Warum lässt Gott menschen leiden?

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20 Antworten

Ich denke, dass er das aus verschiedenen Gründen macht.

Einerseits fordert er uns auf, dass wir einander helfen. Es hat theoretisch genug Essen für alle auf diesem Planeten. Wir sind diejenigen, die es nicht auf die Reihe bekommen, es gescheit zu verteilen. Statdessen müssen die Bäcker das unverkaufte Brot wegschmeißen, Joghurt, der einen Tag überm Ablaufdatem ist wird gleich weggeschmissen, ohne zu prüfen, ob er vielleicht noch gut ist etc.

Andererseits machen Probleme auch stark. Verhungern oder materielle Not leider nicht gerade. Aber wenn man zum Beispiel psychische Probleme, wie Depressionen,  Ängste und so weiter hat und diese bekämpft und übersteht, wird man stärker ("What doesn´t kill you makes you stronger").

Und wenn man selbst leiden muss, weiß man, wie sich das anfühlt. Und auch so kann man anderen helfen. Man weiß dann, was sie brauchen.

Man lernt zu Hoffen, und Hoffnung ist eines der stärksten und schönsten Gefühle, die der Mensch von Gott geschenkt bekommen hat.

Wenn alle gerecht und nächstenliebend handeln würden, müsste niemand leiden, außer den Tod natürlich. Und in uns Menschen gibt es ja durchaus auf der einen Seite das Gute, das genau dieses Handeln erreichen möchte und andererseits das Böse. Und je nachdem welche Seite wir bekämpfen und welcher Seite wir den freien Lauf lassen, so sieht unsere Welt dann aus.

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Kommentar von Giustolisi
24.10.2016, 20:27

Wenn alle gerecht und nächstenliebend handeln würden, müsste niemand leiden, außer den Tod natürlich.

Nächstenliebe heilt also Krebs, Aids, Alzheimer, Demenz und andere Krankheiten, verhindert Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüche, Hochwasser und andere Naturkatastrophen,  lässt es in Dürregebieten regnen und überredet den nächsten größeren Asteroiden auf Kollisionskus zu einem kleine Umweg?

Das Ausmaß deiner Naivität ist schon fast beeindruckend.

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Auf die Theodizee-Frage gibt es je nach Religion mehrere Erklärungsversuche, die einen sagen der Mensch ist für alles Leiden auf dieser Erde verantwortlich, die anderen sagen das Leid sei eine Prüfung.

Ich kann beiden Erklärungsmethoden nichts abgewinnen, den für Naturkatastrophen und/oder Krankheiten den Menschen verantwortlich machen zu wohlen ist lächerlich, und in Anbetracht der Allwissenheit Gottes ist eine Prüfung des Menschen durch Leid vollkommen sinnlos.

Ich persönlich halte also folgende Zwei Szenarien für Möglich:

Gott existiert und ist ein mieser Sadist der sich am Leid der Menschen erfreut oder diese Möglichkeit halte ich für wahrscheinlicher Gott existiert nicht jedenfalls nicht als personifiziertes Wesen.

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Kommentar von Giustolisi
24.10.2016, 20:04

Ich sehe noch eine dritte Möglichkeit, vielleicht ist ihm die Erde scheißegal. das Spielzeug macht keinen Spaß mehr, also sieht man nicht mehr danach. So ein kindliches Verhalten würde gut zu dem Gott der abrahamitischen Religionen passen.

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Hallo LeBrot,

viele halten die Frage, warum Gott Leid und Böses zulässt, für unlösbar. Sie können sich einfach nicht vorstellen, warum ein liebevoller Gott all die schrecklichen Dinge hier auf der Erde zulässt. Wir können zwar Gott nicht direkt befragen, doch liefert sein geschriebenes Wort, die Bibel, zufriedenstellende Antworten. Bevor ich zum eigentlichen Kern der Frage komme, möchte ich erst einmal einige grundsätzliche Überlegungen anstellen.

Hat Gott nicht mehr als deutlich sein Interesse an unserem Wohl bewiesen? Denke nur einmal darüber nach, wie wir gemacht sind. Wir sind mit einer Vielzahl von Sinnen ausgestattet, die sehr zu unserer Freude beitragen. Als Beispiel möchte ich das farbliche Sehen erwähnen. Es ist nicht notwendig, um überleben zu können, doch ermöglicht es uns z. B. das ganze Farbspektrum eines Sonnenuntergangs oder die bunten Farben eines schönen Blumenstraußes wahrzunehmen. Oder man denke an unsere Sinneszellen, durch die wir alle die vielen köstlichen Speisen riechen und schmecken können. Dass unser Schöpfer dies so eingerichtet hat, zeugt davon, wie viel ihm an unserem Glück liegt.

Außerdem hat Gott die Erde so ausgestattet, dass sie uns alles bietet, was nötig ist, um ein angenehmes Leben zu führen. Dass es heute zig Millionen hungernde Menschen gibt ist daher nicht seine Schuld. Auch würde das meiste Leid vermieden, wenn sich die Menschen an Gottes Gesetze hielten, die nur zu unserem Besten sind. Unter Menschen, die Gott wirklich gehorchen, gibt es nämlich weder Kriege, Kriminalität, Gewalttat oder Ungerechtigkeit. Das meiste Leid ist demnach auf das selbstsüchtige Handeln des Menschen zurückzuführen.

Auch in der Bibel ist an vielen Stellen zu lesen, dass Gott Interesse an uns Menschen hat, insbesondere jedoch an Benachteiligten und Niedergedrückten. So heißt es in Psalm 22:4, 5: "Auf dich vertrauten unsere Väter; Sie vertrauten, und du sorgtest ständig für ihr Entrinnen. Zu dir schrien sie, und sie kamen sicher davon; auf dich vertrauten sie, und sie sind nicht zuschanden geworden." Und in Psalm 9:10 steht: "Und die, die deinen Namen kennen, werden auf dich vertrauen, Denn du wirst bestimmt die nicht verlassen, die dich suchen, o Jehova."

Dennoch bleibt die Frage offen, warum Gott seine Macht nicht dazu einsetzt, dem schlechten Treiben der Menschen Einhalt zu gebieten? Muss er nicht aufgrund des zuvor Gesagten gute Gründe dafür haben, dass er bisher noch nicht eingegriffen hat? Und welche Gründe könnten so schwer wiegen, dass er sich so lange Zurückhaltung auferlegt hat? Es ist nicht nötig, sich über diese Fragen in Spekulationen zu ergehen. Durch die Bibel lässt uns Gott wissen, warum er das Böse bis heute zugelassen hat.

Zunächst wäre es wichtig, in die Zeit zurückzugehen, in der das Böse seinen Anfang genommen hat. Im ersten Buch der Bibel, im Bericht der Genesis, wird genau der Moment beschrieben, in dem die Grundlage für alle weiteren schlechten Entwicklungen gelegt wurde. Es handelt sich um die Begebenheit, bei der ein böses Geistwesen, Satan der Teufel, die beiden ersten Menschen dazu brachte, sich gegen Gott aufzulehnen. Die Auflehnung bestand darin, sich gegen ein einfach einzuhaltendes Gebot Gottes zu stellen. Es ging nur darum, von einem bestimmten Baum im Garten Eden nicht zu essen. Satan brachte durch diese List Eva dazu, dennoch von der verbotenen Frucht zu essen. Später gab sie auch ihrem Mann davon, der sie ebenfalls aß. Hierbei ging es jedoch nicht lediglich um menschliche Neugier. Vielmehr stellte Satan die Angelegenheit so dar, dass der Mensch durch das Essen der Frucht im Bestimmen von Gut und Böse, oder Recht und Unrecht, Gott gleich sein würde. So bestand der eigentliche Reiz für die beiden ersten Menschen darin, ein Leben der Unabhängigkeit von Gott zu führen. Satan machte die Menschen also glauben, sie wären ohne Gott besser dran.Gott ließ die Menschen gewähren, kündigte ihnen jedoch an, dass ihr unabhängiges Handeln auch Folgen mit sich bringen würde: Sie büßten zunächst ihre Vollkommenheit ein und infolge dessen sollten sie schließlich sterben.

Was hat aber dieses lange zurückliegende Ereignis mit uns heute zu tun? Nun, wir haben als Nachkommen des ersten Menschenpaares die Unvollkommenheit geerbt und mit der Unvollkommenheit auch Sünde, Krankheit und den Tod. Deswegen heißt es in der Bibel: "Darum, so wie durch   e  i  n  e  n   Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten — " (Römer 5:12)

Die Frage, die an dieser Stelle entsteht, ist die, warum nicht Gott schon längst eingegriffen hat, um dieser leidvollen Entwicklung ein Ende zu machen? Durch die Zulassung all des Bösen während der vielen Jahrhunderte hindurch ist inzwischen deutlich geworden, wohin von Gott unabhängiges Handeln letztendlich führt. Auch ist die bereits im Garten Eden aufgeworfene Frage, ob der Mensch besser ohne Gott dran wäre, heute viel leichter zu beantworten. Dadurch, dass Gott nicht in das Weltgeschehen eingegriffen hat, trat eine wichtige Tatsache zutage. Die Bibel beschriebt diese Tatsache so: "Herr, ich habe erkannt: Das Leben eines Menschen liegt nicht in seiner Hand. Niemand kann seine Schritte nach eigenem Plan lenken." (Jeremia 10:23 Hoffnung für alle). Gemäß diesen Worten ist der Mensch also nicht dazu in der Lage, seine eigenen Geschicke und noch viel weniger die ganzer Völker zu lenken! Dies erkennen jedoch die meisten Menschen bis heute nicht an. Wenn es um tägliche Entscheidungen geht, fragen sie nicht nach Gott. Auch in moralischer Hinsicht fühlen sich viele nicht mehr an göttliche Gesetze gebunden.

Dennoch wird dadurch, dass Gott den Menschen freien Lauf ließ, ein Präzedenzfall geschaffen, durch den inzwischen eines deutlich geworden ist: Menschliches Handeln, unabhängig von Gott und unter dem unsichtbaren Einfluss des Gegners Gottes, Satans des Teufels, bringt nur Chaos und Leid mit sich. Die Bibel lässt erkennen, dass Gott in naher Zukunft diesen Präzedenzfall für beendet erklären wird. Dann wird er korrigierend in die Geschicke der Menschen eingreifen. Er wird dafür sorgen, dass es niemanden mehr geben wird, der einen üblen Einfluss auf andere ausübt. Die Bibel sagt: "Wer Böses tut, den wird Gott ausrotten. Wer jedoch dem Herrn vertraut, der wird das Land besitzen. Es dauert nicht mehr lange, dann ist es mit den Bösen aus und vorbei! Wo sind sie geblieben? Nicht die Spur wirst du noch von ihnen finden! (Psalm 37:9,10 Hoffnung für alle)

Durch die vorübergehende Zulassung des Bösen wird also letztendlich viel Gutes bewirkt worden sein: Die Streitfrage zwischen Gott und den Menschen wird ein für allemal geklärt sein und es wird somit nie wieder nötig sein, dass Gott Böses, wenn auch nur für kurze Zeit, duldet. Leid und Schmerz werden für immer aufhören und es geht eine der schönsten Prophezeiungen der Bibel in Erfüllung, die da lautet: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Sind das nicht wirklich wundervolle Aussichten?

LG Philipp

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Kommentar von LeBrot
25.10.2016, 20:24

Respekt für den langen Text war interessant zu lesen

Aber zwei Sachen noch

-wieso ist deiner Meinung nach der mensch nicht alleine fähig zu regieren? Klar hin und wieder gab es ein paar abgründe was das angeht aber im ganzen betrachtet haben wir uns bisher gut selbst verwaltet

-"Wer Böses tut, den wird Gott ausrotten"

Wird dadurch nicht gott selbst böse da er ja gegen eins der 10 Gebote verstößt?

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Es gibt viele Versuche einer Erklärung, welche aber höchstens kontrovers sind.

Ein Argument besteht darin, vom klassischen Theismus abzuweichen und zu postulieren, Gott sei nicht allgütig. Das wird meiner Erfahrung nach selten gemacht und verwässert den Begriff "Gott". Ein nicht allgütiger Schöpfer (Gott?) könnte Leid wahrscheinlicher zulassen, als ein allgütiger, doch macht dieses Konzept noch weniger Aussagen, als klassischer Monotheismus und ist demnach noch weniger überprüfbar und pragmatisch noch uninteressanter.

Andere Argumente sind Versuche zu erklären, dass ein allgütiger Gott Gründe haben könnte, Leid zuzulassen. Zum Beispiel könnte die Existenz von Leid dazu dienen, bestimmte Formen von Güte zuzulassen. Wie Courage, Mut, Gnade und so weiter. Mir persönlich kommt dieses Argument noch am besten vor, weil es etwas handfester ist, als viele populäre Argumente.

Eines der populärsten, aber schlechtesten Argumente ist das des freien Willens. Laut diesem ist Leid das Resultat von menschlichem freien Willen, aber se immer noch besser, als die Alternative, keinen freien Willen zu haben. Diese Argumentation setzt Inkompatibilismus voraus und Vertreter scheitern bereits daran zu erklären, wie freier Wille dann überhaupt funktionieren kann. Weiters kommen theologische Probleme dazu, wie: Wenn Gott freien Willen hat, warum entscheidet sich Gott immer frei für das Gute und Menschen nicht? Wenn es freien Willen im Himmel gibt, warum gibt es dann kein Leid im Himmel?

Außerdem bleibt selbst bei all diesen Argumenten immer noch ein Problem übrig: Eine unvollkommene Welt durch die Nichtexistenz eines perfekten (allgütigen) Schöpfers kann Leid immer noch erklären. Die Existenz von Leid würde uns immer noch skeptisch gegenüber eines allgütigen, allmächtigen und allwissenden Schöpfers machen.

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Wir fragen doch oft, ob es nicht besser wäre, in einer Welt ohne Schmerz, ohne Lähmungen, ohne Tränen, ohne Behinderte, ohne Blut, ohne Rollstuhl zu leben. Um uns herum versuchen die Menschen alles Leidvolle auszumerzen. Sie bringen z.B. Ungeborene um, wenn sie behindert sind. Man will eine Welt ohne Tränen, ohne Schmerz.

Die Heilige Schrift macht uns deutlich, dass ohne Schmerz, Tränen und Tod die Welt viel abstoßender sein würde. Vor allem wäre der Mensch weitaus schlimmer, wenn nicht sogar teuflisch, jedefalls vollkommen egoistisch. Niemand würde dann sein Mitleid brauchen, seine Liebe wünschen. Interessant ist das Zeugnis einer Familie mit einem behindertem Kind. Das Kind fordert die Liebe der ganzen Familie heraus. Erstaunlich ist, welche Liebe sich da auch bei den Geschwistern entfaltet. Wäre das behinderte Kind nicht, hätten sich die hohen Werte im Menschen überhaupt nicht entwickelt. Alle wären auf sich selbst zurückgefallen.

Gott hätte zahllose Möglichkeiten, eine andere Welt ohne all dieses Leid zu schaffen. Er ist der Gott des Unmöglichen. Die Sünde hat das Leiden in die Welt gebracht und Gott hat es zugelassen. Da er die unendliche Liebe ist, muss er der Menschheit damit etwas Gutes tun wollen, etwas, das Wichtigeres im Menschen wachsen lässt.

Man bedenke, was für eine Menschheit das geworden wäre, die vielleicht Gott nicht mehr erkannt hätte, wenn die Menschen nur noch Leidenschaften, aber keine Liebe mehr hätten entwickeln können. Die Menschheit ohne leidende Menschen wäre dann eine Katastrophe, wäre wie ein kalter Ofen, an dem jeder frieren müsste. Dann vegetieren wir nur sinnlos bis zum Tod dahin.

Die Macht des Bösen lässt Gott nur zu, weil er die Liebe ist.

Hans Buob
„Gott wo warst du?“

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Och, dann lies mal in der Bibel die Bücher Moses und Joshuas. Da wird ausgiebig geschlidert, welch große Freude es Gott ist, wenn Völker unterworfen, ermordet, versklavt, ausraubt und vergwaltigt werden. Teils hat er das sogar höchstpersönlich befohlen.

Warum sollte er inzwischen seine Meinung geändert haben?

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In allem geht es Gott um seine Verherrlichung.

Du denkst er ist ungerecht? Wir denken leider zu "humanistisch" und einfach zu gut von dem Menschen. Eigentlich müsste Gott diese Welt vom Erdboden vertilgen. Dafür das wir als Geschöpfe von unserem Gott abgefallen sind. Das wäre gerecht.

Schau bei Herr der Ringe. Die Orks. Sind durch und durch böse, ohne Zweifel. Jedes Mal, wenn einer abgeschlachtet wird freuen sich alle. Warum?

Weil Orks einfach vollständig böse sind.

Warum regst du dich auf, dass wir Leid erfahren und sterben müssen? Weil du eben nicht glaubst, dass der Mensch vollkommen verdorben ist und das ewige Gericht verdient hat. Aber genau das ist die Wahrheit...

Doch Gott verherrlicht sich, indem er uns immer noch Raum zur Buße gewährt und einige aus der Verdamnis rausreißt in Christus und ihnen GNÄDIG ist, aus sich heraus, ohne das er einen Grund dafür hat.

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Kommentar von LeBrot
25.10.2016, 20:41

also kurz gesagt Gott ist jemand der Menschen tötet nur weil sie nicht an ihn glauben. das widerspricht aber stark dem in den 3 Büchern beschreibenden barmherzigem Gott

und wieso lässt Gott uns die Freiheit wenn er uns danach für unsere eigenen Entscheidungen tötet?

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Laut der Bibel herrscht aktuell nicht der Allmächige Gott über die Erde, sondern Satan (Offenbarung 12:9)

Er lässt Leid zu, er verursacht es nicht! (Jakobus 1:13)

Warum lässt er es zu?

Kleines Beispiel: du bist Gärtner und pflanzt hervorragende Pflanzen. Ein Leihe meint er könnte das viel viel besser. Damit er seine Behauptung beweisen kann, müsste man ihm die Pflanze überlassen, dann soll er zeigen, ob ers wirklich kann! Der Leihe nimmt falschen Dünger, gießt nicht usw. die Planze geht nach und nach ein. Wenn du als Gärtner sofort eingegriffen hättest, hättest du dem Leihen keine Möglichkeit gegeben seine Behauptung zu beweisen und deine Mitarbeiter wären vielleicht misstrausisch geworden. Erst wenn es offensichtlich wird, dass der Leihe es nicht kann, greifst du ein und bringst die Planze wieder in Ordnung.

Im Prinziep passiert genau das aktuell auf der Erde.

Satan hat behauptet er kann die Menschen besser regieren und die Menschen wären sogar besser dran, wenn sie sich selbst regieren würden statt von Gott.

Gott lässt diesen Präzedensfall aktuell zu und lässt Satan herschen.

Aber irgedwann ist Schluss und Gott bringt alles wieder in Ordnung. Tote werden auferstehen, es wird keine Krankheiten mehr geben, genug Nahrung usw. (Offenbarung 21:4)

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Kommentar von Giustolisi
24.10.2016, 20:13

Der von dir beschriebene Gott handelt höchst unmoralisch.
Würdest du deine Kinder irgendwem überlassen, der meint sie besser erziehen zu können? Würdest du zusehen, wie er alles verbockt, sie leiden und sterben lässt nur damit du ihm beweisen kannst dass du Recht hattest?
Ich würde da sofort einschreiten, einfach weil ich kein unmoralischer Arsch bin. Das unterscheidet mich von deinem Gott.

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Kommentar von DarkSepia
26.10.2016, 12:49

Was soll deine Geschichte vom Gärtner zeigen? Der Gärtner hat den Laien nicht erschaffen! Der Gärtner ist nicht allmächtig, da er keine vollkommene Macht über dan Laien hat. Die Pflanzen des Gärtners sind immer noch verderbbar.

Ein allwissender Gott, der seine Schöpfung einem "Laien" überlässt, geht ein unnötiges Risiko ein und weiß darüber sogar noch bescheid.

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Kommentar von Philipp59
28.10.2016, 17:48

Sehr schöne Veranschaulichung!

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Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie
Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist
Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um
Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben
geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier
erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug).
Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Sehr interessant zur Frage, warum Gott Leid zulässt, ist auch folgender Artikel: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_leid_zu.html

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Gehen wir einmal davon aus, dass es keinen Gott gibt, dann erübrigt sich Deine Frage.

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Kommentar von dervasile
24.10.2016, 16:07

es gibt ihn aber und daraud bezieht sich seine frage.

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Kommentar von Herb3472
24.10.2016, 16:18

@dervasile: dass es Gott gibt, ist eine durch nichts bewiesene Behauptung, und auch Du wirst diesen Beweis nicht antreten können.

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Also ich persönlich bin ja Religiös nicht orientiert, also weder Christ, noch Gottesablehnender Atheist. Als solcher kann ich nur Dinge sagen wie, "Es macht uns menschlich", oder "Gott juckt das nicht". Aber das willst du nicht hören, richtig? ^^

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nur durch leid wird der mensch wissend

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Mein Gott, was gibt es nur für Menschen auf der Welt. Da macht tatsächlich einer Gott indirekt dafür verantwortlich, dass dessen WLAN-Router nicht mehr funktioniert.

Erbärmlich....

Gruß Fantho

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Kommentar von dervasile
24.10.2016, 23:25

diese menschen vergessen wie gut sie es haben.

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Kommentar von LeBrot
25.10.2016, 20:30

Hauptsächlich hab ich das da rein geschrieben weil ich lustig fand meine 2 Absicht war die Hoffnung auf Rat da ich aus irgendeinem Grund bei der Frage wie ich meinen w-lan router zum laufen bringe für 24h gebannt wurde und die frage gelöscht wurde.

das so viele Leute sich deswegen aufregen hätte ich jetzt nicht wirklich gedacht gedacht

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Kommentar von DarkSepia
26.10.2016, 12:50

Du machst Menschen indirekt dafür verantwortlich, was du gerade gelesen hast. Ist das dann auch erbärmlich?

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Es ist also alles Gott schult? Nur weil dein W-Lan router Kaputt geht.

Gott würde auch nur ein Mensch seien wie wir.

Das Kinder in Afrika Verhungern ist nicht seine Schuld sondern einfach Schuld von Deutschland,Frankreich,England,Amerika,Spanien und Portugal.

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Kommentar von LeBrot
24.10.2016, 16:11

und naturkatastrophen wer ist daran schuld?

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Du vergisst dabei das er die Menschen bewusst so auf die erde lässt damit wir selber auf die Idee kommen uns gegenseitig zu helfen etc. Was du da von dir gibst hat nix mit der Glaubwürdigkeit von Gott Zutun!

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Kommentar von LeBrot
24.10.2016, 16:21

also lässt er menschen sterben damit wir den überlebenden helfen können... Was ein mieses ar***loch

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Kommentar von Universal0
24.10.2016, 17:23

@LeBrot Ich glaub du hast den richtigen Sinn und Bedeutung von Gott nicht verstanden, Gott ist nicht schuld dran was auf der Erde passiert sondern wir!

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Kommentar von Giustolisi
24.10.2016, 20:32

Du vergisst dabei das er die Menschen bewusst so auf die erde lässt damit wir selber auf die Idee kommen uns gegenseitig zu helfen etc.

Er lässt also die Tretminen liegen, damit den Prothesenherstellern nicht die Arbeit ausgeht?

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Kommentar von Universal0
25.10.2016, 19:53

@Giustolisi Gott brachte uns in diese Situation damit wir uns endlich verdammt nochmal ändern!

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Und unter den Menschen sind manche, die sagen: "Wir glauben an Allah", doch wenn sie für Allahs Sache Ungemach erleiden müssen, so betrachten sie die Anfeindung von Menschen als der Strafe Allahs gleich. Kommt aber Hilfe von deinem Herrn, dann sagen sie gewiß: "Wahrlich, wir waren mit euch." Ist es nicht Allah, Der am besten weiß, was in den Herzen aller Geschöpfe ist? [29:10] Koran

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... oder er wäre der coolste Typ im Weltall, mit der meisten Langeweile. Ach nee, das bist Du ja schon.

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Kommentar von LeBrot
24.10.2016, 16:42

ohh danke fürs kompliment

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wenn es diese märchenfigur geben würde, dann wäre sie NICHT allmächtig, denn laut märchenbuch war ja ALLES gut, was diese figur erschaffen hat......bedeutet, dass PANGÄA ja gut war und dumme, kleine naturgesetze haben dieses göttliche, perfekte werk wieder putt gemacht und sorgen dafür, dass durch die naturgesetze millionen lebewesen durch vulkanausbrüche, erdbeben, flutwellen usw. getötet werden........... was für eine allmächtigkeit doch diese figur hat................nämlich KEINE............:)

und allwissend war diese figur auch nicht, denn 1., siehe vorige antwort und 2. musste sich dieser gott ja IMMER erst selbst von jedem mist überzeugen, der ihm zu ohren gekommen ist.....:

„Darum will ich hinabfahren und sehen, ob sie alles getan haben nach dem Geschrei, das vor mich gekommen ist, oder ob's nicht so sei, damit ich's wisse.“ 1. Buch Mose 18/21

ah ja, hier wird eindeutig beschrieben, dass dieser gott NICHT allwissend war UND das er sich mit eigenen AUGEN überzeugen wollte.............für ein geistwesen ziemlich körperlich................*g*

mal im ernst, die geschichte der religionen beweist eindeutig, dass nicht gott den menschen, sondern der mensch sich seine geistwesen/halbgötter/götter und göttinnen selbst erschaffen hat............:)

somit ist die frage beantwortet, denn es gibt keine märchenfiguren, die leid zulassen könnten...............:)

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gott gibt es nicht

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Kommentar von LeBrot
24.10.2016, 16:17

oha HEIDE

deswegen auch "nehemen wir mal an"  ob du dran glaubst oder nicht juckt mich nicht würde halt nur gerne eure erlärungen hören. Ausserdem hoffe ich auf eine erklärung wie ich mein ruther zum laufen bringe da als ich ganz normal " Wie kann ich meinen W-lan ruther repariren" ein 24h bann gekriegt hab

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Kommentar von MarcShn
24.10.2016, 16:18

router

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Kommentar von comhb3mpqy
24.10.2016, 16:53

Ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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Kommentar von MarcShn
24.10.2016, 17:07

ne

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Wer verursacht das leid?
Wir!
Ich glaube nicht an Gott, aber wieso sollte er auch eingreifen? Jeder Mensch hat die Chance aus seinem Leben was Gutes zu tun.

Wie viel leistest DU denn, außer ein Troll zu sein?


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Kommentar von LeBrot
24.10.2016, 16:05

wieso bricht dann z.b ein Vulkan aus daran sind wir z.b nicht schuld und trotzdem leiden

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