Ich frage mich, warum Autos im Rückwärtsgang dieses komische surrende Geräusch machen. Woher kommt das?
Rückwärtsgänge werden aus Kostengründen mit gerade verzahnten Übersetzungen ausgestattet. Die Vorwärtsgänge haben eine Hypoidverzahnung (geräuschärmer)
Die Vorwärtsgänge sind schrägverzahnt und im Dauereingriff (synchronisiert).
Der Gückwärtsgang ist geradeverzahnt und nicht synchronisiert.
Geradeverzahnt ist lauter, das ist das sirrende Geräuch. Die Last geht sofort auf ganze Zahnbreite (Volleingriff).
Schrägverzahnt ist leise, es sind immer 2-3 Zahnpaare im Teileingriff, die Last wird besser verteilt.

Weil das komplette Getriebe auf "Vorwärtsfahren" ausgelegt ist. Somit sind auch Verzahnungen u.s.w. alle auf "Vorwärtsbewegung" ausgerichtet und optimiert. Beim Rückwärtsfahren läuft das Getriebe nun in die umgekehrte Richtung. Dadurch entsteht dieses "eingenartige surren".
Hallo Leute, auch wenn diese Antwort etwas später kommt, vielleicht interessierts ja doch noch jemand: da das Getriebe hauptsächlich auf Vorwärtsfahren ausgelegt ist, sind die Lager dieser Wellen natürlich mit sehr guten Lagern versehen. Da ein Fahrzeug nur einen geringen Bruchteil seiner Fahrleistung im Rückwärtsgang absolviert, wird hier ein günstigeres Lager verbaut. Und dieses macht sich besonders bei hohen Drehzahlen durch unangenehme Geräusche bemerkbar.
Vom Getriebe
Eine Antwort, die die Welt nicht braucht. Alle anderen Antworten nützen dem Fragesteller, aber diese ist nutzlos wie ein Kropf. Bravo, weiter so.....
Richtig, Dolabella. Geradverzahnte Zahnräder kämmen auch besser und haben einen besseren Wirkungsgrad (siehe Rallye-Fahrzeuge).