Wieso leben die Menschen alle so?

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12 Antworten

Weil viele Leute Nachdenken als Stress und unangenehme Herausforderung ansehen, weil sie ANgst vor neuem haben & es für besser halten lieber eine unbefriedigende aber gerade noch erträgliche Situation beizubehalten denn eine neue Sache anzugehen, von der man aktuell noch keine Ahnung hat! Nach dem Motto: "Da weis man wenigstens, was man hat" ;)

Meine Meinung ---------> Alles steht und fällt mit der Haltung.. ich bin 'nen absoluter Optimist, ich gehe auch mal gern was Neues an & schaue mich um, wäge ab, informiere mich ... udn selbst wenn's am Ende i.wie doch nix war ---------> okay, dann war's halt nix, Fehler macht man als & damit kann man umgehen ;)

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Naja, da es unbekannt ist, kannst du nicht pauschal davon ausgehen, dass es sich um Glück handelt. Es kann immer besser oder schlechter werden. Und bevor es noch schlimmer wird, bleibt man lieber beim Gewohnten. Am besten kommt man gar nicht erst in die Situation, unter gewohntem Unglück zu leiden ;)

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so leben nicht alle- es gibt auch die, die jedes zweite jahr ganz woanders hinziehen, weil sie das "alte" nicht aushalten und denken, mit einem neuanfang wäre alles besser.

grundsätzlich gibt es aber die angst vor Veränderung, die bei relativ vielen menschen besteht. womöglich liegt die angst darin, dass man eben nicht wissen kann, ob das unbekannte glück bedeutet- nicht jede Veränderung ist positiv; Veränderung bedeutet auch sich anstrengen müssen und der ein oder andere ist sich eben nicht sicher, ob er das leisten kann- was er aber weiss: mit der aktuellen Situation, auch wenn er die nicht mag, kommt er zurecht.

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Menschen sind gewohnheitsabhängig und zwar in einem völlig unterschätzten Maße. Menschen verharren in Situationen, die sie kennen, auch wenn sie nicht gut sind, aber solange sie nicht offensichtlich lebensberohlich sind, bleiben sie dort.

Ein Mann bleibt in einem blöden Job. Es ist langweilig, die Bezahlung mies, der Chef nervt ABER es bringt ihn nicht um. Hier weiß er, was er hat. Würde er Bewerbungen schreiben, würde man ihn womöglich nehmen und alles wäre ANDERS und NEU. Das macht Menschen Angst. Interessant ist: das Gehirn ist auf der Seite der Gewohnheit. Es erfindet Gründe, warum man die Situation bloß nicht ändern sollte - ...da ist es auch nicht besser, wer weiß, ob man die Probezeit übersteht, der Arbeitsweg ist anders..was auch immer.

Das Gehirn produziert immer wieder Gedanken, die einen in der altbekannten Situation festhalten. Deshalb suchen sich Menschen mit psychischen Störungen, von denen sie in Kliniken erfolgreich geheilt wurden, bald darauf neue Störungen, einfach weil sie gewöhnt sind, ein Problem zu haben. Sie tun das nicht bewusst aber sie sorgen dafür. Der Wohlfühlfaktor tritt erst mit dem Bekannten ein - mag das Bekannte auch Elend sein.

So funktioniert es auch mit miesen Partnern/ -innen, Schulden, unglücklichen Umständen was auch immer.

Wenn man etwas ändern will, muss man die Tricks des Gehirns also die Gedanken, die einem beim alten Elend halten, bewusst überwinden und das ist leider nicht so einfach obwohl es sich lohnt.

Es gibt da übrigens ein Buch "Die Angst vor dem Glück" heißt es.

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Ich würde sagen, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und besonders gut darin, bestehende Umstände als gegeben hinzunehmen.

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das unbekannte glück ist den menschen zu vage, denn sie streben fast alle nach sicherheit

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Ob es viele sind weiß ich nicht. Aber sie handeln nach dem Motto: Nichts Neues wagen, wer weiß ob es nicht noch schlimmer wird. Das sind eben keine Entdecker.

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Die Menschen neigen i.A.  zum schon Vertrauten - statt sich ins unbekannte Neue zu stürzen. Sieht man besonders bei Kindern ! Warum .... wer kann das schon sagen !

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Vielleicht, weil sie das Risiko eines unbekannten Unglücks scheuen.

Das kann berechtigt sein oder nicht, es kann auf Erfahrung zurückgehen, auf Erziehung oder auf den Charakter.

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Hallo,

ich persönlich habe die Meinung, das 90% unserer Gesellschaft schlicht und einfach dumm sind.

Sie unterwerfen sich dem Zwang der Gruppe und merken nicht, dass dadurch ihre Persönlichkeit zerstört wird. Manche machen das aber wirklich nur um zur Gruppe gehören zu können, weil sie ansonsten ausgegernzt werden.

MfG

Steven Armstrong

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Kommentar von Pepe123567
25.01.2016, 20:37

Sege ich genauso und der Rest sind Angsthasen

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Die Macht der Gewohnheit; die Furcht vertraute (wenn auch unschöne) Bahnen verlassen zu müssen, die Angst vor dem Neuen, dem Fremden oder der Tatsache, dass man dann allein ist (Verlassensängste).

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Naja, weil eben viele risikoscheu sind und sich sagen: Lieber der Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.

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