Frage von Maisstueck, 439

Warum klappt der Integration von Menschen aus Anatolien/Türkei nicht richtig und warum holt Deutschland dann noch mehr Problem-Völker aus den Nahen-Osten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Revolutionxx3, 47

Man muss die Frage anders formulieren:

Warum klappt die Integration von Deutschen in der Türkei nicht richtig und warum ist es den Deutschen erlaubt auszuwandern, den Türken oder sonstigen Völkern aus dem Nahen Osten jedoch nicht?

Sieh dir mal die Deutschen in der Türkei an, leben seit Jahren dort, können aber kein Wort (sehr wenig!) Türkisch! Die sollten sich auch anpassen! Ne aber stimmt, wir Ausländer sind ja immer die ungebildeten, Niveaulosen Hinterwäldler ohne Manieren..

Also, ach ja! Pass auf, Deutschland ist ja einer Islamisierungs- und Flüchtlingswelle ausgesetzt! Die Ausländer, die wollen die ach so tolle deutsche Kultur/Nation vernichten!       *Ironie off*

Wobei, bei dir hat die Integration auch nicht geklappt, wie man sehen kann: es heißt ''die'' Integration und nicht ''der'' Integration!

Antwort
von Malavatica, 227

Auch wenn ich jetzt gesteinigt werde. 

Eine bestimmte Sorte der schon hier lebenden Menschen hat sich nicht integriert, weil sie es nicht mussten. Sie waren mengenmäßig soviele, dass sie bequem unter sich bleiben konnten. 

Ich sage nur Parallel-Gesellschaft. 

Kommentar von HappyGamer2207 ,

So ist es

Kommentar von Kometenstaub ,

Sie konnten bequem unter sich sein?

http://www.tagesschau.de/ausland/jordanien-fluechtlinge-107.html

Bäh, wie erbärmlich.

Kommentar von Fordfahrer123 ,

Ähm, er spricht wohl von Deutschland und warum sich dort bisher viele Moslems nicht integrierten, und nicht von Zeltstädten in Nahost...

Kommentar von Pudelcolada ,

Auch wenn Du es wahrscheinlich anders gemeint hast, so unrecht hast Du gar nicht.
Jahrzehntelang war es sowohl der Bevölkerung als auch der Politik völlig egal, was die Migranten so treiben. Das hieß dann euphemistisch multikulturelle Politik, denn dieses Verhalten kann ja schlecht beim Namen genannt werden:
Ist-uns-doch-egal-was-die-so-machen-Politik, denn eine Integration benötigt auch Angebote, und die kosten ja Geld und machen Arbeit.

Und jetzt plötzlich, 30, 40 Jahre später werden die Menschen angeschrien, warum sie "sich" denn nicht integriert hätten.

Kommentar von Fordfahrer123 ,

Kann ich so nicht stehen lassen. 

Hier leben grob der Reihenfolge Türken, Italiener, Polen, Russen, Serben, Spanier, Griechen (alles andere ist vernachlässigbar).

Die Ursprünge liegen etwa 50 Jahre zurück, bei den Russen 20 Jahre.

Italiener? Integriert und sprechen deutsch

Polen? Entweder integriert und sprechen deutsch, oder arbeiten hier nur im Sommer, dann reichen die 20 wichtigsten Sätze

Russen? Gibt es auch überhaupt keine Probleme, nur die ganz alten schaffen es nicht mehr ganz, deutsch so perfekt zu beherrschen. Brauchen sie als Rentner auch nicht wirklich

Serben? Integriert

Spanier, Griechen etc? Sind mir auch keine Probleme bekannt

Wie konnten Millionen europäischer Ausländer sich ohne "Hilfe" dann integrieren, während man die von weiter südlich aufwendig nachhelfen muß? Sind die letzteren blöder als die anderen?

Kommentar von Pudelcolada ,

@ Fordfahrer123:
Ich bin ja fest davon überzeugt, dass der Prozentsatz von Menschen, die Schwierigkeiten bei der Intergration haben, in jeder ethnischen Gruppe von Zuwanderern gleichgroß ist.
Da die türkischen Zuwanderer aber die zahlenmäßig größte Gruppe bilden, ist bei ihr der Prozentsatz in absoluten Zahlen (nicht in relativen) eben auch größer.
Und genau hier wird die verfehlte Integrationspolitik eben am deutlichsten.

Und zu Deiner Aufzählung gelungener Integration:
Ich kenne viele, viele Italiener, von denen die meisten schon jahrelang in Deutschland leben und arbeiten. Aber einige von ihnen sprechen bis heute kein Wort deutsch, weil es in ihrer Lebenswelt einfach nicht nötig ist. Ihr gesamtes Leben spielt sich auf italienisch ab, in einem rein italienischen Umfeld.
Mit anderen Worten: Diese Menschen leben in einer Parallelgesellschaft, die eben nur optisch weniger auffällt als eine anatolische.
Ihre hier geborenen Kinder oder Enkel dagegen fühlen sich häufig weder als Deutsche, noch als Italiener, obwohl sie beide Sprachen sehr gut beherrschen. Kulturell gesehen aber sitzen sie zwischen den Stühlen, und auch hier wirkt sich die Politik der letzten Jahrzehnte aus. Sie haben es nur weniger schwer, sich zu orientieren, weil die beiden Kulturen sich doch sehr ähnlich sind, anders als etwa die deutsche und die anatolische. Deswegen treten die politischen Defizite bei Menschen mit migrantem Hintergrund eben stärker in den Vordergrund, je unterschiedlicher die ursprünglichen Herkunftskulturen sind.

Aber so wirklich hilfreich von der Politik bei der eigenen Integration unterstützt fühlt sich kein Zuwanderer, den ich kenne.
Und ich kenne wirklich viele.

Kommentar von soprahin ,

Was für ein Schmarn

Antwort
von Ruenbezahl, 210

Die Menschen kommen, weil die Merkel sie eingeladen hat, mit ihrem frommen Bibelspruch (Kommet alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, auf dass ich euch erquicke). Vor Kriegen flüchten vielleicht fünf Prozent der Neuankömmlinge, die anderen wollen lediglich ihren Lebensstandard verbessern, was durchaus verständlich ist. Sie haben oft aus dem Fernsehen die Vorstellung, dass in Europa, besonders in Deutschland, kein Mensch arbeiten muss und alle im Überfluss leben. Wenn sie da sind, ist die Enttäuschung dann groß.

Kommentar von HappyGamer2207 ,

Die ist alles andere als Christin

Kommentar von OlliBjoern ,

Gibt es dazu eine belastbare Quelle für die Behauptung, dass 5% vor Kriegen flüchten? Oder ist das nicht eher dein Wunschdenken?

Kommentar von Pudelcolada ,

Vergiss es. Aber Ruebenzahl kann ja auch Gedankenlesen und weiß genau, was die restlichen 95% sich so vorstellen...

Kommentar von Fordfahrer123 ,

Eine genaue Zahl dazu kann es gar nicht geben, da kein Asylant sagen wird "haha ich bin gar nicht vor Krieg geflohen, war nur stinkelangweilig in der Bauernhütte".

Von den Kriegsflüchtlingen aber definitiv abziehen, kann man die ganzen Zigeuner vom Balkan, Dort herrscht seit 20 Jahren Frieden. Auch nicht jeder angebliche Syrer ist ein Syrer, da müßte man eben mal die Sprachen abgleichen aber dazu dürfte es an Personal fehlen.  Die wenigsten Deutschen dürften arabisch beherrschen und noch dazu die Dialekte unterscheiden können.

Kommentar von Ruenbezahl ,

Ich habe einige Zeit unter Roma in Mazedonien gelebt (in Shutka) und kann verstehen, warum sie auswandern wollen. Sie haben dort kaum Arbeitsmöglichkeiten und leben in armseligen Verhältnissen. Viele wollen einfach einmal in einem reicheren Land Asyl beantragen, um mindestens einige Zeit besser leben zu können. Wenn sie zurückgeschickt werden, versuchen sie es in eienem anderen Land. Eine Alternative wäre, die Lebensverhältnisse in ihrem Heimatland zu verbessern.    

Kommentar von Fordfahrer123 ,

Klar ist es verständlich, wenn Menschen an Orte ziehen wollen, an denen es ihnen besser geht. Und es ist verständlich, wenn die Zielländer irgendwann die Grenzen dichtmachen, weil sie es sich nicht leisten können, jeden aufzunehmen der davon träumt in Deutschland zu leben. Das kann nämlich auch nicht die Lösung sein, daß wir Europäer uns den Ar... aufreißen, damit sich andere ins gemachte Nest setzen können. Dann müssen die Leute eben in ihrem Land ihren Standard verbessern, Ärmel hochkrempeln und anpacken!

Wer hat denn Deutschland aufgebaut? Das nach dem Krieg völlig zerbombt war? Da kam auch keine fremde Übermacht und hat die Städte wieder aufgebaut, das waren wir selber, insbesondere die Trümmerfrauen. Wären damals alle 60 Mio Deutschen abgewandert, weil sie lieber ein aufgebauten Städten wie New York oder Tokio hätten leben wollen, dann hätten wir hier vielleicht ein 357.000 km² großes Naturschutzgebiet.

Eine Alternative wäre, die Lebensverhältnisse in ihrem Heimatland zu verbessern.    

Richtig, und ich nehme an, das ist auch wieder unsere Aufgabe. Am besten schicken wir schonmal Bautrupps runter und bauen ihnen eine gescheite Infrastruktur auf. Und überweisen jedem 500 Euro im Monat, ach was 1000 Euro, dann geht es denen blendend und brauchen nicht mehr herzukommen.

Kommentar von Pudelcolada ,

@ Fordfahrer123:
Sarkasmus wie im letzten Absatz Deines Kommentars hilft ja auch nicht weiter.

Zum zweiten Absatz, dem Aufbau nach '45: Die Trümmerfrau gilt ja als Symbol des Wiederaufbaus schlechthin, dennoch ist sie ein reines Produkt von Propaganda. Zum einen wurden viele Nazis zum so genannten Sühnedienst zwangsverpflichtet, Aufräumarbeiten waren ein Instrument der Entnazifizierung. Zum anderen war diese Tätigkeit lausig bezahlt, auf Trümmerfrauen wurde herabgesehen und es wurde ihnen unterstellt, zu dumm für eine "richtige" Arbeit zu sein. Um ein Gegenmodell zu etablieren, wurden kleine Propaganda-Filmchen gedreht, sozusagen Werbefilme.

Wer tatsächlich mit schwerem Gerät Trümmer räumte, bis das deutsche Baugewerbe sich soweit erholt hatte, waren die westlichen Besatzungsmächte, vor allem britische und US-Truppen.
Denn wenn Du Dir Bilder der zerstörten Städte anschaust, die vielen einsturzgefährdeten Ruinen, ist doch ganz klar, dass solche Arbeiten mit reiner Muskelkraft nicht zu bewältigen und auch viel zu gefährlich sind.
Insofern war bei der Trümmerräumung durchaus eine fremde "Übermacht" am Werk.

Und zum ersten Absatz: Ich bin immer noch verblüfft, mit welcher Selbstverständlichkeit Zuwanderern eine Schmarotzerhaltung unterstellt wird. Bestimmt gibt es Leute, die so denken und meinen, sich in einem anderen Land gemütlich durchfressen zu können, aber die übergroße Mehrheit erlebe ich ganz anders, nämlich als sehr arbeitsam.

Kommentar von soprahin ,

Was für ein geistiger Müll

Antwort
von Pudelcolada, 86

Oh Mann, jeden Tag und jede Stunde wird dieselbe Sau hier durchs Dorf gejagt.
Es ist so ermüdend, Leuten inhaltlich zu antworten, die sich für einen Austausch anscheinend so gar nicht interessieren.

Das erinnert mich an diverse perönliche Gruppendiskussionen:
"Es wurde schon alles zum Thema gesagt!"
"Ja, aber noch nicht von jedem!"

Also nochmal:
Bitte sieh Dir die absolute Anzahl türkisch-stämmiger Mitbürger an, ihr Gesamtsteueraufkommen, die Anzahl von Arbeitplätzen, die sie geschaffen haben.
Bei einer so großen Zahl Menschen ist es ganz klar, dass ein gewisser Anteil sich auffällig und auch negativ verhält, das ist bei der "originär" deutschen Bevölkerung ganz genauso.
Dieser Anteil ist bei keiner der beiden Bevölkerungsgruppen prozentual größer oder kleiner.
Allerdings ist es richtig, dass manche Migranten abgehängt worden sind, sich zusammengeschlossen und eine Parallelgesellschaft gebildet haben, aber nicht aus eigenem Antrieb.
Der Anteil der deutschen "Ureinwohnerschaft" mit denselben Verhaltensweisen zeigt dieselbe Entwicklung, und eine der Ursachen ist die Ghettoisierung in Vierteln mit billigem und gefördertem Wohnraum.
Jede deutsche Großstadt besitzt solche Viertel, und dort leben nicht Migranten oder Flüchtlinge, sondern sozial Schwache, oft mit geringer Bildung.

Das ganze Phänomen hat rein soziale Ursachen, zu denen ich auch eine völlig verfehlte multikulturelle und auch Sozialpolitik zähle, die jahrzehntelang auf Desinteresse und ein Nebeneinanderher setzte, weil stillschweigend erwartet wurde, dass die angeworbenen Gastarbeiter nach getaner Arbeit wieder verschwinden würden.
Taten sie aber nicht, weil sie eben Menschen sind und keine Mietwagen.

Zu dieser verfehlten Integrationspolitik kam jetzt eine absolut vorhersehbare Bewegung von Flüchtlingen, deren Lebensregion einfach nicht soviele Menschen aufnehmen kann und völlig überfordert ist.
Als mein Lieblingsbeispiel nenne ich nur mal wieder Jordanien, ein Klick auf Wikipedia führt zu aktuellen Zahlen.

Ob die Integration der Flüchtlinge klappen wird oder nicht, ist nicht allein von deren Bemühungen abhängig, sondern genauso von der Bereitschaft der deutschen Bevölkerung, Integration zuzulassen und zu unterstützen.
Von dieser Bereitschaft sehe ich aber auch in diesem selbstgefälligen Thread nur sehr wenig, dafür mal wieder verhaltene Aggression und geballte negative Vorurteile.
Und wieder kann ich nur sagen: Mit nur ein wenig mehr Bereitschaft zu Bildung und persönlichem Kontakt mit Menschen aus anderen Kulturen wären viele unserer Mitbürger nicht so sehr von ihrer Angst vor dem Unbekannten gelähmt.

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Zum gesamten zweiten Teil der Frage nach dem "und" äußere ich mich nicht, außer:
Alleine schon die Wortwahl zeugt von Selbstgerechtigkeit, Arroganz, fehlendem Mitgefühl und mangelndem Respekt.
Sie ist für mich ein Ausdruck einer miefigen Schrebergartenmentalität und ignoriert bewusst Zusammenhänge, die über den eigenen Vorgarten hinausgehen.

Sie erinnert mich an die Frage des Vorsitzenden bei meiner Wehrdienstverweigerung vor gefühlten hundert Jahren:
"Sie wollen also verweigern, wie wollen sie sich denn dann wehren?
Stellen sie sich also vor, sie seien mit ihrer Freundin im Wald.
Plötzlich springen drei bewaffnete russische Soldaten aus den Büschen,
um ihre Freundin zu vergewaltigen.
Einer von ihnen lässt seine geladene und entsicherte Maschinenpistole fallen, wie verhalten sie sich?"

Meine Antwort, die genauso ignoriert wurde wie jetzt von vielen Usern die tatsächlichen Ursachen und Umstände von Flucht:
"Das kann ich mir nicht vorstellen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die UdSSR einen Krieg vom Zaun bricht und hier einmarschiert, nur um meine Freundin zu vergewaltigen, das ist doch Blödsinn!
Und selbst mal angenommen, es wäre Krieg, dann hätte ich doch wahrscheinlich besseres zu tun als im Wald spazierenzugehen..."

Antwort
von uyduran, 96

Warum klappt die Integration von Menschen aus Anatolien nicht richtig?

Das hat eine Vielzahl von Gründen. Im Allgemeinen lässt sich wohl sagen, dass es zwischen der deutschen/westlichen Kultur und der Kultur der ländlichen und konservativen Regionen des Nahen Ostens sehr große Differenzen gibt. Zu diesen kulturellen Differenzen zählen z.B. soziale, religiöse und ethische Aspekte. Wenn Mentalität und Wertevorstellungen sehr verschieden sind, dann kommt es natürlich zu Missverständnissen, Kollisionen und Parallelgesellschaftsbildungen. Ebenso sind Sprachprobleme eine Barriere. Türkisch und Arabisch haben kaum Gemeinsamkeiten mit der deutschen Sprache, anders als z.B. Englisch, Französisch oder Italienisch.

Warum holt Deutschland noch mehr Problem-Völker aus dem Nahen Osten?

Diese Frage klingt so, als würde die deutsche Regierung mutwillig Völker aus dem Nahen Osten ankarren. Das stimmt aber so nicht. Deutschland gewährt Flüchtlingen Asyl. Asyl zu beantragen, ist ein Grundrecht und fest in unsere Verfassung verankert. Aus nationaler (deutscher) Perspektive bereitet uns die Aufnahme von Flüchtlingen natürlich neue Probleme. Die Integration dieser vielen Menschen, von denen man nicht mal weiß, ob sie längerfristig hier bleiben möchten, ist eine praktisch unmögliche Aufgabe.

Jedoch muss man den Gesamtkontext im Auge behalten. Dass so viele Menschen aus dem Nahen Osten nach Europa strömen, hat ja seine Gründe. Die Heimatländer dieser Leute sind schlichtweg nicht mehr lebenswert. Krieg, Terrorismus, staatliche Unterdrückung und Chancenlosigkeit bewegen die Menschen hier her. Für diese Fluchtursachen trägt Deutschland eine Mitschuld. Deutschland nimmt jährlich Milliarden mit Waffenexporten, EU-Subventionen, Rohstoff- und Lebensmittelspekulationen und Wasserprivatisierungen ein. Dadurch werden die Volkswirtschaften anderer Staaten (z.B. denen des Nahen Ostens) zerstört. Viel stärker sind in diesem Fall natürlich die Imperialismus-Mächte USA und Russland zur Rechenschaft zu ziehen. Sie destabilisieren durch militärische Eingriffe diverse Staaten, wie z.B. Afghanistan, den Irak oder Syrien. Als Gründe werden gerne "Menschenrechte" und "Demokratie" genannt, in Wirklichkeit geht es bei den militärischen Operationen aber um geopolitische Interessen.

Es muss sich in der Außen- und Wirtschaftspolitik also einiges ändern, damit es in Zukunft mehr Frieden auf der Welt gibt und es zu Phänomenen wie Flüchtlingsströmen gar nicht erst kommt.

LG




Kommentar von Fordfahrer123 ,

>kaum Gemeinsamkeiten mit der deutschen Sprache, anders als >z.B. Englisch, Französisch oder Italienisch.

Wo haben denn französisch oder gar italienisch Gemeinsamkeiten mit der deutschen Sprache? Holländisch kann man herleiten, andere germanische Sprachen relativ einfach lernen, aber die beiden letztgenannten?

>Die Integration dieser vielen Menschen, von denen man nicht mal >weiß, ob sie längerfristig hier bleiben möchten, ist eine praktisch >unmögliche Aufgabe. 

Wozu solle man Asylanten überhaupt integrieren? Sie gehen nach Ende des Konfliktes wieder zurück bzw. SOLLTEN es, wenn man es denn durchsetzen würde.

>Für diese Fluchtursachen trägt Deutschland eine Mitschuld. >Deutschland nimmt jährlich Milliarden mit Waffenexporten, EU->Subventionen, Rohstoff- und Lebensmittelspekulationen und >Wasserprivatisierungen ein. 

Teure Lebensmittel sind aber, auch wenn es ungerecht sein mag, kein Fluchtgrund. Zumindest kein Asylgrund. Würden alle flüchten, am besten zu uns nach Deutschland, müßten wir Wohnhäuser von der Nordseeküste bis an den Alpenrand bauen. 

> Viel stärker sind in diesem Fall natürlich die Imperialismus->Mächte USA und Russland zur Rechenschaft zu ziehen. Sie >destabilisieren durch militärische Eingriffe diverse Staaten, wie >z.B. Afghanistan, den Irak oder Syrien. 

Ich verstehe jetzt nicht so recht, wie man Rußland und USA in einem Atemzug nennen kann. Die USA sind für 90 % der Kriege verantwortlich, Rußland "spielt" vielleicht mal mit den Tschetschenen und das auch nur, weil von dort die Terroristen kommen die gerne mal in Beslan eine Schule stürmen oder in Moskau ein Theater in Geißelhaft nehmen.

>Als Gründe werden gerne "Menschenrechte" und "Demokratie" >genannt, in Wirklichkeit geht es bei den militärischen Operationen >aber um geopolitische Interessen.

Neee, echt jetzt? ;)



>Es muss sich in der Außen- und Wirtschaftspolitik also einiges >ändern, damit es in Zukunft mehr Frieden auf der Welt gibt und es >zu Phänomenen wie Flüchtlingsströmen gar nicht erst kommt.

Da kannste lange träumen, vielleicht wenn die USA pleitegeht. Aber dann besteht die Gefahr, daß China das Machtvakuum nutzt. Weltfrieden ist eine Utopie. Leider.

Kommentar von uyduran ,

"Wo haben denn französisch oder gar italienisch Gemeinsamkeiten mit der deutschen Sprache? Holländisch kann man herleiten, andere germanische Sprachen relativ einfach lernen, aber die beiden letztgenannten?"

Im Französischen und im Italienischen gibt es viele Vokabeln, die sich so ähnlich anhören wie das entsprechende deutsche Wort. Auch gibt es in der Grammatik Gemeinsamkeiten. Das ist im Türkischen nicht der Fall, nur sehr wenige Wörter lassen sich ableiten und es gibt beispielsweise keine Artikel. Und Arabisch ist sowieso nochmal komplett anders, alleine schon vom Alphabet und den Schriftzeichen. Insofern kann man sehr wohl eine Trennlinie ziehen zwischen Französisch/Italienisch und Türkisch/Arabisch.

"Wozu solle man Asylanten überhaupt integrieren? Sie gehen nach Ende des Konfliktes wieder zurück bzw. SOLLTEN es, wenn man es denn durchsetzen würde."

Naja, integrieren ist nicht gleich integrieren. Bei Asylanten findet Integration natürlich auf einer anderen Ebene statt als bei Migranten bzw. nachfolgenden Generationen mit Migrationshintergrund. Außerdem werden höchstwahrscheinlich viele Asylanten in Deutschland bleiben; es ist ja derzeit nicht wirklich ein Ende der Konflikte in Sicht im Nahen Osten. Hinzu kommt, dass Deutschland für den Großteil der Flüchtlinge vermutlich ein ziemliches Paradies darstellt, was Infrastrukur und Wohlstand betrifft. Da würde ich als Familienvater doch auch versuchen, dort zu bleiben.

"Teure Lebensmittel sind aber, auch wenn es ungerecht sein mag, kein Fluchtgrund. Zumindest kein Asylgrund."

Das stimmt, jedoch betrachte ich die wirtschaftliche Ausbeutung als ein ganzheitliches Problem, das u.a. dafür sorgt, dass überhaupt so etwas wie eine 'Dritte Welt' existiert. In der sogenannten 'Dritten Welt' bedingen sich dann Armut, Korruption, nicht vorhandene Bildung und ausartende Konflikte gegenseitig.

"Ich verstehe jetzt nicht so recht, wie man Rußland und USA in einem Atemzug nennen kann. Die USA sind für 90 % der Kriege verantwortlich, Rußland "spielt" vielleicht mal mit den Tschetschenen und das auch nur, weil von dort die Terroristen kommen die gerne mal in Beslan eine Schule stürmen oder in Moskau ein Theater in Geißelhaft nehmen."

Da hast du Recht. Deswegen habe ich die USA ja auch an erster Stelle genannt ;-) Russland hat sich aber ebenfalls zu verantworten; da wäre z.B. die einstige Besetzung Afghanistans oder aktuell der Syrien-Konflikt, wo Putin auch kräftig mitmischt.

"Da kannste lange träumen, vielleicht wenn die USA pleitegeht. Aber dann besteht die Gefahr, daß China das Machtvakuum nutzt. Weltfrieden ist eine Utopie. Leider."

Wer spricht denn von Weltfrieden? Es würde ja schon genügen, wenn die Welt zumindest ein bisschen friedlicher würde, als sie es gegenwärtig ist. Selbst in den USA sind gewisse Entwicklungen erkennbar: der aktuelle Wahlkampf hat gezeigt, dass die junge Generation empfänglich für linkspolitische Ideen ist. Ein Spitzenkandidat, der sich als Sozialist bezeichnet, das wäre vor ein paar Jahren unvorstellbar gewesen. Heute sieht sich sogar eine neoliberale Clinton genötigt, ihr Programm ein bisschen nach links zu verschieben. Also: Die Hoffnung stirbt zuletzt :-)

Kommentar von Fordfahrer123 ,

Zu 1: Ja, Du ziehst die Trennlinie zwischen den indogermanischen und den Turk- und arabischen Sprachen, im weitesten Sinne ist natürlich auch portugiesisch mit dem deutschen verwandt ;)

Ungarisch und Finnisch hingegen sind eine ganz andere Sprachfamilie und für einen Deutschen nahezu niemals auf Muttersprachenniveau zu beherrschen.

Zu 2: Es ist menschlich nachvollziehbar, daß jeder da leben will, wo es ihm besser geht. Aber man muß auch rational sein. Wenn wir jedem diesen Wusch erfüllen, der er (teils auch auf unlautere Art) in unser Staatsgebiet geschafft hat, dann kostet uns das nicht nur eine Menge Geld und indirekt mittelfristig auch Wohlstand, es zieht noch mehr Leute an wenn die "Geretteten" das erstmal in ihrer Heimat erzählen. Darum muß man eben das Asylrecht auf ein Minimum zurückfahren und den Vorzug Leuten geben, die unserer Kultur ähnlich sind (z.B. syrische Christen). Denn eines ist klar, alle aufnehmen, denen es schlecht geht, ist unmöglich.

Zu 3: Die Dritte Welt besteht, weil die beiden Blöcke im Kalten Krieg (erste und zweite Welt), nichtmal diese Länder als Verbündete wollten. Dieses Problem besteht also schon viel länger. Sehr viel länger. Übrigens, Äthiopien ist das einzige Land Afrikas (auch Abessinien genannt), das niemals kolonialisiert wurde. Es gehört zu den ärmsten Ländern überhaupt - also kann die Theorie, daß nur der "weiße Mann" am Elend Afrikas schuld ist, in der Form auch nicht ganz stimmen.

Würden sich die Afrikaner verbünden und sich nicht wahlweise von USA, China und Europa gegenseitig ausspielen lassen, wären wir am Ar...

Zu 4: Das mit Afghanistan ist ja nun auch eine Weile her. In Syrien hat Putin immerhin die Verbindungen zwischen dem IS und der Türkei aufgedeckt und auch einige IS Stellungen zerbombt. Natürlich will er seinen Verbündeten Assad decken, da daran u.a. auch Lakaia hängt, aber erstens heuchelt Putin nicht vor das wegen Demokratie und Menschenrechten zu tun und zweitens, trifft er auch nicht unbedingt die falschen ;) (Ammenmärchen wie gezielt zerbombte Krankenhäuser brauche ich hoffentlich nicht darauf einzugehen)...

Zu 5: Du meinst das Land, in dem die Witzfigur "Donald Trump" eine ernsthafte Chance hat? Da ist ja Putin ein absoluter Waisenknabe. Also wenn der gewinnen sollte, dann gute Nacht...

Kommentar von Pudelcolada ,

1. Was soll denn jetzt diese völlige Nebensächlichkeit mit Finnisch und Ungarisch? Und selbstverständlich weisen das Deutsche (und auch das Englische) Parallelen mit dem Italienischen (und auch dem Französischen) auf. Von Ausspracheregeln über Lehnwörter bis hin zu Begrifflichkeiten und Satzbau, was ist denn los mit Dir?

2. Wenn die Europäer versuchen, unter sich zu bleiben und so zu tun, als gingen sie die Probleme der restlichen Welt nichts an, wird sie das viel mehr kosten als nur Geld.
Und es ist auch völlig klar, dass unsere Vorstellung einer unendlichen Steigerbarkeit von Konsum nicht gleichbedeutend mit Wohlstand sein kann. Wohlstand bedeutet für mich wesentlich mehr, nämlich innere Zufriedenheit, Einklang mit der Umwelt und gerechte Verteilung von Gütern, gerechtere Zeitpolitik.

3. Wirtschaftliche Ausbeutung ist nicht zwangsläufig ein Ergebnis ehemaliger Kolonialisierung. Und es geht auch nicht darum, dass "der weiße Mann" am Elend schuld sei.
Es geht überhaupt nicht um Hautfarben, sondern um Machtpolitik und Wirtschaft.

4. "Das mit Afghanistan" ist eben nicht "eine Weile her", sondern hoch aktuell. Genau wie "das mit Irak", "das mit Iran", "das mit Syrien", "das mit Marokko", "das mit Algerien", "das mit Sudan", "das mit Somalia", "das mit Äthiopien", "das mit Nigeria", "das mit Ruanda", "das mit Kongo", wieviele soll ich aufzählen?

Und Putin hat die Verbindungen zwischen IS und der Türkei aufgedeckt? Nein, die waren schon vorher bekannt, aber niemand wollte den Kurden zuhören. Und jede Bombe, jede Patrone ist eine zuviel, meine ich.

5. Gezielt am ursprünglichen Argument vorbei polemisiert, ganz schwacher Versuch. Selbstverständlich ist die Vorstellung von einem Präsidenten Trump ein Graus, dennoch zeigt der Erfolg von Sanders, wie sehr sich die US-Gesellschaft in den letzten Jahren verändert hat.

Kommentar von Pudelcolada ,

@ Fordfahrer123:
Meinen letzten Kommentar habe ich mir jetzt nochmal durchgelesen und möchte Dich für den letzten Halbsatz bei #1 um Entschuldigung bitten. Das ist ein persönlicher Angriff und ganz unnötig.

Antwort
von barfussjim, 81

Wer behauptet das? Türken und Türkischstämmige findet man hierzulande überall, im Bundestag, in der Landes- und Regionalpolitik, in der Wirtschaft, im Kulturbetrieb, im Spitzensport, als Fußballer, Schriftsteller und Regisseure, in der Wissenschaft, in der Musikbranche, als Gastronomen, Flugbegleiter, Bankangestellte, Verkäufer, Krankenschwestern, Busfahrer, Lehrer, Anwälte, Handwerker, Angestellte, Arbeiter, Azubis, Studenten u. v. a.

Menschen mit Vorfahren aus der Türkei gehören zum Alltag, man begegnet Ihnen überall, sie gehören zu Deutschland.


Kommentar von Fordfahrer123 ,

Gemessen an der Bevölkerungszahl bzw. dem relativen Bevölkerungsverhältnis sind die Türken hierzulande eher wenig in gehobeneren Berufen anzutreffen. Wobei, ob man jetzt "Politiker" als gehobenen Berufsstand ansehen soll? ;)

Das genaue Gegenteil ist bei den Juden bzw. jüdischstämmigen Personen zu beobachten, ich glaube da gibt es keinen, der von Hartz 4 lebt. Soll jetzt nicht so klingen, wie es manche lesen wollen.

Kommentar von barfussjim ,

Offenbar hast du verzerrte Vorstellungen von in Deutschland lebenden Juden und hängst noch dem Klischee vom "reichen" und "geschäftstüchtigen" Juden an, mit dem einst hierzulande Ressentiments begründet wurden.

Die meisten Juden in Deutschland sind seit den 1990er Jahren aus Russland eingewandert und leben aufgrund geringer Deutschkenntnisse und fortgeschrittenen Alters überwiegend (85%) von Sozialhilfe.

http://m.dw.com/de/diskussion-um-jüdische-zuwanderer/a-1441580

Antwort
von Modem1, 149

Warum wir noch mehr Problemvölker zu uns holen.. Na ersten kommen die Uneingeladen . Und wenn sie erst mal hier sind haben sie laut internationen Verträgen einen Anspruch Prüfung zum Asyl.Dann wir meiner Meinung unsere Gesellschaft Multikulturell ausgestaltet.. Man müsste blind sein um das nicht zu sehen: TV Moderatoren bis zur Küche und Verbrauchsendungen. Sogar im Kinder Kanal wird darauf geachtet das die Kinder sich an Multikulturelle Gesichter gewöhnen.Und ganz zu schweigen von den Fußballspielern.Jeder Widerstand ist zwecklos.. dann gibt es einen mit der Nazikeule..

Kommentar von SchIaufuchs ,

Du hast zufällig eine dabei?

Kommentar von OlliBjoern ,

"Man müsste blind sein um das nicht zu sehen: TV Moderatoren bis zur Küche und Verbrauchsendungen."

Aha. Gibt es den Satz auch in verständlichem Deutsch?

Kommentar von Pudelcolada ,

Kindern sind Herkunft und Aussehen anderer Kinder völlig egal.
Nur Erwachsene bauschen die Hautfarbe zu einem Problem auf.
Finde Dich damit ab: "Die Deutschen" waren noch nie alle blond, und sie werden hoffentlich nie wieder alle hellhäutig sein.

Kommentar von Fordfahrer123 ,

Ist dieser Satz aus dem Propagandaministerium? ;)

Kinder sind nicht tolerant. Keineswegs. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Kinder können sich untereinander hänseln. Und wie böse. Wenn gerade kein dunkelhäutiger in der Klasse ist, wird die Rothaarige oder die mit der Brille gehänselt. Kinder organisieren sich in Schulen und mobben sich gegenseitig, wenn jemand anders aussieht als der Durchschnitt. 

Erst Eltern, Pädagogen, Kindergärtnerinnen etc. bringen ihnen nach und nach bei, daß sich sowas nicht gehört. Bei manchen leider mit mangelndem Erfolg, die werden dann später eitel und narzißtisch im Erwachsenenalter.

Also sowas wie Rassismus gibt es schon bei Kleinstkindern ohne jegliches Zutun der Erwachsenen.

Kommentar von barfussjim ,

Offenbar hast du noch kein Kind aus der Nähe gesehen. 

Kommentar von Pudelcolada ,

@ Fordfahrer123:
Was Du über die kindliche Entwicklung schreibst, stimmt zu einem Teil, aber glücklicherweise nicht in dem Sinne, in dem Du Dich äußerst.

Richtig ist, dass zur kindlichen Entwicklung das Erlernen von Gruppe und Gruppenprozessen gehört. Und Gruppe definiert sich als eine dauerhafte Gemeinschaft von mindestens drei Personen, die gemeinsame Ziele verfolgt und ihr Selbstverständnis auch über Abgrenzung erfährt, nicht aber durch Ausgrenzung.

Allerdings bilden Kinder ihre Gruppen nicht über Äußerlichkeiten, sondern aus inhaltlicher und persönlicher Übereinstimmung heraus.
Gerade Kindergruppen sind fast immer sehr durchlässig und lassen "Neumitglieder" sehr einfach zu.

Falls Kinder andere Kinder aufgrund von Äußerlichkeiten wie Haut- oder Haarfarbe ausgrenzen, steht auf Nachfrage immer die Übernahme von Werten und Urteilen Erwachsener dahinter.
Kinder beobachten sehr genau und erkennen Vorurteils- und Ausgrenzungsdenken bei Erwachsenen auch dann, wenn es nicht offen geäußert wird.

Kommentar von Pudelcolada ,

Ach, und weil es mir gerade aufgefallen ist:
Kindergärtnerin als Berufsbezeichnung gibt es nicht mehr, sondern nur Erzieher_in.
Und es ist ein pädagogischer Beruf, die Doppeltnennung ist also unnötig. Das schreibe ich nur, weil sich Kindergärtnerin für mich sehr abwertend anhört. Klingt so nach Basteltante.

Kommentar von Modem1 ,

Im Honneckerstaat waren das auch Erzieher... im Sinne einer "sozialistischen Erziehung". Feindbilder und gute Onkels der Partei wurde den Kindern anerzogen.Ja Angela führt über die Hintertür die DDR ein.Das Wort "Hetzer" früher im Westen fast unbekannt ist heute genau so wieder im Sprachgebrauch wie in  der DDR. Jeder unpassende Meinung wa HETZE,Staatsfeindliche HETZE im schlimmsten Fall.Das DDR Propagandaministerium lässt grüßen.

Antwort
von Corvo21, 124

1.Weil sie Parallelgesellschaften bilden konnten und einen anderen sozio-kulturellen Hintergrund besitzen als wir oder andere Europäer

2. Weil die Politiker glauben das sie so den demographischen Wandel und unseren Fachkräfte Mangel beseitigen können 

Kommentar von Fordfahrer123 ,

Welchen Fachkräftemangel? Der so groß ist, daß Ingenieure und Ärzte reihenweise in die Schweiz, Kanada oder sonst wohin auswandern?

Und die ersetzen wir mit Syrern, Afghanen und Sudanesen? Da lachen ja die Hühner.

Wir haben keinen Fachkräftemangel und wenn es den ernsthaft gäbe, würde man sicher viele Länder finden, denen man welche abwerben könnte, als ausgerechnet scharenweise Analphabeten anzulocken.

Kommentar von Corvo21 ,

Selbstverständlich haben wir einen Fachkräfte Mangel insbesindeterminierte in mechatronischen Berufen ob die Flüchtlinge diesen Bedarf decken werden sei mal dahin gestellt um Analphabeten handelt es sich bei diesen Menschen aber definitiv nicht die die es überhaupt geschafft haben nach Europa zu gelangen sind die Leute die in ihrer Heimat besser gestellt waren

Kommentar von Fordfahrer123 ,

Was verdient denn ein Mechatroniker?

Liegt die Antwort unter 3000 Netto, haben wir keinen Fachkräftemangel in diesem Gebiet. Denn Angebot und Nachfrage gilt auch beim Gehalt.

Laß Dich nicht verkohlen...

Kommentar von OlliBjoern ,

Sorry, aber "scharenweise Analphabeten" entspricht nicht der Realität. Die Menschen aus Syrien und Irak (oder auch Iran) haben fast alle eine Schulausbildung hinter sich, und sind im Durchschnitt besser gebildet als Balkanflüchtlinge (hat mich selber überrascht, aber so sieht es laut Statistik aus).

Natürlich ist auch dort ein Spektrum vorhanden, von Leuten mit einer einfachen Ausbildung, aber auch bis hin zu studierten Leuten. Das Ausbildungssystem in Syrien war (bis zum Krieg) eines der besten in dieser Region, sehr viele können Englisch. Ich habe mich kürzlich mit einem Iraker unterhalten, der sehr gut Englisch konnte (das konnte er besser als z.B. die auch anwesenden Algerier, die können öfters Französisch, neben Arabisch natürlich). Der Ausbildungsstand war gut, und das, was er sagte, war meiner Ansicht nach auch inhaltlich völlig in Ordnung.

Mein Eindruck ist, dass es nicht mal die Allerärmsten sind, die da primär kommen, natürlich würde ich nun nicht von "reich" sprechen, aber es sind oft Leute, die in ihrem Land eine (für die dortigen Verhältnisse) überdurchschnittliche Ausbildung hatten. Man darf ja auch nicht vergessen, dass es ein wenig kostet, um bis hierher zu gelangen.

Syrische Ärzte sind gar nicht mal so selten, natürlich sind sie nur eine kleine Gruppe innerhalb des Gesamtspektrums.

Kommentar von Fordfahrer123 ,

Stimmt, da hast Du natürlich auch recht, für ihre Heimat gesehen waren die natürlich wiederum relativ reich. So eine Flucht kostet ja gerne mal paartausend Euro.

Allerdings sprichst Du von guten französischkenntnissen der Algerier. Das ist ja schön und gut, aber jetzt muß ich doch mal nachfragen: 

Algerien liegt auf der anderen Mittelmeerseite, als Frankreich, sprich die Fähre oder der Flieger führt auf dem kürzesten Wege nach Frankreich. Dort spricht man, man staune, französisch. Frankreich gehört zu den Industrieländern mit einem vergleichbaren Standard wie Deutschland.

Jetzt wüßte ich echt mal gerne, welche Bomben einem in Frankreich vom Himmel fallen, daß die perfekt französischsprechenden Algerier nach DEUTSCHLAND weiterziehen, wo ihnen französisch so gut wie gar nichts bringt und sie eine völlig neue Sprache lernen müssen?

Kommentar von Corvo21 ,

Bei Algerien und Marokkaner handelt es sich sowie so nicht um Kriegs Flüchtlinge sondern um Wirtschaftsflüchtlinge die hier kein Asyl bekommen sollten (was nicht heißt das es nicht passiert

Kommentar von Pudelcolada ,

@ Fordfahrer123:

Aber genauso ist es doch!
Fast die gesamte algerische und tunesische Migration hat doch Frankreich oder Belgien zum Ziel und nicht Deutschland, genau wegen der französischen Sprachkenntnisse.

Algerier machen nur einen Bruchteil der Migranten aus, die in Deutschland ankommen.

Kommentar von soprahin ,

Das sie alle Analphabeten wären ist doch absoluter Quatsch. Und wenn Syrische Ärzte gebraucht werden dann doch wohl dort, wo sie herkommen. Und zwar ganz dringend. Genauso wie Pfleger etc.

Antwort
von OlliBjoern, 62

Die Leute werden nicht "geholt". Das Verb ist hier falsch verwendet. Wenn ich einen Kumpel von einer Kneipe "abhole", würde es passen. Die Menschen "kommen" nach Europa.

Antwort
von Fordfahrer123, 136

Die Wirtschaft braucht billige Arbeitsplätze. So kommt es gerade recht, daß sich da einige auf den Weg machen. Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß hinter Merkels Verhalten Sozialromantik steht?

Wenn diese Leute dann noch eine völlig fremde Kultur haben, umso besser, dann können sie sich schon nicht mit den Deutschen "Proletariern" verbünden. 

Es mag vielleicht ein paar wenige geben die an irgendwelche Märchen glauben, aber größtenteils geschieht es aus Berechnung. Deswegen werden auch Parteien, die das auch nur kritisieren, bis aufs Schärfte bekämpft.

Die Leute der sogenannten "Antifa" wissen gar nicht, welchen Bären sie sich da aufbinden lassen und daß das alles dem Großkapital dient.

Kommentar von Pudelcolada ,

Ich meine, so unrecht hast Du nicht.
Auch ich fürchte, es ist mehr politisches Kalkül als Humanismus.

Antwort
von sexy1111, 4

Billige Arbeitskräfte braucht die Industrie!

Antwort
von Zicke52, 67

Deutschland 'holt' niemanden, die Flüchtlinge kommen auf eigene Initiative.

Oder warum glaubst du, dass sie für ein Vermögen in löchrige Boote steigen und ihr Leben riskieren? Für einen Bruchteil des Geldes könnten sie bequem und sicher per Flugzeug reisen. Warum tun sie das nicht, wenn sie doch alle so herzlich eingeladen sind, wie du und deinesgleichen immer wieder behaupten?

Antwort
von wilees, 121

Wie läßt sich diese Frage mit einer vorher gestellten Frage vereinbaren.

Noch vor Minuten wolltest Du Dir eine Frau aus dem tiefsten Anatolien ( Deine Ausdrucksweise ) zwecks Heirat nach Deutschland holen??

Kommentar von Pudelcolada ,

Doch doch, unter bestimmten Voraussetzungen passt beides sehr gut zusammen...

Antwort
von Dahika, 66

Die Integration klappt nicht so gut,

1. weil die Leute es schwer haben, sich hier zu integrieren. Sie sprechen die Sprache nicht, haben eine andere Kultur, einen anderen Bildungsstand.

2. weil wir es aber auch nicht zulassen, dass die Leute sich integrieren. Weil wir sie durch unsere Vorurteile oft genug wegstoßen.

Und wir holen sie nicht nach Deutschland, sondern die Flüchtlinge kommen! Sie fliehen vor dem Krieg in ihrer Heimat oder sie erhoffen sich hier ein besseres Leben.

DAs haben Verwandte von mir vor 100 Jahren auch gemacht, als sie in die USA auswanderten. Sie erhofften sich ein besseres Leben. Ein ganz legitimer Grund.

Kommentar von Fordfahrer123 ,

Japaner und Chinesen haben auch eine völlig andere Kultur, kennt da jemand irgendwelche Probleme mit denen? Gibt es einen "Zentralrat der Japaner" der sich für den Bau buddhistischer Tempel einsetzt und von den Deutschen fordert, auch mal öfter zu meditieren?

Oder einen "Zentralrat der Chinesen", der sich dafür stark macht, daß in Schulkantinen auch Stäbchen ausgelegt werden und es mehr Reisprodukte gibt?

Es ist eben, wie es in den Wald hineinschreit, so schallt es wieder raus. Die Vorurteile entstehen doch nicht aus langeweile.

Und dann sollte man "Auswanderung" und "Flucht" (mit Asylgrund) auch trennen, sind nämlich zwei völlig unterschiedliche Gegebenheiten.

Kommentar von Pudelcolada ,

Die absolute Zahl japanischer Zuwanderer ist ja wohl eher marginal.
Selbstverständlich gibt es buddhistische Tempel in vielen deutschen Großstädten, alleine in meiner Stadt weiß ich von dreien.
Und von zwei buddhistischen Klöstern mit echten Mönchen.

Dein Argument mit Stäbchen und Reis geht m.M.n. ein wenig am Problem vorbei, denn weder Stäbchen noch Reis gehören zu einer religiösen oder kulturellen Richtlinie bei Asiaten.

Ich finde es eigentlich selbstverständlich, wenn in Schulkantinen nicht nur Schwein, sondern auch Rind oder Geflügel und auch vegetarische Mahlzeiten angeboten werden.

Z.B. stamme ich aus keiner migranten Herkunft, habe aber echte ethische und politische Probleme mit der Art von Fleisch, das von Großküchen angeboten wird. Deswegen esse ich in Kantinen überwiegend vegetarisch, und zwar nicht aus religiösen Gründen.
Ich meine, was jemand isst, sollte ihm schon selbst überlassen bleiben, für wichtiger halte ich eine Ausandersetzung mit industrieller Tierhaltung.
Und wenn ein Muslim kein Schwein isst, was geht mich das an?
Weil nun aber viele Muslime in deutschen Schulkantinen essen, muss eben darauf Rücksicht genommen werden, das ist doch kein Problem.

Antwort
von ThomasNiemt, 122

"der Integration von Menschen"  

klappt vermutlich deshalb nicht, weil es DIE Integration von Menschen ist, die klappt. Und die Integration der Migranten, die nach Deutschland gekommen sind, Polen gegen 1900, Türken, Spanier, Italiener und Griechen gegen 1960, Polen nach 1990, und und und, DIE klappt doch hervorragend.

Kommentar von robi187 ,

ja so ist es nur wollen gewisse gruppen dominat auftretten?

Antwort
von ManuViernheim, 70

Deutschland dachte, es kommen nur Fachkräfte.

Dem ist aber nicht so.

Auch dachte Deutschland, die Geburtenrate würde steigen, wenn fast nur junge Männer hier einwandern.

Kommentar von Fordfahrer123 ,

Falsch!

Nicht "Deutschland" dachte das, sondern eine handvoll Politiker, die zusammen die Größe eines Schwarzwalddorfes füllen würden (ja, stellt euch das mal vor!), haben das über unser aller Köpfe hinweg so entschieden.

Dem weiß offensichtlich niemand etwas entgegenzusetzen. Zumindest nichts sinnvolles.

Antwort
von HappyGamer2207, 89

Weil die Muslime ihre kultur mitbringen.

Kommentar von robi187 ,

achso ander haben ihre kultur abgegeben?

Kommentar von HappyGamer2207 ,

darum geht es nicht

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