Frage von Dunkerjinn, 26

Warum läuft die "Automatisierung" ungebremst weiter?

Es gab mal Zeiten, da gab es für (fast) alles und jedes Problem einen Schalter und dahinter einen mehr oder weniger freundlichen Menschen, der einem weiterhalf.

Heute sind, wie wir alle wissen, sehr viele Bereiche fast nur noch mit bzw. über das Internet zugänglich, mit Automaten oder sonstigen Maschinen. Hilfe und Unterstützung zu erhalten wird nicht selten ein Glücksspiel.

Vermutlich haben - vielleicht außer den ganz jungen Menschen, die fast ausschließlich mit diesen Dingen aufwachsen - alle schon diese Erfahrung gemacht.

Es gäbe viele Bereiche, von der Bahn bis zur Telekommunikation usw, wo es nicht schlecht wäre, Menschen einzusetzen... ganz wie in der "guten alten Zeit"!

Ich weiß, da ist der Kostenfaktor (wobei ich nicht sicher bin ob das immer und überall ein echtes Argument ist), aber ansonsten... "König Kunde"?

Wird sich da nochmal etwas ändern?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von AntiBan, 10

nur da wo es absolut notwendig ist oder bei solchen unternehmen die auf solche leute spezialisiert sind

Antwort
von tryanswer, 11

Das ändert sich, wenn der Kunde bereit ist die Kosten für den Service zu übernehmen. Da bei den meisten Qualität eine geringer Rolle als der Preis spielt, wird persönlicher Service in Zukunft nur für eine kleine Gruppe von Bedeutung sein.

Antwort
von kjklol, 11

Ich denke nicht. Bei der Bahn wäre es ja irgendwie schon wünschenswert, weil die Automaten echt verwirrend sind. Aber sonsten wird sich nach dem Geld gerichtet und da kosten Automaten wahrscheinlich weniger. Wenn man Tickets für den Zug braucht, kann man sich die auch bei einem Reisebüro holen.

Antwort
von SiroOne, 6

Da werden die Aktionäre der Firmen aber wirklich sauer sein, wenn man wieder Menschen einsetzt, das kostet doch Geld.
Das geht von ihren Devidenden ab und sie werden nicht noch reicher um Gottes Willen, das kann man den nun wirklich nicht antun, dann stoßen sie die Aktien ab und die Firmen gehen sowas von Pleite omg, ein Drama für den Kapitalismus.
Wo Menschen Verbraucher sind und nur eine Nummer im System sind, die nach der Pfeife der Werbung tanzen, dort ist Menschlichkeit nur ein Kostenfaktor, den man lieber den Aktionären in den A-rsch bläst, weil die sind ja Systemrelevant, wichtig um ihrer selbst willen, weil sie Geld haben.

Antwort
von derhandkuss, 6

So lange Personalkosten die höchsten Kosten in einem Betrieb sind, wird sich daran auch nichts ändern. Denn die Kunden sind nicht bereit, mehr Geld als nötig auszugeben.

Antwort
von Go4Run, 10

Die Welt entwickelt sich nun mal weiter..

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