Frage von Erstellerin, 254

Warum nennen sich Menschen eigentlich das Ebenbild Gottes?

Mir leuchtet das irgendwie nicht so ein. Wie kann jemand, der seine Umwelt so verschmutzt, das Ebenbild Gottes sein? Schreibt mit bitte eure Vermutung! danke;-)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von joergbauer, 40

Ich hole mal etwas aus, um zu versuchen dir das deutlicher zu machen (aus Sicht eines Christen), was damit gemeint ist: Richtige Kunstwerke sind teuer, selten und werden aufwendig verwahrt und beschützt. Wenn einem etwas besonders gut gelungen ist, sagt man mitunter auch, es ist ein ''Gedicht''. Paulus schrieb der Gemeinde in Ephesus, daß sie Gottes Werk sind. Das griechische Wort dafür lautet ''poiema'', was nun tatsächlich soviel bedeutet wie ''Gedicht'' oder ''Kunstwerk''. Nun könnte man sich fragen, was denn so besonders wertvoll und erwähnenswert am Menschen ist? In Psalm 144, 3-4 fragt David: ''HERR, was ist der Mensch, dass du dich seiner annimmst, und des Menschen Kind, dass du ihn so beachtest? Ist doch der Mensch gleich wie nichts; seine Zeit fährt dahin wie ein Schatten''. Und neutestamentlich stellt die Bibel unmissverständlich fest, daß alle Menschen abgewichen und verdorben sind (Römer 3,12). Kann man ein verdorbenes Kunstwerk sein? Oder ein Gedicht, das unnütz und verkehrt ist?

Das geht so nicht, auch wenn man heutzutage jahrhunderte alte Kunstwerke restaurieren, retuschieren, digitalisieren, fixieren und somit haltbar und unversehrt machen kann, um sie für die Nachwelt zu erhalten. Das ist hier überhaupt nicht gemeint. Für Gott untaugliche, sündige Menschen (Psalm 14,1) werden nicht recycelt und renoviert, sondern neu erschaffen. In 2. Korinther 5, 17-18 lesen wir: ''Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt''. Paulus betont, daß alles ausschließlich von und durch Gott gekommen ist, der sich durch Christus mit sich selbstversöhnt hat: Gottes Krönung der Schöpfung ist der erlöste Mensch!

Ein Werk (der Mensch) macht sich nicht selbst zum Kunstwerk, sondern jemand anderes (Gott) erklärt in seiner Kompetenz (Schöpfer) und gerechten Befugnis (Christus) ein Werk zu einem einmaligen, individuellen Kunstwerk und einem unvergleichlich schönen und reinen ''Gedicht''. Das alles beschreibt dann den erlösten Menschen, den neuen Menschen in  heiliger von Gott verliehenen Gerechtigkeit und Sündlosigkeit. In diesem neuen Zustand sollen wir nun tatkräftig ''wandeln'' (auf vorbereiteten Wegen) um uns selbst und anderen zu beweisen, daß sich bei uns etwas verändert hat - wir Kinder Gottes geworden sind. Vorbereitete Wege zu gehen ist kein Automatismus. Wir haben durch den Glauben jederzeit die Möglichkeit dazu, können (werden) aber auch eigene Wege gehen (müssen), hinfallen, aufstehen und wachsen. Das ist damit gemeint.

Glaubenswerke sind keine Werk-Gerechtigkeit, sondern eine Glaubens-Gerechtigkeit, die durch Werke bewiesen und bestätigt wird. In Jakobus 2,22 steht: ''Da siehst du, dass der Glaube zusammengewirkt hat mit seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden''. Das ist nun auch der Unterschied zwischen einem Kunstwerk, daß irgendwo in einem abgedunkelten Raum eines Museums eingerahmt an der kahlen Wand hängt, und einem lebendigen Kind Gottes, daß sein neues Leben in Dankbarkeit, Freiheit, Freude und Ernsthaftigkeit lebt um Gott zu ehren. Entsprechend lesen wir in Matthäus 5,16: ''So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen''.

Antwort
von Haldor, 26

Mit dem Göttlichen verbindet man das Gute, Edle, Moralische. Da der Mensch in der Lage ist, gut, edel und moralisch zu handeln, gleicht er dem Ebenbild Gottes. Goethe hat das in seinem Gedicht "Das Göttliche" auf den Punkt gebracht (letzte Strophe): "Der edle Mensch sei hilfreich und gut! Unermüdet schaff' er das Nützliche, Rechte, sei uns ein Vorbild jener geahneten Wesen!"

Antwort
von Philipp59, 28

Hallo Erstellerin,

Deine Frage ist natürlich berechtigt. Wenn man die Menschenwelt betrachtet, dann ist sie weit von diesem "Ebenbild" abgewichen. Bei der Erschaffung des Menschen war dies jedoch noch anders. Der Bibelbericht sagt: "Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie" (1. Mose 1:27). Die Formulierung "in seinem Bilde" bezieht sich natürlich nicht auf äußerliche Merkmale, sondern auf die Eigenschaften des Menschen. Vom Ursprung her war der Mensch an Körper und Geist vollkommen. Wäre er das geblieben, dann hätte es nie etwas Böses hier auf Erden gegeben.

Dass der Mensch "im Bilde Gottes" erschaffen wurde, schloss jedoch auch die Gabe des freien Willens ein. Somit hatte der Mensch also von Anfang an die Möglichkeit, sich auch gegen Gott zu entscheiden. Wie die Geschichte zeigt, tat der Mensch leider genau das. Er rebellierte gegen Gott und schlug einen Lauf der Unabhängigkeit ein. Die Folge war: Er und seine Nachkommen büßten die Vollkommenheit ein. Damit setzte sowohl ein körperlicher, als auch ein geistiger Verfall ein. Auch waren dadurch zum einen jedweder Krankheit Tür und Tor geöffnet und zum anderen setzte auch ein Sterbeprozess ein. Es trat schließlich genau das ein, wovor Gott den Menschen im Falle des Ungehorsams gewarnt hatte: "Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren" (1. Mose 3:19).

Die Auflehnung gegen Gott war die erste Sünde, der dann zahllose weitere folgten. Es war jedoch noch etwas geschehen, das die im Entstehen begriffene Menschheit in Schwierigkeiten brachte: Die Menschen rebellierten nicht nur gegen Gott, sondern sie unterstellten sich gleichzeitig auch der Herrschaft jemandes, der es nicht gut mit ihnen meinte, der Herrschaft des Widersachers Gottes, Satans des Teufels. Seinem bösen Einfluss haben wir es letztendlich zu verdanken, dass wir in dieser kaputten Welt leben müssen. Wie weitreichend sein Eingreifen in die Geschicke der Menschen ist, zeigt die Bibel mit den Worten: "Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist" (1. Johannes 5:19). Im Johannesevangelium nennt Jesus ihn den "Herrscher der Welt" (Johannes 14:30).

Satan der Teufel ist nicht, wie einige meinen, ein Fabelwesen, denn die Bibel beschreibt ihn als einen Engel, der von Gott abfiel, um selbst von Menschen angebetet zu werden. Dieses mächtige Geistwesen treibt zusammen mit seinen Mitstreitern (weiteren abgefallenen Engeln - die Bibel bezeichnet sie als Dämonen) ein böses Spiel. Aus diesem Grund dürfen wir uns über die chaotischen Zustände auf dieser Erde nicht wundern.

Allerdings gibt es einen Trost: Gott lässt nur vorübergehend zu, dass der Teufel einen solch großen Einfluss nehmen kann. In der ersten Prophezeiung der Bibel wird bereits sein Ende mit den Worten angekündigt: "Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen" (1. Mose 3:15). Ohne jetzt auf jede Einzelheit in dieser Prophezeiung eingehen zu wollen; mit "Er" ist der Messias gemeint, der eines Tages dem Teufel "den Kopf zermalmen", das heißt, ihn für immer vernichten wird. Dann wird es seinen üblen Einfluss nicht mehr geben und ein neues Zeitalter wird anbrechen.

Die Zustände, die dann unter der Menschheit herrschen werden, werden im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung wie folgt beschrieben: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese Worte wahr geworden sind, dann wird sich auch die millionenfach geäußerte Bitte des "Vater-unser" erfüllt haben: "Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde" (Matthäus 6:10). Dann wird es niemanden mehr geben, der die Umwelt verschmutzt oder sonst irgend etwas Schlechtes tut. Unter göttlichem Einfluss wird es dann auch gelingen, dass der Mensch schließlich wieder zum "Ebenbild Gottes" zurückkehrt, d.h. seine Vollkommenheit wiedererlangen wird. Jeder, der diese Zeit einmal erleben möchte, muss allerdings schon heute etwas tun: Gott kennenlernen und seinen Willen tun. Diejenigen, die sich für diesen Weg entschieden haben, empfinden ihn nicht als eine Bürde, sondern sehen darin den besten Lebensweg, der ihnen den wahren Sinn des Lebens und dauerhaftes Glück vermittelt.

LG Philipp

Kommentar von NewSummer ,

schöne ausführliche Antwort, die mögliche Folgefragen gleich mit beantwortet! DH

Antwort
von Kapodaster, 83

Vielleicht stellen sie sich einen Gott vor, der die Umwelt auch verschmutzt hat. Nämlich durch Erschaffung des Menschen...

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 37

Das ist einfach eine Formulierung aus der Bibel (1. Buch Mose 1:27, Übersetzung nach der Lutherbibel 1912):

Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.

Wenn man sich Darstellungen, wie etwa die "Erschaffung Adams" von Michelangelo ansieht, dann sieht man Gott dort in menschlicher Gestalt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Creaci%C3%B3n\_de\_Ad%C3%A1m.jpg

Dadurch wird deutlich, dass das Gebot "Du sollst dir kein Gottesbildnis machen" keineswegs immer eingehalten wurde.

Wenn sich jemand tatsächlich für das Ebenbild Gottes hält...dann ist das eben seine persönliche Überzeugung.

Kommentar von Franek ,

Wobei ich fest davon ausgehe, dass damit ein Gottesbildnis gemeint war, dass dazu dienen sollte, angebetet zu werden.

Was nicht sicher ist: Ob damit ein Bildnis Jahwes gemeint war, oder ob Gott hier verbietet, sich einen Götzen (aus Holz, Stein oder sonstwas) hinzustellen und diesen anzubeten in der Hoffnung auf Hilfe von diesem.

Kommentar von Enzylexikon ,

Wobei ich fest davon ausgehe, dass damit ein Gottesbildnis gemeint war, dass dazu dienen sollte, angebetet zu werden.

Ich stimme der Aussage zu, da sie im Kontext passt.

Als Moses mit den Zehn Geboten vom Berg Sinai kam, sah er, wie das Volk Israel um das goldene Kalb tanzte, dass sie als Götzenbild in der Zwischenzeit errichtet hatten.

Es scheint fast so, als habe Gott beim Gespräch mit Moses einen Blick den Berg hinab geworfen und diese Orgie gesehen, worauf er diese Regel diktierte. ;-)

Antwort
von Leowynn, 124

Ich würd zu gern verstehen, wie Menschen an die Bibel glauben können. Ich versteh den ganzen Religionshype nicht. Warum ist es für Menschen so wichtig, eine imaginäre Person im Kopf zu haben, die einen immer beobachtet und weiß was man tut. Eine Person, die außerdem noch eine minderjährige Jungfrau geschwängert haben soll und das wird von jedem als ein Wunder betrachtet? Viele bezeichnen das ja als Vergewaltigung. Ich versteh diese ganze Religionsgeschichte nicht. Vor allem, wie man einem Buch so viel Glauben schenken kann, obwohl man gar nicht beweisen kann, dass es wirklich passiert ist. Vielleicht fehlt mir einfach das Verständnis und der Glaube aber ich finde es viel aufregender und spannender, dass sich das Universum von alleine entwickelt hat. Dass jedes Molekül seine Aufgabe hat und seinen Zweck erfüllt. Wir sind da nur ein kleines Zahnrädchen in so einem großen Uhrwerk, das von alleine weitertickt selbst wenn wir zu Staub zerfallen sind. Da steckt kein alter Mann mit Zauberkräften dahinter, dass ist einfach ein System, das von selbst läuft. Und ich denke, dass niemand dieses System erschaffen hat. Es hat sich selbst gebildet. Es braucht niemanden um geformt zu werden. Es formt sich von allein. Eigenständig. Unabhängig.

Kommentar von Viktor1 ,
Da steckt kein alter Mann mit Zauberkraft 
dahinter.

Das glaubst ja auch nur du, daß andere dies glauben. Daß du dann nichts verstehst - kein Wunder


Kommentar von Leowynn ,

"Alter Mann mit Zauberkraft" ist eine überspitzte Beschreibung von mir :-)

Kommentar von Viktor1 ,

Sie ist aber Basis deiner Argumentation und soll erst mal verunglimpfen.

Ich versteh den ganzen Religionshype nicht

Eben, du verstehst garnichts, reißt aber dazu das Maul weit auf, mit solchem Schwachsinn.

noch eine minderjährige Jungfrau geschwängert
haben soll ..... Viele bezeichnen das ja als
Vergewaltigung.

Ziemlich dämliche Aussagen und du kommst dir auch noch besonders pfiffig dabei vor.
Klar bekommst du dann Beifall von "deines Gleichen".

Es formt sich von allein. Eigenständig. 
Unabhängig.

Genau, dies mußt du erst glauben da dies unserer Erfahrung und Erkenntnis widerspricht. Anderen, die  deinen Glauben nicht teilen, begegnest du mit "Unverständnis" (nun - besser als deine Beifallklatscher, welche diese in die Blödmann-Ecke stellen)

Übrigens :ich bin nicht "bibelgläubig". Mit "Bibelgläubigen" liege ich hier ständig im Klinch.

Kommentar von Leowynn ,

Ich gebs zu, ich bin wirklich schwachsinnig und gebe hier sinnlosen Mist von mir weil ich gelangweilt bin. Ich bin ignorant und kenn mich mit Religion nicht aus.

Kommentar von Leowynn ,

Außerdem bin ich geistig zurückgeblieben. Ich dachte, man geht mit uns Behinderten anders um...

Kommentar von Viktor1 ,
Ich gebs zu, ich bin wirklich schwachsinnig

Es wird nicht besser. Du bist doch derjenige, der meint Blödmänner (auch wenn du es anders formulierst) vor sich zu haben, sonst würdest du keine solche unsinnige Argumentation (bzw. Ausagen) bringen, es sei denn, du willst bei deines Gleichen punkten.
Ich meine damit nicht, daß du für dich annimmst, daß das Sein eben so ist wie es ist und sich genauso gestalten muß aus "inneren Gesetzen" heraus (ich versteh solche Einstellung) sondern daß du die andere Vorstellung, welche eher "logischer" ist als deine, diskreditierst und die Menschen noch dazu, auch mit dämlichem verächtlichem "Beiwerk".
Das geht in "zivilisierten" Disputen garnicht.

ich dachte, man geht mit uns Behinderten anders 
um...

Mit dir dann wohl nicht.

Kommentar von Haldor ,

Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil! Jawohl, manchmal sind tatsächlich Beschimpfungen angebracht. Ich habe selten so 'was Dämliches gelesen: Die ganze Natur und die Denk- und Schöpferkraft des Menschen haben sich aus sich selbst entwickelt. "Es hat sich selbst gebildet. Es braucht niemanden, um geformt zu werden. Es formt sich von allein. Eigenständig. Unabhängig." Nicht zu fassen, wie jemand so ein törichtes Zeug schreiben kann!

Kommentar von 1CarpeDiem1 ,

@Leowynn: Richtig! Man bedenke,das die schlimmsten Kriege im Namen der Kirche erfolgetne und auch bis heute noch bestehen-die sogenannten Glaubenskriege! es gehört verboten,in der Öffendlichkeit seinen Glauben kundzutun oder gar zu vermarkten!

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo 1CarpeDiem1,

ich kenne schlimmste Kriege, die im Namen von Nichtchristen erfolgten. - Ich kenne keinen Krieg, der heute im Namen der Kirche geführt wird. Ich wüsste nicht, wo jemand den Glauben der Kirche vermarktet (mal abgesehen von Andenkenbuden an Wallfahrtsorten). - Ich möchte weiterhin auf dem Prinzip der Religionsfreiheit als demokratisches Grundrecht bestehen.

Kommentar von Garfield0001 ,

Du kannst den Urknall doch auch nicht beweisen und sagen: so War es? und ob ich nun an Gott glaube oder meine, es wäre Zufall... was würde das im HIER und HEUTE ändern? nichts. Wenn man den Urknall tatsächlich wissenschaftlich beweisen würde, würde ich trotzdem an Gott glauben und das er alles erschaffen hat. Und wenn 'wir' beweisen könnten dass Gott alles geschaffen hat, dann würdest du daran trotzdem nicht glauben. Der Beweis würde also nichts bringen. du sagst dass man verbieten müsste dass man seine Religion offen verkünden dürfe. Dann sollte man aber auch aufhören in der schule den Urknall zu lehren und sich auf das beschränken, was wir mehr oder minder wissen: das JETZT. Es hätte jedoch den Vorteil, das auch 'Zeugen Jehowas' oder auch Muslime ihren Glauben öffentlich nicht mehr verkünden dürften ;-). Nachteil wäre aber auch das damit die Demokratie infrage gestellt werden müsste. Denn dann würden auch andere kommen und sagen was verboten werden müsste... übrigens: in damaliger Zeit war Maria keineswegs minderjährig. Im Gegenteil - in heutiger Zeit sind wohl mehr Minderjährige schwanger als damals. Und auch in Deutschland dürfen Frauen mit 16 heiraten! und ob sie dann mit Sex warten bis sie 18 sind?

Kommentar von Leowynn ,

Bevor das hier noch ausartet: ich bin geistig zurückgeblieben und geb gerne Schwachsinn von mir.

Kommentar von comhb3mpqy ,

falls es dich interessiert, warum ich an Gott glaube, dann kannst du dich mal bei meinen hilfreichsten Antworten umsehen. Dort stehen Gründe/Argumente, warum ich an Gott glaube.

Kommentar von RudolfFischer ,

Zu glauben, dass alles  "von selbst" funktioniert, ist weiter hergeholt als der Glaube an einen Schöpfergott.

Die Bibel mit dem überholten Gottesbild des Alten Testaments ist nicht der zentrale Anlass zu glauben. Gerade im Alltag zu erfahren, dass man nie allein ist, sondern sich immer auf die beglückende Gegenwart seines Schöpfers verlassen kann, ist Quelle des Glaubens und der Lebensfreude. So geht es jedenfalls mir. 

Antwort
von Meatwad, 69

Weil sie einfach nicht wahrhaben wollen, daß längst bekannt ist, was sie wirklich sind: Trockennasenaffen.

Antwort
von FragaAntworta, 78

Hat Gott doch auch gemacht.. er hat Menschen auf der Erde hinterlassen..! Also eine Art Verschmutzung der Umwelt.

Antwort
von RudolfFischer, 21

Als Geschöpfe Gottes sind wir mit ihm verbunden. Der Mensch ist darüber hinaus ein vernunftbegabtes Wesen, das abstrakt denken und urteilen kann, planen, moralisch bewerten und philosophieren.

In uns lebt ein Funke Gottes, der uns zu unsterblichen Geistwesen macht. Viele sehen das als Definition der "Seele", als deren Ausdruck gilt das "Bewusstsein". Das Ähnlichsein mit Gott ist die Hamonie mit seinem Grundprinzip, der Liebe.

In all diesen Eigenschaften sind wir mit Gott verwandt und verbunden und daher sein "Ebenbild".

Viele verzweifeln an dem "vernunftbegabten" Menschen und dem "lieben Gott", wenn sie sehen, wie es auf der Erde zugeht. Aber wie könnten wir unsere selbstlose Liebe üben, ohne dass es Probleme in der Welt gibt? Der scheinbar sinnlose Kreuzestod Jesu hat uns von der Verzweiflung erlöst, dass das Leben hier sinnlos ist. Denn hinter dem Kreuz stand die Auferstehung.  

Antwort
von Whitekliffs, 28

Es war eigentlich Gott, der den Menschen bereits VOR Schöpfung so genannt hat. 

Das war natürlich auch VOR dem Sündenfall.

Antwort
von halbsowichtig, 50

Alle "heiligen Schriften" wurden von Menschen geschrieben. Überhaupt wurden alle Religionen, mit Buch oder ohne, von Menschen erdacht.

Die Sache mit dem "Ebenbild Gottes" war offensichtlich die Idee eines sehr eingebildeten Menschen. Man könnte sogar sagen, der irre Einfall eines Narzissten.

Denn setzt man einen Schöpfergott voraus, dann kann man auf zwei Arten sein Ebenbild sein:

  • Geistig: Man versteht die Welt so detailliert, dass man einen neuen Planeten inkluisive Leben und Intelligenz aus Sternenstaub konstruieren, oder zumindest alle "Stellschrauben" an Ökosystem und Gesellschaft vorausschauend drehen könnte. Wenn das so wäre, bräuchten wir keine Wissenschaft mehr.
  • Körperlich: Man hält sich für körperlich in der Lage, eine Welt zu erschaffen oder zu lenken. Und dem Gott spricht man eine materielle Gestalt zu.


Offensichtlich ist beides Quark. Weder hat ein Mensch göttliche Einsicht, noch ist einer allmächtig.

Vielleicht ist es aber auch ein Übersetzungsfehler. Ursprünglich hielten die Religionskreativen sich nicht für ein Ebenbild, sondern für ein Spiegelbild ihres Gottes.

Damals gab es noch keine glatten Metallspiegel. Deshalb war jedes Spiegelbild blass und verzerrt.

Schon macht es plötzlich Sinn: Wir sind allenfalls ein blasses, verzerrtes, dreckiges Spiegelbild von einem vernunftbegabten Geist.

Kommentar von Garfield0001 ,

wenn wir das Spiegelbild eines Geistes sind - welches denn? Was oder wer wäre "der" Geist?

Kommentar von halbsowichtig ,

Wie ein Gläubiger sich seine Gottheit vorstellt, musst du einen Gläubigen fragen. ;-)

Antwort
von Franek, 9

Weil er es lt. Bibel ist:

1Mo 1,26 Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich! Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen!

Antwort
von Mucker, 76

Der Mensch überschätzt und erhöht sich gern. So auch hier. Das alles hat mit GOTT nichts zu tun.

Antwort
von Nadelwald75, 35

Hallo Erstellerin,

das geht zurück auf Gen 1,26 u. 27:

Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land. 27 Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.

Darin liegt dann die Aufgabe, die Schöpfung zu bewahren. Da der Mensch aber einen freinen Willen hat, wird er diesem Auftrag oft nicht gerecht.

Das kann man natürlich nur bejahen, wenn man überhaupt an Gott glaubt und den Sinn dieser Aussage des Textes akzepiert.

Antwort
von alexander329, 21

Weil die Menschen so lieben können wie Gott-in Agape.

Antwort
von Maeeutik, 74

Nicht die Menschen sondern Christen und Juden entnehmen der Bibel, dass Gott sie nach seinem Bilde schuf.

Ob das glaubwürdig ist muss jeder selbst entscheiden!

Kommentar von Garfield0001 ,

Christen und Juden entnehmen nicht, das SIE ein Ebenbild Gottes sind sondern das ALLE Menschen ein Ebenbild Gottes sind.

Kommentar von meinerede ,

Sind das etwa keine Menschen???

Kommentar von Maeeutik ,

Nicht alle Menschen sind religiös und dann gibt es noch die Millionen mit einer ganz anderen Religion.

Seit Luthers Übersetzung ist es wohl üblich von allen Menschen zu sprechen, ich bin aber nicht sicher ob diese Übersetzung zutrifft.

Kommentar von Leowynn ,

ich bin garantiert kein Ebenbild eines Hirngespinsts, das sich jemand vor über 2000 Jahren ausgedacht hat.

Kommentar von 1CarpeDiem1 ,

DANKEDANKEDANKEDANKE !!!!!!!!!!!!!!! Es war natürlich ein Mann-der die Bibel geschrieben hat...ähämmmmmmm;-)))))

Kommentar von Nadelwald75 ,

sachlich falsch!

Antwort
von frischling15, 99

I c h  kenne niemanden , der sich ernsthaft dafür hält !

Doch in der Bibel soll Gott dies vor der Erschaffung des Menschen gesagt haben....?

Kommentar von 1CarpeDiem1 ,

Die Bibel ist ein Märchenbuch. Da lese ich lieber den Struffelpeter.......

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo 1CarpeDiem1,

Märchen sind eine ganz spezifische literarische Gattung. Davon gibt es in der Bibel kein einziges.

Antwort
von mermaid13, 92

Weil Gott laut der Bibel den Menschen als sein Ebenbild erschaffen hat.

Antwort
von 3plus2, 64

Als Gott die Menschen schuf gab es nichts was zum nach machen da war und Kinder sind meist dem Eltern ähnlich, da Gott kein Weib hat, blieb ja nur er als Vorbild. Logo.

Kommentar von halbsowichtig ,

Laut Bibel hat er/sie die Tiere zuerst geschaffen. Nach wessen Vorbild?

Als Vorbild für die Menschen waren dann schon alle Tiere da. Deshalb schuf er/sie den menschlichen Geist als Schweinehund, nach Vorbild von Schwein und Hund.

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