Warum kennen sich viele mit Bankgeschäfte nicht aus. Was ist daran so schwierig zu verstehen?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Tja, das liegt daran, dass die meisten sogenannten ,,Berater" eben nicht ausreichend beraten und meistens den Leuten das Blaue vom Himmel erzählen!

Da wird geschwärmt in den höchsten Tönen von den Renditen trotz geringer derzeitiger Zinsen usw.

Sich hinterher hinzustellen und alle als dumm dastehen zu lassen, weil sie das ganz, ganz Kleingedruckte nicht gelesen haben, ist immer leicht!

Aber wehe, man kommt mal selber in eine ähnliche Position, es soll schon Bankberater gegeben haben, die beim Hausbau mit dem fürchterlichsten billigen Materialien abgespeist wurden und der Bauunternehmer hinterher sagte: ,,Wieso, stand alles im Kleingedruckten"!!!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil das ganze bewusst sprachlich so abgefasst ist, dass Otto Normalverbraucher es wohl nicht verstehen SOLL. 

Es liegt also am Berater seine Kunden gut zu beraten. Ob er dabei immer das Wohl des Klienten im Auge hat, wage ich zu bezweifeln. 

Etwas weniger Arroganz seitens der Bankleute wäre auch nett. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil der Berater oftmals so tut als wäre es sicher und die meisten das Banken deutsch nicht kapieren! Ausserdem denken die meisten nur an ihren Profit und verkaufen den Leuten den größten Mist zu. Risterente!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von christl10
15.11.2016, 15:30

Ich und meine Frau haben auch die Riesterrente. Ob die sich lohnen wird weiss ich nicht. Aber trotzdem ist es eine sinnvolle Ergänzung zur Alternsvorsorge. Wer nichts dazu beiträgt ist schlimmer dran. 

0
Kommentar von Peppi26
15.11.2016, 15:33

Das sind Verbrecher! Wenn du es mal kündigen willst, geht das nämlich nicht! Dann kommt eine hohe Gebühr! Man kann es nur einfrieren aber das Geld ist weg!

1
Kommentar von Peppi26
15.11.2016, 15:55

Die armen Bänker! verdienen ja so wenig!

1

Weil es ein Fachchinesisch ist, das die meisten nicht richtig interpretieren können. Steuer ist an sich auch ganz einfach, wenn da nur nicht diese Behördenformulierungen wären.

Ich gehe doch zu einem Berater um mir es in einfachen Worten erklären zu lassen. Ich habe noch nie von einem gehört, dass es sich einfach nicht lohnt diese oder jene Kapitalanlage zu wählen. Letztendlich wollen sie immer was verkaufen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von christl10
15.11.2016, 15:31

Die müssen ja verkaufen, sonst verdienen die ja nichts. Sie werden fürs Verkaufen bezahlt und nicht für Service und Beratung. 

0

Die Schuld auf den Einen oder en Anderen zu laden wäre sicher zu einfach.

Tatsache ist, viele Bürger unseres Landes befassen sich leider viel zu wenig mit Fragen der Geldanlage, wie Märkte funktionieren, welche Zusammenhänge es im wirtschaftlichen Gefüge usw. gibt.

Nur wer diese Zusammenhänge sich in mühevoller Kleinarbeit selbst erarbeitet hat, wird zu den richtigen Schlüssen kommen.

Wer hier keine Zeit investiert, darf sich über mangelndes Verständnis der Materie nicht beklagen.

Oft verlangen Kunden eine digitale Auskunft, was sie machen sollten und das möglichst für Null Kosten.

Alle wollen als mündige Bürger akzeptiert werden, jedoch macht die Geldanlage auf einmal eine Ausnahme - wie schizophren.

Der Punkt ist der: Die Auskunft, die ein Bankberater oder wer auch immer zum Zeitpunkt X gibt, kann durchaus korrekt sein.

Wenn jedoch zum Zeitpunk X + Y im Markt Veränderungen stattfinden, die die Auskunft zum Zeitpunkt X beeinflussen können, muss natürlich rechtzeitig adäquat reagiert werden.

Auf der anderen Seite gibt es bei den Banken und Versicherungen Vergütungssysteme, bei denen den Beratern bei Vertragabschluss für irgendetwas eine Art Provision anheim fällt.

Natürlich ist die Versuchung groß, genau die Produkte zu empfehlen, bei denen ein Optimum an Provision herauskommt.

Auch ich hatte zum Beispiel ein solches Gespräch live und in Farbe selbst erlebt. Dabei wird oft versucht, zeitlichen Druck aufzubauen. Unnötig zu erwähnen, dass ich dankend abgewunken habe.

Das sind die 2 Seiten der Medaillie hinsichtlich des Spannungsfeldes einer Anlageberatung.

Günter


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Deine Einstellung ist rechta rrogant.

Ja, einerseits gibt es immer Leute,d enen kannst Du es noch so gut erklären.

Und andererseits gibt es auch immer Banker, die echt schlecht bis gar nicht erklären.

Wie auch iommer.. über die dummen Kunden zu lästern spricht nicht eben von einem Servicegedanken der besseren Art.

Wr selber früher in Bank, amüsiere mich persönlich (schon vorher) mit diversen Produkten.

Und hab da durchaus schon grottige Erklärungen erlebt.

Auf Nachfrage nach sicherer Anlage für Rente werden einem Aktien vom asiatischen Markt empfohlen..

ANdere Bank "ach, ich hab gar keine Zeit. Was Aktien sind, wissen Sie? Ja? Schön, dann kann ich das Beratungsgespräch ja ankreuzen".

Umgekehrt haste eben auch Leute, die hören nicht zu, fragen auch nicht nach..

Trotzdem, eine Grundarroganz kann man Deinen Aussagen nicht absprechen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von christl10
15.11.2016, 15:39

Ein Beratungsgespräch ist ein geben und ein nehmen. Wem das Produkt nicht richtig und ausführlich erklärt wird, der soll es auch nicht kaufen, ganz einfach. Aber vielen ist es viel zu peinlich zugeben zu müssen, daß sie das Produkt erst gar nicht verstanden haben oder nicht wissen was der Unterschied zwischen einer Aktie und einer Anleihe ist, daher nikken sie mit einem Lächeln und unterschreiben das was der Berater ihnen vorlegt. Im Grund genommen ist der Kunde ja dann selbst schuld, wenn er verluste macht. Bedenke auch, daß der Berater unter Zeitdruck steht. Er kann nicht alles im Detail erklären und er kann auch nicht alle Risken aufzeigen, denn sonst kauft der Kunde das Produkt aus Angst nicht. Angst ist ein schlechter Berater, die muss man dem Kunden nehmen und auch manchem muss man die Entscheidung nehmen, denn oft fragt der Kunde: Soll ich das wirklich machen? Dann wäre der Berater ja schlecht, wenn er sagen würde: Nein das würde ich an ihrer Stelle lieber lassen. Denn dann ist der Berater auch irgendwann seinen Job los. Wer heutzutage zum Bankkaufmann geht muss damit rechnen, daß er ihm was verkaufen will, denn das ist sein Job und dafür wird er bezahlt. Es liegt in der Verantwortung des Kunden sich selbst schlau zu machen und den Berater zu hinterfragen. 

0

Wie konnte es zu Bankenkrise kommen? Habt ihr eure Hausaufgaben nicht gemacht ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von christl10
15.11.2016, 15:26

Nein, das Produkt war von vornherein spekulativ und wurde als sicheres verkauft. Es war ein Fehler, den aber aus Gewinnabsichten jeder nicht sehen wollte. Gier frist Hirn, um es mal direkt auszudrücken. Zudem was soll man machen, wenn man die Vorgabe bekommt die Produkte an den Mann zu bringen? Wer die Arbeit verweigert wird entlassen, daher war das auch ein Managementproblem. 

0

Dann ist ja dein Job völlig unnütz.

Da ja jeder schreiben und lesen gelernt hat langt es doch einfache Produktinformationen auszulegen. Gerade deine "professionelle" Finanzleute könnten sich so die Kosten sparen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung