Frage von blumenspiel, 63

warum lassen sich menschen mit ein bisschen luftnot auch wenn sie tagtäglich auftritt von ärzten in eine regelrechte asthmahysterie treiben?

Antwort
von Fiddi, 23

Erst mal wäre interessant was Du unter der Aussage in Asthmahysterie treiben lassen verstehst.


Obwohl ich kann mir denken was Du damit meinst. Ich selber bin schwerer asthmatiker, habe die letzten zwei Jahre nun ingesamt 9 status asthmatici gehabt, davon mussten 6 mit einer invasive Beatmung mehrtägig auf der Intensivstation behandelt werden, weil das "bisschen Luftnot" meine Sauerstoffsättigung extrem herunter fallen ließ.

Zudem habe ich eine respiratorische Globalinsuffizienz und bin ich seit 2013 auch kontinuierlich Sauerstoffpflichtig mit 4 - 6 Litern/Minute und habe auch zusätzlich wenn es gar nicht mehr geht ein BiPAP daheim. Mein Lungenvolumen, besser gesagt der FEV1 Wert liegt bei 38%.

Nur mit einem Salbutamolspray und einem Kortisonspray komme ich schon lange nicht mehr weit. Ich bekomme neben den täglichen zusätzlichen Tabletten und Inhalationen regelmässig Spritzen und Infusionen.

Das Problem mit der Gewichtszunahme vom Kortison kenne ich auch nur zu gut, leider. Es wäre toll und ein grosser Wunsch von mir ist, wenn ich es eines Tages mal ganz das Kortison absetzen könnte, aber bisher funktioniert das nicht. Aktuell bin ich bei einer Tagesdosis von 30mg, was eigentlich für meine Verhältnisse schon gut ist, wenn man bedenkt das wenn es mir schlechter geht ich ganz schnell bei einer Tagesdosis von rund 100mg bin.

Jedenfalls wollte mein letzter Pneumologe mich auch unbedingt in eine Uniklinik schnell einweisen, wo ich an einer Studie hätte teilnehmen sollen für neue Asthmamedikamente.

Aber ich lasse mich nicht in so eine Asthmahysterie treiben. Ich bin kein Versuchskanninchen, auch wenn ich eine schwere Form des Asthmas habe und wirklich Probleme mit den täglichen bisschen Luftnot habe.

 



Kommentar von blumenspiel ,

lass mich eins richtig stellen, das was du erlebst ist eine echte und ernstzunehmende Krankheit. und ich würde niemals behaupten das deine Probleme mit ein bisschen luftnot zu erklrären sind. es geht mir mehr um das was ich konkret erleben mußte,  als ich als ashmatiker abgestempelt wurde. ich habe mein leben lang als ein bisschen empfindlich gegolten weil ich schnell und oft mal eine erkältung weg hatte. da hat sich nie einer drum gekümmert. ich habe vor ein paar jahren einen bösen Rückfall gehabt. ich habe einfach nicht aufgepasst weil ich noch ein projekt auf die beine stellen wollte. 6 Wochen bronchtitis das hat mich so geschlaucht das ich dann doch mal zum Arzt bin. ich bin aus allen wolken gefallen als ich alle möglichen Untersuchungen machen mußte und einen vertrag für dmp bei der bek , ein Rezept für foster und sabutamol in der tasche hatte. zwei weitere Ärzte sind auch auf der schiene weitergefahren sie haben mir sogar beide große angst gemacht das wenn ich die Medikamente nicht nehme in der Notaufnahme landen würde. selbst jetzt hat meine neue Ärztin ein heidentheater gemacht als ich ihr gesagt habe das ich wegen der Gewichtszunahme foster abgesetzt habe und salbutamol habe ich auch gleich entsorgt. das bisschen luftnot bekomme ich prima mit eukalyptuskapseln in den griff ich muß nur nachts noch eine weitere nehmen. keine Ahnung was das ist aber es rechtfertigt niemand in Hysterie zu verfallen und mich als asmathiker abzustempeln. das war und ist einfach hysterisch was die Damen da abgezogen haben. jedenfalls werde ich jede Arztpraxis weiträumig meiden.

Kommentar von Fiddi ,

Nun dann würde ich es an Deiner Stelle den Ärzten doch gar nicht sagen wenn Du irgendein Medikament nicht mehr nimmst, dann brauchen die sich auch nicht aufregen.

Du allein weisst genau was Deinem Körper gut tut und wenn Du mit Eukalyptusbonbons gut zurecht kommst dann ist es doch gut. Nur Ärzten würde ich das nicht unbedingt sagen, weil daran verdienen sie ja nichts.

Antwort
von Aushilfsbuddha, 36

Hallo.

Asthma ist eine Krankheit mit schlimmen Symptomen. Bei akuter Luftnot erlebst du Ängste, bis hin zu Todesangst. Dazu ist die Krankheit leider immer noch zu oft Todesursache, wenn auch nicht mehr so häufig hier in der westlichen Welt.

Ein bisschen Luftnot kann ganz schnell ein bisschen mehr Luftnot werden. Was genau du unter Asthmahysterie verstehst, ist mir unklar. Aber wer Asthma hat, sollte das Bedürfnis haben, dieses ausreichend zu behandeln.

In der Regel reicht es, mit einem Notfallspray ausgestattet zu werden und dieses dann auch täglich mitzuführen. In schwerwiegenderen Fällen kommt es zur täglichen Behandlung mittels Kortison, damit lässt sich Asthma gut in den Griff bekommen. Kein Grund zur Hysterie.

Diese tritt nur auf, wenn die Atemnot akut wird oder weitere psychische Probleme auftreten (Angst vor der Atemnot kann dieselbe ebenfalls verursachen)...

Kommentar von blumenspiel ,

die schlimmen symptome machen asthmapatienten doch selbst weil sie einfach in panik geraten. das ich von foster 20 kg zugenommen habe das ist schlimm aber nicht das bisschen luftnot. das vom salbutamol mein Blutdruck angestiegen ist das ist schlimm aber nicht wenn man ein paar stunden mal nicht richtig luft bekommt. ich nehme nur noch eukalyptuskapseln und das ist gesünder und ich habe keine angst. die Ärztin hat mir angst gemacht und da bin ich einfach nur wütend geworden. wie kann sie sagen das ich in der Notaufnahme landen kann wenn ich das kortison nicht nehme.....................................................ich bin davon nur fett geworden und nach dem absetzen nicht in der Notaufnahme gelandet

Kommentar von Aushilfsbuddha ,

Ich will Kortison nicht in den Himmel loben, aber dass du die Symptome der Asthmatiker so herunterspielst, sagt mir, dass du noch nie einen richtigen Anfall hattest.

Asthmaanfälle können einhergehen mit blauen Lippen, Bewusstlosigkeit und anderen Erscheinungen. Es geht nicht darum, "ein paar Stunden nicht richtig Luft zu bekommen", denn das ist schon bei einer schlechten Lungenfunktion gegeben. Es geht darum, dass die Anfälle wie Attacken kommen, nachts während du schläfst, und dass du vor lauter Atemnot weder klar denken noch großartig handeln kannst.

Das ist nicht "ein bisschen schlecht atmen können", und das ist auch nicht nur hervorgerufen von Panik. Die Panik kommt durch die Luftnot, selten ist es anders herum.

Wenn du dich mit den Folgen langanhaltenden Sauerstoffmangels für das Gehirn auseinandersetzt oder dir die Sterberate von Asthma in einigen Ländern ansiehst, würdest du nicht so reden.

Tut mir Leid, dass du Kortison nicht verträgst, da bist du nicht der einzige.


Kommentar von blumenspiel ,

dehalb bin ich ja auch so böse auf meine Ärzte weil sie mit Kanonen auf spatzen schießen. ich hasse es wenn jeder mir erzählen will das ich Asthma habe. ich komme doch ganz gut ohne medikamente aus. ich habe ja auch geschrieben das es nur ein bisschen schlecht atmen ist aber bring das mal den nichtskönnern bei. das ist es ja gerade meine lungenfunktion ist super. irgendwas von Erkrankung der kleinen Atemwege hat die angebliche fachärztin festgestellt. jedenfalls schädigt das bisschen schnaufen mein Gehirn nicht im geringsten. und nachts bin ich immer noch rechtzeitig wach geworden. mein mann war pfleger und er ist der Meinung das die Symptome nicht stimmen. wer soll es denn besser wissen als er. er hat sich noch nie besonders aufgeregt wenn ich nachts mal ein bissen mehr schnaufe also ist es nichts enstes. und er würde auch nie einen notarzt holen, das hat er mir versprochen weil wir uns nicht blamieren wollen.

Kommentar von Hoppelmops ,

bis mal ein richtiger Anfall kommt und man aus Sturheit stirbt. Das ist dann aber wohl die natürliche Auslese.

Kommentar von Fiddi ,

Zitat: "die schlimmen symptome machen asthmapatienten doch selbst weil sie einfach in panik geraten. "      

Ehhhhmmm.... okaaaayyy.... muss ich jetzt nicht verstehen oder?

Kommentar von blumenspiel ,

ist doch ganz einfach wenn ich panik habe egal wobei habe ich ein großes probem, also mal ruhig blut und alles über sich ergehen lassen und einfach abwarten dann tauchen auch keine schlimmen Symptome auch

Kommentar von Aushilfsbuddha ,

Das ist leider nicht wahr. Wenn man alle Asthmasymptome durch Coolness wegkriegen könnte, wären viele Patienten sehr cool drauf. Was stimmt, ist, dass Panik die Symptome verschlimmern kann, auch drastisch. Was aber Quatsch ist, ist der Umkehrschluss, keine Panik würde alles gut machen.

Tut mir Leid, blumenspiel, aber da redest du Unsinn. Schön, dass dein Asthma nicht dramatisch ist, das freut mich für dich. Schön auch, dass du nicht auf Kortison angewiesen bist und offensichtlich noch nie einen schwereren Asthmaanfall hattest. Ich hoffe, du bleibst davon verschont. Sollte dich jedoch jemals ein Anfall treffen und dir die Beine wegziehen vor lauter Luftnot, wirst du dir an den Kopf packen bei dem Gedanken daran, was du hier verzapft hast - falls du den Anfall überlebst und dir danach noch solche Gedanken machen kannst. 

Deine Äußerungen sind respektlos gegenüber allen, die unter schwerem Asthma leiden, und verantwortungslos denen gegenüber, die sich hier darüber informieren und deinetwegen solche unwahren Behauptungen für bare Münze nehmen.

Antwort
von pilot350, 38

Menschen mit atemnot erleben das Gefühl zu ersticken. Sie wenden sich an einen Arzt der sie untersucht, abhört, ein Röntgenbild erstellen lässt und auswertet. Dort hat er die Möglichkeit eine Asthmaerkrankung festzustellen, was jedoch nichts mit Hysterie zu tun hat. Meist kann mit einem Spray abhilfe geschaffen werden.

Kommentar von blumenspiel ,

angeblich habe ich Asthma, kortison notfallspray ich habe es erlebt wie die Ärztin mich unter druck gesetzt hat und ein Szenario beschrieben hat was ich nicht hören wollte wenn ich das kortison nicht nehme. ich nehme es nicht mehr und das notfallspray habe ich auch weggeworfen weil ich davon ausgehe das die hausärztin wie auch die lungenärztin nur Geld auf meine kosten verdienen wollten. ich schlucke eukalyptuskapseln und damit komme ich gut zurecht.

Antwort
von Hoppelmops, 21

Darf ich fragen ob du schon mal Luftnot hattest?

Ich habe selber Asthma und das ist nichts schönes. Wenn man atmet und trotzdem das Gefühl hat keine Luft zu bekommen.

Glaub mir das ist nicht schön.

Die erste treiben einen nicht in eine Asthmahysterie. Jedenfalls nicht wenn es gute Ärzte sind.

Kommentar von blumenspiel ,

ich habe keine Ahnung ob man das schon Atemnot nennen kann wenn ich mal ein bisschen nach luft schnappe. ich habe jedenfalls keine angst weil ich mir keine machen lasse. außerdem atme ich nicht gegen den widerstand an halte lieber die luft an und atme nur dosiert um das nicht zu verschlimmern. ist doch Blödsinn wo sowieso nix mehr reingeht noch mehr reinzupumpen. dafür brauche ich mir von einer Ärztin keine angst machen lassen das ich ohne kortison in der Notaufnahme lande. jedenfalls hat das absetzen mir nicht geschadet also nur Panikmache...........

Kommentar von Hoppelmops ,

Es ist schade das du anscheinend zu schlechten Ärzten gegangen bist.

Asthma kann auch zu einer Chronischen Bronchitis führen, was bei mit der Fall ist. Es entwickelt sich jedenfalls Momentan in Richtung chronische Bronchitis.

Was für mich heißt, wenn das passiert geht kein Sport mehr, schon beim täglichen Treppensteigen wird die Luft knapp werden.

ich persönlich möchte mein Notfallspray nicht mehr missen. Gerade wenn ich beim Sport bin oder war und es etwas übertrieben habe. Ein Stoß aus dem Spray, oder auch zwei und Zack ich kann wieder durcharmen.

Du solltest das nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Aber letztendlich ist das deine Sache.

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