Frage von MarliesMarina12, 188

Warum sagt man immer, dass Männer keine Kinder bekommen können obwohl Männer ja die Kinder machen?

Neuerdings ist ja immer alles männerfeindlich und Frauen müssen immer gegen Männer hetzen und sagen zb dass Männer ja weniger wert sind, weil sie keine Kinder bekommen können. Aber das stimmt doch nicht, denn die Kinder werden ja durch die Männer gezeugt. Natürlich kann ein Mann nicht schwanger werden und er trägt das Kind nicht aus, aber er ist ja der Schlüssel damit das Kind überhaupt entstehen kann.

Denn eine Frau kann sich ja nicht selbst schwängern und bevor eine Schwangerschaft beginnen kann muss zuerst der Mann zum Höhepunkt kommen und seinen Samen abgeben und die Frau trägt es dann nur noch aus. Aber den Anstoß gibt der Mann und auch das Geschlecht des Kindes also die Chromosomen und das Aussehen des Kindes zb Gesicht, Haarfarbe werden meist durch den Mann bestimmt . Sicher kann ein Mann nicht immer wissen, ob es sein Kind ist und es werden oft Kuckukskinder untergeschoben, aber wenn es ihm sehr ähnlich sieht kann er schon sicher sein.

Und in der Familie spielen Männer auch noch eine wichtige Rolle denn auch der Vater und der Opa zb haben ja einen Bezg zu ihren Kindern und Enkeln. Und grad in der heutigen Zeit, wo die Kinder meist von Männern großgezogen werden ist das doch unpassend zu sagen. Weil Männer haben einen starken Paarungstrieb und werden von den Frauen gelockt aber dass zb die Menschheit immer weiter wächst liegt ja an den Männern die durch ihren Trieb immer weiter Kinder zeugen. Also Männer können doch Kinder bekommen denn sie machen sie ja. Und natürlich ist es für sie einfacher und leichter denn sie sparen sich das Austragen und die Schmerzen und Mühen und für sie ist es einfach nur Spaß und Freude Kinder zu zeugen. :)

Antwort
von djNightgroove, 16

Die Wissenschaft macht's möglich: es ist tatsächlich so, dass Frauen dank moderner Technik sich befruchten lassen könnten, selbst wenn es keine Männer mehr gäbe.

Allerdings bezieht sich das "bekommen" auf das Gebären, Männer können keine Kinder gebären. Das heißt aber nicht, das sie weniger wert sind.

Antwort
von Digarl, 63

und auch das Geschlecht des Kindes also die Chromosomen und das Aussehen des Kindes zb Gesicht, Haarfarbe werden meist durch den Mann bestimmt

Falsch, die Verteilung der Gene erfolgt größtenteils gleichmäßig. 

Sicher kann ein Mann nicht immer wissen, ob es sein Kind ist und es werden oft Kuckukskinder untergeschoben, aber wenn es ihm sehr ähnlich sieht kann er schon sicher sein

Auch das ist falsch. Du solltest dich mal etwas mehr zum Thema Vererbung und Genetik informieren. Hier solltest du vor allem den Unterschied zwischen rezessive und dominante Gene kennen. Es kann durchaus sein, dass ein Mann gar nicht aussieht wie der Vater, obwohl er es ist. Ebenso kann die Frau komplett anders aussehen. Oder beide haben etwas, was das Kind auch hat. Wie was aufgeteilt ist, ist so oberflächlich nicht zu sagen. Der Mann kann sich nur dann sicher sein, wenn ein Gentest bzw. Vaterschaftstest gemacht wurde. Und wenn das Kind anders aussieht, muss es noch lange kein Grund zum Misstrauen sein.

in der heutigen Zeit, wo die Kinder meist von Männern großgezogen werden

Wieder falsch. Die meisten Kinder werden entweder von beiden Elternteilen großgezogen oder nur von der Mutter. Meistens aber von beiden (wenn diese auch getrennt sind). Es gibt auch Alleinerziehende Väter, diese sind heutzutage aber leider immer noch nicht so häufig vorhanden, wie Alleinerziehende Mütter. 

Abschließend lässt sich dazu nur noch sagen, dass Frauen und Männer exakt denselben Anteil an der Entstehung eines Kindes haben. Das Wort "bekommen" mag ich in diesem Zusammenhang ohnehin nicht, da es eigentlich nur eine Umschreibung von "austragen" ist. Außerdem "bekommt" man keine Kinder, man zeugt sie. Des Weiteren klingt "bekommen" besitzergreifend.
Ja, dass Austragen ist umständlicher und die Geburt verursacht schmerzen. Trotzdem hat die Frau keinen größeren Anteil an die Entstehung dieses Lebens, als der Mann.

Ich will dir ja nichts unterstellen, doch aufgrund deiner Schreibweise (vor allem am Ende des letzten Abschnittes) habe ich den Verdacht, dass du es nicht so ernst mit deiner Frage meinst...

Kommentar von vanillakusss ,

Doch, ich habe mein Kind bekommen. Klar habe ich es nicht alleine entstehen lassen aber bekommen habe ich es.

Und Austragen ist nicht mal eben so, ich war monatelang komplett verbunden mit einem anderen Lebewesen. Wir haben uns einen Körper geteilt, meinen. Das ist echt etwas, das Mann nie nachempfinden kann weil er es nicht erlebt hat.

Man kann es ihm auch nicht beschreiben genau so wenig wie man es einer kinderlosen Frau beschreiben kann. Wer das nicht miterlebt hat, wird es nicht so nachvollziehen können wie es wirklich ist.

Kommentar von scharrvogel ,

das hast du schön gesagt :)

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss
Also erstens verstehst du wohl nicht was ich meine: Bekommen verwende ich überhaupt nicht in diesem Kontext, auch nicht bei Männern. Denn bekommen hat erstens etwas besitzergreifendes an sich und zweitens macht man ein Kind und bekommt es nicht einfach (oder glaubst du an den Storch?). Weißt du wie ich das meine?

Zweitens gibt es auch Frauen mit Kindern, die genau meine Meinung teilen.

Kommentar von vanillakusss ,

Ja, da ich ein Kind habe, bin ich sicher, dass es nicht der Storch war. Ganz sicher, der Storch wäre die leichtere Alternative gewesen. Aber der Blödmann hat mich nicht ins Bein gebissen also musste ich meine Tochter auf dem andere Weg bekommen.

Und klar ist das besitzergreifend, was denkst du denn! Ich habe alles gemacht, die paar Tropfen vom Mann...... Na ja.

Ich habe, nach den Tropfen, alles gemacht und ich habe auch das Kind zur Welt gebracht, was zum Henker soll denn daran nicht besitzergreifend sein?! Ich (und das Baby) haben die ganze Arbeit gemacht.

 

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss
Also erstens hat das Baby gar keine Arbeit gemacht (außer bei der Geburt) und zweitens meinte ich das nicht. Ich meinte das es besitzergreifend klingt, zu sagen das man ein Baby "bekommt". Denn wenn man etwas "bekommt" besitzt man es. Willst du mir etwa sagen, dass du dein Baby "besitzt"? 
Das meinte ich.

Kommentar von vanillakusss ,

Ja, genau das meine ich auch. Natürlich "besitze" ich ein Wesen, das in mir lebt. Es ist von mir abhängig, auch nach der Geburt. Es heißt ja auch "mein" Kind, nicht "das" Kind.

Und die Aussage, dass ein Baby während der Schwangerschaft keine Arbeit macht, kann nur von einem Mann kommen.

Wenn du mal liest, wie sehr sich der Körper und die Organe einer Frau während der Schwangerschaft "verbiegen", welche Leistungen sie erbringen müssen, würdest du nicht mehr von keiner Arbeit reden.

Oder doch, weil du nicht weißt, wie es sich anfühlt, schwanger zu sein.

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss 
Nein du hast da wieder etwas falsch verstanden! Ich meinte nicht, dass die Frau keine Arbeit hat! Ich meinte lediglich, dass das Baby keine arbeiten "erledigt". 

Wie bitte kann eine Mutter, die ihr Kind liebt, sagen das sie ihr Kind "besitzt"? Kinder sind genauso Lebewesen wie du und ich und haben ein Recht darauf, frei zu sein. Wenn du etwas "besitzt", darfst du damit tun und lassen was du willst! Willst du mir sagen, du machst mit deinem Kind, all das was du willst? 

kann nur von einem Mann kommen.

Irgendwie habe ich hier das Gefühl, dass Sexistische Andeuten von einer Frau kommen, die sich bisher die falschen Typen ausgesucht hat....

Kommentar von vanillakusss ,

Mein Gott, natürlich besitze ich auf einer Weise mein Kind. Es ist von mir abhängig, davon, dass es erst in mir lebt und wächst und danach weil es auf meine Fürsorge angewiesen ist.

Du siehst das Besitzen als negativ an, ich sehe es als MEIN Kind an. Weil es mein Kind ist und es immer mein Kind bleiben wird, so lange ich lebe. Danach auch.

Meine Tochter sagt auch, dass ich IHRE Mutter bin, natürlich gehöre ich ihr, auf eine bestimmte Weise. Keine von uns findet das sonderlich, wir haben die engste Beziehung, die Menschen haben können. Weil sie mein Kind ist und ich ihre Mutter. Solche Beziehungen haben wir zu keinen anderen Menschen.

Klar haben wir Partner aber das sind wieder andere Beziehungen und auch hier heißt es, mein Mann, meine Frau. Man gehört zusammen, auf diese Weise und keiner beschwert sich darüber.

Und mache dir keine Sorgen um falsche Typen, wir reden hier von Kindern, wollen wir es jetzt nicht auf eine andere Schiene verlegen weil dir nichts dazu einfällt.

Kommentar von vanillakusss ,

Was ich vergessen habe. Du störst dich daran, dass Frau das Kind "bekommt", das klingt dir zu besitzergreifend. Gegen wen?

Es ist nun mal so, dass die Frau das Kind bekommt, so heißt das seit ewigen Zeiten und es wird einen Grund haben. Weil die Frau das Kind nun mal bekommt, der Mann ist das nur Zaungast. Er kann sich in der Zeit danach stark einbringen aber bekommen hat die Frau das Kind.

Genau so könnte man sagen, die Mutter gehört dem Kind. Auch weil es so ist, als frischgebackene Mutter gehört man wirklich erst einmal nur dem Kind. Das Kind ist auf die Fürsorge angewiesen und im Idealfall kümmert sich die eigene Mutter darum.

Hat man ein Baby zu Hause, plant man sein ganzes Leben, seinen ganzen Alltag um das Baby herum, nicht umgekehrt. Ist das auch besitzergreifend? Klar aber natürlich und normal.

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss
Dein letzter Absatz lässt tief blicken, mehr hättest du gar nicht schreiben müssen.

Offensichtlich fehlt dir die richtige Bedeutung vom Wort "besitzen". 

Was ich vergessen habe. Du störst dich daran, dass Frau das Kind "bekommt", das klingt dir zu besitzergreifend. Gegen wen?

Es klingt besitzergreifend gegenüber des Kindes und auch negativ gegenüber des Kindes.

Kommentar von vanillakusss ,

Na, dann verstehst du mal ;)))

Ja, meine erwachsene Tochter sieht es ähnlich. Ich bin als Mutter besitzergreifend, sie ist es als Tochter. Weil wir, auf eine Weise miteinander verbunden sind, die es so sonst nicht gibt.

Genau so eng bin ich mit meinem Hund verbunden, auf eine andere Weise, auch sie gehört mir und da ich alles für sie mache, gehöre ich auch ihr.

Und so sieht es in der Partnerschaft aus. Man gehört zusammen, man gehört einander weil man das genau so haben möchte. Natürlich kann man diese drei Beziehungen nicht miteinander vergleichen weil sie so verschieden sind.

Keiner von uns findet das schlimm, wir haben uns für dieses Kind, für diesen Menschen, für dieses Haustier entschieden. Und ja, es ist MEIN Partner, es ist MEIN Kind und es ist MEIN Hund.

Beim Partner kann ich nicht ausschließen, dass sich das mal ändert aber mein Kind wird immer mein Kind bleiben. Der Hund auch.

Ach ja, jetzt bin ich sicher, dass du das auch falsch verstehen willst und den Vergleich mit dem Hund usw......

Einen Tipp, nochmal lesen hilft. Wenn nicht, dann noch einmal. Ich vergleiche nichts miteinander, ich schreibe auch, dass man diese drei Beziehungen nicht miteinander vergleichen kann weil so verschieden.

Und trotzdem bleiben sie Mein Kind, mein Hund, mein Partner. Ist das besitzergreifend? Scheixxe ja! Stört das einen der Dreien? Nein. Die würden sicher protestieren wenn ich das anders sehen würde. Warum? Weil wir zusammen gehören.

Aber das sind meine privaten Dinge, die haben auch nichts mehr mi der ursprünglichen Frage zu tun. Ich habe die nun ausführlich beantwortet, jeder kann sie lesen und davon halten was immer er will. Aber damit beende ich das jetzt auch hier, für mich.

 

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss
Nein, ich verstehe schon die ganze Zeit richtig. Ich stimme dem nur nicht zu. Gut das ich es schon beendet habe, bevor ich diese Nachricht gelesen habe...

Kommentar von djNightgroove ,

Schlimm ist auch, wenn Paare sagen "Wir machen ein Baby" - als ob sie einen Gegenstand herstellen würden

Kommentar von Digarl ,

@djNightgroove
Finde ich auch, habe ich doch nicht geschrieben, oder?

Kommentar von vanillakusss ,

Und trotzdem heißt es genauso, in einigen anderen Sprachen. Keiner stört sich daran, warum auch. Weil du es abwertend findest? Auch das stört die Leute, die diese Sprachen benutzen, kein bisschen.

Aber um mal in dieser Sparte zu bleiben (wegen Spritzen und so....). Man sagt ja auch, man kommt wenn man einen Höhepunkt hat.

Ja, wohin geht man wo kommt man an? Keiner läuft dabei, keiner geht oder kommt und trotzdem heißt es so. Aber darüber amüsieren sich meine rumänischen Verwandten auch, "Kommen" in dem Sinn, gibt es in der rumänischen Sprache nicht.

Und? Wen stört das? Keinen.

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss
Natürlich stört es diese Menschen nicht. Ein Rassist, der dunkelhäutige als "Neger" bezeichnet stört sich daran auch nicht, er findet es eventuell sogar noch amüsant.

"Kommen" bezeichnet was anderes ;) Als Satz würde es ja heißen "Ich komme zum Höhepunkt". Hierbei gilt "komme" als banale Abkürzung. In der deutschen Sprache hat das Wort "kommen" nun mal mehrere Bedeutungen. Ich habe auch nicht gesagt, dass "ein Kind bekommen" falsch ist. Es ist richtig und so auch im Duden vorzufinden (genauso wie "ein Kind machen"). Ich sage nur, dass ich diese Formulierung nicht schön finde.
Die Beleidigung "Neger" wäre grammatikalisch ja auch richtig, ich bezweifle aber das du sie verwendest ;)

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss

Achja noch eine Frage: Willst du damit auch zum Ausdruck bringen, dass die Frau mehr Anteil am Kind erbracht hat, als der Mann? (also alles in allem).

Kommentar von vanillakusss ,

JA! Wie kann man das denn anders sehen?

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss
Das sowohl Mann, als auch Frau 50% Anteil erbracht haben. Und das ist wissenschaftlich auch fundiert, während das andere auf Emotionen basiert...

Kommentar von vanillakusss ,

Aha. Und was sagt uns jetzt das? Mann war dabei, hat seine 50% Anteil erbracht aber die ganze "Arbeit" wird von der Frau erledigt. Und damit meine ich wirklich die Schwangerschaft, die Geburt und die Zeit danach. Nach den kurzen 50% ist der Mann erst einmal ganz raus aus der Geschichte.

Klar hat Frau ganz andere Emotionen weil sie es am eigenen Leibe erlebt. Aber das heißt immer noch nicht, dass da Mann und Frau "gleichberechtigt" sind.

Auch nach der Geburt ist das Baby viel enger mit der Mutter verbunden als mit dem Vater, es ist nun mal so, egal wie sehr sich ein Vater bemüht.

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss
Genau das ist eben nicht bewiesen. Es gibt Studien die zeigen, dass die Bezugsperson eben die Person ist, mit der das Kind am meisten Kontakt hält. Vor allem auch deshalb, weil Stimme usw. in den ersten Monaten viel wichtiger als das Sehen ist. Und es ist nun mal so, dass die Mutter meistens mehr Zeit mit einem Säugling verbringt als der Vater. Vor allem wenn sie stillen sollte.
Dann ist es auch logisch, dass das Kind in dieser Zeit eine größere Bindung zur Mutter hat.
Ist es aber andersherum, dass beispielsweise eine andere Person (muss ja nicht der Vater sein, kann ja auch eine Pflegemutter oder ähnliches sein) sich Vollzeit um das Kind kümmert, ist hierzu die größte Verbindung aufgebaut worden.

Zu dieser Arbeit wäre es ohne Mann überhaupt nicht gekommen, ohne Frau natürlich auch nicht. Kinder können heutzutage mittels Einpflanzung sogar von einer dritten Person ausgetragen werden. Dann hat die leibliche Mutter auch nicht mehr geleistet als der Vater, da das Baby dann von einer fremden Frau ausgetragen wird, obwohl die DNA nicht von ihr vorhanden ist. Daran sieht man, dass Kinder nicht an die leibliche Mutter, sondern lediglich an einen Ort gebunden sind, an dem sie sich entwickeln können. In gut 50 Jahren könnten das Brutkästen und Petrischalen sein, die eine klassische Schwangerschaft überflüssig machen würde. Und wie sieht deine Ansicht dann aus?
Ebenso ist es schon möglich, Kinder mit 3 leiblichen Eltern zu zeugen. Dabei werden eine Eizelle und Spermien von zwei Männern verwendet. Hätte die Frau dann mehr Anteil als 2 von 3 beteiligten? Erscheint mir aus mathematischer Sicht her unlogisch.

Kommentar von vanillakusss ,

Ja, wir reden aneinander vorbei.

Du schreibst, dass Mann und Frau zu gleichen Teilen an einem Kind beteiligt sind. Sind sie, im ersten Moment aber der Moment ist flüchtig.

Sollte es zu einer Schwangerschaft kommen, lebt der Mann sein Leben, seinen Alltag weiter wie gehabt. Ist eine Frau schwanger, verändert sich sofort etwas im Körper und das geht dann, im besten Fall, ganze 40 Wochen so. Und es wird immer schwieriger aber auch schöner.

Na, wollen wir mal die Emotionen weglassen, erst einmal. Tatsache ist, während einer Schwangerschaft ändert sich für eine Frau alles, für den Mann nur dann etwas, wenn die schwangere Frau extrem übellaunig oder weinerlich oder vorsichtig ist.

Die ganze Schwangerschaft über ist das Kind so eng mit der Schwangeren verbunden wie es das so nicht oft in der Natur gibt. Da kann keiner sagen, der Mann hat den gleichen Anteil daran, das ist nun einmal nicht so.

Und dann bringt die Frau das Kind zur Welt, auch etwas, das Mann nie machen kann. Also hat er daran auch keinen Anteil. Er ist dabei aber nicht darin.

Erst hast du gesagt, dass beide Eltern den gleichen Anteil am Kind haben, ich habe es verneint und jetzt erzählst du etwas von anderen Personen. Ja, das ist nach der Geburt, wir haben von der Zeit davor gesprochen.

Und auch nach der Geburt wird ein Mann nie die (gesunden) Empfindungen einer Frau haben können, einfach weil er das alles nicht miterlebt hat. Frau schon, am eigenen Leibe. Deswegen werden (bei mental gesunden) Mütter immer anders und auch tiefer empfinden als Väter.

Klar gibt es auch Mütter, die durch welche Umstände auch immer, ihre Kinder nicht annehmen oder lieben können aber davon war hier nicht die Rede.

Ich z.B., bin meine ersten Lebensjahre, von meinen Großeltern versorgt und geliebt worden, meine Eltern gingen arbeiten.

Ich habe zu meiner Oma (mein Opa ist früh gestorben) eine viel engere Bindung als zu meiner Mutter. Das ändert aber nichts daran, dass ich monatelang auf eine Weise mit meiner Mutter verbunden war, die ich so noch nie hatte und nie haben werde. Einfach weil ich in ihr war, in ihr gelebt habe, mich ihr Körper gemacht hat. Das meine ich damit.

Und auch heute, mit der künstlichen Befruchtung, mit all der Wissenschaft, braucht es einen Körper, der das Kind austrägt. Und mit diesem Körper ist man mit dem Ungeborenen verbunden, auf eine ganz besondere Weise.

Die meisten Frauen empfinden das als so absolut großartig, dass sie das ihr Leben lang so empfinden.

Kommentar von vanillakusss ,

Und auch hier ja, die Schwangere hat immer mehr Anteil als die Männer, die ihre Eizelle befruchtet haben.

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss
Die DNA dieser Männer ist aber auch in dem Körper der Frauen, also im Baby, vorhanden.

Kommentar von vanillakusss ,

Und? Das habe ich nie abgesprochen, Herr im Hemd, ich habe ein Kind, ich weiß, wie es geht.

Nur, was nutzt die DNA einiger Menschen wenn es kein "Gefäß" gibt wo sich diese DNA entwickeln kann, zum Mensch wird?

Darum geht es, ich habe auch DNA in mir wenn ich GV habe. Ohne, dass etwas passiert.

Wenn es zu einer Schwangerschaft kommt, würde mein Körper monatelang dafür sorgen, dass ein Mensch auf die Welt kommt. Während dieser Zeit tut kein männlicher Körper etwas in der Art.

Aber um es mal zu beenden. Ja, ich bin der Meinung, ich weiß, dass eine Frau sehr viel mehr Anteil an einem Kind hat.

Du siehst es anders und das sollst du auch. Aber ich habe heute zwei Frauen um ihre Meinung gebeten, sie sind beide Mütter und sie haben sich ehrlich darüber empört, dass man Mann und Frau in dieser Beziehung gleich stellt ;)) Sie sind genau wie ich davon überzeugt, dass sie viel mehr Anteil an ihren Kindern haben.

Ein Mann sieht es genau so, der andere war auch empört über unsere Ansichten. Hat uns Frauen aber nicht sonderlich interessiert ;))

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss 
Merkst du eigentlich nicht, obwohl du es sogar selber schreibst, dass dieses "Gefäß" genauso wichtig wie die DNA ist? Ohne das eine gibt es nicht das andere. Die männliche Beteiligung ist ein axiomatischer Grundsatz, damit das Kind überhaupt entsteht (genauso wie die weibliche).
Ich kenne dafür auch Frauen die es so sehen, wie ich es sehe. Und? Das sind auch gute, sehr gute, Mütter. Oder willst du mir jetzt sagen, es wären Rabenmütter? Des Weiteren verstehst du ja offensichtlich nicht einmal, was man von dir will.

Hat uns Frauen aber nicht sonderlich interessiert

Auch das lässt wieder tief blicken... 

Kommentar von djNightgroove ,

Vanillakusss, was hast du bloß für Männer gehabt? Die meisten Väter bringen sich sehr ein, besuchen Hechelkurse mit der Frau, stehen während der Schwangerschaft und der Geburt an ihrer Seite und nach der Geburt ändert sich sowieso das Leben BEIDER Elternteile extrem, weil das Kind erstmal der Mittelpunkt ist.

Es ist ja nicht so, dass die Männer nur ihren Samen reinspritzen und sich dann vom Acker machen. Sie kümmern sich auch um die Frau während der Schwangerschaft, nur A****löcher würden ihr Leben so weiterführen wie bisher und z.B. das Wochende mit Freunden feiern gehen, während die Frau zuhause sitzt.

Kommentar von Digarl ,

@djNightgroove 

Es ist ja nicht so, dass die Männer nur ihren Samen reinspritzen und sich dann vom Acker machen

Doch, ihre Männer waren wohl so und das verallgemeinert sie jetzt auf alle....

Kommentar von vanillakusss ,

Welche Männer? Ich habe eine einzige Schwangerschaft in meinem Leben gehabt, daran war nur ein Mann beteiligt, das muss ich jetzt nicht erklären, oder?

Und ich beziehe das nicht auf die Allgemeinheit, scheinbar habe ich da einen Punkt getroffen......

Ursprünglich wurde gesagt, Mann und Frau haben den gleichen Anteil an einem Kind. Nur darum ging es, nicht um meine Männer oder Beziehungen oder wer in wen, was reingespritzt hat. Wirklich, sehr schöner Gesprächsverlauf, das muss ich sagen.

So, ich finde und ich weiß, dass es bei mir so war, dass mein Körper und ich erst eine Schwangerschaft ermöglich haben, genau so wie mein Körper und ich einen Menschen auf die Welt gebracht haben. Daran gibt es nun mal nichts zu rütteln. Natürlich hat es meinen damaligen Mann dafür gebraucht aber als mein Ei befruchtet war, habe nur mein Körper und ich den Rest gemacht. Der ging über 40 Wochen und dann war ein neuer Mensch auf der Welt.

Wenn du diese Leistung mal vorbringen kannst, werde ich dir den gleichen Anteil an einem Kind zugestehen. 

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss
Wie gesagt, lass uns aufhören zu diskutieren ... so hat das gar keinen Sinn. Aber ums klar zustellen: Man kann doch auch Beziehungen haben, ohne schwanger zu werden, oder? Nur weil jemand von "Männern" schreibt, meint er nicht gleich das du mit jedem dieser Männer Kinder hattest.

Und ich beziehe das nicht auf die Allgemeinheit

Du schreibst aber so, als würdest du es tun! Statt "ich finde", heißt es bei dir "es ist so, dass". Und genau das ist verallgemeinern! Ob gewollt oder nicht, dass kann man hier in Schrift nicht feststellen. Du hast eben nicht von deinem Punkt aus geschrieben, du hast es als Fakt dargestellt (indem du halt die oben angedeutete Schreibweise benutzt). Und das es nicht so gemeint ist, schreibst du erst jetzt.

Na wer hat den Gesprächsverlauf denn überhaupt dahin geführt? Wer hat angefangen zu schreiben, dass der Mann einmal spritzen muss und Spaß hatte? Ich war das nicht!


So, ich finde und ich weiß, dass es bei mir so war, dass mein Körper und ich erst eine Schwangerschaft ermöglich haben, genau so wie mein Körper und ich einen Menschen auf die Welt gebracht haben. Daran gibt es nun mal nichts zu rütteln. Natürlich hat es meinen damaligen Mann dafür gebraucht aber als mein Ei befruchtet war, habe nur mein Körper und ich den Rest gemacht. Der ging über 40 Wochen und dann war ein neuer Mensch auf der Welt.

Schon, aber warum schreibst du, dass es deinen Körper für die Schwangerschaft brauchte und erwähnst denn Mann erst beiläufig und nachträglich? Es hat euch beide gebraucht, dass eine Schwangerschaft entsteht! Das du/Frauen mehr Mühe dafür aufbrachten, habe ich niemals abgestritten. Und das dass Austragen zu einer gewissen Bindung von der Mutter zum Kind führt ist klar. Aber diese Bindung beruht eben nicht auf Gegenseitigkeit. Die Gegenseitigkeit entsteht erst im Verlauf der Entwicklung des Kindes.

Ok, bitte beantworte mir noch mal ruhig diese eine Frage. Nichts kritisches, wirklich nur mein Interesse.

Also: Wenn ein Alleinerziehender Vater das Kind aufzieht / Adoptiveltern (Homo- und Heterosexuell) usw., hat die Frau, die das Kind ausgetragen hat, etwa immer noch den größten Anteil an das Kind erbracht? Denn sie hat das Kind nicht aufgezogen, sondern halt diejenigen, die es taten. Ich will ja nichts sagen, aber ich als Kind würde auf so eine leibliche Mutter sehr gerne verzichten und würde bei meinen Adoptiveltern bleiben. Und ich würde auch diesen den größten Anteil zusprechen, da diese mich erzogen hätte.
Dazu würde mich deine Meinung wirklich interessieren. 

Achso genau, und was hältst du eigentlich von Alleinerziehenden Vätern? Also nach einer Scheidung. 

Kommentar von vanillakusss ,

Da ich nur ein Kind habe, gibt es, in dieser Beziehung nur einen Mann. Und ich habe mich vom Acker gemacht, nicht umgekehrt. Mit meinem Kind.

Natürlich kümmern sich werdende Väter um die werdenden Mütter, sie sind theoretisch mit schwanger. Praktisch ist es aber nur die Frau.

Ich habe nichts gegen Männer oder Väter gesagt, nur dass der Körper der Frau Schwerstarbeit leistet, in der Schwangerschaft und während der Geburt. Na, danach auch.

Das meinte ich, wenn du richtig lesen würdest, würdest du vielleicht verstehen.

 

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss 

nur dass der Körper der Frau Schwerstarbeit leistet, in der Schwangerschaft und während der Geburt

Ich habe richtig gelesen, so hast du das aber jetzt zum ersten mal geschrieben. Und hättest du das so geschrieben, hätte ich dir sofort zugestimmt. Natürlich muss der weibliche Körper mehr Arbeit leisten. Der männliche müsste eigentlich ja gar keine Arbeit leisten (eine Zeugung kann man ja nicht wirklich Arbeit nennen). 

"Na, danach auch", stimmt. Der Mann muss nach der Geburt aber auch mehr leisten, als er es vor der Geburt musste. Heißt jetzt nicht, dass er mehr als die Frau leisten muss, sondern lediglich mehr als er selber vor der Geburt. Aber es gibt auch Frauen die arbeiten, während die Väter zuhause auf die Kinder aufpassen - willkommen im 21. Jahrhundert. Und naja ... dann leistet der Mann mehr ;) (Natürlich, während Schwangerschaft/Geburt leistet die Frau immer mehr als der Mann).

Kommentar von Digarl ,

Die ganze Schwangerschaft über ist das Kind so eng mit der Schwangeren verbunden 

Das hat aber nichts mit dem "Anteil" zutun. Der Anteil beschreibt doch lediglich, wer zu wie viel Prozent für die Entstehung eines Kindes verantwortlich ist. Die Bindung o.Ä. ist ja wieder eine andere Sache. Auch die Schwierigkeit ist eine andere Sache. Und wie bereits gesagt. Machen wir einen Gentest ... dann siehst du das der Mann den gleichen Anteil wie die Frau hat.

Und doch, er hat Anteil an der Geburt indem er den Samen einpflanzte, ohne den es gar keine Geburt gegeben hätte. Die DNA des Mannes vervielfältigt sich auch im Körper der schwangeren Frau, dass weißt du schon .. oder?

Und auch nach der Geburt wird ein Mann nie die (gesunden) Empfindungen einer Frau haben können, einfach weil er das alles nicht miterlebt hat. Frau schon, am eigenen Leibe. Deswegen werden (bei mental gesunden) Mütter immer anders und auch tiefer empfinden als Väter.

Also "mental gesund" sind alle Mütter, egal mit welcher Einstellung. Aber ich weiß was bzw. wie du es meinst. Trotzdem kannst du das nämlich nicht beurteilen, wenn du kein Vater bist! Du sagst mir ich kann die Gefühle einer Mutter nicht beurteilen, dann kannst du die eines Vaters nicht beurteilen! Ergo können wir hier behaupten ohne zu beweisen.
Es gibt durchaus Väter die dieselben, bzw. ähnlich starke, Empfinden wie die Mutter haben! Also willst du wahrhaftig sagen, dass Mütter ihre Neugeborenen mehr lieben? Dir ist schon klar, dass das Sexismus ist was du hier schreibst? Das es das ist, was ihr Frauen doch nicht wollt? Dir ist schon klar, wie viele Väter du gerade mit diesem Absatz beleidigt hast???

Diese Verbindung nimmt aber nur die Mutter direkt wahr. Das wäre höchstens die Bindung von der Mutter zum Kind, nicht aber die Mutter-Kind-Bindung, welche auf Gegenseitigkeit beruhen muss. Wenn das Kind, auch im Säuglingsalter, lieber zum Vater auf den Arm will (sowas gibt es!), und sich dieses Verhalten ausprägt, hat der Vater die bessere Bindung. So wie du mit deinen Großeltern. 

Und auch heute, mit der künstlichen Befruchtung, mit all der Wissenschaft, braucht es einen Körper, der das Kind austrägt. Und mit diesem Körper ist man mit dem Ungeborenen verbunden, auf eine ganz besondere Weise.

Genau, bleiben wir bitte mal da. Wenn ein Ehepaar eine Leihmutter fragt, ob sie das Kind austragen kann (also die DNA der Mutter und des Vaters, die Leihmutter ist nicht verwandt mit dem Kind, obwohl sie es austrägt). Willst du mir sagen, dass die Leihmutter dann die beste Verbindung zum Kind hat? Die, die es nur für Geld machte? Das meinte ich.

Antwort
von scharrvogel, 40

männer können keine kinder machen, dass können sie nur, wenn frau das will.

weiterhin können sie nur hoffen, dass frau auch austragen will. entscheidet sie sich im nachhinein gegen eine schwangerschaft, kann mann das auch nicht ändern.

im gewissen sinne, braucht frau auch keinen mann im direkten kontakt, da sie sich sperma von einer samenbank besorgen kann und sich selbst befruchtet - so es denn irgendwann klappt.

weiterhin ziehen eltern gemeinsam das kind groß und nicht mann allein. die größte anzahl der alleinerziehenden sind frauen.

Kommentar von vanillakusss ,

Wie ich.

Kommentar von scharrvogel ,

^^ du bist auch alleinerziehend und mutti ?

Kommentar von vanillakusss ,

Ich bin Mutter und seit 1,5 Jahren nicht mehr "alleinerziehend". Weil das fast 25-jährige Kind ausgezogen ist......

Aber ja, ich habe meine Tochter ganz alleine großgezogen obwohl ich verheiratet und das Kind geplant war.

Kommentar von djNightgroove ,

Man macht Frühstück oder Feierabend, man macht Gegenstände, aber beim Baby finde ich das Wort total unangemessen, da wird doch kein Gegenstand hergestellt!

Kommentar von vanillakusss ,

Es ist nur ein Wort, eine Bezeichnung. In Italien oder in Rumänien wird das benutzt, es ist ganz normal zu sagen, man macht Kinder. Keiner würde das unangemessen finden.

Woran man sich so stören kann.....

Antwort
von vanillakusss, 58

Männer machen Kinder.... Ohne Frauen könnten sie das auch nicht also was soll der Vergleich? Und Tatsache ist nun mal, dass Männer keine Kinder bekommen können.

Und die Menschheit wächst nicht nur weil Männer ihren Samen verteilen, sie wächst weil der Samen in die Frauen gelangt. Sonst würde der ganze Samen nix nutzen.

Kommentar von djNightgroove ,

Wieso ist das Wort "machen" so beliebt für Kinder? Das sind keine Gegenstände, die gemacht werden, das sind Lebewesen, die sich entwickeln. Männer "machen" keine Kinder, Männer befruchten Frauen und das Kind entwickelt sich dann aus der Vereinigung von Ei- und Samenzelle.

Kommentar von vanillakusss ,

Es heißt nun mal so, man tut ja etwas dafür. Mich stört diese Bezeichnung nicht weil ich sie nicht als abwertend ansehe.

Antwort
von Kirschkerze, 53

" die Frau trägt es dann nur noch aus"

Und exakt DAS ist die Definition von "bekommen". Dass Männer Kinder zeugen können leugnet keiner.

Kommentar von Alessandro1999 ,

Bemerkenswert wie schnell du diesen Text gelesen hast, vlt will er am Ende auf was anderes hinaus ! und du hättest besser helfen können.

Wenn schon helfen, dann richtig ! wir sind hier keine besserwisser, wir möchten wissen erweitern um leuten zu helfen.

Kommentar von Kirschkerze ,

Bemerkenswert dass du länger brauchen würdest um den Text zu lesen ^^ Und bemerkenswert dass du denkst ich hätte es nicht getan nur weil ich was aus dem oberen Drittel zitiert habe (der Rest war sowieso nur weinerliches blabla)

Kinder heutzutage sind ganz schön frech

Antwort
von TurkishScholar, 64

Natürlich bekommen auch Männer Kinder, aber die Frau trägt es letztendlich aus und selbst ich als Mann sage mal, dass das noch einmal eine ganz andere Ebene ist: Väter sind wichtig, aber die Beziehung, die eine Mutter und ein Kind während der Schwangerschaft haben, ist eine andere Ebene.

Ich meine, das Kind entsteht quasi in ihr, es ernährt sich 9 Monate lang durch die Mutter, es ist 9 Monate in ihr und ein Teil von ihr: Mein Vater sagte als ich mit meiner Mutter gestritten habe mal, die Beziehung zwischen Mutter und Kind sei eine vollkommen andere Sache: Und heute stimme ich ihm zu.

Wenn irgendwelche Ultra-Feministinnen Männerhass zeigen, ist das natürlich Blödsinn, aber der Sache, dass sie Schwangerschaft und die Beziehung zwischen Mama und Kind anders ist, ist meiner Meinung richtig.

Klar gibt es auch Rabenmütter etc und Väter, die einfach alles für ihr Kind machen, keine Frage.

Kommentar von vanillakusss ,

So ist es, in den meisten Fällen. Weil ICH und MEIN Körper dieses Kind geschützt, getragen und gemacht haben. Ich habe es wachsen und gedeihen lassen, ich habe es versorgt und am Leben gehalten.

In meinem Körper haben monatelang zwei Herzen geschlagen, wie abgefahren ist das denn! In mir hat ein Mensch monatelang gelebt und dann haben mein Körper und ich einen kompletten Menschen auf die Welt gebracht! Das ist so etwas Großes, so etwas Unvorstellbares und etwas absolut Großartiges und ein Mann wird das nie wissen weil er es nicht miterlebt hat.

Sogar die allerbesten Väter werde nie empfinden können wie eine Frau, die ein Kind bekommen hat. Das heißt aber nicht, dass sie weniger gut als Elternteil sind, ich kenne einige so wundervolle Väter, dass ich echt bedauere, dass mein Kind das nie kennen gelernt hat. Leider.

Kommentar von TurkishScholar ,

Ja, da gebe ich dir recht, wobei die Liebe zwischen Vater und Kind auch eine ganz andere Ebene sein kann: ich denke, man sollte nicht zwischen besser oder stärker unterscheiden.

Im Endeffekt haben sich zwei Menschen vereint und ein neues Individuum geschaffen, dass von beiden etwas hat und das alleine macht sowas einfaches wie Sex doch unglaublich haha

Das ist allerdings schade, leider.

Kommentar von vanillakusss ,

Ja, ich kann nur wie eine Mutter fühlen. Ein Mann kann nur wie ein Vater fühlen, man kann nicht vergleichen weil so unterschiedlich. Und wie schon gesagt, es gibt so gute Väter, dass ich es kaum glauben kann.

Trotzdem, das, was zwischen einer Frau und dem Ungeborenen ist, kann man mit gar nichts vergleichen. Weil es nichts Vergleichbares gibt. Und deswegen hat eine Mutter (wenn alles gut geht) eine ganz andere Beziehung zu dem Kind. Was dem Vater aber nichts wegnehmen muss, diese Beziehung ist halt eine andere. Aber nicht schlechter, nur total anders und auch sehr wichtig für das Kind.

 

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss 
Dann bist du eine gute Frau/Mutter, aber nicht jede Frau/Mutter denkt so (auch wenn es sicher die meisten sind). Es gibt durchaus auch gefühlskalte Mütter (leider).

Kommentar von vanillakusss ,

Ich weiß, ich habe so eine ähnliche Mutter. Nicht ganz so schlimm aber doch anders.

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss
Jeder empfindet halt anders. Deswegen sollte man das, meiner Meinung nach, auch nicht so verallgemeinert darstellen. 

Kommentar von vanillakusss ,

Ich spreche von  mir. Ja, auch schon von anderen weil ich nun mal weiß wie sich eine Schwangerschaft anfühlt. Das kann Mann nicht.

Meine Kind und ich waren lange eins, so nahe stand mir kein anderer Mensch, nie. Daran wird sich auch nichts ändern.

Kommentar von Digarl ,

"Ja, auch schon von anderen"? Meinst du, du sprichst für andere? Was bitte gibt dir das Recht, für andere Menschen (Frauen) zu sprechen? Also wenn ich es falsch verstanden habe sag das bitte.

Kommentar von vanillakusss ,

Ich spreche für Frauen, die wissen wie es sich anfühlt ein Kind auszutragen und zur Welt zu bringen.

Wie willst du diesen Frauen absprechen, dass sie es besser wissen als ein Mann?

Da ich kein anderes Beispiel habe, eben so. Ich weiß, wie es aussieht wenn ein Mann zum Höhepunkt kommt. Ich sehe es, ich fühle es, ich kann es mir beschreiben lassen. Und doch werde ich nie wissen wie genau es sich anfühlt wenn das Sperma durch die Harnröhre schießt.

 


 

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss
Wann habe ich ihnen irgendwann etwas abgesprochen? Habe ich nicht, ich schreibe lediglich das jeder Mensch andere Empfinden hat und somit nicht eine Person für alle sprechen kann. 

Und wenn du schon so ein Beispiel machst: Ich weiß wie es sich anfühlt, ich weiß aber auch, dass nicht jeder dasselbe dabei fühlt! Und darauf will ich hinaus. Das du dich so gefühlt hast und sicher auch noch andere Frauen, sicher aber nicht alle. Vielleicht beschreibt eine andere Frau ihre Schwangerschaft ganz anders (nicht schlecht, sondern einfach nur anders). 

Denn es gibt auch Foren in denen Frauen über genau solche Themen diskutieren. Komisch oder? Wieso diskutieren die denn darüber, wenn sie sich alle gleich fühlen?

Kommentar von vanillakusss ,

Ok, wieso stört dich dann meine Sicht der Dinge?

Und es ist nun mal wie es ist. JEDE Frau, die schwanger ist, ist mit ihrem Ungeborenen auf eine Weise verbunden, die einmalig ist. Ob sie das nun positiv oder negativ empfinden ist in dem Moment egal, es ist, wie es ist. Von Natur aus, unabhängig von Emotionen.

Also, deshalb meine Antwort, klar hat eine Frau mehr Anteil an dem Kind, auch einfach von Natur aus, unabhängig von ihren Empfindungen.

Genau so hat eine Frau mehr Anteil an einem Abbruch, einfach weil es ihr passiert, ihrem Körper, egal ob gewollter Abbruch oder Fehlgeburt.

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss 
Deine Sicht der Dinge stört mich doch gar nicht. Mich stört es, dass du deine Sicht auf die jeder Frau überträgst.

Und was bitte ist mit Frauen die Abtreiben? Welche die Abtreiben, obwohl sie in keiner Notlage sind meine ich. 

Wenn wir von "Anteil" schreiben, was meinst du dann? Ich meine dann wer wie viel am Gesamtkonzept verantwortlich ist. Bei einem Abbruch hat die Frau heutzutage ja den ganzen Anteil. Bei der Entstehung aber nur den halben, da sie ohne eine zweite Person ja gar kein Kind entstehen lassen kann. 

Kommentar von vanillakusss ,

Du vermischt hier alle Dinge. Aber gut, Abtreibung. Klar muss man Mann und Frau haben damit es zu einer Abtreibung kommt. Ich weiß nicht, wieso man das nochmal aufgreifen muss, so weit bin ich auch. Wenn eine Schwangerschaft abgebrochen wird, ist der Fötus weg, der Körper der Frau muss dann mit anderen Dingen fertig werde. Und wieder ist es der Körper der Frau.

Also gut, es bleibt dabei. Eine Frau und ein Man sind zu gleichen Teilen an einer Schwangerschaft beteiligt. Kommt es dazu, hat die Frau mehr Anteil an dem Kind, einfach weil ihr Körper dazu gebraucht wird.

Für mich ist es so, ich war schwanger und ja, ich habe das Kind bekommen. Ich habe, in jedem Fall, mehr dafür getan als andere.

Kommentar von Digarl ,

@vanillakusss
Ich vermische nichts, Abtreibung war lediglich ein Beispiel ... aber wenn du Beispiele mit Vermischung vertauschst weiß ich auch nicht mehr.

Klar muss man Mann und Frau haben damit es zu einer Abtreibung kommt. 

Also hier hakt es. Das habe ich gar nicht gemeint und genau deshalb dachtest du, ich würde etwas vermischen. Aber ist auch egal....

Generell ist es mir ziemlich egal, diese Diskussion hier führt zu nichts und dafür ist diese Seite hier auch nicht gemacht. 

Antwort
von Melinda1996, 33

Weil Kinder kriegen schmerzhafter ist als sie zu machen.

Kommentar von vanillakusss ,

Da sagst du was Wahres, Schwester. 23 Stunden Wehen, ich dachte, ich verrecke daran.

Kommentar von Fox1013b ,

Was sind 23 Stunden verglichen mit den 18 Jahren, die dann folgen? 😂😂😂

Kommentar von vanillakusss ,

Hör bloß auf, bei mir waren es 25 Jahre. Und ich bin noch nicht ganz durch damit, dass meine Tochter ausgezogen ist.

Egal wie schwierig es sein kann, DAS ist echt der Horror.

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