Frage von gretasfragen 01.09.2007

warum muss man sterben

  • Antwort von soust 01.09.2007
    314 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Darauf gibt es viele Antworten; kurze und lange, einfache und komplizierte.

    Wenn Deine Tochter noch klein ist, würde ich ihr erklären, dass jeder Mensch, so auch sie, mit einem Wecker im Kopf geboren wird. Der Wecker sagt ihr, wann es Zeit ist, aus dem Bauch der Mutter zu kriechen, wann die Zähne kommen sollen, wann sie das Sitzen, Stehen und Laufen ausprobieren soll usw. Der Wecker kündigt auch an, wann der Körper aufhören soll zu wachsen, wann er Kinder produzieren soll und wann nicht mehr und wann keine Farbe mehr für die Haare da sein soll - und schließlich, wann die Knochen und Gelenke abgenützt sind und die Wirbelsäule die Last nicht mehr so gut tragen kann und wann es endlich Zeit ist, diesen Körper wieder zur Ruhe zu legen. Denn er besteht ja nicht aus unkaputtbarem Plastik oder aus nichtrostendem Edelstahl oder gar ewig hartem Diamant, sondern aus lebenden Zellen, wie auch die Körper aller anderer Lebewesen, und die sind einfach nicht für die Ewigkeit gemacht.

    Dafür aber können sie sich fortpflanzen, was kein Duplo-Baustein, keine Modelleisenbahn und keine Barbie-Puppe kann. Und sie, Deine Tochter, ist ein Stück von Dir, das weiterleben darf und sich weiter fortpflanzen, so daß Eure Familie, ihre Anlagen, Eigenarten und Besonderheiten immer in irgendeinem Menschen weiterbesteht (im Idealfall).

  • Antwort von gri1su 01.09.2007
    121 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist wie bei Besuch: Wir Menschen sind hier zu Besuch auf der Erde, irgendwann müssen wir uns von der Erde wieder verabschieden. Aber woher wir kommen, und wohin wir gehen, daß wissen die Menschen eben nicht. Und dieses Verabschieden ist eben das Sterben.

    Ich weiß nicht, ob Dir das hilfreich ist, aber vielleicht konnte ich Dich zu ein paar Gedankengängen anregen.

  • Antwort von Joe1962 09.11.2007
    74 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Im Bauch einer schwangeren Frau waren einmal drei Embryos. Einer davon ist der kleine Gläubige, einer der kleine Zweifler und einer der kleine Skeptiker. Der kleine Zweifler fragt: Glaubt ihr eigentlich an ein Leben nach der Geburt? Der kleine Gläubige: Ja klar, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir dann stark genug sind für das, was uns erwartet. Der kleine Skeptiker: Blödsinn, das gibt es doch nicht, wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt? Der kleine Gläubige: Das weiß ich auch nicht so genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen. Der kleine Skeptiker: So ein Quatsch! Herumlaufen geht doch garnicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das gar nicht, dass es ein Leben nach der Geburt gibt, weil die Nabelschnur ja jetzt schon viel zu kurz ist. Der kleine Gläubige: Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders. Der kleine Skeptiker: Es ist noch nie einer zurückgekommen von nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine einzige Quälerei. Und dunkel. Der kleine Gläubige: Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen. Der kleine Skeptiker: Mutter?! Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte? Der kleine Gläubige: Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir garnicht sein. Der kleine Skeptiker: Ach hör doch auf! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas gemerkt, also gibt es sie auch nicht. Der kleine Gläubige: Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören... oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt. Ich glaube auf jeden Fall, dass unser eigentliches Leben erst dann beginnt... Mach dein Tiefpunkt zum Wendepunkt

  • Antwort von Tommmi2006 01.09.2007
    38 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wir sterben, weil es Zeit wird, an einen anderen Ort zu gehen. Auf der menschlichen Ebene ereignet sich der Tod oft als Tragödie - für den Sterbenden als auch für die Hinterbliebenen. Der Tod ist aber nur eine Tür in eine andere Dimension. Wir geben auf, was wir uns geliehen haben: den Körper; und wir machen uns auf die Reise in andere Dimensionen. Wir legen die alten Kleider ab und verwandeln uns. Durch das ABlegen unseres alten oder kranken Leibes werden wir aber nicht ausgelöscht wie eine Kerze; es geht weiter. Niemand muss fürchten nicht mehr da zu sein. Wir sind nur nicht mehr hier im irdischen Körper. Wir sind da, wo wir waren, bevor wir in den Körper kamen. Ich finde, das ist eine wunderschöne Vorstellung: keine Angst vor dem Tod zu haben

  • Antwort von Knowledge 01.09.2007
    33 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Antwort könnte einen Spagat zwischen der überlegten "hochphilosophischen" Lösung und der Erklärung für deine Tochter bedeuten...ggg. Für deine Tochter könnte es reichen, zu erklären, dass Leben vergänglich sein muss, da die Erde sonst längst mit Menschen überfüllt wäre. Das ist halt der ständige Austausch von Altem duch Neues; sonst ist keine Evolution (also Qualität des Lebens) möglich, da sie von der Quantität behindert würde (ich merke schon, ich tendiere zur philosophischen Seite).

  • Antwort von Luise 01.09.2007
    22 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich glaube, Sterben ist nur eine Übergangsform, die Seele bleibt und wird wiedergeboren. Ist dann Zeit den alten verbrauchten Körper abzulegen, gewöhnte Pfade zu verlassen und irgendwann wiedergeboren zu werden um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Das würde ich aber selbst meiner eigenen Tochter in dem Alter noch nicht erzählen, höchstens in abgeminderter Form, sonst hätte sie wohl Probleme mit anderen Leuten, wenn sie das so frei heraus erzählen würde.

  • Antwort von Albrecht 01.09.2007
    22 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Naturwisenschaftlich ist die Ursache für das Sterbenmüssen die bei allen Mehrzellern begrenzte Lebensdauer der Zellen. Irgendwann kommt es in einem Alterungsprozeß zu einer Abnutzung.

    Ein biologischer Zweck liegt in der Evolution, bei der die Aussicht besteht, Fortschritte zu entwickeln und als höhere Qualität weiterzugeben.

    Philosphisch kann die Sterblichkeit dazu beitragen, eine gute Nutzung unserer Zeit wichtig zu nehmen. Ein Sinn besteht darin, in einer Welt, die für menschliches Leben nur begrenzten Platz und begrenzte Mittel zur Verfügung stellt, Raum für eine Verwirklichungschance neuer Menschen zu lassen.

  • Antwort von Bergfeuer 02.09.2007
    17 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich weiß nur, dass man durch Beschäftigung mit dem Thema Tod, die Angst davor verliert und sein weiteres Leben entspannter und bewusster Lebt als vorher. Egal zu welchem Schluss man kommt, wie es weitergeht oder eben nicht. Ein lohnendswertes Thema.

  • Antwort von neurodoc 02.09.2007
    17 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn wir es nicht wissen, müssen wir es lernen: Alles ist endlich!

  • Antwort von boriswulff 01.09.2007
    17 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Tod ist das natürliche Mittel gegen Überbevölkerung.

  • Antwort von hardy07 05.09.2007
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    mann mann mann.. so viele antworten und nicht eine einzige die daurauf hinweist das wir leben um uns auf die ewigkeit - entweder in gottes nähe, oder in der ferne gottes - vorzubereiten. Jeder mensch spürt es doch tief in sich-wie abgestumpft ist unsere gesellschaft eigentlich gegenüber der wahrheit? leute denkt über euch und eure beziehung zu gott nach, dann habt ihr auch kein problem euren kindern wahrheitsgemäß zu sagen was der sinn des lebens und sterbens ist.

  • Antwort von Patron 02.09.2007
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    kinder haben den einfachen mut, so etwas zu fragen. erwachsene trauen sich gar nicht. sie wissen auch in wahrheit nicht so recht, wie sie auf solche fragen antworten sollen. der mediziner weiss eine menge über das leben, aber beim sterben reicht er die frage gern weiter an den priester. die ganz sachliche und naheliegende frage nach dem unterschied zwischen einem lebenden menschen und einem leichnam wird einfach nicht gestellt, es gibt über so einfache grundlegende fragen keine einzige wissenschaftliche dissertation. arzt und priester haben leider ziemlich verschiedene antworten auf die frage nach dem sterben. der priester hat auch nur relativ verschwommene antworten. es gab zeiten, da war arzt und priester eine person, da war das menschenbild der medizin und der theologie noch gleich. heute ist das menschenbild der medizin diktiert von der pharmazeutischen industrie und wird an der hochschule gelehrt, mit den wichtigsten bestandteilen physik und chemie. und das menschenbild der priester beginnt erst, wenn alle nicht mehr weiter wissen. wenn man mit dem kind ernsthaft weiter spricht über die frage nach dem sterben, dann stellt sich meist heraus, dass eher das kind etwas dazu zu sagen weiss als der erwachsene...

  • Antwort von xyungeloest 01.09.2007
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    das ist der lauf der natur.

    vielleicht kannst du hieraus ein paar antworten für erklärungen an deine tochter entnehmen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sterben

  • Antwort von elkera 01.09.2007
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weil jeder Mensch auf der Erde eine Aufgabe hat. Und wenn diese Aufgabe erledigt wurde, dann stirbt der Mensch. Das ist vielleicht auch die Erklärung dafür, das manche Menschen sehr früh sterben und andere recht spät.

  • Antwort von Regenmacher 01.09.2007
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sag deiner Tochter, dass es unter anderem auch der Grund ist, dass es für alle Menschen aus allen Zeiten nicht genügend Platz und Nahrung auf diesem Planeten gibt.

    Wäre diese Frage nicht von deiner Tochter sondern von dir gestellt worden, wäre meine Antwort sicherlich etwas anders ausgefallen.

  • Antwort von FriedrichAmmon 18.09.2007
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich möchte Dir die Antwort darauf in der Bibel zeigen. Lis bitte: Römer 5:12 Johannes 17:3 Johannes 5:28+29

  • Antwort von engelhaar 01.09.2007
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Antwort von gri1su finde ich sehr schön, hinzufügen würde ich aber noch: damit die Babys, die noch geboren werden auch Platz auf der Erde bekommen. Wenn Deine Tochter noch sehr klein ist und sie das Thema aus einem aktuellen Anlass interessiert, würde ich schon vom Himmel erzählen( in den wir natürlich Alle kommen).

  • Antwort von redlile 09.09.2007
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    für mich gibt es hier 2 Antworten: einmal die naturwissenschaftliche, welche auch die Antwort ist warum wir altern: beim erneuern der Zellen, erstellt unser Körper immer wieder eine Kopie von der vorhandenen Zelle. ähnlich wie beim Kopierer ist eine Kopie natürlich schlechter als das Original, genau wie die "Kopie von der Kopie". Sodass irendeine Kopie mal zu schlecht ist, um zu überleben (vor Krankheiten zu schützen etc) Die zweite Antwort auf spiritueller Ebene für mich ist: (wie sie auch in Büchern von Sylvia Browne beschrieben wird) wir sind hier auf Erden sozusagen auf "Fortbildung" um unseren Geist und unsere Seele zu schulen, vor allem auch mit schlechten Erfahrungen. (denn die guten und schönen Sachen erleben wir tagtäglich in unserem "normalen" Leben im Himmel in der Ewigkeit bei Gott unserem Vater) Wir schreiben uns selbst unseren Lebensplan, sozusagen unser Drehbuch für unser Leben auf Erden mit all den Dingen die wir erleben und aus denen wir etwas lernen wollen. Schwer das ganze kurz zu beschreiben, würde auf jeden Fall jedem die Bücher von Sylvia Browne empfehlen, sie haben mir sehr geholfen mein Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und neuen Lebensmut zu fassen!

  • Antwort von Indy72 01.09.2007
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn man nicht gerade eines unnatürlichen Todes stirbt oder nicht an einer Erkrankung, so stirbt man an der Altersschwäche, die durch den Organverschleiß bedingt wird.

  • Antwort von Silberpfeife 25.09.2007
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wie soll man dem Kind das Sterben erklären?

    Ich muss Dir gestehen, das ist nicht einfach,

    Ich kann das verstehen.

    Einige Antworten last Du bereits,

    Doch diese sind nicht einheitlich,

    Dieses Thema ist leider nicht eins mal eins.

    Einer sagt, erkläre es dem Kinde das lieber so,

    Der Andere schreit – Nein, wenn, dann so.

    Glaube einfach dem was Du fühlst,

    dem, der Dich liebt und Fehler vergibt.

    Ob du an Gott glaubst oder doch nicht,

    Das ist nicht entscheidend – bei dieser Frage.

    Menschen kommen und gehen – wohin?

    Kann ich nicht sagen – habe noch Zeit,

    Bis es soweit ist, werd ich bereit sein:

    Für das Abenteuer, was auf uns alle wartet,

    Wenn der Erd-Countdown von 10 runter schaltet.

    Wie bekannte Persönlichkeit schon einmal sagte:

    Die Tragik des Lebens liegt nicht darin, dass wir sterben,

    Sondern darin, dass wir aufhören zu lieben.

  • Antwort von laempie 11.09.2007
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    das is halt so. das gehört zum leben dazu.

  • Antwort von Kolumna 06.06.2009
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Kinder können Erwachsene mit ihren Fragen ganz schön ins Schwitzen bringen, oder? Aus meiner Erfahrung im privaten und auch im Beruf,sollte man solchen Fragen nicht ausweichen. Ich weiß leider nicht wie alt Deine Tochter ist und vermute anhand der Fragestellung Kindergarten- oder höchstens Grundschulalter? Auch in dieser Altersgruppe verstehen die Kinder schon mehr als man ihnen zutraut. Beantworte die Frage realistisch und erkläre ihr, dass alle Lebewesen auf unserem Planet nur eine begrenzte Lebensdauer haben. Nimm Dir verschiedene Beispiele z.B. den Schmetterling und zeichne mit ihr dessen Leben in den verschiedenen Abschnitten. Man kann dann auch noch eine Raupe in ein Einweckglas setzen, achtet aber auf die Pflanze auf der ihr sie gefunden habt, denn das ist die Futterplanze und ihr müsst sie mitnehmen, und die Lebensphasen bis zum fertigen Schmetterling beobachten. Dann greife die Situation auf, die zu der Frage geführt hat - irgendwo ist sie mit diesem Thema konfrontiert worden und versuche aufgrund der Situation eine ähnliche Aufarbeitung, wie zuvor mit der Bilderreihe, die ihr malt. Versuche ihr zu erklären, dass auch wir nicht etwas Besonderes sind, sondern nur ein kleines Stück in der Natur. Auch wir sind nur Gast auf Gottes Erde und haben eine Aufgabe zu erfüllen, die anhand der Familie gut zu erklären ist. Es gibt aber nicht nur den "natürlichen" Sterbeprozess, sondern auch Sonderfälle, wie Krankheit oder Unfall. Hier muss man dem Kind erklären, dass es manchmal sehr schwer ist loszulassen und Abschied zu nehmen, es aber für den Betreffenden oft eine Erlösung ist. Erkundige Dich im Buchladen nach einem Kinderbuch für dieses Alter zu diesem speziellen Thema und lest es gemeinsam. Um dem Kind zu erklären, was nach dem Tod geschieht eignet sich das Kinderbuch "Der Seelenvogel" ausgezeichnet. Es lässt alle Möglichkeiten zu für eine Erklärung, ob christlich oder anders, je nach Eurer Familiensituation. Ich hoffe, Du kannst hier Anregungen finden, um dieses Thema für das Kind befriedigend aufzuarbeiten.

  • Antwort von staufera 26.09.2007
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo!

    Die einzige Wahre Antwort ist ,egal ob mans jetzt glaubt oder nicht: Adam und Eva haben es ihren Nachfolgern mitgegeben und seitdem müssen die Menschen sterben,aber man wird wieder einmal auferstehen,wie lange und wann das geschieht,weiss nur Gott! So würde ich es unseren Kindern erklären(4 Kinder)

  • Antwort von Kajjo 25.09.2007
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die erste Antwort von soust ist doch sehr schön und ehrlich. Warum sollten wir ein kleines Kind mit Glaubensinhalten indoktrinieren, wenn eine ehrliche und konstruktive Antwort möglich ist?

    Kinder fragen offene, geradlinige Fragen und verdienen ehrliche, geradlinige Antworten.

  • Antwort von Parademix 05.10.2007
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Alle paar Jahrzehnte regeneriert sich der Körper vollständig neu, ich glaube es waren 20 Jahre, ein Mensch hätte also mit 20 Jahren keine einzige Zelle mehr im Körper die er zu seiner Geburt hatte (die Neuronen halten sich am längsten (gehirnzellen)). Alles was sich regeneriert verliert auch gewisse Rohstoffe, bestandteile (außer bei gewissen Quallen, die können praktisch ewig leben), der Körper wird außerdem zusätzlich "ramponiert" durch Krankheiten und innere Zerfressung der Organe, bzw. verstopfung von Arterien und Adern...

    ich glaube ich würde das meiner Tochter etwa so erklären, nachdem ich mich noch ein wenig erkundigt hätte...

    ... Ich will ja nicht meckern, (machs aber trotzdem) ich finde es unverantwortlich Kindern die Gott macht alles schon irgendwie richtig, denk ja nicht weiter darüber nach, du könntest Hirnkrebs bekommen-Story zu erzählen, gerade Kinder, die in jungen Jahren das meiste Aufschnappen und am aktivsten Lernen können in der gesamten Lebensspanne sollten die volle Dröhnung an Wissenschaftlichen Erkentnissen abbekommen und nicht pseudowissenschaften und Religion, diese können sie später selbst wählen, man muss ja nicht sagen Religion wäre falsch, aber dem Kind die eigene Meinung aufzuzwingen ist komplett falsch. Solche Aktionen schränken das kreative Denken EXTREM!!! ein.

  • Antwort von LeicaX 04.10.2007
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich erzähle meinen Kindern, daß Gott dies so beschlossen hat, dass alle Menschen einmal sterben müssen, die einen früher, die anderen später. Dass dies zwar für uns meistens sehr traurig ist, wenn ein geliebter Mensch gehen muß - aber nur, weil wir nicht gleich erkennen, dass wir uns nur verändern. Ich kann mich erinnern, daß es für mich selbst als Kind ein großer Trost war, mir vorzustellen, wir Menschen sind so etwas wie Raupen, die später zu Schmetterlingen werden. Gute Bilderbücher zeigen, dass die Raupe tot ist und doch weiterlebt als Schmetterling! Kleine Kinder nehmen solche Gleichnisse sehr gut auf - und es ist doch auch ein schönes Bild, dass Gott uns zuerst so, wie wir jetzt sind, geschaffen hat - uns aber dann noch viel Schöneres beschert!

  • Antwort von Binky 02.10.2007
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wieso sollten Eltern immer auf alles eine Antwort haben, oder zumindest so tun? Ich denke nicht, dass es schadet, wenn du deinem Kind einfach erklärst, dass du es nicht weißt, aber zeigst, dass dich die Frage auch interessiert. Ihr könntet dann gemeinsam nach einer Antwort suchen. Wenn Kinder solche Fragen stellen, haben sie bestimmt selbst eine Vorstellung von Leben und Tod, oder sind zumindest genauso gut in der Lage, selbst Erklärungen zu suchen. Wie du an den Antworten hier sehen kannst, sind sich selbst Ältere nicht einig, was die beste Erklärung ist.

  • Antwort von JoeWied 28.09.2007
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Um den reinen philosopischen Ansatz zu komplettieren:

    Wie wir im Leben jeden Tag erfahren, unterliegt alles einem Wandel. Leben heisst Veränderung.

    Die Folge daraus ist, wenn sich etwas nicht mehr verändert, dann ist es gestorben.

    Aber wer oder was schafft es schon, sich unendlich zu Verändern, also ist es eine Zeitfrage bis Energie und Wille aufgebraucht ist.

  • Antwort von comarel 23.09.2007
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der erste Satz von gri1su erinnert mich an das Lied im Gotteslob Nr. 656 Wir sind nur Gast auf Erden ... Den Text dieses Liedes, der aus dem Jahre 1935 stammt kann man aber auch recht kindlich erklären.

  • Antwort von Eppendorf 24.10.2008
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Alles hat ein Verfallsdatum.

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