Frage von Spedyyyy, 65

Warum muss Windows häufiger neu gestartet werden als Linux?

Gibt es eine Begründung aus der Architektur-Sicht? Monolith vs. Hybrid

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von guenterhalt, Community-Experte für Linux, 39

manchmal lässt sich so etwas nicht verhindern. Mit der Architektur hat das schon zu tun. Der Austausch von Programmteilen ohne das ganze System für Minuten lahm zu legen, kann man sich für Bürotechnik noch vorstellen. So wird Microsoft auch auf andere Mechanismen verzichtet haben.
Unix, der "große Bruder" von Linux, war von vornherein als Multiuser-System vorgesehen. Ein Neustart hätte dann u.U. mehrere Hundert User betroffen.
Somit wurden gleich Prinzipien hinein entwickelt, die Neustarts auf ein Mindestmaß reduzierten.
Linux wird heute häufig als Server-Betriebssystem eingesetzt. Das ist bestimmt nicht zuletzt wegen der geringen mittleren Ausfallzeit (booten verschlechtert die) so.

Antwort
von DanBam, 53

Einfach erklärt, so wie ich das mal verstanden habe liegt das am Kernel: Der Linux-Kernel hat vollen Speicherzugriff, er killt ständig Prozesse um sich selbst zu erhalten, während der NT-Kernel Prozesse in den Speicher verlagert und tauscht, manche seiner Hauptprozesse können bis zum Neustart nicht einfach so beendet werden.

Antwort
von martin0815100, 52

Es sollte gar nicht neu gestartet werden. Mein Windows 10 PC muss das auch nicht.

Unabhängig davon halte ich sehr viel von Linux. Als quelloffenes System mit unzähligen Entwicklern die Fehler bereinigen ist es definitiv stabiler.

Aber dennoch läuft mein Win 10 Rechner bei mir auch Tag und Nacht problemlos.

Kommentar von LemyDanger57 ,

Dann verrate uns doch mal, wie Du die (Sicherheits-)Updates von Windows installiert hast.

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