Frage von AllesKnower,

Warum musste Jesus so leiden um die Sünden der Welt auf sich zu nehmen ?

Durch seinen, sicher recht unangenehmen, Tod am Kreuz, hat Jesus nach christlicher Lehre die Sünden der Menschheit auf sich genommen.

So weit so gut, aber gibt es dazu auch eine Begründung, also konkret, warum musste er überhaupt so leiden ?

Danke !

Hilfreichste Antwort von XTom2008,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Jesus musste leiden, weil ihn seine Gegner bzw. seine Feinde gehasst haben. Es gab einige Situationen in denen die Juden Jesus töten wollten. Sie haben es aber nicht getan, weil sie Angst vom Volk hatten. Wenn Du mal die Evangelien ließt im Hinblick auf den Prozess Jesu, dann wirst Du auch feststellen, dann dieser Prozess sehr ungerecht war. Jesus wurde nicht in der Öffendlichkeit gefangen genommen Pilatus wurde von den Juden dazu gedrängt, Jesus zu kreuzigen. Gott hat sogar Pilatus durch seine Frau gewarnt, Jesus nicht zu kreuzigen. Matthäus 27:19 Während er aber auf dem Richterstuhl saß, sandte sein Weib zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten; denn viel habe ich heute im Traum gelitten um seinetwillen. Jesus hat auch Judas gewarnt ihn zu verraten. Markus 14:21 Der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie über ihn geschrieben steht; wehe aber jenem Menschen, durch welchen der Sohn des Menschen überliefert wird! Es wäre jenem Menschen gut, wenn er nicht geboren wäre. Lies die Bibelstellen auch im zusammenhang. Gott braucht kein Blut um den Menschen zu Erlösen. Sünden können nur vergeben werden. Gott vergiebt umsonst, wenn der Mensch seine Sünden bereut und davon umkehrt. Matthäus 18:25-38 Gott fordert nichts, was er nicht bereit ist selbst zu tun. Das sind nur kurze Gedankenansätze und es gibt dazu sicher noch einiges zu sagen. Ich weiß auch, dass mein Kommentar den Allgemeinen Meinungen wiederspricht.

Kommentar von DuduS ,

Hallo XTom, es ist eigentlich egal, ob dein Kommentar der allgemeinen Meinung widerspricht. Maßgebend ist nur, was Gott selbst in seinem Wort dazu sagt. Da du einige Bibelstellen zitiert hast, will ich das jetzt auch tun: Ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung, Hebräer 9, 22.

Es stimmt also nicht, dass Gott kein Blut braucht, um den Menschen zu erlösen.

Es fing bereits bei Adam und Eva an. Als diese das einzige Gebot, das Gott ihnen gegeben hat, übertreten haben, wurden sie mit Schaffellen bekleidet. Die natürlich vorher erst geschlachtet werden mussten und somit ihr Blut vergießen mussten. Und so zieht sich das Opfer durch das ganze Alte Testament.

Die Begründung, weshalb Jesus am Kreuz gestorben ist, ist folgende: Gott ist sowohl heilig als auch Liebe.

Seine Heiligkeit kann Sünde in seiner Gegenwart nicht dulden mit der Folge, dass alle Menschen für alle Ewigkeit von Gott getrennt wären. In Römer 6, 23 steht: Denn der Sünde Sold (Bezahlung/Lohn) ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.

Tod als Gegensatz zum ewigen Leben brauch ich sicher nicht näher zu erläutern.

Seine Liebe hat aus dieser ewigen Trennung von Gott einen Ausweg gesucht. Dieser Ausweg musste berücksichtigen, dass Sünde Bestrafung fordert. Diese Bestrafung, die in jedem Fall Tod bedeutet, hat er an Jesus vollstreckt, seinem Sohn. Und jeder, der diesen Opfertod Jesu in Anspruch nimmt und ihn um Vergebung seiner Sünde bittet, bekommt das ewige Leben, s. o.

Das ist der Grund, weshalb Jesus so leiden musste, um die Sünden der Welt auf sich zu nehmen.

Kommentar von kwon56 ,

Hallo, Gott möchte Hingabe ins Heil, da beaucht es kein Blut. Nur lebt das kaum einer, manche wollen es nicht und vergiessen dann Blut.

Antwort von dreadnought,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das ergibt erst auf dem Hintergrund des Glaubens, daß Jesus Gottes Sohn war, Sinn. Sonst nicht, dann allerdings schon.

Im Grunde steckt die Antwort in dem berühmten Bibelwort Joh 3,16. Eigentlich hätten wir alle den "recht unangenehmen Tod" verdient, das ist die "juristische Begründung". Aber Gott liebte die Menschen so sehr, daß er das fällige Urteil an Jesus, seinem Sohn (sich selbst) vollzogen hat, und zwar mitten in dieser Welt, damit wir es mitkriegen und unsere Schlüsse daraus ziehen können. Nur so konnte er seine und unsere Freiheit und Würde achten. Denn wenn er uns einfach so vergeben würde, wäre unser Leben witzlos, genau so wenn er uns alle einfach vedammen würde.

Er hat also die Vergebung nicht wahllos verweigert oder gewährt, sondern an Jesus gebunden, damit sie mit Selbsterkenntnis verbunden ist: Christen erkennen am Kreuz ihre eigene Schuld und ihren eigenen Ausweg daraus. Das wäre die theologische und pädagogische Begründung für die Notwendigkeit des Kreuzes.

Sie besteht gerade nicht in einer Blutdürstigkeit Gottes, aber von "außen" sieht man das halt schlecht.

Kommentar von holodeck ,

Also "Blutdürstigkeit" Gottes ganz bestimmt nicht .. eher besteht darin die Blutdürstigkeit der Gläubigen. Findest Du das denn nicht total gruselig?
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Mir sind sämtliche christlichen Theologen, die davon endgültig Abstand nehmen und für baren Unfug erklären aber so was von sympahtisch!

Kommentar von Harterkampfer ,

Gut, Holo!

Kommentar von dreadnought ,

Was meinst du mit gruselig?

Kommentar von holodeck ,

Ach, dread,
gruselig ist gruselig. Noch gruseliger wird’s, wenn ich es erst noch erklären muss ;-))
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Johannes 3,16 ff. .. einmal mehr und wie so oft .. nehme ich Sünde und Opfer wörtlich konkret oder nehme ich es metaphorisch? Und wenn ich es metaphorisch nehme, in welchem Deutungsrahmen ergibt die Metapher überhaupt einen wegweisenden Sinn? Da Irenäus und Konsorten geruhten, das Thomas Evangelium auszusondern, zu dem Johannes ja gewissermaßen einen Gegenentwurf darstellte, fehlt natürlich jenes Korrektiv, das einen „geistigen Tod des Egos“ in die Geschichte einführen könnte.
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Nehme ich es konkret, und man stelle sich das mal bildlich in einer ebenso konkreten menschlichen Beziehung vor, wird es gruselig.
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Ein Gott inkarniert sich als sein eigener Sohn und begeht Selbstmord, um seiner Schöpfung a) seine unendliche Liebe zu beweisen und um ihnen b) zu vergeben, dass sie von ihrem „freien Willen“ Gebrauch machen, den er selbst ihnen gab. Zu den todeswürdigen Vergehen des Gebrauchs jenes vorgeblich freien Willens gehört u.a., ihn, den Vater, und seine vorgebliche Liebe zu ignorieren. Damit das vorgebliche Opfer für den Sünder, den Schuldigen, so richtig schön blutrünstig eingängig wird, schluckt er nicht etwa den Schierlingsbecher, nein .. er lässt sich auch noch an meiner Statt auf grausamste Art und Weise foltern und umbringen; schließlich hätte ich dank meiner Immunität gegen solche Spielchen diesen Tod sterben sollen und ich soll nun obendrein auch noch dankbar sein dafür, dass dieser Kelch an mir vorübergegangen ist. Wie bitte? Angesichts dieser Deutung stellen sich doch sensibleren Naturen spontan sämtliche Nackenhaare auf.
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Kommentar von holodeck ,

Unverblümt gesagt, bildet diese Konstruktion exakt das Muster emotionaler Erpressung ab. Eine bis heute in Beziehungen weit verbreitete und subtile Form psychischer Folter, die v.a. das Opfer in eine unausgesetzte und nie gut zu machende vermeintliche Schuld stellt. Zu den vielfältigen Manipulationsstrategien emotionaler Erpressung zählen u.a.:
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Wenn – Dann Konstruktionen: „wenn Du brav bist und tust, was ich will, dann belohne ich dich“. Mit Liebe, mit Bonbons, mit Taschengelderhöhung, mit 72 Jungfrauen, mit Paradiesen, mit ewigen Leben und dergleichen mehr. Vgl. mit „Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet“
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Märtyrerspielchen und Selbstaufopferung zwecks Zugzwanggestaltung: "So viel wie ich für dich tue, da musst du doch wenigstens ..." Vgl. dies mit „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
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Auch sehr beliebt: schmollen und bestrafen.
Die vorgenommene Selbstbestrafung ist das äußerste Mittel emotionaler Erpresser, für den Fall, dass alle anderen Stricke reißen. Ein frühkindliches Muster à la: „meine Mutter wird schon sehen, was sie davon hat, wenn ich mich erkälte“ wird zu „meine Freundin wird schon sehen, was sie davon hat, wenn ich mich umbringe“. Vgl. mit: „Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.“
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Wenn ich mir vorstelle, dass weltweit etliche Millionen Menschen die Bibel so verstehen, ein Blutopfer allen Ernstes als Liebe Gottes verbuchen, und diese Überzeugung auch noch weitergeben an ihre Kinder und Kindeskinder, wird mir schwindelig. Was all das mit einer Achtung unserer Freiheit, unserer Würde oder gar mit einem psychisch intakten Gott zu tun haben soll bleibt mir ebenso schleierhaft. Es ist das exakte Gegenteil davon. .

Kommentar von holodeck ,

Warum Selbsterkenntnis an Jesus gebunden sein sollte oder weshalb unser Leben witzlos werden sollte unter dem Aspekt der Generalvergebung, zu der nur wahrhaft bedingungslose Liebe fähig ist, bleibt von jedem Standpunkt außerhalb dieser Erpressungskonstruktion ebenfalls nicht nachvollziehbar.
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Dies in all seiner allgegenwärtigen psychologischen Subtilität als kranke und krankmachende Menschendenke nicht zu erkennen, sondern zu allem Überfluss auch noch zu heiligen, das finde ich gruselig. Insbesondere deshalb, weil „heilig“ und „heilen“ nicht zur zufällig denselben Wort- und Bedeutungsstamm haben. Theologisch 7fach verschraubt begründete, insofern völlig verkleisterte Erpresserkonstruktionen sind im eigentlichen Wortsinne von „Sünde“ sogar sehr sündhaft: sie verfehlen den Punkt – Gott - um Lichtjahre.
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Kommentar von dreadnought ,

Na, dann weißt du´s ja besser. Und warum fragst Du dann? Du hast ja alle Antworten schon.

Kommentar von holodeck ,

??
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Nicht ich habe gefragt.
DU hast MICH gefragt, was ich unter "gruselig" verstehe in diesem Kontext.
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Kommentar von dreadnought ,

Sorry, ich hatte etwas "velwechsert"! Die Originalfrage war ja garnicht von Dir. Entschuldige bitte!

Kommentar von holodeck ,

Kann ja mal parriesen ;-))

Kommentar von dreadnought ,

Bevor ich´s vergesse: vielen Dank für die ausführliche Antwort (kein Witz)!

Du bist aber sicherlich einverstanden, wenn ich trotz Deiner (etwas anthropomorphen) psychologischen Deutung bei meinem Glauben bleibe? Schönen Advent jedenfalls!

Antwort von CoffeeJunkie666,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

das ist in wirklichkeit nie geschehen, steht nur so in diesem märchenbuch namens bibel... also kein grund sich den kopf darüber zu zerbrechen :D

Kommentar von Blasphemic ,

die antwort ist die beste:)

Kommentar von sockenfalter ,

ganz schlechte antwort überhaupt net hilfreich

Kommentar von AllesKnower ,

Vorsicht, ich denke schon, dass man die Existenz Jeus als Fakt betrachten kann und nicht umsonst habe ich die Frage mit dem Zusatz "nach christlicher Lehre" versehen !

Kommentar von CoffeeJunkie666 ,

angriff der missionare! ahhhhhhh...

Kommentar von AllesKnower ,

Ich bin sicher kein Missionar auf diesem Gebiet...

Kommentar von Saarland60 ,

Das hat mit Missionarstätigkeit nichts zu tun.

Man sollte schon historische Fakten und Glaubensinhalte auseinander halten können.

Kommentar von CoffeeJunkie666 ,

das ist aber auch ne sache über die man jetzt endlos lang diskutieren könnte... oder wir beenden einfach das thema und akzeptieren, dass es diesbezüglich nun mal verschiedene ansichten gibt und gut ist ;)

Kommentar von Saarland60 ,

Die historische Existenz eines Jesus von Nazaret wird heute nicht mehr ernsthaft bestritten.

Kommentar von Mute88 ,

@CoffeeJunkie666:

Was die Glaubensinhalte anbetrifft, ist es wirklich so, dass es unterschiedliche Standpunkte gibt, die zu akzeptieren sind.

Aber dennoch sollte man in der Lage sein, historische Fakten davon getrennt zu betrachten.

Ich nehme an, wir beide unterstützen die Ideologie der NS-Zeit nicht, aber dennoch zweifeln wir nicht an, dass Addi H. gelebt hat!

Ich bin btw kein Christ ;)

Kommentar von CoffeeJunkie666 ,

kann sein dass es solch einen menschen mal gegeben hat :D

Kommentar von pepe33 ,

Pauschale Abverurteilung eines Unwissenden.

Kommentar von OnkelBerni ,

Nun muss ich meinen Senf auch noch hier in den Strang dazugeben:

Es ist wissenschaftlich völlig unstrittig, daß es ihn gegeben hat !

Was die Kirche daraus gemacht hat, ist eine ganz andere Frage. Und diese kann man kaum kritisch genug betrachten.

Antwort von Saarland60,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

warum musste er überhaupt so leiden ?

Weil er nach römischem Recht verurteilt wurde.

um die Sünden der Welt auf sich zu nehmen ?

Weil die frühchristliche Kirche einen universellen Märtyrer konstruieren musste, um überhaupt ihre Existenzberechtigung nachweisen zu können.

Kommentar von AllesKnower ,

Jein, die Antwort ist bisher zweifellos die beste aber ein reines Konstrukt ist es dann wohl nicht, denn schließlich sind Dogmen der Kirche schon lange Zeit zum Glück kein Tabu mehr !

Kommentar von Saarland60 ,

Da liegst Du falsch.

Keine christliche Kirche wird ein Dogma zur Diskussion stellen, auf dem ihre Existenz überhaupt erst beruht und so den Ast absägen, auf dem sie sitzt.

Kommentar von AllesKnower ,

Die Kirche nicht, aber Dritte tun es und die Kirche ist nicht mehr in der Position zu antworten "weil es nun mal so ist" !

Kommentar von Saarland60 ,

Was haben Dritte mit kirchlichen Dogmen zu tun? Gläubige scheren sich nicht um Dritte. Es geht hier um Glaubensinhalte, nicht um die Beweisführung in einem Strafverfahren.

Kommentar von AllesKnower ,

Naja, ich bin in diesem Kontext der Dritte.

Von der Kirche halte ich, um es höflich auszudrücken, nicht viel.

Trotzdessen interessieren mich aber nun mal viele Dinge in diesem Bereich !

Antwort von frettlein,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Jesus hat für unsere ererbte Sündhaftigkeit als Bürge gezahlt. Wir müssen Ihm das zürück zahlen, indem wir seinem Altruismus folgen und uns von ihm zur Heiligkeit erziehen lassen. Wer das nicht tut, ist verloren. Zum Nulltarif gibt es nichts.

Kommentar von Nowka ,

das ist zu menschlich gedacht. gott ist kein mensch.

Kommentar von Harterkampfer ,

Was...? Noch eine Schuld, die wir zurückzahlen müssen?

Mensch, Frettlein, mir reicht schon die Finanzkrise, dann Griechenland..., und jetzt auch noch Irland...!

Die Schulden beim Schöpfer und Jesus noch dazu addiert..., das endet in einem Währungskollaps, den wir bis zum Jüngsten Tag nicht ausbaden können!

Die irdischen Schulden sind noch irgendwo zu handhaben, aber wäre es nicht sinnvoll, bei Jesus gleich massenhaft Privatinsolvenz anzumelden?

Er machts ich doch sowieso nichts aus irdischen Werten...!

Kommentar von Harterkampfer ,

"sich" soll es in der letzten Zeile heißen (nicht "ich")!

Kommentar von kwon56 ,

Doch durch Jesus Chriistus ist Gott Mensch. Gruß

Antwort von jungeoma39,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

WIE JEHOVA DAS LÖSEGELD BESCHAFFTE 9 Da ein vollkommenes menschliches Leben verloren gegangen war, hätte es niemals durch ein unvollkommenes menschliches Leben zurückgekauft werden können (Psalm 49:7, 8). Es musste ein Lösegeld beschafft werden, das den gleichen Wert hatte wie das, was verloren gegangen war. Das würde mit dem biblischen Grundsatz der vollkommenen Gerechtigkeit in Einklang stehen, der lautet: „Seele wird für Seele sein“ (5. Mose 19:21). Was würde dem Wert der vollkommenen menschlichen Seele, also des Lebens, das Adam verlor, entsprechen? Als „entsprechendes Lösegeld“ kam nur das Leben eines anderen vollkommenen Menschen infrage (1. Timotheus 2:6). 10 Wie beschaffte Jehova das Lösegeld? Er sandte einen seiner vollkommenen Geistsöhne auf die Erde. Aber es war nicht einfach irgendein beliebiges Geistgeschöpf. Jehova sandte das Kostbarste, was er hatte: seinen einziggezeugten Sohn (1. Johannes 4:9, 10). Dieser verließ bereitwillig seine Wohnstätte im Himmel (Philipper 2:7). Wie im vorigen Kapitel gezeigt wurde, wirkte Jehova ein Wunder, als er das Leben dieses Sohnes in den Mutterschoß Marias übertrug. Mithilfe des heiligen Geistes Gottes wurde Jesus als vollkommener Mensch geboren und stand nicht unter der Strafe der Sünde (Lukas 1:35). 11 Wie konnte ein einziger Mensch als Lösegeld für viele, ja für Millionen von Menschen dienen? Nun, wie kam es, dass diese Millionen überhaupt erst zu Sündern wurden? Wir erinnern uns, dass Adam durch seine Sünde etwas sehr Wertvolles verlor — vollkommenes menschliches Leben. Er konnte es daher nicht an seine Nachkommen weitergeben. Stattdessen konnte er ihnen nur Sünde und Tod weitergeben. Jesus, der in der Bibel „der letzte Adam“ genannt wird, besaß vollkommenes menschliches Leben und beging nie eine Sünde (1. Korinther 15:45). Um uns zu retten, nahm Jesus gewissermaßen Adams Platz ein. In absolutem Gehorsam gegenüber Gott opferte er sein vollkommenes Leben und bezahlte damit den Preis für Adams Sünde. So können Adams Nachkommen durch Jesus wieder Hoffnung schöpfen (Römer 5:19; 1. Korinther 15:21, 22).

Übrigens, Jesus Chr. starb seinen sehr qualvollen Tod nicht an einem Kreuz, sondern an einen Pfahl. Dazu einige Informationen:

DAS Kreuz wird von Millionen Menschen hoch geachtet und verehrt. Die Encyclopædia Britannica bezeichnet es als „Hauptsymbol der christlichen Religion“. In der wahren Anbetung wird das Kreuz jedoch nicht gebraucht. Warum nicht? Ein wichtiger Grund besteht darin, dass Jesus Christus nicht an einem Kreuz starb. Das griechische Wort, das gewöhnlich mit „Kreuz“ übersetzt wird, lautet staurós. In seiner Grundbedeutung bezeichnet es „einen aufrecht stehenden Pfahl oder Stamm“. In einer Bibelausgabe heißt es: „[staurós] bedeutet nie zwei in irgendeinem Winkel übereinander angebrachte Holzstücke . . . Es gibt im griechischen N[euen] T[estament] keine einzige Stelle, die auf zwei Stücke Holz schließen ließe“ (The Companion Bible). An manchen Stellen der Bibel wird für das Hinrichtungswerkzeug, an dem Jesus starb, ein anderes griechisches Wort gebraucht, nämlich xýlon (Apostelgeschichte 5:30; 10:39; 13:29; Galater 3:13; 1. Petrus 2:24). Dieses Wort bedeutet einfach „Holz“, „Baum“ oder „Stange, Stock, Knüppel“.

Lg

Antwort von Abundumzu,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo AllesKnower,

hier findest Du eine ausführliche und biblisch belegte Begründung:

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Warum ist Jesus für uns gestorben?


Kommentar von Abundumzu ,
Kommentar von AllesKnower ,

Diese, in einen juristischen Kontext verpackte, Antwort ist gelungen aber leider wieder keine "echte" Begründung, denn wenn Gott allmächtig ist, hätte er den Menschen die Sünden ja auch so erlassen können, es fehlt also an der (zwingenden) Kausalität und überhaupt, wie kann man Angesichts dessen dann überhaupt noch von einem "lieben" oder gar gütigen Gott sprechen ??

Kommentar von kwon56 ,

Wie ich bereits an anderer Stelle bei Gute Frage beantwortet habe, hat Jesus leiden müssen ,damit kein Mensch sagen kann, was willst du mir schon an Leid erzählen. Aber dass dudas nicht gelesen hast, Alleswissender. Gruß

Kommentar von Abundumzu ,

Hallo kwon56

wenn Du mir das noch biblisch und schlüssig belegen würdest, wäre ich Dir für den Hinweis dankbar.

Antwort von wernilein,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Er musste es ja nicht,er wurde nicht gezwungen seinen Weg zu gehen.Er hat es aus freien Stücken getan.

Kommentar von hell11 ,

wenn die Kreuzigung vorbestimmt war, dann verstehe ich den Hilferuf nicht, "Gott mein Gott laß diesen Kelch an mir vorüber gehen."

Kommentar von Nowka ,

@Hell! der kelch was das mißverstehen der junger vom göttlichen, obwohl der jesus sich mit ihren sehr, sehr viel beschäftigt hatte.

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der kelch ging eben nicht vorüber, denn kein einziger jünger war bei der kreuzigung dabei. (diese bittere erkenntnis mußte der jesus tragen)

Kommentar von kwon56 ,

der Satz geht weiter,... aber nicht mein Wille geschehe,sondern deiner... Grußß

Antwort von Blindi56,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Gott hatte ihm das freigestellt, er "musste" nicht! Bibel (neues Testament) lesen!

Kommentar von AllesKnower ,

Hmm, bat er nicht darum, dass dieser Kelch an ihm vorbei gehen möge ?

Kommentar von Blindi56 ,

Da kam wohl kurz seine "Menschlichkeit" durch, aber er hat es dann ja doch akzeptiert.

Kommentar von kwon56 ,

Ja, aber nicht mein Wille geschehe, sondern deiner. Gruß

Antwort von KleineHeine,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hab auch schon davon gehört... Dieser Jesus schien ja echt cool gewesen zu sein, aber irgendwie hat er ja um sonst gelitten...ich denke also er musste garnicht leiden,hat vielleicht gedacht,er könnte Buße tun für diese Welt,aber sieh dich mal um,er hätte auch gut drauf verzichten können.

Kommentar von AllesKnower ,

Sicher, wer aus Wasser Wein machen kann hat schon was, nur beantwortet Dein Kommentar die Frage nicht so wirklich !

Kommentar von KleineHeine ,

Er konnte ANGEBLICH aus Wasser Wein machen...und übers Wasser ist er bestimmt mit Korksandalen gegangen^^ Der Typ hatte ne bekloppte Vorstellung,das ist alles,hat ja Gutes getan,war ein guter Mensch,aber das wars. Shalom!

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