Frage von soprahin, 189

Warum muß jeder für Multikulti sein?

oder für enorm viel Zuwanderung.

Antwort
von TUrabbIT, 50

Es gibt keinen Zwang für oder gegen etwas zu sein, auch in Deutschland nicht. Es gibt gewisse Meinungen die zur Zeit populär und verbreitet sind, aber meiner Meinung nach spricht nichts gegen eine fundierte Meinung solange diese nicht der Menschlichkeit widerspricht.

Es gibt gute Gründe für Meinungen die nicht uneingeschränkt Multikulti und pro Zuwanderung sind, sogar für Ansichten die exakt gegenläufig sind. Die Frage ist nur wie eine solche Meinung begründet ist/wird, ist es ein pures Anti oder Pro etwas nur weil es gerade aktuell ist oder "cool" dann ist das keine Meinung die respektiert werden muss.
Wenn jedoch eine tiefere Dimension hinter der Einstellung steht und gut überlegte Gründe, kann ich nahezu jede Meinung tolerieren und diskutieren.
(Ich werde sie wahrscheinlich nicht selbst annehmen, aber mich gern darüber austauschen.)

Ein Meinungsverbot gibt es nicht, m.E. sollte es aber ein Meinungsgebot geben, ein Gebot, das man sich eine Meinung zu Themen bilden muss.

Antwort
von Halbkornbrot2, 58

Niemand muss für Multikulti sein, jeder darf seine eigene Meinung haben und diese Äussern, dies ist ein Teil der Meinungsfreiheit.

Die Meinungsfreiheit gibt aber auch jedem das Recht die Meinung eines anderen zu hinterfragen und zu kritisieren.

Antwort
von Gesba, 60

Muss man nicht sollte man aber sein. Meine Nation ist der Mensch und wer andere Länder zerstört sollte sich nicht wundern wenn die Menschen woanders hinkommen

Kommentar von soprahin ,

Warum zerstörst du denn die anderen Länder?

Antwort
von ceevee, 83

Du darfst auch gegen Multikulti und Zuwanderung sein. Das ist dir im Rahmen deiner Meinungsfreiheit gestattet und die Tatsache, dass AfD und Pegida in Deutschland legal existieren dürfen, zeigt, dass das auch tatsächlich funktioniert.

Bei vielen Leuten, die gegen Multikulti sind, scheitert es so'n bisschen daran, dass sie ihre Meinung nicht begründen können. Und dann verwechseln sie das mit der Einschränkung ihrer Meinungsfreiheit.

Kommentar von nervenbuendelx ,

nöp.. es ist vielmehr so, dass die argumente von der gegenseite nicht als solche gelten, sondern eben als hetze, vorurteile, etc. gebrandmarkt weden..

schau.. ich selbst bin kein nativer deutscher.. ich bin woanders geboren und aufgewachsen.. in deutschland habe ich lange jahre in einem von migranten dominierten stadtteil gelebt.. ich kenne z.b. den umgang mit zigäunern sehr gut.. wenn ich sage, das ist alles "pack was sich nicht benehmen kann, überall nur klaut und alles kauttmacht und verschmutzt" .. dann wird mir vorgeworfen zu verallgemeinern.. aber die tatsache IST einfach, dass die ALLE so sind.. und das beruht nicht nur auf meiner persönlichen erfahrung, sondern auf der erfahrung vieler generationen in vielen ländern..
DAS lassen die deutschen aber nicht gelten.. deutsche haben die erfahrung nicht gemacht/machen müssen (bis jetzt zumindest) und lassen andere meinungen nicht zu.. degradieren diese anstattdessen, relativieren, schimpfen und würden sie am liebsten verbieten lassen.. so gesehen hat sich am geist des nationalsozialismus nicht soooooo viel verändert im vergleich zu den selbsterklärten "antifaschisten"

Kommentar von OlliBjoern ,

In Deutschland leben etwa 120.000 Roma. Und viele davon schon lange vor der aktuellen Zuwanderungswelle. Und die gesamte Zuwanderung beträgt deutlich mehr als diese Zahl, insofern reden wir hier lediglich von einer Teilgruppe.

Und deine Erfahrungen sind deine Erfahrungen, da kritisiere auch nichts. Ich selber kenne nicht einen einzigen "Zigeuner".  

Was das nun mit "Nationalsozialismus" zu tun haben soll, verstehe ich nicht. Warum kann man nicht mal ohne diesen Begriff vernünftig argumentieren?

Kommentar von thetee99 ,

@nervenbuendelx: Du wirfst hier mit Begriffen um dich wie ein Marktschreier mit Obstkörben...

"Zigeuner" ist per Definition erstmal eine allgemeine Bezeichnung für fremde Bevölkerungsgruppen, die stereotypisch in ihrem Verhalten von der Mehrheitsbevölkerung abweichen.

Also wäre z. B. jeder ein Zigeuner der sich in Deutschland nicht typisch deutsch verhält. Jetzt müsste man klären, was typisch deutsches Verhalten wäre, aber das würde zu weit führen...

Ich denke auch, dass man ein gewisses Recht auf seine Vorurteile hat, wenn sie aus der eigenen Erfahrung gewachsen sind. Aber du darfst nicht vergessen, dass es auch sowas wie selektive Wahrnehmung gibt. Irgendwann ist jeder, der sich daneben benimmt in deinen Augen ein Zigeuner... vergleich das mal mit manchen Ur-Deutschen im Fussballstadion, was da teilweise ab geht... in welchem Zug würdest du die denn deportieren?

Ich glaube die wahren Gründe dafür sind bei den meisten Menschen ganz andere, man wertet bestimmte Personengruppe eher ab, um sich selber irgendwo dazugehörig zu fühlen... auf eine sehr erbärmliche, unselbstsichere und verzweifelt Art und Weise ;)

Kommentar von Gesba ,

@thetee99 die Definition von Zigeuner ist falsch... Damit sind Explizit Sinti und Roma gemeint. Do your research bevor du klugscheißerst ;) 

Kommentar von soprahin ,

@ Gesba Und so ist es dann mit den "Argumenten"^^

Kommentar von thetee99 ,

@Gesba & Co.: das Wort "Zigeuner" hat einen Altgriechischen Urpsrung und wird in diesem Zusammenhang (als allgemeine Fremdbezeichnung) bereits seit dem 15. Jhr. verwendet... und wie lange gibt es Sinti oder Roma bitte?!?!?!?!?! Do your research besser...

Kommentar von atzef ,

Klingt so, als seiest du Russland"deutscher". Das ist zum einen eine Klientel, die selber hochgradig anfällig ist für Antisemitismus und rassistisch motivierten Ausländerhass. Der "Fall Lisa" hat das auch für eine breitere Öffentlichkeit transparent gemacht. 

Zum anderen ist das aber selber eine Bevölkerungsgruppe, die in der 2. Hälfte der 90er Jahre knapp die Hälfte der deutschen Jugendvollzugsanstalten "bevölkert" hat, deren Kinder also eine signifikant höhere Kriminalitätsquote als Einheimische oder JEDE ANDERE ZUWANDERUNGSGRUPPE" aufwies (Im Gegensatz dazu Aussiedlerjugendliche aus Polen - die haben von allen Bevölkerungsgruppen einschließlich native Deutsche die geringste Kriminalitätsbelastung). Mittlerweile hat sich das zwar gebessert, aber in den 90ern waren Russen"deutsche" die Muslime der Gegenwart...:-)

Und natürlich sind deine Vorurteile gemessen an den hier seit langem lebenden und vollständig integrierten Sinti und Roma kompletter Unsinn.

Antwort
von Interesierter, 43

Es muss doch niemand für Multikulti sein.

Nur, was hast du gegen andere Kulturen? Bisher wurde in der Geschichte noch keine grössere Kultur durch Zuwanderung zerstört.

Es gibt aber hunderte von Beispielen, in denen die bestehende Kultur durch Zuwanderung erweitert und bereichert wurde.

Ich habe diese Diskussionen, die heute geführt werden, schon in den 70er und 80er Jahren gehört. Damals ging es um türkische und italienische Gastarbeiter.

Und, haben diese Zuwanderer unserer Gesellschaft geschadet?

In den 90ern kamen viele Übersiedler und Spätaussiedler zu uns. Haben diese unserer Gesellschaft geschadet?

Menschen sind verschieden, so ist das nunmal. Es gibt verschiedene Kulturen. Die Erfahrungen, die ich bisher mit den hier angekommenen Flüchtlingen gemacht habe, waren durchweg positiv und 10 km von meinem Wohnort gibt es eine zentrale Anlaufstelle in der 1.500 Menschen untergebracht sind. Seltsamerweise gibt es keine Probleme.

Im Gegenteil. Die allermeisten dieser Menschen sind äusserst bemüht, freundlich zu sein und niemandem zur Last zu fallen.

Antwort
von Dave0000, 56

Eine eigene Meinung darf Jeder haben
Und leider ist nicht jeder multikulturell oder tolerant
Aber so ist es halt

Deine Frage ist aber durch das "Muss" schlecht formuliert

Ich MUSS nicht ich WILL

Kommentar von soprahin ,

Nein, die Frage ist NICHT durch das "Muss" schlecht formuliert.


Kommentar von Dave0000 ,

Grammatikalisch vielleicht korrekt
Aber inhaltlich......

Keiner "muss" multikulti sein

Die Frage ist gleichzusetzen mit:

Warum muss ein Feuerwehrauto grün sein?

Antwort
von Schleie24, 6

Meine Erfahrung: multikulti funktioniert besser wenn Menschen aus Nationen einreißen die sich ähneln (gleiche grundvorstellung von werten) bin selbst Ausländer und hab mich in de nie fremd gefühlt. Es gibt auch gute Moslems jedoch haben diese meiner Meinung am meisten integrationsprobleme weil viele eine Kultur bewahren wollen die sich mit unserer reibt.
Daher würde ich wenn ich das sagen hätte multikulti nur bedingt zulassen

Antwort
von Grimwulf78, 34

Das Problem ist die Gegenprobe. Du kannst nicht für Ausgrenzung und Monokultur sein UND Dich als guter Mensch definieren. Das Problem ist also nicht dagegen zu sein, sondern sich dabei ein positives Selbstbild zu bewahren.

Dieser Gedankentrick erfordert ein hohes Maß an Ignoranz oder Massenhypnose und die ist aufgeklärten Menschen nicht eigen, sonst wären sie ja nie zu aufgeklärten Menschen geworden.

Antwort
von Ottavio, 72

Das, was man "Multikulti" nennt, ist nicht die  Anwesenheit verschiedener Kulturen in selben Land, sondern deren Vermischung. Die aber ist die notwendige Voraussetzung für Integration, denn Integration kann niemals einfache Anpassung einer Seite heißen. Sie ist aber notwendig, um auf Dauer das Nebeneinanderexistieren von Parallelgesellschaften zu überwinden.

Antwort
von paulklaus, 21

NIEMAND (!!) MUSS (!!) für Multikulti sein, wobei meiner Ansicht nach "enorm viel Zuwanderung" ein ganz anderes Thema ist.

Ich bin 100 %iger Kosmopolit, finde - wo auch immer - das Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen interessant und SCHÖN, weil es uns die Gelegenheit bietet, über unseren arg begenzten nationalen Tellerrand zu sehen - - - und unterstütze im bescheidenen Rahmen meiner Möglichkeiten Flüchtlinge, die ihr nacktes Leben retten mussten (falls du DAS unter den "Zuwanderern" verstehst)...

pk

Kommentar von soprahin ,

Warum reist du denn nicht in andere Länder? Da erlebst du die interssanten Kulturen viel besser?

Kommentar von paulklaus ,

Häää ?! Wo steht geschrieben, dass ich NICHT in andere Länder reise ??? Dies tue ich ständig, sofern es meine Finanzen zulassen !

pk

Kommentar von soprahin ,

Aber du weißt schon worum es ging, oder?

Antwort
von Bitterkraut, 67

Muß nicht und ist ja auch nicht jeder - also was meinst du eigentlich?

Antwort
von Mikasieger, 71

Muss man nicht.

Sag einfach deine Meimung!

Kommentar von soprahin ,

Offenschtlich schon, denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese simple Frage wieder gemeldet worden ist

Kommentar von Bitterkraut ,

Das hängt immer vom "wie" ab. Hetzerische Kommis werden gelöscht und das ist auch gut so.

Kommentar von soprahin ,

Und was soll an der Frage hetzerisch sein? Was hetzerisch ist, ist solche Fragen zu melden.

Kommentar von ceevee ,

Es ist eine Woche später, warum ist diese Frage immer noch nicht gelöscht? ;)

Ich würde sagen, dass deine Frage hetzerisch ist, weil deine Grundannahme völlig falsch ist (es wird niemand dazu gezwungen, für Multikulti zu sein, das haben aber mehrere Antwortende hier geschrieben) und es so wirkt, als wenn du nicht wirklich 'ne Frage hast, sondern nur deine falsche Grundannahme bestätigt bekommen möchtest.

Antwort
von Gilgaesch, 85

Muss nicht jeder. Jeder hat eine eigene Meinung zu der man stehen sollte. 

Antwort
von archibaldesel, 17

Wer sagt denn, dass man das muss?

Antwort
von DerBube01, 79

10000% Nicht jeder!

Und manche sagen es nur, da es Mitläufer sind! ( Das gilt für die dafür Sprecher und genauso für die Gegner)

 

Aber viele haben auch Ihre eigene Meinung!

 

Antwort
von thetee99, 101

Man kann gegen alles sein... es gibt auch deutsche die gegen Deutschland sind (https://de.wikipedia.org/wiki/Antideutsche).

Man muss sich halt fragen wie sinnvoll sowas ist oder warum genau man gegen Zuwanderung und "Multikulti" sein sollte... gerade Deutschland war ja schon früher von Zuwanderung abhängig um die Wirtschaft am Laufen zu halten und bei der akutellen demografischen Lage, wird das deutsche Sozialsystem irgendwann zerbrechen.

Gegen "Multikulti" zu sein ist ohnehin utopisch, weil es kein homogenes Volk - welcher Art auch immer - gibt. Auch du selber wirst in deinem Stammbaum ab einem gewissen Punkt Vorfahren von dir finden, die nicht aus Deutschland stammen, es sei denn deine Familie hat seit je her Inzest betrieben, aber dann hättest du jetzt sicher Probleme hier einen Text zu schreiben ;)

Kommentar von Bitterkraut ,

Gegen "Multikulti" zu sein ist ohnehin utopisch, weil es kein homogenes Volk - welcher Art auch immer - gibt

Na ja, auf den Andamanen vielleicht schon, oder im braslilianischen Urwald, man weiß es nicht genau.. :-))

Kommentar von thetee99 ,

Ich habe mal ein Video gesehen, bei dem französische Forscher (...glaube ich zumindest) den Erstkontakt zu einem dieser isolierten Ur-Einwohnern im brasilanischen Dschungel gewagt haben. Als Begrüßungsgeschenk haben die Ur-Einwohner den Forschern als Erstes ein paar Ihrer Kinder angeboten! Eben damit sich die Bevölkerung vermischt, damit der Fortbestand gesichert oder gestärkt wird. Selbst ohne Wissenschaft hatten sie das instinktive Wissen, dass ein breiterer Gen-Pool für sie von Vorteil ist und auch zur Steinzeit war dieser "Menschenhandel" wohl normale Praxis.

Ich meine zum Glück ist das heute nicht mehr so ;) aber das instinktive Wissen darüber ist doch faszinierend.

Was auch bedeutet das Menschen die heute auf Biegen und Brechen auf ein homogenes, "reinrassiges" Volk bestehen, dümmer sein müssen als Steinzeit-/Ur-Menschen...

Kommentar von soprahin ,


Selbst ohne Wissenschaft hatten sie das instinktive Wissen, dass ein breiterer Gen-Pool für sie von Vorteil ist

Ja? Hast du das so? Ist das der Grund für Mischung? Wegen der Gene?

Kommentar von thetee99 ,

@sophrahin: mit ist wirklich egal was deine privaten Vorlieben sein sollten, aber es gibt einen Grund weswegen Inzest verboten ist. Wenn das Erbgut zu ähnlich ist, wird es geschwächt und es kommt zu Missbildung und Behinderung. Je diversifikativer die DNA ist, die sich verbindet, desto bessere, natürlichere Ergebnisse "können" erzielt werden. Es stärkt das Immunsystem, kann zu stärkeren Körpern führen usw. usw. Ein kleines, isolierstes, homogen lebendes Volk wird mit der Zeit ein schwaches Erbgut haben und daran zugrunde gehen.

Antwort
von gottesanbeterin, 16

Ist es denn so?

Antwort
von voayager, 34

Das ist doch Unsinn, was du da herauswitterst. Niemand muß Multikulti sein, doch empfiehlt es sich, solch eine Haltung anzueignen, sofern man sie noch nicht besitzt.

Niemand geht hin und fordert enorme Zuwandferung, vielmehr ist es so, dass nicht einfasch Asylsuchende von vornherein abgewiesen werden, alles andere ist Reindeuterei.


Antwort
von kubamax, 41

Wieso müssen? Alle mögen Pizza, Döner, asiatisch, mexikanisch, französisch, spanisch....Essen gehen.

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