Warum sagt Jesus tötet Menschen,Töten ist doch verboten laut zehn gebote?

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15 Antworten

Die Bibel
berichtet mehr als hundertmal von durch Gott befohlenem Mord und Völkermord
sowie von 600 weiteren Morden und Massenmorden und rund 1000 Zorn- u.
Strafaktionen eines blindwütigen Gottes

(Peter Fürer, schweizer Schriftsteller)

Töte einen Menschen, und du bist ein
Mörder. Töte Millionen, und du bist ein Eroberer. Töte alle, und du bist Gott.

(Edmond Rostand, fr. Dramatiker,
1868-1918)

Das Tolle an der Bibel ist, dass sich die Figuren in ihr nicht einmal wirklich an die Gebote und Verbote gehalten haben, die sie ihnen selber als Regelwerk dargelegt hat.

Sie ist nichts weiter als eine Sammlung bronzezeitlicher Märchen und Mythen, erfunden von Menschen die weder lesen noch schreiben konnten, die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind.

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Das ist Lukas 19, Vers 27 und steht im Kontext von Lukas 19 Vers 11-28 

„Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.“

Bevor nun daraus voreilig Rückschlüsse hinsichtlich eines möglichen „Aufrufs zur Gewalt gegen Andersgläubige“ gezogen werden, sollte man das eine oder andere beachten, etwa folgendes:

1. Dieser Vers stammt aus einem Gleichnis. Der „Ich“-Erzähler in dem Gleichnis ist ein „König“. Dieser kann mit dem verherrlichten Christus identifiziert werden, dem „Christkönig“, also dem Christus nach Seiner Rückkehr, dem Christus in der Funktion des Weltenrichters. Es spricht hier also nicht der historische Jesus zu den Jüngern, um diese zu einer konkreten Handlung aufzufordern, wie die Stelle – aus dem Kontext gerissen – suggeriert. Wenn es nun aber in dem Gleichnis um den Christus-König geht, den Weltenrichter, dann muss man diesem Richter der Welt einen gewissen Entscheidungsspielraum zugestehen für den Umgang mit denen, die sich in ihrem Leben nicht von der Liebe, sondern vom Hass haben lenken lassen. Denn das sind die „Feinde“, die hier gemeint sind.

2. Dieses Gleichnis wird in einer emotionalisierten Stimmung erzählt (zuvor hatten viele gesehen, wie Jesus zu Zachäus, dem verhassten Zöllner, eingekehrt ist). Und Jesus erzählt denen, „die das alles miterlebt“ (Lk 19, 11; GN) hatten und nun meinten, das „Reich Gottes werde sofort erscheinen“ (Lk 19, 11; EÜ) dieses Gleichnis, in dem er sie mit deutlichen Worten davor warnt, in dieser Endzeiterwartung die Hände in den Schoß zu legen.

3. In den Gleichnissen wählt Jesus oft sehr drastische Bilder, weil Er (sicher zu Recht) meint, damit mehr Aufmerksamkeit erzielen, Verständnis erfahren und mehr Menschen auf die Spur zu Gott setzen zu können. Die vieldiskutierte „Gewaltsprache“ Jesu kommt denn auch nur in den Metaphern der Gleichnisse vor und auch nur, um die durch alltägliche Gewalterfahrungen blind und taub gewordenen Menschen (vgl. Mt 13, 13) auf die Wahrheit über die Gewalt und die Wahrhaftigkeit möglicher Auswege aus der Gewalt zu stoßen. Die Rede von Gewalt geschieht also um des Verständnisses der Zuhörer Willen („so wie sie es aufnehmen konnten“, vgl. Mk 4, 33), um sie zur Umkehr und einem Leben in Liebe zu motivieren, damit sie in den Augen Gottes gute oder (wie es hier heißt) „tüchtige“ Diener werden.

Das sollte man beachten, bevor man aus Lukas 19, 27 einen „Aufruf zur Gewalt gegen Andersgläubige“ herausliest.

Von (Josef Bordat)

https://jobo72.wordpress.com/2011/11/16/lukas-19-27-%E2%80%93-aufruf-zur-gewalt-gegen-andersglaubige/

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Kommentar von Andrastor
19.08.2016, 19:40

Und auch hier wieder: Jesus beendet das Gleichnis mit folgendem Wortlaut:

Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.
27Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.

Das ist eine klare Abgrenzung zu den Worten des Fürsten und ein klares Statement von Jesus höchst selbst. Steht so in der Bibel.

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Hallo metformin,

diese grausame Anweisung steht innerhalb des Gleichnisses vom anvertrauten Geld als Ausspruch des Fürsten oder Königs und ist nicht Wort Jesu.

Gleichnisse haben als Literaturform einen einzigen Vergleichspunkt, um den es geht. Alles andere gehört zur "Bildebene" und ist - und so auch der Schluss der Fürsten - Beiwerk, um das Gemeinte, die "Sachebene", anschaulich zu präsentieren.

Dazu werden im Gleichnis (allgemeine Redeweise der Rabbiner) dann unter Umständen nach der Erzählweise von Orientalen drastische Bilder aus der damaligen Zeit genommen.

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Das, was du zitierst, ist nicht eine Anweisung, die Jesus erteilt hat. Er hat ein Gleichnis erzählt. Gleichnisse muß man so bewerten, daß man sie über einen Vergleichspunkt laufen läßt. Also hier wird ja von einem Mann erzählt, der jemanden gebeten hat, wirtschaftlich mit seinem Geld umzugehen und dieser hat, obwohl er genau wußte, daß es seinem Auftraggeber nicht gefällt, nichts mit dem Geld gemacht. Und das ohne Rechtfertigung. Selbst wenn er ungeschickt ist und nicht gut damit umgehen kann, hätte er es ja wenigstens für einen guten Zinssatz anlegen können. Aber selbst das hat er nicht. Und dafür wurde er bestraft. Und der Vergleich, den dieses Gleichnis zeigt ist, daß auch so jeder Mensch einfach alles tun soll, was er tun kann, um für Gott gut zu sein. Ich weiß, in der heutigen Zeit scheint vieles unlogisch und wir hinterfragen ja auch alles viel kritischer. Aber Jesus hat einfache Worte benutzt, die man darmals verstanden hat und die nur eine bestimmte Sache verdeutlichenn sollten. Und in diesem Zusammenhang muß man auch diese Worte verstehen.

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Kommentar von Andrastor
19.08.2016, 19:39

Und auch hier wieder: Jesus beendet das Gleichnis mit folgendem Wortlaut:

Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.
27Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.

Das ist eine klare Abgrenzung zu den Worten des Fürsten und ein klares Statement von Jesus höchst selbst. Steht so in der Bibel.

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Was ist denn das für ein Schwachsinn, den du hier veröffentlichst?

In der Bibel steht nichts davon.

(Und fallst du dem Islam angehören solltest: Überleg dir mal, wie du und deine Glaubensgenossen reagieren würden, wenn Christen den Quran mit derart falschen und unsinnigen Lügen in den Dreck ziehen würden?)

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Kommentar von AaronMose3
19.08.2016, 18:53

Lukas 19, 27. Natürlich steht das in der Bibel ;-)

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ach was ollen denn die von menschen geschriebene schriftstücke aller religionen? die wurde oft in diealete die keiner kannte oder viele  jahrehunderte später niedergeschrieben? aber immer von menschen? wie kann man dann heute noch was buchstaben genau was aussagen?

es ist eine frage des gaubens? sicher kann man sagen dort steht nichts was gott nicht wollte? aber es gibt ja auch stellvertretterß oder so?

viele halten es einfach so das sie alle fragen den gott fragen an den sie glauben? der ist allmächtig und kann mir antworten wenn er dies möchte?

dazu braucht er keine menschen? denn diese sind menschlich?

und gott ist göttlich und es ist eine menschlich anmassung wenn man meint zu wissen wie er denken könnte?

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Geb doch mal bitte die Quelle des Zitates an
Bitte genau

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Kommentar von metformin
19.08.2016, 19:08

 Lukas 19, Vers 27 

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Solange du nicht die entsprechende Textstelle der Bibel nennen kannst, halte ich deine Frage für die Erfindung einer christenfeindlichen Interessengruppe. Ganz allgemein hat Jesus nie dazu aufgefordert, andere Menschen zu töten. Vielleicht verwechselst du ihn mit einem Anderen namens Mohammed.

Oder willst du etwa aus Langeweile an dieser Stelle provozieren?

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Kommentar von metformin
19.08.2016, 19:01

 Lukas 19, Vers 27 

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Das ist Quatsch, sowas steht nicht im neuen Testament.

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Kommentar von AaronMose3
19.08.2016, 18:54

Lukas 19, 27. Natürlich ;-)

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Jetzt machen wir das gleiche wie die Islamisten mit dem Islam.

Jeder von uns interpretiert es nach seiner geistigen Vorstellung.

Vielleicht war er genau so ein Spinner wie andere "Propheten"? 

Wer weiß das schon, wie es von dem Verfasser gemeint ist?

Denn offenbar hat Jesus die Bibel nicht selbst geschrieben. Genausowenig wie Mohammed den Koran oder Krishna die Bhagavad Gita.

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Zum einen lautet die korrekte Fassung "und macht ihn vor mir nieder" und nicht "erwürgt". Zum anderen sagte Jesus nicht, man solle irgendwem vor ihm niedermachen, sondern es war ein Gleichnis in dem Jesus die Reaktion eines Königs (oder so etwas ähnliches) auf ein Fehlverhalten hin darlegte.

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"Du sollst nicht töten!" ist eine falsche Übersetzung.

Eigentlich heißt es: Du sollst nicht morden!

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eine quellenangabe wäre schön also nicht welches buch sondern welches kapitel und soweiter. fällt mir gerade schwer mir vorzustellen das das worte sind die jesus gesagt haben soll

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Kommentar von metformin
19.08.2016, 18:59

 Lukas 19, Vers 27 

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Vielleicht hast du das falsch verstanden. Es kommt auf den Kontext an. Es kann sein dass Jesus, die herausfordert, die er anspricht. Ich denke nicht, dass es etwas ist, dass du bildlich nehmen solltest...

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das steht bestimmt nicht im Neuen Testament

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Kommentar von AaronMose3
19.08.2016, 18:56

Lukas 19, Vers 27

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