Warum muss die Population in Deutschland stabil bleiben?

... komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Die Population MUSS nicht stabil bleiben. Hinter Wachstum oder Stabilität steckt eine bestimmte Ideologie.

Viele Einwohner bedeutet, daß man

  • viele Soldaten,
  • viele Konsumenten,
  • viele Arbeitskräfte,
  • viele Wissenschaftler
  • usw.... hat.

Das bedeutet

  • militärische Macht für Verteidigung und Angriff,
  • wirtschaftliche Macht für Produktion und Verbrauch,
  • intellektuelle Macht für Forschung und Entwicklung,
  • usw. .... hat

Gleichzeitig bedeutet es, daß man sich nicht so sehr um den Einzelnen kümmern muß. Die einzelne Person ist nur ein Achtzigmillionstel wert. Es macht nichts aus, wenn ein kleiner Prozentsatz durch die Maschen fällt. Leute, die asozial werden, keine Arbeit finden usw. Kleinere Länder (zB Dänemark) müssen sich viel mehr um jeden Einzelnen kümmern.

Alle Probleme, die offiziell genannt werden (sieh auch hier), wie Rente, Zuwanderung usw. sind nur ein Ablenkungsmanöver.

Am Beispiel Rente läßt sich sehr gut zeigen, daß das ein bewußt herbeigeredetes Problem ist. Die Versicherungen und die Banken wollten ihre Gewinne steigern und haben deshalb Politiker (Kurt Biedenkopf, Gerhardt Schröder, Walter Riester) und (Pseudo-)Wissenschaftler (Bert Rürup, Raffelhüschen) dafür bezahlt eine Kampagne gegen die gesetzliche Rente zu machen, damit sie eine private Rente verkaufen können. Gleichzeitig wollten die Unternehmer die Lohnnebenkosten senken. Dazu liessen sie die Zuzahlungen zur Rente deckeln.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 120grammButter
03.11.2016, 19:02

Deiner Aussage kann ich nur zustimmen. Zudem mit einer höheren Bevölkerungsdichte die Mietpreise, Grundstückpreise, härtere Konkurrenzkämpfe, größere ökologische und soziale Risiken, Regulierungen etc. steigen.

Dafür bekommt man kleinere Wohnungen, kleinere Privathäuser, weniger öffentliche Anlagen u.s.w. weil alles gestaut werden muss. Wie beim Nutzvieh in einem Massenstall. Hauptsache effizient.

Weniger für die Bürger - mehr durch Arbeitskraft/Steuern für das Establishment.

1

Ich habe jetzt nicht Deine ganzen Ausführungen gelesen. Es geht Dir wohl um diese hirnfreie Erfindung des sogenannten demographischen Wandels. 

Dieser Begriff als solcher wird sehr unterschiedlich definiert. Immer so, wie es gerade rechtspopulistisch in den Kram passt. 

Doch. Ich bin mir durchaus bewusst, dass es Vertreter sogenannter Volksparteien sind, welche diese Hirnfreiheit immer wieder aufs Tablett legen. Und? Deswegen sind es allemal Rechtspopulisten. Schon immer gewesen. 

Tatsache ist: 

Deutschland war schon immer ein Einwanderungsland und wird es immer bleiben. 

Ob also irgendwelche Nichtsnutze Angst vor Neuem haben oder nicht. Und aus dieser ihrer Angst heraus mit diesem dämlichen Gewäsch daher kommen. Wir vermehren uns aktuell um 1,34 bezogen auf 2. Verbleibt ein Minus von 0,66.

So, ja. Nun gehst Du auf die Fläche ein. Fläche alleine kann und sollte aber nicht berücksichtigt werden. Denn da kommt auch die Frage nach den Arbeitsplätzen mit rein. 

Um nur ein Beispiel zu nennen:

Wir haben uns sehr früh für staatlich geförderte massive Waffenproduktion entschieden. Also für die materielle Produktion von Flüchtlingsgründen. Denn wir exportieren seit Jahrzehnten unsere Massenmordwerkzeuge weltweit. Auf weltweiter Spitzenposition. 

Andere Staaten haben andere Prioritäten. In skandinavischen Staaten spielt die Lebensqualität eine bedeutend größere Rolle unabhängig von toten Gegenständen als bei uns. Lebensqualität braucht keine Menschenmassen, keine Massen an toten Gegenständen. 

Aktuell haben wir ja - mal wieder - eine Diskussion um die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze. Da kommt dann auch wieder der sogenannte Demographische Wandel als Ablenkungsmanöver von anderen wesentlichen Themen mit ins Spiel. Muss ich gar nicht mehr mit anhören. 

Wir können uns ein Beispiel an der Schweiz nehmen. 

Wir können Vertretern anderer europäischer Staaten zum Thema Einwanderung mal ernsthaft zuhören wollen, die Bereitschaft entwickeln, uns mit deren Vorstellungen ERNSTHAFT zu beschäftigen und darüber ERNSTHAFT zu diskutieren. 

ABER

Dann würde auch unser massiver Waffenexport mit thematisiert werden müssen. 

Mordwerkzeuge sind hier nur ein Thema, welches mit zu berücksichtigen ist. Aufzählen kann ich noch verfehlte kommunale Bodennutzungspläne und ihre schädlichen Folgen für die Gesellschaft. 

Aufzählen kann ich die sehr prekäre Leistung verschiedener von unseren Sozialbeiträgen bezahlter Institutionen. 

Alle spielen mit rein. Ebenso wie unsere Medienlandschaft, die Missachtung des Vertrages für die öffentlich-rechtlichen Anstalten - hier dradio ausgenommen. 

Letzteres kann ich Dir warm empfehlen. Gib einfach mal in die Suchmaske des Browsers ein

dradio

Öffne den Zugang zu einem der Angebote und nutze die Suchfunktion oben rechts unter Beachtung der Rechtschreibregeln reichlich. Es wird sich wohl ein großes Archiv öffnen. Hier kannst Du manchen Podcast laden und anhören, wann Du willst. Du wirst Quellenangaben finden, die Du dann weiter verfolgen kannst bis weit über das Rentenalter hinaus. 

Im aktuellen Bereich wirst Du sicherlich die eine oder andere Diskussionsendung zum Themenbereich finden können und Dich daran beteiligen können. Wenn Du willst. 

Tatsächlich kannst Du auf diese Weise womöglich feststellen, dass die vor Jahrzehnten bereits erhobene Forderung nach einer 20-Stunden-Woche weltweit und eben auch verbindlich hier in D mal wieder nieder diskutiert wird. 

Denn stell Dir nur mal die Folgen vor:

20 Stunden haben die Deutschen mehr Zeit übrig in der Woche. 20 Stunden, die sie dann womöglich dazu nutzen könnten, sich weiter zu bilden, zu informieren, innovativ, kreativ und engagiert zu sein. Wie gefährlich für Machtgier und Herrschsucht!!!!

Zu Letzterem sprach ein Professor vor der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zur Digitalen Welt. Keine Ahnung, ob Du den Beitrag noch auf Phoenix findest. Ich fand ihn auf youtube, bevor sich Google und die Bundesregierung auf einen Vertrag einigten. Ob Du nun also erst einen freien Proxy einrichten musst, um das Video zu finden, oder nicht - keine Ahnung. Muss erst nachsehen. 

Lasse Dich nicht für dumm verkaufen und hüte Dich davor, jeden Brei nachkauen zu wollen, der da in die Welt gesetzt wird. 

Natürlich brauchen wir nicht so viele Menschen, wie aktuell hier leben. Das belegt schon die Tatsache, dass mittlerweile das Bundessozialgericht Helmut Kohls erstes Gesetz, die Zwangsverrentung, in ausgedehnterer Nutzung bestätigte. Die ARGE kann also ihre Faulheit durch Abschiebung in Frührente verteidigen. Dafür ist Geld und Platz da. - Um nicht andere Themen dazu anzuschreiben. 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Skandinavier sich einen dermaßen schwerwiegenden Eingriff in ihre Lebensplanung gefallen lassen würden. Denn damit wird die persönliche Lebensqualität sehr stark eingeschränkt. 

Alle Themen nur angedeutet, da jedes einzelne durchaus komplexer ist. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Deutscher Größenwahn war schon immer der Überzeugung, dass am deutschen Wesen die Welt genesen muss. Jetzt ist es das deutsch-heilige Moralwesen, das der Welt Erlösung von Armut und Verfolgung bringen will. Wir reden gleichzeitig von einer neuen Industriegeneration mit Robotern und hochqualifizierten Arbeitnehmern und laden uns zeitgleich das verbliebene Mittelalter der Welt ohne jede Bildung und fortgeschrittene Kultur ins Land. Wir sind eine ausgeflippte Wohlstandsgesellschaft, die sich selbst auslöscht. Dass z.B. weder das Renten- noch das Gesundheitssystem der 50er Jahre auf ewig funktionieren wird, war jedem einigermaßen Kundigen klar. Nur haben sich die Politiker beharrlich um Reformen gedrückt. Das, was wir hier Demokratie nennen ist in Wirklichkeit ein Hinrichtungskommando: Politikerwahn bis zum Untergang. Seit Ende der 60er haben wir mit dem Anhäufen von Schulden begonnen und inzwischen schießen sie durch die Decke, und zwischenzeitlich gab es sogar sog. Wirtschaftswissenschaftler, die das als Heilmittel propagiert haben.

Die künftigen Generationen werden sich bedanken, wenn sie von zwei Seiten in die Zange genommen werden (noch merken sie wohl nichts davon). Wir werden in Deutschland zu den modernen Sklaven Europas - schaffen, damit die Schuldenländer sorglos weiterwursteln können. Gleichzeitig machen wir weit die Arme auf für alle Bedrängten der Welt. Nicht alle sind so dumm. Was viele nicht wahrnehmen, es findet ein Bevölkerungsaustausch statt: Die Guten gehen und die Schrottis kommen. 2015 sind rund 2 Millionen gekommen und 1 Million gegangen. Letztere werden gern unterschlagen. Wohlstand in Deutschland ist eine Frage der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit - das geht einigen Moralaposteln als Einsicht ab. Die glauben immer noch, dass das Manna vom Himmel fällt, wie sie es zuhause bei Mamma und Papa erleben, deren Leistungsorientierung sie kritisieren, von der sie aber gut leben. Diese Illusionisten zusammen mit dem Schrott der Welt werden Deutschland hinrichten. Hauptsache, die Fahne, mit der wir untergehen, ist moralisch sauber. Heilige haben auf dieser Welt noch nie lange überlebt. Auch die Kirche steht heute noch ganz gut da, weil es genügend korrupte Päpste und Kirchenfürsten gab. Nimm ihnen weg, was die zu Mittelalters Zeiten den Leuten geklaut haben und sie stehen da ohne Hemd und ohne Höschen.

Jede Population ist überlebensfähig, wenn sie eine Wirtschaftsleistung bringt, die für sie selbst aktuell und als Rücklage für die Zukunft reicht. Das braucht einen beständige Fluss, denn die Rücklagen sind schnell aufgezehrt - wie z.B. bei uns, wo sich die Rücklagen für Rente langsam immer schneller in Schulden verwandeln. Überschüsse, die nicht reale Münze sind, sondern nur Zahlungsversprechen bankrotter Kunden, sind Verluste! Das gilt vor allem für die TARGET2-Salden der Bundesbank. Aber wer in Deutschland ahnt schon, mit welchen Finanztricks unsere Vermögen verschoben werden. Schon mal ausgerechnet, was eine Stadt von 400.000 nicht abgeschobenen abgelehnten Asylbewerbern so im Jahr kostet, deren Einkünfte aus nicht selbstverdienten Zuschüssen kommen und deren Kriminalität uns zusätzliche Verluste beschert? Es gibt Gründe, warum diese Kosten entweder verschwiegen oder extrem kleingerechnet werden. Nun, damit sind sie nicht aus der Welt geschafft und fallen uns samt den neuen Handaufhaltern noch gewaltig auf die Füße.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SchakKlusoh
03.11.2016, 19:47

Ich hätte da einen Aluhut billig abzugeben.

0

Das Problem ist immer noch, dass man die Rente nicht ausreichend der Lebenserwartung anpasst und eben immer noch dem Dummkopfglauben anhängt, das Rente durch Köpfe erwirtschaftet werden kann.

Wenn ich zwei Erwerbstätige brauche, um einen Rentner satt zu bekommen, brauche ich in ein paar Jahrzehnten 4 Erwerbstätige , um die ehemaligen zwei Erwerbstätigen, dann Rentner, satt zu bekommen usw. usw.

D.h. wenn wir uns ein demographisches Problem erzeugen, reicht eine stabile Population garnicht aus, sondern wir brauchen eine immer schneller wachsende Bevölkerung.

Hinzu kommt dass die Oberdummköpfe ( also die nur in Köpfen denken nicht in Wirtschaftsleistung ) regelmäßig verdrängen, dass ein Kind in der Zeit bis zum Eintritt in sein Erwerbsleben den gleichen Zustand hat wie ein Rentner - es muss durchgefüttert werden !! ( Das ist der einzige Vorteil an Zuwanderung, weil dort arbeitsfähige kommen. Nur wenn die keine Arbeit haben/finden kosten die auch nur ! ).

Die Wirtschaftsleistung einer Periode muss immer reichen, um die zu ernähren, die arbeiten und zusätzlich diejenigen ernähren, die nicht arbeiten, nicht mehr arbeiten und noch nicht arbeiten. ( Mackenroth-These ). Ist uralt aber unbegrenzt wahr und eigentlich unwiederlegbar. Dennoch gibt es immer wieder Leute die glauben, man könne das mit irgendwelchen Milchmädchenrechnungen umgehen.

 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SchakKlusoh
03.11.2016, 19:54

Bei Mackenroth stimme ich Ihnen zu.

Das funktioniert nur deshalb nicht, weil Lobbyisten für bestimmte Gruppen Vorteile in den entsprechenden Gesetzen verankert haben.

So sind nicht alle Erwerbstätige Beitragszahler, bestimmte Einkommensarten sind ausgenommen und bestimmte Gruppen erhalten überproportional hohe Leistungen.

1

Malta und die Niederlande haben definitiv eine höhere Bevölkerungsdichte, die beiden sind unter den 20 Ländern mit der höchsten BD, Deutschland íst nicht dabei.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von PatrickLassan
03.11.2016, 09:03

Stimmt. Deutschland hat eine Bevölkerungsdichte von 230 Einwohnern pro km², die Niederlande hat 408 Einwohner/km², Malta sogar 1346 Einowhner/km².

0
Kommentar von 120grammButter
03.11.2016, 09:03

Ostdeutschland sei Dank. :D

0

Weil wir eine überalterte Gesellschaft werden. Wir brauchen junge Beitragszahler, die die Renten für immer mehr alte Menschen finanzieren müssen. Wenn die Geburtenrate sinkt, dann müssen wir für einen Ausgleich sorgen, damit das Rentensystem nicht zusammenbricht.

Wenn die Geburtenrate der Deutschen nicht hoch genug ist, müssen wir umso mehr Menschen aus dem Ausland aufnehmen, z.B. Flüchtlinge

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In der Demographie wird die Pyramidenstruktur immernoch als das Optimum angesehen, daher ist man auch der Meinung es müsse unbedingt Wachstum geben.

Diese Pyramide lässt sich nur durch eine hohe Geburtenrate oder eine hohe Sterblichkeit, auch Kindssterblichkeit erreichen. Daher ist diese Form nur in Entwicklungsländern nötig. In Industrieländern wie Deutschland ist diese Form allerdings sehr Problematisch, da sie zur Überbevölkerung führen würde.

Früher wurde auch durch Kriege die Bevölkerung Dezimiert, was zur Pyramide führte, aber das ist nichts erstrebenswertes.

Hier wäre die Säulenform bedeutend besser. da diese  zu einer stabielen Bevölkerungszahl führt.

Oft wird auch für die Pyramide geworbe mit der Begründung, das es sonst mit der gesetzlichen Rente problematisch wird, Da immer weniger Jung für immer mehr Alte sorgen müssen. Dies ist allerdings Falsch und liegt am aktuellen Rentensystem. Aktuel zählen nur Einkommen aus Arbeit für die Rente. Würde alle Einzahlen, auch die Superreichen, würde es solche Probleme nicht geben


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 120grammButter
03.11.2016, 09:15

Tatsächlich, hab auch gleich einen interessanten Artikel dazu gefunden: http://www.taz.de/!5049986/

Das politische Establishment will sich entweder nicht an neue Zeiten anpassen oder benutzt es als Vorwand für eigene hinterhältige Interessen.

0

Das Problem ist die Schieflage der Altersstruktur. Immer weniger junge Menschen müssen die Renten für die Älteren erwirtschaften - bei stagnierenden Löhnen. Seit dem "Pillenknick" in den 1960ern werden halt immer weniger Kinder geboren, während die Babyboomer, also die Jahrgänge Ende der 1950er, jetzt alle in Rente gehen. Sie haben sich ihre Rente noch durch kontinuierliche Arbeitsbiographien und wenige Arbeitsunterbrechungszeiten sowie durch regelmäßige steigende Löhne gesammelt. Dieses Geld muss aber auch dauerhaft irgendwoher kommen und kann nicht nur durch die staatlichen Rücklagen finanziert werden. Das ist das Hauptproblem, warum es nicht "weniger" Menschen werden sollen. Prinzipiell spricht nichts dagegen, weniger Leute zu haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das Problem ist nicht die Einwohnerzahl. Deutschland wäre auch mit 40 Millionen Menschen ein funktionierender Staat. Vermutlich wären die Grundstückspreise niedriger. Die Welt ist generell überbevölkert. Das Problem ist nicht das Schrumpfen der Bevölkerung, sondern die Überalterung. Das nennt man auch "Demographischer Wandel". Gibt es zu wenig junge Menschen, bricht das Rentensystem zusammen. Darum braucht es stabile Geburtenraten und Einwanderung, um das Gleichgewicht aufrecht zu erhalten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nur die Rentenkasse braucht stabile Beiträge, damit die nächste Generation die vorherige finanzieren kann.

Ansonsten gibt es wenige bis gar keine Gründe, die sich aus globaler Sicht dafür aussprechen würden. Die Welt ist zu voll mit Menschen, 10% der heutigen Population würde ihr sehr gut zu Gesicht stehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denke du hast das Problem schon erkannt. Umso weniger Population, umso weniger verdienen die Großunternehmer, die vom deutschen Markt profitieren.

Wenn man dem einfachen Bürger also erzählt "es kommt der Wirtschaft zugute" , dann ist das zwar indirekt über ein paar Umwege richtig, doch in erster Linie verdienen die monopolistischen Kapitalisten daran. Und Diese kümmert es recht wenig, ob dem kleinen Bürger das etwas nützt oder nicht - hauptsache wir konsumieren ihre Güter bis ihnen vor Geld der Arsch platzt. Ob es das Wert ist, dass unser Brot beim Großunternehmer dafür um 30 Cent billiger ist, soll jeder selbst entscheiden.

Und da wir jetzt dank CETA auch noch eine zusätzliche Beteiligung der amerikanischen und kanadischen Monopolisten zu erwarten haben, nützt es im Endeffekt noch anderen mit dem Potential den deutschen Markt zu beherrschen. Im Endeffekt regiert das Geld.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das Problem sind die Renten, die von weniger Menschen erwirtschaftet werden müssen. Einwanderung Unqualifizierter hilft hier aber nicht, sondern verschärft die Lage. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von PatrickLassan
03.11.2016, 09:08

Anfangs vielleicht, allerdings können aus 'Unqualifizierten' bekanntlich 'Qualifizierte' werden.

1
Kommentar von SchakKlusoh
03.11.2016, 19:39

Die Renten sind kein Problem. Die Renten wären finanzierbar, wenn man sie besser finanzieren würde. Zum Einen müßten alle einbezahlen, zum Anderen müßte die Minimum-Rente und die Maximum-Rente (Faktor 2 oder 3 dazwischen) eingeführt werden.

Die Einwanderung ist kein Problem, wenn diese qualifiziert und integriert werden.

Jeder Mensch kommt unqualifiziert auf die Welt. Manche bleiben leider dabei.

0