ich musste mich am 07.06.2008 von meinem hund verabschieden. Ich musste ihn einschläfern lassen weil er ein Tumor im kopf hatte!!! Am 10.05.2008 musste ich mich von einen anderen hund verabschieden der hund heist ayk der hat 8 jahre mit mir zusammen gelebt und aufeinmal würde er krank. Jetzt kommt noch das ich meinen kleinen Jockscher einschläfern lassen muss in denn nächsten zeit mir tut das so weh in der seele abschied zu nehmen obwohl ich weis das wenn sie tod sind befreit sind von allen quallen. Warum tut das so weh wenn sie gehen ??? Warum müssen wir abschied nehmen nach 10 oder 15 jahren ??? Warum quallt das uns wenn man weis es ist bald so weit??

Jemanden zu lieben heißt leiden. Es ist schon unglaublich schmerzhaft, wenn man z.B. ohne den geliebten Begleiter in den Urlaub fährt - aber der Tod reißt ihn einfach für immer von uns.
Fast möchte man denken, dass es für einen selbst besser ist, gar keinen Hund zu haben, als ihn nachdem man ihn so lieb gewonnen hat, nach 10 oder 15 Jahren wieder zu verlieren. Es bricht einem einfach das Herz.
Kennst Du den Text "Die Regenbogenbrücke"?:
Die Regenbogenbrücke
Es gibt einen Ort, der Regenbogenbrücke genannt wird. Dieser verbindet die Erde und den Himmel. Verlässt uns ein geliebtes Tier, geht es an diesen ganz besonderen, wunderschönen und friedlichen Ort. Dort gibt es grüne Wiesen und Hügel für all unsere geliebten Freunde. Dort spielen und toben sie zusammen. Es gibt reichlich zu essen und zu trinken. Die Sonne scheint, und es ist angenehm warm.
All die kranken, verstümmelten, verletzten oder alten Tiere sind wieder jung, gesund und stark, gerade so, wie wir uns an sie in unseren Träumen von vergangen Tagen erinnern. Sie sind fröhlich und zufrieden, bis auf eine kleine Sache: Jedes vermisst jemanden ganz Besonderen, der nicht bei ihm ist.
Alle rennen und spielen zusammen. Aber es kommt ein Tag, an dem eines plötzlich innehält und in die Ferne schaut. Sein Körper bebt. Es löst sich von der Gruppe. Es fängt an zu laufen. Seine Beine tragen es schneller und schneller.
Dein Freund hat dich entdeckt, und wenn ihr euch endlich wiedertrefft, seid ihr glücklich vereint, um niemals wieder getrennt zu werden. Glückliche Küsse bedecken Dein Gesicht, deine Hände streichen über den geliebten Kopf deines Tieres. Du siehst wieder und wieder in die treuen Augen deines Freundes, der so lange aus deinem Leben, aber nie aus deinem Herzen, verschwunden war.
Gemeinsam überquert ihr nun die Regenbogenbrücke ...
Autor: Das Original des Textes von Paul C. Dahm ist in seinem Buch "The Rainbow Bridge", erschienen 1997, zu finden.
Und noch ein Gedanke: Weine nicht um die Zeit, die ihr nicht mehr gemeinsam habt, sondern lächle wegen der Zeit, die ihr gemeinsam verbringen durftet.
Fühl Dich mal feste in den Arm genommen. Es ist unendlich schwer, ein Tier gehen zu lassen. Aber es ist noch unendlich schwerer ohne Tiere zu leben.
Es wäre schlimm, wenn Du nicht drunter leiden würdest.Schließlich haben sie einen Lebensteil mit Dir verbracht und gehören zur Familie. Denke an die schöne Zeit, die Du mit ihnen verbracht hast und nimm Abschied. Wie Du selbst einsiehst, müssen sie sich nicht mehr quälen mit ihren Krankheiten und können gehen.
Du wirst in einiger Zeit das Schlimmste überstanden haben, auch wenn die Erinnerungen bleiben. So sollte es sein .... Alles Gute!

Alles, wozu wir eine tiefe innere Bindung aufgebaut haben, tut beim Verlust weh. So banal es klingt, so ist das Leben, jeder kommt irgendwann in so eine Situation. Mach jetzt nicht den Fehler und versuche den Schmerz beiseite zu schieben, den musst Du erst mal zulassen. Aber gleichzeitig musst Du offen für die anderen Dinge im Leben sein, sonst frisst er Dich auf. Zieh Dich nicht zurück, gib Deinen Mitmenschen zu verstehen, dass Du im Moment traurig bist, aber im Laufe der Zeit werden die Alltagsdinge wieder Dein Leben bestimmen und dann ist die Erinnerung nicht mehr schmerzhaft, sondern schön. Alles Gute.

hi! Mir ging es genauso, unser Rottweiler war auch sehr sehr krank und hat 11 Jahre mit mir verbracht, ich bin quasi mit ihm aufgewachsen. Es tut sehr sehr weh so einen Freund zu verlieren und ich kann verstehen, dass du sehr traurig bist! aber du musst loslassen, denn die hunde leiden ja, die können sich nicht so ausdrücken wie menschen. ich weiss, wie weh das tut, aber du kannst ja ins tierheim gehen und einem kleinen süßen hund, der auch traurig ist ein neues zuhause schenken. ich vermisse meinen hund auch sehr, obwohl das schon 7 jahre her ist. die besten freunde werden immer fehlen und ich trage so schöne erinnerungen im herzen, das ist doch wichtig oder? :-) kopf hoch!
Mein herzliches Beileid, ich hoffe du kommst gut drüber hinweg.

Ich kann auch so sehr nachempfinden, was du durchmachst. Wir hatten auch einen Hund, der zu uns in die Familie kam, als ich 4 war. Nach 16 Jahren mussten wir ihn einschläfern lassen und es war für mich so schwer, da ich es eigentlich nicht anders kannste als MIT ihm in unserer Familie. Zu dem Zeitpunkt, als wir ihn einschläfern mussten, war ich zwar schon ausgezogen bei meinen Eltern, aber gerade für ein Wochenende zu Hause. So konnte ich noch einmal ausführlich Abschied nehmen von meinem kleinen Liebling. Das hat mir sehr geholfen.
Ich kann mich den anderen nur anschließen, wenn ich sage: Denk an die vielen schönen Zeiten, die ihr zusammen hattet, denn Erinnerungen sind vielleicht manchmal schmerzhaft, aber sie helfen einem weiter und vor allem helfen sie, über die sache hinwegzukommen.
Ich habe übrigens als Andenken immer noch sein Halsband. Vielleicht hilft dir sowas auch weiter?
Ich wünsche dir jedenfalls ganz viel Kraft. Fühl dich gedrückt aus der Ferne!

Ich mußte das leider auch schon durchstehen und weiß, wie schwer das ist ! Du hast mein ganz aufrichtiges Mitgefühl !
Meine Frau wollte danach keinen Hund mehr haben, bis ich sie überzeugt habe und auch daran erinnert habe, wie schön es ist, so einen Kameraden zu haben.

mir ging es vor wenigen Tagen genauso... da musste mein Hund in meiner Abwesenheit nach unglaublichen Qualen eingeschläfert werden. Für mich war nicht das Schlimme, dass er tot ist, sondern, dass mein geliebter Hund Schmerzen hatte, und nur durch das Nehmen des Lebens diese Schmerzen von ihm genommen werden konnten.
Eine Lehrerin sagte mir einmal, als ich in der Schule um meinen toten Vater weinte: "Verschwende deine Energie nicht in Wut, dass er weg ist, sondern sei dankbar für die schöne Zeit, die du mit ihm hattest." Ich hab sie damals mit Todesverachtung angesehen, weil sie mir damit keinen Raum, keinen Grund mehr für meine Tränen und mein (Selbst)Mitleid ließ.
Aber inzwischen denke ich, dass diese Worte schon recht haben.
Jetzt hab ich deine Frage gar nicht bearbeitet.... ich denke, man weint, wenn ein Teil von einem geht. Liebt man jemanden (ob Tier oder Mensch), wird er Teil von einem. Man freut sich, ihn zu sehen, man freut sich, vereint zu sein.... und wenn dieser Teil von einem dann verschwunden ist, fühlt man Leere, Ungläubigkeit (denkt "Gleich geht die Tür auf, er kommt rein und alles ist wie vorher!") und Trauer.
Es ist wie mit Magneten. Sind sie zusammen, sind sie "glücklich". Wird dann einer von ihnen entfernt, ziehen sie sich stark an. Stell dir das mal vor, wenn du ein Magnet wärst. Das würde dir doch auch schmerzen, die Anziehungskraft, der nicht nachgelassen wird.
Je weiter dein Freund, der Magnet von dir entfernt ist, desto leichter wird es für dich, dich auf andere Magneten zu konzentrieren.
Sprich: Die erste Zeit nach dem Tod spürt man nur Trauer, ist unfähig, wirklich nachzudenken. Erst nach einer gewissen Zeit ist man fähig, zB Dankbarkeit für die gemeinsam verbrachte Zeit zu fühlen, andere positive Dinge im Leben wieder zu sehen...
Ich möchte dir 1000 DH geben :)) LG Seelenlos
Danke für diesen Beitrag ! DH
Toll, jetzt muß ich heulen...;-(
Ich auch, sowas rührt mich immer zutiefst .