Frage von sandruskunze87,

Warum müssen Männer zur Bundeswehr und Frauen nicht?

Wieso haben Männer eine Wehrpflicht und Frauen dürfen zur Bundeswehr? Viele sagen weil Frauen durch die Schwangerschaft Zeit verlieren aber es bekommt ja nicht jede Frau ein Kind (eher im Gegenteil) Frauen sind auch nicht grundsätzlich physisch bzw mental schwächer als Männer (sie dürfen ja zum Bund auch zu den kämpfenden Truppen), und dies kann man auch nicht mit "weil es schon immer so war" kommentieren. Im Grundgesetz ist festgeschrieben dass jeder Mensch gleich ist, aber Männer verlieren durch den Wehrdienst Zeit, die Frauen nicht opfern müssen, es ist auch nicht in jedem Land so dass nur Männer in der Armee dienen, in Israel müssen Männer UND Frauen zur Armee, wieso müssen hier in Deutschland nicht beide Geschlechter einen Dienst für das Gemeinwohl tun sondern nur Männer? Emanzen fordern schon seit Jahren gleichberechtigung wieso nicht auch in dieser Sparte?

Ich wäre im vorraus sehr dankbar über kompetente Aussagen

Antwort von Jonic,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Weil Männer im durchschnitt dem Weiblichen Körper und Statur durchaus überlegen sind.

und so sry für den ausdruck mehr zu gebrauchen sind.

Kommentar von gottesanbeterin,

Zum Gebären aber nicht! Was ist wertvoller, jemanden zu gebären oder jemanden zu bekämpfen?

Kommentar von Gockeline,

Frauen sind doch auch bei der Polizei,wo Kräfte eingesetzt werden.Von wegen körperlich schwach. Frauen suchen sich heut nur aus wohin sie wollen.Da wo Macht,Geld und Einfluß ist wollen sie hin,nur nicht Kinder aufziehen.das soll der Staat tun.

Antwort von irene72,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ich finde es etwas seltsam, daß hier das beispiel mit der Gleichberechtigung kommt. Es gibt hunderte Bereiche, wo Frauen benachteiligt sind, weil sie Frauen sind, und in diesem einen Punkt, wo Frauen mal einen "Vorteil" haben, da sollen sie auch noch mit ran, finde ich eigentlich nicht gerecht. Aber zur Ausgangsfrage zurück: Es hat seinen Ursprung daher, weil Männer als das starke Geschlecht die schwachen, also Frauen und Kinder, verteidigen sollen. Außerdem erscheint es nicht so ganz passend, wenn Frauen, die einerseits leben schenken, Kinder bekommen, anderer Leute Kinder im Ernstfall umbringen sollen. Ich persönlich finde "Pflicht" in dem Bereich sowieso nicht gut - wer zur Bundeswehr will, der soll es tun, egal ob Mann oder Frau, freiwillig ist gut, Zwang ist schlecht.

Antwort von SibTiger,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Diese leider vorhandene Tatsache spricht nicht für eine Wehrpflicht von Frauen, sondern gegen die Wehrpflicht für Männer. Wenn man schon nicht komplett auf die Armee verzichten möchte, dann sollte es eine reine Freiwilligen-Armee von Männern und Frauen sein.

Kommentar von Tanjaschatz,

Die Truppen könntest Du dann aber garantiert in einer Comedyshow anmelden.Was soll das denn dann bloß werden???

Kommentar von SibTiger,

Ich kann mit diesem Kommentar nicht viel anfangen. Meinst Du die Tatsache dass ich gegen Armeen überhaupt bin, oder dass ich gegen Wehrpflicht von Männern bin? Ich halte absolut von keiner Armee sehr viel. Aber eine Freiwilligen-Armee (nur Berufssoldaten) wäre einer Armee aus Wehrpflichtigen in jeder Beziehung überlegen.

Antwort von Riccardo,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das ist klar ein Fall, wo Männer benachteiligt sind!U.a.wegen der Gleichberechtigung wird auch die Abschaffung der Wehrpflicht diskutiert. Seit der Frauenbewegung in den 70ern (Alice Schwarzer & Co.)fühlen sich Frauen immer benachteiligt und denken, sie kommen überall zu kurz und müssen der Männern "eins auswischen".

Frauen wollen die Hälfte der Vorstands- und Ministerposten, aber sie wollen nicht die Hälfte der Bergleute, Müllabfuhrmitarbeiter und Feuerwehrbediensteten stellen :-)

Antwort von kugelschreib,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Tja, bei der Wehrpflicht ist es aus mit der Emanzipation. Bei unangenehmen Dingen verzichtet frau halt auch gern mal.

Kommentar von user1192,

wir verzichten auch viel bei den angenehmen Dingen!

Antwort von Import,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo?!?! Weil Frauen frauen sind.!!! Hätten wir in der Geschichte auch die Frauen an die Front schicken sollen?? Und vor allem heute, die unterhalten sich nachher an der Front mit dem Feind über schuhe und wie sie am besten den Boden wischen

Kommentar von sacoblau,

Im zweiten Weltkrieg haben wir auch Kinder und Jugendliche an die Front geschickt, das kannst Du in jedem Buch nachlesen. Das hat hauptsächlich praktische Gründe: Es hatte bei uns nie eine Tradition, außerdem was macht man mit Soldatinnen, die schwanger werden? Das zerreißt das ganze Team. Das ist jetzt schon ein riesiges Problem bei denen, die "richtige" Soldatinnen sind. Und dann ist es auch noch so, das die Wehrpflicht sowieso abgeschafft werden müsste, weil ungerecht (wegen Frauen müssen nicht und weil viele wegen nem Husten schon ausgemustert werden wollen), aber dann würde unser Sozialsystem einbrechen, da uns die Zivis fehlen.

Kommentar von Import,

Ja genau!!! Kriege wie früher gibt es heute nicht mehr!!! Und früher mußte man ja auch irgendwie für den fortbestand der menschen sich kümmern, bei solch brutalen kriegen, und daher war es nichts für frauen an die Front zu gehen. Würden Männer schwanger werden würden sie wohl im Krieg zuHause bleiben. Das hat mit dem Nachwuchs zu tun!! Jeder macht/gibt sein Beitreg wie er kann!!

Antwort von MojitoTom,
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Ursprünglich sollten Frauen aufgrund ihrer körperlichen Beschaffenheit vom Wehrdienst geschützt werden. Das bezieht sich auf die Einführung der Wehrpflicht vor gaaaaaaaaaaanz langer Zeit! :-) Es gäbe nun überhaupt keine Argumente, die Wehrpflicht auch für Frauen einzuführen. Dies würde genauso wie eine Abschaffung eine Grundgesetzänderung zur Folge haben. Schwer vorstellbar, dass sich unsere Volksvertreter dazu überreden lassen, Frauen an den Waffen zu verpflichten.

Mit der Öffnung der Bundeswehr für Frauen (auf freiwilliger Basis) ist das zwar weiterhin durch das Bundesverfassungsgericht legitimiert. Politisch gesehen, gerät die Wehrpflicht jedoch immer mehr ins Abseits. Die Argumente gehen irgendwann aus. . Eine Alternative wäre vielleicht ein allgemeiner Dienst an der Gesellschaft für Männer und Frauen. Nur dafür bedarf es wie gesagt der Grundgesetzänderung.

Antwort von Import,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Kriege wie früher gibt es heute nicht mehr!!! Und früher mußte man ja auch irgendwie für den fortbestand der menschen sich kümmern, bei solch brutalen kriegen, und daher war es nichts für frauen an die Front zu gehen. Würden Männer schwanger werden würden sie wohl im Krieg zuHause bleiben. Das hat mit dem Nachwuchs zu tun!! Jeder macht/gibt sein Beitreg wie er kann!!

Antwort von gieni,
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weil frauen das schwache geschlecht im körperlichen sinne sind und beschützt werden müssen...

Antwort von Sukram71,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Weil Frauen oft Kinder kriegen. Dann haben die auch Probleme mit der Karriere und Job.

Und Frauen sind halt so per so ne Ecke kleiner und unsportlicher als Männer und deshalb im Schnitt nicht als Soldaten geeignet.

Antwort von Periodentusse,

stell dir mal ne Kaserne vor voller Zicken

Antwort von blubb2,

Ich frage mich, ob Ihre frage wirklich eine Frage ist, oder ein Vorwurf. Ich bin eine Frau und kann den Vorwurf der Ungerechtigkeit nachvollziehen. Ich hätte nichts dagegen, wenn auch Frauen verpflichtet werden ein Jahr für das Gemeinwohl zu arbeiten. Es sollte aber Männern und Frauen freistehen, ob sie die Wehrpflicht oder den Zivildienst bzw. ein FSJ wählen.

Das beantwortet natürlich die Frage nicht, warum das bisher nicht der Fall ist. Die gründe für die einstige Einführung dieser Regel wurden hier bereits genannt. Ob diese noch gelten sollte, ist eine andere. Und diese muss auf Regierungsebene verhandelt und gelöst werden. Ein Vorwurf an die Allgemeinheit der Frauen, "wir wollen doch Gleichberechtigung, warum nicht dort", ist dementsprechend nicht hilfreich. Frauen werden sich mit Sicherheit nicht für eine Wehrpflicht einsetzen - allerdings auch nicht für die der Männer. Bevor man Wehrpflicht für Frauen anstrebt, sollte man sich fragen, ob wir überhaupt eine Wehrpflicht wollen! Ich bin dagegen. Aber zuliebe des Sozialsystems gerne offen für verpflichtende Alternativen wie das FSJ in ein Verpflichtendes Soziales Jahr umzuwandeln.

Antwort von xxxmanuxxx,

ich war 2 jahre beim bund sry frauen aber..die sind extrem schlecht für die truppenmoral 1.zum einen weil männer im schnitt mehr tragen können und wenn jemand nichtmehr kann wird sein gepäck auf die anderen verteilt 2.Es einige Männer als demütigend empfinden wenn sie Frauen unterstellt sind 3. die meisten Frauen haben hohe stimmen die noch höher kllingen je lauter sie rufen= je lauter sie rufen desto schwerer kann man sie verstehen 4.ein Soldat einer Frau vmtl. im Ernstfall weniger vertrauen wird und somit seine Aufgabe weniger konzentriert warnimmmt 5. Das Orientierungszentrum im männlichen gehirn ist weitaus größer und Leistungsstärker 6. Testosteron macht aggresiv

klar gibt es frauen die sehr gute Soldatinnen sind aber in der Masse betrachtet wären sie schlechter geeignet ich finde aber Frauen sollten auch zivildienst leisten müssen und in die Bundeswehr gehen dürfen(evtl nach eignungsfeststellung) der Gleichberechtigung halber

Kommentar von blubb2,

Punkt 2 und 4 ist ja wohl ein Problem der Männer! Warum sollte es für einen Mann demütigender sein einer Frau zu unterstehen als für eine Frau, wenn sie einem Mann untersteht? Weil sie es gewohnt ist? Dann ist es wohl Zeit für eine Umgewöhnung. Genauso sieht es bzgl. des Vertrauens aus. Sorry, aber diese Probleme sind nicht natürlicher Art sondern resultieren aus einem lange gepflegten patriarchalen Weltbild. Und das kommt auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen zum Tragen. Oder sollte eine Frau grundsätzlich keine Führungsposition einnehmen, weil es einen Mann seelisch verletzen könnte? Also bitte...

Was körperliche Eignung angeht, will ich mich nicht streiten. Ich denke, dass man vieles auf anderer Ebene ausgleichen kann. Aber da muss ich jetzt nicht drauf pochen.

Antwort von abibremer,

zitat"nicht jede frau bekommt ein kind(eher im gegenteil)" zitat ende. was soll DAS denn heißen? es gäbe welche, die kinder fressen?????

Antwort von abibremer,

bundeswehr=dienst für`s gemeinwohl??? eine verwegene these: da werden millionen, wenn nicht gar milliarden sinnlos aus dem fenster geworfen und "nebenbei" wird noch gestorben oder schwer verwundet, was weitere kosten verursacht. ja, natürlich bringt das arbeitsplätze, aber ob das so gut ist, möchte ich bezweifeln.

Antwort von user1192,

Als der Wehrdienst entstand war die Begründung: Schwangerschaft. Heute ist es wohl mehr: Wir brauchen den Wehrdienst nich mehr, wir haben sogar zu viele Wehrpflichtige! Wir brauchen die Zivis!

Und da muss man ehrlich sagen: die sozialen Berufe haben ja eh eher die Frauen. Viele machen ja auch ein freiwilliges soziales Jahr.

Trotzdem geb ich dir Recht: irgendwie unfair ist es schon.

Kommentar von Riccardo,

Ich war (78-80) selber Zivi. Damals waren wir noch "Drückeberger" und "Vaterlandsverräter" weil "wenn der Russe kommt".....und bla. Es ist ein schwaches Argument für die Beibehaltung der Wehrpflicht, wegen der billigen Arbeitskräfte. Im Pflegebereich etc. soll ordentlich ausgebildetes und ordentlich bezahltes Personal beschäftigt werden und keine (männlichen) Staatsknechte!

Antwort von SeemannHH,

Genau, SIE wollen doch immer so emanzipiert sein, nor bei der BW wohl nicht.

An sich ungerecht. Zumindest sollten sie dann ersatzweise im Krankenhaus arbeiten, oder im Altenheim etc..

Dieses wäre schon gerechter.

Antwort von Gockeline,

Wir haben es bei den Amis und in Israel.Was soll es Frauen bringen?Frauen verlernen Frauen zu sein.Im sozialen Bereich stellt niemand die Frage ,warum hier nicht Frauen zum sozialen Jahr eingesetzt werden.Frauen wollen nur in Berufe wo sie angeben können.Ist der beruf der Soldatin zum angeben?Mir wäre ein Kind aufziehen lieber,das hat was vernünftiges Lebenswichtiges in sich.

Kommentar von user1192,

Frauen verlernen Frauen zu sein? geht das? Interessant...

Antwort von wogro,

Im Grundgesetz steht zwar, daß niemand wegen seines Geschlechts bevorzugt oder benachteiligt werden darf, in der Realität sieht es aber anders aus. Frauen sind im Job nach wie vor benachteiligt. Bei der Parkplatzsuche oder absaufenden Schiffen werden sie aber bevorzugt behandelt. Gibt noch mehr Beispiele natürlich

Antwort von sandruskunze87,

Wenn Männer mehr für den Kriegsdienst zu gebrauchen sind wieso müssen Frauen dann kein Ersatzdienst machen?

Frauen sind nicht grundsätzlich unsportlicher als Männer, sonst würden sie ja nicht in Kampfeinheiten gehen dürfen

Den Fortbestand der Menschen? Dazu gehören ja immer zwei ich kann mir nicht vorstellen dass es im Gesetzt verankert ist "Frauen müssen nicht zum Bund wegen dem Fortbestand und so"

giene ist ja wohl lächerlich

Also ich wäre sehr dankbar wenn mir jemand den exakten Grund nennen könnte und keine Meinungen oder ähnliches

Antwort von KRU3M3L,

Es ist im Gesetz http://bundesrecht.juris.de/gg/art_12a.html so festgelegt, keine Ahnung warum man es nicht ändert aber: Warum auch? Auch als Mann muss man nicht zum Bund, wenn man eine Ausbildung hat oder studiert.

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