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Warum muss man sich unter einem Mistelzweig küssen?

gefragt von DirkJan am 27.03.2008 um 17:29 Uhr

was hat es mit dieser Tardition auf sich?


Reply


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 27. März 2008 17:56
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Abgesehen von den gut recherchierten Antworten: Warum soll man nicht einen Mistelzweig als Anlass zum Küssen nehmen? Von mir aus könnte es auch ein Stück Holz (z. B. der Türrahmen sein)....Ich weiß, ich bin ein Schlimmer...ggg.


freefree
beantwortet von freefree am 27. März 2008 21:26
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pelzbohne
beantwortet von pelzbohne am 27. März 2008 17:33
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Der Mistelzweig hat das Küssen nicht erfunden, aber er hat es gefördert - zumindest in England. Wer dort mit einem hübschen Mädchen oder einem netten jungen Mann unter dem Zweig mit den weißen Beeren steht, muß freilich die Spielregeln streng beachten: Pflückt man eine Beere - ein Kuß; zwei Beeren - zwei Küsse. Wenn keine Beeren mehr da sind, ist Schluß mit der Küssere! http://www.weihnachtsstadt.de/brauchtum/allgemein/Mistelzweig.htm

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 27. März 2008 17:52

Kann man da auch Beeren nachlegen?...ggg.

Kommentar von 40069492edf050d1360aa1dcfc6d09b3small Brigitta am 27. März 2008 17:56

DH


america
beantwortet von america am 27. März 2008 17:36
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Küssen unter dem Mistelzweig

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Franzosen küsse… Martina Sahl… EUR 9,90Meerjungfrauen … Cher, Bob H… EUR 9,99 Information Das Küssen unter dem Mistelzweig tauchte zuerst in Verbindung mit dem griechischen Fest der Saturnalien auf und wurde später mit den ursprünglichen Hochzeitsbräuchen assoziiert. Wahrscheinlich entstammen sie zwei Glauben. Ein Glaube war, dass es die Kraft hat, Fruchtbarkeit zu schenken. es wurde auch geglaubt, dass der Mistelzweig von seinem Dung die "Leben-geben"-Kraft besitzt.

In Skandinavien wurde der Mistelzweig als Pflanze des Friedens angesehen, unter dem Feinde den Waffenstillstand erklären konnten oder zerstrittene Ehepaare küssten sich darunter zur Versöhnung.

Später nannten die zum Magischen neigenden Engländer des 18.Jhs, die Früchte des Mistelzweiges "Kuss-Kugeln". Steht ein junge Frau zur Weihnachtszeit, , unter dem mit Immergrün, Bändern und Ornamenten schön geschmückten Mistelzweig, kann sie es nicht ablehnen geküsst zu werden. So eine Kuss konnte eine tiefe Romanze bedeuten oder auch dauerhafte Freundschaft und Wohlwollen. Blieb das Mädchen ungeküsst, konnte es nicht erwarten, im nächsten Jahr zu heiraten. In manchen Teilen Englands wird der Weihnachts-Mistelzweig in der zwölften Nacht verbrannt, damit die Jungen und Mädchen, die sich darunter küssten heiraten werden. Man kann daran glauben oder nicht, auf jeden Fall bringt es immer Spaß und Ausgelassenheit in die Weihnachtsfestlichkeiten.

Wenn auch die heidnische Bedeutung lange vergessen ist, der Brauch, sich Küsse unter dem Mistelzweig auszutauschen, kann immer noch in vielen europäischen Ländern, genauso wie in Kanada, gefunden werden.

Wenn sich also ein verliebtes Paar einen Kuss unter dem Mistelzweig gibt, wird es als ein Versprechen zum Heiraten, genauso wie als Prophezeiung für Glück und ein langes Leben, interpretiert.

In Frankreich wurde der mit dem Mistelzweig verbundene Brauch dem Neujahrstag vorbehalten: "Au gui l' An neuf" (Mistelzweig für das neue Jahr). Heute können Küsse unter dem Mistelzweig zu jeder Zeit während der Feiertage ausgetauscht werden.

Der Mistelzweig hat das Küssen nicht erfunden, aber er hat es gefördert - zumindest in England. Wer dort mit einem hübschen Mädchen oder einem netten jungen Mann unter dem Zweig mit den weißen Beeren steht, muß freilich die Spielregeln streng beachten: Pflückt man eine Beere - ein Kuß; zwei Beeren - zwei Küsse. Wenn keine Beeren mehr da sind, ist Schluß mit der Küsserei!

Die Legende:

Wegen seiner angenommen mystischen Kraft stand der Mistelzweig im Mittelpunkt vieler Traditionen . Eine wird mit der Göttin Frigga assoziiert. Die Geschichte erzählt, dass der Mistelzweig die heilige Pflanze der Frigga, Göttin der Liebe und Mutter von Balder, dem Gott der Sommersonne, war. Balder hatte einen Traum vom Tod, welcher seine Mutter sehr beunruhigte, denn wenn er sterben sollte, würde alles Leben auf der Erde enden. Damit dies nicht geschehe, ging Frigga sofort zu Luft, Feuer, Wasser, Erde und jedes Tier und jede Pflanze versprachen, dass sie ihrer Sonne kein Schaden zufügen werden. Balder konnte nun von nichts mehr auf oder unter der Erde verletzt werden. Aber Balder hatte einen Feind, Loki, der Gott des Bösen, und dieser wusste von einer Pflanze, welche Frigga bei ihrem Versuch, ihren Sohn zu beschützen, übersehen hatte. Sie wuchs weder auf noch unter der Erde, aber an Apfel- und Eichenbäumen. Es war der niedere Mistelzweig. So machte Loki eine Pfeilspitze aus dem Mistelzweig, gab es dem blinden Wintergott Hoder, welcher ihn abschoss und damit Balder tötete. Der Himmel erbleichte und alle Dinge auf der Erde und im Himmel weinten um den Sonnengott. Für drei Tage versucht jedes Element, Balder zum Leben zurück zu holen. Schließlich wurde er von Frigga, der Göttin und seiner Mutter, wiedererweckt. Es wurde erzählt, dass die Tränen, die sie um ihren Sohn vergossen hatte, sich in perlenartigen weißen Beeren des Mistelzweiges verwandelten. Und in ihrer Freude küsste Frigga jeden, der unter dem Baum lang ging, an dem der Mistelzweig wuchs. Die Geschichte endet mit dem Erlass, dass wer auch immer unter dem bescheidenen Mistelzweig steht, ihm kein Schaden zugefügt werden soll, nur ein Kuss, ein Zeichen der Liebe.


anonym
beantwortet von renard5 am 27. März 2008 17:33
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Im Zusammenhang mit dem griechischen Fest der Saturnalien tauchte das Küssen unterm Mistelzweig erstmals auf. Es wurde später mit Hochzeitsbräuchen assoziiert. In Skandinavien küssten sich zerstrittene Ehepaare zur Versöhnung unterm Mistelzweig. Die Beeren des Mistelzweiges werden in England „Kuss-Kugeln“ genannt. Küsst sich ein verliebtes Paar unterm Mistelzweig, gilt dies als Heiratsversprechen und Prophezeiung für Glück.




Kommentar von Simple_avatar1smallsoust am 27. März 2008 17:39

Zu Euren recherchierten Antworten möchte ich nur ganz leise hinzufügen, dass Küssen a u f dem Mistelzweig diesen doch sehr beschädigen würde...:-o)))


mia68
beantwortet von mia68 am 27. März 2008 17:41
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...hui, hier steht aber viel überall! ;-) Man muss das ja nicht, aber es ist ein schöner Brauch, wie ich finde. Außerdem sehen Mistelzweige hübsch aus. Und noch hübscher, wenn darunter zwei sind, die sich lieb haben. Sollte als Begründung reichen... ;-) LG!

Kommentar von 1a7719370b030074d1e4671d0e54bd94smallraubkatze am 27. März 2008 17:48

Da hast Du eigentlich Recht! Man muß sich ja nicht an Bräuche halten, um sich "lekker" zu küssen! :) DH!


raubkatze
beantwortet von raubkatze am 27. März 2008 17:38
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Zum Zeitpunkt der Wintersonnwende (21.Dezember) sammelten die Frauen in jedem Dorf Weizen für Kuchen und Brot. Die Müller mahlten an jenem Tag umsonst und bekamen von den Frauen dafür Stechpalme und Mistelzweige geschenkt. Dieses Fest wurde mit Spielen über das Leben, Tod und Wiederauferstehung gefeiert, der Sonnenkönig wurde getötet damit er wiederkehren konnte. Die Altnordische Tradition einen Kußkranz aus Mistelzweigen zu fertigen ist heute noch bekannt und der Mistelzweig ist der Göttin Frigg (Göttin der Sexualität) gewidmet, aus diesem Grunde darf man sich auch unter dem Mistelzweig ungehemmt küssen :-) Zudem galt Mistel als Aphrodisiakum. Der Mistelzweig darf allerdings nicht den Boden berühren und wurde deshalb an Dachsparren gehängt. http://www.beepworld.de/members56/mels_hexenzauber/feste.htm


anonym
beantwortet von skeptiker007 am 27. März 2008 18:49
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Na ganz klar, weil's sooooooooo schön ist!!!!!!!!!!!


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