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Warum möchten Menschen immer mehr Keinigkeiten mit Verboten belegen?

gefragt von Rolf u. HögemannRolf u. Högemann am 23.03.2008 um 22:08 Uhr

Die Frage zum Füttern der eigenen Katze auf der eigenen Terrasse bringt mich auf diese Ratsuche.

Warum will Mensch eine solche Kleinigkeit "verboten" haben? Wieder andere hätten gerne, dass Mietern das Rauchen in der eigenen Wohnung verboten wird oder dass ab 21 Uhr Besucher im Hause auf Strümpfen durch das Treppenhaus laufen.

Weshalb macht man sich in dieser Zeit immer mehr Mühe jedwede Kleinigkeit regeln zu wollen - Kleinigkeiten, die vor 20 Jahren noch niemanden gestört haben und ohne deren "Massregelung" das Miteinander viel einfacher war.



Reply


schurke
beantwortet von schurke am 23. März 2008 22:15
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Oftmals steht auch einfach nur Neid oder Langeweile dafür.


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 24. März 2008 09:03
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Weil es einfacher ist, sich an Regeln zu halten und nicht selbst denken zu müssen (oder zu können). Es gab vor siebzig Jahren schon mal so eine Zeit in Deutschland, bei der den Menschen gesagt wurde, was sie zu denken hatten; und das schien bequemer zu sein, als selbst zu denken und Toleranz zu üben. Denk an den Imperativ "BILD dir deine Meinung"!, bei dem ja gemeint ist "Wir bilden dir deine Meinung".


sheela2011
beantwortet von sheela2011 am 23. März 2008 22:10
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Dazu fällt mir nur eines ein:

Es kann der Brävste nicht in Frieden leben wenns dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 23. März 2008 22:18

Ich danke jeden Tag für meine netten Nachbarn. Sowas muss schrecklich sein.


anonym09
beantwortet von anonym09 am 23. März 2008 22:12
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Weil sie von den großen Problemen ablenken. So sehe ich das in der Politik. Unsere Regierung regiert nicht, sie reglementiert nur noch. Während sich die Minister mit Beratertätgkeiten die Taschen voll machen, haben sie keine Zeit mehr, sich über aktuelle Probleme den Kopf zu zerbrechen und diskuttieren lieber über Nichtigkeiten, mit er sie keinen ihrer Klientel auf die Füße treten. Da sie Vorbildwirkung haben, setzt sich diese Denkweise bis ins kleinste Glied fort. Oder liege ich da falsch?

Kommentar von 517dfdf405b70c95889a7289d024deb9smallungererbad am 24. März 2008 01:04

Im Detail wäre das noch zu diskutieren, aber im Prinzip stimme ich Dir zu!! DH!


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 23. März 2008 22:13
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Du sprichst mir aus der Seele.

Ich vermute, daß viele Menschen einfach Angst vor Freiheit haben. Daher der Regelungswahn.




Kommentar von 155c24345415911ff0aaa78657036093smalldragon100 am 23. März 2008 22:14

Weil sie nicht mehr damit umgehen können?


dragon100
beantwortet von dragon100 am 23. März 2008 22:10
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Die Frage kann ich nicht beantworten,weil ich das genauso sehe.Ich denke,viele Leute werden immer kleinlicher.Aber warum???...


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 23. März 2008 22:10
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Wenn ich keine anderen Probleme habe, muß ich mir halt solche "Kleinigkeiten" schaffen, um mich zu beschäftigen. Möglich daß es einigen Leuten so geht, oder???


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 23. März 2008 22:10
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Wir werden durch Aengste immer regelwütiger und zugleich - besonders durch Stress und Umwelteinflüsse - immer empfindlicher.

Statt des gelassenen Leben und Leben lassen, muss halt dies und das und noch etwas so und so sein.

Am besten fängt man damit bei den anderen an. Dabei täte ein Blick in den Spiegel auch mal gut, aber das könnte schmerzhaft und unbequem sein...


speedy72
beantwortet von speedy72 am 23. März 2008 22:10
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Weil wir in Amerika sind, noch nicht gemerkt?!? Demnächst wird man wie in Amerika wegen des loslassens eines Pupses verklagt, wegen Geruchsbelästigung!


Qetan
beantwortet von Qetan am 23. März 2008 22:11
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Weil sie ohne feste Regeln(Verbote) nichts mehr geregelt kriegen. Armes Deutschland, es gibt scheinbar nur noch ein permanentes Gegeneinander.


Antipasta
beantwortet von Antipasta am 23. März 2008 22:12
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Es erweckt den Anschein, Kontrolle und Sicherheit zu haben. Deshalb.


pippi60
beantwortet von pippi60 am 23. März 2008 22:12
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Das stimmt! Es ist nur so ein Gedanke: aber vielleicht haben die Leute einfach nur zu viel Freizeit? Oder sind sie einsam und wollen sich wichtig machen? Oder ist die Welt nur um einiges missgünstiger geworden? Wie Du siehst, ich weiß auch keine Antwort, mir kommen beim Nachdenken nur Fragen in den Sinn.


Hugo Geier
beantwortet von Hugo Geier am 23. März 2008 22:16
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Wahrscheinlich liegt das auch in "unserer" Mentalität. Kurt Tucholsky sagte einmal (sinngemäss): "Der deutsche Mensch darf nicht, deshalb will er, dass andere auch nicht dürfen..."


grisu05
beantwortet von grisu05 am 23. März 2008 23:41
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Weil das Bewußtsein, aufeinander angewiesen zu sein, fehlt. Uns geht es einfach zu gut.


talkletts
beantwortet von talkletts am 23. März 2008 23:11
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Hello, zu viel Zeit, zu viel TV, zu viel Langeweile, immer nur schauen was der andere macht, damit man selber nicht ins Gerede kommt. Wie bei Speedys antwort: Ami-Land. Frohe Ostern.


PatBo
beantwortet von PatBo am 24. März 2008 01:13
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Die Frage mit dem Füttern der Katze im Freien hat mich auch verwundert. Verbote machen alles so schön einfach, man muß sich nicht mehr mit dem Anderen auseinandersetzen.


engel19620
beantwortet von engel19620 am 24. März 2008 01:06
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Oh Gott und ich störe mich nur am Parkett saugen am We Gf

Kommentar von Bece02c8c849b90df9c28c89236807dfsmallPatBo am 24. März 2008 01:10

Das sollt man verbieten! Oder ist es das schon?


Klaus H
beantwortet von Klaus H am 23. Mai 2008 12:37
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Erbsenzähler sind häufig in GF. Foren, Ämtern oder auf öffentlichen Parkplätzen zu finden, einige berentete Exemplare finden sich aber auch in Privathäusern und arbeiten im heimischen Keller weiter.

Treffen der Erbsenzähler mit den Haarspaltern finden jährlich und nach äußerst gründlicher Planung statt; leider unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ein Antrag an das Internationale Olympische Komittee, Erbsenzählen olympisch zu machen wurde leider abgelehnt. Der Antrag der Haarspalter wird noch geprüft.

Sollte man einem Erbsenzähler persönlich begegnen, empfiehlt es sich, schnellst möglichst das Weite zu suchen und sich auf keine Diskussion einzulassen.




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