Warum nehmen so viele Menschen einen schlecht bezahlten Job an, wo sie davon kaum die Miete und Lebensmitteln bezahlen können?

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16 Antworten

Frag sie. Auch bei uns im Betrieb, gibt es viele Leute, die haben nach der Hauptschule nichts gelernt, sind einfach arbeiten gegangen und tun das heute, 20 Jahre später immer noch.

Viele Menschen sind einfach träge und tun nur das, was sie unbedingt müssen.

Natürlich wäre Weiterbildung möglich und auch erstrebenswert. Nur ist eben oft der innere Schweinehund, der die Leute auf der Couch oder sonst wo festhält einfach stärker.

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Viele haben ihr Bildungspensum erreicht. Da können sie sich auf den Kopf stellen und sich nicht mehr beruflich weiter qualifizieren. Sie müssten etwas komplett Neues anfangen. Das ist mit zunehmendem Alter immer schwieriger und viele haben sich schon etwas aufgebaut (Möbel, Hausrat, Familie), das es zu erhalten oberste Priorität gilt.

Eine Ausbildung kann man nur machen, wenn man entsprechende Rücklagen gebildet hat oder seit der Schulzeit in der Jugend sich wohntechnisch nicht verändert hat.

Niemand will einen Schritt zurück gehen. 

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Das kann verschiedenste Gründe haben.

Es gibt durchaus Leute, die so einen Job gerne machen und damit zufrieden sind.

Es gibt Leute, die einfach zu bequem sind und anstatt den Hintern hochzukriegen lieber die Schuld für ihre Lage auf den bösen Staat schieben.

Oft ist wohl auch das Problem, dass Weiterbildung meist nicht umsonst ist. In einer neuen Ausbildung verdient man normalerweise erst mal noch weniger. Wenn man keine Rücklagen hat, wird's dann schon schwierig. Ne Umschulung bekommt man auch nicht so eben mal vom Amt finanziert.

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Weil einigen die mittel zur Weiterbildung nicht gegeben werden, einige machen es einfach um zu "überleben" da sie vielleicht keine hilfe vom stad bekommen würde wenn sie sich Weiterbilden zusätzlich ist der Mensch ein gewohnheits tier.

und mal eben so "einen anderen job suchen" ist auch nich so einfach da man erstmal eine firma finden muss die ihn auch annimmt

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Weil sich  viele Menschen mit einem Job - auch wenn er schlecht bezahlt und nicht schön ist - viel wohler fühlen als ohne.

Einen miesen Job kann man durchaus mit glücklicher Freizeit ausgleichen.

Und weil Weiterbildung Geld kostet. Die staatlichen Unterstützungen dürften kaum jemandem helfen, der eine Familie ernähren möchte/darf/mus.

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"stattdessen" ist halt nicht immer möglich. Auch während einer Weiterbildung muss man ja laufende Kosten für Wohnen, Essen etc. tragen. Öffentliche Zuschüsse für Weiterbildungen gibt es nicht in jedem Fall. Viele Weiterbildungen muss man aus eigener Tascher bezahlen und die sind zum Teil richtig teuer. Klar kann man das als Investition sehen, um später mehr zu verdienen, aber das ist a ) nicht garantiert und b ) halt auch nur möglich, wenn man Rücklagen hat, die man investieren kann.

Hinzu kommt, dass man, wenn man auf Hartz IV ist, gezwungen ist, auch schlecht bezahlte Jobs anzunehmen, weil man sonst Gelder gestrichen bekommt. Weiterbildungen werden vom Amt auch nur bedingt unterstützt.

Und manche Menschen haben auch schlicht und einfach kein Interesse oder keine geistigen Kapazitäten, um sich weiterzubilden. Ich kenne auch einige aus meinem alten Job, die WOLLTEN einfach nicht mehr dazulernen, sondern den Tag runterreißen, heimfahren und gut is.

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ohne ausbildung ist eben kein aufstieg möglich . da muß man halt mit dem mindestlohn +  hinkommen . luxus sparen .

wenn @maturajunge im erwerbsleben steht , wird es das auch deutlich erkennen.

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das ist leicht gesagt, auch bei weiterbildungen muss das ganz normale leben weiter laufen, braucht also geld. ich wäre auch dafür, kenne aber die Grenzen.........nichtsdestotrotz könnten es sicher mehr menschen tun.

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Weiterbildung kostet meistens, also braucht man einen Job. Es gibt auch nicht allzu viele gutbezahlte Jobs, nicht mal für gebildete Leute, also solche, die sich weitergebildet haben. Man muss oft genug nehmen, was man kriegt, vor allem, wenn man Familie und Kinder hat.

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dafür gibt es aus meiner Sicht zwei wesentliche Erklärungen. Erklärung eins sehe ich in der Biografie. Viele dieser Leute kommen aus bildungsfernen Elterhäusern, haben entsprechend nie den Stellenwert von Bildung vorgelebt bzw. vermittelt bekommen, waren dann auch oft schlecht in der Schule (Schule wird als negativ erlebt), womit sich keine tollen beruflichen Perspektiven eröffnet haben. Im Denken dieser Leute wird Bildung dann einfach oftmals immer noch mit was Negativem assoziiert. Die zweite Erklärung sehe ich unmittelbar in der Psyche- da gibt es unzählige Faktoren, die Menschen von einer Weiterbildung bzw. Veränderung abhalten. Bei einer fairen Betrachtung muss man aber auch sagen, dass insbesondere viele Mindestlohnjobber vom AG keine Fortbildung erhalten und sie sich selber aus finanziellen Gründen keine leisten können.

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Vielleicht gehen diese Leute davon aus die Weiterbildung nicht schaffen zu können. Oder die Weiterbildung wäre zu Kostenintensiv. Es kann auch einfach sein, dass der Besagte schlecht bezahlte Beruf der Person einfach viel mehr Spaß macht.

Manche Personen hoffen auch sich über einen schlecht bezahlten Job später zu einem besser Bezahlten Job hocharbeiten zu können.

Wie du siehst, können einige Gründe vorliegen. Ich denke es gibt noch einige mehr. Das sind einfach nur die die mir ganz spontan eingefallen sind.

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Na ja, schlecht bezahlte Jobs erfordern in der Regel auch kaum berufliche Kenntnisse und Qualifikationen.

Leute, die sich für solche Jobs interessieren, werden nicht unbedingt Kernphysiker als Konkurrenten schlagen müssen...

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Weil man ohne Essen, Trinken und eine Unterkunft sich nicht weiterbilden oder einen anderen Job suchen kann.

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Weil ihnen der Job Spass macht und sie nicht viel Geld brauchen.

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ihnen fehlen die bewußtseinsfähigkeiten

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ich habe eine Ausbildung gemacht und arbeite im ÖFD was sollte ich den mehr wollen?

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Kommentar von asta311
07.09.2016, 16:27

oh, ein berufsrentner * (gilt ausdrücklich nicht für Polizei)

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