Warum muss man seiner Sexualität einen Namen geben?

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11 Antworten

Natürlich ist das vollkommen egal. Wenn jemand das für sich nicht definieren möchte, finde ich das vollkommen in Ordnung. Aber wir Menschen sind nun mal so, dass wir gerne wissen wollen, womit wir es zu tun haben...

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Eine berechtigte Frage - und ich sehe es genauso wie Du. Denn dieses Wissen darum kann am Ende bei Menschen, die bereits Vorurteile hierüber besitzen, einen ja nur ungerechterweise in Misskredit bringen :-( Man sollte wirklich abschaffen so etwas benennen zu müssen!

Aber wer weiß? Vielleicht kommt es ja so irgendwann noch in der Zukunft - hoffentlich !

Ähnlich prangere ich auch das Erfragen des Alters eines Nutzers an. Wenn man es erfahren hat, wird man anschließend diese Person immer in eine bestimmte Schublade stecken wollen. Doch möchte die Person da überhaupt rein? Es existieren in jedem erwachsenen Menschen sowohl Kind als auch Erwachsener. Und aufgrund eines kindlich wirkenden Beitrages auf das Alter schließen zu müssen/wollen wäre einfach nicht fair!

Lässt man sich im Umkehrschluss aufgrund eines Beitrages von einem jungen Mitglied zu einer Bemerkung hinsichtlich des Alters hinreißen, wird dem Kind indirekt Unreife vorgeworfen. So etwas muss alles nicht sein !


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Der Mensch möchte eben einfach alles benennen, etikettieren und schubladisieren.

Jeder Mensch hat seine ganz eigene Sexualität und die ganzen Schubladen (hetero, homo, bi, pan, demi, asexuell...) reichen im Prinzip überhaupt nicht. Aber eben, alles muss seine Ordnung haben und so wird erwartet, dass man sich gefälligst definiert.

Aber wehe, jemand definiert sich als lesbisch und hat mal etwas mit einem Mann. Das geht gaaaar nicht! Dabei ist doch klar: Jeder hat seine eigene Sexualität und jeder soll lieben, wen er will, solange beide erwachsen und nicht näher miteinander verwandt sind sowie aus freien Stücken mitmachen.

Vielleicht kommt mal die Zeit, wo das keine Rolle mehr spielt und diese Schubladen verschwinden. Aber ich glaube, ehrlich gesagt, nicht daran.

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Meiner Meinung soll jeder lieben wen er will und jeden lieben lassen wen er liebt. Lieben und lieben lassen :b Stimme dir absolut zu, dieser Definitionswahn schafft nur Distanzen.

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nö, ist nicht egal. wenn mich ein mann anspricht, ob ich mehr von ihm will, dann sage ich: sorry bin hetero. - dann brauche ich nicht stundenlang diskutieren sondern die drei worte reichen in der regel.

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Richtig, es ist egal...ich denke viele Definitionen entstanden einfach aus Vorurteilen heraus. 

Ich wünsche mir bei dem Thema nach wie vor mehr Toleranz ( ausgenommen natürlich Neigungen die anderen bewusst Schaden zufügen ). 

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musst du ja auch net. Wen dich einer fragt was du bist sagste einfach ich habe ab und an mal sex und gut is ;P mit wem is doch dein ding ;)

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Ich denke mal, dass das viel mit der Identifizierung zu tun hat. Wenn man sagt, dass man schwul ist, gehört man einer Gruppe von bestimmten Leuten an(nicht das man eine Wahl hätte, was das angeht, aber es ist dennoch so).

Der Mensch sucht sich immer Dinge mit denen er sich identifizieren kann. So gibt es die Jugendsprache, um sich mit der heutigen Jugend zu identifizieren. Außerdem gibt es auch Dialekte, so wie Bayrisch zum Beispiel, man spricht es, um zu verdeutlichen woher man kommt.

Man identifiziert sich also mit einer Gruppe, um nicht alleine dazustehen...oder damit man weiß, dass man nicht alleine ist.

Du hast Recht, im Grunde ist es egal, wer welche Sexualität hat, aber der Mensch will sich mit etwas identifizieren, weshalb es eben diese Begriffe gibt.

Im Endeffekt kann sich aber jeder selbst aussuchen, ob er betreffende Begriffe verwendet oder eben nicht.

Grüße

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1. Man muss nicht unbedingt sich selbst labeln bzw. seiner Sexualität einen Namen geben. Das ist die persönliche Entscheidung von jedem selbst ob man da jetzt irgendwelche Begriffe verwendet oder nicht.
2. Aber es hilft, wenn man mit anderen darüber reden will. Dann muss man nicht so viel beschreiben weil man ja einen Begriff dafür hat.
3. War bei mir so: es fällt einem leichter sich selbst seine Sexualität/Geschlecht einzugestehen wenn man ein Wort dazu kennt bzw. weiß das sie/es wirklich existiert.

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Man muss nicht, aber da viele so viel Wert darauf legen sich outen zu müssen scheint der Rest sich wohl dazu berufen, es ebenfalls zu tun oder erwarten es einfach.


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Weil es verschiedene Neigungen in der Sexualität gibt. Und die sind eben Hetero,Bi,Homosexuell.Ja,das sind die Bezeichnungen für die die unterschiedlichen Neigungen. Mir ist das auch egal,wer wie seine Sexualität lebt!

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