Frage von Odradek 06.10.2009

Warum lieben es so viele Religionen zu hassen?

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  • Antwort von Harterkampfer 06.10.2009
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hass kenne ich überwiegend aus ideologischen Zusammenhängen : eine Ideologie ist ein Rollator für die allzeit bedrohte menschliche Existenz! Ein kleines, übersichtliches Modell der Welt. Ideologien arbeiten mit Behauptungen, Dogmen, nicht mit Beweisen und Nachprüfbarkeiten. Das Glauben ist ihr Fundament, nicht das Erkennen. Ideologien dienen der Vereinfachung der komplexen, nicht nachvollziehbaren Welt. Sie gliedern die Widersprüche aus und schaffen einen kleinen fest ummauerten Garten von Behauptungen, die sie durch ständige Bekräftigungen und Wiederholungen als Wahrheiten präsentieren. Da sie selbst unter einer ständigen Beweislast stehen, entwickeln sie Druck auf ihre nichtideologische Umwelt, um die verdrängten Widersprüche nicht zur Kenntnis nehmen zu müssen. Ideologien geht es immer ums Rechthaben und Rechtbehalten.

    Die ältesten Ideologien sind Religionen. Da ihre Gedankenkonstruktionen immer märchenhaft und teilweise abenteuerlich sind, wurden sie schon immer von den Menschen angezweifelt. Doch im Gegensatz zu früher, können die Zweifler heute nicht mehr zum Schweigen gebracht werden, so dass ihre Ansichten und Fragen unmittelbar frontal auf die Behauptungen der Religionen treffen. Dies kann diplomatisch, therapeutisch aber auch unmittelbar und auch aggressiv erfolgen. Das mag bei den Ideologie-Anhängern als Hass interpretiert werden, da sie ihre Vorstellungen von Göttern und ihrer eigenen Rolle grundsätzlich sehr idealisieren und in unerreichbare Höhen heben. Dieser Anspruch nach Hochachtung und unantastbaren Respekt bleibt natürlich durch die unmittelbare Kritik unbeachtet. Das erzeugt narzisstische Verletzungen. Die märchenhaften Erklärungskonstruktionen reizen zudem zu bissigen Witzen und Spott.

    Das ist aber noch kein Hass!

    Hass auf Religiöse findet dort statt, wo die unterdrückerische Übermacht von Religionen gebrochen wird, oder wo zwei Ideologien gegeneinander krachen : So gab es wirklichen Hass auf das Christentum nach Ende des 2. Weltkrieges in osteuropäischen Ländern, die Jahrhunderte lang unter der Knute der christlichen Kirchen gestanden haben. Es gab auch Abrechnungen mit den Repräsentanten dieser Ideologien. Es gab aber keine Scheiterhaufen und keinen Massenmord, wie bei religiösen Vergeltungsmaßnahmen üblich.

    Regelrechten Hass gibt es auch an Stellen, an denen zwei missionierende, also vermehrungsbemühte Religionen aufeinander treffen.

    Was du als Hass bezeichnest, zum Beispiel die Diskussionen hier in der GF, ist kein Hass sondern die Auseinandersetzung ohne Gutmenschenmanier. Das heißt, die Widersprüche, teilweise Albernheiten und Dummheiten, die hinter religiösen Auffassungen hervorblinken, werden ungeschminkt ausgesprochen! Ich halte es für selbstverständlich, dass man sich über Meinungen auch richtig lustig machen kann, in denen zum Beispiel die Entwicklung der Arten geleugnet wird, die Erde als Pizza propagiert wird, ein verstorbener Rabbi als Erlöser hochgehalten und die Befolgung von Regeln aus der Nomaden- und Hirtenzeit als Lösung der heutigen Lebensprobleme propagiert wird.

  • Antwort von MartinPii 06.10.2009
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    wie du vielleicht gemerkt hast, an den fragen und antworten, gibt es hier sehr sehr viele dumme bzw "jung und naive" menschen, die nicht scheinbar nicht die geringste hirnaktivität aufweisen

  • Antwort von snoop27 06.10.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    richtiger hass ist mir persönlich als christ noch nicht begegenet, aber abneigung, unverständniss und häme. das hat sicher viel mit unwissenheit, falschen vorurteilen zu tun, aber auch mit den vielen grausamkeiten, die im namen einer religion begangen wurden und werden (nicht nur von den "bösen" moslems). allerdings hat sich auch, ich denke seit der aufklärung, ein extremer "wissenschaftsglaube" durchgesetzt, man glaubt nur noch, was beweisbar ist, gott ist das nun mal nicht. glaub e ist nicht mehr notwending und gilt als lächerlich, wozu braucht man noch gott, man ist selbsr stark genug.

  • Antwort von Michel76 06.10.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es ist meistens Unverständnis, was zu Hass führt. Egal bei was.

  • Antwort von neurodoc 06.10.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Religion braucht man auch, um sich gegen andere abzugrenzen! Da ist Streit vorprogrammiert.

  • Antwort von sparcoracer 06.10.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    weik in namen des kristentums viele schreckliche dinge getan wurden und das eh alles nur aberglaube ist

  • Antwort von kochstuebchen 06.10.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    weil es so einfach ist, alles auf andere abwälzen zu können.wenn ein unglück passiert, ist der liebe gott schuld, weil er nicht aufgepasst hat.ich hasse es.

  • Antwort von evangelista 06.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    1. WO NIMMST DU DIESE BEHAUPTUNG HER, DASS DAS CHRISTENTUM DIE MENSCHEN AUFFORDERT ZU HASSEN?

    2. JESUS hat die Menschen sogar zur FEINDESLIEBE aufgerufen und auf die Gewalt zu verzichten.

    3. Die Grundbotschaft Jesus war: "LIEBT EINANDER, SO WIE ICH EUCH GELIEBT HABE."

    4. Wer seinen NÄCHSTEN nicht liebt wird als Totschläger bezeichnet, weil er seinen Nächsten mit seiner Lieblosigkeit verletzt.

    5. Die Lieblosigkeit disqualifiziert einen Menschen als Christen, auch wenn dieser den Anspruch erhebt ein Christ zu sein.

    Deshalb geht Deine Behauptung völlig an der Grundhaltung eines wahren Christen vorbei.

    1. Wenn sich Kirchen im Laufe der Geschichte immer wieder auf Gott und Christus berufen haben, aber gegen die Liebe gehandelt haben, haben sie damit gezeigt, dass sie Gott in Wirklichkeit nicht kennen, weil sie gegen seine Liebe gehandelt haben.

    ° "WER NICHT LIEBT, DER HAT GOTT NICHT ERKANNT, DEN GOTT IST LIEBE." 1. Johannes 4, 8

    ° "WENN JEMAND SAGT: ICH LIEBE GOTT, UND HASST SEINEN BRUDER, IST ER EIN LÜGNER. DENN WER SEINEN BRUDER NICHT LIEBT, DEN ER GESEHEN HAT, KANN NICHT GOTT LIEBEN, DEN ER NICHT GESEHEN HAT." 1. Johannes 4, 20.

    An diesen Aussagen kannst Du klar sehen, dass im Christentum niemand aufgefordert wird seinen Nächsten zu hassen. Der Christ ist dazu aufgefordert seinen Nächsten zu lieben.

  • Antwort von daddysdearest 06.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Vorurteile, Arroganz, Selbstüberschätzung, Uninformiertheit, Naivität, etc.

  • Antwort von kappe619 06.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    also ich bin atheist und finde einige sachen einfach lustig, dass zB jesus in southpark wohnt. wenn da einer ein problem mit hat muss ers sich ja nicht angucken

  • Antwort von roterApfel 06.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Jesus war ein Prophet der Weisheit und der großen Transformation. Im Namen der Kirche wurde leider viel Schund betrieben, denn ihre Vertreter hielten und halten sich für eine Absolution.

  • Antwort von CarolaM 06.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Jede Religion ist eigentlich friedlich. Aber viele Kulturen legen sich bestimmte Sachen so aus, wie es gerade paßt, um ihr Ziel zu verfolgen.

  • Antwort von nice1604 06.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    die meisten reden so schlecht aber in echt ganz tief im kopf glauben sie doch weil sie ja schließlich nicht wissen ob es wahr ist oder nicht! manchen ist es echt peinlich! Ich weiß nicht ob es got wirklich gibt deshalb galub ich nicht bis es mir bewiesen wird!

  • Antwort von ratiomanni 26.04.2010

    Ein Grund besteht darin, dass der seit ca.150 Jahren propagierte "Materialismus" behauptet, der Mensch sei nur ein Tier und habe keine Seele. Diese irrsinnige Theorie wurde den Regierungen als wahre Philosophie und Menschenkunde verkauft, mit dem Resultat, dass ihre Führer nun Massenmord und Kriege nach Belieben führen konnten, denn es fallen ja nur ersetzbare Tiere. Dies ist kein Märchen! Inzwischen haben wir weltweit freie Liebe und Drogen und steigende Kriminalität.Und Krimis und Pornos. Der Pulitzer ( Pulitzer Preis! ) hat Ende des 19. Jahrhunderts die Presse mit Sex-stories und Verbrechen gefüllt. Es ist heute Standard, unter der Behauptung, das sei das einzige, was die Menschen interessieren würde.- Hinzu kommt, dass viele nicht zwischen Kirche, Gemeinde und Religion differenzieren können. Auch in den Religionen sind Menschen vertreten, die irren oder sich fehlverhalten können. Wir leben nicht im Paradies! Aber die Religionen, egal welche, werden überleben, die in der Lage sind, Unkorrektheiten einzelner zu korrigieren, wie es Sitte und Anstand verlangen.- Wir Menschen haben schon genug Probleme. Die einzigen, die uns hierauf Antworten liefern können, sind die Religionen.- Die Menschen wenden sich nicht gegen die Religion, sondern gegen Mißbräuche deren Vertreter.- Hass stammt von denen, die voller Vorurteile, ohne wirkliche Informationen, meinen, ALLES, was dem Menschen helfen kann, niedermachen und zerstören zu müssen.Sie sind entweder dumm und plappern nur nach, oder es handelt sich um geistig arme Vertreter, die selbst meinen, nur ein Tier zu sein.

  • Antwort von Marypush 11.10.2009

    Hi du,

    mich würde es sehr interessieren, wie du auf diese Aussagen kommst. Deine Diskussionsaufforderung ist irgendwie ziemlich klischeehaft.

    Kriege und Hass gibt es immer zwischen Menschen - das ist eine psychologische Frage und keine religiöse. Einen Vorwand für Gewalttaten finden Menschen auch immer, ob dieser Vorwand nun eine religiöse Meinung, verletzter Stolz oder vermeintlich versteckte Atomwaffen (^^) sind.

    Mit Religion hat dies eingentlich überhaupt nix zu tun, zumal Buddismus, Christentum, Islam und Judentum sogar ausgesprochen friedliche Religionen sind, die Nächstenliebe und Toleranz fordern.

  • Antwort von coeleste 06.10.2009

    wen wunderts: wer lebt christentum vor? die erziehung ist faul.der gott des AT ist z.tl ein rachsüchtiger gott.eva hat die menschheit verflucht >> sexismus,macho-ismus. usw. nebenbei: is cool das schimpfen.ist ja n mainstream. du redest klar,vernunftgemäß,offen.das ist eine gabe gottes.religion kommt von re-ligare = zurückbinden(an das,woher du kommst)das tust du durch deine klaren sätze.also bist du religiös.religiöser als das süßholzgeschwafel mancher sich religiös nennenden menschen.

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