Frage von benhundefreund, 148

Warum regen sich die Nachrichten so auf mit dem Terrorist weil der sich umgebracht hat?

Ist doch gut das der jetzt tot ist so kann der niemand anderen mehr umbringen

Antwort
von Stellwerk, 84

Weil er sich damit den Konsequenzen entzieht - nämlich einem ordentlichen Prozess und v.a. weil man dadurch die Möglichkeit verloren hat, etwas über sein Netzwerk und seine Verbündeten zu erfahren.

Kommentar von benhundefreund ,

Also geht es um die anderen Terroristen aber kann man das nicht wie in Gutanamo machen die Amerikaner schaffen es doch auch die Verdächtigen zum Reden zu bringen ?

Kommentar von Stellwerk ,

Die reden aber auch nur, solange sie nicht tot sind. Dein Argument hinkt also.

Davon abgesehen: wir leben zum Glück in einem Staat, indem nicht gefoltert werden darf.

Kommentar von benhundefreund ,

Aber in Gutanamo hätte der sich nicht umbringen können und in den USA darf man auch nicht folten deswegen machen die das ganz schlau in Gutanamo

Kommentar von Stellwerk ,

Lieber lebe ich in einem Land, in dem sich Menschen umbringen dürfen als in einem, das "schlaue" Methoden entwickelt, um Menschen zu foltern. Die USA sind die letzten, die man sich in solchen Fällen als Vorbild nehmen sollte - nicht zuletzt, weil sie an den Konflikt im Nahen / Mittleren Osten stets sauber mitanheizen.

Kommentar von benhundefreund ,

Aber das sind doch nur Terroristen die foltern doch auch bei sich in Syrien

Kommentar von Stellwerk ,

Nur , weil mein Nachbar Mist baut, muss ich nicht auch Mist bauen. Findest Du das sinnvoll, sich auf dieses NIveau runterzulassen? Es ist die größte Errungenschaft der Menschheit, das elende "Auge um Auge"- Prinzip hinter sich gelassen zu haben und einen Rechtsstaat ohne Gewalt zu errichten, vor dem grundsätzliche alle Menschen gleich viel wert sind.

Kommentar von Baoshan ,

Im prinzip richtig, aber ich glaube nicht, dass er "gesungen" hätte.

Er konnte ja seinen plan nicht umsetzten, konnte niemanden töten.

Was hätte ihn also erwartet? 5 oder 6 jahre in einer deutschen jva und die ausweisung. Später hätte er also ohne probleme mit neuen ausweispapieren erneut einreisen können und seinen plan verwirklichen

Ob resozialisierung bei diesen menschen möglich ist? Schwer bis gar nicht würde ich sagen.

Insofer hat er das einzig richtige gemacht in meinen augen

Antwort
von Jogi57L, 58

Also ich meine, dass...

1.).....WENN sich jemand selbst töten will, er dies auf irgendeine Weise früher oder später auch tun wird.

"Verdacht" hätte man schöpfen können, als die Psychologin den Eindruck gewann, dass er "zukunftsorientiert" sei, also daher keine "Gefahr" des Suizid bestünde.....

.. man darf dem Mann aber auch so viel Intelligenz zutrauen, dass er dieses "Bild" absichtlich von sich abgab, um so eher eine Chance auf Suizid zu haben.

2.)... es kommt öfter vor, dass sich in einer JVA jemand umbringt... aber da diese Sache irgendeine "Brisanz" hat.... und evtl. noch jemand noch auf die Idee kommen könnte, z.B.: dass:

"dies begünstigt wurde"...

oder gar

"beabsichtigt und eingeplant war".....( seitens der Justiz)

macht vielleicht etwas mehr "Tammtamm" darum.....

3.) man könnte natürlich meinen, dass ein "Selbstmordattentäter"... es auf Suizid anlegt, aber das ist ja so... idF.....nicht mehr zutreffend, wenn er dies nicht "für Allah" tun kann, um damit ein Zeichen zu setzen....und die westliche Gesellschaft zu verunsichern.... und "Angst und Schrecken" zu verbreiten.....

4.)... es wäre interessant zu wissen, WIE die Resonanz wäre... wenn es kein islamischer Terrorist gewesen wäre....

... sondern wenn da z.B.: stünde:

"Neonazi hat sich nach Festnahme in der JVA erhängt"

Antwort
von SturerEsel, 76

Der Zorn ist berechtigt. Wie kann ein potentieller Selbstmordattentäter als "nicht suizidgefährdet" eingestuft werden? Hier hat die Justiz schlicht und einfach versagt.

Natürlich ging es auch um die Hintermänner, die hier und im Ausland aktiv sind. Viele weitere Festnahmen wurden durch die Unfähigkeit der Justizbeamten und deren Chefs verhindert.

Festgenommen wurde der Verdächtige nicht von der Polizei oder einem SEK, sondern von Landsmännern, die ihn mit einem Stromkabel fesselten. Ein erbärmliches Schaustück unserer Exekutive!

Kommentar von Stellwerk ,

Selbstmordattentäter sind nicht gleichzusetzen mit suizidgefährdet. Suizidgefährdet sind Menschen, die sich aus Verzweiflung, Schmerzen, Depressionen etc. selbst umbringen wollen, um ihrem Leiden ein Ende zu nehmen. Selbstmordattentäter wollen mit ihrer Tat dem Umfeld größtmöglichen Schaden anrichten, indem sie möglichst viele andere mit in den Tod reißen - und v.a. um zum Märtyrer zu werden. Sich in einer Gefängniszelle zu erhängen, hat nichts mit dem heroischen Opfertod des Dschihad zu tun, im Gegenteil...

Kommentar von SturerEsel ,

Das sehe ich anders. Dieser Mann hat schon tausend Mal seinen eigenen Tod "durchgespielt" und mit seinem Leben abgeschlossen. Tatsache ist, dass der Verdächtige behandelt wurde wie ein Taschendieb und nicht wie ein potentieller Terrorist.

Kommentar von benhundefreund ,

Kann man nicht ein Gutanamo bauen wie die USA wo man die zum reden bringt bevor die sich umbringen dürfen ?

Kommentar von SturerEsel ,

Du hältst also Folter für das geeignete Mittel der Wahl, Geständnisse zu erpressen? Diese Diskussion gab es schon mal in Deutschland und ich bin froh in einem Land zu leben, wo Gefangene nicht gefoltert werden!

Kommentar von benhundefreund ,

Aber das sind doch nur Terroristen die foltern doch auch bei sich in Syrien

Kommentar von SturerEsel ,

Achso ... und weil andere Menschen dies tun, gibt uns das Recht, auch Menschen zu foltern?

Kommentar von schelm1 ,

Wie kann ein potentieller Selbstmordattentäter als "nicht suizidgefährdet" eingestuft werden?

Das kann man wirlich nur bestätigen! - Dümmer geht´s nimmer!

Viele weitere Festnahmen wurden durch die Unfähigkeit der Justizbeamten und deren Chefs verhindert.

Von so einem radikal verblendeten Täter, der den eigenen Tod der weiteren Inhaftierung vorzieht, hätte kein "Weicheiverhörer" deutscher Mentalität und den hier geltenden rechtlichen Möglichkeiten  auch nur einen einzigen Namen oder Hinweis erfahren!

Das sind keine "Schw.u.chtel-Hells-Angels", sondern knallharte und "IS"-gesteuerte allahtreue  relogiös verblendete muslimische Terroristen!

Man sollte ihn mit seinem mörderischen Wissen anonym begraben und die Fahndungsenergie auf noch freie Täter verwenden, die zuhauf unter den Flüchtlingen zu vermuten sind.

Antwort
von Dahika, 21

Stimmt, aber einen Toten kann man nicht mehr befragen, wo und wann noch Anschlagspläne laufen und wo seine Komplizen herumlaufen.

Von daher ist das schon ärgerlich!

Antwort
von Pummmeluf, 53

Weil er so als Zeuge für einen wichtigen Prozess fehlt.

Kommentar von benhundefreund ,

Kann man die anderen Terroristen nicht mit dem Geheimdienst umbringen ?

Kommentar von Dahika ,

wir leben in einem Rechtsstaat. Da kann man keinen einfach umbringen.  Hoffe ich.

Kommentar von chanfan ,

Glaubst du wirklich, das der irgendetwas brauchbares verraten hätte?

Antwort
von chanfan, 56

............ ich verstehe es auch nicht. Der Mann hat wohl das einzig vernünftige in seinem Leben gemacht und sich selbst entsorgt. :)

Antwort
von Lukomat99, 69

Aber er hat schon viele umbgebracht.
Deshalb haben sie sich aufgeregt.

Kommentar von benhundefreund ,

Das hat die Polizei doch verhindert das er viele umbringt ?

Kommentar von Lukomat99 ,

Ah das wusste ich nicht.
Normalerweise ist es so dass der Terrorist noch andere Menschen in den Tod reisst.

Antwort
von Urlewas, 7

Weil er Glied einer Kette ist, die dadurch zerreißt. Da leiden andere Glieder sehr, die nichts dafür können.

Auch ist nach unserem Weltbild jeder Mensch eigentlich ein wertvolles Geschöpf - und wer tot ist, hat keine Möglichkeit  mehr, umzukehren von seinen schlechten Wegen,  um es in Zukunft besser zu machen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community