avocado9 am 11.09.2009 um 23:23 Uhr
Wenn ich die Antworten zu homöopathischen Fragen lese, geben viele Leute, die nichts davon verstehen meist sehr aggressive Antworten. Was soll das? Wenn etwas nicht zu meinem Themengebiet gehört, muss ich nicht antworten. Die Existens von Gott hat auch noch keiner wissenschaftlich bewiesen, aber hier rennen sich die Leute nicht die Köpfe ein.

Liebe/r avocado9 ,
welchen Rat suchst Du mit Deiner Frage? Wenn Dich die Meinung der Community interessiert oder Du die Community-Mitglieder besser kennenlernen möchtest, ist das Forum unter http://www.gutefrage.net/forum der richtige Ort für Deine Frage.
Vielen Dank für Dein Verständnis!
Herzliche Grüße
Klaus vom gutefrage.net-Support

Ich denke, es ist im Sinne der Pharmaindustrie, dass die Menschen genauso denken und auf die Schulmedizin eingeschossen sind. Es wird genügend Propaganda (und "Werbung") gemacht, die auch zum großen Teil auf Angstmache beruht. Das Ganze ist ein in sich geschlossenes System.
Käme die Homöopathie zu einem besseren Ruf hier und anderswo, würde die Pharmaindustrie große Einbußen haben. Menschen würde sich nicht mehr impfen lassen, hätten keine Herz-Kreislauferkrankungen mehr usw.
So wachsen die meisten Menschen mit Angst um ihre Gesundheit auf und dem Gefühl, die Schulmedizin wird ihnen schon helfen, wenn sie krank werden. Dass die Schulmedizin aber oft gar nicht wirklich helfen kann und in vielerlei Weise Krankheiten nur unterdrückt und damit die Entwicklung chronischer Erkrankungen fördert, ist vielen nicht bewusst, bzw. die meisten Menschen möchten auch gar nicht darüber nachdenken. Sie müssten ihr Weltbild ändern, und das macht halt auch angst. Man bleibt lieber beim Vertrauten...
Ich habe erlebt, dass auch Menschen, die die Wirkung am eigenen Leib erfahren haben, nicht wirklich umdenken. Andere sind nach einer solchen Erfahrung, wie sie wirken kann, ohne dass man leber- und nierenbelastende Medikamente nehmen muss, so beeindruckt, dass sie nie wieder etwas anderes möchten. Die Erfahrung muss zumindest erstmal da sein, sonst sprengt die Vorstellung, dass pure Informationen durch den Trägerstoff Wasser Heilungsprozesse in Gang setzen kann, offenbar bei vielen den Horizont. ;)
Ein anderer Punkt ist, dass Homöopathie in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum durch den Gebrauch von Niedrigpotenzen und Komplexmitteln einen schlechten Ruf hat, weil diese eben oft nicht oder sehr langsam helfen und auch nicht tiefgreifend heilen. Auch das ist wieder im Sinne der Pharmaindustrie, und ich vermute, dass hier deshalb so sehr daran festgehalten wird. Dazu gibt es ja auch genügend passende Literatur für Hausfrauenhomöopathie...
Zudem gibt es erstaunlich viele Wald- und Wiesenhomöopathen, deren Wissen und Können in der H. recht begrenzt ist.
Vor 2 Monaten habe ich ein Kind, das seit 7 Jahren schweres Asthma hat, behandelt. Sie hing früher mindestens 3x die Woche am Sauerstoffgerät. Heute geht es ihr gut. Das ist kein Placebo-Effekt.

ich sag mal so: wer heilt, hat recht. wenn es wirkt, bin ich dafür^^

es braucht die Schulmedizin und die alternativen Heilmethoden gleichermassen. Warum muss man denn immer gleich eine Entweder-Oder-Entscheidung treffen? Es geht ja auch mit Sowohl-Als-Auch, oder?

Es ist sicherlich nicht aggressiv, die Aussage zu machen, dass Homöopathie nur einen Placebo-Effekt und nichts mehr zu bieten hat.
Das entspricht dem Kenntnisstand jener, die sich intensiv wissenschaftlich mit Homöopathie auseinandergesetzt haben.
Leider gibt es auch viele Menschen die Hoffnungen in solche Placebos setzen und leider auch viele, die Geld mit der Verabreichung verdienen. Von letzteren kommen dann nicht selten recht fanatische Äußerungen - vermutlich weil sie ihre Felle davon schwimmen sehen.
Man könnte meinen, Placebos schaden doch nichts, aber man sollte bedenken, dass man sich in der Zeit, in der man die Placebo-Behandlung verfolgt, nicht mit wirksamen Therapien beschäftigt. Das kann in manchen Fällen dazu führen, dass wegen fehlender Behandlung sich eine Krankheit verschlimmert. Dann war der Irrweg Placebo-Behandlung im Ergebnis schädlich.
holodeck am 26. September 2009 18:14 "nur einen Placebo-Effekt"
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Selbst wenn es "nur" ein Placebo Effekt ist ... wieder und wieder mein Reden: dann ist eben verdammt nochmal der Placebo Effekt genauestens mit wissenschaftlichen Methoden zu untersuchen, damit er von mir aus mit einem Kopfstand des Arztes gezielt herbeigeführt und im Krankheitsfalle eingesetzt werden kann. Nebenbeibemerkt gibt es sogar Studien, die aussagen, dass der Arzt sowie seine Sicherheit bezüglich der angewandten Heilmethode selbst das stärkste Placebo sind.
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"Nur ein Placeboeffekt" ist eine Wertung, die den wahren Kern der Sache, nämlich das komplexe Zusammenspiel von Psyche und Physis, verfehlt. So ist das, leider ;-))

Weil dabei die Wirstoffe dermaßen verdünnt werden, dass nur noch die erinnerung in den Atomen existiert...
Aber Glaube versetzt ja bekanntlich Berge...
franfine62 am 11. September 2009 23:28 sind schon viele tiere durch homöopathie geheilt worden.und die können sich nix einbilden
Lorelei79 am 11. September 2009 23:31 Naja, vlt überträgt sich der Glauben der Menschen ja auf die Tiere...
TadashiYamaoka am 11. September 2009 23:30 Ja, bei der Homöopathie geht es lediglich um die Selbsheilungskräfte des Körpers. Da die Wirktstoff Konzentration dermaßen gering ist, könntest du diese Mittel durch jedes andere Placebo ersetzen. Es passiert nur etwas, wenn man daran glaubt, dann nämlich der der entsprechende Placebo-Effekt ein, und nicht mehr.
Deshalb hat es auch keinen Sinn, jemanden zum nehmen von homöopathischen Mitteln zu überreden, denn wenn man schon mit dem Gedanken heran geht, dass das ja eh nicht wirkt, dann wird der Placebo-Effekt auch nicht eintreten.
wuschel55 am 11. September 2009 23:40 So schreiben nur Menschen, die wirklich absolut gesund sind!! Eure Gesundheit möchte ich Bitte gerne haben!!!
TadashiYamaoka am 11. September 2009 23:41 Ich betrachte das ganze bloß aus wissenschaftlicher Sicht.
homöopathie kann auch bei menschen wirken, die nicht daran glauben
franfine62 am 12. September 2009 14:19 DH

ich muß nicht aus einem Fenster springen um festzustellen, dass ich nicht fliegen kann

was der bauer nicht kennt,das frisst er auch nicht.....
tuppergirl am 11. September 2009 23:25 hi, hi, hi hab ich auch...

Homöopathische Mitteln müssen was nicht? Ihre wirkung nachweisen. Und wie werden die oft verkauft? Wie eine ultimative Alternative zu der "klassischen Medizin". Vielleicht reagieren deshalb allergisch drauf. Und zu deiner Bemerkung "Die Existens von Gott hat auch noch keiner wissenschaftlich bewiesen, aber hier rennen sich die Leute nicht die Köpfe ein." ich hoffe, dass es eine Ironie war ;)
holodeck am 26. September 2009 18:06 Avocado hat es vermutlich noch nicht geschafft, der GF Abteilung Religion einen Besuch abzustatten. s'werd scho ... ;-))

was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht!
Es gibt halt Themen die polarisieren... stör dich nicht daran, zieh dein Ding durch und gut.

weil viele leute mit sowas schindluder getrieben haben sprich "gebrantes Kind scheut Feuer"
pehlankell am 11. September 2009 23:34 Hallo.. Ich nehme an, dass die Leute die so regaieren zu wenig Ahnung von Homeopathie haben (so wie ich im Übrigen ehrlich gesagt auch). Alles was neu ist wirkt für viele Menschen bedrohlich, besonders dann wenn es stark alternativ zu bereits Bekanntem ,Vertrautem ist. Der Mensch sucht so denke ich , auc in der Medizin den optimalen Ratschlag sozusagen mit "tüv und Garantie". Optimal bedeutet im Sinne von Krankeheit für viele in erster Linie sofortige Schmerzerlösung... Die Anwendung der Homeopathie braucht meines Wissen mehr Zeit und soll durch Bekämpfung des Ursachenherds längerfristig und nicht nur momentan helfen/heilen.... Unsere Welt geht heutzutage schnell udn hat ein wenig vergessen beständig zu sein, viele wollen einfach Sicherheit in einm Alltag , in dem nichts sicher scheint...Und als Anlaufstelle dient ihnen dazu die Medizin und die symblischen Götter in Weiss...

Ich denke mal, weil sehr viele Menschen mittlerweile durch einige Betrügereien (sei es im Internet, bei Produkten, im Alltag) einfach sensibler geworden sind... und wenn es um ein Thema geht, das eh umstritten ist und von dem sogar viele Mediziner nicht viel halten, dann lassen sich die Menschen eben zu solchen Aussagen hinreißen... und die Theorie von dem Salzstreuer im Meer (homöophatische Dosen) gibt es ja nach wie vor. Und jeder meint eine Meinung dazu zu haben.
Homöopathie ist kompletter Unsinn. Und Gott gibt es auch nicht, was auf GF öfters zu hitzigen Debatten führt.
wuschel55 am 11. September 2009 23:36 Dein Nick besagt in dem Falle ja schon alles! Wenn du es noch nicht getestet hast, kannst du gar nicht mitreden! Ist genau das selbe, wie das: "Was der Bauer net kennt, das frisst er net!"
Bist wahrscheinlich Bumperlgsund!!!
heinmueck am 11. September 2009 23:42 @wuschel55: Es ist wirklich schwierig der Logik zu folgen: "Wenn du es noch nicht getestet hast, kannst du gar nicht mitreden!"
Soll das heißen, man muss zuerst alles am eigenen Leib ausprobieren, bevor man sich für ein Pro oder Contra entscheidet??
Ich denke, der Einsatz von abstrakten, logischem Denken hat schon manchem Menschen das Leben gerettet. Warum sollte man es nicht auch mal mit Vernunft probieren statt solange mit dem Kopf gegen die Wand zu laufen, bis man merkt, dass die Wand härter ist als das Hirn?

Lieber Klaus vom gutefrage.net-Support,
ich kann verstehen, dass Ihr meint, die Frage gehört nicht hierher.
Aber HIER findet es statt, dass ständig irgendwer auf Homöopathie-Fragen seinen Senf abgeben muss, der wenig hilfreich ist, sondern nur auf der Homöopathie herumhackt. Wenn man die Frage nicht beantworten kann, muss man keinen Kommentar abgeben, oder? Es nervt mich auch, aber ich lasse mich da auf keine Diskussionen mehr ein. Dennoch: es müsste nicht sein. Wer meint, es hilft nicht, darf das gern glauben, sollte aber einfach seinen Schnabel halten, wenn hier eine Frage nach bestimmten Mitteln etc. gestellt wird.
Ich finde es gut, dass das mal zur Sprache kam. Mich stört es nämlich auch.
genau! mich auch! finds doof...

naturwissenschaftliche auseinandersetzung mit homöopathie findet nicht statt, denn allein schon das wissen über die anzahl der moleküle in einem mol erweist, dass über d23 oder c12 keine substanz mehr in den homöopathischen zubereitungen ist. aber schon der begründer hahnemann vor mehr als 200 jahren wußte, dass auf keinen fall die substanz es ist, die da wirkt, und er konnte auch nicht erklären, was da denn wirkt. aber er konnte genau beschreiben, was man tun muß, um wirkungen festzustellen, und er spekulierte nur über erklärungen zu wirkung mit seiner berühmten formulierung, man müsse ausgehen von einer "geistartigen wirkung der artzeney".
wer vorurteilsfrei die arbeitshypothese der geistartigen wirkung zunächst annehmen kann und sich dann genau an hahnemanns anweisungen hält, der kann zum erlebnis der realen wirksamkeit der homöopathie kommen. aber dieser schritt ist für menschen mit dem normalen heutigen naturwissenschaftlichen weltbild ungeheuer schwer, und diese feststellung ist die antwort auf die frage, warum viele so allergisch reagieren.
im übrigen ist hier schon sehr viel diskussionsstoff zu finden, mit suchen, zb
http://www.gutefrage.net/frage/homoeopathie-placebo-oder-nicht
und auf vielen weiteren seiten.
Patron, seit jahrzehnten heilpraktiker, und auch erst lange nach dem abitur zur homöopathie gefunden...
Patron am 12. September 2009 09:26 ps
in einer antwort wird der vergleich mit der unmöglichkeit eines gottesbeweises gezogen. da ist wirklich ein problem, dass gedanklich parallelen hat. aber wir sind seit 2000 jahren das christliche abendland, und diese weltanschauung mit dem großen spirituellen nichtmateriellen hintergrund hat uns alle ja mehr geprägt als die wenige jahrhunderte alte naturwissenschaftliche weltanschauung. und leider sind naturwissenschaft und christentum zwar tolerant behandelt gegenseitig, aber noch lange nicht unter einem hut...
Patron am 12. September 2009 10:05 noch ein ps:
schulmedizin und homöopathie unter einem hut? versuche gibt es, sogar in deutschland, mehr noch in anderen ländern. und bei ganz normalen ärztevereinigungen und medizinischen redaktionen gibt es ernsthafte bemühungen, den ärztlichen kollegen die homöopathie nahezubringen, weit pragmatischer und vorurteilsfreier als es die verbissene diskussion hier bei gutefrage.net vermuten ließe...
in indien gibt es zentren und krankenhäuser mit einer schulmedizinichen, einer ayurvedischen und einer homöopathischen abteilung unter einem dach! paradiesische zustände...
Patron am 12. September 2009 13:37 und indien ist der einzige staat, der universitäten hat für das studium der homöopathischen medizin. ich hatte gelegenheit, mit solchen indischen ärzten zu diskutieren in jodpur, und es war eine freude, wie sie sich um die erhaltung der reinen lehre hahnemanns bemühen.
da indien viel an spiritueller tradition aufzuweisen hat, ist das wahrscheinlich die erklärung dafür, warum indien die homöpathie mit so offenen armen aufgenommen hat.
ich verstehs auch nicht. unzählige menschen haben heilung durch homöopathie erfahren. die können wohl heilung von placebowirkung unterscheiden, grade in schwereren fällen. und tiere und baabys reagieren nicht auf placebos. wir homöopathen/innen sehen so viele schöne erfolge. aber manchmal funktionierts auch weniger gut - wie beim arzt auch.
und noch etwas: die homöopathie muss man lieben, um sie auszuüben. reich wird keiner von uns damit. reich wird man als schulmediziner und in der pharmaindustrie...
Einfach ignorieren...nicht drüber aufregen...bringt doch eh nix! Jedem das Seine....

Selbstdarsteller, die sich hier austoben können. Nervtötend, aber existent. Wir auch immer gleich was interpretiert, was da nicht steht.
Wenn du von den Menschen hier spricht, kann ich nix dazu sagen. Solche Beiträge sind mir noch nicht aufgefallen. Aber privat muss ich sagen, daß ich und mein Umfeld sehr wohl der Homöopathie zusprechen. Für mich ist es immer die erste Wahl, weil sanftere methode. Nur wenns nicht hilft, geh ich auf 'normale' Medizin über. Hab aber mit Homöopathie schon sehr gute Erfahrungen gemacht!
Ich habe kein Problem mit Homöopathie.
Mich ärgert nur, wenn Leute, die sich lautstark über Praxisgebühr und Rezeptzuzahlung aufregen, für Heilpraktiker und Homöopathie ohne mit der Wimper zu zucken jede Menge Euronen ausgeben ...
wuschel55 am 11. September 2009 23:38 Nun, es gibt auch Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken, von beidem das Beste nutzen!! ;o))
collo am 11. September 2009 23:44 ich habe auch kein Problem mit Homöopathie, mir macht nur Sorgen, dass die, die daran glauben, am 27. auch wählen dürfen.

es ist nur interressant das tiere,die ja nun wirklich neutral in sachen kritik sind,auf diese produkte sehr gut ansprechen.auch bei säuglingen wirken diese produkte,also hut ab,ich glaube an resultate!
collo am 12. September 2009 00:09 die Tiere reagieren auf die vermehrte Zuwendung und nicht auf die Globoli, die nachweislich nichts bewirken
WildeFee am 12. September 2009 06:07 Nein, das stimmt nicht, denn das falsche Mittel hilft nicht, nur das richtig gewählte. Wenn es um die Zuwendung ginge, würde auch das falsche Mittel helfen.
franfine62 am 12. September 2009 09:21 DH
Es ist erstaunlich, dass der Kampf zwischen der Allopathie (Schulmedizin) und Homöopathie heute wie zu Hahnemanns Zeiten unverändert geführt wird. Ich denke, wer heilt, hat Recht. Und die Kritiker der Homöopathie "glauben" letztendlich auch nur etwas innerhalb ihres Denkmodells. Sie haben es nur nicht kapiert, dass Ihr Denkmodell nicht die Realität ist.
Inzwischen sind viele Schulmediziner glücklicherweise offen für neue Denkweisen. Bioresonanztherapie, Akupunktur, Homöopathie ect., alles Dinge, die inzwischen in vielen schulmedizinischen Praxen angeboten werden. Zur Homöopathie noch etwas: Es ist kein Placebo-Effekt, denn sämtliche homöopathische Mittel sind durch Erfahrungswerte und Arzneimittelprüfungen (nach festgelegten Vorschriften) in die Repertorien gekommen. Und wenn sich ein Homöopath das falsche Mittel einsetzt, funktioniert es auch nicht. Das WIssen darum lässt sich lernen - allerdings nicht im Schnellkurs.
Kleines Beispiel noch aus meinem direkten Familienkreis: Mein Vater litt seit 5 Jahren an Trigeminus Neuralgie. Das war so schlimm, das er nicht mehr leben wollte. Die Schulmedizin hat ihn durch alle denkbaren Verfahren und mit allen denkbaren "Segnungen" der Pharmaindistrie bearbeitet. Zum Schluß hörten wir dann von "Ärzten" solche Aussagen wie" Das soll ich mir alles durchlesen?", wenn mein Vater seine wohl sortierte Behandlungsakte mit den einzelnen Befunden mitbrachte. Geholfen hat alles nix, bis auf die Tatsache, das er wegen der Schmerzmedikamente mehr dämmerte als lebte. Die Ärzte wollten dann operativ den Nerv durchtrennen. Da habe ich ihn dann vorgeschlagen, doch mal zu einem Homöopathen zu gehen. Er hielt davon überhaupt nichts. "Spökenkiekerei" sagte er dazu. ABer angesichts der drohenden Facialisparese bei Nervdurchtrennung hat er dann doch der ALternativmedizin eine Chance gegeben.
Dann ist er zu meinem Homöopathie-Dozenten (ich bin in der HP-Ausbildung) gegangen, und der hat sich wie üblich 2 Stunden Zeit für die ANamnese genommen, den Aktenordner mit den Befunden gelesen, und dann das richtige Mittel gefunden. Das Mittel kostete 14 Euro, und nach 6 Wochen sind nun seine Schmerzen komplett verschwunden.
Placebo Effekt ja? Lächerlich! Die Erfolge der Homöopathie sind reproduzierbar. Man darf halt nur nicht die falschen Messmethoden verwenden.
Ulrich Schmitz
Vielen Dank fur die tolle, hilfreiche Antwort. Mögen sie viele lesen um vielleicht doch eine kleine Kurve im Denken zu bekommen.