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Warum lassen sich die Deutschen so viel gefallen?

gefragt von elkeraelkera am 11.07.2007 um 11:27 Uhr

Mir fällt immer wieder auf, dass die Deutschen sich von den Politikern alles gefallen lassen. Egal ob die Gesetze von Schäubler, die Gesundheitsreform oder Hartz4.

Bei Hartz4 gab es wenigstens noch einige Demos, aber jetzt sind alle nur sauer, aber keiner geht auf die Straße zum demonstrieren.

Warum ist das hier so?


Reply


gri1su
beantwortet von gri1su am 11. Juli 2007 11:35
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Weil der Deutsche ein Herdentier ist, bequem und zu faul, sich mal aufzulehnen. Ist ja einfacher, gegen Alles zu motzen, aber trotzdem hinzunehmen als mal geschlossen aufzustehen und mit der Faust auf den Tisch zu schlagen. Einer alleine kann nichts erreichen, aber Viele gemeinsam sind sehr stark. Das wünsche ich mir eigentlich schon so lange, werde ich wohl nie erleben.

Kommentar von Simple_avatar4smallFabersIllegalePolnischeHaushaltsHilfe am 11. Juli 2007 11:52

Wie unterscheidest Du 'Viele gemeinsam' und 'Herdentiere' ?

Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 11. Juli 2007 11:59

In der Richtung. ;-)

Kommentar von Fd580abb770a26f70fd9a966622313a6smallgri1su am 11. Juli 2007 13:15

Herdentier: Leithammel vorweg, alle anderen trotten ohne jeden eigenen Willen hinterher. viele gemeinsam: gegen Mißstände angehen, Änderungen durchsetzen, eigene Gedanken/Interessen/Verbesserungen einbringen


Discoopa
beantwortet von Discoopa am 11. Juli 2007 11:45
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Ich denke weil es den meisten Menschen in unserem Land,im Vergleich zu anderen Ländern,doch recht gut geht.

Ich gebe Dir Recht,alle meckern aber keiner macht etwas dagegen!!,weil es für viele unangenehm ist sich anderen gegen über zu rechtfertigen die eine andere Meinung haben.

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 11. Juli 2007 11:54

Hallo opa, such mal ein paar Daumenklicker für den Kreisel. Siehe dort die Antworten. Gruß elkera

Kommentar von Boldtbregu am 11. Juli 2007 13:12

Und weil deshalb die meisten doch noch mehr zu verlieren haben, als sie tatsächlich gewinnen können.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 11. Juli 2007 11:30
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Vielleicht, weil Demonstrationen sich als wenig wirksam erwiesen haben, wenn es um Bundesgesetze geht?


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 11. Juli 2007 11:36
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Weil wir Deutschen demonstrieren können wie wir wollen. Wenn usere Oberen der Meinung sind, dass sie Recht haben kümmern sie sich nicht um Demos oder sie verbieten sie einfach.

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallSolf am 11. Juli 2007 11:38

Würde mich brennend interessieren welche Partei du wählst!

Kommentar von D098225cf3ff6da2a0857076d3005c1dsmallKatzentatze am 11. Juli 2007 11:46

Was dich nicht alles so interessiert.;-)

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallSolf am 11. Juli 2007 11:58

also doch!! Ich habs geahnt! Na dann mach nur weiter so....:-))


anonym
beantwortet von aaaha am 11. Juli 2007 12:12
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Uns wird überall die Daumenschraube ganz langsam zugedreht. So langsam, dass viele es garnicht als Schmerz empfinden und es sich daher "nicht lohnt", sich dagegen zu wehren.

Aber auch, weil es in naher Vergangenheit wenig bis nie Wirkung zeigte.





Rolf u. Högemann
beantwortet von Rolf u. Högemann am 11. Juli 2007 13:31
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Weil sich in der Vergangenheit und jetzt auch zeigt, dass wir mit Demonstrationen und auf friedlichem Weg nichts ändern können und auch noch nie was ändern konnten. Und auf Gewalt zurückgreifen ist primitiv! Was uns übrigbleibt ist, den privaten Widerstand phantasievoll und für uns persönlich zu betreiben und zu schauen, wie wir einigermassen legal den...

(der Rest des Satzes bleibt der Phantasie überlassen...)


Indy72
beantwortet von Indy72 am 11. Juli 2007 11:37
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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und die deutschen Wähler oberdrein noch teilweise Obrigkitshörig. Zugegeben, unterliegt jede Gesellschaft einem städigen Anpassungsdruck insbesondere durch die Globalisierung.

.

Wir sollten mutig in folgendenn Punkten sein:

  • Offen für seine Rechte und Interessen eintreten;

  • Wählen gehen, weil jede Stimme Zählt undnur wer Zuhause leibt, hat verloren;

  • Die Wahlen zur Bewertung politischer Arbeit nutzen;

  • Nicht immer stur die gewohnte Partei stimmen, sondern vor allem für die, welche seine eigenen Interessen vertritt!


daddbr3
beantwortet von daddbr3 am 12. Juli 2007 09:15
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Laut Wickert Interpretation in seinem Buch "Die Freiheit, die ich fürchte" wurde den Deutschen die Demokratie verordnet und haben sich diese nicht selbst erkämpft, wie die Franzosen. Aus dieser Siochtweise gehört die Macht durch das Volk offensichtlich nicht zu einem verteidigungswürdigem Gut. Wir gehen wählen, weil wir erzogen wurden, dass das ein braver, demokratischer Bürger tut - aber dann ist für uns die Sache erledigt und "gottgegeben". Dass wir eine Regierung, die nichts taugt, oder nur den Lobbys dient, auch mal aus dem Sessel heben könnten - also sozusagen ein Abwahlrecht haben, kommt uns gar nicht in den Sinn. Alle Achtung vor den lebenslustigen Brasilianern, die ihren koruppten Präsidenten vor einigen Jahren durch einen Generalstreik aus dem Amt geschmissen haben... So etwas wäre für Jahre ein heilsamer Schock für die Demokratie. Der Arbeitgeber (das Volk) schmeisst seine Bediensteten wegen Unfähigkeit/Untätigkeit raus!




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