Frage von MickyFinn, 172

Warum pumpt der deutsche Staat nicht jährlich einige Milliarden in den Rentenfond?

Ständig hört man von drohender Altersarmut... also warum Pumpt der Staat nicht jährlich einige Milliarden zusätzlich in die Rentenkassen? Deutschland ist doch so unglaublich reich... also was hindert unsere Regierung daran?

Antwort
von Knastduscher, 29

"Reich" ist immer relativ. Du vergisst, dass wir neben der Rentenkasse noch viele andere "offene Baustellen" haben. Denke nur mal an die kaputten Straßen, Brücken, veraltete Schulen, Schulen die, wie in Berlin z. B., im Wasser absaufen würden, wenn nicht rund um die Uhr die Pumpen laufen würden usw.

Ferner werden wir, nachdem nun Trump Eurpoa zu mehr Verteidigungsinvestitionen aufruft, mehr in die Verteidigung investieren müssen. Ich meine, wir müssten jedes Jahr 64 Mrd. investieren, nehmen aber "nur" 34 Mrd. dafür in die Hand.

Tatsache ist, dass die Steuereinnahmen aufgrund der guten Konjunktur momentan sprudeln. Weisst du, ob das in zwei oder drei Jahren noch so sein wird? Wer sagt dir nicht, dass durch den Brexit oder sonstiges eine Wirtschaftskrise mit Insolvenzen und mehr Arbeitslosen entsteht? Und dann?

Ach und außerdem haben wir ja noch das Konto langfristige Darlehen mit "nur" fast 2 Billiarden Euro Schulden, die auch mal abgebaut werden wollen, weil momentan die Zinsen günstig sind. Was passiert, wenn du jetzt nicht tilgst und die Zinsen in zwei oder drei Jahren wieder bei 4 oder 5 % stehen?

Das ist so, als wenn jemand selbständig ist und momentan statt 6.000 € nun 9.000 € jeden Monat netto verdient und die Familie sagt: "Hey Papa, es ist doch genug Geld da. Lass uns doch mal den Keller zum Sauna- und Fitnessbereich ausbauen, du hast doch genug Geld!"

Dann wäre zu bedenken, dass das Haus noch nicht abbezahlt ist, das Haus aber auch älter wird und vielleicht hier und da auch mal saniert werden möchte. Hier ein neues Dach für 25.000 - 30.000 €, vlt. sogar eine neue Heizung für 25.000 €, ein neuer Außenanstrich mit Wärmedämmung 20. - 25.000 € usw. Mamas 18 Jahre alte Küche kommt auch in die Jahre und die Couchgarnitur im Wohnzimmer wird auch nicht von Tag zu Tag neuer.

Nebenbei kostet das/die Auto/s noch Versicherung, Steuern und Wartung und in den Urlaub fahren wollen wir ja auch noch. Natürlich könnte man das ja jetzt alles auf Kredit kaufen, da Papa ja mehr verdient. Dann kommt aber in zwei bis drei Jahren die Wirtschaftskrise und Papa verdient statt den 9.000 € nur noch 4.321,80 €.

Da dann keine Rücklagen vorhanden sind, stellt Papa der Familie dann die unangenehme Frage: "Auf was wollen wir, wollt ihr in Zukunft verzichten? - Auf das zweite Auto, den Sommerurlaub, den Fußballverein, die Klavierstunden, die Theaterbesuche, das regelmäßige Shoppen oder das Haus mit 270 qm Wohnfläche verkaufen und eines mit 130 qm kaufen oder mieten?"

Du kannst dir vorstellen, dass dann Stille im Raum wäre und die Gesichter lang. Genau so wäre das auch hier in Deutschland, wenn Schäuble fragen würde: "Auf was liebe Bürger/innen wollt ihr in Zukunft verzichten? Die innere Sicherheit, auf mehr Bildung und bessere Schulen, die Verteidigung unseres Landes, den Umweltschutz oder die Modernisierung der Infrastruktur?"

Du siehst, es ist leicht gesagt, einfach mal so "ein paar Milliarden in ...... zu pumpen"!


Kommentar von MickyFinn ,

Hehe.. dein Text gefällt mir ausgesprochen gut... ich gebe zu, meine Frage hatte eher einen provokanten Hintergrund und wollte gern ein Spiegel für die ,,wir-sind-sooo-reich-Gesellschaft" sein, die ausschließlich im hier und jetzt lebt. ;)

Kommentar von Knastduscher ,

Schön, dass dir meine Antwort gefällt. Aber um so besser passt meine Antwort dann auf deine Frage, wenn du den Spiegel vor diese "wir-sind-sooo-reich-Gesellschaft" halten wolltest.

Denn in meiner Antwort wird ja auch deutlich, dass wir auch entsprechende Verpflichtungen haben und daher diesen "Noch-Reichtum" auch ganz dringend benötigen.

Somit könnte man sagen, dass deine Frage und meine Antwort ungewollt ein Liebespaar geworden sind.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Rente, 22

Das wäre gar nicht notwendig, wenn wirklich ALLE entsprechen ihres Einkommens einzahlen würden.

Dann könnte der Beitragssatz sogar erheblich gesenkt werden.

In der Schweiz funktioniert das hervorragend.

Antwort
von TimmyEF, 115

Die Rentenversicherung hatte mal einen Milliardenüberschuss. Dann bediente sich der Staat. Dazu kam noch Herrn Blüm`s Ausspruch: "...die Renten sind sicher..."
Nächstes Jahr wird es Wahlgeschenke geben. Diese werden spätestens 2018 doppelt und 3 fach wieder reingeholt.

Kommentar von CamelWolf ,

In welcher Art bediente sich der Staat an der Rentenkasse ?

Kommentar von jerkfun ,

Vielfach! Fremdrentengesetz! Auszahlung an Menschen,die keine oder nur geringe Beiträge geleistet haben.Auszahlung der Rentenbeiträge an Gastarbeiter.Abschmelzung der Schwankungsreserven,die es ermöglicht hatten ,in Zeiten von wirtschaftlichen Abschwüngen ohne Beitragserhöhungen auszukommen.Überhöhung der Leistungen in den Neuen Bundesländern.Verabschiedung vom Status Quo,wo die hälftigen Sozialbeiträge jweils vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer zu leisten sind.Jahrhundertfehler und es macht Arbeitnehmer zu Menschen 2.Klasse.

Kommentar von Knastduscher ,

Der Staat bediente sich auch nach der Wiedervereinigung an der Rentenkasse. Ich glaube es waren damals 600 - 800 Mio. DM die Norbert Blüm da für den Ausbau des Telefon- und Kommunikationsnetzes locker machte. Man wollte es dann bei besserer Konjunktur wieder zurückzahlen. Wurde wohl "vergessen". So kleine Fehlbeträge übersieht man in einem Milliarden-Haushalt auch schon mal.

Darum beschloss die 'Schröder-Regierung' dann auch ziemlich zum Anfang der Regierungszeit das Verbot zur Zweckentfremdung der Rentenkasse.

Kommentar von AJuergen ,

Stimme dir voll zu .

Antwort
von Dxmklvw, 12

Der Staat pumpt jedes Jahr viele Milliarden über Steuermittel in die gesetzliche Rentenversicherung. Das Problem dabei ist, daß diveres andere Pumpen die vorhandenen Gelder noch schneller wieder wegpumpen, und daß jede Menge aus der Politik und der Wirtschaft stammende schwachsinnige Argumente die Schmiermittel sind, mit denen diese entgegen gerichtete Pumpen in betrieb gehalten werden.

Dinge wie Niedrigrenten und Altersarmut sind übel, aber dennoch ist so etwas gerecht. Denn jedes Volk hat immer nur die Regierung, die es auch verdient hat. Und wenn zukünftige Rentnergenerationen HartzIV-Empfängern gleichgestellt sind, dann ist auch das nur ein Ergebnis davon, welche Wahlentscheidung in den Zeiten davor getroffen wurde.

Antwort
von livechat, 4

Das System muss gerechter sein, mehr nicht. Seit der Zinspolitik der EZB mit Unterstützung der maßgeblichen Mitgliedsländer ist eine endlose und hilflose Debatte über Altersversorgung und künftige Renten entfacht worden. Es zeigt sich auch, dass die Politik nicht gewillt ist, bei den Ursachen eine Wende herbeizuführen. Die gesetzliche war seit ihrer Einführung stets als Grundversorgung entsprechend dem Arbeitslohn bzw. Der eingezahlten Beiträge gedacht, was auch von jedem so angenommen wurde. (…) 

Der Grundgedanke der Altersvorsorge wurde mit der Zeit mit Unterstützung der politischen Lobbyisten aufgeweicht, indem man für verschiedene Berufsgruppen eigenständige Unterstützungskassen und Versorgungswerke zuließ, was zur Folge hatte, dass von diesen Gruppen keine Beiträge mehr in die Solidargemeinschaft eingezahlt werden und der Staat erhebliche Zuwendungen an die Rentenversicherung als Ersatz leistet, natürlich aus Steuergeldern. (…) Es gäbe eine einfache und gerechte Möglichkeit, die Altersversorgung der Rentenbeitragszahler zu erhöhen und zwar durch Einführung des Produktivkapitals. Um was ginge es hier?
Jeder Arbeitnehmer verbringt in der Regel ein Arbeitsleben lang in irgendeinem Betrieb und trägt somit zum Erfolg eines jeden Unternehmen bei. Warum sollte hieraus nicht gesetzlich geregelt eine Anwartschaft für eine Beteiligung eingeführt werden? Entweder in Form einer angemessenen betrieblichen Altersversorgung oder einer Unternehmensbeteiligung, die von den Unternehmen steuerwirksam bilanziert wird und beim Ausscheiden aus dem Betrieb ausbezahlt wird.
Die Logik hierfür ist einfach, ohne Mensch keine Produktion und ohne Produktion kein Gewinn. Diese Beteiligung könnte gewinnabhängig sein, in einem Jahr höhere Rücklagen und in schlechteren Jahren geringere Aufwendungen, ein gesunder Kreislauf. Viele Vorstände kommen bereits in diesen Genuss, das Geld ist demnach vorhanden.
Wenn nun noch ein jeder von seinem Lohn einen angemessenen Betrag zurücklegt oder sich eine Immobilie als Altersversorgung zulegen kann, bräuchten wir keine politischen Debatten mehr über Altersarmut und Rentenversicherung zu führen, so einfach geht das. Auch die Neiddebatten hätten bald ein Ende und jeder wäre zufrieden.
Zu einem gerechten Generationenvertrag gehört übrigens auch, dass ohne Ausnahme alle in die Rentenkasse einbezahlen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen. also auch Beamte. Gleiches gilt für freie Berufe und Selbständige. (…)

Antwort
von jerkfun, 58

Dann müßte die Politik sich von den Vorstellungen verabschieden,die diese hat,die Gedanken und Empfindungen des Volkes annehmen und nicht als populistisch oder nazistisch abtun.Eegen Volk erst,inländerfreundlichkeit light oder hard,so wie in den umliegenden Ländern ,ist eigentlich selbstverständlich....aber in Deutschland eben nicht.Deshalb retten wir Banken,marode Systeme,verscherbeln unsere Schlüsselindustrien,schützen diese nicht vor Ausspähung und vor unseriösen Forderungen ,sondern befördern diese Forderungen noch politikseits.Ein unglaublicher Vorgang,wenn man bedenkt,wie die Politiker das Volk steuermäßig ausplündern und das seit 40 Jahren.Weihnachtsgeld war einmal steuerfrei! Rente auch und ohne Krankenkassenbeiträgen! Ja,das könnten und sollten wir tun,die eingegangenen Verpflichtungen,offene Grenzen,die extreme Staatsverschuldung wird es wohl verhindern.Auch eine andere Regierung findet nur leere Töpfe,steht vor unlösbaren Problemen und unauflösbaren Widersprüchen,ist gebunden an unumkehrbare Risiken,so das diese Forderung leider utopisch erscheint.Auch hinsichtlich der extremen Investitionsstaus bei Straßen und Bauten.Und es gibt noch immer Politiker die gleichzeitig hunderttausende Wohnungen bauen wollen,aber Straßen zurückbauen.Beste Grüße

Antwort
von klugshicer, 36

Unsere Regierung arbeitet seit über 20 Jahren an der Abschaffung unseres Rentensyststems - warum sollten sie dann noch zusätzlich Geld rein stecken?

Antwort
von voayager, 18

Geld pumpt der bürgerliche Staat maßgeblich dort rein, wo auch hohe Renditen winken. Die Adressaten sind z.B. die Konzerne. Der hiesige Staat ist nicht dazu da, die allgemeine Wohlfahrt für die breite Masse zu bedienen, ist er doch vielmehr der ideelle Gesamtkapitalist.

Antwort
von lesterb42, 73

Die laufende Rente wird bereits mit 80 Mrd. €/Jahr steuerfinanziert. Zum Vergleich der neue Flughafen in Berlin kostete bislang "nur" 5 Mrd. €.

Kommentar von MickyFinn ,

Dann sollte der Staat doch noch mehr finanzieren... denn das Geld sitzt doch so locker. Weitere 10 - 30 Milliarden sollten doch kein Problem sein. Was sollen wir mit all dem Reichtum sonst machen?

Kommentar von lesterb42 ,

Schulden tilgen, damit uns diese nicht auf die Füße fallen, wenn die Zinsen wieder steigen.

Kommentar von MickyFinn ,

Das wäre eine gute Idee... solange wir noch in Zeiten der Niedrigzinspolitik sind (und Überraschung... so konnten große Teile des Überschusses erst generiert werden). Aber mir ist nicht bekannt das D überproportional dieses oder letztes Jahr schulden tilgte (falls überhaupt).

Kommentar von lesterb42 ,

Stimmt, aber wenigstens die Neuverschuldung wird zurückgefahren. Ist ja auch schon etwas:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Reden/2016/2016-09-06-bundestag...

Antwort
von lifefree, 7

Das Rentensystem gehört reformiert, alle sollen in eine einzige Rentenversicherung zahlen, auch Freiberufler, Beamte und Selbständige.Den Rest sollte der Staat dazuschiessen. In Österreich und der Schweiz soll das funktionieren.Da aber sehr viele Politiker Beamte sind, ist das Ganze für diese Leute noch eine heilige Kuh.Aber es führt m.E. kein Weg daran vorbei, es wäre ehrlich und fair.

Antwort
von AJuergen, 16

Weil wir uns das einfach gefallen lassen , unter allen Regierungen wurde die Renten Kasse geplündert und für alles mögliche ausgegeben.

Die Regierung unter Schröder hat angefangen Massiv den Sozialstaat in einen Kapital Staat  um zu bauen . Sozial markt Wirtschaft steht nur noch auf dem Papier .    

Die Globalisierung hat es Beschleunigung , die Gewerkschaften hört mann gar nicht mehr , der VDK Sozialverband lässt es auch zu   .

Rentner Besteuern , mann glaubt es kaum das sich da keiner gegen Gestellt hat . 

Vor der Wahl  wieder einmal reden alle von den armen Rentner , Erhöhung der Renten paar Cent , nach der Wahl aber ist alles Vergessen . 

30 Cent mehr Rente , 20 davon gehen als Steuer zurück zum Staat 10 Cent mehr Zuzahlung bei Krankheit nur mal ganz Grob, Mehrwertsteuer kann mann ja auch noch erhöhen . 

Kann jeder selber rechnen was über bleibt .

Aber gleichzeitig geht es schon wieder um Aufrüstung, als wenn wir nicht schon viel zu viel Waffen in BRD haben . 

Dafür und Ausland Einsätze , mann verteidigt ja Mittlerweile sein Land ja nicht mehr zuhause in eigenen Land, sondern direkt im fernen Fremden Land Afghanistan , Syrien usw . 

Nicht zu vergessen die zockenden Banken .

Mann kann gar nicht alles aufzählen.

Wir haben ja 2017 die Wahl  ob alles so weitergeht oder nicht . 

Die Frage ist nur ob andere es nach der Wahl genauso machen . 

Antwort
von kevin1905, 23

also warum Pumpt der Staat nicht jährlich einige Milliarden zusätzlich in die Rentenkassen?

Weil Steuern eigentlich für andere Dinge vorgesehen sind. Ferner ist es nicht die Aufgabe der Allgemeinheit einem Rentner den gewünschten Lebensstandard im Alter zu verschaffen. Dafür kann und hat der Mensch selbst zu sorgen.

Kommentar von MickyFinn ,

,,Dafür kann und hat der Mensch selbst zu sorgen."

Der Staat bezuschusst die Kassen jährlich mit etwa 80 Milliarden €. Man ist von den Zuschüssen abhängig und es geht nur noch nach oben. Jedoch ist weiter von Altersarmut die Rede... dass der Staat über die Jahre mehr einzahlen wird ist eine logische folge... also warum nicht so viel, dass das Thema ,,Altersarmut" von den Tischen der Politik / Medien verschwindet?

Deutschland ist doch so unfassbar reich und das Geld sitzt halt sehr locker... also warum nicht weitere 20 - 30 Milliarden jährlich leisten? Alternativ könnte man auch das Renteneintrittsalter erhöhen.. mit der Begründung das die Bevölkerung ständig älter wird.. und gleichzeitig verschweigen, das nur wenige überhaupt bis 65 arbeiten.

;) 

Antwort
von rednblack, 61

Wir haben einen Generationen-Vertrag, der besagt, dass die aktiv arbeitenden Pflichtversicherten durch ihre Rentenbeiträge die Renten der aktuellen Ruheständler bezahlen.

Das klappt aber nur, wenn die aktiven Arbeiter fleissig (und verantwortungsbewusst) arbeiten und sich nicht den ganzen Tag mit mehr oder weniger guten Fragen befassen müssen.

Mal ganz abgesehen davon, sehe ich hier auch einige Pappnasen, die sich mit nur vernachlässigbaren Rechtschreibkenntnissen nicht wirklich für einen späteren Eintritt in diesen Vertrag  empfehlen.

Frag nicht, was der Staat für dich tun kann, sondern was du für den Staat tun kannst. (John F. Kennedy)

Kommentar von MickyFinn ,

Scheinbar versagt der Generationen-Vertrag... um die Lücke zu füllen bedarf es zwingend staatliche Finanzierung. 

Kommentar von rednblack ,

Unsinn. Versagen tun nur die potentiellen Arbeitnehmer, die lieber daheim sitzen und das System belasten als zu stärken.

Kommentar von MickyFinn ,

Der Staat hat es für Unternehmer (an der Stelle möchte ich ,,natürlich" keinen Lobbyismus vorwerfen^^) ganz leicht gemacht im Niedriglohnsektor Arbeitskräfte verfügbar zu machen.

Die Vollzeitstellen wurden über die Jahre massiv abgebaut und hierfür sind heute in größerer Anzahl wesentlich mehr Minijobber vertreten. Die Regierung hat recht... die Arbeitslosenquote ist sehr gering und das ist die Kernaussage die das Volk schlucken soll. Kaum wer hinterfragt das ,,warum"^^

Übrigens gibt es mehr Arbeitslose als offene Stellen am Markt verfügbar sind (Tendenz durch Zuwanderung steigend).

Auch deine Aussage ist nicht verkehrt.. es gibt leider zu viele Schmarotzer die vom System zehren.

Antwort
von UKfella, 43

Dem Staat juckt es nicht, wenn ehrliche Menschen ihr gesamtes Leben lang geackert haben. Die Renten werden lieber gekürzt und erst ausgezahlt wenn man alt ist wie ein Stein. Lieber Geld für andere Länder (wie Griechenland z.b.) verplempern oder für faule asoziale Säcke ausgeben die keine Lust haben zu arbeiten und anstelle dessen Hartz 4 kassieren.....

Antwort
von derhandkuss, 30

Warum pumpt der deutsche Staat nicht einige Milliarden in den Straßenbau? Täglich hören wir die vielen Staus auf den Straßen, der Verkehr nimmt zudem immer weiter zu. Der deutsche Staat ist doch so reich!

Und warum werden nicht weitere Milliarden in das marode Schulsystem und den Ausbau von Kindergärten gesteckt? Und warum werden nicht weitere Milliarden in den Umweltschutz gepumpt? Wir sind doch so reich ....

Antwort
von safecall, 91

weil wir menschen nichts wert sind , lieber in kriege investieren und sobald irgendwas rauskommt überrascht tun und sagen " es wurden fehler gemacht" so wie immer

läuft doch bestens bisher warum jetzt sozial werden?

zahl deine gez gebühr und ruhe!

so läuft das

Antwort
von Altenberger, 61

Im Gegenteil, der Staat nimmt noch Summen aus dem RF raus um andere Dinge zu finanzieren.

Antwort
von eulig, 45

tut er doch schon. nennt sich Bundeszuschuss.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/rente-bundeszuschuss-erstmals-ue...

Kommentar von jerkfun ,

Das kannste nennen wie du willst.Den Systemfehler korrigiert es nicht.Grundeinkommen garantieren.Anerkennen,das länger leben,statistisch gesehen,nicht davor schützt,zwar älter zu werden,aber nicht länger arbeitsfähig zu sein.Das heisst: In Priori ist der Betrag vom Staat zu zahlen der hierfür notwendig ist.Das nennt man Daseinsvorsorge.Mit dem Verschleudern der Resourcen hat man vorweggenommen,es einmal ändern zu können oder es sogar unmöglich gemacht.Die eingegangenen Verpflichtungen stehen in keinem Verhältnis zum Risiko und dem Anspruch des Volkes auf den erreichten Status.Der Rest ist Herz,Schmerz,Jesus und Maria.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community