Frage von liketheocean, 267

Warum lässt Gott Leid zu?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Philipp59, 45

Hallo liketheocean,

diese Fragen stellen sich heutzutage viele Menschen und das mit Recht! Es passieren so viele grausame und schreckliche Dinge, die viele immer wieder zu der Frage nach Gott veranlassen.

Auch wenn es anders scheint: Gott ist es nicht egal, dass all das Leid auf Erden geschieht. Im Gegenteil, er fühlt mit den Leidenden mit und ist bereit ihnen zu helfen. Warum kann man dessen wirklich sicher sein?

Das geht z.B. aus einer Aussage Gottes in 2. Mose, Kapitel 3, Vers 7 hervor, wo es heißt:" „Zweifellos habe ich die Trübsal meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei über die gehört, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich weiß wohl, welche Schmerzen sie leiden." Kann man aus diesem Beispiel nicht deutlich erkennen, das Gott sieht, wie Menschen leiden? Wenn man sich noch einmal den letzten Teil des zitierten Verses ansieht - da sagt Gott: " Ich weiß wohl welche Schmerzen sie leiden." Würde das ein Gott sagen, der kalt und distanziert ist?

Gott sieht aber nicht nur das Leid, sondern es berührt ihn auch. Als es einmal darum ging, das Gottes Volk, die Israeliten, zu leiden hatten, heißt es gemäß Jesaja, Kapitel 63, Vers 9: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her."
Kann man nicht daraus schließen, dass Gott das Leid dieser Menschen sehr nahe ging und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir leiden?

Du könntest nun fragen: Warum tut denn Gott nichts, wenn ihn das Leid der Menschen so sehr berührt? Liegt es wohl daran, dass er nicht über genügend Macht verfügt, es zu ändern? Nicht, wenn man das berücksichtigt, was in Jeremia, Kapitel 10, Vers 12, über ihn steht: "Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der das ertragfähige Land durch seine Weisheit fest gegründet und der durch seinen Verstand die Himmel ausgespannt hat." Wenn man bedenkt, wie viel Macht nötig war, um das riesige Universum, mit allem, was darin ist, zu erschaffen, müsste man dann nicht logischerweise auch erwarten, dass er seine Schöpfung im Griff hat?

Da Gott also in der Lage ist, dem Leid mit einem Mal ein Ende zu bereiten, müsste man da nicht annehmen, dass er gute Gründe hat, warum er noch nicht eingegriffen hat? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Ungewissen.

Um die Frage umfassend zu beantworten, muss man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Dazu wäre es wichtig, folgende Begebenheit nachzulesen, die sich damals zutrug. In 1. Mose 3, Vers 1 - 5 heißt es: "Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“   Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘  “   Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.   Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Auch wenn heutzutage viele diesen Bericht belächeln, liegt doch gerade hier der Schlüssel zur Beantwortung der Ausgangsfrage. Dass bei dieser Begebenheit nicht eine buchstäbliche Schlange sprach, sondern in Wirklichkeit jemand anderes dahinter stand, zeigt ein Vergleich mit Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9. Dieser Text verdeutlicht, dass sich Satan der Teufel im Garten Eden einer Schlange bediente, sie sich quasi zu einem Werkzeug machte.

Wenn wir die vorhin zitierte Bibelstelle ( 1. Mose 3:1-5) analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott als Lügner darstellte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod. Damit stand plötzlich eine Behauptung im Raum, die geklärt werden musste. Dazu wurde Zeit benötigt. Mit der Behauptung Satans war mehr verbunden, als es zunächst scheint. Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen. Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Kehren wir noch einmal zum Ausgangstext aus 1. Mose 3:1-5 zurück. Was behauptete Satan, was noch passieren würde, wenn Eva von der verbotenen Frucht äße? Er sagte, Ihr würden "die Augen geöffnet werden" und sie würde "wie Gott" werden, "erkennend Gut und Böse". Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden.

Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen. Damit sind wir beim zentralen Punkt: Gott erlaubte Satan, eine gewisse Zeit lang über die Welt zu herrschen. Das erklärt, warum es heute und in all den Jahrhunderten zuvor, so viel Leid gegeben hat, denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Obwohl also Gott das Leid eine bestimmte Zeit zulässt, heißt das nicht, dass er nur gleichgültig zusieht. Aus der Bibel geht nämlich hervor, dass Gott für uns da ist, wenn wir Ängste und Sorgen haben. Das zeigt beispielsweise, was der berühmte König David, der in seinem Leben viel durchmachte, gemäß Psalm, Kapitel 31, Vers 7 sagte: "Ich will frohlocken und mich freuen in deiner liebenden Güte, Da du meine Trübsal gesehen hast; Du hast gewußt von den Bedrängnissen meiner Seele."

Für David war es also ein echter Trost, zu wissen, das Gott alles sah, was er durchmachte. Da Gott sich seit den Tagen Davids nicht geändert hat, nimmt er ebenso das Leid in der heutigen Zeit wahr, und er hat beschlossen, es nicht auf ewig zuzulassen. Die Bibel zeigt mehrfach sehr deutlich, dass Gott dem Teufel bald das Handwerk legen wird und dann dem Leid für immer ein Ende machen wird. Interessant dazu ist folgende Aussage: "Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen" (1. Johannes 3:8). Ja, es kommt der Zeitpunkt, da Gott bald dafür sorgen wird, dass der Teufel keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann. Dann wird Gott auch dafür sorgen, dass aller Schaden, der durch den Einfluss des Teufels entstanden ist, für immer ausgemerzt werden wird.

Ja, es wird ein völlig neues Zeitalter anbrechen, das im letzten Teil der Bibel, der Offenbarung, wie folgt beschrieben wird:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Dann wird auch die schon seit langem geäußerte Bitte aus dem "Vater-unser" erfüllt werden, die da lautet: "Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde" (Matthäus 6:9,10). Wenn Gottes Wille auf der ganzen Erde geschehen wird, dann wird es überhaupt kein Leid mehr geben und das für immer!

LG Philipp

Kommentar von RonnyFunk ,

Du zitierst die Bibel falsch. Die Schlange war das listigste Tier.

Die Schlange gab Gottes Wort auch falsch wider.

„Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“

So, wie Du mit dem Tier, welches Adam und Eva "übervorsichtigte"

Kommentar von Philipp59 ,

Hallo RonnyFunk,

ich habe die Bibel nicht falsch wiedergegeben, sondern lediglich aus einer Bibelübersetzung zitiert, die an dieser Stelle das Wort "vorsichtig" gebraucht.

Den betreffenden Text aus 1. Mose 3:1 habe ich aus der "Neuen-Welt-Übersetzung" entnommen. Es stimmt, die meisten Übersetzungen sagen an dieser Stelle "listig". Warum wurde es dann in der genannten Übersetzung mit "vorsichtig" wiedergegeben? In einer Ausgabe der Zeitschrift "Der Wachtturm" wurde dazu einmal wie folgt Stellung genommen:
"Warum wählt die Neue-Welt-Übersetzung in 1.  Mose 3:1 die Nebenbedeutung „vorsichtig“? Diese Wahl stimmt mit anderen Übersetzungen überein. Als im 3.  Jahrhundert  v.  u.  Z. die griechische Septuaginta-Übersetzung entstand, verwendete man in 1.  Mose 3:1 beispielsweise das Wort phrónimos — dasselbe Wort, das später in Matthäus 10:16 gebraucht wurde: „Ihr müßt so vorsichtig sein wie Schlangen und so zahm wie Tauben“ (Today’s English Version).

Ludwig Koehler, Gelehrter für Hebräisch, schrieb 1945 in einem Kommentar: „Die Schlange ist scheu. Dies kann sehr wohl griechisch mit phronimos ausgedrückt werden, denn in dieser Scheue, Behutsamkeit bekundet die Schlange den Besitz und Gebrauch ihrer phrenes.“ Phrénes bedeutet hier eine Art instinktiver Weisheit, über die auch andere Tiere verfügen. (Vergleiche Sprüche 30:24.)

Es gibt allerdings einen noch bedeutsameren Grund dafür, in 1.  Mose 3:1 statt „listig“ oder „klug“ das Wort „vorsichtig“ zu verwenden. Würde man die Schlange hier als klug bezeichnen — unmittelbar bevor beschrieben wird, wie sie Eva zur Sünde verleitete  —, könnten viele Leser schlußfolgern, die Bibel schildere, wie die Schlange mittels ihrer eigenen ungewöhnlichen Klugheit diesen Plan selbst ausführte. Eine solche Interpretation würde den Bericht auf das Niveau eines Märchens herabsinken lassen — eines ziemlich einfältigen Märchens zudem.

Im Gegensatz dazu lehrt die Bibel, daß das Geschehen im Garten Eden keineswegs das Werk einer klugen Schlange war. In Offenbarung 12:9 wird Satan, der Teufel, eindeutig als diese „Urschlange“ identifiziert. Er war die unsichtbare, übermenschliche Macht, die das einfache Reptil so benutzte wie ein geschickter Bauchredner seine Puppe. Aufgrund ihrer natürlichen Vorsicht war die Schlange für die Täuschung eine ideale Wahl. Evas Aufmerksamkeit wurde sehr wirkungsvoll gefesselt, als die Schlange nicht wie üblich vorsichtig zurückwich, sondern statt dessen unerschrocken ihr Maul öffnete und mit ihr zu reden begann" ("Der Wachtturm", 15.10.1990, Seite 30).

Ich hoffe, dass diese Informationen etwas Aufklärung gebracht haben. Den Übersetzern der NW-Übersetzung war in jedem Fall daran gelegen, Gottes Wort so genau wie möglich wiederzugeben, was auch an dieser Stelle deutlich wird.

LG Philipp

Antwort
von Rosenblad, 88

Eigentlich müsste die Frage präziser lauten: Warum lassen wir Menschen das Leid zu - warum behandeln wir das Leben von Menschen (die wir vorher religiös, sozial oder ethnisch "entwertet" haben) und Tiere wie Abfall?

Wir sind die höchstentwickelten Lebewesen auf diesen Planeten und verhalten uns wie unter Drogen stehend als gehe uns dieses Leben alles nichts an.

"Wir sehen einander an und verkehren miteinander - wie Masken mit Masken, wir wissen nicht, wer wir sind - aber wie Masken, die nicht einmal sich selbst kennen." (Arthur Schopenhauer)

Antwort
von najadann, 66

Sieh es positiv. Gott hat dir alles mit auf den Weg gegeben. Wir Menschen haben die unterschiedlichsten Fähigkeiten bekommen, Kraft und Intelligenz, um zusammen vorwärts zu kommen, gutes zu tun und etwas positives zu bewirken. 

Was du daraus machst ist deine Sache. Du kannst mit deinen Fähigkeiten Leid oder Glück bewirken, dich aus verzweifelten Situationen befreien, schlechtes verbessern, weiterentwickeln. 

Gott hat dir die "Fähigkeiten" gegeben, jetzt bist du an der Reihe diese richtig zu verwenden. Er schaut vielleicht zu was du damit machst, aber eingreifen wird er nicht, ...es ist ganz allein dein Leben, mach was gescheites draus und vertrödle nicht deine Intelligenz mit dämlichen Fragen.

Antwort
von joergbauer, 34

Wie sehr ist der Mensch doch immer wieder dazu geneigt, Gott wegen dem oftmals traurigen (selbstverschuldeten) Zustand der Welt, auf die Anklagebank zu zerren. Im Grunde glauben die Ankläger noch nicht einmal an einen Schöpfer, finden es aber trotzdem richtig und gerechtfertigt, den zu kritisieren und zu beschimpfen, den sie für eine fiktive Figur halten. Sehr seltsam! Es ist sicherlich wahr, daß uns Leid im Leben verändert - nicht nur die Ungläubigen sondern auch die Gläubigen. Im Grunde ist das Leid im Leben ganz gegen Gottes Wille und Natur. Aber es ist ein Umstand, den Gott dazu benutzt, um Menschen zum richtigen Nachdenken zu bringen. Um zur (freiwilligen) Liebe Gottes zu finden, bedarf es manchmal eben auch drastischer Methoden. Nicht selten durch Leid, was wir uns selbst zufügen oder zugefügt bekommen. Es ist also nicht stets so, daß Gott extra Leid sendet, sondern er lässt es mitunter zu, weil es anders nicht geht. Und wie im Fall Hiob in der Bibel, verstehen wir eine zeitlang überhaupt nicht, warum dies so kam und was das alles überhaupt soll? Gott hat es sich nicht im Himmel bequem gemacht, und lässt es sich gut gehen, während die Menschen auf Erden leiden.

Sondern es ist geschehen, was in Hebräer 4, 14-16 steht: ''Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde. Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben''. Und wie sehr Jesus für uns gelitten hat, wissen wir, wenn wir die Bibel kennen und verstehen. Er wurde gefoltert, bespuckt, beleidigt, gedemütigt, verachtet, unschuldig durch falsche Zeugen angeklagt und letztlich grausam hingerichtet. Jesus war Gott als Mensch - was hätte er nicht alles dagegen setzen können, und tat es nicht!? Wie sehr hat er sich erniedrigt und dadurch gezeigt, wie ernst es ihm doch war und immer noch ist, daß Menschen durch das Leid (auch sein Leid) erkennen sollen, daß sie Erlösung und Vergebung ihrer Sünden brauchen?

Antwort
von nowka20, 13

der mensch lernt nur das gute wertzuschätzen, indem er das böse tut, um anschließend die konsequenzen selber tragen zu müssen.

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das tut ihm im besten falle dann so weh, das er beschließt, soetwas nicht wieder zu tun.

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1.Mose 3,4-5
4 Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben,
5 sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

Antwort
von suziesext06, 73

Gegenfrage: was haste denn für ein Gottesbild in dein Kopf drin? Wenn sich jemand den Gott vorstellt wie einen Chef-Programmierer, dann kommste zu dem Schluss, der Gott ist entweder n Pfuscher und sollte lieber umsatteln auf Koch oder TV-Star, oder musste grübeln, ob der Gott nicht nur gute Charaktereigenschaften hat, sondern auch ne gute Portion ganz miese Seiten.

Deine Frage wird ja von verschiedenen Religionen ganz verschieden beantwortet, und nicht eine einzige find ich persönlich überzeugend: der Gott kann nicht gleichzeitig allwissend, allgütig und allmächtig sein. So n menschlich fabriziertes Gottesbild ist logisch widersprüchlich, also unbrauchbar.

Nur in der Buddha-Lehre, da heisst es, jeder der leidet ist selber Verursacher seines Leidens, Leiden ist immer die Auswirkung des Nichtwissens und Nichtwissenwollens. Dazu brauchst du keinen externen Gott oder Teufel, als Erklärung.

Antwort
von DerBuddha, 69

solche fragen werden oft gestellt und man könnte ja vorher diese frage in der suchleiste mal eingeben und suchen lassen............:)

da werder religionen noch geistwesen/götter real sind, sind sie auch für kein leid verantwortlich..........

ausserdem ist selbst "leid" nur ein relativer begriff und immer abhängig vom standpunkt desjenigen, der dann dieses "leid" für sich als solches auch anerkennen/einordnen soll...........

beispiel: du lebst in einem dritte-welt-land und klaust einen touri die geldbörse........für deine familie bist du dann ein held, wenn du am abend mit futter nach hause kommst, der touri und dessen familie jedoch erleben erstmal richtig viel stress und leid, da sie keine kohle mehr haben und nicht wissen wie es weitergehen soll..........:)

leid entsteht also aus vielen verschiedenen gründen und ein "verursacher" von leid muss nicht zwangsläufig ein schlechter mensch sein.........und was viele gläubige immer vergessen..........LIEBE verursacht ebenfalls viel leid, gerade dann, wen diese liebe, aus welchen gründen auch immer, verloren geht oder bedroht ist...........mütter erleben leid wenn die kinder sterben......... ein mensch erlebt viel leid, wenn sein liebster/seine liebste mit schwerer krankheit im krankenhaus liegt...........menschen erleben viel leid, wenn ein angehöriger im sterben liegt usw.... usw......

und egal wie lange dann dieses "leid" andauert, auch wenn es mal wieder vergeht, trotzdem hat ein mensch dann leid erfahren..........weil es eben einfach zum leben dazu gehört und weil leid immer realtiv ist, von jedem anders aufgenommen, anders interpretiert und anders zu ertragen...........:)

Antwort
von aicas771, 30

Das weiß kein Mensch.

Diese Welt kennt überall Leid und Tod - nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei Tieren und Pflanzen. Sogar Planeten, Sterne und Galaxien werden geboren, "leiden" und sterben.

Klar ist, dass wir Menschen uns untereinander "unnötig" Leid zufügen, z.B. durch Egoismus, Habgier, Machtgier und daraus folgend Gewalt und Krieg. Das wussten schon die alten Römer: "homo hominis lupus est" - der Mensch ist des Menschen Wolf. -> die Menschen zerfleischen sich gegenseitig.

Klar ist auch, dass Gott die Dinge laufen lässt, wie man z.B. in der Bibel im Buch Hiob, Kapitel 2, nachlesen kann:

http://www.bibleserver.com/text/HFA/Hiob2

Antwort
von Andrastor, 47

Übersetzung des Bildes:

Ist Gott gewillt das Böse (Leid) zu verhindern, aber nicht in der Lage dazu?

Dann ist er nicht allmächtig.

Ist er in der Lage aber nicht gewillt?

Dann ist er bösartig.

Ist er beides, in der Lage und gewillt?

Woher kommt dann das Leid?

Ist er weder in der Lage noch gewillt?

Warum ihn dann "Gott" nennen?

Sprich die Existenz von Leid und Dingen die man als "böse" ansehen kann sind eindeutige Beweise dafür das es Gott nicht gibt. So wie Gott die Menschen behandelt, so dürfte kein Elternteil seine Kinder je behandeln ohne dafür schwere Strafen erleiden zu müssen.

Antwort
von DottorePsycho, 50

Gott mischt sich niemals ein.

In einer Welt, in der jedem Menschen die Sonne aus dem A**** scheint, gäbe es keine Probleme, Herausforderungen, Gefahren, keine Lösungen, kein Wachstum, keine Weiterentwicklung, etc.

Wo es kein Leid gäbe, da gäbe es auch nicht das Gegenteil davon (was auch immer das wäre).

So grausam Einzelschicksale oft sind, sie dienen immer dem größeren Zweck, z.B. damit Du lernen kannst, mit dem Leid kraftvoll umzugehen und nicht daran zu zerbrechen.

Antwort
von Liquidchild, 69

Weil der freie Wille des Menschen höher steht

Kommentar von YoungLOVE56 ,

So kann man es natürlich schönreden.

Kommentar von Liquidchild ,

wenn man eine bestimmte Weltanschauung hat erklärt sich das von selbst 

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Naja, wenn der freie Wille bestimmt hat, dass Menschen an Aids sterben...oder an Krebs...nein, ich denke nicht, dass es sich von selbst erklärt.

Kommentar von Liquidchild ,

Karma? Erfahrung?

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Asoo du meinst, du begründest das alles damit, dass die Menschen irgendwas falsch gemacht haben, wofür sie jetzt gradestehen müssen?

Kommentar von Liquidchild ,

Durch Leid wächst man. Ich denke, dass alles zurück kommt egal ob gut oder schlecht, Resonanz eben 

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Das heißt, man muss ja deiner Meinung nach gar nix verändern, die Natur nicht schützen, Menschen nicht helfen, weil das Karma eh alles regelt.

Kommentar von Liquidchild ,

Warum sollte es so sein? Der Mensch hat die Zukunft selbst in der Hand, nur glaube ich an kosmische Resonanz

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Religion, Karma-Prinzip und Esoterik. Wow.

Kommentar von Liquidchild ,

In welchem Satz habe ich Esoterik und Religion verwendet?

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Das Gesetz der Resonanz und das ganze bla bla in die Richtung findet man in der Esoterik-Ecke, bei deiner ursprünglichen Antwort hast du begründet, warum Gott "Böses" zulässt.

Kommentar von Liquidchild ,

Sehr intelligent alles in Schubladen zu stecken 

Kommentar von Ryuuk ,

Also, der freie Wille der Leidschaffenden ist wichtiger als alles andere auf der Welt?

Das ist ziemlich böse.

Kommentar von Liquidchild ,

Der Wille des Menschen allgemein 

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Die Leidenden haben es halt so gewollt.

Kommentar von Liquidchild ,

Die Leidenden haben es eben in den meisten Fällen so verdient 

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Du musst unglaubliche Schuldgefühle kriegen, wenn du dich mal an einer Grete verschluckst.

Kommentar von Liquidchild ,

Jedes mal

Antwort
von chrisbyrd, 19

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Zur Frage, warum Gott Leid zulässt, finde ich auch die Argumentation des folgenden Artikelns sehr interessant: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_le...

Antwort
von quopiam, 11

Spätestens seit Friedich Schiller erübrigt sich die Frage. Er sagte seinen Studenten in einer seiner Vorlesungen folgendes (sinngemäß wiedergegeben): 

Wenn Gott uns allen Kummer und jedes Leid abnähme, jede Sünde verhindere, dann wären wir nicht die Menschen, die wir sind. Wir säßen auf den Bäumen des Paradieses und wären glücklich aber vollkommen dumm.

Der menschliche Geist - oder nenn es Intelligenz - ist die Gabe, Probleme jeder Art zu lösen. Daher: Ohne Probleme kein Lernen, kein Geist, keine Intelligenz. Wir würdest Du die Welt gern haben wollen? Wie im Paradies...? *g* Gruß, q.

Antwort
von Reality010, 82

Gott lässt leid zu, weil er will dass sich Menschen zu ihm wenden. Er macht es aus Liebe.

Kommentar von DottorePsycho ,

Das wäre aber ziemlich zynisch von Deinem Gott. Beinahe erpresserisch.

Kommentar von anniegirl80 ,

Das scheint nur so.

Sterben müssen wir doch sowieso. Langfristig spielt es doch eigentlich keine Rolle ob man mit 40 oder 90 stirbt. In 100 Jahren weiß das eh niemand mehr.

Je länger der Mensch aber Zeit hat, uns zu Gott zu wenden, umso mehr Zeit lässt er sich auch - bis es dann trotzdem zu spät ist.

Wenn uns aber bewusst wird dass es möglicherweise auch schon morgen zu Ende sein könnte, dann gibt einem das eher zu denken und führt möglicherweise zur Umkehr.

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Wieso sollte es einen interessieren, wie viele Menschen wissen, wann man gestorben ist? Viele wünschen sich einfach ein langes Leben und du, als Mitglied einer Familie wünschst dir auch, dass deine Eltern/Kinder möglichst alt werden. Das ist ganz normal. Nicht normal ist allerdings zu sagen, dass sich jeder an Gott wenden muss und dass die, die es nicht tun für die Unglücke verantwortlich sind.

Kommentar von Ryuuk ,

Das es den Menschen dreckig gehen muss, bevor sie sich zu Gott wenden, spricht nicht gerade für Gott. Man sollte meinen, das er genug hermacht, das die Menschen ihn auch mögen wenn sie ihn gerade nicht brauchen.

Klingt mehr als mache er es aus einer psychischen Störung heraus. Wie eine Mutter die das Leben ihres Kindes manipuliert weil sie nicht damit klar kommt, das dass Kind unabhängig geworden ist.

Kommentar von anniegirl80 ,

Das ist vielleicht deine Sichtweise.

Aber niemand legt seinen Stolz ab, erkennt sein eigenes Unvermögen und macht sich Gedanken über ein mögliches Dasein ausserhalb des Sichtbaren, wenn es einem gut geht und solange man alles im Griff hat.

Es gibt durchaus Menschen, die Gott "mögen" wenn sie ihn nicht "brauchen", aber es gibt auch die andere Fraktion, und vermutlich bildet sie die Mehrheit.

Da ich zu eben diesen Menschen gehöre, die erst scheitern mussten bevor sie zu Gott umkehrten, weiß ich wovon ich rede.

Gott kommt durchaus damit klar dass der Mensch seine  Unabhängigkeit dazu benutzt um eben ohne ihn zu leben. Aber es tut ihm sehr weh, denn er liebt jeden einzelnen von uns - auch die Nicht-Christen. Mit Manipulation hat das gar nichts zu tun.

Antwort
von kinglion6200, 105

Wenn du an Gott glaubst wieso zweifelst du an ihm ??

Zu dem ist leid genauso normal wie liebe und absolut natürlich. Ich für meinen teil glaube nicht an gott.

LG lion

Antwort
von SKMJ1, 118

er tut es nicht. er lässt nur zu was wir menschen einen anderen menschen an tuen können. eig traurig..

Kommentar von Matermace ,

So Richtung Erdbeben, Vulkanausbrüche, Seuchen und Unfälle?

Kommentar von SKMJ1 ,

hauptsächlich sind wir Menschen schuld. 

Antwort
von Meatwad, 21

Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, daß irgendein göttliches Wesen existiert. Fragen über die Motivation für seine (Nicht-)Handlungen erübrigen sich daher.

Antwort
von YoungLOVE56, 72

Irgendwo auf der Welt gibt es Menschen, die erst gar nicht an Gott glauben - so sagt die Legende.

Antwort
von JTKirk2000, 45

Damit sein Gericht gegenüber den Ungerechten gerecht ist (vgl. http://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung20,12-13 und http://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung22,11-12 ). Diejenigen jedoch, die wegen dieser ungerechten Menschen leiden müssen, erfahren umso größere Segnungen im Leben nach dem Tod (vgl. http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus5,3-12 )

Kommentar von Ryuuk ,

Es ist nicht gerecht, das die Unschuldigen leiden müssen, nur damit Gott jemanden hat über den er richten kann.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Anders ausgedrückt hast Du weder verstanden, was die Seligpreisungen bedeuten, noch dass Gerechtigkeit nur dann möglich ist, wenn Entscheidungen zu Konsequenzen führen.

Kommentar von Ryuuk ,

Ich weiß schon was die Seligpreisungen bedeuten. Es sind Abspeisungen. Ein Preis mit dem man den Schafen vor der Nase rumwedeln kann, ohne jemals in die Situation zu kommen, wirklich auszahlen zu müssen.

Konsequenzen sind nur dann Konsequenzen, wenn sie auch passieren. Und dir dürfte aufgefallen sein, das Gott heutzutage keine Blitze der Rechtschaffenheit mehr auf die Schuldigen niederfahren lässt.

Im alten Testament hat er sich da nie gescheut mit.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich weiß schon was die Seligpreisungen bedeuten. Es sind Abspeisungen. Ein Preis mit dem man den Schafen vor der Nase rumwedeln kann, ohne jemals in die Situation zu kommen, wirklich auszahlen zu müssen.

Damit bestätigst Du sogar mit Nachdruck meine Annahme, dass Du die Seligpreisungen eben nicht verstanden hast.

Konsequenzen sind nur dann Konsequenzen, wenn sie auch passieren. Und dir dürfte aufgefallen sein, das Gott heutzutage keine Blitze der Rechtschaffenheit mehr auf die Schuldigen niederfahren lässt.

Nicht nur Gott, sondern auch Menschen sind zu Entscheidungen fähig und die Entscheidungen, die sie treffen, bringen Konsequenzen mit sich. Eben das habe ich damit gemeint. Wenn Du das unbedingt auf Gott beziehen willst, solltest Du die Bibel auch etwas genauer nehmen, Wie zum Beispiel in Bezug darauf:

Im alten Testament hat er sich da nie gescheut mit.

Zunächst einmal hat Gott die Menschen auch zur Zeit des Alten Testaments immer gewarnt, bevor er etwas vom Stapel ließ. Sei es die Sintflut, die Zerstörung von Sodom und Gomorrha, die ägyptischen Plagen, der Fall Babylons und so weiter. Bei der Sintflut, gab Gott dem Menschen danach ein Zeichen des Bundes, als Zeichen für das Versprechen dafür, dass er eine vergleichbare Zerstörung nicht wieder über die Menschen bringen würde, nämlich den Regenbogen.

Und bei all dem, was Du dabei außer Acht lässt, meinst Du dann ernsthaft, dass Du beispielsweise die Seligpreisungen verstanden hättest? Sorry, aber das kann ich nicht ernst nehmen.

Kommentar von Ryuuk ,

Damit bestätigst Du sogar mit Nachdruck meine Annahme, dass Du die Seligpreisungen eben nicht verstanden hast.

Vielleicht verstehe ich sie nicht im esotherischen Sinne eines Bibelgläubigen wie du, aber ich verstehe sie als das was sie sind.  Unmögliche Belohungen, die niemand wirklich auszahlen muss. Risikofreie, leere Versprechungen an potenzielle Schafe.

Nicht nur Gott, sondern auch Menschen sind zu Entscheidungen fähig und die Entscheidungen, die sie treffen, bringen Konsequenzen mit sich. Eben das habe ich damit gemeint.

Das Menschen Konsequenzen mit sich bringen weiß ich. Das sehe ich jeden Tag. Mein Punkt ist, das Gott nicht mehr die Konsequenzen verteilt, wie er es früher getan hat. Und ich sehe nicht, warum er damit aufgehört hat, wenn er damals ganze Städte in Schutt und Asche gelegt hat.

Zunächst einmal hat Gott die Menschen auch zur Zeit des Alten Testaments immer gewarnt, bevor er etwas vom Stapel ließ.

Aber er hat etwas vom Stapel gelassen und das ist der springende Punkt. Heute tut er das nicht mehr. Warum?

Kommentar von JTKirk2000 ,

Vielleicht verstehe ich sie nicht im esotherischen Sinne eines Bibelgläubigen wie du, aber ich verstehe sie als das was sie sind.  Unmögliche Belohungen, die niemand wirklich auszahlen muss. Risikofreie, leere Versprechungen an potenzielle Schafe.

Unmöglich ist es nur aus der Perspektive eines begrenzten Horizonts heraus. Nicht mehr und nicht weniger.

Das Menschen Konsequenzen mit sich bringen weiß ich. Das sehe ich jeden Tag. Mein Punkt ist, das Gott nicht mehr die Konsequenzen verteilt, wie er es früher getan hat. Und ich sehe nicht, warum er damit aufgehört hat, wenn er damals ganze Städte in Schutt und Asche gelegt hat.

Aber er hat etwas vom Stapel gelassen und das ist der springende Punkt. Heute tut er das nicht mehr. Warum?

Ich schreibe dazu nur Regenbogen. Wenn Du damit etwas anfangen könntest, was dieser als Zeichen des Bundes bedeutet, würde sich dahingehend jede Ungewissheit oder Frage erübrigen. Wenn Du damit nichts anfangen kannst, hat jede weitere Unterhaltung ebenso keinen Sinn, denn egal was ich schreiben würde, würdest Du es entweder nicht verstehen können oder nicht verstehen wollen. Dasselbe zeigt sich auch in Bezug auf Dein Verständnis zu den Seligpreisungen. Von daher sehe ich nicht, warum Du hier diese Unterhaltung durch weitere Kommentare am Laufen hältst, weil Du ja selbst schreibst, dass Du diese nicht in dem Sinne verstehst oder annimmst, wie sie offensichtlich gemeint sind.

Kommentar von Ryuuk ,

Unmöglich ist es nur aus der Perspektive eines begrenzten Horizonts heraus. Nicht mehr und nicht weniger.

Ein Horizont ist eines, aber man muss auch realistisch sein. Welchen Grund habe ich irgendetwas zu glauben, was in diesem Buch steht?

Ich schreibe dazu nur Regenbogen.

Du sagst das er den Regenbogen nach der Sintflut erfunden hat. Aber alles von Exodus vorwärts ist nach der Sintflut passiert. Also warum hat er damals noch Städte zerstört und heute nicht mehr?

Wenn Du damit nichts anfangen kannst, hat jede weitere Unterhaltung ebenso keinen Sinn, denn egal was ich schreiben würde, würdest Du es entweder nicht verstehen können oder nicht verstehen wollen.

So wie du deinen Punkt nicht erklären kannst, oder nicht erklären willst? Denn für all deine Beschwerden, das ich die Seligpreisungen nicht verstehe, machst du keinerlei Anstalten sie zu erklären.

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