Frage von DieVierundIch, 373

Warum sagen Christen und Muslime das böse und das Leid kämen nicht von Gott?

Ist das nicht volkommen unlogisch

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Halbkornbrot, 135

Ich verstehe das auch nicht denn falls es einen allmächtigen Gott geben sollte, würde dieser Leid und Schmerz nicht nur zulassen, sondern wäre dafür (Mit)Verantwortlich.

Wenn wir davon ausgehen das Gott, die Menschheit, das Universum und im Grunde schlicht alles erschaffen hat, muss dieser auch das Böse, das Leid und den Schmerz erschaffen haben.

Die meisten werden dir Antworten das entweder der Mensch selbst oder ein irgendwie gearteter Teufel, das Böse in die Welt gebracht haben, dass entspricht soweit ich weiß jedenfalls der Auffassung vieler Religionsgemeinschaften.  

Da Gott aber nach den meisten Religiösen Lehren sowohl Erschaffer der Menschheit als auch des Teufels ist, und er Kraft seiner Allmacht (die Allwissenheit einschließt) bei der Schaffung dieser Wesen genau wissen musste was diese anrichten, lässt dies eigentlich nur den Schluss zu das es Gottes Wunsch war das das Böse und Schlechte auf die Welt gelangt. Sonst hätte er diese Wesen ja schlicht anders erschaffen, aufgrund seiner Allmacht wäre er ja jederzeit dazu fähig.


Hier werden viele mit dem freien Willen argumentieren. Es ist aber Grundsätzlich so, dass es bei Existenz eines Allwissenden Gottes keinen  freien Willen geben kann, denn Allwissenheit schließt die genau Kenntnis der Zukunft und jeder Entscheidung die ein Mensch in der Zukunft treffen wird ein, die Zukunft würde also bereits feststehen, damit wäre der freie Wille bestenfalls eine schöne Illusion.

Zudem unterliegt dieser Freie Will bereits Einschränkungen, Ich beispielsweise habe nicht die Fähigkeit aus dem Stand zu fliegen, Ich empfinde dies aber nicht als Einschränkung sondern als normal, hätte ich nicht die Fähigkeit böses zu tun wäre das Prinzip grundsätzlich das gleiche.

Ebenfalls existiert noch die Auffassung dass unser irdisches Leben nur eine Prüfung ist und es deshalb  Leid und Schmerz gibt. Ein allmächtiger Gott hat es aber keinesfalls nötig irgendjemanden zu prüfen, denn er kennt das  Ergebnis aufgrund seiner Allmacht bereits. Eine Prüfung wäre also vollkommen sinnlos.

Diese Erkenntnisse lassen mehrere Schlüsse zu:

Entweder es gibt einen Allmächtigen Gott dieser ist aber
keinesfalls Gut, sondern ein Sadist der seinen Spielfiguren(uns Menschen) gerne beim Leiden und Katzbuckeln zusieht.

Oder aber es ist schlicht so dass kein Gott existiert, jedenfalls
keiner der ansatzweise allmächtig ist.

Ich persönlich bin von letzterem überzeugt.  

Kommentar von Hemerocallista ,

quelle?

Kommentar von Halbkornbrot ,

Zu was?

Kommentar von earnest ,

Da hat jemand nachgedacht, Hemerocallista. 

;-)

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

In der Tat eine Behauptung die als Tatsache deklariert wird ...

Kommentar von earnest ,

Für glasklare Logik hast du keine Ader, Waldfrosch.

Wenn du zudem das Gefühl hast, dein Glaube werde angetastet, schaltest du entweder auf Durchzug - oder in den Kampfmodus.

Kommentar von Elmata ,

Ich zb. glaube an Gott in einem anderen sinne. Ich glaube nicht wort für wort was in der bibel steht ist auch viel blödsinn aber für mich ist gott einfach nur ein riesiges urbewusstsein. Und das man nach dem tod wieder in das urbewusstsein einfliest. Man hat dann keine sinne spürt jedoch ein einziges gefühl von ewigkeit und ganzheit mit allem. Und das gott sozusagen die ganze materie ist. Daran sieht man das an *gott* glauben wirklich sehr unterschiedlich sein kann und sich nicht immer an Richtlinien halten muss die irgendwo stehen

Kommentar von Halbkornbrot ,

Nun interessanter Glaube denn du da hast, ich habe mit meiner Antwort aber lediglich Bezug auf die Gottesvorstellung des Islams und des Christentums genommen, wie in der Frage verlangt.

Ich würde mir nie anmassen zu behaupten diese Antwort sei für jede Gottesvorstellung gültig.

Kommentar von Fantho ,

zudem unterliegt dieser Freie Will bereits Einschränkungen, Ich beispielsweise habe nicht die Fähigkeit aus dem Stand zu fliegen

Stell Dich auf ein Hochhaus und spring dann ab - und Du wirst dann fliegen können....

Gruß Fantho

Kommentar von Ryuuk ,

Fliegen ist, wenn man nach Oben fällt Fantho. Nicht nach unten.

Kommentar von RudolfFischer ,

@Halbkornbrot: Deine Argumentation ist äußerlich schlüssig, enthält aber häufige Irrtümer. Leider ist das Thema so fundamental, dass man in diesem technischen Rahmen hier nicht im Einzelnen darauf eingehen kann. Ich reiße deshalb nur an:

- Ja, Gott hat die vierdimensionale Schöpfung "unheil" geschaffen, d.h. er hat auch Böses möglich gemacht, mehr noch: ein Böser kann mehr Negatives anrichten als viele Gute aufbauen können ("negative Entropie" der Schöpfung).

Hier müsste man über das "Böse" philosophieren: Ist die Schere böse, wenn sie mich schneidet? Wohl nicht. Ist Gott böse, weil er zulässt, dass die Schere mich schneidet? Klingt kindisch, nicht wahr? ("Meine Mutter ist schuld, dass mir die Finger erfrieren: warum gibt sie mir keine Handschuhe mit?")

- Allmacht und Allwissenheit Gottes äußern sich ganz anders, als man sich das im Raum-Zeit-Kontinuum und mit menschlicher zweiwertiger Logik vorstellt. Er ist ja seiner Schöpfung übergeordnet und ihren Einschränkungen nicht unterworfen. Daher ist die Zukunft (für Gott ist alles "gleichzeitig") keineswegs festgelegt, sondern durch unseren freien Willen bestimmbar. Auch wenn wir dabei Grenzen haben, nämlich, dass wir Gottes gute Pläne für die Schöpfung nicht scheitern lassen können.

- Ja, das Leben ist eine Bewährungsprobe, zu der wir - Geistwesen aus der Sphäre Gottes - uns freiwillig gemeldet haben, um Erfahrungen in einer eingeschränkten Umgebung zu machen. Ziel ist, gegen alle Widrigkeiten Liebe fließen zu lassen. Dabei gibt es die Zusicherung Gottes, dass wir dabei wohl versagen, aber nicht endgültig scheitern können (das ist die Botschaft des Kreuzestodes Jesu).

- Eine "heile" Schöpfung, in der wir nichts Böses tun _könnten_, könnte auch die Erfahrung des Guten nicht vermitteln, da das Gute nur vor dem Kontrast des Bösen erfahrbar wird.

- Sinnlos ist das Ganze höchstens für den, der die Schöpfung als die komplette Wirklichkeit ansieht und nicht als nur eine Einbettung in die umfassende Wirklichkeit (Jenseits). Aber selbst idealistische Humanisten begründen den Sinn mit dem Gutsein des Menschen, dem Bösen zum Trotz. Ihnen fehlt nur der Trost der Transzendenz.

Diese knappen Ausführungen können nur anreißen, was man in einem Gespräch vertiefen müsste. Ich betone zum Schluss die Selbstverständlichkeit, dass alles hier von mir Gesagte meine persönliche Glaubensaussage ist, die keinerlei objektive Beweiskraft in Anspruch nimmt.     

Antwort
von nobytree2, 145

Das ist vollkommen logisch.

Das System ist monistisch (anders als z.B. Ying-Yang). Es gibt nicht das Gute und das Böse, es gibt nur das Gute; und das Böse ist nur der Mangel am Guten, das Nicht-sein oder das Zuwenig-sein am Guten. Da Gott aber das Gute und vollkommen ist, kann von Ihm nicht der Mangel stammen, sondern nur durch Ablehnung Gottes durch ein Geschöpf.

Das Leid ist die Folge einer Störung. Das Vollkommene, das Gott ist, kann nicht die Folge der Störung des Vollkommenen sein. Vielmehr ist die Störung Folge unserer Ablehnung Gottes.

Kommentar von DerBuddha ,

Es gibt nicht das Gute und das Böse, es gibt nur das Gute; und das Böseist nur der Mangel am Guten, das Nicht-sein oder das Zuwenig-sein am Guten.

völlig FALSCH............

es gibt NUR das EINE, aus dem wird dann, entsprechend der moralischen vorstellung eines denkenden individuums "gut" oder "böse"..........

Da Gott aber das Gute und vollkommen ist, kann von Ihm nicht der Mangel stammen, sondern nur durch Ablehnung Gottes durch ein Geschöpf.

FALSCH, siehe oben.....ein echter erbauer des universums hätte ALLES zusammen erschaffen und das wäre dann immer relativ zu betrachten......... was für dich gut ist, ist für einen anderen schlecht und böse........... wenn wir deutsche z.b. das essen von hunden als große sünde betrachten, WARUM essen dann z.b. asiaten hunde?.......... solche beispiele kann man in ALLE bereiche des lebens ausweiten........... bestes beispiel ist der glaubenswahn bei kühen und schweinen in den religionen beim hinudismus und islam..........

zudem beweist die geschichte der religionen dass sämtliche naturreligionen am anfang des glaubenswahn KEINE götter kannten, sie sprachen nur von geistwesen.....also ist die aussage, von wegen "gott ablehnen" schon mal falsch, denn einen gott kann nur der ablehnen, der diesen glauben/gott kennt..............*g*

Das Leid ist die Folge einer Störung. Das Vollkommene, das Gott ist, kann nicht die Folge der Störung des Vollkommenen sein. Vielmehr ist dieStörung Folge unserer Ablehnung Gottes.

wie kommst du auf diese lustige idee?.......... LEID ist KEINE folge einer störung, sondern NUR ein empfinden des betroffenen individuums......... im übrigen, auch der glaube an deinen supergott kann leid verursachen, schon mal darüber nachgedacht?........... das beweisen ALLE tote, die im glauben an deinen gott gestorben sind und die dann leidende angehörige hinterlassen haben..........*g*

Kommentar von OlliBjoern ,

Wenn wir annehmen, dass ein Geschöpf Gott ablehnen kann, so muss man doch (aus den üblichen christlichen Axiomen) folgendes annehmen:
- das Geschöpf selber stammt von Gott (der Schöpfer aller Geschöpfe ist)
- die Möglichkeit zur Ablehnung wurde von Gott ermöglicht (und nicht a priori unterbunden)
- Gott sieht in Vergangenheit und Zukunft, und kann so die Ablehnung des Geschöpfes selber vorhersehen

Ergo muss der Abfall des Engels für Gott vorhersehbar gewesen sein. Auch wenn nun (der sehr kurz gedachte) Einwand kommt, der Engel habe "selber entschieden", ändert das nichts am vorhergehenden Satz. Er hat selber entschieden, und eben diese Entscheidung des Geschöpfes Gottes muss für letzteren vorhersehbar gewesen sein.

Früher (noch gar nicht so lange her) sprach man vom "Rex tremendae majestatis" - das Gute und das Böse ist schon Bestandteil der Schöpfung, und ist auch immer Sache unserer Interpretation (was "gut" und was "böse" ist). 

Kommentar von Fantho ,

Der Denkfehler (auch der Religionen) beruht auf einer Prämisse, welche jedoch falsch ist: Gott sei Allwissen...

Gruß Fantho

Kommentar von Halbkornbrot ,

Eine Prämisse die du für falsch hältst. Du solltest aufhören dir einzubilden du seist im Besitzt der absoluten Wahrheit.

Antwort
von JTKirk2000, 53

Ich weiß nicht, wie es im Islam ist, aber im Christentum glaubt man an die Entscheidungsfreiheit und dass daher der Mensch allein für seine Handlungen und deren Resultate verantwortlich ist. Viel unlogischer aber als die vermeintliche Unlogik, dass für einen Gläubigen Gott nicht für das Übel der Welt verantworlich wäre, ist die Vorstellung von Atheisten, dass Gott für das Übel in der Welt verantwortlich wäre, denn entweder gibt es Gott und als Atheist befindet man sich auf dem Holzweg, oder es gibt Gott nicht und er kann daher für nichts verantwortlich sein.

Kommentar von Deamonia ,

Also ich kenne keine Atheisten, die Gott für das Leid der Welt verantwortlich machen. Höchstens den Glauben an Gott, und damit liegen sie ja nicht mal so falsch. Würde keiner an Gott, Allah oder sonstwas glauben, würde sich auch niemand deswegen gegenseitig umbringen / verstümmeln / missbrauchen. 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Religionen, bzw. Götter wurden kmmer wieder missbraucht, um als Vorwand für Leid, Tod oder Krieg zu dienen, aber mehr als ein jeweiliger Vorwand war es eigentlich nie. Die eigentlichen Gründe von Angriffskriegen, selbst wenn sie angeblich im Namen eines Gottes in Auftrag gegeben und geführt wurden, waren schlussendlich immer Neid, Gier, Macht, Geld, Rohstoffe und/odrr Land. Und an diesen Gründen würde sich auch dann nicht das Geringste ändern, selbst wenn Religionen und Götter als Vorwand wegfallen.

Kommentar von Deamonia ,

Doch, es würde sich was ändern, weil es nicht mehr so leicht wäre, die Massen dafür "zu begeistern". 

Lustig finde ich, das immer wieder behauptet wird, das Religionen dazu "missbraucht" wurden. 

Dabei war z.B. der Prophet Mohamed ein Kriegstreiber sondergleichen, und ich kann nur den Kopf schütteln, wenn ich immer wieder lese, das die IS den Islam "missbraucht". Sie legt ihn genau so aus wie er gemeint ist, mehr nicht. Gäbe es diese Religion nicht, hätten sie keine Begründung für Vollverschleierung, Musikverbot usw.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Doch, es würde sich was ändern, weil es nicht mehr so leicht wäre, die Massen dafür "zu begeistern". 

Es würde einen Vorwand weniger geben, aber die Gründe wären ungemindert vorhanden.

Lustig finde ich, das immer wieder behauptet wird, das Religionen dazu "missbraucht" wurden. 

Wurden sie ja auch. Nehmen wir mal das Christentum. Nenne mir eine Bibelstelle, die sich auf die christliche Lehre bezieht und dann gutheißt, dass Kriege im Namen Gottes geschehen sind oder Ketzerverfolgungen und dergleichen.

Was den Islam angeht, kann ich dazu nicht viel äußern (eigentlich gar nichts) weil ich vom Islam keine Ahnung habe.

Antwort
von Philipp59, 17

Hallo DieVierundIch,

ich vermute mal, Du denkst, da Gott alles erschaffen habe, sei er auch für das Böse in der Welt verantwortlich. Bedenke jedoch bitte, dass Gott Menschen und auch die Engel mit einem freien Willen ausgestattet hat. Sie tun also nicht wie Roboter automatisch den Willen Gottes, sondern haben die Möglichkeit, sich für oder gegen ihn zu entscheiden. Der Keim dem Bösen wurde also nicht von Gott gelegt, sondern entstand in dem Moment, als sich Gottes Geschöpfe gegen ihn aufgelehnt haben. Das liegt zwar schon lange zurück, doch gerade hier ist auch die Erklärung dafür zu finden, warum Gott Leid und Böses bis heute zugelassen hat. Darauf möchte ich nun näher eingehen.

Nun, wenn man an die Anfänge der Menschheitsgeschichte zurückkehrt, stellt man fest, dass Gott den Menschen einen denkbar guten Start ins Leben gegeben hat. Sie hatten alles, was sie brauchten in überreichem Maß. Leider nahmen sie Gott gegenüber keine dankbare Haltung ein und wandten sich von ihm ab. Stattdessen folgten sie lieber den leeren Versprechungen des Hauptgegners Gottes, Satans des Teufels.

Gott beschloss in seinem Weitblick, nicht sofort dagegen vorzugehen, sondern die Menschen in ihren eigenwilligen Bestrebungen erst einmal gewähren zu lassen. Das zog allerdings schlimme Folgen für die gesamte Menschheit nach sich. Die Menschen verloren ihre Makellosigkeit an Körper und Geist nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre sämtlichen Nachkommen, also auch für uns. Es dauerte auch nicht lange, bis der erste Mord geschah. Nach und nach öffneten sich immer mehr Tür und Tor für jede Art von Schlechtigkeit. Da die Menschen nicht bereit waren, sich an die liebevollen Anweisungen und Grundsätze Gottes, die ja eigentlich nur ihrem Schutz dienten, zu halten, drifteten sie immer mehr in ein Leben der Gottlosigkeit und Bosheit ab. Diese Entwicklung zog sich über die vielen Jahrhunderte bis heute hin. Dennoch besteht kein Grund zum Pessimismus! Warum kann man das sagen?

Nun, Gott hatte von Anfang an entschieden, Böses und Leid nur für eine gewisse Zeit zuzulassen. In dieser Zeit hatten die Menschen die Chance zu erkennen, dass ihre Unabhängigkeit von Gott nicht zu einem besseren Leben führt, sondern eher im Gegenteil. Inzwischen ist, wie die Bibel deutlich zeigt, die Zeit, in der Gott die Menschen schalten und walten lässt, fast abgelaufen. Bald wird Gott in das Weltgeschehen eingreifen und dafür sorgen, dass wieder Recht und Ordnung hergestellt werden. Zu diesem Zweck hat er seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, als Regenten über die Erde eingesetzt, der seine Herrschaft bald antreten wird. Dann werden sich viele sehr schöne Vorhersagen , die die Bibel macht, erfüllen. Dazu zählt auch folgendes Versprechen Gottes an die Benachteiligten dieser Erde: "Denn er wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, auch den Niedergedrückten und jeden, der keinen Helfer hat. Es wird ihm leid sein um den Geringen und den Armen, und die Seelen der Armen wird er retten.  Von Bedrückung und von Gewalttat wird er ihre Seele erlösen, und ihr Blut wird kostbar sein in seinen Augen" (Psalm 72:12-14).

In dieser Zeit wird niemand mehr Grund zu Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit haben, denn dann wird auch das wahr werden, was in folgenden ergreifenden Worten zum Ausdruck kommt: "Du öffnest deine Hand und sättigst das Begehren alles Lebenden" (Psalm 145:16). Die Menschen werden dann weder krank noch hungrig sein. Es wird einfach an nichts mangeln!

Nun mal ehrlich: Hältst Du das für zu schön, um wahr zu sein? Berücksichtige dabei jedoch bitte, dass sich die Voraussagen der Bibel immer als zuverlässig und wahr erwiesen haben! Außerdem hat Gott schon millionenfach bewiesen, dass er diejenigen, die treu zu ihm stehen, nicht im Stich lässt. Sein innigster Wunsch ist es, dass ihn so viele Menschen wie möglich kennenlernen und eine Freundschaft zu ihm aufbauen. "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen", heißt es in der Bibel (Jakobus 4:8). Diese Einladung kann jedermann annehmen und sie führt ihn heute schon zu einem glücklicherem Dasein und in der Zukunft zu einem Leben in vollkommenem Glück und Frieden. Denkst Du nicht, dass es sich lohnt, auf ein solches Leben hinzuarbeiten?

LG Philipp

Kommentar von earnest ,

Es wundert mich immer wieder, Philipp, wenn Gläubige sich anmaßen, genau zu wissen, was "Gott in seinem Weitblick beschloss" und was er "von Anfang an entschieden" hatte.

Hast du eine Standleitung nach "oben"?

Kommentar von Philipp59 ,

Eine "Standleitung nach oben" hat niemand.

Die Schlussfolgerungen, die ich gezogen habe, finden eine Grundlage in der Bibel. Da sie das geschriebene Wort Gottes ist, sind es demnach nicht meine Ideen und Gedanken, die ich hier weitergegeben habe (siehe 2. Timotheus 3:16,17).

Kommentar von earnest ,

Ach so, mal wieder der klassische Zirkelschluss.

Die Bibel ist wahr, weil die Bibel wahr ist. Wäre sie unwahr, würde sie nicht von Gott stammen. (Stammt sie aber nicht von Gott, ginge dein Gedankengebäude krachen.)

Natürlich sind es nicht DEINE Ideen. In diesem Fall sind es die Ideen eines zutiefst konservativen Konvertiten, die Ideen des Paulus.

Wenn ich mich recht erinnere, ist die Echtheit der Timotheusbriefe zudem umstritten.

Kommentar von Philipp59 ,

Hallo earnest,

ich halte die Bibel nicht deswegen für wahr, weil ich einfach daran glauben will. Ich habe mich lange und ausführlich mit verschiedenem Quellenmaterial beschäftigt, das die Glaubwürdigkeit der Bibel stützt. Ich bin mir aber bewusst, dass das einigen dies ausreicht, anderen wiederum nicht. Mit anderen Worten: Ich kann Dir keine Beweise vorlegen, die Dir gar keine andere Möglichkeit lassen, an die Bibel zu glauben. Dennoch sind für viele die vorhandenen Beweise, die ja nicht nur in der Bibel selbst zu finden sind (Stichwort "Zirkelschluss"), sondern auch z.T. von außen kommen (z.B. durch die Archäologie), ausreichend, um die Bibel als von Gott kommend anzusehen.

Andererseits haben leider viele von denjenigen, die den Gott der Bibel zu vertreten behaupten, durch viel Heuchelei und schlechte Taten alles getan, um die Glaubwürdigkeit der Bibel zu untergraben. So kann ich es durchaus verstehen, dass sich so mancher aus diesem Grund mit Abscheu von der Bibel abgewandt hat. Ungeachtet dieser schlechten Vorbilder sollte man die vorhandenen Beweise dennoch prüfen, um möglichst vorurteilsfrei seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen.

LG Philipp

Kommentar von earnest ,

Na, dann mal her mit den archäologischen Beweisen für die Gottesautorenschaft der Bibel ...

Da dies ja nur als Beispiel von dir genannt wurde: Auch andere Beweise sind willkommen.

Ich warte gespannt.

Kommentar von Philipp59 ,

Du findest eine große Fülle an Quellenmaterial, wenn Du auf die Seite jw.org gehst, dort in der Online-Bibliothek das Stichwort "Bibel" eingibst und dann auf den "Index der WT-Publikationen 1986-2005" gehst. Dort gibt es einen Unterpunkt "Echtheit der Bibel".

Antwort
von jaycher, 133

Es wird glaube ich oft mit dem freien Willen argumentiert. Gott hat uns den freien Willen dazu gegeben, entscheiden zu können, was wir tun. Trotzdem komme alles von ihm, da er allwissend und allmächtig sei. Deshalb seien schlechte und böse Dinge, die geschehen eine Art Test bzw. Lehre, um den Glaubenden in seinem Glauben standfest zu machen.

Antwort
von mwesterhoff, 31

Wenn in Erdbebengebieten Gebäude nicht nach erforderlichen Baustandards gebaut werden, ist Gott dann schuld, wenn die Häuser dem Beben nicht standhalten?

Aber die Frage ist trotzdem nicht einfach. Es kommt darauf an, ob man  um des reinen Gedankenspiels an der Frage arbeitet, oder ob man selbst in tiefen Leid  drin  steckt.

Kommentar von Deamonia ,

Naja, man könnte Argumentieren, das Gott dafür hätte sorgen können, das kein Pfuscher diese Gebäude baut. 

Dann hätte er verhindern können, das unschuldige dort einziehen, und zu guter letzt hätte er, wenn es ihn wirklich gäbe, einfach das Erdbeben aufhalten können. 

Antwort
von nowka20, 24

da sie fühlen, daß das böse von versuchern kommt, die gott geschaffen hat, damit die menschen den unterschied zwischen gut und böse erlernen können.

Antwort
von Grimwulf78, 69

Ich weiß gar nicht wieso wir Menschen immer denken, Gott oder wasauchimmer hätte eine Absicht hinter dem was er tut. Ich halte es für viel wahrscheinlicher dass er/sie/es das Spielfeld gebaut, die Spielregeln geschrieben und dann gesagt hat: "Spielt Ihr kleinen Mäuschen!"

Jetzt sitzt er/sie/es ab und zu daneben und beobachtet unser Treiben, schüttelt hin und wieder das spirituelle Equivalent zu einem Kopf, lacht sich auch mal scheckig und geht dann einen kosmischen Kaffee trinken.

Jetzt mal im Ernst: Einerseits hat wasauchimmer uns einen freien Willen gegeben und die Macht zu gestalten, andererseits beschweren wir uns wieso es nicht ständig reinpfuscht und alles wieder repariert? 

Aus großer Macht erwächst große Verantwortung, wusste schon der Große S. P. Iderman ;)

Was will ich? Macht UND Verantwortung (untrennbar) oder will ich dass äußere Mächte mein Leben bestimmen?

Die gute UND die schlechte Nachricht lauten: Auch wenn es Gott gibt, haben wir es letztlich selbst in der Hand.

Dir gefällt es nicht, dass machthungrige Diktatoren Kinder ausbeuten?

Wenn es Dir genug missfällt, wirst Du einen Weg finden etwas gegen diesen Zustand zu unternehmen, Dich mit Anderen zusammenschließen und Deinen kleinen oder großen Teil beitragen, die Welt an dieser Stelle ein Stückchen besser zu machen.

Sei die Veränderung die Du in der Welt sehen möchtest!


 


Antwort
von Fantho, 40

Definiere den Begriff 'kämen nicht von', denn sie kann unterscheidlich interpretiert werden...

'Käme von' im Sinne von 'erschaffen von' ist dann eine fehlerhafte Verwendung...

'Käme von' im Sinne von 'von Gott entstammend' schon eher korrekt....

wenngleich auch nicht direkt von Gott selber, sondern aus Gott heraus...

Gott ist ein energetisches Wesen mit Bewusstseuin und Bewusstheit, und die Seinsformen Allliebe und Allgüte...

Aber! NICHT ALLWISSEND !!

Das Allliebe und Allgüte kann somit keine Formen negativer Art und Wesenheiten erschaffen und schöpfen...

sonst würde dies den Seinsformen Gottes Allliebe und Allgüte wiedersprechen...

Aus diesen Energiewesen (man könnte sich dieses wie ein unendliches Energiekraftfeld vorstellen) trennte sich die erste bewusste Seele (ebenso ein Energiewesen als Teil jenes Energiekraftfeldes) von Gott, weil diese selbst Schöpfer und Gott sein und eigene Kreationen erschaffen wollte. Zuerst war jene Seele ebenso von positiver Polung (man hat beide Polungen in sich), welche jedoch mit den Zeiten mehr und mehr zur negativen Polung überging, da jene Seele von Gott sich getrennt und sich entfernt hatte, sprich sich vom Licht entfernt hatte

und somit immer negativer und 'böser' wurde...

Diese erste Seele (Dualseele Gottes) ist Satan, welcher dann eines Tages zu versuchen begann, andere Teile Gottes, sprich andere Seelen auf seine Seite zu locken, zu verführen, zu beeinflussen etc....

Das Ergebnis seiner 'Kunst' sind ua in den sieben Milliarden Menschen zu beobachten, denn wir alle sind Seelen, welche

a) sich von Gott getrennt hatten und

b) beide Polungen in sich besitzen

und somit selbst die Wahl für das Ausleben der einen oder anderen Polung haben, selbst für die Fütterung des innneren Wolfes in uns verantwortlich sind...

So gesehen sind wir - als Menschheit - selbst für den Status quo unsreres Lebens, unseres Daseins und des Planeten zur Verantwortung zu ziehen...

auch für das Leid und das Böse...

Gruß Fantho

Kommentar von DieVierundIch ,

Danke für deine Antwort diese Frage bezog sich aber auf die Gottesvorstellung des Christentum und des Islams und nicht auf eine derartig Esoterische.

Du solltest dir vielleicht abgewöhnen so zu schreiben als seist du im Besitz der einzigen Wahrheit bezüglich Gottes, denn schlussendlich ist was du behauptest nicht wahrscheinlicher als jede andere Glaubensvorstellung.

Kommentar von Deamonia ,

Fast jeder gläubige meint aber im inneren, er sei im Besitz des einzig wahren Glaubens, wäre es anders, wären sie nicht wirklich gläubig...

Kommentar von Fantho ,

Danke für deine Antwort diese Frage bezog sich aber auf die Gottesvorstellung des Christentum und des Islams

Die Frage bezog sich auch auf das 'Unlogische' ('Ist das nicht vollkomnmen unlogsich'?) und darauf habe ich mit meiner Antwort bezogen...

Zudem darf mir schon gestattet sein, mich zu den Gottesvorstellungen religiöser Konfessionen einzulassen und darauf einzugehen...

Du solltest dir vielleicht abgewöhnen so zu schreiben als seist du im Besitz der einzigen Wahrheit bezüglich Gottes

Ich werde mir das nicht abgewöhnen, und schon gar nicht, weil ein Jungspund (einen Monat dabei) mir das empfehlen möchte...

Zudem bin ich für mich der Ansicht, im Besitz der Wahrheit bezüglich Gottes zu sein....

Du kannst mir ja gerne wiedersprechen, aber vernünftig und argumentativ...

und nicht mit einer inhaltsleeren Phrase wie diese

schlussendlich ist was du behauptest nicht wahrscheinlicher als jede andere Glaubensvorstellung.

Gruß Fantho

Kommentar von earnest ,

Gut, dass du es klar ausgesprochen hast: Du wähnst dich im Besitz der Wahrheit.

Antwort
von gottesanbeterin, 32

Meinst du denn, wenn eine Mutter einige Kinder geboren hat und diese steiten, ist die Mutter für die Negativität unter den Kindern verantwortlich, weil sie diese Kinder geboren hat?

Antwort
von Hamburger02, 65

Das ist genauso unlogisch und ein Fantasieprodukt wie alle Geschichten rund um den biblischen Gott.

Die Frage des Theodizee, also warum Gott Leid bei Unschuldigen zulässt, obwohl er doch allwissend und allmächtig sei, beschäftigt Theologen seit Jahrhunderten. Dieses Problem wurde aber bis heute nicht gelöst und so wird es eben verdrängt mit der absolut durchsichtigen Ausrede, dafür kann Gott nichts.

Das ist aber auch nur eine neumodische Erscheinung. Früher, zumindest vor 1750 war Gott auch noch für das Leid zuständig und schickte es  regelmäßig als Bestrafung für zu schwachen Glauben. Viele Dogmen der altkatholischen Kirchenlehrer beruhten darauf, z.B. auch die Erbsündenlehre.

Kommentar von OlliBjoern ,

Genau. Früher war man durchaus der Ansicht, dass Gott "König schrecklicher Gewalten" war (Rex tremendae majestatis, so heißt es noch zu Mozarts Zeiten). Liest man das AT durch, kommt man zu einem ähnlichen Schluss. Natürlich hat Gott "sein Volk" oft beschützt, dennoch hat er immer wieder Vernichtung über Menschen gebracht (einen Aspekt, den man später durch eine Verniedlichung ausweichend betrachtet hatte, man erfand den "lieben Gott", den man zumindest im AT so aber nicht wiederfindet).

Natürlich stellte das NT einen gedanklichen Bruch dar (der später immer wieder verbal "zugeschüttet" wurde, was aber an der Substanz dieser "Revolution" nichts geändert hat). Jetzt treten die "Gewalten" zurück, und nun wird die Gnade in den Vordergrund gestellt (die gleichwohl an den Glauben geknüpft wird).

Die historischen Wirren des AT treten in den Hintergrund, und nun ist vorrangig wichtig, dass der Mensch nicht nur existiert (und das Gesetz befolgt), sondern auch glaubt. Nur dies gewährt ihm die Gnade. Während die Handlung des AT inmitten der Königsgeschichten und der Geschichten der Propheten stattfindet, betont das NT die persönlichen Beziehungen (Paulus zu den Gemeinden, Jesus zu seinen Jüngern, usw.).

Antwort
von Andrastor, 131

Der Grund ist Propaganda.

Damit der jeweilige Gott als perfekt dargestellt werden kann, also als das ultimative Gute, muss es einen Gegenspieler geben, der für alles "Böse" verantwortlich ist.

So unlogisch diese Überlegung auch ist, so wenig wird sie hinterfragt, denn den Gläubigen das kritische Denken auszutreiben gehört zu einer erfolgreichen Indoktrination dazu.

Kommentar von nobytree2 ,

Der Teufel ist nicht der Gegenspieler. Der Teufel ist nach christlicher Lehre ein Geschöpf Gottes, welches sich gegen Gott entschieden hat, so wie ein Mensch, der sich gegen Gott gewendet hat.

Die Perfektion Gottes braucht keinen Gegenspieler. Es hätten sich auch alle Geschöpfe für Gott entscheiden können, dann gäbe es das Böse auch nicht als beobachtbarer Mangel

so wenig wird sie hinterfragt

Wenn man die Thesen weit fasst (den so, wie Du sie hier formulierst, werden sie allgemein nicht formuliert), werden diese Thesen sehr wohl hinterfragt, auch innerkirchlich, z.B. Augustinus, Thomas von Aquin (die Summen), Bonaventura, Anselm v.C bis zu Bischof Ratzinger und viele andere.

denn den Gläubigen das kritische Denken auszutreiben gehört zu einer erfolgreichen Indoktrination dazu.

Ich würde nicht sagen, dass alle Gläubigen mit ihrem Glauben weniger kritisch umgehen als Nicht-Glaubende mit ihrem Nicht-Glauben. Gerade momentan geht es in den christlichen Kirchen, aber auch in manchen islamischen und jüdischen Gemeinden sehr kritisch zu, man hinterfragt, forscht und bewertet neu.

Der gegenwärtige Gottesglaube vielerorts akzeptiert Kritik, ist selbst-kritisch und offen, dialogbereit sowie Wahrheit-suchend.

Kommentar von Andrastor ,

so wie ein Mensch, der sich gegen Gott gewendet hat.

Und das definierst du nicht als "Gegenspieler"? Besonders da der Teufel Gott dazu bringt Menschen Leid zuzufügen nur um einer Wette willen? (Hiob)

Es hätten sich auch alle Geschöpfe für Gott entscheiden können

Warum hat er die Geschöpfe nicht so geschaffen dass sie sich für ihn entscheiden? Warum überhaupt zulassen dass es soweit kommt?

Das ist als würdest du es zulassen dass ein tollwütiger Hund in einen vollen Kindergarten rennt, obwohl du ihn hättest anleinen können.

Keine sehr göttliche Tat wenn du mich fragst.

Der gegenwärtige Gottesglaube vielerorts akzeptiert Kritik, ist selbst-kritisch und offen, dialogbereit sowie Wahrheit-suchend.

Das ist deine persönliche, subjektive und leider sehr falsche Einschätzung der Dinge. Ich erkenne Wunschdenken und die Rosarote Brille.

Offenbar hast du keine Ahnung was zur Zeit in der Welt los ist, ansonsten würdest du nicht solchen Mist von dir geben.

Gottesglaube hat sich schon immer der Wahrheit verschlossen, denn die Wahrheit ist, dass Gott nichts weiter ist als eine Erfindung.

Kommentar von OlliBjoern ,

Das Buch Hiob zeigt, dass der Satan von Gott nicht als Feind angesehen wurde (mit einem Feind wettet man nicht, man bekämpft ihn). Beim Durchlesen kam es mir so vor wie zwei alte Bekannte aus Schultagen, die sich gegenseitig etwas provozieren/herausfordern wollen.  

Man sollte auch sehen, dass sich das Bild des Satans (bzw. später Teufels) auch in der Bibel gewandelt hat, spätestens mit dem Wechsel vom AT zum NT. Es gibt kein über alle Zeiten konstantes Bild dieses Verhältnisses.

Kommentar von Andrastor ,

Es gibt kein über alle Zeiten konstantes Bild dieses Verhältnisses.

Dann sollte dir aufgefallen sein dass auch Gott in keinster Weise konstant beschrieben wird und einige interessante Veränderungen bezüglich Verhalten und Macht durchmacht.

Was sagt das über die Bibel aus, wenn sie das angeblich einzig perfekte Wesen mit Veränderungen beschreibt? Perfektion ist frei von Veränderung, denn Veränderung bedeutet Entwicklung und die ist nicht möglich wenn man einen perfekten Zustand bereits erreicht hat.

Kommentar von OlliBjoern ,

Natürlich wird auch "Gott" nicht konstant beschrieben. Korrekt.

PS: das Wort "Gott" kam ursprünglich in altnordischen Schriften vor, in der Bibel ist von "Jahwe/Jehova" die Rede (oder von "Adonai"). Nach der Christianisierung der Germanen wurde "Gott" als Begriff weiter übernommen im christlichen Kontext.

Kommentar von nobytree2 ,

Offenbar hast du keine Ahnung was zur Zeit in der Welt los ist, ansonsten würdest du nicht solchen Mist von dir geben.

ad hominem?

Kommentar von Andrastor ,

Nein, da es sich um eine subjektive Vermutung meinerseits bezüglich deines Wissensstandes handelt.

Aber wenn du nicht mehr dazu beizutragen hast, hat sich das Thema ohnehin erledigt.

Kommentar von nobytree2 ,

Moin!

Diskussionen auf einer Frage-Antworten will ich in Zukunft eher kurz halten.

Um ehrlich zu sein, ich fand Deine "ad-hominem"-Einwände sehr gut. Entsprechend enttäuscht bin ich, dass dieser Einwand nun nicht gelten soll, wenn es eine "subjektive Vermutung" (ist das nicht tautologisch?) eines Wissenstandes ist. Ad res war es wohl kaum. Wärest Du etwas mehr selbstkritisch gewesen, hätte es dem ad-hominem-Einwand geholfen.

So wirkt Deine wirklich sehr gute und sehr wichtige Diskussionsgrenze - keine Attacken ad hominem - aufgeweicht und ins Sinnfreie relativiert. Aber dennoch gilt Dein ad-hominem-Einwand als weiterhin, hier wollen wir an das Gute anknüpfen.

Inhaltlich will ich nichts mehr beitragen, meiner ursprünglichen Antwort will ich nichts hinzufügen, den Rest kann man in den Summen von Thomas von Aquin lesen.

Lange Diskussionen zeigen bei dieser Frage nur die bereits jedem bekannten Grenzen zwischen uns auf.

Beste Grüße

Nobytree2

Antwort
von matmatmat, 69

"Das Böse" (und Gute) existieren so nicht. Das sind Konstrukte von Menschen, die sich nicht in andere Menschen reinversetzen können und den Anspruch haben jetzt und für alle Zeit zu wissen was das Beste für alle ist.

Kein Mensch, weder die Kämpfer vom IS noch die Nazi-Wachen am KZ sind morgends vom Frühstückstisch aufgestanden mit der Idee "Boah, und heute tu  ich mal was böses". Die denken alle, das sie was gutes tun. Aus ihrer Sicht retten sie die Welt! Aus der Sicht anderer Menschen sind sie böse. Schau dir "Mutter Theresa" an, die wird wohl bald heilig gesprochen von der Kirche, weil sie den Leidenden Jesus näher gebracht hat und ein riesen Imperium mit Spendengeldern aufgezogen hat. Für andere Leute ist sie der "Todesengel von Kalkutta", weil sie z.B. Krebspatienten im Endstadium keine Schmerzmittel gegeben hat, damit die an ihrem eigenen Leiden erfahren, wie Jesus gelitten hat und dadurch erlöst werden. Aus ihrer christlichen Sicht genau richtig, aus der Sicht anderer Menschen pervers und gemein.

Man kann natürlich zwei Zustände vergleichen und beurteilen, welcher besser ist, aber das absolut Gute oder Böse gibt es nicht.

Wenn Du dazu was lesen willst: "Jenseits von gut und Böse" und "The Moral Landscape" sind sehr gute Bücher.

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Was das Vorkommen von Leid auf der Welt angeht lautet die Standardausrede entweder "Wir verstehen halt Gott nicht" (Warum maßen wir uns dann an andere Dinge verstanden zu haben? Vielleicht wirkt das alles so sinnlos, weil es da keinen Gott gibt?) oder "Das ist nötig, damit wir auch gutes erleben und uns zum guten entscheiden können" (Das ist immer noch pervers, warum muß ein Baby mit 3 Monaten Knochenkrebs bekommen und ist nach 6 Monaten elendem leiden dann tot? Was hat es davon? Wo konnte es sich entscheiden?'). Eine Lösung für diese Frage (Theodizee) gibt es nicht, zu mindest keine, die von Gott noch was übrig läßt das man so nennen kann.

Entweder ist es ein perverser Sadist - dann kann ich ihn wohl kaum als Gott verehren - oder es gibt ihn nicht.

Antwort
von DerBuddha, 40

religionen selbst sind unlogisch und widersprechen sich ständig selbst in den schriften.......aber dass ist eigentlich egal, denn logik ist im glauben NICHT gefragt...................... es heisst nicht umsonst glauben = NICHT wissen (wollen)................:)

gläubige behaupten immer, dass ihr gott nicht böse sein kann, dass ihr gott nur liebe bedeutet usw....... dabei übersehen sie einen wichtigen faktor:

JEDER der sich vorstellt, wie sein gott wäre, hat sich damit einen eigenen gott erschaffen, denn ein echter erbauer des universums wäre ALLES, denn er hat auch ALLES erschaffen......WO sollen sonst die dinge alle herkommen?..........hat er sie irgendwo gekauft oder gefunden?......nöööööööööö....... ALLES wäre sein werk, denn sonst wäre es nicht vorhanden................*g*

im übrigen, liebe, böse usw. sind NUR relative worte, liebe z.b. ist nicht nur gut, liebe hat schon viel leid verursacht und somit wäre ein gott nicht nur lieb, sondern auch böse, denn beides bringt liebe auch hervor...........

mal im ernst, WARUM maßen wir kleine dumme tiere  uns an, einen erbauer des universums verstehen zu wollen oder ihn sogar mit unseren vorstellungen ausstatten zu wollen?................lächerlich.............. würde ein echter erbauer des universums existieren, wir könnten ihn niemals verstehen, niemals begreifen, niemals seine absichten erahnen........ wir wären einfach nur ein teil eines gesamten etwas und schon gar nicht die krone der schöpfung........ und egal was wir tun würden, es würde KEINE rolle spielen,d enn wir sind nur eine tierart von unendlich vielen, die diesen planeten bevölkerte und noch bevölkern wird, bevor der sonne mal der kraftsstoff ausgeht und dann das gesamte system mit in den tod reisst, MIT ALLEN dann lebenden wesen, die vielleicht sogar an eine märchenfigur glauben..............*g*

Antwort
von Dackodil, 38

Damit sie die Illusion vom "lieben" Gott aufrecht erhalten können. Wie das bei den Moslems heißt, weiß ich nicht.

Also wird das Böse ausgelagert auf Satan, also irgend einen Widerpart Gottes.

Den Sinn verstehe ich, aber die Logik nicht.

Wenn Gott ALLES ist, das Alpha und das OMEGA, muß er auch das Böse sein, oder er ist nicht ALLES.

Kommentar von earnest ,

Das hast du sauber auf den Punkt gebracht.

Da bedürfte es jetzt schon allerfeinster Kasuistik, um diese Logik auszuhebeln.

Jesuiten und Scholastiker - ran an den Speck! Beisst euch die Zähne aus.

Zur Erläuterung: 

https://www.google.de/search?q=kasuistik&ie=utf-8&oe=utf-8&client=fi...

Kommentar von Deamonia ,

Ich warte ebenfalls gespannt ;) 

Kommentar von Fantho ,

Da zeigt sich wieder die Anmaßung, welche sich manche hinbegeben: Im Voraus bereits jedweden Versuch einer Erklärung einer Haarspalterei unterziehen....

Gruß Fantho

Kommentar von earnest ,

Red bitte nicht im Angriffmodus herum, Fantho.

Mach dich lieber an die Widerlegung.

Kommentar von nobytree2 ,

Ich darf auf meine Antwort verweisen, welche das monistische Axiom als Widerlegung obiger Thesen vorschlägt: Das Böse ist nur ein Mangel, selbst aber nicht substantiell existent. Demnach kann von Gott alles Existenziell-Substantielle ausgehen, ohne dass das Böse von ihm ausgeht.

Nach den Theologien der mosaischen Religionen ist Gott übrigens nicht Alles, so bin ich von Gott verschieden und auch kein Teil von Ihm, sondern nur ontologisch von Ihm abhängig.

Kommentar von earnest ,

Das darfst Du selbstverständlich, noby.

Und ich darf dann sicher als schlichterer Zeitgenosse wiederholen: allerfeinste Kasuistik.

;-)

Ich gebe jedoch zu, dass es mir schwerfällt, den Holocaust lediglich als "nicht substantiell existenten Mangel" zu betrachten - und nicht als "Böses".

Kommentar von Fantho ,

Wenn Gott ALLES ist, das Alpha und das OMEGA, muß er auch das Böse sein, oder er ist nicht ALLES.

Das von Dir angesprochene A&O betrfifit ncht das 'Gute' und das 'Schlechte/Böse', sondern betreffen Polungen: Negativ / positiv-Polung, was jedoch keinen Bezug auf die Attribute herstellt. Ein Magnet zB hat ebenso eine negative (Minus) wie positive (Plus) Polung. Willst Du nun herleiten, dass die negative Polung des Magneten stellvertretend für das 'Böse' ist?

Das A&O hat die Bedeutung, dass alles in einem ist, und ja, wenn Du das so verstehen willst: Das Gute wie auch das  Böse...

Das A&O bezeichnet auch die Harmonisierung aller Attribute, sodass weder das eine noch das andere für sich alleine wirken, sondern beide quasi neutralisiert sind....

Der Unterschied jedoch liegt darin, dass Gott sich dessen bewusst ist und sich in einem Yin-Yang-Zustand befindet und aus diesem heraus agiert, schöpft, erschafft. Dieser Yin-Yang-Zustand ist die Harmonie, und Harmonie ist wertungsfrei und allliebend wie auch allgütig...

Aus dieser Harmonie hat sich ein Teil Gottes gelöst, und dieser Teil ist jene (Dual)Seele (Gottes) namens Satan, weil dieser selbst Schöpfer und Erschaffer sein wollte und will...

Durch dieses Heraustreten aus der Harmonie, aus dem Yin-Yang-Zustand verlor Satan mehr und mehr die Ausgeglichenheit und wurde immer negativer, denn er entfernte sich von der positiven Energie Gottes...

Es geht nicht darum, das man alles in sich hat - Du selbst weist diese beiden Polungen in Dir auf -  sondern darum, welche man zulässt und in welche man sich begibt...

Der Mensch kann, solange er nicht in diesen Yin-Yang-Zustand kommt, beide Polungen (aus)leben, weswegen dieser ja auch stets wertet, (ver-, be-)urteilt, Beziehungen herstellt usw....

Gott dagegen wirkt aus der Harmonie heraus, welche durch Allliebe und Allgüte wertungsfrei und (ver)urteilsfrei ist...

Gruß Fantho

Antwort
von KimieRaili, 34

Weil es auch den Satan/Luzifer gibt.

Antwort
von Muslimhelper, 88

Also Albert Einstein sagte mal zu seinem Lehrer nach einer langen Diskussion sowas wie was ist die Dunkelheit? Sie ist das fehlen von Licht, und was ist die Kälte? Das fehlen von Wärme..etc. also ist das böse das fehlen sozusagen von Gott also das Gott da noch nichts dann getan hat sozusagen..aber ich denke so ist das eher aus christlicher Sicht.. Denn das Leid kommt sehr wohl von Allah weil er uns liebt.. :)

Kommentar von DerBuddha ,

Denn das Leid kommt sehr wohl von Allah weil er uns liebt.. :)

schon wieder so ein unlogisch denkender........... also muss jedes kind dann missbrauch ertragen, weil gott es liebt?...........oh man, was für ein glaubenswahn............

Kommentar von earnest ,

Das Leid ... kommt von Allah, weil er uns liebt??

Na,  auf DIESE Liebe kann ich aber gern verzichte.

Muslimhelper, du beschreibst Gott als einen widerlichen Sadisten. Das kann ja wohl nicht deine Absicht gewesen sein ...

Kommentar von Muslimhelper ,

Dich sehe ich ja überall earnest :D ... Dieses Video erklärt es euch https://youtu.be/790sZTTFHgQ

Kommentar von Muslimhelper ,

Ihr sieht das alles nur von der einen falschen Seite. Ihr könnt nicht einfach so wissen warum Allah das macht denn ihr seid nicht allwissend

Kommentar von earnest ,

Ja, Muslimhelper, das Propagandavideo erklärt das ganz wunderbar.

;-)

Und ja, Muslimpeter, wir sehen das alle falsch. Aber du siehst das richtig.

;-)

Und ich freue mich, Muslimpeter, dass du dich freust, mich zu sehen.

(Tippfehler oben: verzichten)

Kommentar von Muslimhelper ,

Ok...und warum glaubst du das, das was ALLAH macht angeblich falsch ist?

Kommentar von earnest ,

Falls du mich meinst, entschuldige ich mich erst einmal für den "Muslimpeter", ein blödes Versehen.

Ich glaube übrigens nicht, dass Allah IRGENDETWAS falsch macht. Ich glaube auch nicht, dass Allah irgendetwas MACHT, denn ich bin nicht einmal sicher, ob Allah existiert.

Kommentar von Muslimhelper ,

Naja wenn du ja gar nicht erst an Allah Subhana wa Ta'ala glaubst kann ich dich wohl nicht davon überzeugen, außer mit Allahs Erlaubnis.. Schönen Tag noch

Kommentar von earnest ,

Dir auch. Und alles Gute.

Antwort
von DerAndereEine, 67

Man kann das so oder so sehen. 

Erste Sichtweise: Gott war seit Anbeginn da und aus ihm ist alles andere entstanden, auch das Böse.

Zweite Sichtweise: Aus Gott ist alles entstanden, u. a. der Mensch und der freie Wille. Die direkte Wurzel des Bösen findet sich im freien Willen.

Dritte Sichtweise: Das Böse kommt von Gott und dient als Herausforderung für den Menschen. Probleme, an denen der Mensch wachsen soll.

Vierte Sichtweise: Das Böse kommt von Gott (oder vom Menschen), ist aber aus der Sicht Gottes bedeutungslos, da ein Menschenleben zeitlich nichts im Vergleich zur Ewigkeit ist.
____________________

In Gott die Wurzel des Bösen zu suchen zweifelt seine Allgüte an.
Ähnlich wie bei den Anzweifelungen der Allmacht und der Allwissenheit kommt es darauf an, wie genau man den Begriff "Allgüte" nehmen will.

Antwort
von Grimwulf78, 49

Ach ja: Die Unterteilung in Gut und Böse ist auch so eine menschliche Erfindung. Die Welt in der wir leben, die selbst von der Bibel als ein Teil von Gott betrachtet wird, unterteilt nach nützlich und unnütz, nach funktionierend und untauglich, nach schädlich und heilsam... es gewinnt nicht das gerechtere sondern das besser funktionierende System.

Antwort
von earnest, 33

Weil sie den guten und allmächtigen und allwissenden Rauschebart-Gott mit aller Kraft bewahren wollen.

Also sagen schlichte Gemüter: Das Böse kommt vom Teufel. Das Dumme ist nur, dass dieser Teufel sich ja nicht selbst erschaffen haben kann, denn das hätte ein gütiger und allmächtier Gott ja im Interesse der Menschen verhindern müssen. 

Ergo: Gott hat den Teufel erschaffen und damit das Böse in die Welt gesetzt.

Und jetzt setzt der Eiertanz mit der angebliche "Prüfung" ein, oder der freie Wille des Menschen, sich zwischen Gut und Böse zu entscheiden. Natürlich ist das Mumpitz, aber, gäbe man es zu, ginge das ganze Glaubensgebäude krachen.

Der einzige, ehrliche Ausweg: Der Mensch schafft das Gute, und der Mensch schafft das Böse.

Gott ist außen vor - oder er ist ein perverser Sadist. 

Gruß, earnest

Kommentar von earnest ,

-upps: allmächtiger; angeblichen Prüfung

Kommentar von Fantho ,

oder der freie Wille des Menschen, sich zwischen Gut und Böse zu entscheiden. Natürlich ist das Mumpitz

Wenn das mit dem 'Freier Wille' Mumpitz sein soll, dann dürfte die nächste von Dir getätigte Aussage nicht mehr aufkommen:

Der Mensch schafft das Gute, und der Mensch schafft das Böse.

Mir dem Schaffen durch den Mensch ist doch bereits der Freie Wille - das eine und / oder das andere tun zu können - gegeben...

Wie erklärst Du diesen scheinbaren Wiederspruch?

Gruß Fantho

Kommentar von OlliBjoern ,

Der Mensch tut Dinge. Ob danach A ("gut") oder B ("böse") herauskommt, ist nach diesem Modell nicht das Ergebnis des freien Willens, sondern das Ergebnis einer Entwicklung der Dinge, die der Mensch nicht völlig kontrollieren kann.

Es kann also sein, dass der Mensch etwas "Gutes" machen will, aber entgegen seiner Intention etwas Anderes herauskommt (oder umgekehrt).

Kommentar von Fantho ,

Der Mensch tut Dinge.

Erst einmal kommt es darauf, ob Du diesem 'Tun' ein Bewusstheit oder ein Unbewusst voraussetzt.

Setzt Du diesem ein Bewusstsein voraus, so ist dies allein schon der Ausruck des Freien Willens: Der Mensch tut bewusst bestimmte Dinge. Das Ergebnis ist die Wirkung der Ursache 'Tun'...

Und das Ergebnis, sprich die Wirkung aus der Ursache 'Tun', hinter dieser ein bewusster freie Wille stand, kann 'böse' oder 'gut' sein. Somit ist das Ergebnis herrührend aus dem Freien Willen des Menschen, etwas bestimmtes getan zu haben...

Es gibt viele Dinge, die der Mensch auf den ersten Blick für sich nicht beeinflussen kann, wie zB der Lidschlag, fortwährende Zellerneuerung etc. bishin zu dem finalen Ende des Sterbens...

Aus diesem Grund hat der Mensch im 'Gesamtpaket' auch nur etwa 30% Freier Wille...

Ob danach A ("gut") oder B ("böse") herauskommt, ist nach diesem Modell nicht das Ergebnis des freien Willens, sondern das Ergebnis einer Entwicklung der Dinge, die der Mensch nicht völlig kontrollieren kann.

Es wäre gut, wenn Du diese Ansicht mit einem Beispiel untermauern könntest, um zu verstehen, was genau Du meinst, da ich das nicht so sehe...

was Du hier verfasst, denn die Essenz 'Gut' bleibt am Ende auch 'Gut', und andersherum.

Wenn ein Mensch etwas 'Gutes' tut, dann kommt 'Gutes' dabei heraus, ansonsten war die Ursache nicht das 'Gute', sondern das Falsche, das Schlechte, das Arge...

Gruß Fantho

Kommentar von earnest ,

Du hast aber verstanden, Fanto, was es bedeutet, wenn ich klar und deutlich zum Ausdruck bringe, dass ich mit dir aufgrund deiner Art und Weise, wie du dich hier aufführst, keinen Dialog führen möchte?

Also noch einmal: Danke und Tschüß.

Kommentar von Fantho ,

Da habe ich kein Problem damit. Manche müssen halt noch eine gewisse Reife sich aneignen...

Aber ich werde weiterhin, wenn es für mich angebracht erscheint, auf Deine 'Eingebungen' und 'Auslegungen' mich einlassen und diese kommentieren ;-)

Gruß Fantho

Kommentar von earnest ,

Tu, was du nicht lassen kannst. 

Ich möchte dir aber ans Herz legen, in Zukunft lieber den Reifezustand von altem Käse zu beurteilen.

Kommentar von earnest ,

Es ist ein scheinbarer Widerspruch, Fantho.

Aber ich habe mich ungenau ausgedrückt.

Ich möchte dir daher das "das" erläutern: Der "freie Wille" des Menschen ist das Vehikel der Gläubigen, um zu erklären, wie das Böse in die Welt kam, angefangen mit dem Apfel der Eva und noch nicht aufhörend mit den Selbstmordattentaten der "Gotteskrieger".

Nimmst du den freien Willen weg, geht das Ganze krachen: Dann ist Gott für das Böse allein verantwortlich.

Aber auch dieser mühsame Erklärungsversuch der Gläubigen ist für die Katz, denn ein allwisssender Gott hätte wissen müssen, dass Eva den Apfel essen würde. Und ein kluger, allwissender Gott hätte die Schlange nicht mit Sprechwerkzeugen ausgestattet.

Ergänzend empfehle ich dir den Kommentar von Olli, der die Sache nach meinem Empfinden sehr schön auf den Punkt bringt.

Kommentar von earnest ,

Nachdenkenswert zum Thema "freier Wille" und zum Thema "Gut und Böse" finde ich diese etwas minimalistische Erklärung:

"Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man lässt."

(Wilhelm Busch)

(-edit oben: allwissender)

Kommentar von Fantho ,

Nur weil dies von einem Wilhem Busch kommt?

Aber das ändert auch nichts daran, dennoch einen Freien Willen zu haben, denn um das Böse zu lassen, muss man sich dazu bewusst entscheiden...

Gruß Fantho

Kommentar von earnest ,

Es ist nicht entscheidend, von WEM ein Zitat stammt, Fantho.

Ich habe es als "nachdenkenswert" gekennzeichnet. Wo siehst du hier eine von mir bezogene eigene Position zum freien Willen?

Kommentar von Fantho ,

Es ist nicht entscheidend, von WEM ein Zitat stammt, Fantho.

Na, da bin ich aber beruhigt, dass Du einem ad verecundiam herum gekommen bist ;-)

Wo siehst du hier eine von mir bezogene eigene Position zum freien Willen?

Nirgends! Ich habe ja nur meine Sicht zu diesem Zitat wiedergegeben...

Gruß Fantho

Kommentar von earnest ,

Danke und Tschüß.

Kommentar von Fantho ,

Das rührt daher, da Du ebenso eine falsche Prämisse verwendest, um somit Gott in 'Misskredit' zu bringen: Gott sei Allwissen(d)'

und wenn Du meinen Vorträgen und Argumentationen gefolgt wärest, würdest Du dies wissen, dass ich stets von einer Nichtallwissenheit Gottes schreibe...

Ergänzend empfehle ich dir den Kommentar von Olli, der die Sache nach meinem Empfinden sehr schön auf den Punkt bringt.

Nach Deinem Empfinden...

zudem noch logsich fehlerhaft...

Eine Allwissenheit benötigt kein beobachtendes Bewusstsein (mehr) und auch keine (neuen) Kreationen und Schöpfungen....

Gruß Fantho

Kommentar von earnest ,

Nun, "Herr Professor", ich bin Ihren "Vorträgen" gefolgt.

;-)

Ich kenne daher genau die Art mit der du, im vermeintlichen Besitz der Wahrheit, andere abkanzelst und eine Logik für dich beanspruchst, der auch andere User nicht folgen können oder wollen. Das liegt aber nicht an deren mangelnder Intelligenz ...

Genau so verhältst du dich auch hier. Ein abschätziges Abkanzeln anderer Meinungen und ein Überschätzen der eigenen Position. Weder du noch ich haben die Weisheit mit Löffeln gefressen. Andere Meinungen sind durchaus "erlaubt".

Und ja, Überraschung: Mein Empfinden ist tatsächlich "mein Empfinden."

Hier zeigt sich für mich wieder "der Fantho aus der alten Kiste". Zwischendurch sah es da schon mal ganz anders aus. 

Mit dem "Fantho aus der alten Kiste" habe ich keine Lust zu diskutieren.

Kommentar von Fantho ,

abkanzelst

Fühlst Du Dich etwa abgekanzelt von mir?

Deine Interpretation, aber nicht meine Intention...

im vermeintlichen Besitz der Wahrheit

Nicht im vermeintlichen Besitz, sondern für mich im absoluten Besitz...

wenn ich davon nicht überzeugt wäre, dass dem so ist, brauche ich hier nicht anzutanzen....

eine Logik für dich beanspruchst, der auch andere User nicht folgen können oder wollen

Und? Ich habe kein Problem damit....Und andere 'Gleichgesinnte' ebenso nicht...

Ich kann nichts dafür, wenn einige mir nicht folgen können....

oder wollen...

Aber keine Sorge, ich bekomme hier schon genug Fett ab von Usern, welche ihre eigene Logik für richtig und die meinige als falsch erachten. Du gehörst doch ebenso zu diesen...

Ist aber nur menschlich, aber solange man einigermaßen sachlich bleibt...

Ein Beispiel: Gott als allwissend zu bezeichnen ist bereits Ausdruck logischen Defizites...

Darauf hinzuweisen stellt keine Abkanzelung dar...zumindest liegt bei mir keine Absicht einer Abkanzelung vor....

Das liegt aber nicht an deren mangelnder Intelligenz ...

Das weiß ich! Etwas nicht zu verstehen, muss nicht immer mit mangelnder Intelligenz, sondern kann auch mit anderer Auffassung, anderem Weltbild, anderem Logikverständnis etc. pp. zu tun haben...

Andere Meinungen sind durchaus "erlaubt".

Da ist jetzt aber jemand ganz schön agepisst....

Klar sind diese erlaubt, deswegen muss ich aber die anderen Meinungen nicht ständig akzeptieren oder stehen lassen, wenn ich diese für falsch erachte und darf diese auch kritisieren und / oder wiedersprechen...

und stattdessen meine Meinung und Ansicht kundtun...

Das ist der Grundgedanke eines Meinungsaustausches...

Mit dem "Fantho aus der alten Kiste" habe ich keine Lust zu diskutieren.

Dann lass es...

Es ist ja eh schon bezeichnend gewesen, dass Du auf dieses Niveau herabstiegen und persönlich geworden warst, anstatt auf meine Aussage eingegangen zu sein...

Woher diese Verhaltensweise nun herrührt?

Gruß Fantho

Kommentar von earnest ,

Achte bitte auf deinen Blutdruck.

Ich wünsche dir eine gute Nacht.

Antwort
von fricktorel, 5

Das "Böse" kommt tatsächlich vom "Gott dieser Welt" (Offb.12,9; 1.Joh.1,11).

Unser ewige Schöpfer (Jes.45,22) ist "Liebe" (1.Joh.4,8).

Antwort
von MxrinaFxshion33, 90

Das sagen die Muslime ganz sicher nicht. Wir denken, dass das böse eine Prüfung von Allah ist, um zu gucken, ob wir unserem Glauben trotzdem standhalten können. Ich mein', bei einem Test ist der Lehrer auch leise.

Kommentar von Halbkornbrot ,

Ist es nicht vollkommen Sinnlos das ein Allmächtiger und allwissender Gott, jemanden prüft ich meine er muss das Ergebnis ja schon vorher kennen?

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Also sollte er uns ohne dass wir etwas getan haben bestrafen oder wie?

Kommentar von Halbkornbrot ,

Nein, er muss ja niemanden bestrafen, den schlussendlich hätte er uns so erschaffen könne (wenn man den glaubt der Mensch sei von einem Gott erschaffen worden ist) das wir nichts böses tun könnten. Also ist schlussendlich Gott/Allah schuld

Kommentar von Muslimhelper ,

Halbkornbrot.. Der Lehrer kann seinen Schüler auch nicht einfach die klassenArbeit wegnehmen wenn dieser Schüler immer nur 6en schreibt. Es geht nicht darum das Allah es sowieso schon weiß sondern das er uns die Möglichkeit gibt uns positiv zu verändern. Guck dir mal zum die Leute in Syrien zum Beispiel an.. Sie beten während Bomben paar Meter neben ihnen explodieren (das ist nichtmal übertrieben .. Sie beten einfach weiter.) weil sie näher zu Allah sind, wegen der Prüfungen. Während die Muslime hier in Überschuss leben, nicht zur moschee gehen und die Jungs und Mädchen die sich nicht bedecken etc.. Also Allah prüft die, die er liebt, damit sie näher zu Allah kommen und mehr Lohn bekommen um in sha Allah mit Allahs Erlaubnis ins Paradies eintreten dürfen..

Kommentar von Halbkornbrot ,

Ein Lehrer muss seine Schüler prüfen, denn egal wie gut er sie kennt, es besteht immer die Möglichkeit das er sich Irren könnte. Bei einem Gott besteht diese Möglichkeit nicht deshalb ist es vollkommen unnötig das er Leute leiden lässt nur um sie zu prüfen.

Allah braucht also kein Kind hungern zulassen oder in einem Kriegsgebiet aufwachsen zu lassen, er weiss von vornerein ob dieses Kind schlussendlich gut ist oder nicht, wenn er es doch tut tu er das nur um das Kind unnötig leiden zu lassen.

Allah mit einem Lehrer zu vergleichen solltest du lieber lassen, damit streitest du seine Allmacht und seine Allwissenheit ab.  

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Genau so ist es.

Kommentar von Muslimhelper ,

Es ist keine Bestrafung sondern eher ein Segen

Kommentar von Ryuuk ,

Ein Segen ist im allgemeinen etwas gutes. In einem Kriegsgebiet aufzuwachsen, oder zu hungern hat nichts gutes.

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Genau so besteht bei den guten Menschen die Möglichkeit, dass Satan sie irreleitet. Es würde einfach keinen Sinn machen, wenn er Menschen ohne Sinn in die Hölle oder ins Paradies schickt, dafür muss im Leben erstmal was passiert sein! Und ich habe ihn nicht mit einem Lehrer verglichen, sondern die Situation. Es gibt jemand der einen besseren Rang hat als du und dieser jemand prüft dich.

Kommentar von Ryuuk ,

Um die Lehrer-Metapher beizubehalten. Warum erlaubt der Lehrer das ein gemeingefährlicher Krimineller durch sein Klassenzimmer randaliert und sich an den Tests der Schüler zuschaffen macht?

Wenn er uns ehrlich prüfen will, ist es wiedersinnig jemanden rumlaufen zu lassen, der die Ergebnisse verfälscht.

Es macht aus so keinen Sinn. Hölle macht keinen Sinn, weil Ewige Strafe niemandem etwas bringt. Er kann die Sünder auch einfach vernichten und der Unterschied ist gleich Null.

Himmel macht keinen Sinn, weil es eine ewige Existenz ohne Zweck und Ziel ist. Ein Muslim auf der Erde lebt um ins Paradies zu kommen, aber wofür lebt der Muslim dann im Paradies? Er geht ja nirgendwo mehr hin.

Kommentar von Deamonia ,

Das ist aber ziemlich pervers, wenn das Böse von Allah ist, ist er ja doch Schuld an allem Bösen in der Welt. Denn wenn das Böse von ihm stammt, entscheidet er auch über die Stärke des "böse seins", also ob jemand nur als Kind einer Spinne die Beine ausreißt, oder als Erwachsener kleine Kinder missbraucht. 

Da wären wir dann beim zweiten Problem: Wenn das wirklich "Tests" von Allah sind, das er z.B. einem Mann eine Pädophile Neigung "gibt", dann nimmt er gleichzeitig billigend in Kauf, ja provoziert sogar, das unschuldige Kinder sexuell missbraucht und oft sogar getötet werden. 

Wenn man das noch weiterdenkt, ist Allah somit für alles Leid auf der Welt verantwortlich, da alles Böse das Resultat irgendwelcher Tests von ihm sind, bei denen einer die "Chance sich zu ändern" nicht genutzt hat. 

Antwort
von Herohuhn, 66

Persönliche meinung:

Das "BÖSE!" wie auch das "Gute" ist von Gott erschaffen worden wenn leute das "Böse" auf den Teufel zurück führen wollen sollten sie sich gedanken über den Teufel machen und woher er eigentlich in den Religionen kommt.

Und ich bin der meinung das das "Am ... Tag erschuf Gott das Licht und die Dunkelheit" oder so eigentlich der beste beweis dafür sein sollte das er nicht nur für das gute steht :D

Kommentar von nobytree2 ,

Gott trennte Licht von Dunkelheit.

Antwort
von MonaLizani, 66

Hallo Dievierundich,

es gibt viele Stellen in der Bibel die dir zeigen warum das Leid nicht von Gott kommt. Wir Menschen sind es, die das Böse tun.Gott prüft uns höchstens, oder weil wir immer noch in Sünde leben müssen wir Drangsale durchstehen. (das bestrifft nur gläubige Christen)

Alle sind abgewichen, sie sind allesamt verderbt; da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer. Psalm 53.3

Geliebter, ahme nicht das Böse nach, sondern das Gute. Wer Gutes tut, ist aus Gott; wer Böses tut, hat Gott nicht gesehen. 3. Johannes 1.11

Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tue, da ist auch nicht einer." Römer 3.12

Kommentar von matmatmat ,

Gott - wenn es ihn gibt - hat die Welt aber doch so erschaffen, oder? Dann hat er das Schlechte, das Böse, das Leid mit erschaffen...

Entweder ist Gott nicht allwissend und hat einen Fehler gemacht mit dem Leid (er hat ja die ganze Welt erschaffen, oder?), dann ist es wohl kaum Gott.

Oder er ist zwar allwissend, aber nicht mächtig genug, eine gute Welt zu erschaffen, dann ist es wohl kaum Gott.

Und wenn er Allmächtig ist und Allwissend ist, aber nichts dran ändert wie es jetzt ist, dann ist er wohl kaum Gott, sondern eher ein perverser Sadist.

Kommentar von Kaninchenloves ,

Gott hat nicht das böse in die Welt getan. Das haben die Menschen - sie haben vom Baum der Erkenntnis gegessen.

@matmatmat, wieso behauptest du sowas wenn du gar nicht weist wie es in der Bibel steht \ wie es ist?

Kommentar von Halbkornbrot ,

Die Menschen haben laut Bibel von diesem Baum gegessen weil, Sie vom Teufel in Gestalt einer Schlange verführt worden sind, dieser Teufel wurde wiederum von Gott erschaffen worden ist, hätte Gott diesen nicht erschaffen oder Ihn ganz einfach nicht in den Garten Eden gelassen, dann hätte niemand vom Baum gegessen.

Da Gott allmächtig ist hätte er den Teufel jederzeit vernichten oder zum gutenbekehren könne, das hat er nicht getan obwohl er aufgrund seiner Allmacht wissen musste was dieser anrichten würde. Daraus folgt logischerweise nichts anderes als das Gott dafür verantwortlich ist das die Menschen von diesem Baum gegessen haben, den er wusste was passieren würde und hätte es falls er dies gewollt hätte jederzeit ohne aufwand verhindern können

Kommentar von matmatmat ,

Gott hat genau diesen Baum (lustiger Übersetzungsfehler an der Stelle übrigends), genau diesen Teufel, die Schlange, so wie sie ist und den Menschen erschaffen und ist allwissend... Der wußte also was passieren wird und hat es genau so eingerichtet...

Kommentar von Netie ,

Und als er vorüberging, sah er einen Menschen, blind von Geburt. 2 Und seine Jünger fragten ihn und sagten: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren wurde? 3 Jesus antwortete: Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern, sondern damit die Werke Gottes an ihm offenbart würden. 4 Ich muss die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, so lange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Johannes 9

Kommentar zum Neuen Testament:

Für die Jünger ist es offensichtlich, dass für sie die Blindheit direkt mit Sünde in der Familie verbunden war. Wir wissen, dass das nicht notwendigerweise der Fall sein muss. Obwohl alle Krankheit, alles Leiden und der Tod letztlich als Folge der Sünde in die Welt kamen, trifft es nicht zu, dass in jedem einzelnen Fall ein Mensch wegen begangener Sünden leidet. Jesus meinte nicht, dass der Mann ohne Sünde gewesen war oder sich seine Eltern als sündlos erwiesen hatten. Er meinte, dass die Blindheit keine direkte Folge der Sünde in ihrem Leben war. Gott hatte es zugelassen, dass dieser Mensch blind geboren wurde, damit er ein Werkzeug werden konnte, um die mächtigen Werke Gottes sichtbar werden zu lasssen. Schon ehe dieser Mann geboren wurde, wusste der Herr Jesus, dass er diesen blinden Augen das Augenlicht wiederschenken würde.

Kommentar von OlliBjoern ,

Wenn man diese Verse nebeneinander setzt, kommt man zu folgendem Widerspruch:

1) es gibt niemanden, der Gutes tut
2) es gibt jemanden, der Gutes tut ("der aus Gott ist")
3) es gibt niemanden, der Gutes tut

Muss einem auffallen, dass das nicht zusammenpassen kann.

Wichtig ist, dass man auch solche absolut klingenden Formulierungen wie "alle" oder "keiner" mit Vorsicht genießen muss in diesen Kontexten (alle Zitate sind aus einem Kontext herausgerissen). Die Stelle in den Psalmen wird bestimmte Menschen meinen, die Römerstelle wird ebenso bestimmte (andere) Menschen meinen.

Wir lesen diese Stelle als absolute, "mathematische" Aussagen, als die sie aber vermutlich nicht gemeint waren. Sie stehen in ihren jeweiligen Zusammenhängen (und widersprechen sich insofern nicht notwendigerweise).

Kommentar von MonaLizani ,

Hallo Olli, ist schon lustig, das du aus drei Aussagen einen mathematischen Vergleich ziehst. Lese die Bibel und du wirst verstehen, das kein Mensch gut ist in den Augen Gottes, außer den Menschen, die in Jesus Christus seinem Sohn sind und diese wahrheit erkannt haben.

Gott sieht in den Menschen die sich zu seinem Sohn bekannt haben nur seinen Sohn. Aber der Welt ist das Wort eine Torheit. Auch du wirst die Wahrheit aus Gottes Wort erkennen, ich hoffe für dich nicht erst dann, wenn es zu spät ist für dich sich zu IHM zu bekennen und zu erkennen, das wir Menschen aus uns selbst nichts Gutes hervorbrigen können. Da du Mensch nicht die Weitsicht hast, zu erkennen was aus deinen Taten hervorkommt. Der Mensch handelt nur aus seinem Ich (Ego) heraus und  denkt, dass er gutes tut. Wenn du das erkannt hast, werden dir die Worte keine Torheit mehr sein.

Kommentar von OlliBjoern ,

Ist schon lustig, dass ich ja geschrieben hatte, dass sich die Stellen nicht notwendigerweise widersprechen, wenn man sie in den Zusammenhängen sieht (steht oben, lies nach). Ich weiß, dass ich ein Mensch bin. Du bist auch ein Mensch, das solltest du auch nicht vergessen.

Als Menschen sind wir fehlbare Wesen, und wir sollten uns nicht unnötig streiten. Schalom und gute Nacht. :)

Kommentar von MonaLizani ,

Hi Olli, ich streite nicht, es handelte sich um eine Feststellung, und ja wir sind alle schwache Menschen und wenn wir nicht in unserem Herrn Jesus sind, auch noch sündig und Tod in der Sünde und den Vergehungen. Alles was die Schrift in Frage stellt ist nicht gut, denn das Wort ist der Wille Gottes. Lieber sollen wir schweigen, als unklare Aussagen zu treffen, die andere Menschen nur verwirren. Dir einen seegenreichen Tag im Herrn, Mona

Antwort
von Jan305, 93

Nagut das ist halt so in deren Köpfe eingebrannt....

Antwort
von joergbauer, 16

Was sollen sie sonst sagen? Das Gegenteil stünde ja dem Glauben an Gott im Wege, denn wenn Gott tatsächlich böse wäre und am Leid interessiert oder diesbezüglich gleichgültig, warum sollte man diesen Gott dann noch anbeten, verehren und ernst nehmen? Wäre Gott so, dann hätten wir Menschen keine ruhige Minute mehr und wären ein Spielball des Bösen und der Willkür eines allmächtigen Tyrannen ausgesetzt. Ja, es ist unlogisch!

Es geht vielen Menschen im Vergleich sehr gut und sie haben keinen Grund zu jammern oder Gott anzuklagen. Komischerweise sind aber Menschen, die tatsächlich leiden und schwere Umstände zu verkraften haben in ihrem Leben, viel eher bereit an einen liebenden und vergebenden Gott zu glauben, als diejenigen, die nur auf dem Sofa vor dem Fernseher mit einem Bier sitzen, und sich über die ungerechte Welt beschweren und die naiven Christen belächeln. Ich weiß, daß es (auch hier) Leute gibt, die genau das glauben, daß Gott ein Tyrann ist, und sich vielleicht darüber feuen, wenn ich das hier so ausdrücke, aber sie irren sich.

Das Leid in der Welt ist hausgemacht und was man sät, das wird man eben auch ernten. Gott hat den Menschen nicht in Sünde gestürzt - das war unsereins ganz alleine. Es gibt zudem auch böse Mächte und Geister in dieser Welt und einen Teufel. Wer Gott kritisiert (an den man ja gar nicht glaubt) der sollte dann auch der Bibel glauben, die sowohl eine Lösung aus dem Dilemma aufzeigt, als auch die geistliche Realität dieser Welt aufzeigt. Gott hat uns in der Bibel seinen Willen offenbart - nicht im Koran! Wer Ohren zum hören hat, der höre...

Kommentar von earnest ,

"Es gibt zudem auch böse Mächte und Geister in dieser Welt und einen Teufel."

Na, wenn DU es sagst ...

P.S.: Warum sollte derjenige, der nicht an Gott glaubt, denn nun der Bibel glauben?

Dass die Bibel "DIE geistliche Realität dieser Welt aufzeigt" (meine Hervorhebung, earnest), ist reine Behauptung und in dieser Pauschalität Hochmut pur.

Wer Augen zum Lesen hat, der lese - sowohl die von Menschen verfasste Bibel wie den von Menschen verfassten Koran. Dann kann sich der Leser selbst ein Bild davon machen, ob er diese Bücher für Gottes Wort hält oder nicht.

Kommentar von joergbauer ,

Warum kritisieren Ungläubige einen Gott an den sie nicht glauben? Ist das logisch? Dann können sie ja auch die Bibel lesen - aiuch wenn es nur darum geht mitreden zu können. Dort wird auch die Frage nach dem Teufel, dem Leid und der Sünde beantwortet. Wer die Bibel liest, der wird ein anderes Menschenbild erkennen, als es ein Humanismus oder subjektive Wunschvorstellungen aufzeigen. Daß dies vielen nicht gefällt glaube ich gern. Ja, sollen sie lesen und verstehen - es gibt auch Menschen die haben die Bibel gelesen um sie zu widerlegen und haben zum Glauben gefunden. Lies also nicht zu oft, es könnte dich ja verändern...Von einer geistlichen Realität kann ein Ungläubiger (ohne Gottes Geist) natürlich nichts wissen. Und wenn einer das behauptet (als Christ) wird er von solchen eben als hochmütig abqualifiziert. Wie einfach und wie (ebenfalls) hochmütig!

Kommentar von earnest ,

Falls du mich meinst: Ich kritisiere in meinem Kommentar nicht Gott, sondern deine leider inzwischen übliche Methode, den Usern bloße Behauptungen als Tatsachen zu verkaufen.

Der Hochmut liegt ausschließlich bei dir. 

Man könnte deine Methode auch eine besonders hartnäckige Form des Missionierens nennen.

Dafür ist aber GF, anders als dein Blog, nicht das richtige Forum.

Kommentar von joergbauer ,

Fragen zum Glauben, zur Bibel und zu Gott und Religionen bedingen nun einmal, daß man als Christ über seinen Glauben und deren Inhalte spricht. Wie das jeder macht, ist nicht deine Sache und unterliegt auch nicht deinen (ebenfalls üblichen) Bewertungskriterien. Du gehst eben von deinen Grundlagen aus (die Bibel sei reines Menschenwerk) und ich eben von meiner Grundlage (die Bibel als Gottes inspiriertes Wort). Das wir da nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommnen, liegt auf der Hand.

Kommentar von earnest ,

Es geht einzig und allein um die unlautere Art und Weise, wie du deine Ansichten verkündest, joerg. 

Es geht nicht um deinen Glauben als solchen.

Es gibt nun in der Tat in dieser Gesellschaft - und auch auf dieser Plattform - übliche Spielregeln. Danach wird, sofern sich jemand als seriös betrachtet oder als seriös angesehen werden will, zwischen Behauptungen und Tatsachen unterschieden. 

So ist das auch bei seriösen Zeitungen: Die Meinungen stehen, als solche gekennzeichnet, meist auf Seite 3 oder 4, deutlich getrennt von den berichteten Tatsachen.

All das weißt du ganz genau. Wenn du trotzdem hier immer und immer wieder Behauptungen als Tatsachen verkaufst, dann ist das ein bewusster Akt, ein bewusster Verstoß gegen alle Spielregeln der Seriosität.

Wer so etwas tut, der manipuliert. Du manipulierst hier, du tust das in vollem Bewusstsein und mit voller Absicht. Darin liegt meiner Ansicht nach ein Missbrauch dieser Plattform.

Viele der User hier sind jung und sehr beeinflussbar. Eine solche Handlungsweise auf einer solchen Plattform halte ich für völlig unangemessen.

Auch völlig unangemessen für einen guten Christen, für den du dich ja sicherlich hältst.

Jesus sagte sinngemäß: "Deine Rede sei Ja Ja und Nein Nein." Damit hat er sicher nicht gemeint, dass nicht zwischen Behauptungen und Tatsachen unterschieden werden solle ...

Du solltest dir vielleicht ein Beispiel an Jesus nehmen.

Kommentar von joergbauer ,

Du behauptest doch auch gebetsmühlenartig, immer wieder, daß die Bibel nur Menschenwerk ist, obwohl es Millionen von Christen gibt, die das ganz anders sehen. Ist das nicht auch unseriös? Du wirfst mir vor, was du selbst machst. Es ist ebenso nur eine Behauptung von dir, daß die Bibel nicht Gottes Wort ist!  Ich pfeife im übrigen aber auch auf "politische Korrektheit" und sage was ich denke und denke was ich sage wenn es aus meiner Sicht biblisch  passt.

Komisch daß derartige Vorwürfe nur stets  von dir kommen. Wenn du schon Gottes Sohn erwähnst: Jesus und auch die Jünger haben ebenso Behauptungen aufgestellt, die man nicht für Tatsachen hielt. Warum kritisierst du nicht auch Jesus und die Jünger? Achso, die sind dir ja nicht realistisch genug!

Höre bitte auf über Jesus zu reden, wenn du nicht an ihn glaubst. Das verbittet der Anstand (der dir ja so wichtig ist), daß du mir hier einen moralischen Vortrag hälst über mein Verhalten, wenn du weder mich, noch meinen Glauben akzeptierst (nur darum gehts und nicht um Etikette), noch an Gottes Wort und Jesus glaubst. Was bildest du dir nur ein? Und dann redest du von Hochmut bei mir? Was ich hier deiner Ansicht nach mache oder nicht, ist nicht deine Sache. Ich verkünde das Evangelium (was keinem schadet) und antworte auf Fragen zum Thema - wenn ich sie hier finde.

Du hast zu beidem offensichtlich nichts zu sagen, sondern nur immer zu kritisieren. Ich bekomme hier viel Anerkennung und ermutigenden Zuspruch (auch von den jungen Leuten um die du dich angeblich sorgst). Deine Anschuldigungen laufen ins Leere, weil sie nicht zutreffend sind und nur in deinem Kopf stecken. Die Leute von GF merken, daß ich hier gute Beiträge schreibe und die auch angenommen werden. Stört dich das? Nicht jeder muss so denken wie du! Mein Herz ist auf dem rechten Fleck, auch wenn ich vielleicht manchmal anecken sollte. Na und?

Wenn ich lese, was hier desöfteren für Schwachsinn geschrieben wird, wundere ich mich, daß du da nicht auch protestierst. Mir geht es um Inhalte, nicht um Benimmregeln. Ich muss mich nicht dafür entschuldigen geistlich engagiert zu sein. Da sind wir wohl sehr unterschiedlich. Aber ich habe mir auch gar nichts zuschulden kommen lassen in meiner Art. Viele sehen mich hier nachweislich ganz anders wie du. Hast du Angst, die Leute hier die offen sind, könnten vielleicht zu Gott finden? Wäre das so schlimm? Wohl nur für dich, weil du das alles für ein Märchen hälst!? Das ist aus meiner Sicht dann unangemessen - vor allem aus Sicht derer, die tatsächlich echte Fragen haben zu Gott, Bibel und Glaube.

Kommentar von earnest ,

Du weichst mal wieder auf der ganzen Linie aus.

Die Beweislast für die Auffassung, dass ein von (ca. 40 verschiedenen) Menschen geschriebenes Buch Gottes Wort sei, liegt bei denen die behaupten, es sei so - nicht umgekehrt.

Auch die Gottessohnschaft Jesu ist wieder nur reine Behauptung. Da sieht es mit der Beweislast wieder genauso aus.

Warum sollte ich als Mensch aufhören, über Jesus, Menschensohn, zu reden?

Warum sollte ich als historisch interessierter Mensch darauf verzichten?

Hast du als jemand, der Jesus für den Christus hält, eine Alleinbeschäftigungsberechtigung gepachtet?

Du lenkst ab. Auch, indem du dich auf deine "GF-Gemeinde" berufst.

Niemand möchte dir hier deinen Glauben abspenstig machen.

Es ist doch ganz einfach, joerg. Stelle bei deinen Aussagen klar, dass es sich um deine AUFFASSUNG, deine MEINUNG, deinen GLAUBEN handelt und präsentiere Selbige nicht im Tatsachengewand. Das ist alles.

Ich wünsche dir eine gute Nacht.

Kommentar von joergbauer ,

Guten Morgen! Du betrachtest Jesus und Bibel nur historisch - ich nicht! Von daher werden wir uns auch nicht einig. Ich widerspreche dir und du mir. Meine Grundlage ist der Glaube, der dir völlig abgeht - mir nicht! Ich habe keine Last mit meinem Glauben - auch keine Beweislast! Das ist nicht mein Problem, sondern nur das von dir. Das darfst du gerne behalten. Du weichst meinen Argumenten doch auch nur aus, also lassen wir es besser. Du willst mich nicht verstehen, du kannst es nicht. Akzeptiert! Ansonsten hast du ja gelesen was ich geschrieben habe und auch wie ich es schrieb. Das ist so und das bleibt so - und ob es dir gefällt oder nicht, ist mir egal.

Kommentar von earnest ,

Gut.

Oder auch nicht.

Dann wirst du halt damit leben müssen, dass ich hin und wieder darauf hinweise, wenn du hier intellektuell unredlich vorgehst und den vorwiegend jugendlichen Usern bei GF DEINE Wahrheit als DIE Wahrheit verkaufst, indem du in vollem Bewusstsein deiner Methode Behauptungen zu Tatsachen machst.

Ich bin der Meinung, GF ist keine Plattform, auf der missioniert werden sollte. 

Du siehst das offenbar anders.

Kommentar von joergbauer ,

Earnest, es ist nicht meine Wahrheit, es ist das, was die Bibel als Wahrheit definiert und woran ich in Person von Jesus Christus von Herzen glaube. Und ja, das tue ich im vollem Bewusstsein, soweit mir das durch Gottes Geist klar geworden ist. Dies hier bei GF ist eine Plattform für Fragen - auch Fragen zu Gott und Bibel. Ich verkaufe gar nichts - der Glauben an das Evangelium kostet nichts - nur Glauben und Vertrauen. Dazu gezwungen oder genötigt wird hier keiner.

Ich beteilige mich bei der Beantwortung der Fragen zum Thema Glauben etc. (nachdem ich dazu von ca. vier Jahren von einer großen christlichen Organisation gebeten wurde). Daß bei der Beantwortung oder Richtigstellung mancher Fragen oder Behauptungen auch missionarische Impulse dabei sind, lässt sich nicht vermeiden. Warum sollte ich das auch vermeiden wollen?

Du siehst es ja auch schon als Missionierung, wenn ich die Bibel zitiere um Fragen zu beantworten oder Aussagen der Apostel und Jesus verwende um etwas zu erklären und zu beantworten. Du glaubst nicht, das ist dein Problem! Du musst keinen vor mir beschützen - ich bin ein netter Mensch und glaube an Gott. Davon stirbt man nicht! 

Kommentar von earnest ,

Dein letzter Absatz ist, soweit er mich betrifft, mal wieder Unterstellung.

Den netten Missionierer nehme ich dir ja gern ab - aber: Nette Menschen verzichten auf Unterstellungen. 

Und selbstverständlich wünsche ich dir ein langes, gesundes und glückliches Leben.

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