Frage von adsfk, 24

Warum lösen sich kurzkettige Fettsäuren besser in Wasser als langkettige?

Ich soll in Chemie diese Frage beantworten und weiß leider nur, dass es irgendetwas mimt Wasserstoffbrückenbindungen und der polaren Carboxylgruppe zu tun hat.

Danke schon mal im Voraus!

Expertenantwort
von indiachinacook, Community-Experte für Chemie, 14

Warum sollten sich Fettsäuren in Wasser lösen? Die Antwort kann nur in der COOH-Gruppe liegen, die polar ist und mit dem Wasser H-Brücken bilden kann.

Andererseits: Auch langkettige Fettsäuren enthalten nur eine COOH-Gruppe, der Rest des Moleküls sieht wie ein unpolarer Kohlen­wasserstoff aus und hat deshalb keine Neigung, sich in Wasser zu lösen.

Bei kurzkettigen Fettsäuren dominiert der Einfluß der COOH-Gruppe (sonst ist in dem Molekül ja nicht viel drin), und die sind mit Wasser unbeschränkt mischbar (bis zur Buttersäure, IIRC). Bei den längerkettigen kann dagegen die eine COOH-Gruppe gegen den Rest des Moleküls nicht anstinken, und daher lösen die sich nicht mehr gut im Wasser.

Antwort
von theantagonist18, 10

Je polarer etwas ist, desto besser löst es sich in Wasser. Mit zunehmender Kettenlänger wird also der sehr unpolare Teil des Moleküls größer und die Gesamtpolarität nimmt dementsprechend ab.

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