Warum können sich Kohlenstoffatome zu makromolekülen zusammen legen?

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2 Antworten

Das ist so ähnlich, wie die Frage nach dem Sinn des Lebens ...

Im Übrigen sind es (streng genommen) nicht die Kohlenstoffatome, sondern organische Monomere mit bestimmten Eigenschaften, die polymerisiert werden können. Kohlenstoff ist eben eines von mehreren chemischen Elementen, die stabile Polymere bilden können. Silicium, Schwefel und Phosphor, zum Beispiel, können auch längerkettige Verbindungen bilden, wenn auch nicht in demselben Maße wie Kohlenstoff. Beim Stickstoff ist schon nach zwei Einheiten Schluss. Schließlich nimmt Kohlenstoff sowieso eine Sonderrolle unter den Elementen ein, kein anderes Element bildet so viele Verbindungen (Millionen!).

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Die Formulierung der Frage klingt nach einem Legespiel, aber nicht nach Chemie. Offensichtlich fehlen dir sämtliche Grundkenntnisse dieses Faches.

Atome legen sich nicht zusammen, sondern sie gehen Bindungen untereinander ein. Kohlenstoff kann 4 Bindungen eingehen, so dass er leicht Ketten bilden kann und dazu noch jeweils zwei weitere Atome binden kann. 

Mehr dazu steht in den Chemiebüchern. Vielleicht suchst du dir ein einfacheres Projekt. Beispielsweise 'wie macht man Papierflieger ..'

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Kommentar von Mike074
31.07.2016, 09:57

Die Fähigkeit des Kohlenstoffs, vier Bindungen eingehen zu können, hat nichts mit der Fähigkeit zu tun, hochmolekulare Makromoleküle ausbilden zu können (wenn man davon absieht, dass monovalenten Atomen diese Grundvoraussetzung fehlt). Die oben abgegebene Begründung ist deshalb schlicht falsch, denn dann müssten auch viele andere polyvalente Elemente -wie z.B. Sickstoff, Bor, Germanium- Polymere mit großen Molekularmassen ausbilden können.

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