Frage von Maisstueck, 341

Warum müssen die Menschen in Deutschland mit der Angst Leben?

Hallo,

was ist bitte seit den letzten Jahren aus Deutschland geworden? Alle haben Angst und sorgen um ihre Sicherheit. Oder wenn man auf der Straße geht dann fühlt man sich so als hätte jemand sich beobachtet/verfolgt. Viele einen großen bogen wenn sie eine Flüchtlinge oder Südländer begegnen.

Frage: Wie lange wird das bitte so weitergehen in Deutschland? Das Leben mit der Angst und immer etwas in den Nachrichten erwarten was heute jetzt passieren wird z.B. (Mann mit der Axt im Zug oder Einkaufszentrum Counter-Striker). Die jugendlichen von heute sind echt eine Katastrophe geworden.

LG

Antwort vom Psychologen online erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zu Ihrer Frage. Kompetent, von geprüften Psychologen.

Experten fragen

Antwort
von wfwbinder, 63

   Alle haben Angst und sorgen um ihre Sicherheit.

Das halte ich für ein Gerücht.

Und die die Angst haben, haben auch nur deshalb Angst, weil sie nicht logisch überlegen.

Die Terrorangst ist einfach nur durch die Medien präsent. Vergleiche es mal mit den Bedrohungen durch die ganz normalen Risiken wie Verkehrsunfällen, da verschwindet das Terrorrisiko fast völlig.

Im letzten Jahr sind in Deutschland 525 Menschen beim Essen erstickt, weil sie sich verschluckt haben. Das ist also ein vielfach höheres Risiko, als Terroranschläge.

Seit 2009 sind jedes Jahr in Deutschland mindestens 152 Menschen durch Eisenbahnunglücke umgekommen.

Also, wer vor Terror Angst hat, hat nur Angst, weil er sich Angst machen lässt.

Antwort
von teafferman, 61

Also ich muss aus Altersgründen nicht mehr arbeiten. Wenn ich an die Generation vor mir denke, dann wird mir speiübel angesichts der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, welche diese Generation nachweislich über Jahre betrieb. - So weit mal zur Jugend.

Angst ist Ansichtssache, Einstellungssache. 

Wer in Angst schwelgt, der kann und braucht nicht denken. Das kann auch sehr bequem sein. Und ist einen und auch mehrere Gedanken wert. 

Wenn, dann werde ich von Deutschen angegriffen. Zum Beispiel dafür, dass ich das Grundgesetz zitiere. Oder Fakten beim Namen nenne. Geschieht aktuell in einem sozialen Netzwerk mit mir. Wobei: Ich lasse die Hirnfreiheit ihre Buchstabenfolgen aneinander reihen und gehe gelassen meines Weges. Dabei wagte sich vorhin eine aus einem Loch mit der Drohung rechtlicher Konsequenzen, wenn ich noch mal auf Fakten verweise. Eine Deutsche, versteht sich. 

Muss sich ja auch mal ein Mensch erst dran gewöhnen. Ich bin an solche Verhaltensweisen Deutscher gewöhnt. 

Schlechte Nachrichten gibt es deshalb ,weil sie nachgefragt, bevorzugt werden. Aus keinem anderen Grund. 

Natürlich: 

Wenn ich aus einer anderen Kultur komme, dann beobachte ich die Menschen in der neuen Kultur in der Hoffnung, ,so lernen zu können. Das ist in D oft die einzige Möglichkeit auch nur den Hauch einer Ahnung davon zu bekommen, welches Verhalten vor Ort erwünscht ist. 

Ich bin innerhalb Deutschlands ein wenig umgezogen. Mir blieb hier und da auch keine andere Wahl, denn Kontakt zur einheimischen Bevölkerung gestaltete sich für mich deutsche Person schon als schwierig. Auch auf der Arbeit. Dabei konnte mir da kein Mensch auch nur einen Krümel negativ vorhalten. 

Antwort
von howelljenkins, 163

keiner muss hier mit mehr angst leben als frueher. 

wenn ich mir den mist von heute schon wieder angucke, #steglitz (woll?), da schalten bestimmte gruppierungen sofort auf hetze und an allem sind erstmal "die fluechtlinge" schuld, auch wenn bloss ein urdeutscher rentner einen durchbrenner hat und seinem arzt an den kragen geht.

aber hautpsache, wir haben ein bisschen anti-stimmung gemacht. auch wenn sich hinterher herausstellt, dass es gar kein terroranschlag und noch nicht mal ein irgendwie mit dem islam in verbindung stehender taeter, bleibt bei den meisten wenig-denkern bloss haengen "da war doch schon wieder was" in einem fabrizierten "deutschland-geht-vor-die-hunde"-kontext.

alle sollten hier mal tief durchatmen und die nachrichten mal auf ihren tatsaechlichen inhalt runterbrechen. anschliessend kann man analysieren, ob die "situation in deutschland" ueberhaupt signifikant anders ist als letztes jahr oder vor zwei jahren oder zehn oder was auch immer.

Kommentar von SchIaufuchs ,

Die "Frage" ist auch nichts als provokatives Getrolle, für das der Autor schon berüchtigt ist. Mal kann er deutsch, dann wieder nicht, aber immer ist er brandnah an den Provokationsaufreißer-Themen.

Kommentar von ollesgemuese ,

Danke für den Hinweis

Antwort
von voayager, 94

Manchmal isses gut keine Nachrichten zu lesen, denn schließlich wollen und müssen wir leben und können es uns nicht leisten, ständig in Angst zu verharren, das würde sonst das Leben nicht mehr lebenswert machen.

Also ich mach mir da so keinen großen Kopp drum, denn gemessen an der Gesamtbevölkerung sind es doch nur sehr wenige Taten. Dann isses ja auch so, dass man sich eh nicht gegen alles absichern kann, wenn von einem baum ein mächtiger Ast sich löst, jann er einem jeder Zeit erschlagen, also muß ich ein gewisses Restrisikio akzeptieren. Irgendwas Unwägbares passiert doch eigentlich immer mal wieder, ohne das man Einfluß darauf hat.

Kommentar von Zeitdieb ,

«Manchmal isses gut keine Nachrichten zu lesen» nach dem Motto http://www.lto.de/fileadmin/_migrated/tx_ltoartikel/affen_535_mini.jpg :o( 

Antwort
von rolfmengert, 9

Was zur Zeit politisch passiert, ist schon etwas Besonderes. Wenn Menschen früher vor BSE oder der Vogelgrippe Angst hatten, konnte man wirklich von einer realistisch nicht begründbaren Angst sprechen, weil statistisch weit mehr Menschen in unserer Gesellschaft an Unfällen oder allseits bekannten Leiden und Krankheiten starben, vor denen nicht annähernd so viel Angst ausgelöst wurde.

Was jetzt passiert ist eine Angst, die in die Zukunft projiziert wird. Die wenigen Attentate, die unser Land im Augenblick erlebt, könnten völlig marginal bleiben. Doch das Sorgemotiv dahinter ist bei sehr vielen, dass wir am absoluten Beginn einer Entwicklung stehen, die in vielleicht zwanzig oder dreißig Jahren zu einem politischen Zustand führt, wie er zur Zeit in Ländern wie Syrien oder dem Irak aktuell ist. Dort finden täglich Attentate unter den Anhängern der verschiedenen moslemischen Gruppierungen statt, die pro Jahr Tausende von Opfern hervorbringen, und die das Land dann tatsächlich in dauerhafte Angst und Schrecken versetzen.

Die Menschen stellen sich also eine zukünftige Situation vor, und vor eben dieser haben sie reale Angst. Wenn man bedenkt, dass der Iran unter Schah Reza Pahlavi viel Hundert politische Gefangene hatte, ist das sich zu beklagen. Doch als danach der Gottesstaat unter Ruhollah Khomeini etabliert war, gab es sehr bald mehrere Hunderttausend politisch Inhaftierte.

Auch das aktuelle Beispiel der Islamisierung der Türkei unter Erdogan bietet vielen Menschen in unserem Land ein Modell, wie es Deutschland ergehen könnte, wenn auch hier der Islam Staatsreligion werden könnte, was bei einer weiteren unbegrenzten Zuwanderung von Muslimen der Fall sein wird. 

Die Angst vieler Bürger ist also nicht so irrational, wie uns die Medien immer glauben machen wollen. Der sog. "Mann von der Straße" ist hier viel instinktsicherer als die politisch Verantwortlichen, die schlicht mit einer Parole "Wir schaffen das schon" die sehr existentiellen Sorgen der Bürger klein reden wollen und jeden Kritiker als tumben Populisten deklarieren.

Mit genau dieser Zukunftsangst werden wir uns einrichten müssen 

Antwort
von soissesPDF, 50

Das sind Verlustängste, die Flüchtlinge sind nur Projektionsfläche.
Begleitende Nachrichten bestätigen die Ängste und die Projektionsfläche.
Diese "selbsterfüllende Prophezeihung" begründen die Ängste und ersparen weitergehendes Denken.

Ob nun Finanz-, Schulden- oder Flüchtlingskrise, gemeinsam ist diesen, dass sie Ergebnis von Globalisierung und Neoliberalisierung sind, nur eben die berühmte Kehrseite davon.
Einhergehend mit Wohlstandverlusten, Verlusten an sozialer Sicherheit.
Und es hat mehr Globalisierungsverlierer als ausgerechnet Gewinner.

Es ist jedoch einfacher sich in Ängste zu flüchten, statt sich komplexen Themen und Zusammenhängen zu widmen.
Nach oben buckeln, nach unten treten, reinster Untertanengeist, das ist die "German Angst".

Wirtschaft und Wohlstand müssen zusammen gedacht werden.
Rekordgewinne für die Wirtschaft und Niedriglöhne für die Bürger schaffen keinen Wohlstand.
Neoliberal ist asozial.

Antwort
von Rosswurscht, 142

Angst? Wegen was?

Wegen München? Wegen Ansbach?

Sowas gibts doch schon immer ... einfach nochmal in die Geschichtsbücher schauen ;-)

Was war denn 1980 am Oktoberfest?

Was war mit der RAF, dem deutschen Herbst?

Flugzeugentführung der Landshut?

Alles 40 Jahre her, auch damals gabs Terror nicht zu knapp. Und das wird sich nicht ändern.

Kommentar von MickyFinn ,

Hmm... stell dir mal eine logische Frage.

Hätten wir 1 Mio, statt 2 Mio (Ende offen) aufgenommen, wäre die Terrorgefahr größer oder kleiner?

Kommentar von Rosswurscht ,

Es gibt immer ein größeres Gefahrenpotential wenn mehr Menschen zusammen leben. Unabhängig davon ob wir die "reinlassen" oder ob die hier geboren werden, oder ob die hier Urlaub machen etc.

Bei den Flüchtlingen, die nach Deutschland eingereist sind, ist
der Anteil von Kriminellen prozentual nicht höher als der Anteil von
Kriminellen in der deutschen Bevölkerung

Nur als kleine Anmerkung:

Oktoberfest Attentat: Täter deutsch.

München Amokläuf: Täter deutsch.

RAF Terror: 80 deutsche Täter

Geselnahme vonn Gladbeck: Täter deutsch

Es wird immer wieder jemand irgendwo "austicken", egal ob deutsch, syrisch, italienisch oder Eskimo.

Kommentar von Bitterkraut ,

dazu kommt noch:

Mölln, Brandanschlag: 3 Tote, davon 2 Kinder, viele Schwerverletzte, Täter: deutsche Neonazis

Solingen, Brandanschlag: 5 Tote viele Schwerverletze, davon 2  Kinder, Täter: deutsche Neonazis

NSU-Morde: 10 Tote, Täter: deutsche Neonazis

Insgesamt rund 50 Todesopfer und viele Scherstverletzte und Schwerstverbrannte die lebenlänglich leiden, durch deutsche Rechtsradikale.

Und viele weitere Anschläge mit großen Sachschäden auf Kosten der Allgemeinheit durch Neonazis. 

Wir sollten wirklich erst mal vor der eigenen Haustür kehren!

Antwort
von Bitterkraut, 87

Ein Fall von https://de.wikipedia.org/wiki/German_Angst

Leben an sich ist schrecklich, es führt zwangsläufig zum Tod. Dem Tod ist es sch...egal, ob du Angst hast oder nicht,ob du vorsichtig bist oder nicht - wenn er kommt, kommt er. Tot ist tot, egal, ob du vorher Angst hast oder nicht.

Antwort
von Apfelkind86, 57

Ja, früher war alles ganz entspannt und vor allem viel sicherer:

https://d28wbuch0jlv7v.cloudfront.net/images/infografik/normal/chartoftheday_409...

Kommentar von Bitterkraut ,

Danke für den Link!

Antwort
von Rendric, 150

Deutschland hat lange im Luxus gelebt. So wie uns geht es fast allen anderen Ländern in Afrika und Asien und auch in Europa schon lange.

Kommentar von archibaldesel ,

Na und? Deutschland lebt weiterhin im Luxus. Das,ändert sich doch nicht durch einige Attentate, so tragisch sie für die Betroffenen sind.

Antwort
von Modem1, 75

Wir wissen aus der Geschichte was Politiker aus einen Land machen können. Denen kam die Flüchtlingswelle gerade zur rechten Zeit um aus diesen Land ein kunterbunten Völkerstaat zu machen auf die schnelle und entgültige Weise.Viele unserer Mitbürger finden das gut .Und manche in meiner Verwandschaft ahnten was uns bevorsteht.Denn ich fragte mich weshalb meine Cousine und Mann ohne Begründung schon Anfang 2000 nach Australien auswanderten.Sprechen darüber möchte keiner. Den jüngeren flößt man ein das wäre richtig wegen der Alterspyramide was ich für blanke Volksverdummung einstufe da in 20-30 Jahren Keiner den technischen Fortschritt betrifft einschätzen kann.Ja es kann sogar sein das viele Arbeitnehmer überflüssig werden.So das musste mal raus. 

Kommentar von Apfelkind86 ,

Denen kam die Flüchtlingswelle gerade zur rechten Zeit um aus diesen Land ein kunterbunten Völkerstaat zu machen auf die schnelle und entgültige Weise.

Aha. Und mit welcher Motivation?

Kommentar von Modem1 ,

Über das Motiv soll der Leser sich selber Gedanken machen.Ich kann doch nicht Alles vorkauen.

Kommentar von Bitterkraut ,

wie billig.. fällt dir nix ein gell? Es gibt kein plausibles Motiv, auch kein weit hergeholtes.

Kommentar von Modem1 ,

Da fällt mir was ein: Bitterkraut ist gesund für den Verdauungstrakt!!

Antwort
von Dahika, 23

Also, ich habe keine Angst  und fühle mich auch nicht verfolgt. Ich habe nicht mal vor schnellen Autos Angst, da ich aufpasse.

Antwort
von Skinman, 37

Aus meiner Sicht hat sich an unserer Sicherheit de facto nicht das geringste geändert und ich habe nicht ein Jota mehr oder weniger Angst als vorher. Höchstens etwas mehr Kotzreiz wegen der ganzen verlogenen Politiker, die jetzt versuchen, aus dem Amokläufen Kapital zu schlagen.

Schon mal aufgefallen, dass der Typ von München plötzlich kein Terrorist mehr ist, sondern ein "verwirrter Einzeltäter"? Komischerweise erst, seit sich zunehmend rausstellt, dass er ein Rechtsradikaler und Ausländerfeind und AfD-Fanboy war.

Im Übrigen: https://www.gutefrage.net/frage/terroranschlaege-in-deutschland-muenchen-usw?foundIn=list-answers-by-user#answer-215350414

Ich wünschte, wir könnten echt mal die Kirche im Dorf lassen und uns den wirklich wichtigen Problemen zuwenden. Das wirkliche Horrorschlagwort lautet "sich selbst verstärkende Feedbackschleifen", und zwar in Sachen Klima / globale Erwärmung. Es könnte allen Ernstes in 19 Jahren bereits Schicht im Schacht sein und womöglich gibt es JETZT bereits nichts mehr, was wir dagegen tun könnten, selbst wenn wir es wollten.

http://www.flassbeck-economics.com/how-climate-change-is-rapidly-taking-the-plan...

Antwort
von GuenterLeipzig, 84

Es passieren mehr Autounfälle in Deutschland.

Die Konsequenz wäre: Autos abschaffen - denn man muss ja Angst haben, dass ein Unfall passiert.

Günter


Antwort
von pritsche05, 3

Ich lebe absolut Angstfrei ! Wenn es dich erwischen soll, erwischt es dich. Mit oder ohne Angst ! Wer mit dauerangst lebt hat keine Lebensqualität mehr !

Antwort
von Sommerblabla, 130

German Angst, die Deutschen haben angst vor allem was neu, fremd oder riskant ist, die meisten haben keinen plausiblen Grund dafür sichbum ihre Sichheit zu Sorgen.

Kommentar von Modem1 ,

es ist bla,bla

Kommentar von Sommerblabla ,

was ist blabla?

Antwort
von lupoklick, 34

Der Schwager der Kusine eines Kumpels hat  im Radio gehört, daß am Freitag, dem 29. 7. 2016 

gegen Abend die SONNE UNTERGEHEN soll

-------------------------------------------------------------------

ich glaube es ja nicht, aber eine Schulfreundin hat wohl nicht "aus Versehen" ihren Geburtstag jenes Datums abgesagt....

 Adieu, Brigitte!

Antwort
von Apfelkind86, 35

Alle haben Angst und sorgen um ihre Sicherheit. Oder wenn man auf der Straße geht dann fühlt man sich so als hätte jemand sich beobachtet/verfolgt.

Sprich bitte nicht in meinem Namen, denn auf mich und viele andere trifft das nicht zu.



Die jugendlichen von heute sind echt eine Katastrophe geworden.

Jaja, das sind sie für die Älteren seid knapp 3000 Jahren!

Antwort
von archibaldesel, 105

Woher weiß du, dass alle Angst haben? Das ist eine völlig unbegründete Behauptung. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Ich hab keine.

Kommentar von archibaldesel ,

Danke, ich auch nicht.

Antwort
von Iflar, 64

was ist bitte seit den letzten Jahren aus Deutschland geworden?

Es war nie friedlicher in Deutschland!

 Die jugendlichen von heute sind echt eine Katastrophe geworden.

Seit mindestens Sokrates behauptet das jede Elterngeneration über die neue Generation. Es ist ein psychologisches Phänomen, nichts weiter!

Antwort
von SerenaEvans, 112

Bitte nicht verallgemeinern. Ich bin eine Frau und gehe völlig ohne Angst raus. Ich wurde komischerweise auch noch nie von einem Flüchtling belästigt, sehr wohl aber schon von deutschen Männern.

Sicher läuft einiges schief, dennoch leben wir in einem der sichersten Länder der Welt. Ein Autounfall ist tausend Mal wahrscheinlicher, als Opfer eines Amoklaufs oder Terroraktes zu werden.

Kommentar von Maxieu ,

"Ein Autounfall ist tausend Mal wahrscheinlicher..."

Wenn man im Straßenverkehr nicht aufpassen, also etwas an den Tag legen würde, was von Vorsicht bis Angststress geht, wären die Unfälle dort noch viel zahlreicher.

Verständlich, dass Leute auch in anderen Gefahrenlagen versuchen,
ihr Risiko durch nicht immer stressfreie Aufmerksamkeit zu mindern, und da geht es in erster Linie ja nicht um den Terrorismus.

"Ich bin eine Frau und gehe völlig ohne Angst raus. Ich wurde komischerweise auch noch nie von einem Flüchtling belästigt..."

Schön für dich - aber man weiß natürlich nicht, wann du rausgehst und wohin, wo du überhaupt lebst und wie groß der Hund ist, den du an der Leine führst..
(Und "belästigt" kann ja alles Mögliche heißen, ist jedenfalls nicht unbedingt bedrohlich.)

Vielen anderen Frauen geht es jedenfalls anders. Du willst doch hoffentlich nicht suggerieren wollen, bei denen liege es an ihrer ängstlichen Ausstrahlung, die sie dann für die Opferrolle prädestiniere?

In Ibbenbüren wurde, wie ich gerade gelesen habe, eine 79-jährige
auf einem Friedhof vergewaltigt. Natürlich ein äußerst seltener Fall, und der Täter hätte auch ein Deutscher sein können.
Die Frau war, was das anbelangt, vermutlich mit Recht ohne Ängste und brauchte für ihre Sorglosigkeit sicher nicht einmal die von dir hier wiedergekäute Autounfallstatistik, um sie zur eigenen Beruhigung mit der Häufigkeit von Vergewaltigungen auf Friedhöfen zu vergleichen.

Davon, eine Goldkette sichtbar am Hals zu tragen, hätte man ihr aber schon abraten müssen (trotz der im Vergleich zu Autounfällen günstigen Goldkettenraub-Statistik).
Genau so davon, abends einen schwach frequentierten Geldautomaten aufzusuchen oder davon, sich von einem hilfsbereiten jungen Mann die Einkaufstasche nach Hause tragen zu lassen.

Und würdest du etwa, vielleicht ein bisschen angesäuselt, sagen wir gegen 2 Uhr nachts von der Disko aus allein nach Hause radeln?
Es gab Zeiten, da konnte man das in Bremen praktisch ohne Bedenken. Heute wäre es der pure Leichtsinn.
Aber du bist vermutlich aus dem Alter heraus, in dem man sich fragt,
wie man von der Disko allein nach Hause kommt...
 








Antwort
von 1900minga, 81

So ein Schwachsinn.
In meinem Umkreis hat niemand Angst, und wir wohnen auch in der Nähe von München

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community