Warum rotiert der Mond nicht um die eigene Achse?

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8 Antworten

Der Mond besitzt eine sogenannte gebundene Rotation. Die Drehung um die eigene Achse entspricht exakt der Umlaufzeit. Dadurch wirkt das von der Erde aus so, dass er wie ohne Rotation wirkt. Wenn er nach 14 Tagen die Hälfte einer Runde um die Erde gedreht hat, muss er auch eine halbe Umdrehung um die eigene Achse gemacht haben, damit er jetzt aus dem All gesehen in die Gegenrichtung guckt, von der Erde aus aber wieder wie immer.

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Der Mond rotiert sehr wohl um die eigene Achse. Deshalb sehen wir auch immer diesselbe Seite von ihm.
Drehte er sich nicht um sich selbst, müssten wir verschiedene Seiten vom Mond sehen, da er sich um die Erde dreht.

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Naaaaa, da kennst den ollen Mond aber schlecht. :) Natürlich rotiert er, das tun so ziemlich alle Himmelskörper.

Beim Mond heißt das "gebundene Rotation" und ist sehr neckisch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gebundene_Rotation

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Kommentar von Bellefraise
07.11.2016, 20:58

verstehst du das? Die Gezeitenbewegung auf der Erde bremst die Mondrotation so, dass er uns immer gleich anguckt?

Wenn der Mond über die Wasserflächen streicht bidet sich ein Wasserhügel. Nun soll dieser Wasserhügel die Mondrotation so bremsen, dass er keine Relativrotation mehr macht?

Eine Rotationsänderung braucht ein Moment. Ein wasserberg würde, weil sich mehr Masse auftürmt, eine zusätzliche Gravitkraft bewirken. Aber ein Moment??

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Zur Zeit wird anderswo bei mir im Blog wieder mal eine höchst absurde Diskussion geführt. Es gibt da draußen tatsächlich Menschen, die der Meinung sind, der Mond würde sich nicht um seine Achse drehen. Das ist noch nicht so schlimm; viele Leute, die sich nicht sonderlich intensiv mit diesem Thema beschäftigt haben, denken das zuerst. Denn der Mond zeigt uns ja immer die gleiche Seite. Und wenn wir immer die gleiche Seite sehen, dann kann er sich ja auch nicht um seine Achse drehen, oder? Das klingt zuerst logisch – zumindest so lange, bis man sich überlegt, dass sich der Mond ja auch um die Erde herum bewegt. Und dann wird klar, dass er sich drehen muss, damit er uns immer die gleiche Seite zeigen kann. Ich hab das alles schon mal in meinem alten Artikel erklärt,

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Kommentar von TimCaspar
07.11.2016, 20:32

genau richtig:)

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Natürlich hat der Mond auch eine Eigenrotation, auch wenn er der Erde immer die selbe Seite zeigt (gebundene Rotation). Wenn sich der Mond aber einmal um die Erde bewegt hat, dann hat er sich auch automatisch einmal um sich selbst gedreht, also nach ca. 27,3 Tagen.

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Macht er doch !!!

Wenn er nicht rotieren würde, aber weiter um die Erde kreist, dann würden wir im Laufe eines Monats die gesamte Mondoberfläche sehen, da wir ja immer aus einer anderenb Richtung darauf schauen.

Aber da der Mond einmal pro Monat um se9ine Achse rotiert, genauso schnell, wie er um die Erde kreist, zeigt er immer mit der goleichen Sweite zu uns.

Warum?

Abbremsen durch die Gezeiten, also durch Ebbe und Flut. Auch die ERde hat sich früher schneller gedreht (d.h. der Tag = Die Zeit für eine Umdrehung, war kürzer). Da der Mond deutlich kleiner ist als die Erde wurde er schon so weit abgebremst, dass er immer mit der gleichen Seite zur Erde zeigt, und deshalb keine Gezeitenkräfte mehr spürt.

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Weil er von der Erde angezogen wird.

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Kommentar von botanicus
11.11.2016, 13:49

Oje ... wo ist die Logik?

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