Frage von Havaneser4, 53

Warum markiert mein Rüde die Betten?

Seit 6 Wochen habe ich einen unkastrierten Havaneser-Rüden, 3 Jahre alt. Vorhanden sind schon eine unkastrierte Havaneser-Hündin (5) und eine Mischlingshündin, kastriert, 4 Jahre alt.Geplant ist den Rüden in ca 1 Monat kastrieren zu lassen, da meine unkastrierte Hündin ein erhöhtes OP-Risiko hat. Sie wird erst wieder im Herbst läufig. Der Rüde hat sich gut eingelebt und versteht sich mit den Mädels gut. Leider markiert er immer wieder in ihre Schlafplätze und wenn ich nicht aufpaße, springt er auch in mein Bett und hebt da sein Bein. Woanders macht er das nicht. Er kommt auch genügend ins Freie, also es liegt nicht daran, das er dringend muss. Vorher hat er die ganze Zeit bei seiner Züchterin gelebt mit ca 30 anderen Hunden zusammen. Hat jemand eine Idee, was ich dagegen tun kann?

Antwort
von Simone Wagner, 19

Hm, ja, sind mit Sicherheit mindestens die beiden schon beschriebenen Dinge. Er glaubt, alles ist SEINS. Eine wirkliche Erziehung und Stubenreinheit hat er bei so vielen Hunden wahrscheinlich vorher nie genossen. Ich weiß auch nicht, ob in so einem Fall eine Box etwas bringt - wahrscheinlich würde er auch da das Bein heben. Die Kastra wird auch eher in diesem Fall nichts bringen - da er das Verhalten schon lange gefestigt hat. Mein Tipp: Trotzdem an eine Box gewöhnen. Wenn du zuhause bist, mit einer dünnen Leine "an dich binden". So muss er immer mit dir mit, kann nicht einfach an einer Ecke sein Bein heben. Ein halbes Auge immer auf den Hund haben. Sobald er nur leichte Anstalten macht markieren zu wollen, kommt ein scharfes NEIN. Du kannst ihn dabei auch mal kurz stuppsen, falls ihn das NEIN nicht interessiert. Wenn er nicht markiert hat und dich jetzt anschaut, sofort reagieren. Feiiin, Leckerlie geben, kurz mit ihm spiele etc. Er bezieht dann das Lob auf die letzten Handlung, die er gemacht hat - dich anzuschauen, bzw. das Pieseln zu unterlassen. Das kann eine Zeit lang dauern. Deine beiden Mädels sollten dabei aber auch nicht nerven können, Eigentlich müsstest du zeitgleich auch draußen dran arbeiten: Er soll sich "auspinkeln", nicht überall merkieren. Heißt, du gehst mit ihm an der Leine, relativ zügig. Du entscheidest, dass er an einem Busch pinkeln darf - und dann läufst du so, dass er gar keine Zeit dafür hat. Er wird natürlich am Anfang bocken - Gott sei Dank kann man ihn ja dann ein Stück tragen. Wünsche dir viel Erfolg,

Antwort
von uwe4830, 15

Wenn ich Deiner Beschreibung nach Die Sache analysiere, sieht es so aus, dass Dein Hund euch domestiziert. Also er ist der Boss. Wie sieht es mit den anderen Hunden in deinem Rudel aus, bestimmt Dein Rüde wann und wo die weiblichen Mitglieder sich niederlassen dürfen? Das mit dem ins Bett pinkeln oder Möbel u.s.w. ist ganz klar eine Ansage wer bei euch Revier-Platzhirsch ist. Es gibt natürlich die Möglichkeit das Du Ihn domestizieren solltest, die Erste Regel ignorieren, dann kommt Phase 2 In den Nacken fassen und schütteln, und ihn auf seinen angestammten Platz ohne Berührung drängen. Dass ist die artgerechteste Methode. Das hat er schon im Welpenalter impliziert bekommen, und ist fest verankert. Achtung strafen kannst Du nur, wenn Du ihn unmittelbar bei seiner Tat erwischt. Nur so am Rande ich denke, dass er dich auf Schritt und Tritt in der gesamten Wohnung verfolgt. Falls nicht sei froh ein Problem weniger.

Gruß Uwe4830

Antwort
von froeschliundco, 20

erstens zeigt das ganz deutlich das der rüde,dich u.die hündin als SEIN eigentum ansieht...du musst lernen ein rudel zuführen u.wie ein rudel so tickt...das jeder hund einzel gefördert u.geistig beschäfftigt werden muss...und zweitens wird dazu kommen das der rüde nie gelernt hat stubenrein zu sein

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