Frage von psvitabesitzer, 1.749

Warum kann man nie mit Gläubigen reden?

Hallo!

Jetzt einmal ernsthaft, ich bin einer der Schüler, die im Religionsunterricht als einzige mit dem Lehrer reden, und alles hinterfragen (die anderen nervts' :D). Aber egal welche Lehrer ich hatte, oder in welchen Foren (zum Beispiel hier) ich über 'Gott' diskutiert habe, man konnte nie ein Gespräch führen. Für mich als Atheist fühlt es sich immer so an, als wolle man einem Kleinkind das Spagetthimonster ausreden. Bei jeder Anmerkung kommt eine Antwort, die Nichts beantwortet, alles wird sofort persönlich genommen, und wenn man ein mal, NUR EIN MAL genau so zurück redet, ist man der dumme Kulturbanause, welcher versucht, alles NEGATIV zu machen. Immer heißt es, alle Ungläubigen seien die Intoleranten, die die nie zuhören, oder sich mal auf andere Wege einlassen, aber umgekehrt ist das in Ordnung. Ich hätte so viele Fragen zu Religionen, aber man kann nie mit jemandem Reden. (Falls jemand denkt, ich wäre immer schon so, ich war bis ins Alter von ca. 10 Jahren überzeugt, es gäbe einen Gott. Danach habe ich mir das selbst ausgeredet).

Antwort
von Eselspur, 720

Hallo psvitabesitzer,

zu deiner Frage fallen mir spontan fünf Punkte ein:

1: Es gibt gute Mathematiklehrer, es gibt schlechte Mathematiklehrer. Es gibt gute Deutschlehrer, es gibt schlechte Deutschlehrer, es gibt gute Religionslehrer, es gibt schlechte Religionslehrer.

2. Verallgemeinerungen sind im Allgemeinen falsch. Also: Wenn du die Erfahrung gemacht hast, mit Gläubigen nicht reden zu können, heißt es nicht, "man kann nie mit Gläubigen reden."

3. Manche Gläubige können nicht vernünftig begründen.

4. Manche Schüler fragen so, dass Lahrer sich provoziert fühlen.

5. Ich finde es gut, dass du religiöse Fragen hast!

Lass dir deine Fragen nicht austreiben!

LG Eselspur

Kommentar von PlueschTiger ,

Endlich mal eine Vernünftige und freundlich Antwort

Kommentar von psvitabesitzer ,

Danke dafür. Ich werde so und so meine Fragen nie aufgeben, bis ich keine Antwort habe. Das wäre gegen meine Einstellung. Ich lese in fast jeder Antwort 'Du stellst provozierende Fragen!'. Ich hatte nun in 6 Jahren dieser Lebensphase, in der ich inzwischen in der dritten Schule bin, genug Möglichkeiten, wenigstens einmal 'nett' zu sein. Ich habe Respekt vor Menschen, welche versuchen, mit mir zu kommunizieren. Daran scheitert es also nicht. Ich entschuldige mich für meinen Fehler mit der Verallgemeinerung. Ich wünschte mir, ich dürfte mehr Antworten wie deine lesen, aber wie du siehst, funktioniert es wieder nicht. Gerade die, die denken, sie müssten mir sagen, dass ich respektlos sei, bestätigen meine Aussage in der Frage, merken es nur leider nicht.

Kommentar von wieli ,

Verallgemeinerungen sind im Allgemeinen falsch

Gefällt mir XD. Aber guter Kommentar

Antwort
von Hyperdinosaurus, 533

Als überzeugter konfessionsloser Christ habe ich auch manchmal Schwierigkeiten im intellektuellen Austausch mit anderen Christen, bei denen ich zum Teil auf so einen Starrsinn und massive Irrationalität  stoße, dass ich mich fast fremdschämen muss für die Ansichten des anderen, obwohl wir den selben Glauben teilen.

Wer sich bei kritischen Fragen persönlich angegriffen fühlt, ist häufig unsicher.

Wer von einer Wahrheit wirklich überzeugt ist, der hat nämlich keinen Grund vor kritischen Fragen auszuweichen.

Ich sympathisiere Menschen, die kritische Frage stellen- weil ich selbst auch gerne Dinge hinterfrage. Ich kann auch nicht einfach so an Sachen glauben, dafür brauch ich gute Gründe, die einer kritischen Prüfung standhalten- mit meinem Verstand.

Der christliche Glaube Gründer bei vielen nicht auf rationalen Überlegungen, sondern nur auf Erfahrungen. Dabei ist der Verstand genauso wichtig für die Entwicklung eines mündigen Glaubens wie die Erfahrung. Aber zu oft wir Glaube nur auf die persönliche emotionale Erfahrung reduziert- schade wie ich finde.

Antwort
von Mallewalle, 40

War damals ebenfalls Gläubig, aber begann nach einer Weile vieles zu hinterfragen und an meinen Glauben zu zweifeln (aus wissenschaftlichen Gründen). Und das ist auch nicht falsch, denn misstrauisch sein bedeutet etwas genauer wissen zu wollen.

Nach meiner Erfahrung nach, will Religion dass man an sie glaubt, aber nicht hinterfragt. Du sollst dir nicht Gottes Abbild vorstellen, du sollst auch Gottes Wege nicht hinterfragen usw. Du sollst lediglich dran glauben das es ihn gibt. Im ernst? Ich hatte aber viele Fragen und ja entweder nahm man es zu persönlich, es kamen lächerliche Argumente oder die antworten waren so gut wie jede andere (hat einen nicht weiter gebracht). Der Grund warum streng Gläubige die häufig gestellten Fragen nicht beantworten können, ist weil sie es selbst nicht wissen. Aber wenn man an etwas glaubt, kann man sich alles erklären, deshalb kommen Argumente wie: Gott wird schon seine Gründe dafür haben oder Wenn die richtige Zeit gekommen ist, wirst du es wissen oder Gott muss dir keine Fragen beantwortet.. tolle begründungen.. 

Die wissen die antworten aber auch nur nicht, weil in der Bibel gerade das verborgen wird, was ein wichtiger Beweis für seine Existenz wäre. Z.b das wir kein Abbild von ihm machen dürfen bzw. Er sich uns nicht zeigen will /wird. Dennoch wird verlangt bedingungslos an ihn zu glauben.

Mir ist auch aufgefallen, dass die versuchen einen zu Überzeugen und auf ihre Seite zu ziehen. Und schaffen die das, ist es eine Bestätigung für sie, dass sie im Recht sind, dabei weiß man nicht ob Gott tatsächlich wahr ist. Vorallem wir müssen ihren Glauben respektieren und tolerieren, aber unseren "nicht glaube" wird wird von ihnen nicht toleriert. (Hattest du ja erwähnt). Wer postuliert Gott gibt es, sollte meinen Beweise dafür zu haben, die in Praxis umgesetzt werden können! 

Zudem gibt es mittlerweile viele Theorien, was die Bibel ursprünglich war. Ich  hab das Gefühl man soll den Glauben nicht hinterfragen, weil man sonst ein Fehler im System finden kann. Und was ist passiert, als man sie mit kritischen Augen betrachtet hatte,  stoßte man auf die Annahmen, dass sie Falsch übersetzt wurde und sich ebenfalls viele Widersprüche finden. - Aber auch dafür gabs erklärungen... 

Es ist immer wieder Aussage gegen Aussage, deshalb halte ich mich da raus, bis die Wahrheit bewiesen wurde! Mir kommts auch vor, der Glaube an Gott gibt einfach vielen Menschen Trost und einen Grund zum Leben. Mir kommts aber AUCH so vor als sei der Glaube an Gott aus Angst entstanden. Z.B: angst vor seiner Macht, konsequenzen oder in die Hölle zu kommen. Oder wird in der Bibel nicht gedroht, alle ungläubigen kommen in die Hölle? Auch unabhängig davon ob man moralisch ein guter Mensch ist, aber dennoch nicht an ihn glaubt, unzwar kein bisschen? Würde mich mal interessieren... -Oder der Glaube entstand aus dem Wunsch seinen Frieden zu finden. Dass wird einem ja versprochen, WENN man sich bereit erklärt an ihn zu glauben. Aber ganz sicher nicht aus Loyalität. 

Aber es ist schwer mit jemanden zu diskutieren der verbissen an seiner Meinung/Glaube (nicht wissen) hält. Ich muss selbst manchmal aufpassen, dass ich mich nicht zu sehr in etwas reinsteigere und darüber mal nachdenke ob der andere nicht recht haben könnte. Beide Parteien müssen halt GUTE Argumente bringen. Die besseren gewinnen, vorerst, bis man es auch in Praxis umsetzen kann. Denn kein Glaube geht über Beweise!

Antwort
von Coldnez, 738

Ich weiss nicht welche Fragen du im Religionsunterricht gestellt hast, aber ich habe gelernt dass die Art und Weise wie man etwas frägt, sehr auf die Reaktion des anderen auswirkt. Man könnte genauso provokativ fragen wie:
Kann man nachweisen dass Darwin kein Gras geraucht hat?
Ist das Leben eines Atheisten genauso Sinnlos wie die von einer Ameise?
Glauben die Atheisten dass die Natur sich freut wenn man nur an die Natur glaubt? usw..

Am besten du argumentierst anhang der Schriften. Das setzt vorraus dass du dich mit der Thematik besser befasst hast. Wie zB Wenn in der Bibel/Kuran das und das steht, wieso machen die Menschen aber dann das und das?. Damit beziehst Fakten mitein und das Gespräch wird ernst genommen und ist für allen beteiligten interessant.

Kommentar von Burgerdancer10 ,

Das sind aber keine Fragen, die provozieren

Kommentar von Coldnez ,

Welche Frage hast du denn zB gestellt?

Kommentar von keineideekeinei ,

ha... du findest so fragen provokativ? das sind gute fragen auf die man eine gute  antwort haben kann solange man sich mit Darwin auskennt, bzw bei den anderen fragen reicht es aus sich über das leben gedanken gemacht zu haben

hast du "provokativere" fragen? oder wars das, denn dann ergibt deine antwort keinen sinn...

Antwort
von DoktorMayo, 45

So wie du das sagst, würde ich es nicht sehen. Ich beispielsweise bin gläubig, habe aber überhaupt kein Problem damit, dass andere Leute nicht an Gott glauben, denn genau das impliziert das Wort „Glaube“. 

Und es ist gut, dass man alles hinterfragt, sonst kann man nie etwas verbessern. Im Laufe des Christentums hat sich auch einiges geändert, aber  hätte Luther nicht den Katholizismus mit seinen zahlreichen Makeln (ja, natürlich waren es Makel und es gibt immer noch Makel, dass sage auch ich als überzeugter Gläubiger) hinterfragt, wäre der heutige Katholizismus und möglicherweise die ganze Gesellschaft noch wesentlich unfortschrittlicher und nicht so frei, wie sie heute zum Glück sind.

Anders herum habe ich von „Atheisten“ gerade eben erst bei einer Frage ähnliches mitbekommen:

Jemand sagte seine Meinung zu einem Thema, die eben weniger freizügig war als die der anderen und somit zugegebenermaßen auch dem historischen Katholizismus stark ähnelt. Und sofort kamen Gegenschläge zurück à la „Du Hardcore-Christ“ und der Andersdenkende wurde als blinder, dummer Gläubiger dargestellt, der noch im letzten Jahttausend lebt und seinen zweifelhaften und unlogischen Glauben verbreitet.

Dass du mit deinem Lehrer nicht kritisch über den Glauben sprechen kannst, zeugt von Unfähigkeit und Inkompetenz des Lehrers, denn:

Das Christentum hat viele Antworten auf die vielen kritischen Fragen der kritisch Denkenden und es gibt keinen unerklärten Widerspruch im Christentum, dafür wird gesorgt. Wer jetzt sagt, man bastelt sich die Welt und den Glauben, wie es gerade passt, dem sei vor Augen gehalten, dass das auch die Naturwissenschaft so macht: Wenn es für etwas Indizien gibt, wird eine Theorie aufgestellt, die sich nach umfangreicherer Untersuchung zur „Tatsache“, zum Gesetz, wandelt. Doch das heißt keineswegs, dass das auf jeden Fall so ist, wie zahlreiche historische wie aktuelle Fälle belegen:

Man kann überhaupt garnichts unverrückbar sicher wissen, es kann nur wahrscheinlicher oder sehr wahrscheinlich sein. Wenn dann aber bemerkt wird, dass da der Wurm drin ist, dann sucht man sich eine neue Theorie, die die neuen Umstände berücksichtigt, anders funktioniert es eben nicht. Und in der Naturwissenschaft bedient man sich dabei z. B. technischer Geräte und der Sinne, in der Theologie geht das nicht, man muss seinen Geist benutzen, um sich den Glauben zu erklären, und das ist ohne Frage keine so exakte Sache wie in der Naturwissenschaft, doch deshalb nennt man Theologie den „Glauben“ und Physik „Wissen“, obwohl beides nur unterschiedlich wahrscheinlich ist.

Aber wenn dein Lehrer sich eben nicht mit den theologischen Erklärungsversuchen, die die Antwort auf deine Fragen geben sollen, auskennt, dann ist er inkompetent, und wenn er nicht die Größe hat, dies zuzugeben, dann ist er zudem unfähig für den Lehrerberuf, denn dann muss er zu unmöglichen Mitteln greifen, er nimmt alles persönlich, gibt nichtssagende Antworten und versucht möglichst schnell, von sich abzuwenden, indem er dich angreift. Das machen auch leider viele zu fanatische Christen oder generell Gläubige, die eben nicht auf alle Fragen Antworten haben (dafür gibt es schließlich die Theologen, so etwas kann ja nicht jeder wissen) und dann aber nicht die Blöße haben, dies zuzugeben (leider häufig verständlich, weil dies häufig als Niederlage angesehen wird).

Ich selbst habe das Glück, eine geniale Lehrerin zu haben, die motiviert und kompetent ist und es schafft, den christlichen Glauben überzeugend zu vermitteln, was man an der ungewöhnlich hohen Zahl der Klausurschreiber und Abiturienten sieht.

Aber nochmal kurz zu deinem Hauptkritikpunkt:

Ich gebe zu, es gibt viele, ja, Idioten, ohne das tiefer oder bestimmter zu sagen, die Kritik abtun und gegen die Kritiker feuern, anstatt konstruktive Kritik zurückzugeben. 

Diese Menschen gibt es aber auf beiden Seiten, und deshalb müssen beide Seiten lernen, auf den anderen einzugehen, was bedeutet, Gläubige müssen sich kritisch mit ihrem Glauben und den Argumenten der Nichtglaubenden befassen, und „Atheisten“ müssen sich auch mit dem christlichen Glauben beschäftigen (ihn nicht hinnehmen oder ihm zustimmen!), bevor sie Kritik üben. (Atheisten übrigens in Anführungzeichen, da ich hierunter einmal alle Nichtglaubenden zusammenfasse, weil sie sich häufig so nennen, auch wenn häufig der Begriff Agnostiker eher zutrifft.)

Letztenendes glaube ich, dass man einige Menschen durch theologische Argumentation überzeugen kann und ihren Glauben verändern kann, aber ich halte es für sehr schwierig, einen überzeugten Atheisten von der Existenz eines Gottes zu überzeugen, und das muss auch nicht sein. 

Denn das soll jeder für sich entscheiden und die Entscheidungen seiner Mitmenschen, auch wenn er sie nicht nachvollziehen kann, akzeptieren, aber nicht kritiklos hinnehmen.

Einen schönen Abend noch :)

LG DoktorMayo 

PS: Für Kritik und Fragen bin ich offen :)

Antwort
von Kajjo, 29

Ich habe sehr ähnliche Erfahrungen wie du gemacht, aber auch einige positive Ausnahmen kennengelernt, mit denen man durchaus über Glauben diskutieren kann. Es besteht also Hoffnung... 

Ich bin auch Atheist und ich denke, deine Beobachtung liegt vor allem daran, dass die meisten Gläubigen heutzutage durchaus wissen, dass sie auf verlorenem Posten stehen. Dass Aberglaube und Glaube gleichermaßen verdammt offensichtlich Mumpitz sind, steht außer Frage und das erschließt sich auch vielen Gläubigen auf eine gewisse Weise, die sie selbst verunsichert.

Wer als Kind so gehirngewaschen wurde, dass er gläubig ist, kann das nur in Ausnahmefällen noch als Erwachsener ablegen. Was man als Kind im Urvertrauen zu den Eltern lernt, das nimmt man als wahr an, egal wie verquer es einem später auch erscheinen mag. Ich vermute, viele Gläubige leben in diesem inneren Konflikt aus vernunftorientierter Klarheit und glaubensorientierter Vernebelung und wissen selbst tief im Inneren keinen Ausweg. Sie glauben einfach, auch wenn es noch so absurd erscheint.

Trotzdem möchte ich dir nochmals zustimmen, dass auch mich ganz besonders anwidert, dass ausgerechnet aufgeklärten, nicht-gläubigen, vernunftorientierten Menschen oftmals so etwas wie "du bist intolerant" entgegenschwappt, wenn sie offen die absurdesten Glaubensvorstellungen anzweifeln, obwohl deren Unsinnigkeit eigentlich offensichtlich ist. Aber die Heuchler und Gutmenschen in dieser Welt haben es geschafft, Toleranz zum neuen Goldenen Kalb hochzustilisieren, anstatt wie früher Zivilcourage, Vernunft, Hilfsbereitschaft zu betonen. Heute sagt der Zeitgeist, man muss alles tolerieren, anstatt für das Gute zu kämpfen -- und dazu gehört als allererstes eben auch, Gut von Böse zu unterscheiden.

Antwort
von Lennister, 391

Ich kann deine Erfahrungen nur bedingt teilen. Auch ich hatte schon Diskussionen mit Gläubigen, bei denen ich das Gefühl hatte, dass das vollkommen sinnlos ist. Ich hatte aber durchaus auch schon konstruktive Gespräche.

Ich denke, für dein Problem gibt es zwei mögliche Ursachen:

1.Du triffst einfach auf die falschen Gläubigen: Vielleicht waren die, mit denen du bisher diskutiert hast, einfach Fundamentalisten. Mit solchen kann man nicht vernünftig reden.

2.Es liegt an dir: Wenn du unsachlich argumentierst oder Menschen unhöflich behandelst, kannst du nicht damit rechnen, dass eine konstruktive Diskussion zustandekommt. Du schreibst ja selbst, dass sich die Diskussion mit Gläubigen für dich anfühlt, als würdest du mit einem Kleinkind reden. Kann es sein, dass du dich ihnen gegenüber auch entsprechend verhältst?

Wenn das der Fall ist, dann liegt das Problem bei dir. Du solltest also einfach mal kritisch reflektieren, wie du dich gegenüber Gläubigen verhältst. Vielleicht liegt das Problem ja bei dir?

Also: Versuche, vernünftige, nicht-fundamentalistische Gläubige als Gesprächspartner zu finden und überleg dir mal, ob du nicht auch durch dein Verhalten zum Scheitern von Gesprächen beiträgst.

Kommentar von psvitabesitzer ,

Ich habe extra einen Text mit meinen Argumenten geschrieben, allerdings im stärksten Dialekt, den ich kenne, weshalb ich diesen nicht online stellen werde. Meist kommt es aber auch gar nicht dazu, selbst argumentieren zu müssen, weil einfach nach der Frage oft schon aus ist.

Antwort
von Dovahkiin11, 358

Gegenfrage, weshalb willst du es jemandem ausreden? So hört es sich hier zumindest an. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, laufen in die entgegengesetzte Richtung. Gläubige sind überzeugt wie Atheisten von ihrer Seite, aber mit allen konnte ich bisher konstruktiv reden. 

Einer der wesentlichen Unterschiede ist, dass der Glaube für die meisten Gläubigen einen höheren Stellenwert hat als die Überzeugung für einen Atheisten. Deshalb sind gerade in diesem Aspekt Respekt und Sachlichkeit auf beiden Seiten von hoher Priorität. Öl ins Feuer zu schütten, ist in diesen Kreisen wenig konstruktiv.

 Als Christ hat man den Auftrag, das höchste Gebot von Respekt und Nächstenliebe umzusetzen. Hingegen werde ich selbst hier auf GF in jedem post, der Religion fokussiert, mindestens einmal von Atheisten grundlos beleidigt, vorgeführt, meine Überzeugung abgewertet, bedroht und noch einiges mehr. Logisch, wenn man nur nach eigenen Idealen und/oder dem Gesetz lebt.

Es sind längst nicht alle so, wie du erlebt hast. Lass dir davon kein Brille gegenüber dieser Gruppe aufsetzen und kontaktiere evtl anderswo Gläubige, falls du Fragen hast. Und rede dir nichts aus oder ein, sondern lebe deine innere Überzeugung. 

Kommentar von psvitabesitzer ,

Diskussionen sind immer dazu da, eine Gegenpartei von seiner Meinung durch Argumentationen zu überzeugen. Für was denn sonst? Ich hätte kein Problem damit, wenn mir ein Gläubiger seine Argumente bringen würde, allerdings blockt jeder, mit dem ich reden will einfach ab, noch bevor ich was sage. Den Rest kannst du in meiner Frage lesen.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Aber diese Diskussion braucht nicht mehr auf elementarer Ebene stattzufinden. In D glauben heute die meisten, weil sie persönlich davon mehr profitieren als vom Atheismus. Es geht Ihnen gut damit. Und anders herum genauso. Es bringt herzlich wenig, in einem solchen Rahmen nur zu versuchen, jemandem seinen Glauben auszureden oder ihn dazu zu bekehren. Abgesehen von Spannungen oder sogar Verzweiflung springt dabei nicht viel heraus. Es genügt dafür, Informationen bereit zu stellen und denjenigen seine Überzeugung ohne Rollenkonflilkt herauszubilden. Dazu sollte dank Vernetzung und Individualismus jeder selbst in der Lage sein. Ziel ist hier eher, seine Überzeugung (intern) zu optimieren.

Sinnvolle Diskussionsthemen liegen eher in den Facetten, wie man bspw. seinen Glauben auslebt oder ob und wie man Moralen und ethisches Handeln als Atheist umsetzt. 

Wenn du respektvoll mit mir über dieses Thema redest, blocke ich nicht ab. Ich kenne persönlich auch wenige, auf die dies zutrifft. Du hast scheinbar einfach Erfahrungen in der falschen Richtung gemacht. Wenn du weiter auf dieses Thema zugehst, wirst du auch mit Leuten ins Gespräch kommen, die offener sind.

Kommentar von Enzylexikon ,

Diskussionen sind immer dazu da, eine Gegenpartei von seiner Meinung durch Argumentationen zu überzeugen.

Das sehe ich anders, weil für mich eine "Diskussion" erst einmal ein Meinungsaustausch und kein Streitgespräch ist. Man bespricht ein Thema, trägt Argumente vor - ohne Überzeugungsabsicht.

Ich kann eine Diskussion auch ergebnisoffen lassen, da ich nicht das Bedürfnis habe, dadurch einen goldenen Blumentopf für brillante Rhetorik und herausragende Argumentation zu gewinnen.

Mir ist es wichtiger, dass mein Gegenüber meinen Standpunkt nachvollziehen kann, selbst wenn er ihn nicht teilt und anderer Ansicht ist.

Schlimmer als eine entgegengesetzte Meinung, finde ich nämlich Fehlinformation und Missverständnisse, die zu falschen Einschätzungen führen.

Für was denn sonst?

Wie schon gesagt tausche ich gerne Meinungen und persönliche Ansichten mit anderen Menschen aus.

Wenn ich das Gefühl habe, mir sitzt da jemand mit einem ideologischen Parteibuch in der Tasche gegenüber, der nur darauf wartet, wie ein wilder Stier auf mich los zu gehen - dann diskutiere ich erst gar nicht

allerdings blockt jeder, mit dem ich reden will einfach ab, noch
bevor ich was sage.

Das könnte wie gesagt an deinem Auftreten liegen.

Wer mir gleich den Eindruck vermittelt, er sei auf einer Rettungsmission - egal ob im Auftrag der Religion, Politik, oder Aufklärung - der hat schlechte Aussichten auf ein vernünftiges Gespräch.

Wer bereit ist, auf einem Niveau zu reden, auf dem es weder Sieger noch Besiegte gibt, kann das gerne jederzeit machen.

Kommentar von Lennister ,

Diskussionen sind immer dazu da, eine Gegenpartei von seiner Meinung durch Argumentationen zu überzeugen

Nein. Diskussionen dienen dazu, einen Konsens als Basis für das Zusammenleben und für gemeinsames Handeln zu schaffen. Sonst kann man überhaupt nicht begründen, warum man diskutieren sollte.

Und so ein Konsens muss nicht darin bestehen, dass einer die Meinung des anderen übernimmt; er kann auch in einem Kompromiss oder in der Akzeptanz der Meinung des anderen bestehen. 

Kommentar von psvitabesitzer ,

Übrigens, mit was hast du angefangen, bevor du mir eine Antwort gegeben hast? MIT EINER GEGENFRAGE. DIE ICH BEANTWORTEN KONNTE.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Ja, habe ich, was genau ist denn nun das Problem?

Meine Frage hast du dennoch nicht beantwortet. Von einem Theologen ist auszugehen, dass er sich zur Genüge mit der Thematik und dem Facetten des Glaubens auseinandergesetzt und diese für sich als passabel und profitabel befunden hat. Von den meisten Gläubigen in Deutschland im 21. Jahrhundert dank Aufklärung ebenso. Offenbar ziehen sie einen größeren Nutzen aus dem Glauben als aus dem Atheismus. Was ist deine innere Überzeugung, dass du ihnen diesen streitig machen willst? 

Antwort
von Etter, 227

Am Ende sind wir alle nur Menschen. Somit kommt es häufig auf die Personen an. Zudem ist es heikel, da Religion meist ein Weltbild darstellt, welches potentiell in Angriff genommen wird.

Je nachdem wie dann deine Art und Weise der Fragen rüberkommt und wie die Person drauf ist, kann es schief gehen.

Ich habe absolut verbohrte Atheisten getroffen, ebenso wie mir häufig gesagt wurde, dass ich in der Hölle schmoren werde. Egal welche Seite: Ich finde beides daneben.

Ansonsten: Bei den meisten bleiben negative Erinnerungen viel eher hängen, als positive, wodurch die Leute die sich nicht benehmen können rausstechen.

Antwort
von Panazee, 161

Also ich kann dem nicht zustimmen. In meinem persönlichen Umfeld gibt es einige Christen und mit einigen von denen kann man über ihren Glauben reden.

Man muss sie natürlich ernst nehmen und auf Augenhöhe mit ihnen reden. Wenn du mit der Einstellung ran gehst, dass du denen irgendetwas ausreden musst wie "einem Kleinkind das Spagetthimonster", dann wirst du auch kein gutes Gespräch, geschweige denn eine Diskussion führen können.

Das Ganze hat ja nichts mit Logik zu tun. Sehr viele Christen führen eine "persönliche Begegnung mit Gott" an. Wie will man darüber diskutieren? Entweder man glaubt, dass einem das wirklich passiert ist, oder man glaubt, dass das eine Fehlwahrnehmung war. Ich (und viele Atheisten) bin mir der Fehlbarkeit des menschlichen Gehirnes bewusst mitsamt den Effekten Pareidolie (fehlerhafte Mustererkennung), Halluzinationen, Fehlassoziationen, etc. pp.. Gläubige sind sich dessen oft nicht bewusst und wenn man so etwas anführt, kommt das bei ihnen an wie "Du bist halt verrückt.". Das will keiner gerne hören und geht dann sofort in eine Verteidigungshaltung, die eine Diskussion quasi unmöglich macht.

Im Internet treffen auch fast immer die Extreme aufeinander. Da diskutieren fast immer nur 100% überzeugte Atheisten mit 100% überzeugten Gläubigen. Die meisten anderen hüten sich oft da einzusteigen. Wenn man von etwas 100% überzeugt ist neigt man dazu die Argumente der andere Seite gar nicht richtig aufzunehmen, weil sie ja eh nur irregeleitet sein können, weil, wenn man sich ja 100% sicher ist in seiner Position, dann kann die andere Seite nur 100% falsch liegen.

Antwort
von TanjaStauch, 150

Glaube vermittelt Geborgenheit.(Zumindest fiktiv).

Ein Angriff auf den Glauben ist ein potentieller Diebstahl von (fiktiver) Geborgenheit.

In IS-Land oder Saudi-Arabien oder Hitlers Dritten Reich oder Adolf Dudas Polen oder einem anderen totalitären Regime würde man dich jetzt - wahrscheinlich mit Hilfe der NSA - ermitteln lassen und zumindest unter Beobachtung stellen.

Wenn man Typen wie dich einfach lässt, machst du am Ende sogar Dinge wie Folter, die Todesstrafe oder radioaktive Verstrahlung NEGATIV.

Hey! Die Welt hat genug Sorgen. Religiöser (oder pseudo-religiöser) Fanatismus und Intoleranz befreien schlichte Gemüter von einem Teil ihrer Sorgen.

Jetzt kommt du daher und willst ihnen neue Sorgen aufbürden. Das wollten schon Spinner wie Kant(https://de.wikipedia.org/wiki/Beantwortung_der_Frage:_Was_ist_Aufkl%C3%A4rung%3F...).

Aufklärung lichtet Nebel. Und stiehlt damit das Gefühl von Geborgenheit.

Sei kein Dieb!

Lass den Menschen ihren vernebelten Verstand!

Liebe Grüße,

Tanja

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 272

Ich bin Buddhist und würde mich selbst als religiösen Menschen bezeichnen - allerdings denke ich schon, das man mit mir durchaus kritisch über meinen Glauben diskutieren kann.

Irgendwann gelangt man halt an den Punkt, wo man sagt "Das ist eben Glaube" und die Diskussion bringt nichts mehr.

Das gilt besonders bei einer penetranten Person, die ganz offenbar ihre persönliche Bekehrungsmission gegen Religion führt.

Deine pauschale Kritik an diskussionsunwilligen "Gläubigen" im Allgemeinen trifft also nicht zu.

Ich bin durchaus diskussionsbereit und rede gerne mit Menschen die eine andere Weltsicht haben, da dies auch meinen eigenen Horizont erweitern und ich meine Überzeugungen auf Herz und Nieren prüfen kann.

Desweiteren muss ich Viktor1 in seiner Einschätzung Recht geben:

Du erweckst den Eindruck, als hättest du eine Profilneurose und müsstest dich unbedingt intellektuell hervortun, indem du sinnlose Diskussionen führst.

Mit jemandem, der sich als atheistischer Erlöser durch Aufklärung der dummen Gläubigen aufspielt, würde ich von vornherein nicht diskutieren - er wäre mir zu penetrant und voreingenommen. 

Ich sage ausdrücklich, dass du mit deinen Äußerungen lediglich diesen Eindruck bei mir erweckst und es kann gut sein, dass du ganz anders bist, als du hier gerade rüberkommst. Daher nimm diese Kritik bitte nicht zu persönlich, sie beruht nur auf einem subjektiven Eindruck.

Antwort
von RudolfFischer, 281

Du kannst mir gern persönlich schreiben und beliebige Fragen stellen, sowas bin ich gewohnt. Ich bin Gläubiger ohne Bekehrungsabsichten; mein Ziel ist, dass Gläubige und Nichtgläubige in gegenseitigem Respekt friedlich miteinander leben. Ich kann auch nicht alles beantworten, schon gar nicht beweisen, denn "glauben" heißt ja nicht "wissen". Andererseit ist Nichtglaube ja auch ein Glaube.

Ein Forum wie dieses ist nicht für grundsätzlice Auseinandersetzungen geeignet, da die (teilweise) Öffentlichkeit dazu verführt, eine gute Figur abzugeben und deshalb eher zu fechten ud zu rechten.

Meine persönliche Netzadresse ist

fischru@uni-muenster.de 

Antwort
von zahlenguide, 22

wenn du selber an gott geglaubt hast, warum hast du dann denn noch fragen? als ehemaliger gläubiger müsstest du doch genauso viel wissen, wie jemand der heute glaubt? - es ist übrigens sehr schwierig religiöse fragen zu beantworten, weil es völlig verschiedene philosophien gibt. es gibt also sogar in der wissenschaft philosophie einen bereich, der sich nur mit den deutungsmöglichkeiten der bibel beschäftigt, entsprechend wirst du nie eine perfekte antwort bekommen können - außer gott persönlich würde sie dir sagen.

Antwort
von liberior, 224

Ich als sehr religiöser Atheist (und Schüler) werde mit diesem Problem auch oft konfrontiert, vor allem da ich es einfach nie verstehen werde, wie man an etwas glauben kann, dass nunmal einfach nicht gibt und auch nie gab. Ja mag schon sein, dass Jesus vor zwei Jahrtausenden wirklich gelebt hat, aber sich deswegen herauszunehmen, das Universum unterläge Gott, und die Wissenschaft hat da auch gar nichts mehr zu melden, leuchtet mir einfach nicht ein.
Außerdem, was glauben wir Menschen eigentlich, das ganze Universum mit Gott erklären zu können. So einfach ist es nun mal nicht, einfach zu sagen, es ist eben so. Ja warum ist denn es so? 

Antwort
von hoax59, 291

Oje, hier "kassieren" Sie sicherlich ganz viele Antworten....Man kann durchaus mit Gläubigen reden, dem stehen aber verschiedene Hürden gegenüber: a) viele Gläubige sind tatsächlich so verbohrt und indoktriniert, daß sie keine andere Meinung gelten lassen können, b) gerade bei Fragen von Atheisten muß ein gläubiger Mensch oft passen, weil man den Glauben unmöglich mit allgemeingültigen, weltlichen Parametern beweisen kann, die auch ein Atheist akzeptieren würde, c) ohne dir persönlich nahe treten zu wollen, gibt es natürlich auch Atheisten, die aus einem Blickwinkel der rationalen Überheblichkeit Fragen stellen allein der Provokation willen. Man kann alles hinterfragen - doch ergibt es am Ende einen Sinn? Es ist leichter, alles in Frage zu stellen, als alle Fragen beantworten zu können. Prüfen Sie für sich, weshalb Sie alles hinterfragen und was der Gewinn aus den Antworten für Sie sein könnte. Sofern Sie unbewußt auf der Suche des von Ihnen "selbst ausgeredeten" Gottes sind, so gibt es heute die spannendsten Möglichkeiten, seine Fragen im Netz zu googeln, in Foren beantworten zu lassen oder sich kritisch auf christlichen Websites umzusehen. Möchten Sie Kritik und Glauben in einem? Dann beschäftigen Sie sich doch mal eine kleine Zeit lang mit diesem Blogger: www.keine-tricks-nur-jesus.de

Antwort
von 4myInfinity, 168

hey kommt drauf an was für fragen du stellst. aber mir fällt auch auf das gläubige es einfach nicht wahrhaben wollen das andere nicht dran glauben. ich würds einfach aktzeptieren.....weil wenn es ihnen durch glauben besser geht....

Antwort
von JTKirk2000, 294

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück. Wenn man vernünftig mit jemand anderen redet, dann erhält man auch vernünftige Antworten. 

Wenn aber jemand daher kommt und über alles herzieht, was einem irgendwie von Bedeutung ist, als wäre es Schwachsinn pur, was schon persönlich beleidigend ist, wie arrogant und in der Tat intolerant ist denn die Denkweise, nach einer derartigen Beleidigung noch eine sachliche Unterhaltung zu erwarten? 

Ja ich bin gläubig, aber ich habe kein Problem mit Leuten, die einem anderen Glauben angehören oder auch gar keiner Religion. Womit ich aber ein Problem habe, sind Leute, die nichts weiter drauf haben, als die Sichtweisen anderer in den Schmutz zu ziehen und andere persönlich wegen deren Glaubensansichten zu beleidigen und dann noch meinen, dass das normal sei, was sie tun. Normal ist eher das, was der Spruch aussagt, was Du nicht willst, das man dir tu, das füg' auch keinem anderen zu - unabhängig von Sichtweisen, sondern nur darauf bezogen, wie man mit anderen, egal in welcher Form, umgeht.

Kommentar von psvitabesitzer ,

Wieso fällt es dann Menschen wie dir nicht einfach, diese 'andere Sichtweisen durch den Schmutzziehenden' mit Argumenten einfach einmal zu überzeugen? Hat daran auch schon jemand gedacht? Es ist doch irgendwie logisch, dass immer einer am anderen herumhackt, wenn nie etwas zurückkommt. Es dürfte doch nicht schwierig sein, jemand anderem deine Denkweise zu erklären, mit der du überzeugt wurdest. 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Weil ich mich nicht in der Verantwortung sehe, jemanden von dem zu überzeugen, was mir persönlich wichtig ist, und mir zudem meine Zeit zu kostbar ist, sie an jemanden zu verschwenden, der meine Sichtweise ohnehin in den Dreck zieht, bzw. sogar schon in den Dreck gezogen hat.

"Perlen vor die Säue [zu] werfen" hat noch nie etwas gebracht, außer dass (wie in diesem Sinnbild geschehen) die Perlen zertreten wurden. Wenn man in Hinsicht auf andere Sichtweisen nur zu Beleidigungen fähig ist, dann macht man sinnbildlich nichts anderes, als das, was jemand, der auch nur ansatzweise etwas zu erklären versucht, entsprechend zu zerstören.

Wer dann noch meint, dass man im Recht sei oder einem andere noch etwas schuldig sind, ihm etwas zu erklären, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

Kommentar von hummel3 ,

@JTKirk2000

Mein Kompliment, sowohl für die Antwort als auch den Kommentar!

Kommentar von JTKirk2000 ,

Dankeschön. :)

Kommentar von PlueschTiger ,

Verrate mir mal was dich so überaus Feindselig macht? Ist es die Tatsache das der Fragesteller abtrünnig geworden ist oder weil er Recht hat und man wirklich nicht vernünftig mit gläubigen über Religion Reden kann? Die meisten hier scheinen lesen zu geizen, denn sonst müsste der Fakt das der Fragesteller selbst mal an Gott geglaubt hat ja mal bedacht werden. Doch das wird generell ignoriert.

Verrate mir mal wann der Fragesteller deine Religion in den Dreck getreten hat? Zudem ist es nicht Aufgabe der Christen den Menschen den Glauben zu bringen. Zudem ist nicht von Bekehren die Rede, sondern Simpler Meinungsaustausch und Lernen vom anderen.

Dir ist doch klar das dein Kommentar alles andere als Christlich ist und etliche der Kritiken der Bösen Atheisten bestätigt.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Verrate mir mal was dich so überaus Feindselig macht? 

Verrate Du mir mal, wo ich mich feindselig geäußert hätte? Ich habe nur geschrieben, dass es keinen Sinn hat mit jemandem ernsthaft über etwas zu reden, was dieser ohnehin für nichts hält.

Ist es die Tatsache das der Fragesteller abtrünnig geworden ist oder weil er Recht hat und man wirklich nicht vernünftig mit gläubigen über Religion Reden kann? 

Was er glaubt interessiert mich nur insofern, wie er es entsprechend in ein Gesprächsthema einfließen lässt. Ob er glaubt oder nicht oder ob er früher einmal geglaubt hat, hat für mich keine Relevanz, sondern nur, was er mit seiner Fragestellung schon aufzeigt. Denn letztere macht deutlich, dass es keinen Sinn hat, darüber ernsthaft mit ihm zu diskutieren und das hat keinerlei Feindseligkeit in der Betrachtungsweise, sondern lediglich Erfahrungswerte.

Die meisten hier scheinen lesen zu geizen, denn sonst müsste der Fakt das der Fragesteller selbst mal an Gott geglaubt hat ja mal bedacht werden. Doch das wird generell ignoriert.

Das ist dann das Problem der Anderen, aber nicht meines

Verrate mir mal wann der Fragesteller deine Religion in den Dreck getreten hat?

Vielleicht mal mit seiner Wortwahl? Da wären wir wieder beim Thema lesen. Komisch, dass ich Dich darauf hinweisen muss, denn Du hast Dich doch beklagt, dass Du meinst, andere hätten nicht wirklich gelesen, was der Fragesteller geschrieben hat.

Zudem ist es nicht Aufgabe der Christen den Menschen den Glauben zu bringen.

Das sehe ich ähnlich und ich mache so etwas auch nicht, jedenfalls nicht insofern, andere bekehren zu wollen. Wenn jemand Fragen hat, die ein Interesse nahelegen, dann versuche ich zu Antworten, aber die Betonung liegt dabei darauf, dass deren Fragen ein Interesse überhaupt erst nahelegen und so sehr ich auch versuche, ein Interesse in der Beschreibung der Frage des Fragestellers zu finden, sehe ich darin nur seine Geringschätzung für Religion.

Zudem ist nicht von Bekehren die Rede, sondern Simpler Meinungsaustausch und Lernen vom anderen.

Bekehrung ist ja noch ganz was anderes, als sich über Religion zu informieren oder zu unterhalten, denn Bekehrung bedeutet, etwas an seinem Leben zu ändern, und das kann man nur für sich allein machen, aber für niemand anderen tun.

Dir ist doch klar das dein Kommentar alles andere als Christlich ist und etliche der Kritiken der Bösen Atheisten bestätigt.

Und Dir ist hoffentlich klar, dass laut der Bibel Christus selbst gesagt hat, dass man nicht Perlen vor die Säue werfen soll, womit er genau das zum Ausdruck gebracht hat, worin auch ich keinen Sinn sehe und was ich mit eigenen Worten entsprechend zum Ausdruck gebracht hatte. Wenn also das, was laut der Bibel Christus vertreten hat, nicht christlich sein soll, dann verrate mir mal, was dann christlich sein soll?

Kommentar von PlueschTiger ,

Verrate Du mir mal, wo ich mich feindselig geäußert hätte?

Siehe Zitat. Zugegeben manche würden das auch unter Beleidigung einordnen.

"Perlen vor die Säue [zu] werfen" hat

Abgesehen davon, solltest du mal dein Text lesen. Es ist die Art wie du geschrieben hast die schon Zeigt das du dich aufregst und dem entsprechen dich feindselig und abwertend ausdrücken tust.

Vielleicht mal mit seiner Wortwahl? Da wären wir wieder beim Thema lesen. Komisch, dass ich Dich darauf hinweisen muss, denn Du hast Dich doch beklagt, dass Du meinst, andere hätten nicht wirklich gelesen, was der Fragesteller geschrieben hat.

So und genau hier sind wir bei dem was der Fragesteller nicht versteht. Ich habe die frage gelesen und sehe keine Feindseligkeit darin. Sicher ist sie wahrscheinlich etwas unglücklich formuliert aber nicht feindselig. Selbst in dem Kommentar unter deiner Antwort sehe ich nur Gesprächs Bereitschaft und Neugier.

Nicht nur das, der Fragesteller hat dir im Grunde sogar die Hand gereicht, ihn mit deinen Erfahrungen wieder für den Glauben zu gewinnen. Doch du siehst ja nur jemand der Kritik übt und somit Feindselig sein muss.

Wenn jemand Fragen hat, die ein Interesse nahelegen, dann versuche ich zu Antworten, aber die Betonung liegt dabei darauf, dass deren Fragen ein Interesse überhaupt erst nahelegen

Genau diese Fragen, hat der Fragesteller und bekommt durch diese bei anderen immer Probleme und er will wissen wieso.

 und so sehr ich auch versuche, ein Interesse in der Beschreibung der Frage des Fragestellers zu finden, sehe ich darin nur seine Geringschätzung für Religion.

Bedenke das nicht jeder ein Ass in Deutsch, Rhetorik oder was auch immer ist. Ich und viele andere haben keine Ahnung wodurch sich Gläubige, Behinderte, Ungläubige, Bettler oder wer auch immer, beleidigt fühlen. Vernünftig wäre es gewesen wenn du den Fragesteller darauf hingewiesen hättest, das seine Formulierung missverstanden werden kann und das Problem vielleicht da liegt.

Leider bist du wegen des Glauben auch von vorn herein, leichter zu kränken, da es genau diesen betrifft. Du kannst es zwar abstreiten, doch denke ich das es auch ein wenig eine Rolle spielt. Denn sonst würden hier nicht so viele einfach sich empören.

Und Dir ist hoffentlich klar, dass laut der Bibel Christus selbst gesagt hat, dass man nicht Perlen vor die Säue werfen soll

Mag sein, doch trifft das nicht auf Menschen zu die Wissen erfahren wollen und ich denke mal selbst Jesus hat nicht vor Kritischen Fragen der Menschen zurückgeschreckt.

Wenn also das, was laut der Bibel Christus vertreten hat, nicht christlich sein soll, dann verrate mir mal, was dann christlich sein soll?

Wenn du dich mit der Formulierung angegriffen gefühlt hast, wie wäre es mit der: "Wenn einer dich schlägt, halte ihm auch die andere Wange hin." Dürfte, wenn ich mich nicht irre auch ein Christlicher Spruch sein, wenn nicht sogar von Jesus selbst.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Siehe Zitat. Zugegeben manche würden das auch unter Beleidigung einordnen.

Zwischen dem, was man schreibt, und dem was so manch einer in das geschriebene hinein interpretiert (und da bin ich auf beiden Seiten keine Ausnahme, denn der Mensch interpretiert nun mal sobald er liest), besteht oft ein nicht zu verachtender Unterschied. Folglich hat diese Aussage keinen Bezug zu dem, was Du in diesem Zusammenhang zitiert hast. Denn das Eine habe ich geschrieben und das Andere deutet auf Erfahrungswerte hin, wie manche Beiträge in der Vergangenheit hier interpretiert wurden.

Ich habe die frage gelesen und sehe keine Feindseligkeit darin. Sicher ist sie wahrscheinlich etwas unglücklich formuliert aber nicht feindselig.

Na gut, dann wollen wir mal schauen: 

[...] (die anderen nervts' :D) [...] Für mich als Atheist fühlt es sich immer so an, als wolle man einem Kleinkind das Spagetthimonster ausreden. [...]

Allein das zeigt schon auf, dass er den Religionsunterricht lieber stört, als das er einen fließenden Ablauf bevorzugen würde und die zweite Passage zeigt auf, dass er das noch mit einer Herabwürdigung erweitert. Wenn das keine Feindseligkeit aufzeigt, dann ist das echt sehr unglücklich formuliert.

Genau diese Fragen, hat der Fragesteller und bekommt durch diese bei anderen immer Probleme und er will wissen wieso.

Jemand der wirklich interessiert ist und entsprechende Fragen hat, der macht sich nicht so lustig, wie es der Fragesteller kundgetan hat.

Bedenke das nicht jeder ein Ass in Deutsch, Rhetorik oder was auch immer ist. Ich und viele andere haben keine Ahnung wodurch sich Gläubige, Behinderte, Ungläubige, Bettler oder wer auch immer, beleidigt fühlen. Vernünftig wäre es gewesen wenn du den Fragesteller darauf hingewiesen hättest, das seine Formulierung missverstanden werden kann und das Problem vielleicht da liegt.

Ich fange einfach mal an dieser Stelle mit diesem Zitat an: Deine Aufzählung macht den Eindruck eines Vergleiches und ist daher vermutlich für so ziemlich jede erwähnte Personengruppe beleidigend.

Leider bist du wegen des Glauben auch von vorn herein, leichter zu kränken, da es genau diesen betrifft.

Das würde eine Unsicherheit im Glauben voraussetzen, die so nicht vorhanden ist. Es ist eher so, dass es schwierig ist, jemandem zu erklären was Schnee ist, wenn der andere nie Schnee gesehen hat. Was diese Erklärung umso unsinniger erscheinen lässt ist, wenn der dem man vielleicht erklären würde, was Schnee ist, nicht nur die Beschreibungen, sondern auch die Grundaussage der Erklärung augenscheinlich gering schätzt, wie beispielsweise durch herabwürdigende Vergleiche.

Und Dir ist hoffentlich klar, dass laut der Bibel Christus selbst gesagt hat, dass man nicht Perlen vor die Säue werfen soll

Mag sein, doch trifft das nicht auf Menschen zu die Wissen erfahren wollen und ich denke mal selbst Jesus hat nicht vor Kritischen Fragen der Menschen zurückgeschreckt.

Da wäre ich wieder bei dem unsinnigen Versuch eines Erklärungsversuches, wenn von dem, der nach einer Erklärung sucht, nur Geringschätzung ausgeht. Genau darum geht es in dem angedeuteten Gleichnis.

"Wenn einer dich schlägt, halte ihm auch die andere Wange hin." Dürfte, wenn ich mich nicht irre auch ein Christlicher Spruch sein, wenn nicht sogar von Jesus selbst.

Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass eine Geringschätzung zumindest sehr oft deutlich macht, dass es einem Menschen, der solch eine loslässt, gar nicht darauf ankommt, etwas zu erfahren, sondern einfach nur andere unnötig zu beleidigen. Es ist eine Sache, sich nicht zu wehren (und darauf bezieht sich die Aussage Christi), aber eine ganz andere, jemandem der (diesem Gleichnis nach zuschlägt) auch noch einen zusätzlichen Gefallen zu tun. Es gibt auch andere Aussagen Christi, wie dem der dich bittet, eine Meile mit ihm zu gehen, dass man dann zwei gehen soll, oder wenn jemand einen vor Gericht bringt und den Mantel einklagt, dass man ihm dann auch das Hemd geben soll, aber keines dieser Gleichnisse zeigt auch nur im Ansatz eine Geringschätzung für das auf, wonach verlangt oder worum gebeten wird, und eben das ist hier der maßgebliche Unterschied.

Ich kann aus der Frage eben wegen der geäußerten Geringschätzungen kein ernstes Interesse erkennen und von daher sehe ich auch keinen Sinn darin, auch nur zu versuchen, über Glauben zu schreiben. Wenn es darum geht, etwas über einen bestimmten Glauben herauszufinden, kann er es gern noch einmal versuchen und zumindest vorzutäuschen, dass er ein ernsthaftes Interesse hat, entsprechend zu verstehen, oder er versucht es mit der Suchfunktion, denn auch dadurch findet man hier viele Fragen und Antworten zu diesem Thema - nur leider würde letzteres tatsächlich ein gewisses Mindestmaß an Interesse erfordern.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Sorry, ich wollte meinen letzten Beitrag in Bezug auf Zitate noch korrigieren, aber es kam dann immer die Meldung dass ich die Zeichenzahl überschritten hätte, egal wie viel Text ich auch entfernt hatte, bis schließlich der Countdown abgelaufen war. Es war also nur zum Teil mein Fehler, dass einige zitierte Texte nicht in Zitatfenstern aufgeführt sind.

Kommentar von PlueschTiger ,

Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass eine Geringschätzung zumindest sehr oft deutlich macht, dass es einem Menschen, der solch eine loslässt, gar nicht darauf ankommt, etwas zu erfahren, sondern einfach nur andere unnötig zu beleidigen.

Da magst du recht haben, doch ist das was du oder sonst wer als Geringschätzung interpretieren wirklich Geringschätzung? ich habe einige der Kommentare des Fragers gelesen und bin der Ansicht das er vernünftig schreibt und auch logisch. Siehe Zitat.

.... Ich habe Respekt vor Menschen, welche versuchen, mit mir zu kommunizieren. Daran scheitert es also nicht. Ich entschuldige mich für meinen Fehler mit der Verallgemeinerung. Ich wünschte mir, ich dürfte mehr Antworten wie deine lesen, aber wie du siehst, funktioniert es wieder nicht. Gerade die, die denken, sie müssten mir sagen, dass ich respektlos sei, bestätigen meine Aussage in der Frage, merken es nur leider nicht.

Leider muss ich dem Frager bei dem letzten Satz Recht geben, denn wenn ich die Antworten hier lese komme ich Zwangsläufig zu dem Selben Schluss.

Auch das nächste Zitat ist logisch und er hat mit seiner Aussage das eine Diskussion zum überzeugen da ist Recht. Egal ob wir jemanden von der Ansicht oder einem Selbst überzeugen wollen. Zudem wie du im Zitat siehst kommt der Frager in der Regel nicht mal dazu etwas Geringzuschätzen.

Diskussionen sind immer dazu da, eine Gegenpartei von seiner Meinung durch Argumentationen zu überzeugen. Für was denn sonst? Ich hätte kein Problem damit, wenn mir ein Gläubiger seine Argumente bringen würde, allerdings blockt jeder, mit dem ich reden will einfach ab, noch bevor ich was sage. Den Rest kannst du in meiner Frage lesen.

Meist kommt es aber auch gar nicht dazu, selbst argumentieren zu müssen, weil einfach nach der Frage oft schon aus ist.

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Leider bist du wegen des Glauben auch von vorn herein, leichter zu kränken, da es genau diesen betrifft.

Das würde eine Unsicherheit im Glauben voraussetzen, die so nicht vorhanden ist. Es ist eher so, dass es schwierig ist, jemandem zu erklären was Schnee ist, wenn der andere nie Schnee gesehen hat.

Da irrst du. Das hat dann nichts mit Unsicherheit im Glauben zu tun. Wenn du von etwas überzeugt bist oder an etwas oder jemanden Glaubst, dann passiert so etwas Zwangsläufig das man den oder das schützt und überreagiert. Ferner beweist du an deinem Kommentar das du es nicht einmal für möglich halten tust das deine Interpretation der Geringschätzung eventuell verfrüht war, was ebenso eine Geringschätzung dem anderen gegenüber ist, oder siehst du das anders?

[...] (die anderen nervts' :D) [...] Für mich als Atheist fühlt es sich immer so an, als wolle man einem Kleinkind das Spagetthimonster ausreden. [...]

Allein das zeigt schon auf, dass er den Religionsunterricht lieber stört, als das er einen fließenden Ablauf bevorzugen würde und die zweite Passage zeigt auf, dass er das noch mit einer Herabwürdigung erweitert. Wenn das keine Feindseligkeit aufzeigt, dann ist das echt sehr unglücklich formuliert.

Nichts für ungut, aber es gibt sogar Politiker die das Spagetti Monster für eine echte Religion halten. (habe leider keinen Link parat) Das mit dem Monster war schlicht weg ein vergleich und Hinweis das alles was er sagt sofort als versuch interpretiert wird, andere von seinen Absichten überzeugen zu wollen. Ich brauche dir doch nicht etwa sagen was passiert wenn du einem Kind etwas ausreden willst woran es Glauben tut oder dir.

Zwischen dem, was man schreibt, und dem was so manch einer in das geschriebene hinein interpretiert (und da bin ich auf beiden Seiten keine Ausnahme, denn der Mensch interpretiert nun mal sobald er liest), besteht oft ein nicht zu verachtender Unterschied. Folglich hat diese Aussage keinen Bezug zu dem, was Du in diesem Zusammenhang zitiert hast. Denn das Eine habe ich geschrieben und das Andere deutet auf Erfahrungswerte hin, wie manche Beiträge in der Vergangenheit hier interpretiert wurden.

Wenn du selbst zugibst das beide Seiten Texte nach eigenen Erfahrungen interpretieren, warum hältst du es dann nicht einmal für möglich das der Frager wirklich ernste und Friedliche Absichten hat?

Ich selbst habe schon merken müssen, bei normalen Schulthemen, wie böse Mitschüler werden können nur weil man sich vom Lehrer etwas genauer erklären lässt nur weil man es verstehen will und Probleme damit hat es zu verstehen. Daran siehst du das es nicht mal Religionsthemen und fragen sein müssen wo so etwas passiert.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Da magst du recht haben, doch ist das was du oder sonst wer als Geringschätzung interpretieren wirklich Geringschätzung?

Erfahrungswerte hier auf Gutefrage.net bestätigen dies. Wer fragen kann, der kann auch die Suchfunktion nutzen, wenn es eine ernst gemeinte Frage ist. Ich suche immer bevor ich eine Frage stelle. Das ist auch der Grund, weshalb ich verhältnismäßig wenig Fragen stelle, eben weil es diese Fragen bereits hier gibt.

Gerade die, die denken, sie müssten mir sagen, dass ich respektlos sei, bestätigen meine Aussage in der Frage, merken es nur leider nicht.

Leider muss ich dem Frager bei dem letzten Satz Recht geben, denn wenn ich die Antworten hier lese komme ich Zwangsläufig zu dem Selben Schluss.

Ich lasse mir einiges gefallen, solange ich den Eindruck habe, dass es sich einfach nur um Unverständnis und nicht gerade um absichtliche Geringschätzung handelt, aber auch meine Geduld hat irgendwann ein Ende.

Auch das nächste Zitat ist logisch und er hat mit seiner Aussage das eine Diskussion zum überzeugen da ist Recht. Egal ob wir jemanden von der Ansicht oder einem Selbst überzeugen wollen. Zudem wie du im Zitat siehst kommt der Frager in der Regel nicht mal dazu etwas Geringzuschätzen.

Diskussionen sind immer dazu da, eine Gegenpartei von seiner Meinung durch Argumentationen zu überzeugen. Für was denn sonst? Ich hätte kein Problem damit, wenn mir ein Gläubiger seine Argumente bringen würde, allerdings blockt jeder, mit dem ich reden will einfach ab, noch bevor ich was sage. Den Rest kannst du in meiner Frage lesen.

Ich sehe darin nur eine Unterstellung, und nichts weiter.

Wenn du von etwas überzeugt bist oder an etwas oder jemanden Glaubst, dann passiert so etwas Zwangsläufig das man den oder das schützt und überreagiert. Ferner beweist du an deinem Kommentar das du es nicht einmal für möglich halten tust das deine Interpretation der Geringschätzung eventuell verfrüht war, was ebenso eine Geringschätzung dem anderen gegenüber ist, oder siehst du das anders?

Oh ja, und zwar ganz gewaltig. Zunächst einmal ist das Wort "tust" vollkommen überflüssig in dieser Aussage. Stattdessen hättest Du statt "halten" einfach "hältst" schreiben können. Was Du als bewiesen ansiehst, ist nichts weiter als eine Folge Deiner Interpretation dessen, was Du gelesen hast.

Nichts für ungut, aber es gibt sogar Politiker die das Spagetti Monster für eine echte Religion halten. (habe leider keinen Link parat)

Der Link würde mich dann doch einmal interessieren.

Ich brauche dir doch nicht etwa sagen was passiert wenn du einem Kind etwas ausreden willst woran es Glauben tut oder dir.

Du meinst, woran es glaubt? Woran ich glaube, kann mir keiner ausreden, weil ich dafür mehr als genug Bestätigungen erlebt habe. Das kann niemand ungeschehen machen.

Wenn du selbst zugibst das beide Seiten Texte nach eigenen Erfahrungen interpretieren, warum hältst du es dann nicht einmal für möglich das der Frager wirklich ernste und Friedliche Absichten hat?

Wenn dem so wäre, warum hat er es dann nicht selbst deutlich gemacht?

Ich selbst habe schon merken müssen, bei normalen Schulthemen, wie böse Mitschüler werden können nur weil man sich vom Lehrer etwas genauer erklären lässt nur weil man es verstehen will und Probleme damit hat es zu verstehen.

Ich denke doch, dass der Relilehrer schon etwas länger nicht nur mit Schülern im Allgemeinen, sondern auch mit dem Fragesteller als Schüler zu tun hat und daher aus der Gesamtheit seiner Fragen erkennen kann, ob er aus Interesse fragt, oder weil er das, was der Lehrer im Unterricht vermitteln will, als Unsinn abtun möchte. Wer wäre ich, dass ich es anders einschätzen würde, als eine Person, die den Fragesteller wesentlich besser kennt? 

Kommentar von PlueschTiger ,

Erfahrungswerte hier auf Gutefrage.net bestätigen dies. Wer fragen kann, der kann auch die Suchfunktion nutzen, wenn es eine ernst gemeinte Frage ist.

Das was du Suchfunktion nennst, nenne ich eine Krankheit und ist so wenig hilfreich wie Google immer wieder.

Oh ja, und zwar ganz gewaltig. Zunächst einmal ist das Wort "tust" vollkommen überflüssig in dieser Aussage. Stattdessen hättest Du statt "halten" einfach "hältst" schreiben können.

Gratuliere. Was auch immer du in das hinein interpretierst, es ist falsch. "Hältst" und der gleichen sind mir nicht unbekannt, doch habe ich mich in den letzten Monaten angewöhnt die lange Schreibweise zu nehmen, da Google und die anderen Online Übersetzer nicht fähig sind diese abgekürzten Bezeichnungen zu erkennen. Daher schreibe ich seit einiger Zeit die Worte so, da es mir beim Übersetzen Arbeit erspart.

Ich brauche dir doch nicht etwa sagen was passiert wenn du einem Kind etwas ausreden willst woran es Glauben tut oder dir.

Du meinst, woran es glaubt? Woran ich glaube, kann mir keiner ausreden, weil ich dafür mehr als genug Bestätigungen erlebt habe. Das kann niemand ungeschehen machen.

Wenn du einem Kind versuchst den Weihnachtsmann oder etwas anderes auszureden, erntest du immer Gegenwehr und Dramen. Tja und du interpretierst die Worte des Fragestellers, wie du es tust und reagierst als wolle man dir deine Religion ausreden.

Wenn du selbst zugibst das beide Seiten Texte nach eigenen Erfahrungen interpretieren, warum hältst du es dann nicht einmal für möglich das der Frager wirklich ernste und Friedliche Absichten hat?

Wenn dem so wäre, warum hat er es dann nicht selbst deutlich gemacht?

Das ist ja wahrscheinlich das Problem. Wenn er es nicht schafft es deutlich zu machen wird es fehlinterpretiert und wie ich schon an Zitaten gezeigt habe, bin ich der Meinung das er das bereits mehrfach versucht hat.

... Ich hätte kein Problem damit, wenn mir ein Gläubiger seine Argumente bringen würde, allerdings blockt jeder, mit dem ich reden will einfach ab, noch bevor ich was sage. .... 

 

Ich denke doch, dass der Relilehrer schon etwas länger nicht nur mit Schülern im Allgemeinen,........, als eine Person, die den Fragesteller wesentlich besser kennt? 

Du bist doch sicher auch schon in die Schule gegangen, daher weißt du das auch Lehrer nicht immer das Gelbe vom Ei sind. Es gibt gute und Katastrophale.

Was den verlangten Link angeht, mit dem kann ich nicht dienen, jedoch ist es sogar schlimmer als erwartet. In Neuseeland wurde von der Spagetti Monster Kirche schon die erste Trauung durchgeführt.

http://www.shortnews.de/id/1182506/neuseeland-spaghettimonster-kirche-darf-trauu...

http://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/neuseeland--spaghettimonster-kirche-d...

Ansonsten Google selber mal

Spagetti Monster Kirche +Landtag +Religion (oder was dir noch einfallen tut)

Antwort
von Cowgirl01, 139

Das Ding mit Relilehrern ist, dass sie ihre eigenen Überzeugungen eigentlich nicht öffentlich im Unterricht sagen dürfen, sondern neutral bleiben und sich an den Lehrplan halten müssen, da sie zu einem Teil bei der Kirche angestellt sind. Deswegen kann es schon sein, dass sie manchen Fragen ausweichen.

Ich finde, das gegenseitige Akzeptanz ziemlich das wichtigste ist. Sowohl im Christentum, als auch in jeder anderen Religion oder Überzeugung.

Ich persönlich bin Christ. Und ich kenne viele Christen, die solchen Fragen sicher nicht ausweichen würden, solange sie respektvoll gestellt sind. Wenn ich merke, dass mein Gegenüber nicht wirklich interessiert an meinem Glauben ist, sondern nur versucht, mich insgeheim von seinem Glauben zu überzeugen, habe ich auch keine große Lust, mich darüber zu unterhalten.

Es gibt sicher Gläubige, die einfach kein Auge mehr für die Realität haben aber ich kenne mindestens genauso viele, bei denen das nicht der Fall ist, mich eingeschlossen.

Antwort
von botanicus, 285

Wer sagt, dass man mit Gläubigen nicht reden kann? Wenn es Dir wirklich um ein Gespräch geht, ist das kein Problem. Vielleicht kommt es darauf an, in welchem Umfeld Du das Gespräch suchst. Wenn Du anderen Deinen Atheismus aufnötigen willst (was es hier leider oft gibt), wird es schwierig. Amsonsten ist so ein Forum keine Plattform für ein Gespräch – Gespräche führt man mit Menschen aus Flesch und Blut.

Kommentar von psvitabesitzer ,

Mein zugängliches Umfeld habe ich 'abgefragt'. Mehr als das Forum bleibt mir nicht über. Das wollte ich wenigstens noch versuchen, bevor ich in die nächste Kirche hüpfe und den Pfarrer belästige.

Kommentar von Gegengift ,

Amsonsten ist so ein Forum keine Plattform für ein Gespräch – Gespräche führt man mit Menschen aus Flesch und Blut.

Der Satz ist so abstrus, dass ich ihn mir merken muss.

Kommentar von botanicus ,

Vielleicht weißt Du ja nicht mehr, dass man auch mit Menschen von Angesicht zu Angesicht reden kann und dass das eine andere Qualität hat als ein paar Brocken in einem Forum zu posten. Das nenne ich jedenfalls nicht "Gespräch".

Jetzt verstanden?

Antwort
von keineideekeinei, 127

irgendwo hatte ich mal eine diskussionen in denen eine ziemlich gute antwort für deine frage raus kam

wenn leute an gott glauben, an dämonen, an geister, and einhörner die eiscreme ausscheiden

was haben sie gemeinsam? sie spielen alle nicht in dieser welt, sondern in einer fantasie welt, in welcher es keine regeln wie die auf der erde gibt

es ist egal was du zu einem gläubigen sagst... jemand der wirklich gläubig ist, erfindet sich seine fantasie welt so wie es ihm passt... schließlich gibt es in dieser fantasie welt keine logik, keine physikalischen gesetzte usw. sondern man kann jede frage ausweichen indem man die fantasie welt benutzt


oder wie möchtest du mir ausreden das es keine fliegenden einhörner gibt die eiscreme ausscheiden?

das geht nicht, da es etwas ist das auf dieser erde nicht (von natur aus) möglich ist, aber was in meiner fantasie welt wunderbar funktinoniert! denn da gibt es keine gesetze...


jeder weis das gott erfunden wurde um massen zu kontrolieren... aber jeder weis auch das eine fantasie welt die meine ideen und meine auffassung genauso wiederspiegelt (was ein wunder) eine schöne beschäftigung ist, die mir spaß macht, mir selbstbewusstsein gibt und die mich in meinen ideen bestärkt, egal ob ich logisch recht habe oder nicht (denn wie wir gelernt haben, ist das in der fantasie welt total egal)


ich weis das sich meine antwort böse anhört für alle gläubigen... aber ich glaube nicht an euren gott... oder um es besser zu formulieren: euren gott gibt es nicht (für mich)

meine antwort ist so geschrieben wie ich mir die welt vorstelle... ich habe limitierte sinne, wie jeder andere auch, aber wir haben die möglichkeit das was wir sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen können auch einzuschätzen... soweit unsere sinne gehen und soviel wie wir von der welt verstehen können (mit unseren limitierten sinnen und unserem limitierten gehirn) ergibt ein gott nunmal keinen sinn... wir können ihn nicht feststellen durch technik... wir können ihn weder sehen noch fühlen noch schmecken noch riechen noch hören... und jeder der behauptet das er trotzdem mit gott sprechen kann, ist ohne beweis niemand anderes als jemand der mit einer nicht-existierenden person spricht... und dem muss man nicht glauben und er rechtfertigt auch keine gewalt gegenüber anderen oder ein spezielles recht gegenüber anderen


zum schluss: gott muss nicht existieren... so limitiert wie wir sind haben wir genug theorien und beweise um ein universum ohne gott erklären zu können




Kommentar von Tabachichi ,

"Gott ist tod! Gott bleibt Tod! Und wir haben ihn getötet!" Nicht dass ich an ihn geglaubt hätte, (vor allem 'ihn' das er nicht menschlich, aber dafür männlich ist habe ich nie ganz verstanden) deine Antwort hat mich nur an dieses Zitat aus Nietsches Buch erinnert. :)

Antwort
von Augenblicklicht, 356

Ist Gott nicht eine der Sachen, über die man nicht diskutieren kann?...Ich meine; Du glaubst nicht an ihn und deine Relilehrer sicher schon und das wird sich wahrscheinlich auch nicht ändern. Also ist er vermutlich genervt von deinen Fragen, die nur darauf abzielen, ihn zu überzeugen. Hey; du wirst keinen Erfolg haben damit.

Aber ich kenne keinen Religionslehrer, der was dagegen hätte, dir was vom Judentum oder den Muslimen, Hinduisten oder den Zeugen Jehovas zu erzählen. Was sonst lernt man denn im Reliunterricht.

Außerdem; wenn es dich nervt, frag doch mal deine Eltern, ob du vom Reliunterricht befreit werden kannst. In der Grundschule mags ja noch Sinn machen, aber irgendwann nerven die Bibelgeschichten nur noch oder man hat eben tatsächlich zum Glauben gefunden.

Antwort
von nowka20, 207

reden und diskutieren kannst du mit denen, aber überzeugen kannst du die NIEMALS

Antwort
von hertajess, 213

Mit mir lässt sich durchaus reden, sogar ausführlich diskutieren. Und mich stößt es auch ab Was Du da beschreibst. Denn für mich zeugt es von Mangel an Glauben. 

Gut. Ich gehöre keiner Institution an, lasse mir von keinem Menschen meinen persönlichen Glauben madig machen - schon gar nicht von diesen Zitierern und Nachplapperern. 

Und ich habe schon manche eigene Erkenntnis zu meinem Glauben dank Atheisten gehabt. Was im Umkehrschluss bedeutet: Für einen gläubigen Menschen kann es nur eine Bereicherung sein mit einem Atheisten die Buchstabenklinge zu kreuzen. 

Antwort
von candyteen, 180

Also als erstes: es gibt auch offene Gläubige, mit denen man reden kann. Aber ich verstehe was du meinst. Ich denke viele Gläubige reagieren gereizt wenn man Gott in Frage stellt, weil er ihnen so wichtig ist. Wenn jemand zum Beispiel etwas schlechtes über deine Familie sagt, dann würdest du ja auch nicht sachlich mit ihm diskutieren wollen

Antwort
von Matzko, 79

Ich vermute, dass du selbst einen Fehler machst. nämlich den, dass du gläubige Menschen davon überzeugen willst, dass es keinen Gott gibt und diese Diskussion kann nicht gelingen. Du hast dir, wie du selbst erklärt hast, gedanklich zurecht gelegt, dass Gott nicht existiert und nun willst du von Christen oder anderen gläubigen Menschen das bestätigt wissen. Wenn sie aber aus ihrer gläubigen Sicht dir Argumente sagen, gefallen dir diese natürlich nicht und du widersprichst. Da ihr nun nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt, schlussfolgerst du daraus, dass man mit Gläubigen nicht reden könnte. Dieser Ansatz ist falsch. Man kann das wohl, aber nur dann, wenn man beiderseitig die Argumente akzeptiert und nicht versucht diese zu widerlegen. Niemand der Gläubigen kann dir beweisen, dass es einen Gott gibt, aber du kannst auch nicht beweisen, dass es keinen gibt, denn Unglaube ist noch kein Gegenbeweis. Es bleibt euch also nichts anderes übrig, als die andere Meinung zu akzeptieren.

Antwort
von tuedelbuex, 332

Tja.....leider ist es so, dass viele Leute sich bereits auf den Schlips getreten fühlen, wenn man nur anderer Meinung ist als sie. Einem Gläubigen (egal welcher Religion) gegenüber eine Diskussion über die Existenz Gottes zu beginnen muß diesen Leuten vorkommen als würdest Du sie für komplett bekloppt halten (mein Eindruck bei solchen Gelegenheiten), weil Du etwas anzweifelst, was fester Bestandteil ihres Lebens ist.....auch wenn sie die Existenz Gottes überhaupt nicht beweisen können und bezeugungen, Gott wäre bei ihnen, der Phantasie oder einem Wunschdenken entspringen....

Kommentar von botanicus ,

Glaube kann und will Gott nicht beweisen, aber das werden diejenigen, die Wahrheit und Wirklichkeit nicht unterscheiden können, wohl nie verstehen.

Kommentar von tuedelbuex ,

Glaube kann und will Gott nicht beweisen, aber das werden diejenigen, die Wahrheit und Wirklichkeit nicht unterscheiden können, wohl nie verstehen.

Schönes Argument, wenn man nicht weiß, wie man die Existenz von etwas nicht Existentem "beweisen" möchte.......und nebenbei Beweis für meine Theorie bezüglich des "auf den Schlips getreten" fühlen, schaut man sich den Satz genau an.....und natürlich Bestätigung für die Aussage des Fragestellers. Danke dafür!


Kommentar von botanicus ,

Du hast es wirklich nicht begriffen: Der abgedroschene Satz "Glauben heißt nicht wissen" ist wahrer, als die meisten ihn verstehen. Etwas zu glauben bedeutet, dass es für einen selber Bedeutung hat – es geht um etwas ganz anderes als objektive Wirklichkeit. Kein (vernünftiger) Christ wird versuchen, Gottes Existenz zu beweisen.

Kommentar von stolpe1 ,

Deshalb versuchen Theologen und gläubige Menschen ja auch schon seit über tausend Jahren die Existenz Gottes zu beweisen.

Ich nenne hier:

Aristoteles

Anselm von Canterbury

Thomas von Aquin

René Descartes

Immanuel Kant

(Kurt Gödel)

...

Hat bisher nicht geklappt.

Kommentar von Etter ,

Du hättest es nur beim ersten Teil belassen sollen.

Kommentar von Lennister ,

@tuedelbuex und botanicus

Ihr merkt aber schon, dass eure Diskussion völlig unsinnig ist, weil ihr einfach von unterschiedlichen Prämissen ausgeht, oder? Für tuedelbuex muss alles nach wissenschaftlicher Methodik bewiesen sein, für botanicus eben nicht. Das sind eure Grundannahmen, von denen ihr nicht aufgrund von Argumenten abrücken könnt, einfach, weil sie der Maßstab für jede Argumentation sind.

Wie wäre es, wenn ihr einfach akzeptieren würdet, dass ihr nun einmal von verschiedenen Prämissen ausgeht? 

Kommentar von tuedelbuex ,

Danke für Deine Einschätzung.....für meinen Teil gebe ich zu, nicht abrücken zu können/wollen von meiner "Grundannahme", es gäbe keinen Gott. Wer an Gott glaubt, möge dieses gerne tun. 

Antwort
von Harald2000, 114

Ja, schade - aber es dreht sich im Religionsunterricht nur um einen Glauben. Wenn du trotz kritischer Haltung noch daran teilnimmst, solltest du dich vielleicht weniger mit dem Wahrheitsgehalt dieser oder jener Religion befassen, sondern mehr damit, welchen Wert hat sie heute noch hat und wie ist es gekommen, dass soundsoviele Menschen zu ihr halten (nicht unbedingt immer nur die Dümmsten).

Auch der kulturelle Einfluß der Religionen auf die Gesellschaften ist nicht unbedeutend oder uninterressant. Auch das Phänomen, dass in ein Glaubensloch oft Sekten und Randgruppen schlüpfen und dann erst recht Unheil anrichten ist bemerkenswert.

Musst dir einfach nur die richtigen Diskussionspartner suchen.

Antwort
von TimeosciIlator, 247

Ich finde, dass Du auf dem richtigen Weg bist. Auch ein Atheist muss/sollte/darf eine eigene Weltanschauung besitzen. Und das sollte auch jeder respektieren. Genauso wie die Weltanschauung, einen Glauben zu Gott zu haben, wiederum auch von Atheisten (hoffentlich) respektiert wird. Werden Fragen einfach übergangen, egal von welcher Seite das passiert, ist das einfach nicht richtig.

Ich kenne auch eine Person, mit der ich mal über die Existenz der Bibel diskutierte. Nur weil ich den Gedanken äußerte, die Bibel könnte vielleicht von den Menschen erfunden sein, schoss mir ein lautes und vehementes: "Don't Cheat Yourself !" entgegen...

Es gibt tatsächlich Menschen, die dermaßen von ihrem Glauben überzeugt sind, dass sie die Realität nicht mehr so recht einstufen können. Ich meine damit, sie sollten den Fragen von Gottesungläubigen nicht einfach ausweichen.

Wir alle sind am Ursprung interessiert und entwickeln von daher eine gewisse Religiösität (lat. religare = dem Ursprung entgegenblicken) Alle Fragen sind von daher wichtig und sollten auch ernst genommen werden.

Antwort
von hummel3, 27

Wenn man nicht kategorisch die Richtigkeit anderer Meinungen, in diesem Fall des christlichen Glaubens ausschließt, kann man eigentlich nach meiner Erfahrung sehr gut mit Gläubigen jeder Religion "reden".

Im Gegenteil, richtige Christen brennen sogar darauf, das Evangelium von Jesus Christus weiter zu sagen, wenn sie gefragt werden. 

Ob allerdings der Religionsunterricht, in dem ja christliche Glaubensinhalte vermittelt werden, dafür der richtige Platz ist, ist eine andere Frage.

Wahrscheinlich ist die Mehrheit deiner Mitschüler am Stoff interessiert und betrachtet dich als bekennenden Atheisten mit deinen Kommentaren und Einwänden deshalb nur als Störenfried und Querulanten.

Hast du das schon einmal hinterfragt? - Ich glaube nämlich, dass dies mehr der Grund ist, dir ablehnend gegenüber zu treten, als dein grundsätzlich anderer Glaube. 

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