luckytess am 01.01.2008 um 13:38 Uhr
Vor Weihnachten und Silvester waren die Parkplätze der Supermärkte und die Einkaufswagen so vollgestopft, als würde der Notstand ausbrechen. Was ist das für ein Phänonem?

Überhaupt kein Phänomen. Die nächsten Tage sind die Lebensmittelgeschäfte geschlossen. Viele haben jede Menge Besuch, und der soll/muss ja fürstlich bewirtet werden. Also ist es doch ganz normal, dass es vor Feiertagen, egal welchen, in den Geschäften voll ist.

Weil viele Hausfrauen/(-männer weniger)eine unbegründete Angst haben, dass das Essen/Trinken nicht ausreicht. Hat u.a. damit zu tum, an Festtagn immer alles "perfekt" haben/machen zu wollen UND dass verlernt wurde, mit Dingen, die man im Hause hat essensmässig zu improvisieren....
luckytess am 2. Januar 2008 17:42 Ja, das bringt es auf den Punkt. Improvisation ist heute auch bei vielen Familien, die über nicht so viele finanzielle Mittel verfügen, abhanden gekommen.

wie es Herrlich schon so herrlich beschrieb. Zudem möchte man doch möglichst frische Lebensmittel, oder ?
na, wenn es ein paar Tage nichts einzukaufen gibt, dann gehen halt diejenigen, die normalerweise an diesen Tagen gegangen wären noch schnell vorher. Bei einem WE wie diesem (Montag nur ein halber Tag) kaufen also auch die, die Montag oder Dienstag eingekauft hätten nun am Freitag bzw. Samstag ein. Plus diejenigen, die noch was für die Feiertage kaufen wollen oder Besuch eingeladen haben. Das führt dann halt notwendigerweise zu etwas mehr Andrang. Das ist ja aber nix neues, und wenn man sich daran stört, dann kann man ja einen Tag vorher gehen, oder?
pj
luckytess am 1. Januar 2008 13:50 Nein, es stört mich nicht. Aber ist es so eine "Urangst", dass man möglichst viele Vorräte einkauft? Wenn man die eingekauften Waren betrachtet - auch meine - reichen die für eine längere Zeit als nur zwei Tage. Meine Tochter ist immer beruhigt, dass Muttern einen Notvorrat hat.
Urangst? ich weiß nicht, aber Vorräte haben sich in der Vergangenheit ja oftmals als vorteilhaft herausgestellt, oder? Ich gehöre zu den Menschen, die maximal für zwei, drei Tage einkaufen und das hat nicht nur Vorteile.
pj
Nun, die meisten wollen an diesen Feiertagen besonders gut leben,
oder haben Besuch eingeladen.
Einkäufe, die sich sonst auf die übrigen Tage verteilen, werden an einem Tag getätigt.
Die Öffnungszeiten der Läden sind ausgerechnet an Heiligabend und Silvester deutlich kürzer als an anderen Tagen, so daß der Andrang sich nicht auf den ganzen, sondern nur auf einen halben Tag verteilt.
Ich persönlich habe es so gehalten, daß ich "vorzeitig" einen Großeinkauf gemacht habe. An Heiligabend und an Silvester brauchte ich nur noch die Kleinigkeiten, die man frisch kaufen muß: Eier, Milch usw. Und: ich bin früh aufgestanden, so daß ich vor dem richtigen Andrang weg war.
ungererbad am 1. Januar 2008 15:19 Und weshalb ist dann der Kaufandrang am Samstag vor Ostern auch so gigantisch? Das ist ein ganz >normaler< Samstag, es ist bis 20 Uhr geöffnet. Lediglich 2 Feiertage in Sicht...! Oder der Tag vor dem 03.Oktober??
Oh Mann! Weil die Menschen so sind! Offenbar haben sie Panik, daß sie nicht genug haben für zwei Tage hintereinander.
Wichtig für mich ist doch nur: Ich weiß, daß es so ist. Und ich kann mich insofern darauf einstellen, als ich die Panik-Zeiten meide.