Frage von nataschaa3, 29

warum lebt man oft in einem märchen. anstatt die realität und das hier und jetzt zu spüren und leben?

bei mir ist das so, dass ich bemerke, dass mein bewusstsein zustand sich oft verändert.  manchmal bin ich emotional, träume eher und so. sehe die dingen als wären sie ein film, ein märchen. spüre emotionen und so

und dann an anderen tagen wache ich auf, und, sehe und spüre die dingen so wie sie sind.  ich denke mir nur:  wow, was für ein mist habe ich da gelabbert und gedacht...  zb

bei liebe:

man denkt, wenn man jemand küsst zb. wow da kommen vielen gefühle und man bildet sich ein bild im kopf

aber in wirklichkeit ist das so, dass zwei personen, ihre lippen an einander reiben. das ist küsssen

versteht ihr was ich meine?  die emotionen kreiert das gehirn und sorgt dafür, dass man die realität nich so sieht, wie sie im wirklichkeit ist

ich hoffe jemand versteht mich, denn ich spreche noch nicht so gut deutsch

ich hab mal gehört, dass es 2 gehirnhälften gibt. eine emotionale und eine rationale und alle menschen benutzen die eine hälfte mehr als das andere

kann mir jemand eine erklärung geben auf das, was ich verducht habe auf deutsch zu erklären?  😀

Antwort
von Tasha, 20

Na ja, überall werden uns "Märchen"präsentiert, es gibt ganze Bücher und Zeitschriften, die nur davon leben, uns unsere Realität als etwas märchenhafter darzustellen (man denke an die ganze Dekozeitschriften, die Kolumnen, die "Dokumagazine" etc.).

Warum das?

Weil die meisten von uns in ziemlicher Routine leben und ihr Leben eben nicht in allen Punkten so wie gewünscht ist. Es ist langweilig, sie sehen keine großen Verlockungen in der Zukunft, kennen alles (z.B. Weihnachten, worauf sich die Kinder zurecht tierisch freuen), erleben regelmäßig auch Enttäuschungen. Und dann wird ihnen eine Welt oder eine Aspekt davon präsentiert, der alles etwas zauberhafter erscheinen lässt.

Wenn man es schafft, sich selbst solche Aspekte auszudenken, spart man schon mal das Geld für die Zeitschriften, Bücher und Kitschfilme. Man befasst sich mit Elementen bzw. Gedanken, für die im normalen Leben kein Platz ist. Man lebt damit Sehnsüchte aus, die man im normalen Leben nie erfüllen wird (z.B. der große Held zu sein, während man im normalen Leben arbeiten geht, dem Kind Fußball beibringt und Angst vor Autounfällen hat).

Einige Aspekte der Träumereien sind hilfreich, weil sie einen motivieren können. Wenn man z.B. träumt, dass man sehr sportlich wäre, könnte einen das animieren, auch im echten Leben mehr Sport zu machen. Oder man träumt von einer tollen Villa und fängt danach an, die Räume seiner Wohnung umzugestalten. 

Warum soll man sich, wenn es schneit und man auf dem Land lebt, nicht mal vorstellen, man wäre mutterseelenallein in Alaska? Oder wenn es regnet und man leider kein Auto hat, man müsse gerade unter widrigen Bedingungen einen Geheimauftrag erfüllen etc.?

Oder in der Vorweihnachtszeit, man wäre ein professioneller Dekoratuer, der gerade ein Schaufenster dekoriert oder eine Szene für eine Werbung, statt nur die eigene Fensterbank?

Solange es hilft und nicht überhand nimmt, solange man also selbst aus der Träumerei herausfindet und zwischen Wirklichkeit und Traum unterscheiden kann, sehe ich darin absolut kein Problem. Wir lesen Bücher, schauen Filme, machen Onlinespiele - warum sollten wir nicht auch nur durch uns selbst fremde Welten erschaffen (dürfen), in denen wir zeitweise versinken können?

Antwort
von LonelyBrain, 21

Großschreibung ist nicht so deins, wa?

Kommentar von nataschaa3 ,

dOcH icH kann auCh groß scReIben

Kommentar von LonelyBrain ,

Sehr reif. Hat der Kindergarten schon geschlossen?

Kommentar von nataschaa3 ,

du darfst dir das leben nicht soo ernst nehmen.  nicht immer muss alles nach regeln oder so laufen  :)

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