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Menschen x 3.896 Gott x 817

anonym
beantwortet von Lotusteich am 5. Mai 2009 16:44
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Weil es unter jungen Leuten wohl als "uncool" gilt... Was ich persönlich nicht nachvollziehen kann. Jedem das Seine...


anonym
beantwortet von Noel1994 am 5. Mai 2009 16:44
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Weil es keinen gibt und es einfach peinlich ist imaginäre Kinderfiguren anzubeten

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 7. Mai 2009 14:34

Solche Typen wie Du sind ein Grund, dass mancher nicht über seinen Glauben spricht.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 7. Mai 2009 16:23

Und nicht zu vergessen mich, Dad.

Kommentar von hoelderlin am 8. Mai 2009 11:27

Bizarr, dass Du Dich ausgerechnet Noel nennest. Weißt Du, was der Name bedeutet? Weihnachten! :-) Freud würde sagen: "Die Wiederkehr des Verdrängten".

Kommentar von 6739597a142dbf44ee4e4a513163258esmallnierskiesel am 1. Juni 2009 10:40

Auch solche Meinungen und selbst der Ausdruck "peinlich" in Bezug auf Religiösität haben das Recht respektiert zu werden, solange sie in nicht verletzendem und aggressiven Tonfall vorgetragen werden. Liebe Christen... das hat schon dem Gebot der Nächstenliebe und Toleranz zu entspringen.

Kommentar von Cf42ab0a23035ec1f631abe8c9643390smalllenno am 14. Juni 2009 16:04

Du hast es auf den Punkt gebracht! Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.


ClintLeonPowers
beantwortet von ClintLeonPowers am 10. September 2009 10:05
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Weil sie Angst haben, nicht für "voll" genommen zu werden. Es gibt auch andere Gründe, die gehen dann tiefer.


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 7. Mai 2009 14:33
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Weil sie wissen, das viele Menschen ein völlig abstruses Bild von Gott und von gläubigen Menschen haben. Und oft fehlt dann der Mut, sich immer wieder als doof hinstellen zu lassen, nur weil andere nicht wissen, worum es wirklich geht.


Harterkampfer
beantwortet von Harterkampfer am 6. Mai 2009 15:02
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Ich nehme an, weil man privat durchaus in einer selbsgezimmerten Gedankenwelt leben kann, in der Öffentlichkeit aber die Empfindung der Märchenhaftigkeit der Religionsauffassung unvermeidlich spürbar wird. Das geht gar nicht anders, wenn man mit einem gütigen Gottesbild an die harte Realität des Universums stößt und dies in den Blicken der Öffenlichkeit gespiegelt empfindet.

Das führt zu einem vorsichtigen Verschweigen der Vorstellung, in der man privat lebt. Nur auf diese Weise können Menschen, die an ein künstliches Gedankengebäude (eine Ideologie) glauben, die angehme Wunschvorstellung von der Welt bewahren. Ich habe diese Erkenntnis übrigens nicht in christlichen Kreisen sondern im Osten, im Zusammenhang mit dem Sozialismus gewonnen. Das Wort Kommunismus war dort genauso unbehaglich auszusprechen, wie hier "Gottes Güte" oder im Islam die entsprechenden Begriffe.

Im Übrigen, ich habe es viele Jahre lang in der evangelischen Kirche versucht, bis ich angewidert durch die weibische und wirklichkeitsleugnende Grundnatur der christlichen Auffassung mich abgewandt habe. Seitdem ist meine Erkenntniskreativität wieder befreit, ich versuche nicht mehr zu leugnen, dass die Wirklichkeit so ist, wie Gott, nämlich gut und gleichzeitig auch ganz übel.

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 7. Mai 2009 14:36

Gelebten Glauben kennst Du aber ganz offensichtlich nicht.


MikeFFM
beantwortet von MikeFFM am 5. Mai 2009 16:47
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Ich habe, obwohl ich Agnostiker bin, keinerlei Probleme mit überzeugten, praktizierenden Christen. Allerdings haben sie eines mit Homosexuellen gemeinsam: Wenn sie mich bekehren wollen, gibt es Ärger!


wienochmal
beantwortet von wienochmal am 5. Mai 2009 16:44
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das ist schön für dich und deinen glauben und solange du nicht versuchst, die anderen von deinem glauben zu überzeugen ist auch alles ok

Kommentar von 0fbee41a5167dbde012a533210fc9a84smallH0LLYW00Dx3 am 5. Mai 2009 16:46

Nein, dass tue ich auf jeden Fall nicht. Wenn jemand, dass nicht will, dann ist das seine Sache. Aber wie gesagt, ich kann das einfach nicht nachvollziehen, warum sie sich für ihn schämen.

Kommentar von Noel1994 am 5. Mai 2009 16:57

Wieso sind Fundamentalisten schlecht? Ich denke wenn jemand weiß, dass seine Meinung richtig ist, dann sollte er sie auch publizieren dürfen

Kommentar von 9731636c1addb31bb323f29e4e9f1a7fsmallwienochmal am 5. Mai 2009 16:59

wie publizieren? in der zeitung oder wo?


DasKaugummi
beantwortet von DasKaugummi am 5. Mai 2009 16:44
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Sowas gibt es nunmal unter Menschen, einige fühlen sich in einer Gemeinschaft wenn sie ihre Meinung sagen nicht so gut, geht mir selten auchmal so bei manchen Themen. Ist nunmal auch bewiesen das Menschen mit wenigen Personen besser sprechen können als mit Gruppen von Personen.


snoopje
beantwortet von snoopje am 5. Mai 2009 16:44
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Ich glaube weils manche Leute denken es sei uncool oder nicht mehr zeitgemäß


coeleste
beantwortet von coeleste am 4. Oktober 2009 11:39
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sie finden: das sei nicht cool. zu buddhas zeit durfte man den begriff gott nicht erwähnen.da gehörte mut zu,solches zu tun.im westen ist der begriff energie an sich besser.energie ist unschaffbar und unzerstörbar.also gott.westler verstehen das eher.vor allem atheisten...


heizfeld
beantwortet von heizfeld am 24. Juni 2009 21:03
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Wie kommst Du darauf, dass sie sich Gottes schämen? Würden sie denn dann an ihn glauben, wenn sie so eine geringe Meinung über ihren gott haben? Für manche Menschen ist Glaube eben eine persönliche Sache.

Es ist nicht deine sache das igendwie zu bewerten. SIe schulden dir keinerlei beweis.


Drahreg
beantwortet von Drahreg am 20. Mai 2009 15:57
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Ich blaube nicht an den christlichen Gott und ich schäme mich deswegen kein bischen. Warum auch? Das tun nur Leute ohne Selbstbewußtsein oder Leute, denen zu wichtig ist, was andere von ihnen denken.

Kommentar von 6739597a142dbf44ee4e4a513163258esmallnierskiesel am 1. Juni 2009 10:47

Durchaus zu respektieren und auch nachvollziehbar. Doch ob sich dieses große Selbstbewusstsein und solcher tatsächlicher oder vermeintlicher Realismus hält, wenn es eines Tages soweit ist, und die Ärzte einem den nahen Tod prophezeien, oder das Flugzeug, in dem man sitzt, gerade abzustürzen droht... Denn die materielle Welt, die man als nicht-religiöser Mensch für wahrscheinlich oder sicher gegeben hält, hat wesentlich weniger an Versprechungen für einen Fortbestand des Bewusstseins nach dem physischen Tod übrig als die Welt, wie sie in religiösen Vorstellungssystem existiert.


Uweles
beantwortet von Uweles am 5. Mai 2009 16:44
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Es gibt ja auch Leute die sich nicht nackt zeigen, oder die noch nicht mal sich trauen offen zu sprechen! Ist wohl hauptsächlich eine Erziehungsfrage!

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 4. Oktober 2009 11:41

keine schlechte antwort.sollten manche mal drüber nachdenken.


anonym
beantwortet von maddermarvin am 5. Mai 2009 16:44
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vielleicht sagen sie nur vor dir , dass sie zu gott stehen. vielleicht fürchten sie deinen zorn. vielleicht vertrauen sie auf den schutz der mehrheit.


HR577
beantwortet von HR577 am 5. Mai 2009 16:44
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ich glaube nicht an ihn, und stehe dazu.


paxera
beantwortet von paxera am 5. Mai 2009 16:44
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ich stehe nicht zum ihm und schaeme mich nicht


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