Warum legen sich leute auf eine antwort fest, die es nicht geben kann - z.b. a) es gibt einen Gott... b) es gibt keinen?

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20 Antworten

Wenn der Mensch sich selbst begegnet braucht er eine Antwort, wenn der Mensch anderen Menschen begegnet braucht er viele Antworten, wenn der dem Leben begegnet verliert er sich in Antworten und bei alledem hat er vergessen was er eigentlich fragen wollte.

Oder

Der Blick in die Unendlichkeit versperrt den Blick in die Endlichkeit.

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Es gibt auch genügend Agnostiker.

Einige Atheisten sehen keine Beweise in der Existenz Gottes. Ohne Beweise gibt es für sie kein fundiertes Wissen und damit gehört es dann auch nicht zur Realität. 

Einige Gläubige wollen wiederum glauben, um damit eine Daseinsberechtigung zu begründen bzw. um damit ihren persönlichen Schicksalsschlägen einen Grund zu verleihen. 

Manche Gläubige wachsen in dem Gottesglauben hingegen auf und stellen sich gar nicht erst die Frage, ob es möglich sei, es anders zu sehen.

Ich würde also nicht einfach kategorisieren, dass es nur Menschen gibt, die entweder an Gott glauben oder nicht. Die Mehrheit der Menschen glaubt an irgendeine Form der Obrigkeit, auch wenn sie keiner Glaubensgemeinschaft angehören.

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Kommentar von Lutuquo
10.10.2016, 17:08

Anmerkung: Atheisten sehen nicht nur keine Beweise in der Existenz Gottes. Atheisten gehen weiter. Sie sind überzeugt von der Unmöglichkeit der Existenz eines Gottes (z.B. weil sie das Theodizeeproblem für unlösbar halten)

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Ich glaube nicht nur an Gott, sondern weiß, dass er existiert. Und das beruht nicht auf mangelnder Intelligenz, mangelndem eigenen Denkvermögen, sondern darauf, dass ich mich voll auf Ihn eingelassen habe, an meiner Beziehung zu Ihm arbeite. 

Und seitdem hat Er mir persönlich unzählige Male bewiesen, dass Er nicht nur existiert, sondern auch dass Er in meinem Leben ständig präsent ist.

Das könnte jeder so erleben, wenn er dazu bereit wäre.

Gott respektiert unseren freien Wellen so weit, dass Er uns auch erlaubt, nicht an Ihn zu glauben. Und uns in diesem Fall sogar "Beweise" für Seine "Nichtexistenz" finden lässt. 

In der "Bhagavat-gita wie sie ist", Kap. 7. Vers 21 sagt Er selbst dazu, dass Er uns (obwohl wir ohne Ihn gar nicht existieren würden) die Unabhängigkeit gegeben hat zu, glauben was wir möchten. Darum wird es niemals für  jeden Menschen nachvollziehbare Beweise für Seine Existenz geben, denn das würde den Glauben der Atheisten ins Wanken bringen. Würde es verhindern, dass sie die Erfahrung machen wie es ist (scheinbar) ohne Gott zu leben.

Erst wenn wir bereit sind Seine Existenz zu akzeptieren werden wir auch Beweise dafür finden. Beweise, die uns persönlich überzeugen.

Und darum werde ich hier auch keinen einzigen meiner Beweise anführen, denn es wäre absolut sinnlos. 

Oft wird das Argument vorgebracht, dass es doch so viele Menschen gibt, die an Ihn glauben möchten, wenn sie in Not sind, die dann zu Ihm beten, aber (scheinbar) keine Antwort erhalten. Aber Gott ist nicht unser "Befehlsempfänger" und was Er uns gibt, was Er in unserem Leben zulässt, das muss nicht immer das sein, was wir als notwendig ansehen, was uns gefällt. Es ist vielmehr das, was wir langfristig gesehen brauchen, was uns hilft, diese materielle Illusion hinter uns zu lassen.

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Kommentar von wildcarts2
11.10.2016, 04:04
Ich glaube nicht nur an Gott, sondern weiß, dass er existiert. Und das

beruht nicht auf mangelnder Intelligenz, mangelndem eigenen
Denkvermögen, sondern darauf, dass ich mich voll auf Ihn eingelassen habe, an meiner Beziehung zu Ihm arbeite.

FALSCH! Wenn du es wissen würdest, müsstest du es auch beweisen können. Kannst du aber nicht.

Erst wenn wir bereit sind Seine Existenz zu akzeptieren werden wir
auch Beweise dafür finden. Beweise, die uns persönlich überzeugen.

Diese Aussage ist nichts weiter als eine Ausrede. Man möchte der Frage nach einem Beweis aus dem Weg gehen und stellt seinen Gegenüber sogar noch als dumm dar:
„Du bist halt noch nicht so weit wie ich im Verständnis….“

Anders ausgedrückt könnte dieses Argument auch lauten: "Mein Glaube ist ein Beweis". Glaube ist die feste Überzeugung von Dingen, die nicht zu beweisen sind. Somit ist diese Aussage ein Paradoxon und Selbstbetrug.

Und darum werde ich hier auch keinen einzigen meiner Beweise anführen, denn es wäre absolut sinnlos. 

Ja, denn du hast keine Beweise. Über die Entstehung des Hinduismus weiss ich nicht sehr viel, da ich mich nicht viel mit den für mich sehr abstrakten Ideen der fernöstlichen Religionen befasst habe. Ich weiss nur, dass diese Religion ein Zusammenschluß vieler Gottheiten und Glaubenslehren ist, ohne eine konkrete für alle Hindus verpflichtende Gesetzgebung zu haben. Entstanden ist das ganze ca. 2000 Jahre v.u.Z.

Fakt ist, dass sich auch dahinter nur Menschen verbergen, die sich Schriften angefertigt haben, um sich die Welt zu erklären.

Oft wird das Argument vorgebracht, dass es doch so viele Menschen gibt,  die an Ihn glauben möchten, wenn sie in Not sind, die dann zu Ihm beten, aber (scheinbar) keine Antwort erhalten. Aber Gott ist nicht unser "Befehlsempfänger" und was Er uns gibt, was Er in unserem Leben zulässt, das muss nicht immer das sein, was wir als notwendig ansehen, was uns gefällt.
Es ist vielmehr das, was wir langfristig gesehen brauchen, was
uns hilft, diese materielle Illusion hinter uns zu lassen.

Eine typische Ausrede dafür, dass es keine Auswirkungen gibt, die irgendein Gott von sich gibt. Kein Mensch konnte bislang auch nur im Ansatz einen Hinweis dafür liefern, dass es einen Gott gibt. Statt dessen behaupten sie immer nur bei AKTUELL NOCH NICHT erklärbaren Dingen, Gott müsse dahinter stecken. Das ist einfach nur albern. Ich denke, dass solche Menschen einfach nicht mit der Realität klar kommen, Probleme haben die sie nicht lösen können, zu feige sind es zuzugeben, und sich deshalb in solche Illusionen verirren bis sie es selbst glauben.

Ich lebe übrigens in keiner Materiellen Illusion, sondern in der Realität.

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Hallo Qochata!

So viele Antworten - und anscheinend versucht niemand, Deine Frage wirklich zu beantworten. Alle sind damit beschäftigt, ihr "Wissen", ihren "Glauben" oder ihr "Nicht-Wissen", ihr "Nicht-Glauben" zu verteidigen.

Für mich gibt es zu Deiner Frage drei Aspekte:

1. Viele gehen von dem Satz aus: "Ich glaube nur, was ich sehe." Wenn sie dann aber genau hingucken, müssen sie feststellen, dass das, was sie sehen, absolut unbefriedigend ist. Und da der Mensch ein fantasie-begabtes Tier ist, fängt er an sich etwas auszudenken, sich etwas zusammenzureimen, über seine eigene Existenz und sogar über die eigenen Denkmöglichkeiten hinaus zu denken.

Albert Camus hat das Dilemma des Menschen in seinem Buch "Der Mythos von Sisyphos" etwa so formuliert: Der Widerspruch zwischen der Fähigkeit, das Unendliche zu denken, und der Begrenztheit des Lebens ist eine Grundbedingung menschlicher Existenz.

2. Jetzt kommt man aber in diese Welt, die man sich ja nicht ausdenkt, und sieht, dass sich haufenweise Menschen im Namen von verschiedenen Göttern gegenseitig umbringen, missionieren usw.

Kann man angesichts dessen noch behaupten, es gebe keinen Gott? Selbst als Atheist muss man doch sagen, wenn der Geist von so vielen Menschen von "Gott" bewegt wird, kann man doch seine Existenz nicht mehr bezweifeln. Und die Frage, ob diese Existenz unabhängig von Menschen besteht, - interessiert die überhaupt noch? Alles wird doch für uns erst dadurch existent, dass wir es wahrnehmen.

3. Als letztes muss man die Begriffe "wissen" und "glauben" hinterfragen. Der Satz "Glauben heißt nicht wissen!" geht an den Grundbedingungen menschlichen Denkens und Wahrnehmens vorbei. Tatsächlich korrigieren wir soviel von der direkten, sinnlichen Wahrnehmung bereits in der Verarbeitung durch unser Gehirn, dass man sagen muss, dass alle Wahrheit ein Konstrukt unseres Gehirns ist. D.h. im aller-alltäglichsten Sehen, Hören usw. können wir "wissen" und "glauben" gar nicht unterscheiden. Und auch die sogenannten "wissenschaftlichen" Beweise sind davon betroffen.

Wie sagte good old Sokrates: "Ich weiß, dass ich nichts weiß, weißer geht's nicht!"

Gruß Friedemann

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Kommentar von Qochata
11.10.2016, 10:02

Also dem Spruch von Sokrates "Ich weiß, dass ich nichts weiß" kann ich in keinster Weise beipflichten, geschweige denn dies als eine Art Weisheit anzuerkennen. Eher scheint mehr der Spruch, mit Verlaub, reiner Blödsinn zu sein. Warum reiner Blödsinn? Wenn man genau hinschaut, erkennt man, dass es sich hierbei um ein Widerspruch in Vollendung handelt, und wie soll man etwas anders dann bezeichnen als reiner Blödsinn? "Ich weiß also, dass ich nichts weiß".. Seltsam. Wie kann jemand etwas wissen, wenn er nichts weiß? Sokrates konnte es anscheinend. Er wußte nichts, und dann wußte er wieder was: dass er eben nichts weiß...Widersprüchlicher geht nicht. Und dann meinst du auch noch, schmidtmechau, weißer geht nicht mehr"...Aber vielleicht irre ich mich ja....Dass alle Wahrheit ein Konstrukt unseres Gehirns sein soll, gefällt mir genauso wenig. Gäbe es den Mond z.b. nicht, wenn niemand da wäre, ausser eventuell einem Affen, der ihn schließlich auch sehen kann? Keine Frage: Der Mond, wie alle anderen Gestirne auch, sind objektive Wahrheiten und keine Gehirn Konstrukte bzw. Illusionen. Schließlich existieren diese Gestirne einschließlich unserer Erde schon lange bevor es überhaupt Gehirne gab. Leider kann ich dir keinen angenehmeren Kommentar zu deiner Antwort liefern - beim besten Willen nicht.

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Das was Sie geschrieben haben ist Ihre Meinung, andere Menschen haben aber eine andere Meinung.

Ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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Kommentar von Qochata
11.10.2016, 22:50

ich kann mir schon einiges vorstellen

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Kommentar von comhb3mpqy
11.10.2016, 22:56

darf ich fragen, was Sie sich vorstellen?

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Menschen die an Gott glauben wissen das es Gott gibt.
Das ist eine Geistliche Ebene, die man nicht mit Wissenschaft nachweisen kann. Weil sie sich davor verschließt.
Ich denke mal du suchst den Wissentschaftlichen Beweis.

Ich glaube an Gott und Gott ist fuer mich alles, du bist Gott, ich bin Gott, einfach alles ist Gott. Den Gott ist die unendlichkeit, er ist die Schoenheit und Vielfalt die wir Tag taeglich vor die Augen bekommen.
Demnach begegnest du ihm jeden Tag dir ganze Zeit, er ist immer da.

Das ist mein Glaube, doch haben die Menschen viele Ansichten von Gott und die daher gibt es sie alle, weil an sie geglaubt wird. Es ist nunmal nichts Materielles und daher kann der durchschnitts Atheist sich kein Bild von ihm machen.

Es braucht keine Beweise wenn man weiß das es da ist.

MfG

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Kommentar von Lutuquo
10.10.2016, 17:17

Ich kann bei dem Inhalt nur den Kopf schütteln (Wissen ist für mich etwas, das sich unter gegebenen Umständen objektiv beweisen lässt), andererseits sehr schön dargestellt der Standpunkt^^

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Das ist doch Unsinn! Bist Du tatsächlich der einzige Mensch, der noch nicht weiß, dass es in Köpfen vieler Menschen personifizierte Allmachtsvorstellungen, also Götter, gibt? Weißt Du noch gar nichts von Zeus, Prometheus, Jaweh, Donar, Allah u.s.w.?

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Kommentar von Qochata
11.10.2016, 22:59

ob ich der einzige mensch bin, der das noch nicht weiß, dazu müsste man alle anderen interviewen, um es herauszufinden

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Die Haltung, die Du da ansprichst, heißt Agnostizismus. Ein durchaus begründeter Standpunkt.

Nun ist es aber so, dass es auf der Welt sehr viele Fragen gibt, auf die man keine Antwort wissen kann. Fragen, die die Menschen aber beantwortet haben wollen. Wo kommen wir her, wo gehen wir hin, was ist der Sinn des Lebens, und so weiter. Auf all diese Fragen gibt z.B. die christliche Religion Antworten. Wer nicht ohne solche Antworten leben kann, der ist dann wohl offen für soetwas.

Auf der anderen Seite sind die, die z.B. persönlich schlechte Erfahrungen mit religiöser Erziehung gemacht haben oder so sehr von der Unlösbarkeit des Theodizeeproblems überzeugt sind (warum lässt ein gütiger, allmächtiger Gott all das Leid der Welt zu), dass sie sich sicher werden, dass es keinen Gott geben könne.

Auf beiden Seiten denke ich ist das Thema enorm emotional. Anstatt sich über die formallogischen Hintergründe Gedanken zu machen, lässt man sich oft von Sehnsucht, Wut, oder auch Gruppenzwang leiten.

Ich für meinen Teil halte es auf Basis der Fakten für sehr unwahrscheinlich, dass irgendein übergeordnetes, gar evolutionstheoretisch absurderweise menschenebenbildliches Wesen hier über irgendetwas herrscht. Aber natürlich kann ich nicht um die Unmöglichkeit einer solchen Existenz wissen. Also bleibe ich wohl beim schwach atheistischen Agnostizismus.

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Kommentar von Qochata
10.10.2016, 17:24

Woher wir kommen und wohin wir gehen? Es gibt kein definitives Woher und Wohin. Und der Sinn des Lebens ist für jeden individuell....Warum sollte auf solche Fragen keine Antworten geben, mit Ausnahme von christlichen Antworten? Und warum sollten ausgerechnet die christlichen antworten richtig und alle anderen falsch sein? Ja, die christlichen und andere religiöse Antworten verkaufen sich viel besser - weil besser verpackt.

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Ich kann nur beschreiben und erklären, warum ich an den Gott glaube, der sich uns in der Bibel offenbart und fest davon überzeugt bin, dass die Bibel Gottes wahres Wort ist, was sie von sich selbst behauptet , zu sein (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Ein wichtiger Punkt, der m. E. für die Bibel spricht, ist z.B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt, kein anderes Buch der Welt kann auch nur annähernd mithalten. Das zeigt u.a., dass die Bibel mehr als nur ein Buch ist. Weitere Infos darüber, warum die Bibel Recht hat, auf der sehr empfehlenswerten Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Die Bibel sagt, dass Jesus Christus auferstanden ist. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben und und Welt einfach am besten erklärt. Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Sehr interessant dazu sind folgende Zitate berühmter Naturwissenschaftler:

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

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Kommentar von Qochata
11.10.2016, 01:12

und was hat Gott in der ganzen Zeit gemacht, bevor er die Welt erschuf, als es noch keine Menschen, keine Atome und keine Becher gab?

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schau mal, "es gibt einen Gott", das ist so wie wenn ein Programmierer im Header schreibt  "es gibt X" oder er führt ne globale Variable ein. Denn was anderes als ne leere Variable ist auch so n Wort wie 'Gott' nicht.

Und wenn jetzt n Religionsstifter sich ausbreitet mit seinen Inhalten, mit denen er die Variable Gott füllt, dann darf und muss ich als Gläubiger in spe ja wohl überlegen, ob die Behauptungen plausibel sind oder inkonsistent und logisch widersprüchlich - oder am Ende als Wirklichkeitsbeschreibung ganz unnötig, unbrauchbar oder überflüssig.

Denn es ist ja nicht so dass da ne Übermacht sinnlich wahrnehmbar durch die Menschheitsgeschichte agiert, heilige Bücher schreibt und Selfies einstellt, und dann sagen die einen: ja den gibts und die andern sagen das gibts doch alles gar nicht; sondern es ist immer n Stifter, der was behauptet und versucht seine Zeitgenossen zu bekehren, und die machen sich dann, hoffentlich, gründlich ihre Gedanken da drüber.

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Kommentar von OlliBjoern
11.10.2016, 00:22

Mir gefällt der Gedanke an die leere Variable.
"Gott" ist ja zunächst mal nur ein Wort. Und dieses Wort wird dann (je nach Religion, und je nach Konfession) mit Inhalt gefüllt.

Im Anfang war das Wort (logos)
und das Wort war bei Gott,
und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden
und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.

So beginnt das Johannesevangelium, dort steht, dass das Wort Gott war.

Gerade kam mir der Gedanke, dass auch die Aborigines einen ähnlichen Gedanken hatten. In ihrer Vorstellung war es so, dass nur durch den Gesang (also dass die Dinge benannt und besungen werden) die Dinge ihren Bestand haben können. Ohne die Lieder würde ihre Welt vergehen, und daher war es für sie wichtig, regelmäßig Menschen, Tiere und die Landschaft in Liedern zu besingen.

(Und das schlägt auch den Bogen zu den Psalmen, und zu der Musik, die stets eine Rolle in der christlichen Kirche gespielt hat.)

(In Tibet gibt es Gebetstrommeln, dort stehen Gebete in tibetischer Sprache drauf, wenn sie gedreht werden, sollen sie so wirken, als habe sie jemand gesprochen. Auch das ist die "Macht des Wortes".)

ॐ "Om" ist auch nur ein Wort (es ist in drei Religionen heilig)

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genau! die antwort lautet: wir wissen es nicht, so wie wir genau genommen NICHTS mit absoluter sicherheit wissen.

da es jedoch keinen einzigen hinweis auf götter gibt und sie auch keinen nutzen hätten, können wir mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass götter nicht existieren. 

und wer entgegen dieser an sicherheit grenzenden wahrscheinlickeit dennoch an einen gott glaubt, der kann eigentlich nur ein idiot sein.

was jedoch nicht automatisch heißen muss, dass die existenz von göttern ausgeschlossen ist! möglicherweise liegen wir alle falsch. das ändert aber nichts an dem oben beschriebenen.

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Kommentar von Qochata
10.10.2016, 16:56

ein logiker kann er jedenfalls nicht sein. oder gibt es auch gläubige logiker ?

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Kommentar von FouLou
10.10.2016, 16:58

Dem kann ich nur zustimmen.

Ab einen gewissen grad von fehlenden indizien kann man davon ausgehen das etwas nicht existiert. Zumindest solange bis es ernstzunehmende und vorallem nachvollziehbare hinweise darauf gibt.

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Weil nicht zweifelsfrei beweisen ist, dass es diese Antworten nicht geben kann. Es gibt Argumente für Agnostizismus, aber die muss man nicht unbedingt glauben.

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Kommentar von Qochata
10.10.2016, 23:43

solange etwas nicht bewiesen ist, solange wissen wir es nicht. bringe den beweis, dann wissen wir es

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generell gilt "Einbildung ist auch eine Bildung"... die Menschen glauben das zu wissen , was sie glauben wollen, und Glauben gibt Halt.... und irgendwas/wen muss es geben... google mal die sog. " Gottesbeweise"

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Warum eigentlich denkst du denn, dass das, was auf dich zutrifft, nämlich das "Nichtwissen", auch für den Rest der Menschheit gilt?

Glaub` mir, es gibt viele Wissende!

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Kommentar von Lutuquo
10.10.2016, 17:54

Weil "Wissen" zum Beispiel bei Wikipedia nachzulesen ist als "wahre und gerechtfertigte Meinung".

Wenn jemand behauptet "ich weiß, dass es Gott gibt", aber keinen wissenschaftlichen Beweis erbringen kann, dann kann ich es verstehen, wenn man das nicht als "wahr und gerechtfertigt", sondern als "Glauben" einstuft. Sonst müsste man ja jeden noch so sinnlosen Quatsch als wahr einstufen, nur weil jemand behauptet, es aber zu wissen.

Ist sicherlich Ansichtssache, ich wollte nur auf Deine Frage eingehen.

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Kommentar von Qochata
10.10.2016, 23:34

glauben tue ich dir gerne, dass es viele wissende gibt. aber was nützt dir das, wenn ich es nicht weiß?

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die wahre antwort kann nur lauten: "wir wissen es nicht"..

Das ist falsch!

Natürlich wissen wir, dass es keinen Gott gibt! Es ist tausendfach bewiesen, dass Götter nur Erfindungen von Menschen sind. Egal welchen Gott du dir aussuchst, du wirst immer auf Menschen zurückführen, die diesen Gott erfunden haben.

Ob es mächtige Wesen gibt, die für unsere Existenz verantwortlich sind, weiss niemand. Hat aber nichts mit der Frage nach Gott zu tun, denn jeder Gott steht auch immer in Verbindung mit irgendwelchen Gesetzten o.ä. mit denen Menschen den Willen ihres Gottes vermitteln wollen.

Beispiel Gott des Christentums: Faktisch eine Erfindung der Römer des 4. Jahrhunderts, die den Bibelgott als Vorlage nahmen und mit ihren eigenen Lehren und neueren Ideen zu einem neuen Konzept bastelten. Einhergehend mit den Regeln der Kirche....

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Du trittst hier zu "dogmatisch" auf indem Du sagst, daß nur Deine Meinung richtig sein kann.

Die Antwort "wir wissen es nicht" gibt Glaubenssektieren aller Art viel zu viel Rückenwind.

Eine realistische Antwort ist: "Eine Gottesfigur ist mit keinerlei wissenschaftlichen Methoden belegbar und es wurde auch noch nie ein Gotteseingriff in die Welt bewiesen. Eine "Schöpfung" im Sinne der Religionen würde vielfachen naturwiss. Tatsachen und Logik-Erkenntnissen widersprechen. D.h. die Existenz von Brückentieren und Atavismen in der Evolution".

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Kommentar von Lutuquo
10.10.2016, 18:03

Naja, ich kann auch die Auffassung verstehen "man kann nicht wissen, ob es einen Gott gibt." Selbst wenn Gott sich mir höchstpersönlich offenbaren würde, könnte ich nicht ausschließen, dass mir heute jemand Drogen/Halluzinogene in's Essen/Trinkwasser/Atemluft gemischt hat oder ich eine (unentdeckte?) psychische Krankheit habe oder whatever.

Man gibt damit Glaubens-was? (kenne Dein Wort da oben nicht, meinst Du -sekten?) aller Art Rückenwind und warum?

Ich bleibe jedoch auch erstmal bei einem Standpunkt, der Deinem Schluss-Statement nahe ist.

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Kommentar von Qochata
10.10.2016, 23:59

Es muss ja keine Figur sein. Energie, die Grundlage von allem, sieht wie aus?

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Nunja ich würde als Atheist eh mal ganz anders argumentieren. Ich gönne jedem seinen Glauben. 

Wenn ein Mensch geboren wird und ohne die bereits vorhandenen Thesen an einen Gott aufwachsen würde, wäre er dann gläubig? Wir haben ja alle ein Gewissen, aber würde man das als etwas von Gott gegeben bezeichnen, wenn es keine Menschen gebe, die solche Thesen verbreiten? 

Gewissen ist ja auch etwas Anerzogenes und es wäre ein anderes, wenn man keine Regeln durch die Gesellschaft auferlegt bekommen hätte. Man könnte demnach auch argumentieren, dass alle religiösen Vorschriften nichts anderes als die ersten Gesetzestexte aus der Vergangenheit wären, die wie Fabeln eine Pointe beinhalten.  

Wie das Universum erschaffen worden ist, ist vlt fraglich, aber vor einigen 100 Jahren war die Wissenschaft auch noch eine andere als heute. 

Wie gesagt, ich gönne jedem seinen Glauben, aber ich glaube zum Beispiel nicht an etwas Obriges nur weil mein Verstand noch nicht hoch genug entwickelt ist, um etwas zu erklären. 

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Kommentar von Qochata
10.10.2016, 17:37

Gönnen ist nicht das Problem. Die Behauptung, der Glaube sei eine (unumstößliche) Wahrheit, das ist das Problem. Weil es einen ganzen Rattenschwanz von Problemen nach sich zieht, wie wir es in der Welt erleben.  

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wenn dieser Glaube Berge versetzen kann,warum sich dann mit Gott anlegen?

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Kommentar von Qochata
10.10.2016, 16:53

du bist also auch einer von denen, die unbeantwortbares beantworten können. wo kann man so was lernen?

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Ich sehe das nicht so eng. Wenn eine solche oder ähnliche Frage gestellt wird, ist ja immer die Meinung der Antwortenden gefragt.

Man könnte also schreiben: "Meiner Meinnung nach ist das so und so..."

Aber bei dieser Art von Fragen dürfte es ja von vornherein schon klar sein, dass es sich nur um die Meinung eines Einzelnen handeln kann. Folglich kann man also diesen Hinweis auch weglassen.

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Kommentar von Lutuquo
10.10.2016, 18:05

Dann schau doch mal unter den Antworten hier nach der von "IchOhneZiel" und Du weißt was er meint^^

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das können doch "gebildete" user nicht zugeben, daß sie etwas nicht wissen, oder?

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Kommentar von Qochata
11.10.2016, 22:47

gebildete weiß ich nicht. größen schon

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