Frage von DonaldClinton, 52

Warum lassen sich eigentlich deutlich mehr die Jungs auf sexuelle Beziehungen ein als die Mädels?

Gibt es dafür einen Grund? Zum beispiel auch bei knuddels und so. springen immer direkt die Jungs an wobei die Mädels deutlich zurückhaltender sind. Aber woran liegt das genau?? :)

Expertenantwort
von RFahren, Community-Experte für Sexualitaet, 19

Für ein Mädchen ist Sex nicht nur einer von vielen Punkten auf einer "ToDo-Liste" des Erwachsenwerdens. Die Jungs sind von "Mutter Natur" darauf programmiert das eigene Erbgut möglichst breit zu streuen und daher leicht für unverbindlichen Sex zu begeistern und gehen dafür so manchen Kompromiss ein.

Eine Frau läuft dagegen immer Gefahr, dass sie aus ihren Sexperimenten eine Schwangerschaft mitbringt, welche ihr komplettes Leben durcheinander bringen kann. Lies mal wie viele Fragen hier zum Thema "Hilfe - bin ich schwanger?" gestellt werden! Darüber hinaus hat sie Angst vor Schmerzen, über die viele beim "ersten Mal" berichten.

Daher will ein Mädchen sicher gehen, dass ihr Partner auch längerfristig Interesse an ihr hat und nicht verschwindet, sobald dieser sein Ziel (nämlich die Begattung) erreicht hat, sondern ggf. auch für die Aufzucht des möglicherweise entstehenden Nachwuchses zur Verfügung steht. Auch wenn diese Prozesse einer Frau nicht immer bewusst sind, so beeinflusst das Unterbewusstsein doch ihr Denken und Handeln stark. Daher suchen Frauen meist einen Mann, der es "ernst meint" und eben nicht "nur Sex will"... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Kommentar von PlueschTiger ,

Daher will ein Mädchen sicher gehen, dass ihr Partner auch längerfristig Interesse an ihr hat und nicht verschwindet, sobald dieser sein Ziel (nämlich die Begattung) erreicht hat, sondern ggf. auch für die Aufzucht des möglicherweise entstehenden Nachwuchses zur Verfügung steht.

Du setzt bei deiner aussage aber darauf, das Menschenfrauen evolutionär darauf getrimmt sind in der Gruppe, in der Beziehung ein Kind Groß zu ziehen. Es gibt in der Natur einige Beispiele wo das Weibchen das Männchen nach der Begattung, wenn sie schwanger ist, verjagt und auch kein anderes in die Nähe lässt. Sicher Zeigen Affen das es wohl bei Menschen ähnlich ist, doch die Scheidungen und die Tatsache das in einer Umfrage 30% der Frauen selbst sagten das sie Beziehung unfähig sind, gibt anlas dazu anzunehmen das es beim Menschen nicht immer so ist.

Kommentar von RFahren ,

Ein Menschenbaby ist deutlich aufwändiger aufzuziehen, als ein Äffchen. Von daher hatte zu Zeiten, als das Unterbewusstsein programmiert wurde, eine Frau ohne den Rückhalt einer Sippe bzw. einem Versorger, der sie beschützt und mit Nahrung versorgt hat, nur eingeschränkte Überlebenschancen - und das Baby erst recht!

Scheidungen sind in unserem Sozialstaat schon lange keine Bankrotterklärung mehr und eine ledige Mutter muss kaum damit rechnen, dass sie verhungert. Daher können Frauen sich heute auch leichter von einem Partner trennen, der die (überzogenen?) Erwartungen nicht zu 100% erfüllt oder sich ein Kind leisten ohne sich weiter für den Vater zu interessieren - auch wenn das gegen die eigentliche Programmierung ist...

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Kommentar von PlueschTiger ,

Ein Menschenbaby ist deutlich aufwändiger aufzuziehen, als ein Äffchen. Von daher hatte zu Zeiten, als das Unterbewusstsein programmiert wurde, eine Frau ohne den Rückhalt einer Sippe bzw. einem Versorger, der sie beschützt und mit Nahrung versorgt hat, nur eingeschränkte Überlebenschancen - und das Baby erst recht!

Das was du schreibst ist ja, mit ausnahmen, richtig, doch das was du den Tieren zuschreiben tust trifft auch auf den Menschen zu. Wir unterscheiden uns nur wegen unserer Errungenschaften und Systeme. Ein Menschen Baby ist nicht unbedingt schwerer aufzuziehen, denn wie im Tierreicht gibt es Gesetze und anders als dort, welche die sie überwachen. Dazu kommt etwas, was man fälschlicher weise Gesundheitssystem nennt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Erziehung selbst.

Du darfst bei deiner Überlegung nicht vernachlässigen das wir Kinder heute nicht mehr die gefahren und alles Lebenswichtige lehren, sondern bist zur Schule vor dem Fernseher, Konsole, PC Parken und uns wundern warum sie dann verkorkst sind oder Tochter schwanger nach hause kommt, weil das mit dem Aufklären der Kinder zu Peinlich war. In der freien Natur haben Weibchen oder Familien ganz andere Erziehungsprioritäten, damit der nachwuchs überlebt. In der Natur ist es Achtsamkeit, verstecken, und Nahrung suchen. In unserer Zeit besteht die Beschäftigung einiger Frauen darin zu Arbeiten und sich dann auf Partys von Kerlen anbaggern zu lassen damit das nötige Pensum an Schmeicheleien für die Woche erreicht wird, klingt gemein ist aber leider immer wieder so.

Das mit der Sippe ist klar und immer so, aber kann auch eine Gefahr werden, habe ich selbst schon hier per PN erlebt. Die Gefahr ging da von der Schwiegermutter und deren verwandten aus. Was auch auffallen tut ist das selbst Tiere welche ganze Würfe auf die Welt bringen, diese dennoch immer wieder allein vom Weibchen aufgezogen werden.

Antwort
von Aleqasina, 13

Das hat evolutionsbiologische Gründe.

In der Biologie sind diejenigen Eigenschaften (körperliche Merkmale, aber auch Verhaltensweisen) erfolgreich, bei denen sich die Gene des Lebewesens an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden.

Für die Gene der Männer ist es von Vorteil, wenn sie durch Befruchtung von möglichst viele weiblichen Eizellen an Nachkommen weitergegeben werden. Dabei ist es unerheblich, ob die Kinder dann in der Familie des samengebenden Mannes oder in einer anderen Familie aufwachsen. Deswegen neigen Männer auch bei oberflächlicher Bekanntschaft schneller zum Sex.

Bei Frauen ist das anders. Sie können sich nach der Befruchtung nicht einfach davonmachen, sie sind eben selbst schwanger und müssen die Kinder gebären und aufziehen. Für sie und ihre Kinder ist es ein Überlebensvorteil, wenn sie ihre Männer langfristig als Ernährer und Beschützer für sich und die Kinder an sich binden können. Deswegen gibt es bei Frauen die Tendenz zu einer sorgfältigeren Partnerwahl, wobei Sex auch ein Mittel der Bindung sein kann.

Wohlgemerkt: Das sind Tendenzen, es ist nicht immer so.

Aber die Evolution in der Steinzeit wirkt sich eben auch beim Online-Flirten noch aus. ;-)


Kommentar von Brainus ,

dazu gibt es ein schönes Hörbuch: Warum Männer immer Sex wollen und Frauen von der Liebe träumen von Allan und Barbara Pease. Mal reinhören....

Kommentar von PlueschTiger ,

Für sie und ihre Kinder ist es ein Überlebensvorteil, wenn sie ihre Männer langfristig als Ernährer und Beschützer für sich und die Kinder an sich binden können. Deswegen gibt es bei Frauen die Tendenz zu einer sorgfältigeren Partnerwahl, wobei Sex auch ein Mittel der Bindung sein kann.

Daher gibt es auch Frauen welche die evolutionäre Methode des Kuckuckskindes Nutzen. Das Männchen welches das wohl des Kindes und deren überleben wichtig ist, wird s ernähren, aber nie erfahren das es nicht das eigene ist. Ich sage mal so, Männer und Frauen haben schon, in gewisser weise, gleichstand da. Frau hat mehr Einfluss bei Männer und kann ihnen den Kopf verdrehen, auch wenn sie vor der Schwangerschaft, welche sie hat, nicht weglaufen kann. Das meine ich aber allgemein, nicht auf unsere Zeit und Gesellschaft speziell.

Antwort
von lavre1, 20

mit welchen mädchen gehen sie den so sexuelle beziehungen ein?!

Mit ebenso mädchen.

Du stützt dich auf ein gerücht und fragst wieso es so ist.

Vielleicht sind jungs eher dafür zu haben als mädchen (Also männer berabeiten die Frauen, damit sie mitmachen.)

Der Grund darin liegt, das sich die mädchen besser aussuchen können wer sie wollen und die jungs eher ein breiteres spektrum von frauen nehmen würden.

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