Amok007 am 30.11.2007 um 3:03 Uhr
warum ist die welt so schlecht aufgeteilt und es müssen immernoch millionen menschen an hungersnot leiden? warum müssen genau diese menschen noch mehr leid durch erdbeben und kriege erfahren? hallo lieber gott wo bist du ?zu welchem zweck dient das denn?

Gott ist da, aber er kann nur durch die Menschen handeln, also raffe dich auf!!!!

Das war schon immer so, und wird es auch immer geben - geht ja auch nicht anders...
Stell dir mal vor, es gäbe keine Reichen - dann gäbe es auch keine Armen, alle hätten gleichviel? Und wer arbeitet, alle? Zum gleichen Lohn? Das haben schon viele geglaubt, funktioniert hat es bisher noch nie.
Das kann ja gar nicht funktionieren - laut Hayek ist gerade diese Ungleichheit der Motor der Wirtschaft.
Jedes neue Auto ist besser als das vorherige Modell, nach 2 Jahren will man das neuere/neueste Handy. Und sogar Arme in Ghettos versuchen ihren Status auf ihre Art zu heben - liegt in der Natur der Menschen...

Wenn Du darauf wartest, daß Gott das ändert kannst Du lange warten. Die Welt und die Menschen sind wie sie sind. Es gibt nunmal keine anderen. Also müssen wir uns irgendwie arrangieren. Tja, und wenn Du etwas ändern möchtest, dann steht Dir das frei. Es gibt genug Menschen die die Welt verändert haben.

Da ich weder Gott, noch lieb bin, kann ich Dir Deine Frage leider nicht beantworten.
♥ Sender am 30. November 2007 04:55 Aber ich denke, der Mensch ist die einzige Spezies, die solche Fragen, noch dazu in ein solches Forum einstellt und auf Antwort wartet.

Das ist eine richtige Frage für einen Buddhisten. http://www.buddhismus-schule.de/inhalte/artenvonleid.html Wahrscheinlich ist das Leben das "Fegefeuer" und die Buddhaschaft der Himmel.

Genau das mußt Du nicht. Befreien mußt Du Dich. Und das geschieht in der Meditation. Nur der Glaube, daß man leiden müsse, hält Dich am Leiden, bzw. die mangelnde Kenntnis darüber, wie man sich befreit. Warum glaubt Du läuft der Dala Lama über den Bildschirm. Er predigt nicht, er lebt vor! Lass Dich anstecken von dem Göttliche in Ihm. Er braucht nicht die Anerkennung von den Fernsehmenschen und dem Rummel etc. Er lacht. Er hat die Freude verinnerlicht.

Da kann ich Dir diesen Link empfehlen:
Unchrist am 1. Dezember 2007 01:47 Ja. Theodizee ist das Zauberwort. Darüber haben sich wirklich sehr viele den Kopf "Zerbrochen". Bernward Gesang zB hat eine sehr umfassende Gesamtübersicht geschrieben (das Buch heißt Angeklagt: Gott) Noch eine sehr schöne Adresse: http://www.dittmar-online.net/religion/theodizee.html

Alles begann damit, dass Adam & Eva sündigten, wodurch sie ihre Vollkommenheit verloren. Darum sind wir alle unvollkommen und machen Fehler, die sich auf uns und andere schlecht auswirken können.
Satan, der Anstifter dieser Auflehung, stellte mit seiner Aussage die Rechtmäßigkeit der Autorität Gottes über seine vernunftbegabten Geschöpfe infrage. Gott entschied in seiner vollkommenen Weisheit, der Auflehnung für eine begrenzte Zeit ihren Lauf zu lassen. Die Rebellen sollten ausreichend Gelegenheit haben, die Folgen ihrer Unabhängigkeit von Gott zu erleben. Die Geschichte sollte jeden Zweifel daran beseitigen, dass die Menschheit auf Gottes Anleitung angewiesen ist und seine Herrschaft der Menschenherrschaft oder der Herrschaft Satans weit überlegen ist.

Evolutionstechnisch ist das ein Motor der Entwicklung.
"Man erfährt Leid, und wächst als Persönlichkeit"
"Ohne Leid kei Freud"
Das ist genauso eine typische Gläubigenausrede wie "Gottes Wege sind unergründlich."