in schule und auch vorher schon im kindergarten war es für meinen sohn selbstverständlich seine sachen aufzuräumen, den tisch zu decken, sein geschirr abzuräumen etc. zu hause funktioniert das nicht. was mache ich falsch??

Vielleicht forderst Du nicht energisch genug die Einhaltung Deiner Forderungen? In Kindergarten und Schule wird immerzu gesagt, was die Kinder zu tun haben, weil es dort nicht selbstverständlich ist. Zu Hause sagen Eltern weniger, weil sie voraussetzen, das es eine Selbstverständlichkeit ist, aufzuräumen, Tisch zu decken usw. Aber ein Kind sieht diese Selbstverständlichkeit nicht (ein?)und den Eltern ist es irgendwann zuviel andauernd zu fordern WEIL das, was sie fordern ja eine Selbstverständlichkeit ist/sein sollte.
Nun - aber auch zu meiner Kinder-Zeit hiess es immer: "Warum benimmst Du Dich woanders immer so gut und zu Hause nicht?"

ja, so ist es. genauso, wie es woanders immer besser schmeckt als daheim. genauso, wie die leute im urlaub immer woanders hinfahren müssen, als ihr eigenes heim zu genießen.

Ich sag nur: Woanders hilft man immer lieber mit, als zu Hause :):)
kenn ich nur zuuuuuuuuuu gut:):) und hirnclaudias methode finde ich übrigens super, wenn auch zeitraubend!!
Jedes Kind verhält sich woanders besser als zu Hause. Ich denke auch, dass es im Kindergarten besser klappt, weil die anderen Kinder es auch machen. Sie gucken es sich einfach ab. Ich merke das bei meinen Zwillingen auch immer wieder. Zu Hause helfen die beiden (2 Jahre) auch schon beim Tisch decken und Spülmaschine ein- und ausräumen. Sie wollen es von sich aus und es ist ok. Ich zwinge sie nicht. Nur das Zimmer aufräumen hatte mal besser geklappt.
Mein Kleiner (3) ist zu Hause sehr fleißig. Wo er kann, hilft er mir.
Vielleicht liegt es daran, dass ich ihn auch frage, ob er mir helfen möchte. Natürlich bedanke ich mir auch jedes Mal, wenn er etwas geholfen hat. Kann natürlich auch mal nervig werden, wenn z.B. die Spülmaschine ausgeräumt wird. Ansonsten lobe ich ihn für seine Hilfe.
Beim Aufräumen seines Spielzeuges klappt es dann wieder eher nicht. Ich biete ihm dann meine Hilfe an und gemeinsam räumen wir die Sachen auf.
Jedoch fangen wir langsam an, ihm kleinere Aufgaben zu übertragen. Es fängt damit an, dass er zu den Mahlzeiten hilft, den Tisch mit eindecken zu müssen. Eigentlich nur Kleinigkeiten. Wir erhoffen uns damit, dass daraus dann irgendwann eine Selbstverständlichkeit wird.
...na, warte mal ab...ich sag nur: Straßenengel und Hausteufel! Aber besser als anders herum.