Frage von 240529091606035, 649

Warum muss Deutschland sich in seinen Militärausgaben an die USA nähern (O-Ton Kanzlerin Merkel)?

Sollen wir wie viel Hunderte Milliarden in die Bundeswehr und unsere Verteidigung investieren? Vor 18 Monaten wurden Kasernen geschlossen und Stellen abgebaut.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kolui, 238

Weil wir dabei sind einen Krieg anzufangen.

Man destabilisiert Europa mit der geplanten Flüchtlingskrise und provoziert Russland. Es ist ganz offensichtlich, dass wir auf einen Krieg gegen Russland hinarbeiten.

Kommentar von AalFred2 ,

Um solchen Quatsch zu glauben, muss man den Aluhut schon ganz fest aufsetzen.

Kommentar von kolui ,

Naivling

Kommentar von AalFred2 ,

Nein, ich hab nur gerade meinen Aluhut vergessen.

Kommentar von kolui ,

Ich bleibe dabei: Naivling

Kommentar von Apfelkind86 ,

Das Wort kann man dir nur zurück geben. Gehört schon viel Ignoranz und Ideologie dazu, so einen Quark zu schreiben und dann auch noch zu glauben (ob du Letzteres wirklich tust, weiß ich natürlich nicht).

Kommentar von Maimaier ,

Das passiert, wenn zwei Trolle aufeinander treffen, sie wiederholen ihre Beleidigungen, wie im Kindergarten. A: "Du bist doof." B: "Du bist blöd" A: "Du bist doof." B: "Du bist blöd."

Konstruktive Kritik schaut anders aus.

Kommentar von AalFred2 ,

Wie soll man denn bitte eine so selten dämliche, völlig belegfreie Aussage konstruktiv kritisieren. Da kann man nicht mehr tun, als darauf hinzuweisen, dass sie völliger Unsinn ist.

Kommentar von kolui ,

Es ist nicht dämlich, im Gegensatz zu deiner Antwort.

Es handelt sich um eine Vermutung, die schon Sinn ergibt.

Danke für den Stern!

Kommentar von AalFred2 ,

Das ergibt ungefähr so viel Sinn, wie die Behauptung Hitler wäre am Nordpol ins Erdinnere hinabgestiegen und würde dort in einer Hohlwelt zusammen mit Elvis "Love me tender" singen.

Kommentar von kolui ,

Konstruktiv.

Kommentar von AalFred2 ,

Konstruktiv wäre es mal mit dem ein oder anderen Anhaltspunkt für deine These um die Ecke zu kommen. Dann hätte man etwas, über das man diskutieren kann. So bleibt sie einfach Blödsinn.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Das ergibt ungefähr so viel Sinn, wie die Behauptung Hitler wäre am
Nordpol ins Erdinnere hinabgestiegen und würde dort in einer Hohlwelt
zusammen mit Elvis "Love me tender" singen.

Naja nur das davon kaum einer hätte profitieren können.

Es mag etwas überspitzt sein, mit einem tatsächlich "heißen" militärischen Konflikt zwischen Nato und Russland zu rechnen, aber Zähne zeigen steht definitiv auf der ToDo-Liste, und diese Zähne müssen erstmal von der Rüstungsindustrie gekauft werden. 

Das Ende des kalten Krieges hat eine menge wirtschaftlicher Trümmer hinterlassen, seit dem geht es dem Ami und auch einigen seiner Kompatanten ökonomisch betrachtet eher mittelprächtig bis mies.

Weil sich der Russe die ganze Zeit über so ruhig verhalten hatte und damit keine Möglichkeit gegeben war, dem Volk eine Aufrüstung schmackhaft zu machen, hat man halt mal ein wenig Pfeffer über die Ukraine gestreut, und seit dem läuft der Laden wieder. Putin ist wie zu erwarten war, nicht ruhig sitzen geblieben.

Kommentar von AalFred2 ,

Das Ende des kalten Krieges hat eine menge wirtschaftlicher Trümmer hinterlassen,

Nein, der Ostblock war schon vorher ruiniert. Den meisten Staaten dort geht es heute besser als damals.

seit dem geht es dem Ami und auch einigen seiner Kompatanten ökonomisch betrachtet eher mittelprächtig bis mies.

Was sind Kompatanten? Die wirtschaftlichen Problem der USA und anderer westlicher Nationen haben mit dem Ende des kalten Krieges so gut wie nicht zu tun.

Weil sich der Russe die ganze Zeit über so ruhig verhalten hatte und damit keine Möglichkeit gegeben war, dem Volk eine Aufrüstung schmackhaft zu machen, hat man halt mal ein wenig Pfeffer über die Ukraine gestreut, und seit dem läuft der Laden wieder. Putin ist wie zu erwarten war, nicht ruhig sitzen geblieben.

Die Wiederholung dieser Behauptung macht sie jetzt nicht sinnvoller. BELEGE?

Kommentar von Maisbaer78 ,

Nein, der Ostblock war schon vorher ruiniert.

Du hast mich da missverstanden, die Trümmer von denen ich spreche, findest du in den westlichen Ländern, die Milliarden an Rüstungsaufträgen eingebüßt haben. Das war offenbar mal Grund genug, J.F.K zu ermorden, was wohl aussagekräftig genug sein sollte, um die Wichtigkeit dieser Wirtschaftssäulen zu umreißen.

Den meisten Staaten dort geht es heute besser als damals.

Na ganz so ist es auch nicht. Aserbaidschan zb. ächzt, weil es praktisch nichts mehr produzieren kann da der Markt für dessen landwirtschaftliche Produkte schlichtweg nicht mehr existiert. Die durchaus vielversprechende Sojaproduktion wurde von westlichen "Geschäftspartnern" mal einfach untersagt, wie auch immer das möglich war.

Tschetschenien ist auch nicht mehr das, was es mal war.  Inguschetien kommt wirtschaftlich nicht nach oben, weil Tschetschenien daneben liegt.

Im russischen Hinterland sind die Leute mitunter völlig mittellos, erhalten keine Renten mehr, die die Arbeit haben wissen Teils nicht mal, für wen Sie arbeiten und ob Sie überhaupt noch mit Geld für den nächsten Monat rechnen können.

In Georgien werden Wahlen gefälscht und die eigenen Bürger beschuldigten die verschiedenen Regierungen, Mordanschläge in Auftrag gegeben zu haben.

Meine Eltern waren in der Sowjetunion, ich habe als Kind sowjetische Soldaten und Arbeiter im Alltag erlebt, mit Ihnen gesprochen. Ich habe heute gute Freunde in Aserbaidschan. Ich habe mehrere Wochen in direkter Nachbarschaft zu Inguschetien verbracht. Ich hab die Städte gesehen, wie sie heute aussehen und habe Bilder gesehen, wie Sie zu Sowjetzeiten ausgesehen haben.

Verbessert hat sich kaum was, es gibt mehr Armut, Korruption und mehr Gewalt in fast allen ehemaligen Ostblockstaaten, die Städte sind teilweise echt runtergekommen. Je weiter östlich man kommt, desto schlimmer.

Die Wiederholung dieser Behauptung macht sie jetzt nicht sinnvoller. BELEGE?

Wie würdest du denn die Offerte eines Natobeitritts an die Ukraine bezeichnen, wenn nicht als Fuß in der Wohnungstür Russlands?

Die Unterstützung rechtsradikaler, gewalttätiger Geister um deren Weg an die Regierung zu ebnen?

Den Warschauer Pakt gibt es nicht mehr. Gegen wen wollte die Nato der Ukraine denn beistehen wenn nicht gegen die Russen? Warum hat der sich nicht vorher schon über das Land her gemacht? Vergesslichkeit? Ist die Ukraine plötzlich und zufällig zur selben Zeit, wie die parlamentarisch verordnete Abkehr vom Blockfreien Staat selbst gegen den Unmut großer Teile der Bevölkerung beschlossen wurde, ein blühendes Fleckchen geworden?

Allein, dass die Nato noch existiert ist eine unausgesprochene Drohung gegen den einzigen Staat der noch nennenswertes militärisches Potential besitzt aber nicht Mitglied der Nato ist.

Versteh mich nicht falsch, ich befürworte weder die Politik Putins noch hebe ich die Sowjetzeit in den Himmel. Aber die Bündnisstaaten haben genau gewusst was Sie da tun und welche Folgen es haben muss.

Kommentar von AalFred2 ,

Das war offenbar mal Grund genug, J.F.K zu ermorden, was wohl aussagekräftig genug sein sollte, um die Wichtigkeit dieser Wirtschaftssäulen zu umreißen.

Da greifen wir aber jetzt ganz ganz tief in die Verschwörungstheorienkiste.

Ansonsten habe ich nie behauptet, es gingen allen besser, sondern nur den meisten.

Wie würdest du denn die Offerte eines Natobeitritts an die Ukraine bezeichnen, wenn nicht als Fuß in der Wohnungstür Russlands?

Zum Einen gab es eine solche nicht konkret, zum Zweiten spricht nichts dagegen mit einem souveränen Staat zu verhandeln.

Die Unterstützung rechtsradikaler, gewalttätiger Geister um deren Weg an die Regierung zu ebnen?

Wovon sprichst du?

Den Warschauer Pakt gibt es nicht mehr. Gegen wen wollte die Nato der Ukraine denn beistehen wenn nicht gegen die Russen? Warum hat der sich nicht vorher schon über das Land her gemacht? Vergesslichkeit? Ist die Ukraine plötzlich und zufällig zur selben Zeit, wie die parlamentarisch verordnete Abkehr vom Blockfreien Staat selbst gegen den Unmut großer Teile der Bevölkerung beschlossen wurde, ein blühendes Fleckchen geworden?

Wie meinen? Bereits vor den Vorkommnissen auf dem Maidan haben sowohl die westlichen Staaten als auch Russland versucht, ihren Einfluss in der Ukraine zu vergrössern. Das ist völlig legitim.

Allein, dass die Nato noch existiert ist eine unausgesprochene Drohung gegen den einzigen Staat der noch nennenswertes militärisches Potential besitzt aber nicht Mitglied der Nato ist.

Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis keine Drohung.

Aber die Bündnisstaaten haben genau gewusst was Sie da tun und welche Folgen es haben muss.

Also sagst du Putin darf in souveränen Staaten handeln, wie er lustig ist, und die sind eben selber schuld? Das kannst du nicht ernst meinen.

BTW. Was meintest du mit Kompatanten?

Kommentar von Apfelkind86 ,

Der arme Putin wieder, was? Hat gar keine andere Wahl als andere Länder zu überfallen. xD

Kommentar von Maisbaer78 ,

Hat gar keine andere Wahl als andere Länder zu überfallen. xD

Und die Nato hatte keine andere Wahl als Ihre Karre direkt vor Russlands Einfahrt zu parken, wo es doch für deren Existenz sowieso nur noch einen einzigen Grund gibt? Streit mit Russland vom Zaun zu brechen.

Oder ist die Nato hilfreich gegen Hutumilizen, gegen die Hamas, gegen Boko Haram und ISIS? Gegen wen, außer den Russen könnten Natobündnisse notwendig sein? Wer für den Krieg rüstet, der will Krieg.

Kommentar von AalFred2 ,

Putin will also den Krieg?

Kommentar von Maisbaer78 ,

Putin will also den Krieg?

Wieso Putin? Man kann ja von dem Mann halten was man will, er ist sicher kein Menschenfreund vor dem Herren.

Aber die Nato buhlt um Mitgliedschaften die direkt an Russland grenzen. Putin tut der Gleichen nirgendwo auf der Welt. Er sucht keine Bündnispartner gegen einen Feind, den es überhaupt nicht mehr gibt. Aber Putin muss auch keine Kriegswirtschaft unterhalten die ohne Konflikte nunmal keine Umsätze fährt.

Kommentar von AalFred2 ,

Auch wenn es dir entgangen ist, hat Putin in den vergangenen Jahren massiv Geld ins Militär gesteckt. Nach deiner Logik will er also Krieg.

Kommentar von Sivsiv ,


Das ergibt ungefähr so viel Sinn, wie die Behauptung Hitler wäre am 
Nordpol ins Erdinnere hinabgestiegen 


Das ist natürlich Unsinn. Der sitzt doch mit den Spacenazis auf der dunklen Seite des Monds.

Heftig! Was die Regierung uns verschweigt... ->klicke hier<-

Kommentar von AalFred2 ,

Oh Mann, danke, wenn ich das alles vorher gewusst hätte. Du hast mir die Augen geöffnet. Danke, danke, danke.

Antwort
von Meandor, 247

Für ein bis zwei Jahre 3% Rüstungsausgaben wäre für die Bundeswehr nicht schlecht.

Man könnte die Bundeswehr endlich mal grundsätzlich reformieren und von einer Verwaltungsarmee in eine einsatzfähige Berufsarmee umbauen.

Kommentar von Maisbaer78 ,

in eine einsatzfähige Berufsarmee umbauen.

Die wir so unglaublich dringend brauchen. Welche Grenzen sollten wir denn schützen und vor wem?

Oder doch wieder Angriffskriege führen? Den USA bei Ihren Wirtschaftsprogramm helfen und dafür Menschen umbringen, die erst von der CIA in die Lage versetzt wurden, Terroranschläge zu verüben? Mit einer angemessenen Zahl an zivilen Opfern, wie es unser großer Bruder so locker aus dem Handgelenk tut?

Kommentar von Meandor ,

Wer spricht denn von Grenzenschutz? Den können wir eh vergessen. Aber die Bundeswehr hat neue Aufgaben übernommen, unter anderem im Zusammenhang mit den Bündnissen in welchen wir nun mal drin sind.

Für was braucht Deutschland drei bzw. aktuell vier Teilstreitkräfte mit vierfachem Verwaltungshinterbau. Jede Teilstreitkraft hat wieder Stäbe und benötigt eine Organisation plus ein Organisation, damit alles wieder unter ein Dach geht?

Es sind die Kernaufgaben der Bundeswehr zu definieren, herauszufinden, welche Truppen man dafür braucht und dann die entsprechende Unterstützung und Logistik darumherum aufbauen. Und das besetzt mit Personen, die diesen "Beruf" auch gelernt haben und bereit sind, ihn bis zur Pensionsreife auszuüben.

Antwort
von Ontario, 216

Man unterstellt Putin, dass er nichts Gutes im Sinn hätte, er vielleicht auch die baltischen Staaten wieder besetzen könnte, weil da immer noch Russen leben. Ich glaube nicht, dass Putin einen Krieg will. Nun etabliert sich die NATO in Polen und streckt ihre Fühler weiter in Richtung baltischer Staaten aus. Quasi vor der Haustüre Putins. Das gibt Putin Anlass aufzurüsten. Er möchte auch in Ostasien seinen Einfluss verstärken, genauso wie er es in Syrien macht. Das Problem ist nun mal, dass man Putin in den letzten Jahren eher als Aussenseiter behandelt hat. Ihn nicht mit an den "runden Tisch" einlud.Hier sehe ich einen grossen Fehler der Diplomatie. Wenn man miteinender redet, ist die Gefahr, dass da einer gesonderte Wege geht, geringer. Die Militärausgaben der USA sind immens, was auch dazu beiträgt, dass die USA zeitweise als zahlungsunfähig gilt. Dann muss im Parlament über ene Höherverschuldung abgestimmt werden. Ob wir auch diesen Weg gehen sollen ? Die Bundeswehr war ursprünglich als Verteidigungsarmee gegründet worden. Doch seit die Merkel an der Regierung ist, werden die Einsätze der BW in einigen Teilen der Welt immer umfangreicher. Da werden Milliarden deutscher Steuergelder sinnlos verpulvert. Bestes Beispiel ist Afghanistan. Man pumpt Geld in ein Fass ohne Boden, einen Erfolg sieht man hingegen nicht. Der einzige Gewinner bei diesen Aktionen ist die Rüstungsindustrie. So veraltet wie man es gerne darstellt, ist die Bundeswehr mit technischem Gerät nicht. Warum sind unsere Waffen überall auf der Welt so gefragt ? Man erzählt uns Bürgern von schlechter Ausrüstung der BW, nur um einen Vorwand zu haben, die Rüstungsausgaben weiter steigen zu lassen. Es ist auch bekannt, so es ums Budget der BW geht, dass teilweise technisch veraltete Hubschrauber für Millionen gekauft werden. Beispiel: im Budget sind noch einige hundert Millionen nicht ausgegeben. Da wurden, um das Budget auszuschöpfen, veraltete Hubschrauber gekauft. Würde man das Budget nicht voll ausschöpfen, gäbe es bei der Neuplanung des Budgets weniger Geld, weil nicht alles aufgebraucht wurde. Jetzt fängt man damit an, dass die Gewehre der BW nicht so treffsicher seien, wie das der Hersteller vorgibt. Die v.d. Leyen glaubt dann sofort, die 170 000 Gewehre gegen treffsichere austauschen zu müssen. Zur Zeit trifft man sich da mit dem Hersteller vor Gericht. Wir sollten bei den Einsätzen der BW in aller Welt den Ball tiefer halten. Denn Reaktionen lösen Gegenreaktionen aus und darin besteht die Gefahr. Schröder ging damals, als es zu Auseinandersetzungen in Kuweit ging besser vor. Anstatt Soldaten in den Krieg zu schicken, hat sich die Regierung finanziell an den Kosten der USA beteiligt. Fand, dass dieser Weg der weitaus bessere war, als der, den die Merkel verfolgt. Wir sollten aus zwei verlorenen Weltkriegen gelernt haben. Doch diese Erkenntnis scheint mir nicht vorhanden zu sein. Da helfen auch diese salbungsvollen Reden der Politiker wie "nie wieder Krieg" nichts, das sind leere Floskeln. Seit 71 Jahren leben wir in Frieden und das sollte auch weiter so bleiben. Unsere Kinder und Enkelkinder wollen genauso wie wir, weiterhin in Frieden leben. 

Kommentar von Chris10021999 ,

Hab versehentlich den falschen Pfeil gedrückt! Guter Beitrag.

Kommentar von AalFred2 ,

Da sind jetzt aber eine Menge sachlicher Fehler drin. Als es um Kuwait ging, war Helmut Kohl Kanzler. Schröder hat sich dem Irakkrieg verweigert, dafür aber Truppen nach Afghanisten geschickt.

Das Material der BW ist an vielen Stellen einfach marode. Das ist kein Gerücht.

Bei der BW werden auch nicht mal eben in drei Monaten ein paar Hubschrauber gekauft. Der Beschaffungsprozess da dauert wesentlich länger.

Die baltischen Staaten sind schon seit Jahren Mitglied der NATO.

Kommentar von zetra ,

Die Grundgedanken sind aber richtig, die Holzwege hast du ja berichtigt.

Kommentar von AalFred2 ,

Wenn 80% der Antwort sachlich falsch sind, wird es mit den korrekten Grundgedanken schwierig.

Kommentar von PlueschTiger ,

Das geht sogar bei 100%. Ich habe den Beitrag hier nicht gelesen, doch wie ich von deinen Kommentar oben schon sehe, bist du ein Verfechter der strengen Logik und des Offensichtlichen. Doch du vergisst das die wenigsten Menschen logisch handeln und somit ist auch die Logik oft genug der falsche Rechenweg.

Mag sein das einige Sachen hier nur Verschwörungstheorien sind, doch das sind sie nur so lange bis die eine oder andere, bestätigt wird. Fakt ist, der Staat ist unfähig und lässt sich von der Wirtschaft und anderen Staaten, teilweise manipulieren und wir sind die leidtragenden.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Plüschi, wir sind, so erinnere ich mich, oft nicht einer Meinung. Aber deinen Zeilen kann ich mich in dem Falle voll und ganz anschließen, deutlicher kann man unsere derzeitige Politik kaum umreißen.

Antwort
von bronkhorst, 230

Wenn ich den FAZ-Artikel dazu richtig verstehe, hat sie gesagt, dass sich die Werte von USA (>3 % des BIP) und D (1,2%) annähern müssten. Annähern heisst nicht erreichen und kann auch durch Bewegungen aus beiden Richtungen erzielt werden.

Deutschland hat sich in der NATO wohl zu einem Ausgabenniveau von 2,0% verpflichtet - in den letzten Jahren aber den Prozentwert eher abfallen (von 1,4 auf 1,2%), weil der Verteidigungshaushalt nicht mit dem Bruttoinlandsprodukt mithielt.

Das finde ich ziemlich bemerkenswert, weil die Bundeswehr ja inzwischen auf billige Arbeitskräfte in Gestalt von Wehrpflichtigen verzichtet, die ja so billig gar nicht sind, weil sich durch das Herumrobben im Schlamm die Zeit verkürzte, in der die Leute hätten Sozialversicherungsbeiträge und Steuern hätten zahlen können.

Waffen sind weniger lieb als Schulen und Krankenhäuser - funktionierende Landesverteidigung ist aber unverzichtbar; insofern ist eine zielgerichtete Modernisierung durchaus sinnvoll.

Die eingesparten Kasernen waren wohl auch nicht mehr nötig, weil weniger die Gefahr eines Einmarsches aufs Territorium besteht - insofern war es schon nicht blöd, davon einige zu schließen.

Vielleicht will Frau Merkel mit dem abwechselnden Sparen und Aufbauen auch ihre ehemalige Kronprinzessin von der Leyen ein bisschen dumm aussehen lassen... möglich ist einiges...

Kommentar von Joneson ,

Wehrpflichtigen??

Kommentar von bronkhorst ,

Was ist Deine Frage?

Kommentar von ardoru ,

In Deutschland gibt es keine Wehrpflicht.....

Kommentar von MrMcSauerkraut ,

Darauf wollte Bronkhorst ja wohl hinaus. Er meinte, dass auf auf die Wehrpflicht inzwischen verzichtet wird.

Kommentar von bronkhorst ,

... allerdings - ich hätte nicht gedacht, dass es so schwierig sein könnte, meinen Satz zuende zu lesen und zu verstehen...

Antwort
von darkhouse, 224

Wir haben die Bundeswehr für vielfältige Einsätze, nicht nur zum Krieg spielen oder führen, wie es viele gute Menschen hier behaupten. Für diese Einsätze ist es essenziell, dass man gute Ausrüstung hat. Das ist seit fast schon Jahrzehnten ununterbrochen nicht der Fall. Ständig sind Sachen veraltet, nicht einsatzbereit oder gar nicht vorhanden. Ich hab das 12 Jahre lang mitgemacht. Es wurde gekürzt, gespart, nach oben gelogen, dass alles bestens sei usw. Klar kostet das Geld. Und auch in der Folge der jetzigen Diskussion wird die Bundeswehr nie und nimmer gut ausgerüstet werden, da die Unterstützung der breiten Masse und der Politik einfach fehlt.

Antwort
von ollesgemuese, 38

Annähern ist nicht auf gleichem Niveau stellen. Deutschland spart seit Jahrzehnten im Militärischem Bereich und derzeit reicht das Geld nicht mal um den jetzigen Bestand aktuell zu halten. ALleine deswegen ist, wenn man eine Bundeswehr sich halten will, eine Erhöhung der Ausgaben nötig. Alles andere ist nur Heuchelei, denn wozu haben wir sie, wenn die Hälfte der Ausrüstung nicht funktioniert zB? Dann lieber gleich abschaffen.

Antwort
von MeliS1998, 133

Das will die Clique um Bush, Kagan und Co. (PNAC) schon seit 2001, damit wir mehr Kriege übernehmen und die USA nicht mehr alleine Weltpolizei spielen muss.

Kommentar von PlueschTiger ,

und die USA nicht mehr alleine Weltpolizei spielen muss.

Wohl eher Brandstifter.

Kommentar von Maisbaer78 ,

"Weltpolizei" hört sich viel zu "moralisch korrekt" an.

Die USA entfachen Konflikte über all da, wo sich ein Einmarsch lohnen könnte. Die Knallerbsen die in letzter Zeit zb. in Frankreich geplatzt sind, wurden teilweise schon vor mehr als 40 Jahren gesät. Und der Ami pflügt noch heute fleissig den Acker, man muss ja auch in Zukunft noch was ernten können.

Antwort
von kevin1905, 236

Der Verteidigungshaushalt der USA ist höher als der der nächst größten 8 Staaten zusammen. Die NATO wird daher fast ausschließlich durch die USA getragen.

Es ist schon verständlich, dass die da drüben es nicht so toll finden, im Grunde für die europäischen Partner die hauptsächliche Verteidigungsleistung aufzubringen. Europa muss sich selbst verteidigen können und darf nicht militärisch so stark von den USA abhängig sein.

Es würde auch den Bürgern in den USA zu Gute kommen, wenn vom Verteidigungsetat Geld umgeleitet werden könnte.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Ohne die USA und deren Außenpolitik gäbe es aber auch fast Niemanden, gegen den man sich verteidigen müsste.  Die Nato ist mit dem Ende des kalten Krieges obsolet geworden, die US-amerikanische Wirtschaft profitiert aber davon, dass ständig irgendwo Konflikte ausgetragen werden. Wenn man so leben und handeln will, ist es nur fair, dass man dafür auch die Zeche zahlt. Immerhin kauft das US-Militär ja auch keine deutschen Rüstungsgüter sondern vorwiegend solche aus inländischer Produktion. Da gibts nichts zu jammern für die Amis, das ist wirtschaftlich sehr lukrativ.

Kommentar von kevin1905 ,

Ohne die USA und deren Außenpolitik gäbe es aber auch fast Niemanden, gegen den man sich verteidigen müsste.

Das stimmt wohl!

Antwort
von greenhorn7890, 172

Die Bundeswehr hat viele gefährliche Einsätze. Nach einer neuesten Umfrage vertrauen der größte Teil der Soldaten ihrer Ausrüstung nicht.

Das sind zwei Dinge die nicht zusammen passen und da muss man dann, zumindest den Truppen zuliebe, etwas ändern. 

Kommentar von kolui ,

Traue keiner Umfrage die du nicht selbst gefälscht hast.

Kommentar von greenhorn7890 ,

Nun bei diesem Thema würde ich mal nicht allzu kritisch sein. Wenn wir nach diesem Motto leben würden wäre unser Staat komplett handlungsunfähig, weil keine Statistik mehr vertrauensvoll wäre. 

Kommentar von zetra ,

Wer hat die gefährlichen Einsätze denn zu verantworten, warum müssen sich denn unsere Soldaten in der Welt herumtreiben?

Ursache und Wirkung, bei einer konsequenten Friedenspolitik hätten wir diese Desaster nicht. 

Kommentar von greenhorn7890 ,

Eine Konsequente Friedenspolitik kann in meinen Augen nur dann Früchte tragen, wenn jedes Land da mitzieht. Das wäre aber wider der Natur des Menschen und wird somit niemals möglich sein. 

Die Nahostkonflikte wurden zwar von den USA gefördert, aber auch ohne ihr zutun wäre früher oder später Krieg ausgebrochen. Wenn auch aus anderen Beweggründen.

Wenn Krieg in wirtschaftlich schwächeren Ländern ausbricht, ist es in meinen Augen die Pflicht der großen Industrienationen, sich mit damit auseinanderzusetzen und im Notfall einzugreifen.

Antwort
von Modem1, 170

Befehl ist Befehl ,Herr Stoltenberg ein besonderer Scharfmacher (Natogeneralsekretär) gibt die Richtung der Führungsmacht kund.Bedrohungsszenarium :der Einmarsch der Russen steht kurz bevor.

Antwort
von cuck00, 164

Es gibt neue Bedrohungen von Russland und aus der islamischen Welt, deshalb muss sich der Westen halt wieder aufrüsten. Sonst marschiert der Russe in Berlin ein, der politische Wille ist ja da.

Die Abrüstung erfolgte in der falschen Annahme, dass sich Russland in die westliche Welt integrieren und keine militärische Gefahr mehr darstellen würde. Diese Annahme hat sich als falsch erwiesen - Russland begann vor ein paar Jahren mit dem Wiederaufrüsten (und zwar vor allem bei Angriffswaffen), und seit Dezember 2015 wird die NATO in der russischen Militärdoktrin ganz offiziell als Feind Nr. 1 bezeichnet.

Deutschland ist dank der NATO bei der Verteidigung über Jahrzehnte eh sehr günstig weggekommen, wenn man die geographische Lage bedenkt. Es kann ja nicht sein, dass nur der amerikanische Steuerzahler für die Verteidigung Deutschlands aufkommen muss.

Kommentar von Modem1 ,

In Betracht der der Kriegsschuld Deutschlands 1941 und das Nachgeben zur Vereinigung Deutschlands (Hätten die "Niet" gesagt wäre heute eine ganz andere Sachlage).Genau wie man mit Israel verfährt und Rücksicht nimmt sollte das Deutschland auch tuhen mit Zurückhaltung gegenüber Russland. Und dann ist es die souveräne Entscheidung Russlands sich nicht in den Westen zu integrieren.Weil es aber um US Vorherrschaft geht müssen wir den Befehlen aus Washington gehorchen.Das sagt viel aus über unsere so groß gepriesene Souveränität.Danke für die Rüchsicht auf Schreibfehler!

Kommentar von Apfelkind86 ,

Russland muss sich auch nirgendwo integrieren und darf sich gerne abschotten und in den selbstverschuldeten Ruin reiten wie Nordkorea.

Aber sie sollten ihre Nachbarn in Ruhe lassen, völlig richtig, dass die EU das nicht duldet. Die USA sind an den Normandie-Gesprächen zur Ukraine übrigens gar nicht beteiligt.

Kommentar von zetra ,

Wieder Ursache und Wirkung. Erst das Versprechen sich nicht weiter nach Osten auszuweiten zu brechen, dann kritisieren, dass sich Russland dagegen wehrt .

Kommentar von Apfelkind86 ,

Ach, der Klassiker.

1. wurde lediglich zugesagt, keine dauerhaften NATO-Kampfverbände im Osten zu stationieren und daran wurde sich auch gehalten, bis Russland alle Verträge und Absprachen über Bord geworfen hat. Jetzt bekommt Russland halt Kampfverbände vor die Tür.

2. Hat Russland der NATO-Osterweiterung ausdrücklich im NATO-Russland-Rat zugestimmt. Aber da hat Putin ja schienbar ähnliche Gedächtnislücken, wie bei der Zusage, die nationale Integrität der Ukraine zu achten oder seiner Rede von 2009, in welcher er Asoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine noch begrüßt hatte.

Egal wie man zur innenpolitischen Lage dort stehen mag, aber welche Wahl hat das Land denn, außer der, sich einzuigeln oder über die Kriegsverbrechen die an seinem Volk begangen wurden, einfach hinwegzusehen.

Und sein eigenes Volk zu foltern, zu ermorden und millionenfach verhungern zu lassen, hast du vergessen. Aber darüber schaust du ja scheinbar gerne hinweg.

Kommentar von cuck00 ,

Es gab kein solches Versprechen, das hat sogar der Putin-Freund Gorbatschow vor kurzem bestätigt.

Das einzige Versprechen war, keine ausländischen NATO-Truppen im Osten *DEUTSCHLANDS* permanent zu stationieren. Das wird nach wie vor eingehalten.

Im Jahre 1990 konnte man sich weder im Osten noch im Westen vorstellen, dass es die UdSSR und den Ostblock in zwei Jahren nicht mehr geben würde, und dass ehemalige Ostblockstaaten und Sowjetrepubliken Schutz bei der NATO suchen würden. Deshalb war eine NATO-Osterweiterung (außerhalb Deutschlands) gar kein Gesprächsthema.

Kommentar von Maisbaer78 ,

und in den selbstverschuldeten Ruin reiten wie Nordkorea

Wenn man der millionen Zivilisten gedenkt, die noch wärend der Waffenstillstandsverhandlungen von amerikanischen Bomben getötet wurden, ist Nordkorea ein denkbar schlechtes Beispiel für den Buhmann.

Es mag nicht gefallen, aber die antiwestliche Stimmung dort ist nicht künstlich, sie steht auf Bergen von Leichen die völlig ohne Sinn aber in voller Absicht produziert wurden.

Das ist ein Land, das sich, im Gegensatz zu Deutschland, tatsächlich umringt von Feinden sieht. Egal wie man zur innenpolitischen Lage dort stehen mag, aber welche Wahl hat das Land denn, außer der, sich einzuigeln oder über die Kriegsverbrechen die an seinem Volk begangen wurden, einfach hinwegzusehen. Klar, solche berechtigte Abscheu in der Bevölkerung lässt sich ausgezeichnet für den fortdauernden Machterhalt einer Diktatur benutzen.

Danke USA, "mission accomplished".

Kommentar von cuck00 ,

Die Kriegsschuld hat Deutschland aber nicht nur gegenüber Russland, sondern auch z. B. gegenüber Polen, gegenüber der Ukraine und gegenüber anderen Anliegerstaaten von Russland, die jetzt alle von Russland massiv bedroht werden. Deutschland hat im Krieg insgesamt mehr Polen und Ukrainer umgebracht, als Russen!

Deshalb ist es völlig absurd, aus der Kriegsschuld Deutschlands irgendwelche besondere Verpflichtungen gegenüber Russland abzuleiten. Wenn überhaupt, dann muss Deutschland sich vielmehr  für die Verteidigung der Anliegerstaaten vor dem faschistischen Regime in Moskau einsetzen.

Kommentar von zetra ,

Du bist hier noch ein Anfänger, gehst gleich in die Vollen mit der Aussage, die Sowjetunion hätte bei 27 Millionen toter Bürger weniger wie Polen und die Ukraine zusammen. Sicher zählte damals die Ukraine selber zur Sowjetunion, allerdings müsstest du irgend einen Beweis für deine Behauptung erbringen. Ansonsten hast du durch deine Beschuldigung ein Problem, nämlich als Geschichtsfälscher dazustehen.

Kommentar von cuck00 ,

Du verwechselst Russland mit der Sowjetunion. Die Sowjetunion bestand nicht nur aus Russland, die Ukraine war auch ein Teil davon.

Die Ukraine hat im 2. Weltkrieg ca. 10 Mio Menschen verloren (Soldaten und Zivilbevölkerung). Polen hat ca. 6 Millionen verloren. Weißrussland hat ca. 2,2 Millionen Menschen verloren.

Also haben die Ukraine und Polen zusammen 16 Mio Tote zu beklagen. Auf die Sowjetunion ohne die Ukraine und Weißrussland entfallen (27 - 10 - 2,2) = 14,8 Mio Tote

Dabei besteht dieser "Rest der Sowjetunion" nicht nur aus Russland, sondern auch 9 anderen Republiken (ich zähle baltische Staaten nicht dazu). Zivile Opfer gab's dort kaum, aber sowjetische Soldaten kamen auch aus diesen Republiken. Unter den gefallenen Soldaten sind 125 Tsd Kasachen, 117 Tsd Usbeken, 83 Tsd Armenier, 79 Tsd Georgier, 58 Tsd Azeris, 26/22 Tsd Kirgisen/Tadschiken. Macht insgesamet noch ca. 0,5 Mio Toten aus, die nicht aus Russland sind. D.h. auf Russland entfallen maximal 14,3 Mio Tote.

Russland hat also weniger Menschen verloren, als Polen und die Ukraine zusammen, genau wie ich behauptet habe. Da kann ich nur raten, zuerst die Zahlen zu studieren, bevor man jemanden als Geschichtsfälscher beschuldigt.

Kommentar von zetra ,

Warum regst du dich denn so auf? Genau meine Gegenfrage hast du beantwortet. Wer kommt schon auf solche Idee, die früheren Tatsachen auf den Stand späterer Jahre, zu projektieren?

Mir ist immer noch nicht klar, was diese Zahlenspielerei bedeuten soll? 

Kommentar von cuck00 ,

Ich habe lediglich das Kommentar von "Modem1" beantwortet, der eine Rücksicht auf Russland aufgrund der Kriegsschuld Deutschlands verlangte. Aber die Zahlen zeigen eindeutig, dass wenn man man die Kriegsschuld als Motivation nimmt, dann ist Deutschland eher verpflichtet, im aktuellen Konflikt auf der Seite der Ukraine und anderen Nachbarländern von Russland zu stehen.

Kommentar von zetra ,

Für mich wieder eine nicht nach vollziehbare Überlegung. Dann könntest du auch die Verluste der Neuseeländer/Australier/Südafrikaner/Kanadier und vielleicht noch der Inder mit einbeziehen, damit die Angelegenheit zu einem Pussel wird.

Antwort
von Panazee, 138

Ich finde wir sollten es machen wie Island. Die haben gar kein Militär, sind aber trotzdem NATO Mitglied.

Wir sollten eine "humanitäre Einsatzeinheit" ausbilden. Das wäre viel sinnvoller. Ich glaube nicht, dass irgendein Staat, der noch alle Tassen im Schrank hat, uns angreifen würde.

Kommentar von bronkhorst ,
Ich glaube nicht, dass irgendein Staat, der noch alle Tassen im Schrank hat, uns angreifen würde.

So hat Chamberlain 1938 auch über die vermeintliche Sicherheit

Großbritanniens gedacht und gesprochen - was gigantische Opferzahlen nach sich zog.

Erstens geht Gewalt gegen Deutschland oder Nachbarstaaten nicht notwendigerweise von Staaten aus, zweitens haben nicht alle Menschen oder Organisationen der Welt alle Tassen im Schrank.

Und Staaten bzw. deren Regierungen auch nicht immer...

Kommentar von Maisbaer78 ,


Erstens geht Gewalt gegen Deutschland oder Nachbarstaaten nicht notwendigerweise von Staaten aus,

Gegen Terroristen, auf die du dich wahrscheinlich beziehst, geht aber nicht die Armee vor, sondern Sondereinsatzkommandos der Polizei. Terroristen schaffen keine Fronten, sie agieren innerhalb der Staatsgrenzen aus dem Untergrund. Die Armee darf im Lande aber nicht militärisch eingesetzt werden, aus gutem Grund. Zudem wäre Sie für diese Aufgabe die völlig falsche Institution.

Deutschland hat eine Armee um seinen formalen Beitrag zur Nato zu erbringen, das ist alles. Darum ist es auch wurscht wie alt unsere Ausrüstung ist und wie einsatzbereit wir sind. Die Nato ist überflüssig geworden und dient nur noch dazu, dem Russen trotz gegenteiliger Versprechen, ans Bein zu pinkeln.


So hat Chamberlain 1938 auch...

Zu dieser Zeit waren die Staaten noch wirtschaftliche Konkurrenten, heut sind sie wirtschaftlich von einander abhängig. Ein Land, das genügend militärische Stärke aufbringen könnte um zb. GB oder Deutschland anzugreifen, würde sich selbst damit den Exportmarkt abgraben und Pleite gehen. Unter Handelspartnern wird es nie wieder Krieg geben. Nur noch gegen Nationen die eben nicht handeln wollen oder deren Preise uns nicht gefallen. Vielleicht sollten wir einen Teil unseres Wehretats an Nationen spenden, die noch nicht erschlossene Öl-Vorkommen oder seltene Erden besitzen, die werden tatsächlich mit Angriffen rechnen müssen. Aber so viele hats da ja nicht mehr, Natotruppen stehen fast überall, wo es sich lohnt.

Kommentar von kolui ,

Sowas kann nur von einem Grünen kommen.

Kommentar von Panazee ,

Nein. Ich bin nur ein Pazifist. Die Grünen habe ich das letzte mal vor ungefähr 20 Jahren gewählt.

"Jetzt stellen Sie sich mal vor, wir hätten in der gesamten Welt lauter solche Pazifisten und dann kommt der Ernstfall. Dann stehen sich Ost und West praktisch wehrlos gegenüber und dann bumsts. Dann haben wir Krieg. Diese Pazifisten haben ja noch nie einen Krieg verhindert, oder? Oder können sie mir irgendeinen Krieg nennen, den die verhindert hätten? Eben. Im Krieg selber sind sie ja so gut wie ein Ausfall, direkt eine Schwächung. Und hinterher schlau daher reden, das kann ja jeder."

Gerhard Polt - Der Pazifist

Antwort
von atzef, 105

Mutti hat dies damit begründet,

dass Deutschland nicht immer erwarten kann, das andere - wie z.B. die USA - unsere Verteidigungslasten tragen:

"Es wird auf Dauer nicht gut gehen, dass wir sagen, wir hoffen und
warten darauf, dass andere für uns die Verteidigungsleistungen tragen."

Ferner hat Mutti erläutert,

dass die EU alleine sich in keinem verteidigungsfähigen Zustand befände:

"Die EU sei heutzutage nicht in der Lage, sich gegen die Bedrohungen von außen zu verteidigen, sagte sie."

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-verteidigt-erbschaftsste...

Kommentar von imehl47 ,

Wobei Vati weiß, dass die EU eher von innen bedroht wird....

Kommentar von atzef ,

Ja, was u.a. den neoimperialen Vorstellungen des Kremelzwergs in die Karten spielt und daher auch noch einmal zusätzlich die Notwendigkeit einer Erhöhung der Militärausgaben begründet.

Kommentar von zetra ,

Die Gefahr für Deutschland kommt nicht von außen, es gibt überhaupt keine Anhaltspunkte dafür. Durch unsere Vasallen-Treue treiben wir uns selber immer weiter an den Rand eines Abgrundes.Wer sollte dann nach einem Waffengang die Mercedesse, BMWs bauen, oder glaubt hier jemand es wird danach alles wieder gut werden? Mich stört hier schon der gewaltige Wortschatz mancher User, der da voll auf Beleidigung geht. Wie dem auch sei, dieses Nato-Bündnis entwickelt sich immer mehr zur Kriegsgefahr, denn Friedens erhaltene Maßnahmen sind passee.

Kommentar von atzef ,

Das ist schlicht falsch, im Weitere schrecklich scheuklappig und kurzsichtig.

1. Deutschland braucht im Rahmen seiner Sicherheitsinteressen mehr eigenständige weltweite Handlungsfähigkeit. Russland ist da nur ein Aspekt unter vielen.

2. Erklärtes Ziel der russischen Außenpolitik ist die Schwächung und letztlich die Zerstörung der EU und eine Renaissance der Verhältnisse zu den Hochzeiten des Imperialismus am Ende des 19. Jahrhunderts: mehrere westeuropäische Machtzentren, die sich wechselseitig beargwöhnen. Das russische Credo ist hier einfach "Teile und herrsche!".

3. Es sind die Russen, die den Frieden, namentlich in Europa gebrochen haben, indem sie die Krim völkerrechtswidrig militärisch annektiert haben - denkwürdig mies kaschiert als Abtrennung durch Volksentscheid. Ferner sind die Russen für den (Bürger)Krieg in der Ostukraine verantwortlich, der ohne russische Soldaten, Finanzen und Militärhilfe gar nicht zu führen wäre.

Russen wurden unter dem Zarismus mit der Knute tracktiert, unter dem Stalinismus und nun unter dem Putinismus. Da die final nichts anderes zu begreifen scheinen, als eben diese Knute, sollte man sich für sie schon ein Aufmerksamkeit erheischendes Exemplar zurechtlegen, solange dort zivilisatorische Hinterwäldler das Sagen haben...

Kommentar von zetra ,

Du hast deine Meinung hier zum besten gegeben, ob sie aber richtig ist, steht auf einem anderen Blatt? -Ursache und Wirkung-

Wie heißt der Mann Bidden? Die Söldner Blackwater, usw.

Antwort
von soissesPDF, 131

Vor 18 Monaten brabbelte Merkel auch "Deutschland müsse sparen..."...
das ist völlig beliebiges Geschwätz...wenn sie morgen sagt "Deutschland muss mehr Geld ausgeben", wird es genügend Gläubige geben...

Antwort
von voayager, 130

Der deutsche Staat ist ein Spießgeselle der imperialistischen USA, an deren Ausbeutungsgelüsten er sich beteiligen möchte. Es soll so ein gemeinsames Mahl am Tisch der Sieger veranstaltet werden. Wer nicht kämpft und bombt, der darf dann eben nicht am Bankett teilnehmen, sitzt allenthalben nur am Katzentisch. Dann ist der Staat zudem daran interessiert, dass die Rüstungsindustrie tüchtig Profite einfährt, was nur über eine weitere Aufrüstung möglich ist.

Abschließend sei noch angemerkt, dass jede Aufrüstung mit einer Abrüstung der Sozialausgaben einhergeht. Schließlich gibt es keinen Dukatenesel, der das Geld nur so sch eißt.


Kommentar von Maisbaer78 ,

Der berühmte Nagel auf den Kopf - Treffer.

Antwort
von zahlenguide, 107

weil zu viel Politik gemacht wird und die Bevölkerungen sich viel viel viel viel zu wenig für die Menschenrechte einsetzen.

Antwort
von Stadtreinigung, 28

Weil die USA Deutschland an eine Sinnlose Aufrüstung Beteiligen Will,kommst noch schlimmer wenn Präsidentenwechsel statt gefunden hat

Antwort
von DavidMiller2016, 121

Angesichts der aktuellen Lage fragst du dich noch, warum wir da mehr investieren sollen? Deutschland hat viel veraltete Technik, viele Panzer und Flugzeuge sind nicht einsatzbereit.

Unsere Soldaten sollen die richtige Technik haben und im Einsatz so sicher sein wie es geht.


Kommentar von JBEZorg ,

Okay, Soldatenfreund, dann kannst du dich schonmal von einem grossen Teil deines persönlichen Wohlstands verabschieden wenn Deutschlands Militärausgaben den auffressen.

Kommentar von kevin1905 ,

Verstehe den Zusammenhang nur bedingt.

Werden die Verteidigungsausgaben erhöht, so müssen an anderer Stelle die Ausgaben sinken oder die Einnahmen steigen.

Steuererhöhungen sind im Koalitionsvertrag nicht vorgesehen, direkte zumindest nicht.

Ich hätte da ein paar Subventionen die man ersatzlos streichen könnte! =)

Wohlstand erschafft sich aber aus der Kaufkraft der Menschen und der Geschwindigkeit des Geldes im Kreislauf.

Kommentar von zahlenguide ,

welche Subventionen sollte man streichen? ist nur eine interessensfrage meinerseits...

Kommentar von Maisbaer78 ,

Unsere Soldaten sollen die richtige Technik haben und im Einsatz so sicher sein wie es geht.

Du meinst, so wie Drohnen amerikanischer Produktion denen das Fliegen hierzulande verboten ist? Ein super Geschäft für Northrop Gr. und ein ganz mieses für uns. Hatten wir unter Strauß schonmal, hat ein paar Dutzend deutschen Piloten das Leben gekostet.

Deutschland ist umringt von Freunden und ein unverzichtbarer Markt für alle Wirtschaftsnationen der in jedem Falle nicht Ziel eines Angriffes wäre.

Und wenn einem die ISIS-Kämpfer unangenehm sind, sollte man dem amerikanischen "Vorkämpfer"  vielleicht mal stecken, dass er besser die Hände von stabilen Regierungen lassen sollte anstatt den ultrakonservativen Kräften dort den Bombenbau und Häuserkampf näher zu bringen.

Das wird man dem Ami aber nicht ausreden können, ohne Krieg kein Geld. Und weil einem Niemand glaubt, dass ein paar fanatische Glaubenskrieger eine echte Gefahr für gut ausgerüstete Antiterrorkoalitionen darstellen, nimmt man jetzt eben wieder den Russen her.

Hätte die Nato nicht die Tür eingetreten, hätte Putin mit absoluter Sicherheit auch die Füsse still gehalten.

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