Poppey17262 am 10.09.2009 um 12:30 Uhr
Wir sagen, der liebe Gott, aber, warum? Warum sagen wir zu jemanden der Kinder sterben lässt, der soviel ungerechtigkeiten zulässt... das er lieb ist. Dann könnten wir ja auch zu jemanden sagen, der Frauen und Kinder missbraucht, "Das hat er aber gut gemacht", das ist doch irgendwie alles nicht wirglich...

Liebe/r Poppey17626,
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Gott ist laut der Bibel nicht für unsere Taten verantwortlich.
Nach der Sintflut schloss Gott einen Pakt mit Noah, sich nie wieder in die Entschlüsse der Menschen einzumischen.
Somit...kannst du ihn nicht für die Taten der Menschen anprangern.
Und wieso wir "lieber Gott" sagen? Weil es 1. eine allgemeine Floskel ist und 2. ähm..würdest du zu jmd, der mit Seuchen und Blitzen um sich schmeissen kann, freiwillig "ArXchlXch" sagen?
Weisst du nun woher deine Pickel stammen? ;)

ich bin nicht besonders gläubig aber:
sagt man nur lieber Gott ohne Artikel ;)
wir lassen kinder sterben und wir missbrauchen Frauen - Gott ist nur so lieb uns unseren eigenen Willen und unsere Freiheit zu lassen...
hell11 am 11. September 2009 09:36 wenn gott den bösen arm mit der pistole, dem messer, den bösen gedanken lähmen würde, dann wärem wir ale marionetten.
hell11 am 11. September 2009 09:36 wenn gott den bösen arm mit der pistole, dem messer, den bösen gedanken lähmen würde, dann wären wir alle marionetten.
weil auf der Welt gleichgewicht herrscht, somit neben Gott auch der Teufel "regiert". also ist alles böse teufelswerk und das gute gotteswerk...alles hat sein gegenteil.
... das kommt dabei heraus, wenn man sich seine eigene Religion "zusammengleichgewichtigt"
also ich hab mir "meine Religion" nicht zusammengleichgewichtigt, aber wenn man sich die Welt anschaut und die Dinge die passieren dann wird man unzweifelsfrei feststellen, dass es zu allem ein Gegenstück gibt.

Gott ist die Liebe und NICHT verantwortlich für das, was Menschen tun.
Das ist Einstellungssache, aber wo kein Glaube an etwas da auch kein Trost

die frage habe ich mir auch schon oft gestellt... und auch keine antwort darauf gefunden... und: du hast recht

Oh nöö, nicht schon wieder! Beanstandet
Poppey17262 am 10. September 2009 12:34 Warum...? Ich glaube auch nicht unbedingt dran, aber wenn es uns schlecht geht, denken wir an ihn.
Da hat aber einer nicht die Bibel gelesen
CrazyDaisy am 10. September 2009 12:33 :-D Da steht ja auch nix vom "lieben" Gott drin. Jedenfalls nicht im relevanten Original. Für das Sequel möchte ich mich nicht verbürgen.
ich wollte vor allem darauf anspielen dass Leute immer alles falsch verstehen müssen. Das Christentum ist zwar auch ein Erklärungsversuch für das Sein aber es sollte vor allem Halt und Kraft geben und das macht die Story von Ijob oder wie er sich schreiben mag in diesem Fall und wenn ich die Bibel auch nicht kenne, so fange ich dann erst recht nicht gleich an wie die uns feindlich gesonnenen "Islamisten" und versuche diese Religion als Fragwürdig darzustellen. Das möchte ich zwar niemanden hier vor halten aber die Anfälligkeit dafür zeigt ja wie oberflächig die meisten mit Glauben umgehen.

Mit dem Begriff "Gott" verbinden sich verschiedene Vorstellungen:
höchstes Ideal (Schönheit, Freiheit, Kraft/Stärke, Macht);
das "Höherdimensionale" über uns, das wir in seiner Gestalt, Gänze, Wirkung usw. nicht erfassen können;
das "Große Ganze", das Weltall/Universum;
die universelle Energie / Liebe;
das höchste Bewußtsein, das "Über-Bewußtsein", Supra-Bewußtsein;
das (gute!) "Lebens-Gesetz" = die universellen / geistigen Gesetze.
Deshalb gibt es auch in der Bibel verschiedene Benennungen für Gott: mal heißt es "Gott", mal "Vater", mal "Herr". Jedes Mal ist ein anderer Aspekt gemeint.
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Im Christentum heißt es konkret "Gott ist Liebe". Von daher könnte man den Gott der Christen als "Liebe-Gott" bezeichnen.
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Dieser Gott, der Energie ist, Bewußtseins-Energie, hat "keine anderen Hände als deine" - geht ein geflügeltes Wort. Die Liebe, die Gott ist, kann also in irgendwelche materiellen Abläufe nur eingreifen, wenn Menschen das göttliche Bewußtsein in sich / durch sich zur Wirkung bringen.
Wie Jesus gesagt hat: "Der VATER IN MIR tut die Werke".
Und uns Menschen hilft die Allmacht des göttlichen Bewußtseins IN UNSEREM BEWUSSTSEIN, wenn wir uns der - bedingungslosen - Liebe öffen und hingeben unde aus diesem Bewußtsein denken und handeln und NICHT MEHR URTEILEN über die "negativen" Dinge. DANN nämlich sind wir im paradiesischen Zustand, im Seelenfrieden; dort, wo Adam und Eva vor dem "Sündenfall" waren...

Erinnert sich noch jemand an "Die Dornenvögel". Da sagt Maggie auch zu Pater Ralph "Dein Gott ist kein guter Gott". ich weiß nur nicht mehr, ob das passierte als er sie verließ oder als der gemeinsame Sohn gestorben ist. ...

Weil euch eigetrichter wurde solchen Unfug zu verzapfen. Darum sagt ihr der liebe gott.
Es gibt keinen gott aber wir sager es weil jemand vor ein paar tausen jahren mal eine illusion in die köpfe der menschen gebracht hat

gute frage, das hab ich mich auch schon gefragt. stammt vielleicht noch aus der zeit, als alle dachten, gott wär super.

Ich finde, es ist eine unangebrachte und respektlose Verniedlicheung, wenn man Gott als "lieben Gott" bezeichnet.
Du meine Güte, welch finsteres Mittelalter (lach)!!! Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für Gott. Ich fürchte Gott nicht, weil es ihn nicht gibt. Ich bin heilfroh, das ich Atheist geworden bin. Ich bin sehr dankbar, das meine atheistischen Freunde mich aus den Fängen des religiösen mittelalterlichen Bauernfängertums befreit haben. Seitdem bin ich im reinen mit mir selbst und bin zufriedener und ausgeglichener geworden. Mein Motto lautet: "Religion ist Opium für das Volk" (Karl Marx).
Hab keine ;-)
noch nicht MUAHAHA ^^