Frage von BabyShay 16.02.2012

warum leiden einige frauen während der schwangerschaft mehr als andere?

  • Antwort von Birmli 16.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Vielleicht weil sich manche zu sehr reinsteigern? Irgendwie bilden sie sich das ganze ein, es muss ihnen ja schlecht gehen, endlich eine Zeit in der man mal richtig jammern kann und Probleme haben kann (mein Gefühl bei manchen ;) ).

    Hier arbeitet man z. B. 100 % bis zur Geburt - es gibt keinen Mutterschutz vorher. Und es funktioniert! Man kann das schaffen. Wenn ich mich mit manchen deutschen Freundinnen vergleiche... Von Anfang an nur Angst und Probleme.

    Vielleicht auch wie man an die Sache ran geht? Ich hab schon gehört, dass man solche Probleme vor allem in den Industrieländern kennt. Stillprobleme, Übelkeit, all das gibt's in den Drittweltländern scheinbar so gut wie gar nicht. Warum?

    Ich hab mir damals für die SS vorgenommen: Mir wird nicht übel sein, ich will nicht zu viel zunehmen, es wird eine super schöne Zeit und ich will eine einfache Geburt. Bis jetzt war mir nicht übel, ich hab nur 2 kg zugenommen, mir geht es klasse (keine Probleme bisher und mit keine meine ich wirklich keine) und die Geburt, mal sehen.

    Ist natürlich lustig (und schön!), dass es genau so eingetroffen ist und manchmal frage ich mich, ob es nicht doch auch mit diesem "vornehmen" funktioniert? Wie man so viel rein durch die Psyche beeinflussen kann....

    Nun ja, nur meine Gedanken dazu^^ Wenn man Probleme kriegt hat man sie eben, ist ja zum Glück ein Ende in Sicht ;P

  • Antwort von vollimleben 16.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    schwerden in der Schwangerschaft können unterschiedlicher Art sein. Manche Frauen registrieren lediglich, dass es zu körperlichen Veränderungen durch die Schwangerschaft kommt, aber nehmen dies nicht negativ wahr. Andere hingegen leiden unter den extremen Veränderungen und den Beschwerden, die dadurch verursacht werden. Doch oft können schon einfache Maßnahmen gegen diese schwangerschafts-typischen Beschwerden helfen.

    Die häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft sind:

    Müdigkeit und Abgeschlagenheit Übelkeit und Erbrechen Rückenschmerzen Gefühlsschwankungen Schlafstörungen Sodbrennen Verstopfung Hämorrhoiden Krampfadern Weitere mögliche Beschwerden

    Müdigkeit und Abgeschlagenheit

    Ein frühes Symptom in der Schwangerschaft ist die stärkere Müdigkeit als sonst. Die Müdigkeit ist in den ersten drei Monaten völlig normal und kommt durch die veränderte Hormonsituation sowie durch die körperlichen Veränderungen. Im zweiten Schwangerschaftsdrittel lässt die Müdigkeit häufig wieder nach, um dann im letzten Drittel der Schwangerschaft wieder aufzutreten. Der Körper muss in dieser Zeit mehr Gewicht herumtragen und braucht entsprechende Ruhephasen. Schwangere Frauen sollten sich so oft wie möglich Pausen gönnen, in denen sie sich ausruhen und akzeptieren, dass sie mehr Ruhe brauchen als sonst. Ausreichender Schlaf ist wichtig. Jeden Tag etwas Bewegung und moderater Sport kann helfen, die Müdigkeit etwas zu lindern.

    Übelkeit und Erbrechen

    Übelkeit in der Schwangerschaft ist eine häufige Beschwerde. Sie wird oft auch als Morgenübelkeit bezeichnet, obwohl sie zu jeder Tageszeit auftreten kann. 75 Prozent der Frauen leiden ab der 5. oder 6. Woche darunter. In den meisten Fällen verschwindet die Übelkeit gegen Ende des dritten Monats oder lässt zumindest stark nach. Es ist nicht ganz klar, wodurch die Übelkeit und das Erbrechen verursacht werden, aber es wird vermutet, dass das Hormon HCG daran schuld ist. In sehr seltenen Fällen sind die Übelkeit und das Erbrechen so schlimm, dass die Frau keine Nahrung mehr bei sich behalten kann und es zu einem starken Gewichtsverlust kommt. Dann handelt es sich vermutlich um eine Hyperemesis gravidarum, die ärztlich behandelt werden muss. Tipps gegen die Übelkeit

    Mahlzeiten auf viele kleine Einheiten aufteilen, sodass der Magen nie leer ist. Meistens verschwindet die Übelkeit durch Nahrungsaufnahme.
    Zitronenbonbons
    Ingwertee oder Ingwerbonbons
    Cracker oder Zwieback und süßen Tee auf dem Nachttisch deponieren und morgens vor dem Aufstehen davon trinken und essen
    Armbänder zur Akupressur (in Apotheken und Naturläden erhältlich)
    Hömöopathische Mittel: Arsenicum album, Cocculus, Ipecacuanha, magnesium carbonicum, Nux vomica, Phosphor, Pulsatilla, Sepia, Tabacum
    Ätherische Öle in kleinem Fläschchen in der Handtasche bei sich tragen und bei Bedarf daran riechen: Bergamotte, Grapefruit, Mandarine, Neroli, Pfefferminze, Zitrone
    

    Rückenschmerzen

    Rückenschmerzen in der Schwangerschaft kommen häufig und aus den unterschiedlichsten Gründen vor. Starke Rückenschmerzen sollten - wenn auch ohne Röntgen-Untersuchung - abgeklärt werden, um eine ernste Ursache auszuschließen.

    Im ersten Drittel der Schwangerschaft sind Rückenschmerzen häufig verursacht durch:

    schnell wachsende Gebärmutter
    eine nach hinten abgeknickten Gebärmutter (Retroflexio uteri)
    gestörte Frühschwangerschaft, beispielsweise durch eine Eileiterschwangerschaft
    

    Gegen eine nach hinten abgeknickte Gebärmutter kann der Vierfüßlerstand zur Entlastung eingenommen werden. Eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter kann ausgeschlossen werden, wenn man auf dem Ultraschall bereits eine Fruchthöhle erkennen konnte.

    Im zweiten und letzten Drittel der Schwangerschaft kommen als Ursache für Rückenschmerzen infrage:

    Auflockerung des Beckens, der Gelenke, Bänder und Muskulatur durch die Schwangerschaftshormone als Vorbereitung auf die Geburt
    Schmerzhafte Gebärmutterkontraktionen (Wehen)
    Nierenerkrankungen
    Druck des kindlichen Kopfes und der Gebärmutter auf die Nerven des kleinen Beckens
    veränderte Körperhaltung durch die Schwangerschaft
    

    Gefühlsschwankungen

    Auch an häufig vorkommenden Stimmungsschwankungen in der Schwangerschaft sind die Hormone schuld. Gegen Ende der Schwangerschaft leiden die meisten Frauen darunter, aber wenige sprechen darüber, da in unserer Gesellschaft immer noch das Bild der glücklichen werdenden Mutter zu erfüllen ist. Oft können die Stimmungsschwankungen in Absprache mit der Hebamme durch homöopathische Mittel gelindert werden.

    Schlafstörungen

    Auch Schlafstörungen kommen häufig in der Schwangerschaft, besonders gegen Ende vor. Der große Bauch, häufiger Harndrang oder auch das Nachdenken über die sich bald ändernde Lebenssituation kann Schwangeren den Schlaf rauben. Mithilfe eines Stillkissens kann die Schlafposition verbessert werden, manchmal hilft auch ein Entspannungsbad vor dem Schlafengehen. Abends keine schweren Mahlzeiten zu sich nehmen

  • Antwort von glaubeesnicht 16.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das kann man nicht erklären! Aber spätestens, wenn du deine Kleine/deinen Kleinen in den Armen hast, ist dies alles vergessen! Glaub mir! Und wahrscheinlich willst du dann irgendwann wieder schwanger werden - beim 2. Mal kann alles ganz anders sein!

  • Antwort von hanco 16.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Warum leiden einige Menschen bei einer Erkältung mehr als andere? Weil Menschen Individuen sind und jeder anders empfindet?

  • Antwort von wagemut 16.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bei den körperlichen Beschwerden während einer Schwangerschaft spielen mehrere Dinge eine Rolle:

    Die hormonelle Umstellung während der Schwangerschaft nimmt auch Einfluß auf die Psyche. Plötzlich kommen Fragen auf bezüglich der Zukunft und wie man das alles bewältigen soll, obwohl man sich auf das Kind freut.

    Zusätzlich entstehen auch Gelüste oder Abneigungen. Die Witze bezüglich der abartigen Gelüste wie "Sauerkraut mit Schokolade" sind ja hinreichend bekannt. Genauso gibt es aber auch Abneigungen gegen verschiedene Dinge. Die häufigste Beschwerde ist die Übelkeit mit Brechreiz.

    Während meiner ersten Schwangerschaft gab es eine ganz besondere Komponente: Sobald ich mein Frühstücksei vertilgt hatte, das ich immer schon jeden Morgen gegessen hatte, auch längst vor der Schwangerschaft, wurde mir furchtbar übel mit einem ungeheueren Brechzeit. Jedes mal mußte ich mich danach übergeben.

    Und meine Tochter, mir der ich damals schwanger war, mochte von Beginn an keine gekochten Eier, mittlerweile ist sie erwachsen und sie mag immer noch keine gekochten Eier..

    Was weitere Beschwerden anbelangt, so kennt man aus den Südlichen Ländern bis hin zum arabischen Raum, dass dort den Ehemännern mittels Wehgeschrei bezüglich Schmerzen und Unwohlsein aufgezeigt wird, welche enorme Leistung eine Frau bringt, um das gemeinsame Kind auszutragen.

    Diese Frauen schreien auch während der Entbindung, damit ihre Männer, die vor dem Kreißsaal warten, erfahren, in welch fürchterliche Lage sie ihre Ehefrau gebracht haben mit der Zeugung des Kindes. Durch dieses Gejammere und Geschrei erfahren sie den vollen Respekt ihrer Ehemänner. Erst dann ist "die Frau was wert".

    Das sind alte archaische Prinzipien, die selbst in der modernen Gesellschaft nicht ganz ausgerottet sind.

    Es ist nicht auszuschließen, dass in solchen Fällen Verhaltensweisen von den Müttern übernommen wurden. Selbst die westliche Welt ist nicht gefeit vor solchen Enflüssen. Die Psyche läßt sich leider nicht immer überrumpeln.

    Hinzu kommen sicherlich auch noch familiäre Anlagen, die die Schwangerscshaft beeinflussen. Wenn Du Oberschenkelkrämpfe hast, trinkst Du eindeutig zu wenig. Du solltest mehr Mineralwasser trinken.

    Ich habe für solche Fälle immer 1 Flasche Mineralwasser neben dem Bett stehen und nehme sofort ein paar Schlucke, sobald ein Krampf beginnt. Bei mir heißt das inzwischen bereits "Anti-Krampfwasser".

    Halte tapfer durch! Wenn erst Dein Kind zur Welt gekommen ist, wirst Du genauso strahlen wie all die werdenden Mütter, die Dir jetzt begegnen. Und hinterher wirst Du ebenso wie ich feststellen, dass die Schwangerschaft eine der lebensintensivsten Zeiten überhaupt ist.

    Ich selbst hatte 2 Schwangerschaften, jedes mal mit Übelkeit am Anfang und gelegentlichen anderen kleineren Zipperlein.

    Trotzdem waren es für mich die intensivsten Zeiten meines Lebens, die ich sehr genossen habe. Die Entbindungen waren die absoluten Höhepunkte meines Lebens, ich möchte nicht 1 Sekunde davon missen!

  • Antwort von makazesca 16.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    genau das ist es ,du willst nicht schwanger sein,es belastet dich ,du möchtest zwar ein kind ,aber nicht die dazugehörige schwangerschaft.andere frauen haben auch beschwerden ,genau so wie du auch ,nur die innere einstellung spielt bei beschwerden eine große menge mit.man kann lächelnd über etwas hinweggehen oder immerzu klagen.ich hoffe nur,du gibast diese jammerei ( tschuldige den ausdruck<) nicht bei der erziehung und betreuung deines kindes weiter,denn dann kämen keine schönen zeiten auf dich zu ( nachts nicht schlafen können,nachts kindergeschrei ,nachts füttern und wickeln müssen,zahnendes schreiendes baby usw.) bitte überdenk deine einstellung einmal .bist du eine perfektionistin?? ,sprich dich mal mit jemandem aus,dem du vertraust ,das kann auch dein partner sein ,das könnte dich erleichtern.ich wünsche dir eine schöne -zwar schmerzhafte -und bereichernde entbindung ,und alles gute für dich und dein baby.l.g.

  • Antwort von Schnabeltier555 16.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich denke kaum jemand kann Dir wirklich sagen warum das so ist, nicht einmal ein Arzt. Eine Frau empfindet oft auch eine Schwangerschaft als angenehm und die nächste dann als furchtbar. Meine erste Schwangerschaft war ein Spaziergang, vom ersten bis zum letzten Tag herrschte eitel Sonnenschein und mit entsprechend viel Enthusiasmus bin ich dann auch in die zweite gegangen... um dann ab Woche sieben sozusagen auf der Schnauze zu liegen :-(. da ging es mir phasenweise so ähnlich wie Dir. Sicher spielen Hormonkonstellationen eine Rolle und die persönliche 'Leidensfähigkeit' (deshalb kriegen ja auch wir Frauen die Kinder grins). Ansonsten gibt es da wohl sehr viele Unbekannte... vielleicht will Dein Körper Dich schon mal auf unruhige Zeiten einstellen :-) Aber Kopf hoch, es lohnt sich. Wie weit bist Du denn ?

  • Antwort von Kekziiii 16.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich bin im 7ten Monat und hatte auch extreme Übelkeit am Anfang. Nun liegt mir der kleine ab und zu auf dem Ischias. Turnt den ganzen Tag im Bauch herum. Tritt gegen die Blase-was seeeehr unangenehm ist. Nun muss ich liegen wegen vorzeitigen Wehen. Usw... Schwangere jammern halt gerne ;) dürfen wir auch! Aber TROTZDEM: Es gibt schlimmeres!!! Freu dich auf dein Baby, es macht es ja nicht mit Absicht! Jede Frau empfindet anders.

  • Antwort von Aldoka01 16.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du bist ein Mensch. So was kommt vor.

  • Antwort von ivonne82 16.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    woran es liegt kann ich dir leider nicht sagen... ich kann dir aber sagen, dass es absolut nichts mit der frau an sich oder deren empfinden zu tun hat... sondern bei jeder ss unterschiedlich sein kann.

    ich habe selbst 2 kinder und die 1. ss war absolut toll. mir ging es super... ich hatte bis zum schluss kaum beschwerden und mehr energie als vor der ss. noch am tag der geburt war ich schwimmen und bin danach 5 km mit dem hund gelaufen.

    meine 2. ss war dann eher so wie du es beschreibst... ich war die ganzen monate nur noch müde... 2 stunden konnte ich max. wach bleiben, dann musste ich erstmal schlafen. ab dem 6. monat konnte ich vor schmerzen kaum noch laufen. mir war die ganze ss über extrem übel... usw.

    ich habe den verdacht, dass es am geschlecht des babys liegen könnte, da ich auch schon von anderen müttern gehört habe das deren "mädchenschwangerschaften" auch schlimmer waren als die "jungenschwangerschaften"... wie bei mir.

  • Antwort von coeleste 16.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    physische / psychische veranlagung bzw ph./ps. verhalten während der schwangerschaft

  • Antwort von MercedesPaolo 16.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    warum wollen frauen denn trotzdem immer schwanger werden? ;D

  • Antwort von KittyWu 16.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Jeder Mensch ist eben anderst. Aber wenigstens kannst du dich mit dem Gedanken beruhigen, dass die Beschwerden in einer absehbaren Zeit wieder weg sind.

  • Antwort von dollgar 16.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    das ist nicht zu ändern...

    aber du wirst ja bald belohnt!

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