Frage von Questionnaire88, 46

Warum kühlt die Atmosphäre in Nächten, wo es keine Wolken gibt, stärker aus, als in Nächten, wo es Wolken gibt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Hamburger02, Community-Experte für Physik, 9

Ohne Wolken wird die Wärmestrahlung direkt ins All abgegeben und die Wärme ist weg.

Bei Wolken wird ein Teil der Wärmestrahlung zum Erdboden zurück reflektiert, wodurch sich dieser nicht so stark abkühlt.

Kommentar von Karl37 ,

Ist reemmitiert nicht der genauerer Ausdruck für das Phänomen, denn die Wolkenalbedo würde nicht ausreichen

Kommentar von Hamburger02 ,

Ob reflektiert oder remittiert...darüber kann man trefflich streiten. Remittiert bedeutet auf jeden Fall, dass die Reflexion diffus erfolgt.

Die Albedo ist ein Maß für das Rückstrahlvermögen (Reflexionsstrahlung) von diffus reflektierenden, also nicht selbst leuchtenden Oberflächen.

Wolken haben je nach Lage eine Albedo von 60 - 90%, das heißt, soviel der Strahlung wird zurückgeworfen. Es gelangen also nur 10 - 40 % der Strahlung ins All, der Rest bleibt auf der Erde gefangen...und das reicht, dass es nachts nicht so stark auskühlt wie bei klarem Himmel.

Antwort
von Zocker118, 32

Wolken strahlen einen teil der Wärme, die vom Erdboden oder der Luft abgestrahlt wird wieder zurück, wohingegen bei Wolkenlosem Himmel die Wärme ins All gestrahlt wird, wodurch dann alles schneller abkühlt.

Antwort
von TurunAmbartanen, 13

die atome, die sichtbar sind in der atm nehmen strahlung auf und senden unter anderem wärmestrahlung in alle richtungen ab, wolken mehr als klare atm. bei klarem himmel kann deshalb die strahlung direkt ins all weggeschickt werden, während bei wolken ein teil der strahlung auf die erde zurückgesendet wird und diese somit aufheizt.

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