Frage von DaddyGallard, 121

Warum sagen Menschen:Ich möchte mich ändern und halten sich nicht daran!welche Ursachen machen dies so schwer?

Alle Hinsichten sind damit gemeint aber welche Ursachen stecken dahinter?

Antwort
von Suboptimierer, 57

Es wird zu stressig, immer daran zu denken oder das alte "Erfolgsrezept" entpuppt sich als bewährter. Der Schritt aus dem Kreis der Sicherheit wagt nicht jeder und wenn, dann fühlt man sich zunächst äußerst unsicher. Das ist ein ungutes Gefühl, was man instinktiv zu vermeiden versucht.

Wie schwer das ist, kannst du an dir selbst testen. Versuch dich mal in irgendeine Richtung zu ändern. Je älter du wirst, desto schwieriger wird es.

Mit einem total flexiblen Geist ist es übrigens schwer für andere, umzugehen. Niemand weiß, woran man ist. Also wer sich häufig ändert, gibt Verlässlichkeit dafür auf.

Antwort
von Netie, 12

Gewohnheit, Bequemlichkeit

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier: Er klammert sich lieber an das alte Schlechte, anstatt für neues Gutes offen zu sein. Jens Roth

Antwort
von Dahika, 31

Das Elend, das man kennt, ist oft leichter zu ertragen als das Neue. Neues macht Angst. Außerdem kennst du doch den Satz vom inneren Schweinehund.

Antwort
von NewKemroy, 42
  1. Die Nicht-Kontrolle. Am besten dargelegt in dem buddhistischen Begriff von "Nicht-Selbst" (= anatta), aber auch zu finden als eine Abwesenheit von einem freien Willen.
  2. Die Erbsünde. Das buddhistische Pendant heißt hier kilesa. Am einfachsten versteht man dies als tiefsitzende falsche Konditionierungen.
Antwort
von Woropa, 29

Es gibt so etwas, das nennt man den inneren Schweinehund. Das ist die eigene Bequemlichkeit . Die hindert einen oft daran, sich zu ändern. Manchmal  fällt es einem auch schwer , auf lieb gewordene Gewohnheiten zu verzichten.

Antwort
von pinkyitalycsb, 16

Zwischen Selbsterkenntnis, guten Vorsätzen, gutem Willen und Praxis liegt manchmal die Unendlichkeit.

An sich selbst zu arbeiten ist keine leichte Aufgabe und erfordert Zeit, Geduld und Ausdauer. Vieles lässt sich von einem Moment zum anderen ändern, aber große Veränderungen gehen oft langsam und ganz allmählich im Inneren eines Menschen vor, bevor sie auch für andere offensichtlich werden.

Ich finde, man sollte nicht zu leichtfertig über Menschen urteilen, die sich ändern oder bessern wollen. Niemand kann wissen, was in ihnen vorgeht und welche inneren Kämpfe sie zu bestehen haben, genauso wie auch andere nicht wissen, was in unserem Inneren vorgeht.

Antwort
von Snatiline, 35

Meiner Erfahrung nach kann man sich nur ändern, wenn man wirklich dahintersteckt und es nicht nur einem anderen zuliebe macht. Und man muss etwa 4 Wochen lang bewusst daran denken, dass man nun eine bestimmte Sache anders machen will, erst dann geht es einem in Fleisch und Blut über. 4 Wochen sind ein langer Zeitraum, und man gerät leicht in den alten Trott zurück.

Expertenantwort
von JZG22061954, Community-Experte für Liebe, 4

Das Problem ist nicht so sehr, dass diese Menschen ihre eigenen Worte nicht so richtig ernst nehmen als vielmehr die unbestreitbare Tatsache, dass derartig schwerwiegende Worte einem Menschen durchaus sehr leicht über die Lippen kommen zumal sie auch letztendlich sprichwörtlich keinerlei Mühen verlangen und auch keinerlei Schmerzen verursachen. Anders hingegen sieht es dann mit der Umsetzung dieser Worte in die Tat um, das verlangt dann durchaus Entbehrungen, Mühen, Selbstdisziplin und vielleicht sogar auch Schmerzen.

Antwort
von Andrastor, 11

Weil es Arbeit erfordert sich zu ändern und die meisten dann doch lieber mit dem Strom ihrer Selbst schwimmen anstatt sich dagegen zu stellen.

Antwort
von Kasumix, 44

Falsche, erlernte Gewohnheiten... Mangelndes selbstbewusstein..man schafft es ja eh nicht... Faulheit, Angst...Antriebslosigkeit und ein Mangel an Zielen...wo für sie es dann wirklich machen sollten...

Kennt jeder, ist schwer...

Nur, wenn man's wirklich will, geht's auch.

Antwort
von JTKirk2000, 2

Warum sagen Menschen:Ich möchte mich ändern 

Vermutlich, weil das jemand von ihnen erwartet.

und halten sich nicht daran!

Weil es leichter ist, alten Gewohnheiten treu zu bleiben bzw. in diese zurückzufallen.

Antwort
von Anixo, 29

Die andere/alte Verhaltensweise ist meist die einfachere. Der jenige erkennt nicht genau, warum es sich lohnt etwas zu ändern.

Antwort
von Whitekliffs, 20

Paulus sagt in der Bibel "der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach'

Ist auch meine Erfahrung. Wirklich ändern kann ich mich nur durch etwas, das grösser ist als ich, nämlich durch Gott selber.

Kommentar von KaeteK ,

So habe ich das auch erfahren. Gott hat mich verändert und ich bin immer noch in "Arbeit" Der Mensch ist so verstrickt in seinen Sünden, dass er da nicht alleine rauskommt. Er braucht Hilfe von seinem Schöpfer.

Dazu fällt mir Römer 5 19
Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, dieses tue ich.20 Wenn ich aber dieses, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die in mir wohnende Sünde.

lg

Antwort
von fricktorel, 5

Weil kein Mensch gegen das "Gesetz der Sünde" (Röm.8,2) ankommt (Röm.7,24-25). Das hat alleine Jesu geschafft, der für uns starb (Röm.6,23).

Antwort
von paranomaly, 4

Das starke Ego in der analytischen, bei den meisten Menschen, die auch dominierende Gehirnhälfte .

Antwort
von Hummingtide, 39

Menschen sind Gewohnheitstiere.

Antwort
von Eyjou, 30

Mensch ist ein Gewohnheitstier. Es ist sehr schwer sich zu ändern, weil es meistens die Emotionen sind, die uns antreiben, nicht der Verstand.

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