Frage von MarliesMarina12, 128

Warum laufen im Fernsehen immer so viele Geschichtsdokus?

zb besonders auf Sendern wie zdf info und Phoenix laufen an manchen Tagen stundenlang am Stück nur Geschichtsdokus über den Krieg zb

Antwort
von adabei, 68

Es zwingt dich ja niemand Dokumentationen anzuschauen, die dich nicht interessieren. Schließlich gibt es genug Kanäle.
Andere Leute interessiert das.
Ich denke, wir sollten froh sein, dass wir Sender wie Phoenix, ZDF-Info, BR-alpha usw. haben.
In anderen Ländern läuft oft nur Schrott.

Kommentar von Digarl ,

Bitte was? Schau dir mal bitte die Standartkanäle des Fernsehens in Deutschland an und sage mir noch einmal, dass in Deutschland ein gutes Programm läuft! Abgesehen davon sind die "Dokumentationen" auf besagten Kanälen bei weitem nicht das Gelbe vom Ei! Dann sollte man sich lieber entsprechende Fachlektüre durchlesen, die übrigens auch als Quellen für jene Dokumentationen auf den Kanälen wie z.B. ZDF-Info dienen. Das ist dann sozusagen das Originalwerk der "Dokumentationen".

Kommentar von adabei ,

Trotzdem, wer das Fernsehprogramm in anderen Ländern kennt, sehnt sich schnell wieder nach dem deutschen Fernsehprogramm.
In Italien z.B. ist es nur gruselig.

Kommentar von Digarl ,

Das kannst du doch gar nicht objektiv bewerten! Ein anderer würde es z.B. ganz genau anders herum sehen. 

Kommentar von Haeppna ,

Ich kenne das italienische Fernsehen zwar nicht, aber ich selbst lebe in Spanien und da trifft das zu 100 % zu. Die großen Sender (Antena 3) sind bestenfalls vergleichbar mit RTL 2 und das Niveau vieler kleinerer ist so unter aller Sau, dass dagegen sogar die deutschen Shoppingkanäle wahre Qualitätssender sind. 

Kommentar von Digarl ,

@Haeppna

Das ist ein subjektives Empfinden! Das ist so als würde man sagen, dass Regenwürmer eklig schmecken. Das geht nicht, da es Menschen gibt die gerne Regenwürmer essen und sie mögen. 

Kommentar von adabei ,

Gut, dann bewerten wir eben das Fernsehprogramm in anderen Ländern subjektiv - genauso wie du das deutsche Fernsehprogramm subjektiv bewertest.
Natürlich gibt es auch auf deutschen Kanälen viel Schrott, aber ich habe eben die subjektive Erfahrung gemacht, dass es in anderen Ländern noch viel mehr Schrott gibt. Viele meiner reiseerfahrenen Freunde sehen das genauso.
Dabei sollte wir es belassen.

Kommentar von Digarl ,

Dann feier dein Deutsches Fernsehen ruhig weiter. Ich bleib bei Medien wie Internet, Bücher oder Radio (obwohl vor allem letzteres auch immens an Qualität verliert).

PS: Das bezieht sich nicht nur auf das Deutsche Fernsehen. Fernsehen im Ausland ist natürlich auch nicht besser, doch das macht das Deutsche nicht gut.

Kommentar von adabei ,

Wieso glaubst du eigentlich mir unterstellen zu müssen, dass meine einzige Informationsquelle das Fernsehen ist? Du kennst mich nicht.

Kommentar von Digarl ,

@adabei
Aber offensichtlich verwendest du es ja zumindest als Informationsquelle.

Kommentar von Haeppna ,

Das subjektive Empfinden lässt sich durchaus begründen. So ist der Anteil an Game-Shows im spanischen Programm wesentlich höher; Bildungsprogramme und Dokumentationen sind so gut wie inexistent; Werbeunterbrechungen sind noch häufiger als auf deutschen Privatsendern; Uraltserien wie "Komissar Rex" laufen teilweise im Hauptabendprogramm; die Qualität der Synchronisation ausländischer Filme ist unterirdisch usw ... Das ist keine Geschmackssache, das sind Tatsachen.

Kommentar von adabei ,

Im italienischen Fernsehen sieht es ähnlich aus.

Kommentar von Digarl ,

Die technische Qualität hat nichts mit gut oder schlecht zutun! Es gibt auch viele die sich noch Filme aus den 60ern ansehen und diese besser finden als das, was momentan produziert wird. 

Kommentar von Haeppna ,

Ich glaube, du bist nicht in der Lage, sinnerfassend zu lesen.

Kommentar von Dahika ,

Ja, aber ehrlich gesagt, wer tut das denn? An Feierabend. Und statt "Hausfrauentausch" und anderem Trash guck ich dann gerne Geschichtsdokus. Sehr gerne sogar. Natürlich ist das oberflächlich, aber besser als Nix.

Kommentar von Digarl ,

@Dahika

Also wenn ich etwas im Fernsehen sehen möchte, lege ich mir eine BluRay ein. Und Serien schaue ich mir im Internet an. Dort kann ich bestimmen was ich will. Und wenn ich was bestimmtes über ein geschichtliches Ereignis wissen möchte, verwende ich entweder das Internet oder ein Buch. 

Antwort
von voayager, 47

Ja was wäre denn deines Erachtens die geeignetere Alternative? Ich selbst bin meist recht angetan von den Dokumentationen, denn Wissen zu erwerben ist meist eine gute Sache.

Antwort
von SmileOutside, 54

Vielleicht hoffen sie, dass die Menschen endlich mal aus der Geschichte lernen und nicht jedes mal die selben Fehler machen? :D

Kommentar von Herb3472 ,

Das halte ich für ein an den Haaren herbeigezogenes Argument, das sicher nicht zutrifft.

Antwort
von Dahika, 56

Weil es interessant ist und Leute wie ich die gerne sehen.

Kommentar von Digarl ,

Du siehst sie weshalb gerne? Um dir fertige Informationen schon portioniert runter schlingen zu können? Wenn du dich für die Thematik interessieren würdest, würdest du dir die jeweiligen Informationen aus Büchern oder am besten aus Archiven beschaffen, statt dich auf ZDF & Co. zu verlassen. Denn diese "Dokumentationen", die billig für solche Sender produziert werden sind meist unvollständig, schlecht recherchiert und haben nicht selten Falschinformationen. Es gibt Fachlektüre, die übrigens auch als Quellen für jeweilige "Dokumentationen" dienen. Dann lieber selbst die Quelle lesen, als das daraus verstückelte Werk zu schlucken.

Kommentar von Dahika ,

also bitte. Unterstell mir bitte keine Dummheit. Deine Beiträge sind ganz schön arrogant.

Ich lese genug FAchlektüre, mehr als du vermutlich, aber Abends nach der Arbeit will ich mich entspannen, aber  nicht so gerne mit Tatort oder RTL2 Trash. Und auch nicht gerne mit Fußball, mit dem wir im letzten halben Jahr gemästet wurden.

Und wenn ich dann das BEdürfnis habe, mich noch näher zu informieren, dann tu ich das.   Da brauch ich deine arroganten Anmerkungen nicht zu.

Kommentar von Digarl ,

@Dahika 

Lese noch mal richtig. Ich habe dir niemals "Dummheit" unterstellt! Ich habe dir lediglich unterstellt, schon fertige Propaganda der Medien zu schlucken. Mit Dummheit hat das nichts zutun. Das ist wie als wenn man sich nur auf einen Nachrichtensender verlassen würde.

Kommentar von Herb3472 ,

@Digarl: das eine schließt ja das andere nicht aus. Im übrigen werden die Themen 1. und 2. Weltkrieg schon seit Jahrzehnten so oft wiedergekäut, dass es schon zum Erbrechen ist. Ich mache auch meinen Geschichtsprofessoren bis heute den Vorwurf, dass wir im Geschichtsunterricht hauptsächlich über Kriege vom Altertum bis zur Neuzeit unterrichtet wurden, aber kaum über den Alltag und die Lebensgestaltung in den verschiedenen Jahrhunderten.

Kommentar von Digarl ,

@Herb3472

Nein, dass eine schließt das andere nicht aus. Aber kritisch wird es wenn man sich sowas anguckt um danach mit seinem "Wissen" anzugeben oder einfach nur um sich "Wissen" anzueignen.

Weshalb kritisierst du deinen Professor deshalb? Ich finde das dies die interessantesten Themen sind. Generell finde ich das es wichtiger ist, die gesamte politische Geschichte zu lernen, als das Leben der Bevölkerung. Denn dadurch kann man stück für stück immer mehr nachvollziehen, wie unsere heutige Gesellschaft und politische Situation entstanden ist.

Außerdem lernt man bei einem Studium, ganz gleich ob Geistes- oder Naturwissenschaft, immer wie man gewisse Dinge nachschlägt. Ein promovierte Chemiker z.B. muss auch noch Dinge nachschlagen, da auch er nicht alles weiß.

Wenn dich das also wirklich interessiert, könntest du dir dieses Wissen nach oder während deines Studiums (je nachdem wie dich das Studium oder andere Dinge belasten) privat aneignen. Wie du Lektüre auseinander nimmst solltest du ja wissen.

Kommentar von Herb3472 ,

Ich finde das dies die interessantesten Themen sind. Generell finde ich das es wichtiger ist, die gesamte politische Geschichte zu lernen, als das Leben der Bevölkerung.

Die Geschichte ist weitgehend eine Geschichte der Kriege, und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Denn dadurch kann man stück für stück immer mehr nachvollziehen, wie unsere heutige Gesellschaft und politische Situation entstanden ist.

Das Wesentliche, das man daraus lernen kann, ist, dass die Menschen bis heute nichts aus der Geschichte gelernt haben. Das ist bedauerlich und für mich eigentlich nicht nachvollziehbar.

Wenn dich das also wirklich interessiert, könntest du dir dieses Wissen nach oder während deines Studiums (je nachdem wie dich das Studium oder andere Dinge belasten) privat aneignen. Wie du Lektüre auseinander nimmst solltest du ja wissen.

Geschichte intereressiert mich nur peripiher im Rahmen meiner Allgemeinbildung. Die Bezeichung "Professor" ist die in Östereich übliche Bezeichung für Gymnasiallehrer, in Deutschland sagt man wohl "Studienrat" dazu. Ich habe mich auf den Geschichtsunterricht in meiner Gymnasialzeit bezogen, und die ist genauso wie mein Studium schon einige Jahrzehnte her.

Kommentar von Digarl ,

@Herb3472 

Die Geschichte ist weitgehend eine Geschichte der Kriege, und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Genau! Und bitte was sind Kriege? Richtig! Politische Auseinandersetzungen.

Das Wesentliche, das man daraus lernen kann, ist, dass die Menschen bis heute nichts aus der Geschichte gelernt haben. Das ist bedauerlich und für mich eigentlich nicht nachvollziehbar.

So langsam bezweifle ich, dass du Geschichte wirklich studierst oder es studiert hast (hatte zuerst den Eindruck). Denn normalerweise sollte man die Folgen und Ursachen der Kriege berücksichtigen und somit einen Wandel in der Menschlichen Gesellschaft sehen. Oder dir liegt das logische Denken nicht, wer weiß. Abgesehen davon solltest du dich eventuell mit Evolution beschäftigen. Eventuell fällt dir dann auf, dass solche Aggressionen wie es sie bei Menschen gibt, auch wirklich nur bei Menschen und nah verwandten Affen gibt. Also z.B. das Töten aus Lust, was ja wirklich einige Menschen tuen.

Achso, dass wusste ich nicht. Ich dachte du meinst mit Professor den Hochschullehrer. Aber danke für diese Info! Auslernen kann man ja bekanntlich nicht.

Wenn jahrzehntelang immer wieder und immer wieder der gleiche Quark medial aus der Mottenkiste gezogen wird - nur anders zusammengeschnitten und mit einem anderen Titel versehen - 
finde ich das auf die Dauer unappetitlich und überflüssig.

Joa und inwiefern widersprichst du mir da? Ich habe rein gar nichts mit der Vergangenheit Deutschlands zutun, allerdings sollte man die Geschichte doch nicht vergessen. Aber irgendwie sehe ich den kausalen Zusammenhang zwischen dem Zitat von mir und deiner Antwort nicht.

Kommentar von Herb3472 ,

Nein, dass eine schließt das andere nicht aus. Aber kritisch wird es wenn man sich sowas anguckt um danach mit seinem "Wissen" anzugeben oder einfach nur um sich "Wissen" anzueignen.

Ich bin in der Nachkriegszeit aufgewachsen und habe den 2.Weltkrieg und seine Folgen mit der Muttermilch eingeflößt bekommen.

Wenn jahrzehntelang immer wieder und immer wieder der gleiche Quark medial aus der Mottenkiste gezogen wird - nur anders zusammengeschnitten und mit einem anderen Titel versehen -
finde ich das auf die Dauer unappetitlich und überflüssig.


Irgend wann sollte es der Deutsche doch einmal zusammenbringen, mit seiner Vergangenheitsbewältigung abzuschließen.

Antwort
von Digarl, 70

Sie senden das, womit sie das meiste Geld verdienen. Diese "Dokumentationen" (was ich ehrlich gesagt nicht mal so nennen möchte) sind sehr billig und viele Menschen denken, sie könnten sich mit diesen "Dokumentationen" tatsächlich bilden. Und ZDF hat ja auch mehrere Sender wie z.B. einen Kinder Kanal, einen Kultur Kanal usw. 

So ist für jede Zielgruppe etwas dabei und man kann noch mehr Geld verdienen. Oder denkst du etwa wirklich, dass es den Medien darum geht das Volk auf dem laufenden zu halten? 

Kommentar von NickelPump ,

Das kannst du gerne zu n24 sagen, aber phoenix/arte/zdfinfo sind da top. oder bist du so ein rt Fanatiker?

Kommentar von Digarl ,

Das ist ja eine tolle Unterstellung, obwohl ich nicht mal weiß was du mit "rt" meinst.

Und nein, ZDF-Info sendet seine Sendungen innerhalb eines Monats mehrfach! Und das einschließlich Wiederholungen. Und ja, diese Produktionen sind sehr billig. Denen geht es nur um Geld und wie es aussiehst wirst du auch von denen getäuscht. Die "Dokumentationen" sind teilweise nur schlecht ausgearbeitet und vernachlässigen wichtige Details. Lieber sollte man dann die entsprechende Fachlektüre lesen, dabei kommt mehr raus als wenn man ZDF schaut. Zumal diese Lektüre auch für die "Dokumentationen" des ZDF's als Vorlage dient. 

Achja und Arte ist toll? Natürlich! Schau dir das mal an:https://www.youtube.com/watch?v=HBag63eVzvo

Antwort
von Paule13579, 38

Um das deutsche Volk zu erinnern, daß es für alle Zeiten schuldig ist und Uncle Sam unser Freund ist.

Kommentar von Herb3472 ,

Wobei erstaunlicherweise weder der Koreakrieg, noch der Vietnamkrieg, noch die beiden Golfkriege, noch die diversen kriegerischen Auseinandersetzungen in Afrika mit US-amerikanischer Unterstützung medial präsent sind.

Kommentar von MarliesMarina12 ,

doch, auch davon kamen schon Dokus

Antwort
von Falu25, 48

Tja die wissen halt nicht was die zeigen sollen xD

LG Falu25/Lukas :D

Antwort
von soissesPDF, 20

Je nun, "wer die Geschichte nicht kennt ist gezwungen sie zu wiederholen" Zitat Altkanzler Kohl (CDU).

Kommentar von Herb3472 ,

Und wer die Geschichte kennt, hat offensichtlich trotzdem nichts daraus gelernt (siehe unsere Zeitgeschichte).

Antwort
von Herb3472, 62

Wahrscheinlich haben sie die billig eingekauft.

Antwort
von hydrahydra, 55

Die lassen sich halt billig produzieren.

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