Frage von Centario, 66

Warum kann man nicht jenseits der Alpen, in einem mehr südl. gelegenen Land ein großes alles umfassendes Aufnahmelager oder -station einrichten?

Die Kosten dafür könnten anteilmäßig alle EU-Staaten tragen. Das hätte aus meiner Überzeugung den großen Vorteil, daß die nicht aufnahmewilligen Länder ebenfalls mit an den Kosten beteiligt werden könnten, auch erforderliches Fachpersonal läßt sich aus allen Ländern rekrutieren. Die Abschiebekosten würden sich dadurch verringern lassen. Und anerkannte Asylanten, die sich integrieren lassen wollen, dann in die entsprechenden Wunschländer weiterleiten. Der menschliche Aspekt sollte sich doch gewährleisten lassen? Die Einrichtung anfangs kostet zwar Geld, nur auf Dauer wurde es kostengünstiger werden. Für einen Schutzstatus ist erstmal gesorgt.

Antwort
von Christian45xxx, 21

Kann man und stellt für mich auch kein Problem dar. Nur von den Medien hergestellte Verbindungen hin zu unserer Geschichte lassen es schwachsinnig erscheinen.

VWL mäßig macht es Sinn, weil man so viel mehr EU-Länder daran beteiligen könnte und auf diese Weise Kosten spart. Weiterhin ließe sich der Kampf um billige Wohnungen in Deutschland auf diese Weise vermeiden. Mit entsprechenden Testverfahren ließe sich auf diese Weise auch der "unwillige Mob" heraus filtern. Durch die Zentralisierung hätte man zudem bestimmt einen besseren Überblick. Also meines Erachtens stimmen alle deine aufgezählten Vorteile. Allerdings erinnert das ganze stark an die SS Zeit. Wenn wir die Flüchtlinge dann noch tätowieren, um sie nicht doppelt zu registrieren, ist die Analogie fast perfekt.

Langsam müssen wir uns meines Erachtens aber fragen, ob ein effizientes System falsch ist, nur weil es für eine falsche Sache eingesetzt wurde? Schließlich wäre ja nicht das Ziel die Vernichtung, sondern die Eingliederung der Leute, die das Wertesystem billigen und wertschätzen.

Statt Brennofen also eine Schule, Statt Versklavung Bildung und Richtigstellung ihrer Vorstellungen. Schlimm sind dann nur noch unsere Vorstellungen.

Kommentar von Centario ,

Danke für deine Antwort. Obgleich ich sie etwas wiedersprüchlich werte. Wenn sie schon als Notwendigkeit eine Tätowierung sehen würden, würde ich zumindest für das einsetzen eines Chips stimmen der sich auch wieder problemlos entfernen ließe. Nur ich denke soweit sind wir noch lange nicht.

Sehr geehrte Fr. MaggieSimpson91 um nochmal auf ihre FrageAntwort zurück zukommen(tut mir Leid) ist die eindeutige Antwort "Ja, für die die keinen Anspruch auf Schutz haben" --- Wenn ich geschrieben hätte die sollen alle(es ist ein ernstes denken dabei) erstmal  hoch nach Schweden gebracht werden wäre mir wohl keine Ernsthaftigkeit unterstellt worden und praktisch noch dazu Geldverschwendung.

Kommentar von Christian45xxx ,

Ich wollte das Bild verdeutlichen, das mir im Kopf herum spukte und nicht die Tattoo-Industrie subventionieren. -.-

Antwort
von Hideaway, 45

Wie viele Quadratkilomer soll denn dieses Lager umfassen?

Wie will man solch eine Monstereinrichtung betreiben, verwalten, schützen und bewachen?

Der menschliche Aspekt sollte sich doch gewährleisten lassen?

Auf diese Art ganz gewiss nicht.

Kommentar von Centario ,

eins oder zwei in Grichenland und das auch nochmal in Italien. Danke für die Antwort fG

Antwort
von MaggieSimpson91, 28

Und warum jenseits der Alpen? Damit wir sie bloß nicht hier haben?

Kommentar von Centario ,

Es ist an die kürzeren Wege gedacht, näher an den nahen Osten und Afrika. Die Frage ist in Ordnung. Meine frage bitte nicht so dogmatisiern. In der Umsetzung können die Vorstellungen beweglich sein. Nur heute hat der Finanzminister nach mehr Geld für die Flüchtlinge gerufen. Ich hoffe das die Meldung stimmt? fG

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